Die Politik faselt und rundherum bricht alles zusammen......

*DER SINN DER POLITIK IST FREIHEIT
Das Leben ist immer ein Leben mit anderen. Der Mensch ist ein „zoon politikon“, ein „staatsentwickelndes Tier“, wie Aristoteles formulierte. Er bedarf zu seiner Vervollkommnung der Gemeinschaft mit anderen Menschen. Die Frage ist nicht, wie uns heute im Zeitalter des begrenzungslosen Individualismus (und Egoismus) eingehämmert wird: Wie soll ich leben? Sondern: Wie sollen wir leben? - und darüber kann in diesem Forum diskutiert werden!

*Quelle: Webseite Akademischer Verein Kyffhäuser e.V.  | Foto © by Pixabay.com 
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StephanH hat dieses Thema gestartet
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Die Politik faselt und rundherum bricht alles zusammen......

Beitrag von StephanH »

Hallo,
Die Politiker faseln und streiten was am besten ist und rundherrum bricht die Wirtschaft weg.
VW und Skoda wollen jetzt ins Ausland gehen, Zeiss will die Produktion nach Asien verlagern.
Gestern "Siemens" mit 2000 Mitarbeitern und heute meine Firma "SAMSUNG" mit 800 Mitarbeitern.
Das alles kurz nach den Wahlen. Da kommt einen der Kaffee hoch.
Ich habe heute der Presse Kampfbereitschaft signalisiert.
Ich war selbst erstaunt wie wütend ich in der "Berliner Abendschau" war.
So, ich musste mir mal Luft machen!
Gruß StephanH :-x :-x :-x
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Nordlicht
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Beitrag von Nordlicht »

Lieber Stephan !
Daß diese ganzen Pläne so unmittelbar nach den Wahlen bekannt gegeben werden, das ist, ganz klar, Zufall. Und die Erde ist eine Scheibe.
Ich kann die Unternehmer ein Stück weit ja sogar verstehen, wenn sie ihre Produktionen ins Ausland verlagern, denn - mal ehrlich - auch ich (und sicher auch Du) würden unter den gleichen Vorraussetzungen auch dort produzieren, wo es am wenigsten kostet. Das blöde Gelabe von der "sozialen Verantwortung" ist ohnehin bloße Makulatur und macht sich gut in der Presse.
Es ehrt Dich, wenn Du "Kampfbereitschaft" signalisierst, aber letztlich könntest Du Dich genausogut beim Jörg Kachelmann über das schlechte Wetter beschweren - es ändert nichts. Ändern würde etwas, wenn "das Volk", dieses gern und oft besungene, Veränderungen massiv erzwänge - nur wie es das tun könnte, das ist mir auch schleierhaft. Alleine mit dieser ominösen "Linkspartei" wird es sicher nicht gelingen, zumal deren Protagonisten ja auch lieber Hummer und Chablis als Butterbrot und Bier zu sich nehmen und dadurch genauso korrumpierbar sind wie die Polit- Heinis der anderen Parteien. Abgesehen davon tun sich ja gerade die Deutschen eher schwer mit "Revolutionen".
Genauso ratlos wie Du grüßt
ANDREAS.

(...der nach dieser Wahl noch weniger von den Politikern hält, weil ja - wieder mal - ein jeder Sieger ist...)
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Diana
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Die Politik faselt und rundherum bricht alles zusammen......

Beitrag von Diana »

Guten Morgen!

StephanH schrieb:
Ich habe heute der Presse Kampfbereitschaft signalisiert.
Ich war selbst erstaunt wie wütend ich in der "Berliner Abendschau" war.

... und wer den Bericht zu diesem Thema (unter anderem mit Stephans Wortmeldung) sehen möchte, der kann dies auf der Webseite der Berliner Abendschau tun.
Stephan, ich hoffe, ihr schafft es, den Abbau von Arbeitsplätzen in deiner Firma auf ein möglichst geringes Mass zu beschränken! *daumendrück*
Gruss, Diana
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Agrippina
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Die Politik faselt und rundherum bricht alles zusammen......

Beitrag von Agrippina »

ad Stephan:
Ja, mach Dir nur Luft, ich finde das völlig in Ordnung, denn es ist ja schon eine Sauerei, was da grundsätzlich passiert nach solchen Wahlen. Insofern hat Andreas recht, wundern muß einen das nicht. Schön, daß Du bereit warst/bist, aufzumucken; rumhocken und im stillen Kämmerlein vor sich hinjammern kann jeder und nutzt gar nix.
Konnte Deinen Abendschau-Beitrag leider noch nicht betrachten (danke, Diana, für den Verweis, sehr hilfreich), weil meine Technik diesbezüglich gerade streikt, werde ich aber nachholen (und bin ganz gespannt, wie Du wütend ausschaust :-) ).
ad Andreas:
Sei mir nicht böse, aber ich finde es nicht in Ordnung, Stephan (oder irgendwem sonst, der sich für irgendwas engangiert) mit einem Argument à la "bringt alles nichts" den Wind aus den Segeln zu nehmen, und erst recht dann nicht, wenn Du selbst zugeben mußt, daß Du ratlos hinsichtlich des Wies bist. Das, was definitiv nichts bringt, ist - siehe oben - untätig zu bleiben und sich alles schweigend gefallen zu lassen. Aber wenn jemand sich dazu entschließt, irgendetwas zu tun, und sei es nur, seinem Unmut Ausdruck zu verleihen, dann ist das immerhin ein Versuch, etwas zu ändern (der - auch wenn es noch so unwahrscheinlich sein mag - aber vielleicht doch die Möglichkeit birgt, daß sich etwas bewegt).
Würden nämlich mehr Menschen den Mut zum Sichversuchen haben, hätten wir möglicherweise eine Mehrheit im Volk, die diese "massiven Veränderungen" herbeiführen könnten. So haben wir - nach wie vor - die an anderer Stelle bereits erwähnte schweigende, bequeme Mehrheit, die überhaupt nichts bewegen kann, sondern weiterhin bewegt wird in eine Richtung, die sie selbst nicht bestimmen kann.
Insofern, lieber Stephan, darf ich mich nochmal wiederholen: Mach ruhig die Klappe auf, wehr Dich mit fairen Mitteln und tu … Meine Sympathien und Unterstützung sind Dir sicher.
Liebe Grüße
Tina
(… die einige Zustände in diesem Lande seit geraumer Zeit auch ziemlich zum Schreien findet, aber noch lange nicht verdrossen und resigniert ist …)
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Agrippina
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Beitrag von Agrippina »

