Wie schreibt Ihr?

Du hast selber ein Lied geschrieben und willst ein ehrliches Feedback? Dann sei mutig und teile Deine Gedanken und Ideen mit uns. Wir können nicht versprechen, dass wir alles gut finden, aber wir werden uns um ein ehrliches und konstruktives Feedback bemühen.
Beschreibung © by migoe | Foto © by Pixabay.com 
Benutzeravatar
Nordlicht
...hat schon mal ein LT organisiert
Beiträge: 652
Registriert: So 16. Feb 2003, 22:31
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Wie schreibt Ihr?

Beitrag von Nordlicht »

Liebe Betty !
OK, Deine Definition zu "gut" und "schlecht" kann ich ohne Weiteres so stehen lassen, zumindest in diesem Zusammenhang.
Was nun den Herrn B. anbetrifft: Nach meiner Meinung ist dieser Herr ein extremer Kotzbrocken, der mit seiner "Bildung" ein gutes Beispiel für frühes PISA gibt und mir mit seinem dick aufgetragenen Hamburger Prolo- Akzent furchtbar auf die Socken fällt. Allerdings: für einen relativ gewieften Produzenten (natürlich auch im Bereich "Selbstdarstellung") halte ich ihn schon.
Und wiewohl es mich drängt, den Herrn auf dem Altar der Lächerlichkeit zu opfern, eines muß ich (leider) anerkennen: Ohne ihn und seinen "Rivalen" Frank Farian stünde heute deutsche Musik nicht dort, wo sie heute steht. Durch die "Vereinfachung" der Produktion wurde errreicht, daß der Output zunahm. Und da, wo mehr rauskommt, ist eben auch manchmal "was Gutes" dabei. (Muß nun weder "Modern Talking" noch "Milli Vanilli" sein, das ist auch klar...) Zumal sich andere Künstler zu "Notwehrmaßnahmen" veranlaßt sahen und ihre Produktivität ebenfalls steigerten.
So schwer es mir fällt: Dafür gebührt auch dem Herrn B. ein Danke. Das hindert mich allerdings nicht daran, beim Betrachten von "DSDS" den zwanghaften Drang zu verspüren, dem Herrn die Hand zu drücken - allerdings mitten in´s Gesicht...
Liebe Grüße aus OÖ,
ANDREAS.

(...der erschreckt feststellt, daß sich sein pazifistischer Drang bei Herrn B. irgendwie in Urlaub begibt... :hammer:)
Dieser Beitrag enthält 237 Wörter
Ja, ich hab' einen Traum von einer Welt
und ich träume ihn nicht mehr still:
Es ist eine grenzenlose Welt,
in der ich leben will!

(''Ich hab' einen Traum''/ Konstantin Wecker)

Benutzeravatar
Betty
Beiträge: 22
Registriert: Di 20. Sep 2005, 11:12
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Wie schreibt Ihr?

Beitrag von Betty »

@ Andreas
Ich seh das entspannt...Herr B. ist Geschäftsmann und das sei ihm gegönnt, es steht jedem frei, sich zum Gegenstand dieser Geschäfte machen zu lassen oder einen eigenen Weg zu finden ( ich muss mir die Frage gar nicht mal stellen, ich falle gnadenlos durchs Altersraster *lach* und bin dankbar dafür)...und über PISA muss man nicht mehr reden, ich hab dieses Thema für mich mal in nem Song verarbeitet....das ist allemal besser.
Liebe Grüße, Betty
Dieser Beitrag enthält 83 Wörter

Sysipon hat dieses Thema gestartet
Beiträge: 10
Registriert: Fr 30. Dez 2005, 23:01
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Wie schreibt Ihr?

