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Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Sa 4. Mai 2019, 10:08
von Benutzer 76 gelöscht
Ihr Lieben,

oh, wie ich mich darauf freue!
Zwischen Politik und Poesie: Ein bewegendes Zeitzeugnis der Bundesrepublik

„Trotz alledem“: Hannes Waders Lebensgeschichte ist Arbeiterlied, Folksong und großer deutscher Gesellschaftsroman zugleich, geschrieben vom legendären Songwriter selbst. Kraftvoll, berührend, episch und poetisch wie in seinen Liedern erzählt Hannes Wader, was ihn und seine Musik geprägt hat: Nachkriegszeit auf dem Land, 68er-Jahre in Berlin, Deutscher Herbst, Friedensbewegung, der Kampf für eine gerechtere Welt und der Abschied von Illusionen. Ein Leben unter Frauen und Künstlern, mit Hunden und Pferden, Georges Brassens und Bob Dylan. Dieses Buch ist durch und durch Wader: direkt und aufrichtig, humorvoll, sarkastisch und nachdenklich-kritisch, voller Achtung für alle, die von einer besseren Welt träumen und für sie handeln.

Hardcover mit Schutzumschlag, ca. 600 Seiten, 15,0 x 22,7 cm
mit zahlreichen Abb. aus Privatbesitz
ISBN: 978-3-328-60049-7
Erscheint am 30. September 2019

Quelle: Randomhouse, 4. Mai 2019
Lieben Gruß
Marc

Externes Bild, es gelten die Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen der ausgewählten Seite.Quelle: https://www.randomhouse.de/content/edit ... 600497.jpg

Re: Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: So 5. Mai 2019, 11:06
von Nicky
Na, das sind ja gute Nachrichten.
Die letzte gute Liedermacher-Biografie, die ich gelesen habe war die von Wolf Biermann (sehr zu empfehlen).
Bin gespannt darauf, was Hannes Wader alles aus seinem Leben zu erzählen hat. War ja doch ein sehr ereignisreiches..... :-)
Liebe Sonntagsgrüße
Nicole

Re: Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Do 4. Jul 2019, 10:35
von Viktor
Hallo Marc, Nicky und alle anderen Wader-Fans,

interessant, dass auf der eigentlichen Wader-Webseite irgendwie noch kein Wort dazu erwähnt wird. Gut, dass es unser Forum hier gibt!

Nun wird die Veröffentlichung offenbar verschoben um 4 Wochen, denn auf der Webseite des Verlags (siehe Marcs Link) steht nun 28. Oktober 2019.
(Na ja, mir passt es Ende Oktober ohnehin besser, sodass ich sofort mit dem Lesen durchstarten kann, ha!)

Viele Grüße
Viktor

Re: Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Mi 23. Okt 2019, 11:34
von Viktor
Hallo zusammen,
gestern hat die Verlagsseite den Status von "demnächst" auf "neu" geändert und den Vermerk "in Auslieferung" ergänzt.
Und siehe da: Mein örtlicher Buchladen hat mich gerade per Mail informiert, dass das Buch ab sofort zur Abholung bereitliege.
Damit will ich sagen: Fragt ruhig mal nach, ob es bei euch genauso ist und ihr den Titel vielleicht jetzt vor der Veröffentlichung schon abholen könnt.
Viele Grüße
Viktor

Re: Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: So 27. Okt 2019, 20:08
von Benutzer 76 gelöscht
Ihr Lieben,

kurze Lesepause - Ihr könnt Euch sicher gut vorstellen, dass ich das Buch gerade verschlinge. Heute Abend war Hannes anlässlich der Veröffentlichung seiner Autobiographie bei RBB Kultur zu hören. Das 45-minütige Gespräch kann bei RBB Kultur nachgehört werden.

Lieben Gruß
Marc

https://www.rbb-online.de/rbbkultur/rad ... _1904.html

Re: Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Mi 6. Nov 2019, 11:25
von Viktor
Hallo miteinander,

heute hat der Verlag ein "Spiegel-Bestseller"-Emblem auf der Seite des Buchs ergänzt, mit der Bemerkung: "Platz 34". Gratulation, Hannes (?) -- Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie viele oder wenige Exemplare man für diesen Status verkaufen muss.

Beachtlich finde ich jedenfalls den relativ geringen Promo-Aufwand. Marc hat ja schon das angenehm lange Gespräch im RBB verlinkt.
Für einen sehr gut gemachten Artikel in der Süddeutschen Zeitung hat sich Hannes mehrmals mit dem Autor getroffen; das Ergebnis bietet sehr viele Hintergründe zum Entstehungsprozess, Privatleben, Umgang mit dem Quasi-Ruhestand usw. Den Artikel gibt es online hier - 1. Nov. 2019, SZ / Michael Ebert: Hannes Wader - Das Gewicht der Welt (ist allerdings bezahlpflichtig).

