erstunterzeichner reinhard mey


Es wird die Frage gestellt, was jetzt solidarisch wäre und diese Frage wird dann aus der eigenen Perspektive beantwortet:Auszug aus dem Manifest hat geschrieben:Die von Russland brutal überfallene ukrainische Bevölkerung braucht unsere Solidarität. Aber was wäre jetzt solidarisch?
In dem Text wird nicht einmal die Perspektive der Mensch eingenommen, die persönlich davon betroffen sind und deshalb auch diejenigen sein MÜSSEN, die darüber entscheiden, was für die Solidarität bedeutet!Im vorletzten Abschnitt des Manifests wird das deutlich hat geschrieben:Wir Bürgerinnen und Bürger Deutschlands können nicht direkt auf Amerika und Russland oder auf unsere europäischen Nachbarn einwirken. Doch wir können und müssen unsere Regierung und den Kanzler in die Pflicht nehmen und ihn an seinen Schwur erinnern: „Schaden vom deutschen Volk wenden“.
Ist meiner Meinung nach unvermeidlich. Nicht wünschenswert, aber es ist halt so.Reino hat geschrieben: Mo 13. Feb 2023, 14:01ch halte einen Streit darüber, wie man auf die richtige Weise für den Frieden sein kann oder soll, für unglücklich.
Ja, das kann ich verstehen.Reino hat geschrieben: Mo 13. Feb 2023, 14:01Und dass die falschen Leute den Aufruf unterschreiben, lässt sich nicht verhindern und sollte keinem zum Vorwurf gemacht werden.
Niemand hat hier von "untersagen" gesprochen. Erstens ist das nicht möglich und zweitens ist es die Freiheit eines jeden, ein moralisches Urteil zu fällen. Ich selbst verurteile diese Initiative nicht unbedingt, aber ich finde gewisse Formulierungen darin übergriffig und anmaßend gegenüber einem Land, das überfallen wurde und furchtbares Leid zu ertragen hat.Reino hat geschrieben: Mo 13. Feb 2023, 14:01
Einige Namen der Erstunterzeichner sind sicher einer angestrebten Breite geschuldet (Gauweiler z.B.). Todtenhöfer das Unterzeichnen eines Friedensaufrufs zu untersagen wäre auf jeden Fall ein zwiespältiges Signal.

Auch wenn ich dem Posting ansonsten über sehr weite Strecken zustimme, ich glaube, hier ist ein echtes Problemfeld, weil sich meines Wissens keiner der Unterstützer wirklich darauf festgelegt hat, wie weit seine oder die gemeinsame Unterstützung reichen wird. Ich schätze, so ziemlich alle Beteiligten sind sich einig, daß die Ukraine zumindest den Krieg nicht verlieren darf. Selenskyi wird allerdings darauf pochen müssen, daß die Ukraine erst dann den Krieg nicht verloren hat, wenn ihr auch die Krim wieder gehört, und ich gehe davon aus, daß das die Unterstützer wenigstens teilen wird. Und darüber hinaus ein Punkt ist, über den man am Verhandlungstisch null Einigung erzielen wird. Und ich wage zu bezweifeln, daß die Verhandlungen unter einem guten Stern stehen werden, wenn sie mit Putin veranstaltet werden, den ich als nicht vertrauenswürdigen Verhandlungspartner ansehe, noch zudem ohne eine wirkungsvolle Verhandlungsmasse.migoe hat geschrieben: So 12. Feb 2023, 12:19Der Krieg ist vorbei, wenn Russland alle Soldaten und Panzer hinter die ukrainischen Grenzen bringt und die Kampfhandlungen einstellt.
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