Beitrag von Sysipon »

Guten Morgen,
hier hat sich einiges getan, seit ich das letzte Mal hier war. Hab eben erst mal fast eine halbe Stunde gelesen und finde es faszinierend, wie schnell ein "handwerkliches" Thema zu einer inhaltlich-qualitätsbezogenen Diskussion umkippt - oder mutiert, wie man es auch immer nennen möchte.
Lust auf eine Umfrage hätte ich auch, mir schwebt noch ein anderes Fragemodell vor, das mich persönlich interessiert.
Wie macht man das? => Frage an den Admin oder an migoe als Moderator
Gibt es da spezielle Dinge zu beachten, ist das überhaupt möglich?
Grüße aus Südoldenburg,
Sysipon
Dieser Beitrag enthält 100 Wörter

Benutzeravatar
Clemens
...hat schon mal ein LT organisiert
Beiträge: 2015
Registriert: Mo 24. Feb 2003, 23:01
Hat sich bedankt: 78 Mal
Danksagung erhalten: 4 Mal
Kontaktdaten:

Wie schreibt Ihr?

Beitrag von Clemens »

Hallo Sysipon,
wie Du selbst schon gesagt hast
Wie macht man das? => Frage an den Admin oder an migoe als Moderator
Gibt es da spezielle Dinge zu beachten, ist das überhaupt möglich?

am besten migoe direkt fragen über "Kontakt/Feedback" in der linken Leiste über dem Kalender.
Liebe Grüße von Clemens :-)
Dieser Beitrag enthält 53 Wörter
...gebt mir einen Pass, wo „Erdenbewohner“ drin steht. Einfach nur „Erdenbewohner“ ... (Dota Kehr)
Was Du verschenkst, Momo, bleibt immer Dein Eigen; was du behältst, ist für immer verloren! (Eric-Emmanuel Schmitt)

Benutzer 141 gelöscht
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Wie schreibt Ihr?

Beitrag von Benutzer 141 gelöscht »

Hallo
Ich wollte der Gemeinde mal mitteilen, dass man(n)/frau sich unter musenlust.de für ein Texterseminar bewerben kann, das von der GEMA-Stiftung gesponsort wird. Die Bewerber müssen vorgegebene Texte umtexten oder auf vorgegebene Melodien eigene Texte (deutsch) schreiben. Zusätzlich müssen 5 eigene, deutsche Texte zur Begutachtung eingesendet werden. Der Einsendeschluss ist der 20. Feb. 06
Die ersten 10 bekommen einen Platz im Texterseminar Celle 2006 und eine kostenlose Schulung. Nebenher können Kontakte zu Interpreten und Komponisten geknüpft werden und evtl. sogar Aufträge für Liedtexte an die Teilnehmer vergeben werden.
Hier war soviel die Rede von Kreativität (übrigens eine sehr interessante Diskussion, die hier angestossen wurde), vielleicht fühlt sich ja jemand angesprochen, sein Glück zu versuchen. Dieses Seminar findet unter gleichen Konditionen jedes Jahr statt. Wem es also jetzt zu kurzfristig erscheint, kann es auch im nächsten Jahr versuchen.
Liebe Grüße vom Barden
der sich jetzt erstmal für 6 Wochen verabschiedet und nur sporadisch im Netz erscheinen wird.
Dieser Beitrag enthält 174 Wörter

Gast
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Wie schreibt Ihr?

Beitrag von Gast »

Hallo alle zusammen,
also zunächst, ich bin neu hier, lese zwar häufiger mal mit, aber jetzt hat es mich übermannt und ich muss auch mal meinen "senf" dazugeben :-)
Ich habe irgendwann, ich war wohl 16 oder 17, begonnen, meine eigenen Lieder zu schreiben... die Versuche von damals sind mir mitlerweile eher peinlich, aber nun gut :-)
Ich bin selbst Pianist und ein mittelmäßig begabter Gitarrist, habe aber immer einen sehr guten Draht zur englischen Sprache gehabt, weshalb ich auch angefangen habe, auf Englisch zu schreiben und eine CD mit englischen Liedern veröffentlicht habe... um es kurz zu machen, mir gefallen meine englischen Lieder eigentlich ganz gut, anderen auch, dennoch hat es mich nie zufriedenstellen können, nicht auch in meiner Sprache Dinge aufzuschreiben... Mein größtes Problem war immer, nicht in Kitsch oder Klischees zu verfallen... man denke an Reinhard Mey's "Meine Freundin, meine Frau" oder noch besser "Herbstgewitter"...das ist vielleicht das schönste Liebeslied, das in der deutschen Sprache veröffentlich wurde... nun, ich übe und schreibe, sofern es meine Zeit zulässt, fast jeden Tag Lieder...
aber nun die Frage: Über was schreibt ihr? Manchmal habe ich das Gefühl, das mir nichts, aber auch gar nichts einfällt worüber ich schreiben könnte...
Dieser Beitrag enthält 212 Wörter

Sysipon hat dieses Thema gestartet
Beiträge: 10
Registriert: Fr 30. Dez 2005, 23:01
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Wie schreibt Ihr?