Andere frische Interviews o.ä. konnte ich (noch?) nicht aufspüren.
Das generelle Buchkritiker- und Blogger-Echo versuche ich auch zu beobachten und fand bislang folgendes:
- 30. Okt. 2019, BR kulturWelt / Bernhard Jugel - "Trotz alledem": Liedermacher Hannes Wader erzählt sein Leben (Audio und Lese-Version; Buchvorstellung mit thematischem Rundumschlag, Vorlesepassagen, Liedschnipseln und (alten?) Interview-Häppchen)
- 3. Nov. 2019, KÜS / Roland Bernd: Buchtipp – Wader: Trotz alledem

Und ein bisschen aus der Reihe tanzt dieser Eintrag über Lokalgeschichte aus dem Saarland:
- 3. Nov. 2019, Dudweiler-Blog / Helmut Sauer: Hannes Waders „allererstes Solokonzert“: Wo? Im Dudweiler „Smugg“ (Bezieht sich auf S. 112ff. und hat ein Eintrittskarten-Foto im Beitrag)

Viele Grüße
Viktor

Re: Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Di 12. Nov 2019, 18:05
von Viktor
Update zum vorigen Beitrag

Bestseller: Eintrag beim Verlag von Platz 34 auf Platz 29 geändert.

Interview:
- 7. Nov 2019, buechermenschen.de: Exklusiv-Interview mit Hannes Wader - 'Meinen Träumen treu bleiben!'

Rezension:
- 9. Nov. 2019, Literaturzeitschrift.de / Ruprecht Frieling - Lebensbeichte eines Giganten unter den Liedermachern

[Die Rezension habe ich nicht gelesen, scheint mir eine zu lange Nacherzählung zu sein. // Das Interview gibt kurze (pampige?) Antworten, als wäre es über einen Chat geführt worden oder so, total befremdlich.]

Re: Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Di 19. Nov 2019, 20:42
von Benutzer 76 gelöscht
Lieber Viktor, liebe Mitlesenden,

hier nun noch ein überaus hörenswertes Echo: Hannes traf sich kürzlich mit der grandiosen Schriftstellerin Dörte Hansen für ein ausgiebiges Gespräch für den NDR. Nachzuhören ist das Interview auf www.ndr.de. In den letzten Minuten des Gesprächs wagt Hannes dann auch einen vorsichtigen Blick in die Zukunft.

Lieben Gruß
Marc

Re: Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Mi 20. Nov 2019, 22:48
von Luise
Hallo,lieber Marc ,
das waren jetzt eben 45 spannende u. interessante Minuten !!
Besten Dank für diesen link !
VLG
LUISE.

Re: Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Do 5. Dez 2019, 20:44
von Benutzer 76 gelöscht
Ihr Lieben,

heute update ich mal, Viktor.
Viktor hat geschrieben: Di 12. Nov 2019, 18:05

Bestseller: Eintrag beim Verlag von Platz 34 auf Platz 29 geändert.
Aktuell (KW 49) klettert die Biographie sogar auf Platz 20 der Spiegel Beststeller Liste. Chapeau, Hannes. Ich freue mich, dass das Buch damit in vielen Buchhandlungen an prominenter Stelle ausliegen dürfte. Dass sich die Biographie offenbar gut verkauft, berührt mich dabei persönlich weniger als das Gefühl, dass so viele Menschen das Buch lesen möchten, das mich so stark berührt hat.

Lieben Gruß
Marc

Re: Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Di 4. Feb 2020, 16:13
von Michael
Hallo,

ich hole den Thread mal aus der Versenkung, denn ich bin etwas verwundert, dass ihr zwar auf "Sekundärliteratur" hinweist, aber nichts über eure eigene Lektüre schreibt. Wie fandet ihr das Buch denn?

Michael

Re: Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Di 4. Feb 2020, 22:20
von Westwind
Michael hat geschrieben: Di 4. Feb 2020, 16:13
Hallo,

ich hole den Thread mal aus der Versenkung, denn ich bin etwas verwundert, dass ihr zwar auf "Sekundärliteratur" hinweist, aber nichts über eure eigene Lektüre schreibt. Wie fandet ihr das Buch denn?

Michael
Ich fand es erst neulich unter dem Weihnachtsbaum und es steht als nächstes auf meiner Leseliste :-).

