Österreich- Premiere im Linzer "Posthof"

Bodo Wartke ist der Gentleman-Entertainer am Flügel. Das Publikum schätzt ihn als Chansonnier und virtuosen Pianisten ebenso wie als wandlungsfähigen Schauspieler und charmanten Conférencier.

Der Kabarettist gab 19-jährig, am 16. November 1996, sein erstes abendfüllendes Konzert und schaut auf eine 20 Jahre währende Künstlerkarriere zurück.

Die ganze Bandbreite seines Könnens dokumentieren fünf Klavierkabarett-programme Ich denke, also sing' ich (1998), Achillesverse (2003), Noah war ein Archetyp (2006), Klaviersdelikte (2012) und Was, wenn doch? (2015); das Programm Swingende Notwendigkeit mit The Capital Dance Orchestra und das Solo-Theaterstück König Ödipus (2009), dem im April 2018 Antigone, gemeinsam mit Melanie Haupt, folgte.

Quelle: Webseite Bodo Wartke Stand 13.06.2018   | Die Fotos für das Banner und Forum wurden von der offiziellen Webseite übernommen 
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In diesem Forum geht es um den Musikkabarettisten Bodo Wartke , der ursprünglich aus Bad Schwartau stammt und in Berlin lebt. Es handelt sich NICHT um eine offizielle Informationsplattform des Künstlers oder seines Managements. Wer direkt mit Bodo in Kontakt treten möchte, der sollte versuchen, ihn in den Pausen seiner Konzerte direkt am Verkaufsstand anzusprechen oder ihn über seine Webseite www.bodowartke.de  zu kontaktieren.
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Österreich- Premiere im Linzer "Posthof"

Beitrag von Nordlicht »

Hallo, Ihr Lieben !
Ich hatte es in diesem Rahmen ja bereits einmal kurz erwähnt: Am 09. Mai bin ich zusammen mit Ulrike, verstärkt durch Heinz (Pegasus), Gast bei der Eröffnung des "Black Humour Festival 06" im "Posthof" in Linz. Zu diesem Auftritt habe ich in einem regionalen Veranstaltungsblatt einen Text entdeckt, den ich Euch nicht vorenthalten möchte:


KLAVIER & REIM
(von Reinhold Gruber)
Er sieht aus, als könnte er kein Wässerchen trüben. Doch sobald Bodo Wartke Klavier spielt und das Wort ergreift, spürt man, daß er es faustdick hinter den Ohren hat.
Er denkt, also singt er. Er reimt sich durch die deutsche Sprache und versteht es, sein Klavierspiel zwischen Melancholie und Ausgelassenheit so punktgenau einzusetzen, daß man sich als Zuhörer des Lachens nicht erwehren kann. Der Deutsche wird denn auch Schlitzohr, Spitzbub und bezaubernder Unterhalter genannt.
Wartke, der mit seinem Programm "Achillesverse" am 9. Mai im Linzer Posthof Österreich- Premiere feiert und damit das heurige "Black Humour Festival" eröffnet, sitzt am Klavier und haut dazu in die Tasten, als gäbe es kein Morgen mehr.
Wartke ist kein gemeiner Verführer, sondern ein Erzähler mit einem ausgeprägten subversiven Witz. Auf die Dinge, denen er im Leben begegnet, macht er sich seinen eigenen Reim. Und er holt weit aus. Von der Antike bis zur Yellow Press macht er vor niemandem Halt und beschäftigt sich auf seine Art mit weltbewegenden Fragen wie: Was brachte Sir Lancelot um ? Wie starb beispielsweise Abel ? Wer hat das Heideröslein auf dem Gewissen ? Was geschah mit Franz Schubert ?
Wartke bewegt sich zwischen Melancholie und Ausgelassenheit. Die Menschen, die ihn dabei schon erlebt haben, lieben ihn dafür. Denn Lachen ist die beste Medizin und Wartke ist ein Medizinmann.

