Wichtig: Spam-Nachrichten von Bot-Konten – bitte keine Links anklicken!

Hallo zusammen,

in den letzten Tagen haben einige von euch private Nachrichten von unbekannten Konten mit Links erhalten, zum Beispiel mit dem Betreff „Darf ich dich was fragen?".

Vielen Dank an alle, die diese Nachrichten gemeldet haben!

Was passiert ist
Das Forum wurde vor einiger Zeit auf einen aktuellen Stand gebracht. Dabei sind einige Dateien nicht vollständig übertragen worden. Dadurch sind wohl wichtige Sicherheitsfunktionen ausgefallen, unter anderem bei der Abfrage im Rahmen der Neuregistrierung (Captcha). So konnten sich diese Bots anmelden.

Das Besondere: Anders als bei früheren Spam-Wellen wurden keine Beiträge in den Foren erstellt, die ich sehr schnell entdeckt hätte, sondern es wurden wahllos aktive Mitglieder per PN angeschrieben. Das ist eine neue Qualität und lässt sich schwieriger bekämpfen.

Was ich getan habe
- Die Bot-Konten sind gelöscht.
- Die Systemdateien wurde nochmals gecheckt und in 2 Fällen musste tatsächlich korrgiert werden.
- Neue Registrierungen muss ich jetzt zuerst freischalten. So kann ich selbst entscheiden, wie dringlich das Problem noch ist.
- Den E-Mail-Anbieter, über den die Anmeldungen liefen (zum Glück immer derselbe), habe ich gesperrt. Erfahrungsgemäß ist das aber nur eine Frage der Zeit, bis auch diese Hürde genommen wird.

Was ihr tun könnt
- Klickt auf keinen Fall auf die Links in solchen Nachrichten und gebt dort keine Daten ein.
- Löscht die Nachricht oder meldet sie über die Funktion „Melden".
- Falls ihr doch geklickt und irgendwo Daten oder ein Passwort eingegeben habt, ändert bitte sofort das betroffene Passwort (und überall dort, wo ihr dasselbe noch verwendet).
- Steht als Absender „Anonymous", stammt die Nachricht von einem bereits gelöschten Bot-Konto. Ihr könnt sie einfach löschen.
- Kommt eine verdächtige Nachricht von einem Konto mit einem Namen der Euch "komisch" vorkommt, z.B. MiaAbc23 oder sowas, leitet sie bitte an mich weiter oder meldet sie, dann kümmere ich mich darum.

Und wie immer gilt, auch im Hinblick auf die KI-Technik („neu" ist vielleicht übertrieben ;-) ): Alles kann zum Guten wie zum Schlechten genutzt werden.

Administrative Grüße von migoe aus der KI-Hölle ;-)

Wo im Netz erhält man Hilfe beim provokante Liedtexten?

*DER SINN DER POLITIK IST FREIHEIT
Das Leben ist immer ein Leben mit anderen. Der Mensch ist ein „zoon politikon“, ein „staatsentwickelndes Tier“, wie Aristoteles formulierte. Er bedarf zu seiner Vervollkommnung der Gemeinschaft mit anderen Menschen. Die Frage ist nicht, wie uns heute im Zeitalter des begrenzungslosen Individualismus (und Egoismus) eingehämmert wird: Wie soll ich leben? Sondern: Wie sollen wir leben? - und darüber kann in diesem Forum diskutiert werden!

*Quelle: Webseite Akademischer Verein Kyffhäuser e.V. | Foto © by Pixabay.com
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Tobias_Claren hat dieses Thema gestartet
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Mai 2008 17 01:38

Wo im Netz erhält man Hilfe beim provokante Liedtexten?