Gruß
Georg

Re: Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Mi 5. Feb 2020, 06:30
von Viktor
Michael hat geschrieben: Di 4. Feb 2020, 16:13
... Ich bin etwas verwundert, dass ihr zwar auf "Sekundärliteratur" hinweist, aber nichts über eure eigene Lektüre schreibt. Wie fandet ihr das Buch denn?
Gute Frage, Michael!

Nach Erscheinen habe ich das Buch regelrecht verschlungen, nämlich bei jeder Gelegenheit, sei es beim Busfahren oder sonstwo, mitgeschleppt und gelesen (was ich sonst mit Vergnügungslektüre nicht tu). Als ich es durchgelesen hatte, schrieb ich eine kurze eigene Leserstimme auf der Verlagsseite, aber hatte hier im Forum auch auf persönlichere Erfahrungsberichte gehofft, es dann irgendwie verdrängt.
Aber gut, mache ich den Anfang...

Nun kann ich nicht verhehlen, ein großer Wader-Fan zu sein. Selbst wenn das Buch kürzer, weniger tiefblickend, schlechter geschrieben wäre, hätte ich es wahrscheinlich gepriesen. Aber es hat meine Erwartungen wirklich übertroffen: Das ausufernde Kindheits-Kapitel ist ein seltsamer Einstieg, aber schon für sich genommen äußerst interessant. In der Mitte sind so viele Anekdoten aus der Hochphase seines Schaffens, an die ich jetzt manchmal denken muss, wenn ich Hannes' Lieder höre. Und die abschließenden Passagen, wenn es um die jüngsten Schaffensjahre geht, fand ich auch sehr berührend, insbesondere wahrscheinlich weil ich diese Phase ja schon irgendwie selbst mitverfolgte - aber eben nur soweit der Künstler es bislang preisgegeben hatte, und im Buch legt Hannes mit der Introspektion noch einmal eine Schippe drauf.
Vom Schreibstil ist es genau, wie ich es erwartet hätte, eine gute Mischung aus Storytelling und Bewertung. Muss fast sagen: Sogar ansprechender, schöner zu lesen, als ich zwischendrin befürchtet hätte; denn der Teaser auf der Webseite war ohne Kontext ja fast schon harte Kost.
Die zitierten eigenen und fremden Lieder passen gut; dieses Konzept hatte ich auch exakt so erwartet.
Allein die Bilder fand ich nicht so beeindruckend, wie die Ankündigung es hoffen ließ. Bei der Biographie lege ich ohnehin keinen großen Wert darauf, aber z.B. im Liederbuch "Daß nichts bleibt" von Hrsg. Ulrich Maske sind teilweise schönere, eindrucksvollere Bilder in besserer Qualität. Weiß jemand, ob im E-Book die Fotos (soweit die Vorlage es hergibt natürlich) farbig sind?

Normalerweise lese ich Bücher nie zweimal, aber hier werde ich höchstwahrscheinlich eine Ausnahme machen.
Nach der ersten Lektüre war ich so beflügelt, dass ich nach Struckum gefahren bin. Nicht, dass ich beim zweiten Mal nach Dornberg an den Poetenweg reise...!?
Windmühle Fortuna, Perspektive vorm Eingang am Blumenhofweg, 9. Nov. 2019.
Windmühle Fortuna, Perspektive vorm Eingang am Blumenhofweg, 9. Nov. 2019.
Michael, hast du das Buch denn selbst schon durch? Falls ja, lass hören...! ;-)

Schöne Grüße
Viktor

Re: Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Mi 5. Feb 2020, 12:36
von Michael
Hallo,
vielen Dank für die Reaktion, lieber Viktor, ich hatte schon befürchtet, dass Buch hätte euch nicht gefallen.

Ich fand es auch äußerst gelungen, es ist gut geschrieben und Hannes Wader geht ziemlich schonungslos mit sich selber um. Gerade die Kapitel zu seiner Kindheit, die für mich überraschend ausführlich sind, haben mich sehr getroffen. Ich hätte nicht mit ihm tauschen wollen. Auch was sein späteres Leben angeht, hält er mit unangenehmen Erinnerungen nicht hinterm Berg. Es scheint fast therapeutisches Schreiben zu sein. Das Buch ist aber nicht nur als Autobiographie sondern auch als Zeitdokument über die Nachkriegszeit auf dem Land, das Leben des Subproletariats und die "Boheme"-Zeit der sechziger Jahre hochinteressant.

Ein wunderbares, fesselndes und uneitles Buch, wer Anekdötchen über Kollegen sucht, wird auch fündig und wer diesen Mann verstehen will, der kommt um das Buch ohnehin nicht herum. Von den Liedermacher-Erinnerungen, die in den vergangenen Jahren erschienen sind - es sind ja einige - war das für mich die fesselndste.