Ich muß noch eins nachlegen, heute nachmittag blieb mir zuwenig Zeit dazu. Also:
Lieber Andreas,
liebes Lottchen, langsam muß ja der Eindruck entstehen, daß ich grundsätzlich mit Dir auf Konfrontationskurs aus bin. Aber dem ist beileibe nicht so, und ich denke (zumindest hoffe ich es), das weißt Du. Wir haben scheint's häufiger mal divergierende Meinungen ... mehr aber auch nicht. Nun zum Thema:
Ich kann die Unternehmer ein Stück weit ja sogar verstehen, wenn sie ihre Produktionen ins Ausland verlagern, denn - mal ehrlich - auch ich (und sicher auch Du) würden unter den gleichen Vorraussetzungen auch dort produzieren, wo es am wenigsten kostet.

Ich kann dieses Unternehmergebaren nicht nachvollziehen. Es ist nämlich für meine Begriffe schwer kurzsichtig. Hier die Standorte zu schließen, damit neue Arbeitslose und, wenn's schlimm kommt, Sozialhilfeempfänger produzieren und damit wiederum auf längere Sicht dem Konsum und damit der gesamten Wirtschaft den Boden unter den Füßen wegzuziehen, das ist einfach nur hirnrissig, damit graben sie sich langfristig nur selber das Wasser ab (und im übrigen wird in den anderen Ländern irgendwann mal das folgen, was hier zur Zeit geschieht). Klar, kurzfristig dicke Gewinne machen, den "Shareholder Value" und so ein Zeug anführen, damit läßt sich schon irgendwie halbwegs einleuchtend für die dumme breite Masse vor sich her argumentieren. Schaust Du dahinter, dann dient das aber niemandem außer den paar Leutchen, die sich auf Kosten der arbeitenden langjährigen und loyalen Mitarbeiter die Taschen dick machen. Tolle Wurst! Sowas ist für mich - der ich durchaus genügend Einblick auch in die Arbeitgeber- bzw. Unternehmerseite hatte/habe - nicht verständlich, auch nicht ein Stück weit.
Lieber Stephan,
habe mir den Abendschau-Bericht jetzt angesehen. Hat meine Meinung nur bestätigt: Bleib(t) kämpferisch, nicht aufgeben, so kann es einfach nicht (weiter)gehen!
Ich wünsche Dir und Deinen Kolleginnen und Kollegen von Herzen, daß die Sache für Euch gut ausgeht - und daß Dich zwischenzeitlich nicht zu viele Existenzsorgen plagen mögen.
Schönen Abend,
Tina
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Carsten K
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Die Politik faselt und rundherum bricht alles zusammen......

Beitrag von Carsten K »

Lieber Stephan,
den Abendschau-Bericht von gestern hab ich zwar nicht gesehen, aber den von heute (22.9.). Ja, macht weiter, bringt Eure Wut zum Ausdruck, lasst Euch das nicht gefallen, leistet Widerstand! Und wenn Bürgermeister Wowereit Euch darin unterstützt, wie in der heutigen Abendschau zu sehen, dann ist das bestimmt auch ehrlich gemeint, und wenn ich dem Bericht weiterhin Glauben schenken darf, dann hat Euer Protest ja auch durchaus Aussicht auf Erfolg, siehe Bosch... Und aufgrund des Protestes bei Opel sind ja vor einigen Monaten auch einige Arbeitsplätze in Rüsselsheim, Bochum und Kaiserlautern erhalten geblieben, die GM eigentlich nach anderswo verlagern wollte... Ich wünsch Euch also allen erdenklichen Erfolg bei Eurem Widerstand gegen die Schließung von Samsung in Oberschöneweide!
Das Grundproblem liegt aber meiner Ansicht nach darin, dass solche Entscheidungen, Werke zu schließen, Arbeitsplätze in "billigere" Regionen zu verlegen, längst nicht mehr von der Politik beeinflussbar und damit auch nicht demokratisch zu kontrollieren sind, jedenfalls nicht wirklich... Politik kann Gewerbegebiete für Produktionsstätten ausweisen und Unternehmenssteuern oder "Lohnnebenkosten" senken, um Wirtschaftunternehmen an ihren jeweigen Standort zu locken oder dort zu halten, aber es wird immer konkurrierende Angebote aus anderen Ländern geben, die nun mal "billiger" produzieren, weil dort soziale und/oder ökologische Belange weniger Bedeutung haben als hierzulande, mal ganz abgesehen von demokratischen Standards...
Die Grundfrage liegt daher meiner Ansicht nach darin, was wir diesbezüglich von einer Bundes-, Landes- oder Kommunalregierung erwarten. So lange alle wirtschaftliche Verantwortung möglichst "privatisiert" und damit in die Hände einer globalisierenden Großindustrie gegeben wird, bedeutet dies nicht nur Sozial- und Ökologieabbau, sondern eben auch Demokratieabbau. Und wenn man bei Wahlen in irgendeiner Weise Einflluss auf wirtschaftliche Entscheidungen treffen möchte, setzt dies voraus, dass ein Parlament oder eine Regierung beschließen kann, ob ein Werk wie Samsung in Oberschöneweide geschlossen wird oder nicht. Wowereit und sein Senat mögen dagegen sein, aber sie können immer nur als Bittsteller auftreten, sich dabei durchaus mit Recht auf Euren Protest und Widerstand berufen, aber die Entscheidung liegt weder bei einer (wie auch immer)Bundesregierung oder beim Berliner Senat, sondern bei der Konzernleitung von Samsung, und das ist weder demokratisch noch ökologisch, und schon gar nicht sozial... Dass Politik darauf nicht wirklich Einfluss nehmen kann, darin liegt das eigentliche Problem, finde ich...
Heute, Stephan, trifft es Dich, und wenn sich nichts ändert, wird es über kurz oder lang uns alle treffen, jedenfalls auch die "kleinen UnternehmerInnen" unter uns, die jetzt, wo sie das lesen, "Hilfe! Enteignung!" schreien mögen, obwohl sie ja gar nicht so "böse" sind, wie ich gerade die Großindustrie beschrieben habe... Keine Angst, ich will Euch nicht enteignen!... Aber kann ein Staat wie die BRD nicht selbst Autos herstellen (sogar mit Hybridmotor oder Diesel-Rußfilter?), oder Elektronikartikel in allen möglichen Ausführungen? Qualifizierte, demokratische, soziale, ökologisch orientierte Fachkräfte gäbe es in diesem Staat genug, ebenso wie Leute, die solche Fachkräfte ausbilden könnten...
Auch wenn Dir das derzeit vermutlich nicht wirklich weiterhilft, Stephan, ich wollte diese Gedanken hier einbringen, weil ich finde, dass sie mit dem, was Dich gerade bewegt, zu tun haben.
Liebe und solidarische Grüße
cARSCHti
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"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
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Gast
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Die Politik faselt und rundherum bricht alles zusammen......

