Ich habe testweise folgende Konversation zum Thema mit dem
Sprachmodell chatGPT geführt und finde es bemerkenswert, dass die künstliche Intelligenz den gegenderten Text so schreibt, wie ich ihn auch hätte schreiben können.
Im Gegensatz dazu würde ich den "ungegenderten" Text als ziemlich merkwürdig und sehr schlecht lesbar empfinden.
migoe: Welche Argumente für das Gendern in journalistischen Texten gibt es? Was sind die Gegenargumente?
chatGPT: Es gibt eine Reihe von Argumenten für das Gendern in journalistischen Texten:
- Inklusion: Das Gendern soll eine inklusive Sprache schaffen, die nicht nur männliche Personen repräsentiert, sondern alle Geschlechter.
- Genauigkeit: Gendern kann die Genauigkeit eines Textes erhöhen, indem es klarmacht, ob eine Person männlich oder weiblich ist oder wenn es um Menschen mit nicht-binären Geschlechtern geht.
- Sensibilisierung: Durch das Verwenden von geschlechtergerechter Sprache kann man das Bewusstsein für Gender-Themen und Geschlechterungleichheit erhöhen.
Auf der anderen Seite gibt es auch Argumente gegen das Gendern in journalistischen Texten:
- Überladenheit: Manche Menschen argumentieren, dass das ständige Gendern überladen und unnötig ist und die Lesbarkeit beeinträchtigen kann.
- Überkompliziertheit: Es kann schwierig sein, eine geschlechtergerechte Sprache zu finden, die für alle Geschlechter geeignet ist und nicht diskriminierend wirkt.
- Traditionelle Sprachgewohnheiten: Einige Menschen halten an den traditionellen Sprachgewohnheiten fest, die männliche Formen als neutral betrachten, und sehen keine Notwendigkeit für eine Veränderung.
Es ist wichtig zu beachten, dass jede Seite ihre eigenen Argumente hat und es keine eindeutige Antwort auf die Frage gibt, ob das Gendern in journalistischen Texten sinnvoll ist oder nicht. Letztendlich hängt es von den individuellen Überzeugungen und Werten ab, wie man dazu steht.
migoe: Schreibe einen Text in gendergerechter Sprache über das Thema "Frauen in Männerberufen" mit dem Schwerpunkt auf Politik und erläutere, wie es dazu kam, dass Frauen auch eine politische Karriere machen können.
chatGPT: Frauen haben in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte in Bereichen gemacht, die lange Zeit als rein männlich betrachtet wurden, einschließlich politischer Karrieren. Trotzdem sind Frauen in politischen Führungspositionen immer noch unterrepräsentiert.
Diese Entwicklung ist das Ergebnis jahrelanger Anstrengungen von Frauenrechtsaktivistinnen und -organisationen, die für die politische Teilhabe und Repräsentation von Frauen kämpften. Durch ihre Bemühungen wurde das Wahlrecht für Frauen in vielen Ländern eingeführt und Gesetze wurden verabschiedet, die Geschlechterdiskriminierung verbieten.
Eine weitere treibende Kraft war das Feminismus-Bewegung, die sich für die politische, wirtschaftliche und soziale Gleichstellung der Geschlechter einsetzte. Durch ihre Kampagne und Aktivismus wurden Frauen motiviert, ihre Rechte und Fähigkeiten zu nutzen und politische Karrieren zu verfolgen.
Heute haben Frauen Zugang zu Bildung und beruflichen Möglichkeiten, die ihnen früher verwehrt waren, und es gibt eine wachsende Anzahl von Frauen, die in politischen Ämtern tätig sind, einschließlich hochrangiger Regierungsstellen und politischer Parteien.
Es ist jedoch immer noch ein langer Weg zur vollständigen politischen Gleichstellung von Frauen. Trotz Fortschritten bleibt eine signifikante Lücke zwischen der Anzahl der männlichen und weiblichen politischen Entscheidungsträger und Führungskräfte.