Michael

Re: Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: So 9. Feb 2020, 10:27
von Viktor
Moin Michael,
Michael hat geschrieben: Mi 5. Feb 2020, 12:36
wer Anekdötchen über Kollegen sucht, wird auch fündig
beim Stichwort Kollegen fällt mir noch ein bleibender Eindruck ein: Degenhardt, über den ich sehr wenig weiß, kommt mir in dem Buch generell unheimlich sympathisch rüber.
Besonders toll fand ich FJDs zitierte Glückwunschkarte zu Ovids Metamorphosen als Geschenk: "dass nichts bleibt, wie es war" - oh Mann, dass ich als Altphilologe diese Verbindung nie selbst hergestellt habe, großartig!
Schönen Sonntag
--Viktor

Re: Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Mi 18. Mär 2020, 11:40
von Viktor
Hallo miteinander,

mal wieder ein Lebenszeichen von Hannes! ;-)

Er reagiert auf Feedback zum Buch mit diesem Eintrag auf seiner Webseite, vom 14. März datiert, aber heute erst online gestellt, soweit ich es sehe:
Hannes Wader hat geschrieben:
Grüße und gute Wünsche

In meiner Autobiografie 'Trotz alledem', deren Erscheinen nun auch schon wieder einige Monate zurückliegt, bekenne ich an einer Stelle, dass ich keinerlei Kritik vertrage. Alle mein Schaffen betreffenden Presserezensionen und alle persönlich an mich gerichtete Post lasse ich grundsätzlich erst einmal von einer Person meines Vertrauens überprüfen (vorkosten). Ich bekomme also nur mich freundlich bestätigende Artikel und Briefe zu lesen. Eine Maßnahme, die sich inzwischen – nachdem ich 2017 mein Tourneeleben beendet und 2019 mein Buch veröffentlicht habe – zunehmend als überflüssig erwiesen hat. Alle diese Briefe, diese Mails, die mich seitdem erreichen und um die es mir hier geht, sind ausnahmslos freundlich in ihrem Ton. Alle enthalten sie für mich spürbar von Herzen kommende gute Wünsche; Bedauern über meinen Abschied von der Bühne, meist verbunden mit der Hoffnung, dass es nicht für immer sein möge (Schaun wir mal).

Viele schreiben mir – und nicht nur Menschen meines Alters –, dass sie sich wiederfinden in der Schilderung der Ereignisse in meinem Buch, oft Ähnliches erlebt haben. Und dass meine Lieder, die ihr Leben schon lange begleiten, ihnen sogar halfen, so manchen Schicksalsschlag besser zu verkraften. Ich glaube ihnen das aufs Wort. Ist es mir doch unzählige Male selbst so ergangen, dass mich die Lieder anderer, ihre Poesie, ihre Musik, wenn ich mich elend fühlte, wieder aufgerichtet haben.

[an dieser Stelle der gesamte Text von Rosen im Dezember; aus Urherberrechtsgründen nicht zitiert]

Worauf ich hinaus will: Ich kann nicht alle die Briefe mit all ihren guten Worten und Wünschen einzeln beantworten. Sie bedeuten mir sehr viel und möchte Euch hier ein herzliches Dankeschön sagen.

Euer Hannes Wader

Kassel, 14.3.2020

Na dann schaun wir mal...

Viele Grüße
Viktor

Re: Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Mi 18. Mär 2020, 19:29
von Benutzer 76 gelöscht
Lieber Viktor,

das Dankeschön gilt in gewisser Weise sicher auch Dir. Die Worte, die Du hier und an anderer Stelle fandest, um Deine Leseeindrücke zu beschreiben, beeindruckten mich sehr und deckten sich mit meinen Empfindungen.

Ich bin Hannes dankbar, dass er sich von Zeit zu Zeit über seine Homepage meldet; seine Lieder begleiten mich natürlich nach wie vor, aber ich vermisse seine Konzerte.

Lieben Gruß aus Hannover
Marc

Re: Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Fr 20. Mär 2020, 16:25
von Nicky
Lieber Michael,
ich hole den Thread mal aus der Versenkung, denn ich bin etwas verwundert, dass ihr zwar auf "Sekundärliteratur" hinweist, aber nichts über eure eigene Lektüre schreibt. Wie fandet ihr das Buch denn?
Bei mir ist es jetzt auch schon eine Weile her, das ich das Buch gelesen habe. Im großen und ganzen hat es mir gut gefallen, aber so umgehauen, wie z.B. die Biografie von Biermann hat es mich nicht.
Besonders die doch sehr umfangreiche Schilderung von Hannes´ Kindheit und Jugend fand ich ein bisschen viel und für mich persönlich auch nicht ganz so spannend. Natürlich erklärt es, warum Hannes ist, wie er ist, aber der Teil der Biografie hat mich jetzt nicht total gepackt. Interessant wurde es für mich, als der musikalische Teil der Biografie begann. Gerade auch die Zeiten auf Burg Waldeck fand ich spannend. Auch wie Hannes zu einigen Liedern gekommen ist und wie und warum er Lieder geschrieben hat fand ich interessant. Davon hätte ich gerne noch mehr gelesen.
Alles in allem ein schönes Buch, das man mal lesen kann.....
Liebe Grüße
Nicole

Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Do 23. Apr 2020, 15:20
von migoe
So richtig Interesse an der Lektüre dieser Autobiografie hatte ich bisher nicht. Bin nie so richtig warm geworden mit Hannes Wader. Eure Meinungen und Rezensionen habe ich gelesen und mir fest vorgenommen, wenn ich irgendwann einmal beim Bummeln in einem Buchladen darauf stoße, dann nehm ich es mit, hat sich aber in den letzten Wochen nicht ergeben, Ihr wisst schon warum... :maske:

Heute bin ich über diese Rezension von Robin Patzwaldt gestolpert, die am 18.April 2020 hier veröffentlicht wurde -> https://www.ruhrbarone.de/hannes-wader- ... nte/183377

Ist vielleicht auch für Euch interessant
Hannes Wader – Trotz alledem_ Wie mich ein Buch mit Teilen meiner Kindheit versöhnte _ Ruhrbarone_Screenshot.jpg
Text anzeigen

Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Sa 25. Apr 2020, 12:55
von Viktor
Hallo migoe und Mitlesende,

danke für den Hinweis.
Eine ganz nette, persönliche Rezension in diesem Blogeintrag.
Der Titel hat bei mir aber gaaaanz andere Erwartungen geweckt: "Wie mich ein Buch mit Teilen meiner Kindheit versöhnte" --> Da dachte ich, es schriebe vielleicht jemand aus derselben Generation wie Hannes, der das Kindheitskapitel womöglich in Bezug zu seinen eigenen Traumata setze oder so. Aber nein, das Trauma ist das Liederhören in der Kindheit, haha. "Leiernde Stimme", diese Prämisse würde ich nun nicht unterschreiben, aber gut, das ist natürlich die Geschmackssache und gibt der Sache eine interessante Perspektive.

Wo wir gerade dabei sind: Ich habe eine weitere frische Rezension beim WDR gefunden:
Udo Feist - WDR3 Buchrezension (als Text oder Audiopodcast)

Migoe, der Konsens scheint überall zu sein, das Buch eigne sich auch gut für Nicht-Fans. Also, wenn du jemals wieder in einem Buchladen warst und zum Lesen kamst: Berichte, ob du zustimmst! ;-)

Schöne Grüße zum Wochenende
Viktor

Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Mi 9. Dez 2020, 00:30
von Westwind
Michael hat geschrieben: Di 4. Feb 2020, 16:13
ich hole den Thread mal aus der Versenkung, denn ich bin etwas verwundert, dass ihr zwar auf "Sekundärliteratur" hinweist, aber nichts über eure eigene Lektüre schreibt. Wie fandet ihr das Buch denn?
Westwind hat geschrieben: Di 4. Feb 2020, 22:20
Ich fand es erst neulich unter dem Weihnachtsbaum und es steht als nächstes auf meiner Leseliste :-).
Aus aktuellem Anlaß buddele ich das Thema auch noch mal aus :-)

Nun hat es doch etwas länger gedauert, bis ich anfing zu lesen. Ich habe mich auf den ersten 50-100 Seiten doch etwas schwerer getan und habe das Buch nicht "verschlungen", was aber nicht am Inhalt lag. An den Schreibstil mußte ich mich irgendwie erst gewöhnen. Jetzt bin ich in der Mitte des Buches und liebe es immer mehr.

Sehr interessant finde ich, daß in der Region, wo Hannes aufwuchs, ein so intensives Plattdeutsch gesprochen wurde. Für mich als Niederrheiner wirkt das wie eine Mischung aus dem Niederrheinischen Platt und dem Norddeutschen, wobei ich mich allenfalls etwas mit dem am Niederrhein gesprochenen Regiolekt auskenne, nicht aber wirklich mit dem Dialekt. Und da stellt sich mir die Frage (weil ich mich auch abseits des Buches für Dialekte und Sprachlinien interessiere), wie es sein kann, daß es angeblich in Hannover keinen Dialekt oder Regiolekt mehr gibt und nur noch hochdeutsche Sprache gesprochen wird. Bielefeld ist zwar noch weit weg von Hannover, aber wesentlich näher dran als der Niederrhein. Und die in relativ starkem Dialekt zitierten Passagen verwundern mich tatsächlich etwas. Aber das soll nur eine Momentaufnahme meiner Wahnehmung und meiner Gedanken beim Durchlesen sein.