Beitrag von Gast »

Lieber Stephan,
auch ich teile deine Wut und deinen Ekel. Und ich teile Tinas Meinung, dass man diesen Radikalinskis in Schlips und Kragen das Feld nicht kampflos überlassen sollte. Deshalb drück ich dir und deinen KollegInnen die Daumen, auf dass es euch gelingen möge, eure Haut so teuer wie nur irgend möglich zu verkaufen!
Im letzten Jahr haben wir hier in Aachen ein ganz ähnliches Drama erleben müssen, als Philips seine örtliche Röhrenproduktion in die Tschechei verlegt hat.
Angekündigt waren 1000 Entlassungen - durch das beinharte Engagement der Beschäftigten und nicht zuletzt durch den Einsatz der so viel gescholtenen Gewerkschaften ist es immerhin gelungen, die Zahl zu reduzieren.

Lieber Andreas,
das von dir so arg propagierte Söllner-Zitat "A bisserl Widerstand! Und loßt´s eich ned ois g´falln" scheinst du selber nicht allzu sehr verinnerlicht zu haben, sonst hättest du Stephan sicherlich konstruktivere Vorschläge gemacht als den, sich bei Kachelmann zu beschweren.
"Widerstand" ist eben nicht nur eine nette Sache in Songs, die man sich abends am Kamin reinzieht. Widerstand kann verdammt real sein und letztlich, wie in Stephans Fall, über Existenzen entscheiden.
Es gibt keine soziale Errungenschaft und keinen Sozialstandard, der nicht den Herrschenden entrissen worden wäre. Und in den letzten Jahren werden wir Zeugen einer Entwicklung, die eben diese Errungenschaften Stück für Stück wieder abschafft.
Die Unternehmen, die du "ein Stück weit verstehen" kannst, wenn sie ihre Produktionen ins Ausland verlegen, arbeiten oftmals mit der Strategie, zunächst Subventionen abzuzocken (im Falle von Samsung und Philips jeweils in zweistelliger Millionenhöhe), um sich dann sehr schnell in Richtung der diversen Billiglohnländer vom Acker zu machen.
Auf den importierten Produkten prangt dann groß das Label "Made in Germany". Das scheint legal zu sein - verwerflich finde ich es dennoch, vor allem vor dem Hintergrund, dass die Wirtschaft allein in den Jahren seit 1998 massivst entlastet worden ist.
Allerdings hat nun mit dem Berliner Senator Harald Wolf erstmals ein Spitzenpolitiker die Möglichkeit angedeutet, im Falle von Samsung die in den Sand gesetzten Subventionen zurückzufordern.
Der Skandal besteht für mich darin, dass die globalisierte Wirtschaft offensichtlich mittlerweile so mächtig ist, dass es das Europaparlament nicht schafft, verbindliche Lohn- und Sozialstandards auf Europaebene durchzusetzen.
Die einzige Partei übrigens, die die oben genannte Forderung dezidiert im Programm hat, ist die Linkspartei.
Wieso die Linksparteiler allerdings, wenns nach dir ginge, barfuß und mit hängenden Backen das Land durchstreifen sollen, bleibt mir schleierhaft. Das hört sich ganz danach an, als würdest du dir die Zeitung mit den vier Buchstaben ins Alpenländle nachschicken lassen.
Aber vielleicht könnte ja Söllner diesen Job erledigen??
Viele Grüße
*Dirk*
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Agrippina
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Die Politik faselt und rundherum bricht alles zusammen......

Beitrag von Agrippina »

Hallo cARSCHTi,
Deine Meinung kann ich nur bedingt teilen. Ich sehe durchaus Einflußmöglichkeiten der Politik auf die Wirtschaft.
Zodiak führte das Beispiel der Subventionen an. Sehr löblich, daß der Herr Senator Wolf das heikle Thema von sich aus aufgreift. Genau das ist es nämlich: Vereinbarungen müssen her, daß derjenige, der Subventionen bezieht, im Gegenzug klare Forderungen zu erfüllen hat (z. B. langfristig angelegte Konzepte zur Standortsicherheit, Abwanderungseinschränkungen oder ähnliches). Wer sich nicht dran hält, muß Schadenersatz leisten, und das deftig, Punktum. Dem Erst-Abkassieren-und-dann-Abwandern-Prinzip muß der Boden entzogen werden. Das kann, nein muß Politik leisten.
Darüber hinaus nimmt doch die Politik bereits tagtäglich maßgeblich Einfluß auf unternehmerische Entscheidungen/unternehmerisches Auftreten, zum Beispiel dadurch, daß eine stattliche Zahl unserer Kommunal-/Landes-/Regierungspolitiker in Aufsichtsräten oder sonstigen Unternehmensgremien Positionen innehaben. Man erinnere sich in diesem Zusammenhang - nur als prominentes Beispiel angeführt, das sicher noch jedem gut im Gedächtnis ist - mal an die Geschichte in Sachen "Autokanzler"; saß da nicht ein niedersächsischer Ministerpräsident im VW-Aufsichtsrat (und war deshalb stark interessiert am Wohlergehen des größten Arbeitgebers des Landes), weil der größte Anteilseigner an VW das Land Niedersachsen war (bzw. immer noch ist)?
Ergo: Politik und Wirtschaft sind eng miteinander verbandelt, leider viel zu häufig nicht zum Nutzen des Volkes (wie könnte das auch sein, solange es hauptamtlichen Politikern noch gestattet ist, sich darüber hinaus auf - zum Teil zig - Pöstchen und Posten in der Wirtschaft zu tummeln, wo sie ständig der Korruptionsgefahr unterliegen; der Drang, nur an den eigenen wirtschaftlichen Vorteil zu denken, läßt sich so manches Mal offensichtlich nur schwerlich unterdrücken?).
Einfluß ist also möglich, er muß nur in die richtige Richtung gehen …
Liebe Grüße
Tina
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Nordlicht
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Beitrag von Nordlicht »