Schwarzer Humor im Linzer Posthof
Mit Bodo Wartke startet das "Black Humour Festival 06" im Linzer Posthof am 9. Mai. Weitere Festival- Termine: Alf Mahlo in "Der Menschenfreund" (13. Mai), Mark Britton und Men in Coats (19. Mai), Ylana in "Glub Glub" (27. Mai), Stuffed Puppet Theatre mit "Vampyr" (31. Mai).
Karten: Tel. 0732 / 78 18 00 ----- www.bodowartke.de 



Wie gesagt, die Karten in der Mitte der ersten Reihe sind gesichert, jetzt bleibt die Erwartung auf den Auftritt. Daß es sich dabei sowohl um Wartkes Premiere als auch um unsere handelt, macht die Angelegenheit wohl eher ein wenig spannender. Auf alle Fälle werde ich mich eines genauen Berichtes über diesen Auftritt wohl nicht enthalten können. Vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen an dieser Stelle...
In diesem Sinne vorerst einmal liebe Grüße von der Donau,
ANDREAS.

(...dessen "9. - Mai- Terminstreß" bereits um 8:00 Uhr in der Früh beginnt und mit Wartke dann hoffentlich einen "würdigen" Abschluß finden wird...)
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Österreich- Premiere im Linzer "Posthof"

Beitrag von Nordlicht »