Daß das Buch chronologisch aufgebaut ist, finde ich gut. Inzwischen, so scheint mir, hat es sich so ein bißchen eingebürgert, daß viele Lebensläufe oft sprunghaft geschildert werden. Als Paradebeispiel bzw. dort, wo es mir zum ersten Mal so entgegenschlug, war "Der Mann mit dem Fagott" über Udo Jürgens. War damals beim Lesen auch erfrischend, aber die Zeitsprünge zerreißen letztendlich den Handlungsfaden, wenn man bei einer Biographie überhaupt von Handlung sprechen kann. Hier bei "Trotz alledem" gefällt mir die Chronologie und die Vielzahl von Bildern, die an den passenden Stellen eingebaut wurden (und nicht nur zusammenhanglos in der Mitte des Buches irgendwo).

Ich muß nochmal schauen, auch hier im Forum, aber ich kann mich gerade an keinen Hinweis erinnern, daß die erwähnten Namen geändert wurden. Habe ich da etwas überlesen ? Es kommen ja nicht alle erwähnten Protagonisten positiv davon im Buch.

Die Liedtexte, also Hannes' eigene, müßten meines Erachtens nicht unbedingt abgedruckt sein, aber es wird sicherlich viele Leser geben, die die angesprochenen Lieder nicht kennen, und um sie (die Leser) mit ins Boot zu holen, ist es schon in Ordnung. Sehr interessant finde ich die Hintergründe in der Kindheit und Jugend, die Hannes später in seinen Liedern verarbeitet hat. Manche Lieder ließen für mich oft viel Interpretationsspielraum, oder besser gesagt, machten mich neugierig, was die Hintergründe für den ein oder anderen Text waren. Da schließt das Buch für mich tatsächlich einige Lücken.

Erstaunlich finde ich, wie sich Hannes' Leben so entwickelt hat, bzw. wie er selbst seinen Weg gesucht und gefunden hat. Dafür, daß er sich früher nicht vorstellen konnte, wie es an einer Stelle im Buch heißt, irgendwie mal dichterisch bzw. poetisch wirksam zu werden, und das ursprünglich auch gar nicht so sein Bedürfnis war, haben seine Texte wirklich erstaunliche Kraft, Ausdruck und auch Poesie, Letzteres in seinen früheren Liedern vielleicht nicht ganz so sehr ausgeprägt.

Ein Zitat möchte ich auf jeden Fall hier anbringen, weil ich das beschriebene Gefühl im Rahmen meiner Erfahrungen mit der Straßenmusik nur zu gut kenne:
"Die Gitarre zwischen dem Publikum und mir gibt mir ein wenig das Gefühl, mich hinter ihr verstecken zu können".


Ich freue mich auf die zweite Halbzeit des Buches :-)

Georg

Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Mi 9. Dez 2020, 14:36
von Doro1100
Westwind hat geschrieben: Mi 9. Dez 2020, 00:30
Und da stellt sich mir die Frage (weil ich mich auch abseits des Buches für Dialekte und Sprachlinien interessiere), wie es sein kann, daß es angeblich in Hannover keinen Dialekt oder Regiolekt mehr gibt und nur noch hochdeutsche Sprache gesprochen wird. Bielefeld ist zwar noch weit weg von Hannover, aber wesentlich näher dran als der Niederrhein. Und die in relativ starkem Dialekt zitierten Passagen verwundern mich tatsächlich etwas.
Ich bin in Ostwestfalen aufgewachsen (Nähe von Bielefeld) und zu meiner Kinderzeit habe ich gut in Erinnerung, dass in unserer Nachbarschaft auf'm Dorf unter der älteren Generation nur platt gesprochen wurde. Da mein Opa im Ruhrpott augewachsen war, sprach er höchstens mal auf diversen Feierlichkeiten, wenn schon ordentlich gebechert wurde ...selbst platt. Verstehen konnte er alles, aber zuhause bei uns wurde das nicht zelebriert. Darum verstehe ich nur Teile, sprechen kann ich gar nicht. Es gibt verschiedene Platt-Varianten. Guckst Du hier

"Platt" zu sprechen ging immer weiter verloren, die alte Generation lebt nicht mehr, die Jungen haben es wohl nicht mehr so cool gefunden. Es zogen im Laufe der Zeit immer mehr Leute aus anderen Gegenden zu, später dann auch viele Ostdeutsche und so verlor sich die Sprache immer mehr. Ansonsten spricht mal tatsächlich "hochdeutsch" wobei ich einen Ostwestfalen hier im südwesten sofort aufgrund seines "typischen" Slangs identifizieren kann.