Liebe Tina, lieber Zodiak !
Vielen Dank für Eure recht polemischen Äußerungen. Ich will auch nur ein Stück weit darauf eingehen, und zwar wie folgt:
1) Selbstverständlich ist es richtig, wenn man "das Maul aufmacht" und Ungerechtigkeiten lautstark anprangert. (Habe ich explizit was anderes gesagt ?)
2) In aller Regel ist das "dem Kapital" egal, denn für dieses ist ein einzelner Mensch, auch wenn er zehntausende zählt, nichts anderes als ein Kostenfaktor.

@ Stephan H.:
Auch, wenn es sich vielleicht so darstellen mag, als propagierte ich etwas anderes (oder man mir solches Tun unterstellt): Du - oder "ihr" als Belegschaft - solltet nicht einhalten, lautstark auf Euch aufmerksam zu machen, und ich wünsche Euch von ganzem Herzen, daß ihr damit Erfolg haben mögt !

Liebe Grüße aus einem für mich vollständig "BLÖD"- Zeitungs- freien Oberösterreich
ANDREAS.

(...der Söllners Statement sicherlich viel mehr verinnerlicht hat, als sich das der eine oder andere hier vorstellen kann und nicht zuletzt auch deswegen Deutschland den Rücken gekehrt hat...)
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Beitrag von Clemens »

Aber Hallo, Andreas,
Wer gerne austeilt wie ein Großer ...
Wenn das polemisch ist, welches Wort willst Du für Deine "Beiträge in Höchstform" ersinnen ? :hammer:
Liebe Grüße von Clemens :-)
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StephanH hat dieses Thema gestartet
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Beitrag von StephanH »

Ihr Lieben!
Habt Dank für Eure Grüße. Ich bin echt beeindruckt.
Solche Hilfe kann man in diesen zeiten auch brauchen.
Dir Andreas sei gesagt, ich neheme Dir solche Äußereungen überhaupt nicht übel. Ich habe mir aber vorerst abgewöhnt resignierend zu Denken.
Die Presse und Politik rennt uns die Bude ein. Alle sichern uns Ihre Unterstützung zu. Ich hoffe das bleibt so. heute werde ich noch in Sat1 sein und nächsten Montag beim RBB. Ich werde weiter kämpfen.
Ich hab auch schon das Angebot für ein Benefiz-Konzert einer Namenhaften Deutschen Rockband ;-) :-D :-D :-D
Mal sehen wie sich alles entwickelt.
Heute habe ich die zeitung aufgeschlagen und das sterben geht weiter. 15000 bei Deutscher telekom, 200 bei Berliner Zigarettenfabrik, ......
Und die Politik "Ampelt".
Habt alle nochmals vielen, vielen Dank
Stephan
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Agrippina
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Beitrag von Agrippina »

Lieber Andreas,
Vielen Dank für Eure recht polemischen Äußerungen.

Zunächst zwei Fragen:
Du scheinst Dich persönlich angegriffen zu fühlen. Wodurch? Wo liegt in Zodiaks und meinem Beitrag die Polemik?
Im Anschluß daran eine Bitte:
Sei so gut, sachlich zu bleiben und solcherart Bewertungen über Aussagen nicht mehr zu treffen, so Du nicht fundiert darlegst, warum Du sie so bewertest. Niemand hier wollte Dir was mit den Beiträgen, sondern hat versucht, Dich zum Nachdenken über Deine ursprüngliche Aussage zu bewegen. Ist das Polemik?
1) Selbstverständlich ist es richtig, wenn man "das Maul aufmacht" und Ungerechtigkeiten lautstark anprangert. (Habe ich explizit was anderes gesagt ?)

Nein hast Du nicht. Allerdings auch nicht explizit Stellung bezogen bzw. explizit dieses zum Ausdruck gebracht.
2) In aller Regel ist das "dem Kapital" egal, denn für dieses ist ein einzelner Mensch, auch wenn er zehntausende zählt, nichts anderes als ein Kostenfaktor.

So what, zum Teufel!? Ich stelle Dir diese Frage nicht zum erstenmal: Ist das wirklich ein Argument, Menschen nicht für etwas kämpfen/sich für etwas engagieren zu lassen (zumal es hier um Existenzen geht)? Was ist die Schlußfolgerung aus dieser Deiner Aussage? Was willst Du damit sagen??? Hilf mir doch bitte, das zu verstehen, ich schnall's einfach nicht.
(...der Söllners Statement sicherlich viel mehr verinnerlicht hat, als sich das der eine oder andere hier vorstellen kann und nicht zuletzt auch deswegen Deutschland den Rücken gekehrt hat...)

Ehrlich gemeinte Frage:
Zeigt man Widerstand, indem man dem, was einem stinkt, den Rücken kehrt und resigniert, anstatt für Veränderungen/Verbesserungen zu kämpfen? Mir deucht, damit gibt man höchstens seinem Widerwillen nach. Ich mag mich täuschen; bist Du anderer Meinung, so lasse sie uns doch zuteil werden.

Lieber Stephan,
quod erat demonstrandum: "Du bist (Ihr seid) nicht allein ..."!
Mich freut es ungemein, daß Du in diesem Kreis hier offenbar Mut und Energie tanken kannst für den schweren Weg, der noch vor Dir und Deinen Kolleginnen und Kollegen liegt.
Weiterhin viel Kraft und Mut - und halt uns auf dem laufenden (so es nicht eh den Medien zu entnehmen ist), ja?