Beitrag von Sysipon »

Moin zusammen,
da bin ich gerade rechtzeitig aus den Tiefen meines zerschossenen Privatlebens aufgetaucht - worüber schreibt man?
Tja, das ist ne fiese Frage. Meistens denke ich nicht konkret an ein Thema, sondern es fällt mir mehr oder minder zu. Im Moment ist es auch so (ohne jammernden Unterton), dass mir ständig deprimierte Texte durch den Kopf geistern. Das meiste verweht wieder, weil es unerträglich ist. Aber einige Sachen bleiben hängen.
Frag Dich einfach mal, worüber Du auf Englisch singst. Oft ist dann die Antwort recht einfach, das sind alles Dinge, die sich auch auf Deutsch trefflich aussprechen lassen. Über die Klischee-Falle kann man gar nicht genug reden, übrigens. Aber ich finde, dass hier der Deutschen Sprache oft zu unrecht von vorneherein ein negatives Image verpasst wird. Was mit unseren Worten möglich ist, davon können Engländer nur träumen. Mich befällt gerade bei vielen Hobbymusikern (mein Cousin ist auch einer) das Gefühl, dieselben Plattheiten, die sie auf Deutsch verabscheuen, auf Englisch kritiklos und unbesehen einfach darniederlegen. "You broke my heart" ist ein nettes Beispiel aus dem Text meines Cousins. Als ich ihm das sagte, meinte er verständnislos: "Aber auf Deutsch kann ich das nicht ausdrücken!" Äh - das habe ich wiederum nicht verstanden.
Westernhagen hat das ganz gut umschrieben in seinem "Loch in meiner Tasche", wenn er von einem Loch im Herzen singt, "das kann kein Arzt mehr nähen". Geht doch auch so, oder?
Als ich neulich einer Freundin meine letzten Lieder gebrannt hab, fiel mir auf, dass das Thema Liebe in zig Variationen überraschend präsent ist bei mir. Und durch das, was ständig mit uns in dieser Hinsicht geschieht, wird es das auch wohl bleiben, in guten wie in schlechten Tagen. Ich habe in Gesprächen und auf einigen Vortragsabenden von anderen gehört, dass auch bei ihnen eine schwierige, depressive Phase im Leben eine Art Kreativschub auslöst. Oft stachelt das an, man kann tatsächlich negative Befindlichkeiten "ausbeuten" und kanalisieren. Und es tut gut und bringt etwas Freude zurück. Wie bei John Lennon, der frustriert über sich selber schrieb: "He's a real nowhere man, sittin' in his nowhere land."
Kurz zur Sprache, da bin ich abgekommen. Unsere Sprache hat den wunderschönen Vorteil, die Wörter unglaublich vieldeutig einsetzen zu können. Das, was meinen Bekannten in Frankreich völlig fremd war, hat uns Deutschen dort irre Spaß gemacht: Mit dem Klang und den Bedeutungsebenen spielen (Chantier interdit! wurde zu Chanté interdit!). Die Substantive adjektivisch einsetzen, Ähnlichkeiten bewußt falsch verstehen. Wortbilder malen, Atmosphäre schaffen wie in Rilkes "Herbstgedicht" - ach, es gibt so schöne Möglichkeiten. Oder einfach nur augenzwinkernd eine selbstironische und etwas merkwürdige Geschichte zum besten geben. Deutsche Lieder sind oft so furchtbar ernsthaft, da kann ich dann selten lange zuhören. Humor sei Trumpf, find ich. Und wer eignet sich als Zielscheibe besser als man selbst? Ich meine, unsere eigenen Fehler sollten wir am besten kennen. Und was wir falsch machen, machen andere auch nicht immer richtig. Da ergeben sich tolle Möglichkeiten, schnell eine gemeinsame Basis zwischen Sänger und Publikum zu schaffen: Der da oben ist auch nicht anders als wir. Cool, ich bin nicht der Einzige, dem das passiert!
Das finde ich jedenfalls wichtig. Und wer es noch schafft, einen ernsten Hintergrund einzubauen - um so besser, oder?
:gitarre:
Dieser Beitrag enthält 566 Wörter

Gast
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Wie schreibt Ihr?