Beitrag von Tobias_Claren

#1

Hallo.
Ich suche ein Forum o.ä. im Internet deren Nutzer bereit sind einen alternativen Text auf die Dt. Hymne zu texten.
Ein Text gegen den "Deutschland muss sterben" von "Slime" harmlos ist :-D .
Aber nicht in dem "linkslastigen" Ton ("Bonzen").
Aber ausreichend damit geltungsbedürftige Karrierestrebende Lokalpolitiker und/oder Staatsanwälte sich damit profilieren wollen.
Also §90a, 90b, aber auch §90.
Raab wollte man wegen seiner "Version" der Hymne ja auch schon belangen. Zumindest wollten sich ein paar Bedeutungslose damit profilieren indem sie das andeuteten.
Die Themen sollten aktuelle Missstände sein.
Also auch Bildungssituation usw. in Deutschland.
Bei dem Thema könnte man Menschentypen der Gesellschafft provokant und herablassend und beleidigend beschreiben.
Evtl. auch mal den franz. Präsidenten zitieren ("Kärcher").
Hauptsache provokant. Dazwischen mal den Staat und seine Symbole "verunglimfen" usw..
Als Videoversion würde ich es mit der brennenden Flagge und Reichstag (Geschitssymbol) usw. hinterlegen.
Eine Verfolgung könnte negative Publicity gegen die Verfolger und die genutzten Paragraphen erzeugen.
Nützlich ist dann der Vergleich mit dem Paragraphen 301 des türkischen StGB (das öffentliche "Geschrei" ist ja groß, wenn in der Türkei jemand wegen der Beleidigung des "Türkentums" [auch wenn das jetzt umbenannt wird] vor Gericht steht, obwohl es das gleiche auch hier gibt). Da es sich ja um exakt das gleiche handelt.
Durch die Änderung der türkischen Version, ist die Dt. Version sogar schärfer als die Türkische.

Grüße,
Tobias Claren
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UweX
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Mai 2008 17 10:52

Wo im Netz erhält man Hilfe beim provokante Liedtexten?

Beitrag von UweX

#2

Nur damit ich es richtig verstanden habe: Also quasi Hauptsache verunglimpfen und beleidigen - die Inhalte wären dann sozusagen zweitrangig?
Gruss
UWeX
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Mario
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Wo im Netz erhält man Hilfe beim provokante Liedtexten?

Beitrag von Mario

#3

Ich befürchte (oder besser gesagt, ich hoffe) hier wirst du nicht fündig
Mario
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Clemens
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Mai 2008 17 11:49

Wo im Netz erhält man Hilfe beim provokante Liedtexten?

Beitrag von Clemens

#4

Kurze Antwort:
Ich, als passionierter Wettgegner, springe in diesem Fall über meinen Schatten und setze meine hiesige Mitgliedschaft auf folgende Aussage:

HIER NICHT !
Clemens
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...gebt mir einen Pass, wo „Erdenbewohner“ drin steht. Einfach nur „Erdenbewohner“ ... (Dota Kehr)
Was Du verschenkst, Momo, bleibt immer Dein Eigen; was du behältst, ist für immer verloren! (Eric-Emmanuel Schmitt)

Benutzer 298 gelöscht
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Wo im Netz erhält man Hilfe beim provokante Liedtexten?

Beitrag von Benutzer 298 gelöscht

#5

:müll:


Annette
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Libertin
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Mai 2008 17 12:52

Wo im Netz erhält man Hilfe beim provokante Liedtexten?

Beitrag von Libertin

#6

Danke für dein "Geschitssymbol" - Sehr süß. Setzen!
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Skywise
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Mai 2008 17 14:19

Wo im Netz erhält man Hilfe beim provokante Liedtexten?