Hallo, Ihr Alle !!!
Ich gebe zu: der Auftritt von Bodo Wartke im “Posthof” in Linz liegt nun bereits einige Tage hinter uns, aber gleichwohl stellt dieses Posting den versprochenen “schnellstmöglichen” Konzertbericht dar. Schneller ging wirklich nicht, sorry. Dafür ist er aber auch, wie u.a. von migoe erbeten, vollständig subjektiv…
Der erste Eindruck dieses Abends, der sich Ulrike, Heinz („Pegasus“) und mir beim Eintritt ins Foyer des „Posthof“ bietet, läßt nichts Gutes erahnen, zumal in Erinnerung daran, wie einfach es doch war, Karten für die 1. Reihe zu erhalten: Verglichen mit anderen Konzerten ist das Foyer bedrückend leer, sogar die Bar, die ansonsten schon vor dem Konzert für das eine oder andere Getränk sorgt, ist geschlossen. Oh je, stimmt der Termin ??? Ein Blick auf die aushängenden Plakate bestätigt: er stimmt ! Es ist zwar erst viertel nach sieben, Einlaß ist um halb acht, Beginn dann um acht, trotzdem fragen wir uns bereits jetzt: Sind wir gar die Einzigen ? Immerhin ist Wartke hierzulande bislang nur den wirklich „eingefleischten“ Fans ein Begriff, sein Auftritt hier die Österreich- Premiere. Eher wir uns aber von solchen Überlegungen runterziehen lassen, beschließen wir, zunächst einmal das „Posthof“- Restaurant aufzusuchen, um den Abend zumindest für uns stimmig einzuleiten. Als uns der Kellner den „G´spritzten“, das „Mineral“ und das „Radler“ auf den Tisch stellt (Preisfrage: Wer trank was ???), stürmt ein Angestellter mit drei Flaschen Rotwein an uns vorbei und entert den Backstage- Bereich. Muß sich Wartke etwa Mut antrinken ob der wenigen Besucher ? Oder hat er schlicht Durst ? Nun, das wird sich sicher noch erweisen, also: abwarten ! Um dreiviertel acht – also um 19:45 Uhr – beschließen wir dann, daß es an der Zeit ist, die exponierten Plätze in der Mitte der ersten Reihe einzunehmen. Beim Eintritt in den Saal dann ein neuer Schock: Gerade einmal 8 oder 10 Personen sitzen bereits auf ihren Plätzen. Das gönnen wir Wartke dann letztlich doch nicht. Aber in den folgenden Minuten füllen sich die Reihen des (durch einen Vorhang halbierten) Raumes dann doch nach und nach, bis sich um 8 ein letztlich doch recht voller Saal (mit nach meiner Schätzung ca. 300 Leuten) wartend präsentiert. Auf der Bühne steht nur der schwarze, recht gebraucht aussehende „Bösendorfer“- Flügel, davor ein Klavierhocker im blauen Spotlight. Recht pünktlich erlischt das Raumlicht, auch der Spot wird gedrosselt, das Bühnenlicht erstrahlt, und von der rechten Seite her tritt ein netter, junger Mann im Anzug mit Weste und dem auch uns bekannten gelben Hemd locker auf: das erste Bodo Wartke- Konzert in Österreich hat begonnen. Nach einem freundlichen „Guten Abend“ nimmt er vor dem Instrument Platz und beginnt mit seinem Programm „Achillesverse“. Gleich der erste Titel “Wie fang´ ich an“ sorgt für erste Lacher im Publikum – und zugegeben auch bei mir. Ganz genauso wird es vermutlich auch „großen“, lange etblierten Künstler beim Erstellen einer Tournee- Setlist gehen. Eine ganz kurze Überleitung, danach dann gleich “Meine neue Freundin“. Es ist – glaubt man den Reaktionen des Publikums – das erste Lied über einen Schönheitschirurgen, das man da hört – ganz offensichtlich mit Vergnügen hört ! Nach dem Schlußgag, mit dem Nennen des Namens „Klaus“, bricht erneut begeisterter Applaus aus. Und nun begrüßt Bodo Wartke seine Gäste. Er ist offensichtlich erfreut, daß doch derart viele Leute dort vor ihm sitzen. Launig erläutert er nun die “Liebesliedkategorien“, erklärt uns, er sei “Unsterblich verliebt“ und definiert zusätzlich die “Liebesliedunterkategorien“. Bereits jetzt fällt mir auf, daß zumindest ich seit langem nicht mehr bei einem zumindest mir doch weitgehend unbekannten Künstler derart gelacht habe. Das Spiel mit Worten, mit der Vielfalt der deutschen Sprache ist perfekt, selbst scheinbar harmlose Nebensätze eröffnen sich in geistreichem Esprit. Und es geht hochklassig weiter mit “Er“ und “Ja, Schatz“, mit Bemerkungen über das volle Halbliter- Glas Grappa. Wartke erzählt von Pao, der seine Songs in Fußball- Lieder umgedichtet hat und mit dem er im Berliner „Quatsch- Comedy- Club“ aufgetreten ist. “Das letzte Stück“ erinnert mich ein wenig an Heinz Erhardt und – ich muß es gestehen – tatsächlich auch ein wenig an Georg Kreisler, wie bis hierhin das ganze Programm. “Gräßlich vergeßlich“ wird als „Hit“ angeboten, und tatsächlich zwingt das „kritische, britische Rind“ einem unwillkürlich irgendwie ein Gute- Laune- Gefühl auf. Nachdem Wartke bei “Hunde“ seine artistischen Fähigkeiten makellos unter Beweis stellt, erinnert er mit “Das letzte Stück vor der Pause“ wieder an durchaus prophane Befindlichkeiten und Tätigkeiten in der Konzert- Pause. Die Manöverkritik in der Pause gegen 21:00 Uhr unter uns drei „Erste- Reihe- Sitzern“ ergibt, daß wir uns alle lange nicht mehr derart königlich amüsiert haben. Heinz („Pegasus“), der das Programm bereits von der Wartke- DVD kennt, stellt fest, daß das „Live- Feeling“ den „Achillesversen“ quasi das Sahne- Häubchen aufsetzt, und auch Ulrike und ich sind sehr gespannt auf den Fortgang. Nach einer knappen halben Stunde und dem obligaten, dreimaligen Klingel- Signal geht es weiter. Diesmal in Grün („…ich trage auf der Bühne auch gerne mal das Grüne…“) knüpft Wartke dort an, wo er vor der Unterbrechung aufgehört hat und befindet “Da muß er durch“. Zumindest er hat es, das merkt man den Besuchern an, geschafft, sich auch hierzulande neue Freunde zu machen. Augenscheinlich in bester Kabarett- Laune verliest er dann sein “Reisetagebuch“, nicht