Beitrag von Gast »

-Edit _
Dieser Beitrag enthält 1 Wörter

Benutzeravatar
Clemens
...hat schon mal ein LT organisiert
Beiträge: 2015
Registriert: Mo 24. Feb 2003, 23:01
Hat sich bedankt: 78 Mal
Danksagung erhalten: 4 Mal
Kontaktdaten:

Wie schreibt Ihr?

Beitrag von Clemens »

Hallo Joey_84,
dein Beitrag hat mich gefreut. Es ist schön, dass trotz scheinbar massiv zur Oberflächlichkeit tendierenden "Zeitgeistes" junge Leute ihre (unsere) Muttersprache ernst nehmen und hinterfragen.
Einen Einwand möchte ich dennoch geltend machen.
Nachdem ich Stephan Sulke erst vor kurzer Zeit begegnet bin, bei einem Konzert, welches mich fasziniert hat, kann ich ihn mir absolut nicht zynisch vorstellen.
Ich begegnete ihm das erste Mal und fand seine Lieder und die Art des Vortragen voll feiner Ironie und auch Selbstironie.
Aber Verachtung und Hohn, welche einen großteil etymologischer Herleitung des Wortes Zynismus umfassen. konnte ich keinen Moment heraushören.
Es ist eine große Kunst Zynismus als Stilmittel einzusetzen ohne selbst Zynisch zu sein. Diese Gratwanderung beherrscht zum Beispiel Bodo Wartke ("Ja, Schatz") hervorragend.
Aber vielleicht kenne ich auch nur zu wenig Lieder des Künstlers und er hat eben auf dem Theaterkahn im Liederwahn ein eben "harmloses" Programm gesungen.
Warscheinlich hat mich auch nur der Zungenschlag "Er kann es so schön zynisch in Texte... anstatt "Er kann es so schön in zynische Texte... "rebellisch" gemacht. Eigentlich weiß ich ja was Du meinst...
Liebe Grüße von Clemens :-)
Dieser Beitrag enthält 195 Wörter
...gebt mir einen Pass, wo „Erdenbewohner“ drin steht. Einfach nur „Erdenbewohner“ ... (Dota Kehr)
Was Du verschenkst, Momo, bleibt immer Dein Eigen; was du behältst, ist für immer verloren! (Eric-Emmanuel Schmitt)

Gast
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Wie schreibt Ihr?

Beitrag von Gast »

Also aus meiner Erfahrung heraus, kann ich nur sagen Es muß fließen !!!
Kreativität funktioniert nicht mit Ticks.
Wenn es nicht so richtig läuft egal ob Text oder Melodie kann man nur die Ruhe bewahren und auf bessere Momente warten!
Zur Technik kann Ich nichts sagen, da Ich sowas wie nen Dauerfluss hab - komm manchmal garnicht hinterher........
Gruß Tim
Dieser Beitrag enthält 61 Wörter

Sysipon hat dieses Thema gestartet
Beiträge: 10
Registriert: Fr 30. Dez 2005, 23:01
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Wie schreibt Ihr?

Beitrag von Sysipon »

