So heisst eine kleine, feine Konzertreihe, die hier in Berlin inzwischen regelmässig von Lutz Keller veranstaltet wird. Immer an einem Sonntag nachmittag ab 17 Uhr lädt er sich dazu 2 Gäste ein, die wie er selbst Liedermacher sind. Ort der Veranstaltung ist die "Villa Felice", ein italienisches Restaurant ganz im hohen Norden von Berlin, direkt an der letzten Autobahnausfahrt vor der Stadtgrenze, das über einen Ballsaal (sh. Foto) verfügt.
Sehr gefreut haben wir uns, dass wir nicht nur Micha getroffen haben, sondern auch Stephan Hille - immer wieder schön, liebe Freunde zu sehen.
Gestern abend nun standen neben Lutz Keller als Gäste Micha Günther und McKinley Black auf der Bühne. Zunächst spielte und sang jeder 4 Lieder. Micha kannten wir ja schon, das war - trotz Erkältung - so schön wie immer, was soll ich gross dazu sagen!?
Dann bekamen wir das deutliche Gefühl, bisher etwas verpasst zu haben, weil wir McKinley Black an diesem Abend zum ersten Mal hörten... wow, was für eine Stimme! Unglaublich, was diese kleine, energiegeladene Person rausbringt... sie hätte wahrlich kein Mikro gebraucht, um den Saal mit ihrer Stimme zu füllen. Von ganz leise und zart bis laut und eindringlich war es jedenfalls immer gänsehautreif, was sie sang. McKinley Black (ja, das ist ein Künstlername und ich habe zwar den richtigen erfahren, aber den verrate ich hier nicht.
Nach dieser ersten Runde gab es eine Pause und wir hatten Gelegenheit, uns mit Micha, McKinley und Lutz zu unterhalten. McKinley sprudelte wie ein Wasserfall und erzählte jede Menge komischer Geschichten.
Nach der Pause hörten wir dann von jedem der Künstler noch einige weitere Lieder, wobei es sich alle drei nicht nehmen liessen, jeweils ein Lied zu spielen, dass sie nicht richtig konnten und bei dem auch prompt eine Kleinigkeit schiefging. Hat aber weder dem guten Gesamteindruck noch der Stimmung Abbruch getan - im Gegenteil!
Am Ende bekamen die beiden Gäste von Lutz Keller eine spezielle Plakette überreicht: auf einem runden Pappdeckel war ein kleines Stück Gestrick nebst zwei "Nadeln" aus Zahnstochern arrangiert - das sah wirklich klasse aus und ist bestimmt eine schöne Erinnerung für die Künstler!
Schliesslich haben wir noch eine CD von McKinley Black erstanden und nach einem weiteren gemütlichen Plausch mussten wir uns dann leider doch irgendwann verabschieden. Schön war's!
Diana

