Ok, dann wage ich es mal in aller Freundschaft. Ich habe erst den Herrn der Ringe gehört und dann Frauen und noch Jonny Walker.
Insgesamt gefällt mir die gesprochene Passage bei Frauen am Besten (über den Text läßt sich sicher vortrefflich streiten, aber bei Texten ist das immer so). Die Stimme ist sehr melodisch und transparent. Es macht Spaß zu zu hören. Wenn dann der Gesang einsetzt, stimmt wieder alles mit den anderen Liedern überein. Es liegt sicher zu einem großen Teil an der Aufnahmetechnik, aber wenn ihr/ du die Lieder mal selbstkritisch anhörst, wirst du merken, dass die Töne nicht immer mit denen der Gitarre übereinstimmen und insbesondere der Übergang von einem zum nächsten Ton "geklettert und gesucht" wirkt. Es fehlt oft die zielsichere Transparenz. Die Gitarre(n) drängen sich beim strumming ein wenig in den Vordergrund, Hier kannst du versuchen entweder dezenter zu spielen, oder noch gewollter brutal den Sound vor die Stimme zu schieben. ich habe aber eher den Eindruck, du möchtest klar verstanden werden und dann musst du mit der Klampfe rumprobieren, wie sie dezenter wird, ohne an Klangvolumen zu verlieren (z.B. Plektrum ändern, weglassen, oder oder).
Insgesamt finde ich, dass viel Potenzial in den Liedern ist, aber der Weg noch nicht soweit beschritten, dass das Ziel auch mit geschlossenen Augen zu finden wäre.
Nimm Jonny W. höre es mal im dirketen gegenzug zu MMW, dann merkst du sehr schnell wo die Lagerfeuerromantik aufhört und das Studio anfängt
Nimm diese Kriitik leicht, vielleicht umso leichter, wenn ich dir sage: Auch bei mir ist es nicht anders :flöt:
Zwei Sachen helfen immer, üben und darüber reden.
Beides tust du. Also viel Erfolg.
Mario