Christof Stählin

Heute wäre der 78te Geburtstag Christof Stählins gewesen; ich nehme es zum Anlass, einfach mal wieder über ihn zu reden und ein paar persönliche Begegnungen mit seiner Musik zu schildern.

Stell uns Deinen Lieblingskünstler vor, informiere uns über seine neue CD oder schreibe einen Konzertbericht. In diesem Forum kannst Du das tun, auch wenn es für Deine/n Liedermacher/in (noch) kein eigenes Forum gibt.

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Viktor hat dieses Thema gestartet
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Christof Stählin

#1

Beitrag von Viktor »

Hallo miteinander,

heute wäre Christof Stählin 78 geworden! (2015 verstarb er längst.)

Das habe ich neulich zufällig gelesen und mir fest vorgenommen, an diesem Datum dann ein frisches Thema über ihn zu starten, vielleicht ein paar meiner Lieblingsstongs vorzustellen.

Sind große Stählin-"Fans" hier unter uns?

Ich selbst habe mich nie in sein Schaffen reingefuchst, aber war bei vielem, das ich sah, immer mal fasziniert.
In der langen ZDF-Sendung zu Liedermachern vor ca. 15 Jahren (?) sah ich ihn das erste Mal mit seiner Vihuela "Die Zypressen" singen und war fasziniert vom Instrument, vom "altmodischem" Dichtungsstil und dem allgemeinen tollen Naturmotiv (seitdem habe ich das Lied nie wieder gehört, aber werde mir irgendwann mal das Album bestellen).


Letztes Jahr, als ich im Konzert von Sebastian Krämer war, spielte dieser ein wundervolles Lied namens "Der arme Poet" über das gleichnamige berühmte Bild von Carl Spitzweg und stellte hinterher klar, dass es ein unveröffentlichtes aus Stählins Feder sei. (Krämers Live-Version gibt es auf dem Album "Vergnügte Elegien".)
Bei YouTube habe ich eine Version von Stählin selbst aus einer 2013er Radio-Session gefunden; falls ihr es noch nicht kennt, hört mal rein:
2013: Der arme Poet (im Beitrag ab 25min20s)
Die Idee, eine eigentlich simple Bildbeschreibung mit der Perspektive des armen Poeten zu verknüpfen fand ich sehr originell!
Bild
Draußen ists hell, doch es sickert mir hier
in die Stube nur dämmriges Licht
Es spricht alle Welt nur vom Bild von mir
und keiner von meinem Gedicht

Dann habe ich auch einmal ein paar Stählin LPs aus den 1980ern preiswert gebraucht erstanden. Darunter die Platte "Feuer, Wasser, Luft und Erde - Ein Beitrag zur Welt" unter dem Ensemble-Namen "Fanfare der Poesie", mit Martin Bärenz am Cello und Edward Tarr and der Trompete: Ein recht ungewöhnlicher Sound, der immer mal wieder etwas Hypnotisches an sich hat, finde ich.
Immer, wenn es windig ist, summe ich jetzt dieses Lied von dem besagten Album vor mich her:
1981: Der Wind
Dem Adler zittern Flügel,
streicht hoch er übern Hügel,
braucht nicht sich zu bewegen,
bloß auf den Wind sich legen,
als wärs ein Wiegenkind:
Das alles tut der Wind

Bei digitalen Vertrieben ist Christof Stählin nicht so umfassend vorhanden. Immerhin sein (wie ich dachte?) letztes Album, "Aus freien Stücken", ist komplett bei Streaming wie YouTube. Mein Lieblingslied daraus ist dieses:
2011: In hundert Jahren

Es sind sogar die besagten Herrn Bärenz und Tarr wieder dabei, und es klingt wiederum etwas hypnotisch.
Die Grundidee eine Botschaft an die Menschen in 100 Jahren zu senden, und dabei einen Streifzug durch die Republik und unsere Bräuche usw. zu ziehen: Sehr originell für meinen Geschmack!
Steht noch die rote Schlossruine in Heidelberg am Hang und schaut
auf Feste
und Gäste?
Steht noch in Dresden die Frauenkirchenkuppel? Die haben wir wieder aufgebaut

Diesen ganzen SAGO-Kosmos usw. habe ich allerdings nie ganz verstanden. Ich habe jedenfalls das Gefühl, Stählin hat viele Künstler beeinflusst, aber blieb selbst immer Geheimtipp....?!