ohne vorherige Erklärung, er käme aus der „ostdeutschen Provinz direkt nach Linz“. Die Beschreibung der „Deutschen Bahn“ ist köstlich, genau wie das anschließende Stück “Loveparade“. Wer den Berliner Tiergarten, zumal zur Loveparade- Zeit, kennt, der ist von dessen Beschreibung durch diesen Mann da vorne „hin und weg“. “An Dich“ und das mit dem Zeitgeist erläuterte “Was ich gerade denke“ zeigen die scharfe Beobachtungsgabe und das hervorragende Umsetzungs- Vermögen des Künstlers. Und so ist es nach dieser wirklich kurzweiligen Unterhaltung wirklich ein Schock, als er uns “Die Bürgschaft“ als letztes Stück des Abends ankündigt. Um Lokalkolorit zu wahren, läßt er den Fahnder Kalle nicht von der GEZ, sondern vom österreichischen Pendant GIS kommen, was ihm nicht unerhebliche, zusätzliche Symphatien einbringt. Ganz offensichtlich erleichtert, daß das Konzert ein sicht- und hörbarer Erfolg ist, genießt Wartke den fast frenetischen Schlußapplaus und verschwindet im „Off“. Aber es dauert keine Minute, bis er sich wieder blicken läßt und als Zugabe “Ein ganz neues Stück“ erklingen läßt, nicht ohne sich vorher noch beim Publikum, bei seinen Mitstreitern hinter der Bühne und beim Team des „Posthof“ herzlich zu bedanken. Neuerlicher Abgang – doch noch ist der Saal nicht zufrieden. Und so erklingt dann das “Liebeslied“. Nachdem sich Wartke ein wenig über „Ich liebe Dich“ auf holländisch amüsiert und – vermutlich mehr pro forma – nach holländischen Besuchern fragt, ist er ein wenig überrascht, in einer Gruppe von aus Wien angereisten Besuchern tatsächlich drei oder vier holländische Konzert- Gäste zu entdecken. Sie nehmen ihm den kleinen Spott aber offensichtlich nicht übel, zumal das auch sicherlich nicht böse gemeint war. Aber auch das soll nicht das Ende gewesen sein: Als letztes Stück des Abends erklingt eine von Wartke adaptierte Mozart- Melodie: Das “Alla Turca“ in der Wartke- Version zeigt auch den vielleicht letzten Zweiflern – zu denen ich nun längst nicht mehr gehöre -, daß Wartke nicht nur ein Wort-, sondern auch ein Klavier- Künstler ist. Noch ein großer Applaus, und Wartke tritt ab – allerdings nicht nach hinten, sondern nach unten. Er verabschiedet sich von den Hören in der ersten Reihe
mit Handschlag und den Worten „Ich geh dann schon mal zu den CD´s…“. Und wirklich, direkt vor dem Saal gibt es „merchandising“, und dort steht auch Wartke. Freundlich und fast wie der „Typ von nebenan“ posiert er dort für Photos, beantwortet Fragen, schreibt Autogramme. Ulrike und ich haben uns längst ebenfalls entschlossen: Die „Extra- DVD“ vom Berliner Auftritt soll es werden. Und obwohl ich kein Autogramm- Sammler bin, lasse ich hier mein Exemplar signieren. Als ich es dazu aus dem Cellophan befreie, bedankt sich Wartke dafür bei mir, und als ich ihn auf seine Wurzeln in Hamburg und Bad Schwartau anspreche und mich dabei als Lübecker „oute“, ist er überrascht und vielleicht auch ein wenig erfreut, in dieser Ecke der Welt einen „Landsmann“ zu treffen. Und da Heinz seine Kamera dabei hat, nutze ich die Gelegenheit ganz gegen meine Gewohnheit doch noch, Wartke um einen Schnappschuß als „Internet- Beweis“ zu bitten. Der Wunsch wird gerne erfüllt, und mit einem dritten Handschlag – den zweiten gab´s nach dem Autogramm… - und einem „tschüüüß“ endet dieser Konzert- Abend. Meine Frage, ob er wiederkommt, beantwortet Wartke mit einem „Wenn es möglich ist, sehr gern.“ Nun hoffe ich wirklich, daß es ihm – und dann auch mir – recht bald möglich sein wird. Denn Wartke hat einige Holländer, eine Hand voll Wiener, viele Linzer --- und mich als neue Fans gewonnen !
Tja, so wars. Ganz objektiv. Und völlig subjektiv. Dieser Abend war nicht nur toll, er hat mich auch dazu gebracht, mein vielleicht ein wenig zu schnelles Urteil über diesen Künstler zu überdenken und auch zu revidieren. Für mich ist er immer noch kein „typischer“ Liedermacher – wenn es sowas überhaupt gibt. Er ist mit seiner Darbietung aber sicherlich AUCH Liedermacher, und keineswegs ein durchschnittlicher. Er ist daneben ein begnadeter Musiker, ein „Läster- Lyriker“ im besten Sinne, ein Artist mit und durch die Sprache, ein „Um-die-Ecke-Denker“ und dies alles ohne letzlich ein wirklich böses Wort, mit allenfalls gebremstem Zynismus, kurzum: ein wirklicher „Allein- Unterhalter“. Daneben hat mich auch die Fähigkeit zur Schlagfertigkeit beeindruckt. So waren z.B. incl. Pegasus drei Photographen anwesend, die er allesamt nach ihrer Motivation befragte, Die beiden Pressephotographen waren von den „OÖN“ bzw. als freiberufliche für die „Kronen- Zeitung“ tätig. Nachdem Wartke aus dem Publikum erläutert wurde, daß die „Krone“ so etwas wie die deutsche „Bild“- Zeitung ist, bemerkt er erfreut: „Ich war noch nie in der Bild !“. Und als er im Programm bei einem Lied nach der treffenden Kategorie fragte, kam vom „Krone“- Mann die Antwort „…minus eins !“, woraufhin Wartke eher abschätzig anfügte: „…na ja, der Herr von der Krone…“. Das hatte Stil und brachte den Saal zum Johlen.
Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch Wartkes erstes Programm im heimischen DVD- Player liegen wird. Er rangiert seit Dienstag auf meiner persönlichen Hitparade auf den vorderen Plätzen und ist für mich – wenn auch zugegebenermaßen sehr spät – wirklich eine grandiose Entdeckung.
So, mir qualmen jetzt die Finger, und Euch vermutlich die Augen. Aber vielleicht habe ich mit diesem Bericht ja doch den Einen oder Anderen unter Euch angesprochen. In diesem Sinne viele Grüße aus Oberösterreich (und damit aus einer bis vor kurzem Bodo- losen Zone)
ANDREAS.