Einige Wörter haben es allerdings auch dort in den allgemeinen Sprachgebrauch geschafft. Ich stosse ab und zu mal darauf, wenn ich hier in der Pfalz so einen Begriff verwende und dann das Gegenüber ein großes Fragezeichen über dem Kopf hat. :grübel:

Gruß Doro

Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Mi 9. Dez 2020, 17:01
von Westwind
Hallo Doro,

danke für die Aufklärung, sehr interessant für mich.

Meine Großeltern (also Omas, denn Opas hatte ich keine mehr) haben schon kein Platt mehr gesprochen, und auch sonst in der Schule kannte ich keinen, in dessen Elternhaus noch Platt gesprochen wurde. Reines Platt würde ich gesprochen auch kaum mehr verstehen, gelesen könnte ich es eventuell interpretieren.

Daß Hannes dann plattdeutsche Lieder, allerdings kein ostwestfälisches, sondern mit Platt aus dem hohen Norden der Republik, sang, finde ich beachtlich. Eine Fremdsprache zu lernen ist schon schwer genug, aber einen fremden Dialekt, das könnte ich nicht. Ich glaube auch nicht, daß man das in einem Leben komplett hinbekommt, da hat man doch irgendwie nicht die richtige Zunge für, denke ich immer. Klar übernimmt man mehr und mehr Worte, Ausdrücke, Sprachmelodie und Betonungen mit der Zeit, wenn man in einer fremden Umgebung wohnt, aber ans Original kommt doch ein Fremder nie ganz ran.

Hannes hat ja auch einige Jahre, bevor es ihn in den hohen Norden zog, in Berlin gewohnt. Wenn er normal spricht und mal nicht singt, In Zwischentexten oder Interviews, höre ich nichts raus, was er aus irgendeiner Region mal übernommen hat. Oder ist jemandem da mal was aufgefallen ?

Gruß
Georg

Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Mo 29. Nov 2021, 11:04
von Viktor
Zeit, das Thema mal wieder auszugraben.

Marc hat es an anderer Stelle ja schon nebenbei erwähnt, aber hier noch fürs Protokoll:
Am 13. Dezember erscheint das Buch als Paperback-Ausgabe: "Klappenbroschur, 592 Seiten, 13,5 x 20,6 cm"
(ISBN 978-3-328-10710-1) -- 16€ kostet der Spaß. Wer bislang vor Gewicht oder Kostenpunkt zurückschreckte, möchte hier ja vielleicht zuschlagen ;-)


Georg, ich sah gerade, dass du bei deiner letzten Einschätzung ja "erst" in der Mitte des dicken Wälzers warst. Wie hat dir denn die zweite Hälfte gefallen?
Ich persönlich mochte die Kapitel aus dem neuen Jahrtausend ja auch sehr. Themen wie Versagensängste oder Krisendenken oder tourneevorbereitendes Sporttreiben fand ich irgendwie ganz interessant, zumal das alles in eine Zeit fällt, in der ich selbst als Konzertgänger und Plattenkäufer "dabei" war.

Schöne Grüße
Viktor

Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Sa 15. Jan 2022, 05:39
von Viktor
Hallo miteinander,
wie nicht-fiktionale Literatur es nun mal so mit sich bringt, können Personen aus dem Werk sich im echten Leben zu Wort melden.
Und so schrieb Ulrich Maske bei Facebook vor ca. 2 Stunden:
Ein sog. Liedermacher schreibt in seiner sog. Autobiografie, die mir jüngst in die Hände fiel, er habe mich als Produzent "eingesetzt". Nun habe ich so manches von ihm produziert und mich auch damals schon für einiges eingesetzt, aber nie einsetzen lassen. Werch ein Illtum. Nicht sein einziger.
Und da muss man kein großer Detektiv sein, um zu wissen, welchen Liedermacher er meint. Aber zum Beleg: Auf Seite 480 im (Hardcover-)Buch schreibt Hannes:
Für die nächsten drei LPs setze ich im Studio Ulrich Maske als Produzenten ein. Dass beide - Klaus Winkes und Ulrich Maske - Kommunisten sind, ist mir nur recht.
Ich finde die Wortwahl jetzt nicht allzu problematisch. Das lässt mich vermuten, dass UM auf HW vielleicht aus anderen Gründen nicht gut zu sprechen und daher besonders empfindlich ist...?
Viele Grüße
Viktor

Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Sa 15. Jan 2022, 08:34
von Benutzer 76 gelöscht
Lieber Viktor,

vielen Dank für die bemerkenswerte Fußnote. Ulrich Maskes Kommentar klingt von außen betrachtet tatsächlich verstimmt, aber über die Hintergründe und Zusammenhänge könnte ich nur spekulieren, was ich nicht machen möchte.
Ulrich Maske schrieb auf Facebook:
Nun habe ich so manches von ihm produziert und mich auch damals schon für einiges eingesetzt, aber nie einsetzen lassen.
Hast Du auf dem Schirm, Viktor, was er wann produziert hat? Du hast bei solchen Fakten den besseren Überblick als ich…
Ulrich Maske schrieb auf Facebook:
Werch ein Illtum.
Der vermeintliche Tippfehler verweist natürlich auf Ernst Jandls Gedicht „lichtung“. Ob man daraus irgendeine Deutung des Kommentars ableiten könnte, habe ich aber noch nicht durchdacht…

So viel Intertextualität freut den Germanisten.

Liebe Grüße aus Hannover
Marc

PS:
Viktor schrieb:
Aber zum Beleg: Auf Seite 480 im (Hardcover-)Buch schreibt Hannes […]:
Die Seiten in der Taschenbuch-Ausgabe entsprechen übrigens den Seiten der Hardcover-Ausgabe…

Hannes Waders Autobiographie „Trotz alledem - Mein Leben“ erscheint am 30.09.2019

Verfasst: Sa 15. Jan 2022, 09:32
von Viktor
Guten Morgen Marc,

Marc hat geschrieben: Sa 15. Jan 2022, 08:34
Hast Du auf dem Schirm, Viktor, was er wann produziert hat? Du hast bei solchen Fakten den besseren Überblick als ich…
Jein. ;-) Ich habe heute früh selbst nochmal auf die Plattencover geguckt und mir eine Aufstellung der wortgetreuen 'Credits' gemacht:

Die gemeinsame Arbeit in den späten Siebzigern erstreckte sich jenseits von Hannes' eigenen Alben übrigens auch auf manche dieser Kinderlieder-Veröffentlichungen im Pläne-Verlag, die von Ulrich Maske produziert wurden und Gastbeiträge von Hannes aufwiesen: "Rotkäppchen" von Floh de Cologne (1977) / "Pinocchio im Fernsehen" von Maske selbst (1979) / "Krawumm" von Henning Venske (1979).
Aber das Wesentliche:
  • 1977: Hannes Wader singt Arbeiterlieder - "Produktion: Ulrich Maske/Hannes Wader" (Pläne-Live-Sampler "Das Fest unserer Zeit", 1978, vom selben UZ-Pressefest: "Produktion: Ulrich Maske")
  • (1978: Hannes Wader singt Shanties - kein Ulrich Maske, nur: "Produktion: Hannes Wader")
  • 1979: Wieder unterwegs - "Produktion: Ulrich Maske"
  • 1980: Es ist an der Zeit - "Produktion: Hannes Wader. Coproduktion: Carsten Linde und Ulrich Maske"
  • 1982: Daß nichts bleibt wie es war - "Produziert von Ulrich Maske und Hannes Wader"
  • 1983: Nicht nur ich allein - "Produziert von Ulrich Maske & Hannes Wader" (Randnotiz: Maske spielt auch Percussion auf "Gut wieder hier zu sein")
(Mit 1985, Glut am Horizont, ist die Detlef-Petersen-Ära eingeläutet.)
Die Zusammenarbeit wurde dann erst in den 1990ern mit Maskes Kinder-Gute-Nacht-Cassetten wiederbelebt.

Der vermeintliche Tippfehler verweist natürlich auf Ernst Jandls Gedicht „lichtung“. Ob man daraus irgendeine Deutung des Kommentars ableiten könnte, habe ich aber noch nicht durchdacht…
Ich bin ja schon froh, dass ich so etwas witterte und das Zitat nicht verfälschte, denn ich kannte das Gedicht bis heute Morgen nicht, aber sicherte mich dann erst einmal per Google-Suche ab.

Die Seiten in der Taschenbuch-Ausgabe entsprechen übrigens den Seiten der Hardcover-Ausgabe…
Mir war doch so, als hätte mir das schon jemand erzählt! ;-)
Aber dann verunsicherte mich die Seiten-Vorschau bei Google Books, denn die Einteilung ist da eine andere als in meinem Buch, siehe Foto:
HWTrotzAlledemEBookVSPrint.jpg
Wahrscheinlich ist das dann wohl eine Frage von E-Book vs. Print.


Liebe Grüße zum Wochenende
--Viktor