Liebe Forumler,
Nennt mich hoffnungslos naiv, sentimental oder überidealistisch, doch ich frage mich gerade ernsthaft, ob es hier in diesem Kreis wirklich nur bei moralischer Unterstützung bleiben muß. Könnten, sollten, ja müßten wir nicht sogar unsere Solidarität mit Stephan und seinen Kolleginnen und Kollegen auch praktisch unter Beweis stellen?
Unsere Einflußmöglichkeiten sind sicherlich begrenzt, aber wie wäre es z. B. mit geharnischten Protestschreiben (andere Ideen herzlich willkommen) an die Damen und Herren Verantwortlichen bei Samsung? Ein paar Minuten Zeit, die sollten doch geopfert werden können, denen ein paar Zeilen zu gönnen.
(Und es möge mich jetzt bitte niemand falsch verstehen, ich will weder irgendwen missionieren (die Entscheidung liegt bei jedem selbst), noch möchte ich aus diesem thematisch ganz anders gelagerten Forum eine politische "Revoluzzerecke" machen, das läge mir fern. Doch ist das Thema, sind die Menschen, die betroffen dahinterstehen, nicht wichtig genug, einen solchen Aufruf starten zu dürfen?)
Nun, ob's hilft? Weiß ich nicht. Ob's in diesem Rahmen hier statthaft ist? Weiß ich auch nicht, ich trau's mich trotzdem mal (und hole mir dafür auch gern eine eventuelle Watsche seitens der Moderation ab). Ob noch irgendwer mitmacht? Nicht den Hauch einer Anhnung. Ich fang' trotzdem schon mal an ...
Liebe Grüße
Tina
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Beitrag von Nordlicht »

Lieber Clemens !
Grundsätzlich betrachtet hast Du mit dieser, Deiner Meinung selbstverständlich recht, überhaupt keine Frage ! Und, nebenbei, ich bin eigentlich wirklich der Letzte, der eine berechtigte Kritik zu ertragen nicht in der Lage ist und seine Ansicht im Fall der Fälle auch zu ändern imstande ist.
Nur: von Zeit zu Zeit drängt sich mir der Eindruck auf, daß es schlicht "schick" ist, mich darauf hinzuweisen, daß meine Meinung "falsch" ist. Und das man dies gern damit verbrämt, daß man mir bis auf die Interpunktion nachzuweisen versucht, daß ich das eigentlich genau so zu sehen hätte. (Ich weiß, das hört sich merkwürdig an, aber ich weiß nicht, wie ich es momentan anders beschreiben könnte...)
Unbestritten ist, daß jeder eine eigene Meinung hat, zu welchem Thema auch immer. Ebenso unbestritten ist, daß er auf differierenden Wegen zu dieser Meinung gelangt ist. Und genauso unbestritten ist, daß man andere Meinungen dagegen halten kann, zumal in diesem Rahmen. Wenn man aber, speziell bei diesem Thema wieder, mir unterstellt, ich hättee "resigniert", also Schlüsse zieht, die sich so aus meiner Meinung nicht heraus lesen lassen (oder wenn, nur mit gehöriger Phantasie...), dann ist bei mir der Punkt erreicht, wo ich so etwas als "polemisch" bezeichnen kann. Ich gebe ja zu, daß ich hin und wieder auch nicht der zartbesaitetsten Einer bin, aber ich denke, daß derartige "Schlußfolgerungen" weit über das zulässige Maß hinausschießen. Das habe ICH, zumindest gewollt oder bewußt, nie getan, und ich verwehre mich schlicht dagegen, daß man dies an mir exerziert. Nicht anders solltest Du meinen "Ausbruch" werten.
@ Tina :
Sei so gut, sachlich zu bleiben und solcherart Bewertungen über Aussagen nicht mehr zu treffen, so Du nicht fundiert darlegst, warum Du sie so bewertest.

War ich "un- sachlich" ? Oooooch nöööö... Und "solcherart Bewertungen" gebe ich, siehe oben, gern an Dich zurück. Und "fundiert darlegen" tue ich, so hoffe und glaube ich zumindest, im Wesentlichen genug.
Und "Widerstand" und "Widerwillen": Ich habe Deutschland nicht hauptsächlich den Rücken gekehrt, weil mich die Zustände daselbst anfingen zu nerven. Es gab da einen ganz anderen, viel entscheidenderen Grund. Aber ich kann sagen, daß ich nicht traurig darüber bin, eben nicht mehr dort zu leben. Und das hat absolut nichts mit "Resignation" oder "Widerwillen" zu tun, noch weniger mit "Widerstand". Das hat eher damit zu tun, daß ich den (meisten) Deutschen wirklich das unterstelle, was migoe in einem anderen Thread neulich so hervorragend ausgedrückt hat: Sie haben ein Mentalitätsproblem. Vielleicht ist das wirklich alles so einfach: Ich mag es, daß die "Ösis" nicht alles so eng, so verbissen, so formal betrachten, sondern auch bei grundlegenden Problemen meist sagen "Ach, des paßt scho !"
@ Stephan H.:
Hey, ich finde es riesig, daß sich da anscheinend etwas formiert, was so viel zu selten passiert ! Ich drücke Euch alle vorhandenen Daumen, daß wenigstens diesmal sich etwas Entscheidendes ändert ! Viel Erfolg !
@ alle:
Vielleicht bin ich zur Zeit auch nur deswegen ein wenig "unbelastbarer", weil ich nach meiner Kolik vom Mittwoch abend nun 2 Tage im Krankenhaus verbringen durfte und die Gewißheit habe, nächste Woche erneut für mindestens 2 Tage ebendort verbringen zu dürfen. Eine billige Entschuldigung ? Mag sein. Aber das wäre dann ja immer noch besser als überhaupt keine Ausrede...
:-D :-D :-D
So, und nun auf zu neuen Untaten, immerhin feiere ich "Urlaub auf Gelb"... Liebe Grüße aus OÖ,
ANDREAS.

(...der sich manchmal wohl tatsächlich grundlos angegriffen sieht, dies Gefühl aber in letzter Zeit immer öfter hat...)
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Beitrag von Agrippina »

Hach Jottchen, leeven Andreas,
noch ens: He will Dir keiner jet! (Dat is wichtich, unbedengt hinger de Uhre schrieve!)
So, wenn dat jitz jeklärt wör, künne mer ja noch ens op dat ein oder andere zoröckumme, ne?
Grundsätzlich betrachtet hast Du mit dieser, Deiner Meinung selbstverständlich recht, überhaupt keine Frage!