Beitrag von Skywise

#7


Tobias_Claren schrieb:
Ein Text gegen den "Deutschland muss sterben" von "Slime" harmlos ist :-D .
Der Text von "Deutschland muß sterben" ist harmlos. Ich kann zumindest nichts darin entdecken, gegen das zig andere Musiker seinerzeit nicht auch "protestiert" hätten. Und interessanterweise fast alle ohne eine vernünftige Argumentation oder ohne ein Aufzeigen von Alternativen. So auch bei Slime. Nix gegen die Band, die hatte auch ganz gute Texte im Repertoire, aber diesen "Pauschalschelte-Liedern" kann ich bis heute nix abgewinnen. Ich wüßte auch nicht, daß diese Lieder irgendwas bewirkt hätten ...?
Aber ausreichend damit geltungsbedürftige Karrierestrebende Lokalpolitiker und/oder Staatsanwälte sich damit profilieren wollen.
Ich frage mich gerade, wer sich damit profilieren will.
Die Themen sollten aktuelle Missstände sein.
Also auch Bildungssituation usw. in Deutschland.
Bei dem Thema könnte man Menschentypen der Gesellschafft provokant und herablassend und beleidigend beschreiben.
Evtl. auch mal den franz. Präsidenten zitieren ("Kärcher").
Hauptsache provokant. Dazwischen mal den Staat und seine Symbole "verunglimfen" usw..
Wenn wir jetzt in Birma leben würden und beide von der vorübergehenden Passivität des dortigen Regimes betroffen wären, vielleicht in Form von verstorbenen Verwandten oder ähnliches (wobei das Regime ja trotzdem anscheinend fähig genug war, im Verlauf der dortigen Katastrophe eine Medienfarce sondergleichen abzuziehen, indem man im TV Wahlkampf betrieb), dann könnten wir nochmal darüber reden.
Dagegen ist der "Bildungsnotstand" (eigentlich ironisch, wenn man bedenkt, daß ziemlich viele unserer Hochschulabsolventen von ausländischen Firmen immer noch mit Kußhand weggeworben werden) eigentlich ein lächerliches Problemchen. Ich meine, es gibt Mißstände in Deutschland, das will ich nicht verharmlosen, aber Du kannst davon ausgehen, daß im Hintergrund auch in vielen Bereichen bereits an Lösungen gearbeitet wird - eine Passivität kannst Du dem deutschen Staat also wirklich nicht vorwerfen.
Hinzu kommt noch, daß ich mich frage, warum ich gegen die Nationalhymne vorgehen sollte?
Ich mag mich irren, aber meines Wissens wird dort gesagt
"Einigkeit und Recht und Freiheit
für das deutsche Vaterland,
danach laßt uns alle streben,
brüderlich mit Herz und Hand"
Damit ist nicht gesagt, daß wir in Deutschland bereits Einigkeit und Recht und Freiheit hätten, sondern daß wir danach streben sollen. Und gegen diese Aufforderung hab' ich nix einzuwenden ...
Als Videoversion würde ich es mit der brennenden Flagge und Reichstag (Geschitssymbol) usw. hinterlegen.
Mal ehrlich - das klingt, als sollen andere für Dich die Kartoffeln aus dem Feuer holen. Wenn irgendwann mal Grün-Weiß bei Dir an der Tür klingelt, kannst Du Dich immer noch darauf zurückziehen, daß von Dir "nur" das Video stammt. Eine Verunglimpfung im Sinne des §90 StGB hätte dann lediglich der Autor des Stückes begangen.
Eine Verfolgung könnte negative Publicity gegen die Verfolger und die genutzten Paragraphen erzeugen.
Das wäre so eine Meldung, bei der dem gestressten Vatter am Feierabend auf seinem Sofa mit seiner Bierdose vielleicht mal ein Rülpser entfährt, aber ansonsten ...?
Gruß
Skywise
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"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
Herman van Veen - "Die Clowns"

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Mai 2008 17 22:51

Wo im Netz erhält man Hilfe beim provokante Liedtexten?

Beitrag von Benutzer 141 gelöscht

#8

Erfolgsrezept Nr. 1 für angehende Liedermacher:
Sei dagegen - egal wie, egal gegen was, egal gegen wen, egal warum - Hauptsache radikal.
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Mithrandir
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Mai 2008 18 08:17

Wo im Netz erhält man Hilfe beim provokante Liedtexten?

Beitrag von Mithrandir

#9


Barde schrieb:
Erfolgsrezept Nr. 1 für angehende Liedermacher:
Sei dagegen - egal wie, egal gegen was, egal gegen wen, egal warum - Hauptsache radikal.

Genau! Und: Freiheit für Egon Olsen und alle anderen dänischen Patrioten! Nieder mit der Packeiszone!
Von Albert Einstein stammt ein treffender Ausspruch, der auch immer mal hier unter "Bemerkenswertes" zu lesen ist ...
Grüße
nach hier und nach dort
Stephan
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Reino
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Mai 2008 18 09:11

Wo im Netz erhält man Hilfe beim provokante Liedtexten?

Beitrag von Reino

#10


UweX schrieb:
Nur damit ich es richtig verstanden habe: Also quasi Hauptsache verunglimpfen und beleidigen - die Inhalte wären dann sozusagen zweitrangig?
Gruss
UWeX
Wobei sich dann die Frage stellt, warum Tobias Claren das dann nicht selber kann.
Oder soll es doch künstlerisch wertvoll sein? Dann griffe ja er Kunstvorbehalt und der Autor würde doch nicht verknackt – das wäre doch sicher kontraproduktiv im Sinne des Initiators?
Oder geht es halt doch darum, jemand anderen die tolle Idee ausbaden zu lassen?
Dieser Beitrag enthält 83 Wörter



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Mario
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Wo im Netz erhält man Hilfe beim provokante Liedtexten?

Beitrag von Mario

#11

Eigentlich wollte ich ja gar nichts mehr dazu sagen, aber ich habe mal den Namen Tobias Claren in google eingegeben. Der Kerl ist einfach einsam und sucht "Anerkennung". In tausenden Foren immer mit ganz wenigen Beiträgen.
Tobias, versuch es mal mit einem Sportverein!!!
Mario
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migoe
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Mai 2008 18 11:43

Wo im Netz erhält man Hilfe beim provokante Liedtexten?