Schöne Grüße
Viktor
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...

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Skywise
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Christof Stählin

#2

Beitrag von Skywise »

Viktor hat geschrieben:
Do 18. Jun 2020, 10:48
Bei digitalen Vertrieben ist Christof Stählin nicht so umfassend vorhanden.
Das Schicksal der kleinen Labels. Stählin hat mit ganz wenigen Ausnahmen (zwei Singles - "Meine Sinecure" und ein Werbeliedchen für Willy Brandt - auf Thorofon, eine Single - "Der Busen" - auf dk-disc, ein Album - "Privatlieder" - auf Xenophon bzw. Intercord, ein paar Live-Aufnahmen) sein Werk im eigenen Nomen+Omen verlegt. Meines Wissens hat Bear Family Stählin-Material in jüngerer Zeit auf einigen Samplern rausgebracht, dazu kommen die Aufnahmen von der Burg Waldeck aus der 10-CD-Box - die dürften online erhältlich sein, beim Rest wird's schwieriger.
Immerhin sein (wie ich dachte?) letztes Album, "Aus freien Stücken"
Sein vorletztes. "Fräulein Meier", 2013, ist sein (bislang) letztes. Die Christof-Stählin-Gesellschaft hat sich 2017 gegründet, um seinen künstlerischen Nachlaß zu verwalten. Liedermacher und SAGOnaut Holger Saarmann hat auch davon berichtet, daß sie einige Bänder digitalisiert hätten, und (war er's oder ein anderer?) sprach auch von unveröffentlichtem Material und diversen Mitschnitten, die bei dieser Gelegenheit aufgetaucht seien, aber seitdem herrscht fast schon unangenehmes Stille an dieser Front. Es ist angesichts der aktuellen Entwicklungen rund um den Musikmarkt zwar eigentlich recht unwahrscheinlich, daß irgendwann noch was Posthumes erscheint, noch dazu in größerem Umfang, aber ausschließen will ich's halt doch nicht.
Diesen ganzen SAGO-Kosmos usw. habe ich allerdings nie ganz verstanden. Ich habe jedenfalls das Gefühl, Stählin hat viele Künstler beeinflusst, aber blieb selbst immer Geheimtipp....?!
Stählin hat viele Künstler beeinflußt, weil er völlig abseits der "typischen" Liedermacherpfade gewandelt ist. Seine Wurzeln hat er nicht in irischem oder englischem Folk, im amerikanischen Country, im französischen Chanson oder in der Beat- oder Rock-Musik, sondern im deutschen Barock, und da, wo viele Liedermacher beherzt zum lyrischen "Ich" greifen und ihre Meinung zum Allgemeinen und Speziellen zu Gehör bringen, zieht sich Stählin meistens völlig aus dem Lied zurück und beschreibt stattdessen Kleinigkeiten, wenn nicht sogar Belanglosigkeiten, die aber doch meist auf das Große "abfärben", oft verbunden mit einem sehr hintergründigen und feinen Witz. Eigentlich ist Stählin jemand, der völlig aus der Zeit gefallen scheint. Für den Markt war er zu leise oder zu out. Wer in einer Zeit, da die Liedermacher-Szene von Liebes- und politischen/gesellschaftskritischen Liedern dominiert wird, zum höhenlastigen Klang einer Vihuela einen Blumenstrauß beschreibt, ist ein Sonderling, zumal in einer linkslastigen Szene. Und daß er auf dem Markt nur sehr schwer unterzubringen war, versteht sich von selbst. Andererseits gilt das auch für eine ganze Reihe anderer Liedermacher auch, damals wie heute. Stählin sehe ich nicht unbedingt als größeren Geheimtip als einen Walter Moßmann, einen Ralph Schüller, einen Hisztory oder einen Gerd Schinkel - es gibt halt zu wenig Plattformen, die diese Künstler nutzen können und im Mainstream finden sie nicht statt, so daß ihre Namen nicht in der Breite bekannt sind, aber wenn man ein bißchen buddelt, findet man sie. Noch. Kommt halt auf die Stoßrichtung an.
SAGO ist eigentlich nichts Anderes als eine Liedermacherschule oder schlicht: wenige, aber regelmäßige Seminare innerhalb eines Jahres, in denen Wissen vermittelt, Aufgaben erledigt und Arbeiten diskutiert werden. Was SAGO, in ähnlicher Form auch die Celler Schule, darüber hinaus ausmacht, ist die "Klassengemeinschaft". Im Laufe der Jahre hat sich ein Netzwerk entwickelt, das zumindest von einigen anscheinend recht intensiv genutzt wird.