Nur damit ich das richtig verstehe:
Du konzedierst damit, an manchen Ecken auch ordentlich polemisch zu sein? Richtig (bitte um Korrektur, sollte ich falschliegen)? Wenn dem so ist, warum trifft es Dich dann so, wenn Du das Gefühl hast, jemand würde Dir gegenüber polemisieren (was ich aber immer noch nicht sehe, wo das der Fall gewesen sein soll)? Oder gilt die Devise "Gleiches Recht für alle Gummibärchen" dann nicht?
Und irgendwie scheint sich an manchen Ecken die Kirche auf wundersame Art und Weise ein ganzes Stück aus dem Einzugsbereichs des Dorfes entfernt zu haben (siehe auch Einleitung):
Nur: von Zeit zu Zeit drängt sich mir der Eindruck auf, daß es schlicht "schick" ist, mich darauf hinzuweisen, daß meine Meinung "falsch" ist.

Huch, hab' ich da 'nen Trend verpennt? Oder ist da eine neue Verschwörungstheorie in Umlauf, von der ich sträflicherweise noch nichts vernommen habe?
Lieber Andreas, es geht doch nicht darum, wer oder was falsch oder richtig ist. Ich wage sowieso zu bezweifeln, daß Meinungen falsch oder richtig sein können, man hat eine oder man hat sie nicht. Fakten können falsch oder richtig sein, aber Meinungen?
Es muß aber doch erlaubt sein, zum Ausdruck zu bringen, daß man mit der Meinung eines anderen nicht einverstanden ist. Du kannst Deine ja von mir aus behalten, wenn sie Dich glücklich macht, aber schlechterdings wohl kaum verlangen, daß andere mit Dir d'accord sind.
Und das man dies gern damit verbrämt, daß man mir bis auf die Interpunktion nachzuweisen versucht, daß ich das eigentlich genau so zu sehen hätte.

1. Fände ich es "todschick", wenn Du endlich die ollen Kamellen mal in der Tüte lassen könntest, da sich längst darüber ausgetauscht wurde und Du selbst das Thema ad acta gelegt hast, zumal es auch nicht notwendig ist, Dinge, die im persönlichen Schriftwechsel gelaufen sind, hier wieder breitzutreten.
2. So, und nun das "Butter bei die Fische" mal in Deine Richtung:
Wer hat Dich zum aktuellen Thema wann und wo versucht zu "bekehren"?
Wenn man aber, speziell bei diesem Thema wieder, mir unterstellt, ich hättee "resigniert", also Schlüsse zieht, die sich so aus meiner Meinung nicht heraus lesen lassen (oder wenn, nur mit gehöriger Phantasie...), dann ist bei mir der Punkt erreicht, wo ich so etwas als "polemisch" bezeichnen kann

1. Her mit der Butter, damit der Fisch besser schmeckt:
Wer hat Dir wann und wo unterstellt, Du hättest resigniert (und wieso überhaupt "wieder")? Ich habe Dir eine Frage gestellt, nicht unterstellt. Rein prophylaktisch: Bitte mir nicht unterstellen, ich hätte mit meiner Frage Deine Person betreffend etwas implizieren wollen (aber vielleicht war ja Deine Phantasie ganz gehörig oder, was ja durchaus sein kann, ich hab' mich dusslig ausgedrückt).
Solltest Du Dich dennoch in irgendeiner Form verletzt fühlen, dann tut es mir leid, das war nicht beabsichtigt, und ich entschuldige mich dafür.
2. Ein dezenter Hinweis:
Du hast Dich bei Zodiak und mir bereits für "Polemik" bedankt, *bevor* ich Dich mit dem Begriff "Resignation" überhaupt konfrontiert habe. Also wo liegt denn jetzt die Polemik, wo ist die denn nun genau passiert? In meinem und Zodiaks Beitrag kann's ja dann doch nicht gewesen sein. Oder wie? *schnallnix*
Sei so gut, sachlich zu bleiben und solcherart Bewertungen über Aussagen nicht mehr zu treffen, so Du nicht fundiert darlegst, warum Du sie so bewertest.
War ich "un- sachlich" ? Oooooch nöööö... Und "solcherart Bewertungen" gebe ich, siehe oben, gern an Dich zurück. Und "fundiert darlegen" tue ich, so hoffe und glaube ich zumindest, im Wesentlichen genug.

Ich empfinde es zumindest nicht als sachlich, sich für Polemik zu bedanken, ohne dann bereits darzulegen, worin man sie sieht; bei Deiner "Dankesrede" zumindest hast Du gar nichts dargelegt, schon gar nicht fundiert. Insofern hast Du Aussagen bewertet, aber Deine Bewertung nicht erklärt, und da habe ich mir das Recht genommen, mir eine solche zu verbitten, solange eine Darlegung nicht erfolgt.
Und "Widerstand" und "Widerwillen": Ich habe Deutschland nicht hauptsächlich den Rücken gekehrt, weil mich die Zustände daselbst anfingen zu nerven. (...)

Geschenkt, dieser Umstand ist (oder war mir) zumindest bekannt, insofern habe ich Dir auch eine Frage *ge*stellt und gerade eben nicht Dir etwas zu *unter*stellen versucht.
Dir gefällt's hier nicht in Deutschland, schön, akzeptiert, steht jedem frei, dorthin zu gehen, wo er sich wohlfühlt.
Nun, ich gebe Dir sicherlich recht, daß man auch hierzulande ruhig mal etwas "lockerer" sein dürfte. Ich sehe aber die Ach-des-paßt-scho'-Haltung nicht ganz ohne Gefahren, besonders nicht bei grundlegenden Problemen. Und da bin ich dann - eeendlich - wieder beim Thema dieses Fadens:
Beim grundlegenden Problem, daß das Land und vor allem seine Menschen durch ein Gebaren, wie Samsung und Konsorten es an den Tag legen, den Bach runtergeht, vermag ich nicht mehr "Ach des paßt scho'" zu sagen. Da paßt gar nix.
Ein vorletztes, lieber Andreas:
Tut mir aufrichtig leid, daß Deine Gesundheit so angeknackst ist, und ich wünsche Dir an dieser Stelle gute Besserung. Klar, Mensch wird empfindsamer, wenn er körperlich leidet, verständlich. Wäre es aber dann nicht einfach gesünder, sich bis zur Genesung von ungesunden Schauplätzen fernzuhalten? ;-)
Und ein allerletztes:
(...der sich manchmal wohl tatsächlich grundlos angegriffen sieht, dies Gefühl aber in letzter Zeit immer öfter hat...)