(…der diese DVD und damit dieses Autogramm bestimmt in Ehren halten wird…)
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Österreich- Premiere im Linzer "Posthof"

Beitrag von Nordlicht »

Hallo, Ihr Alle !!!
Natürlich möchte ich es auch nicht versäumen, Euch die Reaktionen auf Bodo Wartkes Auftritt aufzuzeigen. So lest dann:

SO SIEHT DER TRAUMSCHWIEGERSOHN AUS
…und dann klimpert er auch noch Liebeslieder am Bösendorfer ! Doch Vorsicht: Bodo Wartkes Songs, mit denen er am Dienstag den Auftakt des „Black Humour Festivals“ im Linzer „Posthof“ bestritt, handeln von Vampiren, Axtmördern und Schönheitschirurgen. Und das alles gereimt und mit wogender Klavierbegleitung – ein charmanter, witziger und intelligenter Kabarettabend !
Quelle: „Kronen- Zeitung“ v. 11.05.2006


Und dann noch:

POSTHOF: Black Humour
SCHRÄGES LIEBES- SPIEL.
Schwarzhumorist Bodo Wartke
Dienstagabend saß im „Posthof“ ein artiger, junger Mann am Klavier und sang Lieder, deren Strophen sich reimten. Sein adrettes Äußeres ist keine Fassade, wie Bodo Wartke nach der Vorstellung in einem kleinen Interview verriet: “Ich will schon, daß die Leute mich sympatisch finden. Dann hören sie mir besser zu.“
Neben kleinen Problemen des Alltags besang Wartke vor allem die Allerweltserfahrung schlechthin: die Liebe und den Schmerz, den sie verursachen kann.
Anhand vierer Kategorien von Liebesliedern samt Liebeslied- Unterkategorien 2a, b und c. Die Metamorphose vom Minnesänger zum beißenden Sarkasten vollzog sich dabei in jedem Lied aufs neue. Manchmal erinnerte seine Eloquenz an Werner Schneyder, das Groteske seines Witzes an Harald Schmidt, und wenn er ein Klavierstück innerhalb weniger Takte zum fetzigen Boogie- Woogie metamorphisiert, treibt Bodo Wartke Schabernack wie Otto Waalkes in seinen besten Tagen.
Quelle: „Oberösterreichische Nachrichten“ v. 11.05.2006