Um diese Lücke zu schließen, müssen weiterhin Anstrengungen unternommen werden, um Frauen zu ermutigen und ihnen die Möglichkeiten zu bieten, politische Karrieren zu verfolgen. Dies kann durch Bildung, Förderung und mentale Unterstützung erreicht werden, die Frauen die Ressourcen und Fähigkeiten vermitteln, die sie benötigen, um politische Ämter zu übernehmen.
In jedem Fall ist es wichtig, dass Frauen und Männer gleichermaßen die Chance haben, politische Karrieren zu verfolgen und in Führungspositionen tätig zu sein. Nur so kann eine wirklich inklusive und gerechte Gesellschaft aufgebaut werden.
migoe: Schreibe diesen Text so um, dass keine Genderworte verwendet werden.
chatGPT: {weibliche} Personen haben in den letzten Jahrzehnten in Bereichen Fortschritte gemacht, die lange Zeit als eindeutig männlich oder weiblich betrachtet wurden, einschließlich politischer Karrieren. Trotzdem sind {weibliche} Personen in politischen Führungspositionen immer noch unterrepräsentiert.
Diese Entwicklung ist das Ergebnis jahrelanger Anstrengungen von Menschenrechtsaktivisten und -organisationen, die für die politische Teilhabe und Repräsentation gekämpft haben. Durch ihre Bemühungen wurde das Wahlrecht eingeführt und Gesetze wurden verabschiedet, die Diskriminierung verbieten.
Eine weitere treibende Kraft war eine Bewegung, die sich für die politische, wirtschaftliche und soziale Gleichstellung einsetzte. Durch ihre Kampagne und Aktivismus wurden {weibliche} Menschen motiviert, ihre Rechte und Fähigkeiten zu nutzen und politische Karrieren zu verfolgen.
Heute haben {weibliche} Personen Zugang zu Bildung und beruflichen Möglichkeiten, die ihnen früher verwehrt waren, und es gibt eine wachsende Anzahl von {weiblichen} Personen, die in politischen Ämtern tätig sind, einschließlich hochrangiger Regierungsstellen und politischer Parteien.
Es ist jedoch immer noch ein langer Weg zur vollständigen politischen Gleichstellung. Trotz Fortschritten bleibt eine signifikante Lücke zwischen der Anzahl der politischen Entscheidungsträger und Führungskräfte.
Um diese Lücke zu schließen, müssen weiterhin Anstrengungen unternommen werden, um {weiblichen} Menschen zu ermutigen und ihnen die Möglichkeiten zu bieten, politische Karrieren zu verfolgen. Dies kann durch Bildung, Förderung und mentale Unterstützung erreicht werden, die {weibliche} Menschen die Ressourcen und Fähigkeiten vermitteln, die sie benötigen, um politische Ämter zu übernehmen.
In jedem Fall ist es wichtig, dass {weibliche} Personen gleichermaßen die Chance haben, politische Karrieren zu verfolgen und in Führungspositionen tätig zu sein. Nur so kann eine wirklich inklusive und gerechte Gesellschaft aufgebaut werden.
Damit der letzte Text überhaupt vernünftig verstanden werden kann, habe ich jeweils den Zusatz {weibliche} dazugefügt, der in der originalen Konversation fehlt. Ist natürlich nicht wirklich eine "menschliche" Unterhaltung, zeigt aber aus meiner Sicht, recht gut die Schwierigkeit, sich vernünftig zu unterhalten, ohne zu "gendern"
Was sagt mir dieser Text?
Es ist vollkommen normal, dass wir beim Schreiben und Sprechen "gendern", und die Fixierung auf bestimmte Begriffe ist oft nur von persönlichen Einstellungen und Vorlieben abhängig oder manchmal eine rein linguistische Frage. Eine "Ideologie" zu unterstellen ist häufig sehr unfair oder unredlich, wenn diejenigen, die diesen Vorwurf machen, ebenso "gendern", aber einfach nur andere Begriffe dafür nutzen.