Gruß
Skywise
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"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
Herman van Veen - "Die Clowns"

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Gesch
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Christof Stählin

#3

Beitrag von Gesch »

n‘Abend zusammen,
wenn ich schon - zu meiner überraschung - in diesem stählin-thread erwähnung finde, will ich mich auch selbst melden.

so ganz abseitig ist die erwähnung ja auch nicht, denn mich hatte mit christof eine rund 40jährige kollegiale freundschaft verbunden, die auch zu diversen hauskonzerten von ihm in unserer „besenkammer“ führte. gitta, helmut, und clemens werden sich an eines erinnern.

was ich euch an dieser stelle nicht vorenthalten will, ist mein epitaph für christof stählin...



herzlich
gerd
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Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
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Helmut
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Christof Stählin

#4

Beitrag von Helmut »

Ja, ich erinnere mich gut. Mir war der Name seit den späten 70er Jahren ein Begriff, weil er mich damals ein paar mal im Fernsehen beeindruckt hat. Zwischendurch hab ich ihn auch beim Bardentreffen erlebt. Bei dir hab ich von ihm das "Einhorn" erworben, eine CD-Remake einer seiner ersten LP. Dabei wirkte etwas enttäuscht, dass ich ein Jugendwerk und nicht eines seiner aktuellen Werk wollte. Wegen diesem Lied wollte ich das Einhorn:



:teufel:
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Clemens
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Christof Stählin

#5

Beitrag von Clemens »

Viktor hat geschrieben:
Do 18. Jun 2020, 10:48
Sind große Stählin-"Fans" hier unter uns?
Lieber Viktor,
Deine "Gänsefüßchen" ersparen mir einen Kommentar zu diesem Unwort.
Christof Stählin bedeutet mir sehr viel. Ich liebe die Kunst dieses "Stillen Mannes". Aber noch mehr bewegt und erfreut mich, was dieser Lehr-Meister uns in seinen Schülerinnen hinterlässt. Die Liebe zur eigenen Sprache, gepaart mit der Hochachtung bei ihrer Erforschung bis ins tiefste, kleinste und nur scheinbar unbedeutende Teil wird gekrönt durch eine warme Herzensgüte, welche die Gratwanderung Kunst möglich macht. Das ist nicht "gut gemeint" - das ist GUT. Immer wieder habe ich Texte von Sagonauten gelesen, ohne von deren "Bildungsweg" zu wissen. In der Regel bestätigte sich mein "Verdacht". Das besondere ist, das keiner der Schüler auch nur an Plagiatvorwürfe denken müsste. Es ist nicht wie bei einigen Liedermachern, deren Lieder eben klingen wie beim Idol gekupfert. Nein, die Herzens - und Sprachbildung ist nicht an ähnlichen Ton - oder Texpassagen zu finden. Da muss man es wie der "kleine Prinz" halten.

Ich bin Christof nur zweimal persönlich begegnet. Nach dem von Gerd erwähnten Wohnzimmerkonzert saßen wir noch lange an der Familientafel. Ich fragte, ob man denn auch als "Fastrentner" noch zu SAGO stoßen könne ;-). Daraus wurde dann leider nix. Aber ich durfte das Konzert aufnehmen und nach Ansicht der Videos entschied Christof welche Lieder ich hier im Forum posten dürfe. Für Dich und interessierte hier noch einmal die "ungelisteten Links":
Danke C-Dur
Der Schatten
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...gebt mir einen Pass, wo „Erdenbewohner“ drin steht. Einfach nur „Erdenbewohner“ ... (Dota Kehr)
Was Du verschenkst, Momo, bleibt immer Dein Eigen; was du behältst, ist für immer verloren! (Eric-Emmanuel Schmitt)