Wie Ihr daran erkennen könnt, hatten auch die beim Konzert anwesenden Kritiker durchaus Spaß und Freude an Bodo Wartkes austriakisches Debut. Ich habe es bereits getan und tue es hiermit noch einmal: Ich schließe mich vollinhaltlich an !
Liebe Grüße von der Donau,
ANDREAS.

(…der sich nach dem Wartke- Konzert bald vorkommt wie vom Saulus zum Paulus verwandelt…)
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Österreich- Premiere im Linzer "Posthof"

Beitrag von Rene87 »

Hallo Andreas,
es freut mich, dass du nun auch zu den "Fans" von Bodo Wartke gehörst. Und hoffe, dass du noch viel Spass mit ihm haben wirst. Ich hab ihn damals im Fernsehen bei einem Kurzauftritt gesehen und komme seitdem nicht mehr von ihm los.
Dein Bericht ist erste Sahne und man merkt, dass der Abend dir doch Spass gemacht hat. Ob du nun ein "eingefleischter Fan" oder nur ein "Beobachter" wirst, bleibt nur dir überlassen. Jedoch glaube ich, dass du Bodo Wartke gut im Auge behalten wirst (und in Gedanken) und schauen wirst, was so passiert und wann er evtl. das nächte Mal in Österreich ist.
Ich freue mich jedoch für dich und für die "Fangemeinde", dass wieder einer dazu gekommen ist und gerade so einer wie du, der doch erst sehr subtil über Bodo Wartke deine Meinung geäußert hat und nun anscheinend, so wie du geschrieben hast, deine Aussage revidierst und Bodo Wartke kennen und schätzen gelernt hast.
Danke für den schönen und natürlich subjektiven Bericht und die Zeitungszitate.
Gruß
René
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Österreich- Premiere im Linzer "Posthof"

Beitrag von Clemens »

Lieber Andreas,
nicht, dass ich Dich jetzt aus Versehen mit Paulus anrede :-D
Ich will einfach meine Freude darüber kundtun, dass es schön für Euch war. Gern gebe ich zu, dass es ein wenig außerhalb meiner Vorstellungskraft lag ein negatives Fazit zu lesen. Das es nun so positiv ausfällt ist um so schöner.
Liebe Grüße von Clemens :-)
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Beitrag von Petra »

Hallo Andreas,
es war ja schon super, dass Ihr bereit wart, Euch das Konzert anzutun, wenn Bodo nun schon mal nach Linz kam. Dass es Euch dann so gut gefallen hat, freut mich ganz besonders. Dankeschön auch noch für den tollen Bericht. Bodo hat übrigens öfter mal Holländer im Publikum, es kommt mir fast so vor, als würde er sich besonders darüber freuen. Bei mir war es seinerzeit die Dame von der Presse, das hat er natürlich als Grundlage für allerlei Scherze genommen. ;-)
Damals hatte ich einen Freund dabei, der nur mir zuliebe mitgegangen war, der hat hinterher gesagt: 'Naja, schon nicht übel...' Deshalb war ich auf alles mögliche gefasst, was Dein Urteil angeht. Nordlicht ist halt immer mal wieder für eine Überraschung gut. :-)
Viele Grüße von Petra
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wenn man folgendes bedenkt:
Es braucht die Flinte nicht ins Korn zu werfen,
wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
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Beitrag von Pegasus »

Hallo Andreas
Ein toller Bericht. Dem kann ich nichts hinzufügen.
Höchstens noch ein Bild!
Lg
Heinz
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Es gibt Menschen..........
..........die sagen so viel ohne es zu meinen
..........tun so viel ohne es zu fühlen und
..........zerstören dabei so viel ohne es zu merken.

