kleines Experiment

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Karodame hat dieses Thema gestartet
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kleines Experiment

Beitrag von Karodame »

hallo zusammen,
ich hab vor einiger Zeit im großen weiten Netz, einen sehr interssanten Liedtext eines bemerkenswerten Liedermacher/Klavierkabarettisten gefunden, das "Die Macht der Lieder" heißt. Dieser Liedermacher heißt Tom van Hasselt.
Als ich gesehen habe, dass dieser Text nur 4 Strophen hat, und die Story irgentwie für mich noch nicht zuende war, hab ich einfach mich kurzerhand dazu entschlossen, den Text etwas zu ergänzen.
Dabei ist folgendes zustande gekommen.(Das kursiv gekennzeichnete sind meine Ergänzungen.):
Die Macht der Lieder
Die Welt, sie war häßlich und öde
Das Leben, es war eine Qual,
Die Frauen warn garstig und spröde,
Die Männer warn dumm und brutal

Nur Seuchen und Plagen und Kriege
Nur Nägel in unserem Sarg
Und selbst jede Eintagsfliege
Hatte nen schlechten Tag.

Doch dann kam ein Mann und sang Lieder
Seitdem ist nichts mehr wie es war
Was vormals uns rang darnieder,
Nun ringt es uns ab ein: Hurra.

Ref.:
So bot sich die Welt ja noch nie da,
So werden Wunder wahr,
Das ist die Macht der Lieder
Dank sei dem Liedermacher

Jetzt hat die Welt wieder Farben
Jetzt hat man Freude an ihr
Jetzt hat Man tanzt nun auf Straßen sich vorwärts
Es tanzt jeder Mensch, jedes Tier
Die Luft ist voll von lauter Klängen
Jeder singt jetzt ein Lied vor sich hin
Man geht seinen Weg, frei von Zwängen
Endlich führt man ein Leben mit Sinn
Ref.:
So bot sich die Welt ja noch nie da,
So werden Wunder wahr,
Das ist die Macht der Lieder
Dank sei dem Liedermacher

Doch nach kurzer Zeit sind die Ohren müde
Sind Schuhe durchtanzt, Augen leer.
Denn wer nur noch geschliffene Quarten singt,
hört die Warnsirene nicht mehr.
So geht man durch Straßen und Gassen
An sich vorbei, macht ein trübes Gesicht
Jeder singt vor sich hin, ganz verlassen
Und sieht alles andere nicht
Jetzt hat man zu viele Lieder
(Und) doch hat man noch lang nicht genug.
Du singst und singst immer wieder,
Doch mit dem Leben bist du im Verzug!
Drum sehnt man sich nach den Augenblicken
Der totalen Stille, dem leisen Moment
Dann kommt man dazu aufzublicken,
und man sieht nicht nur, nein man erkennt:
(Ref.:)
So viel Wert ist ein Lied in der Stille
So kostbar ist (die) Ruhe im Sturm,
Erst im Dreck erkennst du, was dir goldwert ist
Und erst dann fängst du an, was (dafür) zu tun.

Was haltet ihr von dem Text? Eure Kritik ist mir eine Ehre! :-)
Ich will mit dem Text keineswegs jemandem auf den Shlips treten oder so; ich halte es nur für wichtig,dass es bei allen Genussmitteln (und da schließe ich Musik auf jeden Fall mit ein!) immer auf die richtige Dosis ankommt. Ich bin grad dabei, das ganze mit Musik zu unterlegen, also ich hoffe eher, dass mir mal ein paar hübsche Ideen in den Kopf fliegen. Ich bin ja noch blutiger Anfänger beim komponieren von Liedern!
Zum Orginal-Lied kann ich nur sagen, dass ich es noch nie gehört habe und es davon auch keine Aufnahme gibt. Soweit ich das mitbekommen habe, hat Tom van Hasselt immer in den Pausen seines Programmes ein paar Strophen geschreiben, die genau auf das Publikum zugeschnitten waren (Running gags...) und hat es dann als Final-Lied vorgetragen.
Wenn bei jemandem vieleicht das Interesse geweckt worden ist, dem kann ich seine Website www.tom-van-hasselt.de  wämrstens empfehlen. Er hat hoch interessante Gedanken über Gott und die Welt (kein Wunder, der Mann ist Philosoph und Musiker!)
liebe Grüße
karo
Dieser Beitrag enthält 610 Wörter
"Nur ein toter Fisch schwimmt mit dem Strom"
(Gerhard Schöne)

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Klampfenkrieger
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kleines Experiment

Beitrag von Klampfenkrieger »

Ahoi hoi,
dass liest sich alles sehr interessant. Hab mich auch schon ein wenig auf der Homepage umgesehen und muss sagen das das was ich da lese ebenfalls sehr interessant ist ^^
Ich glaub ich werd da mal zu einer veranstaltung gehen :-D
Danke für den Tip :-)
LG Malor
Dieser Beitrag enthält 48 Wörter
Schau doch auch mal auf meiner Seite vorbei: https://www.klampfenkrieger.de 

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