Guten Abend zusammen,
es muß fließen, und dann läuft es auch! Man kann das nicht genau beschreiben, es ist einfach der Augenblick, in dem man völlig entspannt die Gedanken gleiten lässt und sich öffnet ... dann kommt es manchmal. Und immer gibt es irgendwelche Anlässe, die dann deutlich spürbar etwas aus den Tiefen des Bewußtseins in eine Form gießen. Ist dieses Stadium erreicht, ist der entscheidende Auslöser, der Geistesblitz, die Inspiration oder wie man es auch immer nennt, gefunden, dann muss man mit dem klaren Verstand weiterarbeiten und den Rest ausformen. Das ist leider dann Arbeit - mal angenehmer, mal frustrierend, je nachdem, was man gerade hat. Oder man darf sich Glückspilz nennen und es fällt einem plötzlich etwas fast fertiges von A bis Z in den Schoß ... das hatte ich allerdings noch nicht.
Ich habe im letzten halben Jahr ne Menge gemacht, davon wage ich mal, zwei Lieder vorzustellen. Es sind ruhige Stücke (für meine Verhältnisse), zu denen ich gern die Geschichten erzählen möchte, um Euch anzustacheln, dasselbe zu tun.
Ihr Spiel
Na, was war wohl passiert? Ein techtelmechtel war aus einem angetrunkenen Nacktbaden entstanden (an meinem 30. Geburtstag, als Deutschland gegen Italien rausflog) und hatte sich recht schnell wieder egalisiert. Eine Woche später zupfte ich gedankenlos auf der Gitarre herum, als mir die Melodie zufiel. Woher die kam, kann ich gar nicht sagen. Ich meine, sie zu kennen, aber ob es tatsächlich unbewusst irgendwo geklaut ist - keine Ahnung. Mir gefiel der Akkordwechsel von Am nach E am Ende jeden zweiten Verses. Da C#m manchmal gut zu E-Dur passt, ergab sich ziemlich schnell ein Akkordmuster, das ich dann ausgebaut habe. Nicht besonders einfallsreich, aber es reichte mir. Etwas später hörte ich zum ersten Mal eine CD von "Element of Crime", die fantastische Sachen machen, summte einige Wortfetzen hinterher und sah plötzlich vor dem geistigen Auge die erste Strophe, die allerdings nichts mit dem Lied von EoC zu tun hat. Daraus ergab sich automatisch der Rest - der wollte dann nur noch ins Reine gebracht und einige Male korrigiert bzw. an das Metrum der Melodie angepasst werden. Fertig.
An einem Tag wie diesem
Und auch hier wurde ich inspiriert - von "First Day of My Life" von Bright Eyes (und nicht von Mel C.). Ich glaube, wenn man's weiß, ahnt man das Vorbild etwas heraus. Nur inhaltlich wie formal bin ich dann doch eigene Wege gegangen. Hier entstand der Text zuerst, wobei nach der ersten, etwas kryptischen Strophe gar nicht klar war, was ich eigentlich da tat. Ein Weizenbier später hatte ich den Einfall, daraus diese etwas verschlüsselte Geschichte zu stricken, von der ich selbst nicht recht wußte, was sie bringen würde. Leider habe ich den Eindruck, dass man schon vor dem Solo merkt, wohin der Hase läuft ... Na ja. Schwierig war es dann, eine Melodie zu finden, die passte. Nach langem rumprobieren landete ich dann bei meinem Lieblingsschema D-Hm-A-Hm, aber Schemata können ja immer wieder bezaubernd variabel sein, wenn man nur will. Und ich wollte - so kam die Melodie. Geschrieben übrigens in einer üblen Phase, bei meinem Vater zu Hause kurz nach Weihnachten und unter Zuhilfenahme legaler Alkoholika. Das trotzdem was brauchbares entstand, ist eine angenehme Überraschung, denn meiner etwas spärlichen Erfahrung nach sind Drogen nicht besonders zuträglich, besonders Bier. Man fängt schnell an, zu übertreiben.
Trotzdem geh ich jetzt nach Hause und werde schön mit meiner WG grillen - dabei gibt's dann auch Bier. Wahrscheinlich wieder eins zuviel, aber das macht nichts. Morgen hab ich frei.
Ich wünsch Euch auch einen schönen Abend und warte mal gespannt auf Reaktionen. Das Rauschen im linken Kanal bei "Einem Tag" in den ersten Sekunden rührt übrigens von der Umwandlung in MP3 her - da scheinen bestimmte Hall-Frequenzen leider Schwierigkeiten zu machen. Na, das ist auch weitgehend egal.
Also, bis später! :gitarre2:
Dieser Beitrag enthält 668 Wörter

Antworten

Zurück zu „Die Umsetzung der eigenen Ideen“