Ich kann nicht anders, als an dieser Stelle noch einmal meine Zurückhaltung aufzugeben, und den von mir so hochverehrten Loriot zu zitieren: "Vielleicht stimmt da mit Deinem Gefühl was nicht ..." :-D
Nix für ungut und komm bald wieder auf die Beine!
Liebe Grüße
Tina
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Nordlicht
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Beitrag von Nordlicht »

Liebe Tina !
Zunächst einmal: Der kölsche Dialekt ist an sich ein wunderschöner. Wenn ich ihn höre ! Und dann auch am liebsten von Niedecken und / oder BAP. Geschrieben sieht er, wie fast alle Dialekte, fürchterlich aus... Aber das nur nebenbei.
Huch, hab' ich da 'nen Trend verpennt?

Keine Ahnung. Auf alle Fälle beziehst Du Dich hier auf etwas, das ich ausdrücklich an Clemens auf dessen Beitrag hin geschrieben hatte... Wobei ich dabei natürlich auch ein gewisses Maß an Selbstkritik durchschimmern lasse. Es würde manch anderem sicherlich auch gut zu Gesicht stehen, findest Du nicht ?
So, und nun das "Butter bei die Fische" mal in Deine Richtung:

Nenn mich verbohrt, wehleidig oder sonst irgendwas, aber diesbezüglich: no further comment ! Ich denke, ich habe klar zum Ausdruck gebracht, was ich meinte. Die Kritik daran, auch Deine, vermag ich nicht nachzuvollziehen. Punktum.
Wäre es aber dann nicht einfach gesünder, sich bis zur Genesung von ungesunden Schauplätzen fernzuhalten?

Mag sein, vielleicht. Bestimmt sogar. Aber a) halte ich das, mit Verlaub, immer noch für meine ureigenste Entscheidung und b) wäre das ja der Beweis der von Dir bei mir vermuteten Resignation, oder ? Na, siehste.
So, mien Deern, un nu wöllt wi dat mal laten, nich ? Dat ward sonst nemst to figgeliensch. Und dat mutt ja nu nich sien.
Liebe Grüße aus OÖ,
ANDREAS.

(...der sich manchmal, auch jetzt, richtig müde fühlt...)
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Agrippina
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Beitrag von Agrippina »

Leebe Andreas,
Zunächst einmal: Der kölsche Dialekt ist an sich ein wunderschöner. Wenn ich ihn höre ! Und dann auch am liebsten von Niedecken und / oder BAP. Geschrieben sieht er, wie fast alle Dialekte, fürchterlich aus... Aber das nur nebenbei.

Das ist er, zweifelsohne. Und das tut er, auch ohne jeden Zweifel. Ich denke aber doch, daß Du verstanden hast, was ich schrieb (und für den unwahrscheinlichen Fall, daß dem nicht so ist: Übersetzung wird gern nachgeliefert).
Es würde manch anderem sicherlich auch gut zu Gesicht stehen, findest Du nicht ?

Grundsätzlich: Sischer dat.
Konkret: Klartext bitte. (Andeutungen bergen immer die böse Gefahr, Mißverständnisse hervorzurufen).
Nenn mich verbohrt, wehleidig oder sonst irgendwas, aber diesbezüglich: no further comment ! Ich denke, ich habe klar zum Ausdruck gebracht, was ich meinte. Die Kritik daran, auch Deine, vermag ich nicht nachzuvollziehen. Punktum.
1. Tue ich nicht, und wenn, dann nicht coram publico.
2. Hättest Du es so klar zum Ausdruck gebracht, daß auch ich dusslige Kuh es verstehe, hätte ich nicht nachgehakt. Tja, jetzt muß ich diesbezüglich wohl dumm sterben. Ävver dat mäht nix, des paßt scho'.
3. Schade auch, aber wohl nicht zu ändern (ich erklär's Dir aber gern noch mal, was Du aber vermutlich nicht wollen wirst).
Mag sein, vielleicht. Bestimmt sogar. Aber a) halte ich das, mit Verlaub, immer noch für meine ureigenste Entscheidung und b) wäre das ja der Beweis der von Dir bei mir vermuteten Resignation, oder ? Na, siehste.

Hach näää, reicht jetzt so'n Smiley nicht mehr als Signal zum Ein- und Ausschalten des "Ist-nicht-so-ernst-gemeint-Modus?" Nun ja, ich gestehe Dir, arrogant wie ich nun mal bin, großzügigst ein krankheitsbedingtes Schwächeln zu und erläutere:
a) Das soll sie auch bleiben, wollte ich Dir nicht nehmen.
b) Schade, daß es Dir so schwerfällt zu begreifen, daß ich weder was unterstellen wollte noch was vermute. Zitat Bläck Fööss (schwer kölsch!): "Da kammer nix maache ..."
So, mien Deern, un nu wöllt wi dat mal laten, nich ? Dat ward sonst nemst to figgeliensch. Und dat mutt ja nu nich sien.

Tscha, mien Jong ... Hast recht, geschriebene Dialekte sehen fürchterlich aus. Hab's aber verstanden, danke. Und wenn Du dazu nix mehr sagen magst, okay, gebongt.
(...der sich manchmal, auch jetzt, richtig müde fühlt...)