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Christof Stählin

#6

Beitrag von Viktor »

Ein freundliches Hallo zum Wochenstart in die Runde,

wie schön, eure Antworten zu lesen.
Als gewissen Tenor höre ich bei euch raus, dass Christof Stählin immer besonders für sein Feingefühl im Umgang mit der Sprache geschätzt wurde. Das ist sicher auch etwas, das mich an seinem Werk anzieht.

Skywise, das hast du ja fast schon augenöffnend für mich auf den Punkt gebracht, wie du diesen aus der Zeit gefallenen Barden da beschreibst - Barock statt Folk oder Country oder Chanson... da wird was dran sein!

Eure verlinkten Videos habe ich mir alle zu Gemüte geführt, danke sehr.
Clemens, wie schön, dass ihr solch ein intimes Konzert auf Video archiviert habt!

"Neu klingt dem Neuen das uralte Lied" hörte ich jüngst bei Dota/Kaleko -- In diesem Sinne: Wenn ich als Neuling für mich weitere Stählin-Entdeckungen mache, werde ich dieses Thema bestimmt vor Enthusiasmus wiederbeleben...

Bis dahin viele Grüße
Viktor
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JuergenF
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Christof Stählin

#7

Beitrag von JuergenF »

Auch Hannes wurde ja gerade 78, und die Christof-Stählin-Gesellschaft hat heute Folgendes gepostet:

--- „Wenn es einen noch entschlossener die Gegenwart ablehnenden Romantiker gibt als mich, dann ist das Christof. Das imponiert mir. Noch mehr als ich bedauert er es, nicht als Dichter-Sänger in die Lebenswelten der Vormoderne hineingeboren worden zu sein. Christof erläutert mir seine ideale, leider nur erträumbare Lebensweise, in der er eine Sinekure innehaben würde. Wie ich ihn verstehe, handelt es sich bei einer Sinekure um eine Art bedingungsloses Grundeinkommen, das ein Landesfürst einem Günstling gewähren kann.
Wie ich, ist Christof im Begriff - mir erscheint er auch so schon hoch genug gebildet – sein Studium abzubrechen, um nur noch vom Singen und Schreiben zu leben. Christof ist längst ein Meister der Sprache in Prosa und in Versen. Er hat sich sogar schon eine Visitenkarte drucken lassen, darauf steht: Christof Stählin – Poet.
Christof gib in seiner Hütte selbstironisch-kokett den Spitzwegschen `armen Poeten´. Ich sitze auf dem Feldbett an der Wand, auf dem ein zusammengerollter Schlafsack und seine Gitarre liegen. Christof sitzt auf dem einzigen Stuhl im Raum vor seinem Schreibtisch, einem Brett auf übereinandergelegten Ytong-Steinen, mit Stapeln von Hand beschriebenen Din-A-4-Blätern drauf. Eine Maus huscht quer durch den Raum und verschwindet in einem Loch im gestampften Lehmfußboden.
`Das ist Paul, mein Mitbewohner´, sagt Christof, nimmt ein paar von Paul an den Kanten angenagte Seiten vom Tisch und zeigst sie mir.
`Paul´, sagt er, `ist mein Lektor, er frisst immer nur die Textstellen an, die ich sowieso noch mal überarbeiten muss.´“

Wie der Besuch bei Christof im Jahre 1968 weiterging und viele andere interessante Dinge finden sich in "Trotz alledem. Mein Leben", Hannes Waders Memoiren. ---
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Christof Stählin

#8

Beitrag von Viktor »

Sebastian Krämer singt "Der Clown"
Liebe Mitlesenden, folgendes Cover habe ich heute erst entdeckt: Interessante Version des Sago-Schülers Krämer, nur mit Gesang zur Barockharfe (Luise Enzian), und zwar hier ab 16:05min im Beitrag für 'Artists against Corona' aus den Berliner Wühlmäusen. (Exzellente Ton- und Bildqualität!)
Gruß
V.
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