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Österreich- Premiere im Linzer "Posthof"

Beitrag von Nordlicht »

Hallo, Ihr Lieben !!!
Nachdem ich bereits einiges versemmelt habe, als ich versuchte, ein paar Fotos vom Wartke- Konzert hier einzustellen, hat es nun doch noch geklappt. Manchmal bin ich durchaus lernfähig... (...wie man aus meinem Konzert- Bericht vielleicht schon ersehen konnte.)
Also, für alle, die ein paar Fotos sehen möchten: "KLICKST DU HIER !!!"
Bei dieser Gelegenheit vielen Dank an HEINZ ("Pegasus"), der die tollen Fotos gemacht und mir erlaubt hat, sie hier einzustellen !
So, und damit liebe Grüße von der Donau,
ANDREAS.

(...dem es gerade wieder einfällt: Heute genau vor einer Woche !!! *seufz*...)
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Beitrag von migoe »

Lieber Andreas,
ich bin ebenfalls begeistert von Deinem Konzertbericht - mir war ja von Anfang an klar, wenn Du ihn erstmal erleben würdest, wäre Dein Blick auf Bodo Wartke ein ganz anderer :-D - schön, daß ich da richtig lag.
Gut, daß Du Dich bei Deinem subjektiven Konzertbericht nicht hast ausbremsen lassen - vielen Dank für diese eindrucksvolle Schilderung. Wie hat eigentlich Ulrike der Abend gefallen?
migoe
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Beitrag von Doro1100 »

Hallo Andreas,
echt ein toller Konzertbericht, den du da abgeliefert hast. Da könnte sich manch professioneller Schreiberling ein Scheibchen abschneiden ! :-D
Spitze finde ich auch die beiden Fotos mit Bodo. Eine sehr schöne Erinnerung, klasse!
@migoe Besonders unglücklich und enttäuscht, wirkt Ulli nicht auf dem Foto, oder ?
Liebe Grüße und einen schönen Tag
wünscht Doro
(..die hofft mittelfristig mit Petra zusammen BW zu "besuchen")
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Wo `n Loch ist, kann was rein. Oder raus."

(Gerhard Gundermann)

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Beitrag von Nordlicht »

Lieber migoe !
Doro hat es schon ganz richtig erkannt: Falls alle anderen im "Posthof"- Saal Bodo Wartke schlecht fanden - und die Publikums- Reaktionen verweisen diese Annahme ins Reich der Fabel -, so gibt es nach seinem ersten Auftritt in Österreich jetzt zumindest zwei neue Fans. Langer Rede kurzer Sinn: Auch Ulrike hatte viel Freude am Auftritt.
So, in diesem Sinne liebe Grüße aus OÖ von
ANDREAS.

(...der heute abend ausnahmsweise einmal frei hat...)
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Miramis
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Österreich- Premiere im Linzer "Posthof"

Beitrag von Miramis »

Ihr Lieben!
Auch ich habe mittlerweile Bodo Wartke für mich entdecken können und sicher wird die ein oder andere seiner Cds/DVDs in mein Regal wandern.
Lieber Andreas, danke für diesen tollen Bericht, es hat viel Spaß gemacht, ihn zu lesen!!!
Viele Grüße
Miramis
Dieser Beitrag enthält 48 Wörter
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Beitrag von agentsvenx »

An ANDREAS:
Hallo,
hier ist Sven, Bodos Regisseur und Produzent (und Webdesigner und ...).
Kannst Du mir die Photos bitte mal als Mails schicken? Ich würde gerne - Dein Einverständnis vorausgesetzt - einige davon auf der Website von Bodo verwenden.
webmaster@bodowartke.de
Danke!
Sven
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Beitrag von Nordlicht »

Lieber Sven !
Für die Antwort auf Deine Frage schau doch bitte in Deinen Posteingang.
Liebe Grüße aus dem frühlingshaften Oberösterreich von
ANDREAS.

(...der Bodo seit dem Linzer Auftritt einfach "Spitze" findet..)
Dieser Beitrag enthält 35 Wörter
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