Na dann: [INSEG-Modus explizit ON] Husch-husch mit Dir ins Körbchen ...! [INSEG-Modus explizit wieder OFF]
Schlaf schön, Tina
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Agrippina
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Beitrag von Agrippina »

Jetzt erst, da ich meinen just eingestellten letzten Beitrag noch einmal durchlese, wird mir bewußt, daß ich mich da (leider wieder) auf ein Geplänkel eingelassen habe, das mit dem Ursprungsthema aber auch gar nichts mehr zu tun hat.
Ich muß mich entschuldigen - auch ich schwächele zuweilen. Mir ist, offensichtlich in Kampfeslaune, entfallen, daß diese Art von Auseinander- und Zusammensetzungen hier nichts verloren hat.
Entweder bin zudem auch noch blind, aber ich finde kein Knöppchen nicht, mit dem ich den Beitrag löschen könnte, oder es gibt ihn tatsächlich nicht.
In letzterem Fall mag die werte Moderation darüber entscheiden, ob's so bleiben soll, wie es ist, oder ob sie mein Angebot annimmt, zumindest meine Beiträge, die nichts mehr mit dem Ausgangsthema zu tun haben, zu löschen.
Peinlich berührt und Besserung gelobend grüßt ein letztes Mal für heute Abend in die Runde
Tina
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Beitrag von Nordlicht »

Liebe Tina !
Du schreibst
...wird mir bewußt, daß ich mich da (leider wieder) auf ein Geplänkel eingelassen habe, das mit dem Ursprungsthema aber auch gar nichts mehr zu tun hat.

und ich gebe (ungewohnt ?) selbstkritisch zu, daß es mir da ganz genauso ergeht. Im Wesentlichen nervt mich dieses "...Du hast in Deinen x-undzwanzigsten Beitrag behauptet, daß..." oder auch das "...kannst die These aus dem dreiundleipzigsten Posting nicht wirklich untermauern...". Klar dürfte sein, daß ein jeder von uns bei allem was er tut nicht ganz unabhängig ist von einer gewissen Tagesform, gell ? So what ?
Und bei allen divergierenden Ansichten haben wir ja bereits mehrfach festgestellt, daß wir in den marginalen Ansichten gar nicht einmal soooo weit auseinander liegen. Belassen wir´s ganz einfach dabei.
Ich habe übrigens eine ganz erhebliche Übereinstimmung zwischen uns ausgemacht: Nämlich den hin und wieder unseligen Drang, bei allem immer wieder das letzte Wort haben zu wollen. Und das ist letztlich gesehen dann auch nicht wirklich abendfüllend, oder ? Eben !
In diesem Sinne viele liebe Grüße aus OÖ,
ANDREAS.

(...der diesbezüglich Besserung gelobt...)
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Beitrag von Agrippina »

Lieber Andreas,
schick, daß Du mit Deinen jovialen Worten auf meinen Zug aufspringst, ich hatte so etwas Ähnliches in Anbetracht meiner bisherigen Diskussionserfahrungen erwartet.
Es mag Dich überraschen und Du wirst es wahrscheinlich nicht verstehen können, doch ich werde es hier öffentlich auch nicht detailliert erklären: Dein letzter Beitrag findet in keinem einzigen Punkt meine (volle) Zustimmung, schon gar nicht im Hinblick auf die vermeintlichen Übereinstimmungen, die zu für Dich ausgemacht hast (auch wenn das natürlich jetzt durch diesen meinen Beitrag völlig unglaubwürdig wirkt, dessen bin ich mir vollauf bewußt). So Du die Hintergründe erfahren möchtest, lasse es mich wissen, dann teile ich es Dir via PN/Mail mit.
An dieser Stelle nur soviel:
Ich schätze Dich als Menschen so wie jeden anderen auch, aber Dein "Stil" (ich hoffe, Du siehst mir nach, daß ich Deinen O-Ton zitiere) mißfällt mir an einigen Ecken außerordentlich, und ich habe mich nunmehr entschlossen, mich auf weitere Diskussionen mit Dir, gleich zu welchem Thema, nicht mehr einzulassen. Zumindest nicht so lange, bis nicht ein gegenseitiger Respekt vor der Meinung anderer, die Beibehaltung der Sachebene sowie die Anerkennung gemeinhin bekannter und allgemeingültiger Diskussionsregeln Einzug und Euphemismus und leere Worthülsen Auszug gehalten haben.
Behalte Du Dein "Recht", es sei Dir zugestanden. Ich gönne mir damit meine Ruh'.
Mein Angebot an die Moderation bzw. Administration war ehrlich gemeint und ich halte es aufrecht.

Lieber Stephan,
ich habe mich gerade einmal auf den aktuellen Stand in Sachen Werksschließung bei Samsung gebracht (hinke manchmal ein klein wenig hinter den Nachrichten her) und mir im Rahmen dessen unter anderem den von cARSCHTi bereits erwähnten Abendschau-Bericht vom 22.09. sowie eine Online-Meldung der taz vom 23.09. angeschaut.
Richtiggehend schlecht ist mir geworden, als ich (obwohl man's eigentlich hätte ahnen/wissen müssen) aus der Abendschau erfuhr, daß neben Eurem Werk Oberschöneweide auch Zuliefererbetriebe betroffen sind, was eine weitere, nicht unerhebliche Zahl an Arbeitsplätzen kosten wird.
Ein "Na-bitte-geht-doch!" kam mir hingegen über die Lippen, als ich in der taz las, daß Vertreter aller im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien scharfe Kritik an dem Vorhaben geäußert und den Erhalt der Arbeitsplätze verlangt haben.
Und noch einmal: Laßt den Mut nicht sinken, die Solidarität ist groß! Es hat in anderen Betrieben (siehe die Aussage eines Bosch-Siemens-Betriebsratsmitglieds in der Abendschau) auch funktioniert. Vielleicht könnt Ihr nicht alle retten, aber hoffentlich doch einen guten Teil der Belegschaft.
Mein Schreiben an die Samsung-Verantwortlichen ist übrigens schon in der Mache und wird sich in Kürze auf den Weg begeben.
Liebe Grüße,
Tina
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StephanH hat dieses Thema gestartet
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Beitrag von StephanH »

Hallo Tina, hallo alle anderen!
Habt vielen Dank für Eure Unterstützung!
Die können wir wirklich von allen Seiten brauchen.
Ich habe mich hier noch nie alleine gelassen gefühlt, ob musikalisch oder politisch.
Am Dienstag um 20:15 Uhr im RBB-Fernsehen werde ich in der Sendung "Klipp und Klar" meine Meinung Klipp und Klar äußern.
Wer nicht kämpft hat schon verloren.
Mein Freund Michael Günther singt in einem Lied (sicherlich nicht so politisch oder auf meine Firma bezogen gemeint) :
"Erst wenn Du alles, alles getan hast, dann kannst Du wirklich gehen".
Ich habe noch nicht alles getan und werde noch nicht den Kopf in den Sand stecken. Diese Lied höre ich fast täglich und gibt mir neuen Mut!
Habt ALLE Dank!
Stephan
Dieser Beitrag enthält 131 Wörter
Von jedem Tag will ich was haben, was ich nicht vergesse.... G.Gundermann

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