Beitrag von migoe

#12

Die Fragestellung:
Wo im Netz erhält man Hilfe beim provokante Liedtexten?

ist ja noch interessant und macht neugierig auf die Hintergründe für solch eine Frage. Wenn ich mich jetzt aber mit der eigentlichen Anfrage beschäftige, habe ich Zweifel an der Ernsthaftigkeit dieses Beitrages. Provokation um der Provokation Willen hat aus meiner Sicht nur zum Ziel, Chaos und Unruhe zu stiften - das ist mit Verlaub gesagt hier nicht erwünscht.
Aus diesem Grund wird dieser Thread geschlossen!
Eine letzte Anmerkung:
Eine Diskussion darüber, welche Lieder/Künsler provozieren, warum sie das tun, und was genau die Provokation ist, soll hier nicht unterbunden werden. Sollte diese Anfrage so gemeint sein, kann ja nochmal ein Versuch gestartet werden. Nichts für ungut, aber Blödeleien passen ansonsten nicht in dieses "Politische Forum", sondern sollten im internen Forum veranstaltet werden.
migoe
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Liebe Grüße aus Rothenburg
migoe | www.liedermacher-forum.de | 2003-2026
...
Alles ist vorstellbar! Leider oder zum Glück? ... Es kommt darauf an was DU daraus machst!

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Skywise
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Feb 2014 15 15:17

Wo im Netz erhält man Hilfe beim provokante Liedtexten?

Beitrag von Skywise

#13

Antwort von Tobias_Claren in meinem Postfach:
@ migoe
Ja, der Beitrag war und ist absolut ernst gemeint gewesen.

@ UweX
Nein, nicht "hauptsache verunglimpfen und beleidigen".
Das Ergebnis sollte nur juristisch dem StGB 90a gerecht werden.
Da das aber scheinbar gar nicht so schwer ist, ist das zweitrangig.
Da war doch diese Hinterbänkler-Politikerpfeife die Stefan Raab ans Bein pinkeln wollte.
Oder eher sich mal profilieren, "ins Gespräch bringen".

@ Clemens
Deshalb hatte ich Hir nur gefragt WO ich Hilfe fände.
Diese Frage gilt immer noch

@ Skywise
Wäre ein Lied gegen die Nazis (wäre es möglich gewesen) auch kritisiert worden, weil es "keine Alternativen aufzeigt"?

Natürlich hätte ich gerne in drei Strophen (notfalls erst mal eine) möglichst alle wichtigen Misstände untergebracht.

"Bildungsnotstand" ist ein "Lächerliches Problemchen"???
Hier geht es um Existenzen!
Es geht darum, dass Menschen GEZWUNGEN sind im Supermarkt, Amt, als Pommesrüttler, im Büro, als "Schuhverkäufer, an der Tankstelle (neben "Wallmart" in US-Serien/Filmen DIE miese Arbeit schlechthin ala "Du willst doch nicht an der Tankstelle enden") im Baumarkt usw. zu arbeiten. Wenn sich ein Abiturient entschließt Jobcenter-Sachbearbeiter zu werden, ist der Trottel selbst Schuld (die sind NIE glücklich). Aber wer nicht die Wahl hat, und eine miese Arbeit ausüben MUSS ist ein schweres Opfer dieses Staates.
In Deutschland machen ~33% das Abitur, haben eine uneingeschränkte Studienberechtigung. In Südkorea und Finland sind es 96%.
In Finnland studieren auch knapp 75% falls ich nicht irre. Man sieht, JEDER kann Abitur machen, wenn der Staat und die Eltern nur wollen.
Man erzähle mir bitte nicht, dass das beispielhaft Genannte, auch nur eine Person aus anderen Gründen als dem Geld macht. Nein, das gibt es nicht.
JEDE von diese "Arbeitsdrohnen" würde kündigen, wenn er/sie zu 25mio käme (egal wie, aber legal).
Die 5Mio-Gewinnerin beim Jauch tönte noch das sie ihre Boutique behält und weiter dort arbeitet. Was geschah, sie verkaufte die Boutique, und arbeitet gar nicht mehr. Warum log sie? Sie wollte sich bei der arbeitenden Masse einschmeicheln.
Szenario dass ich mir mal wünsche: Supermarktdrohne antwortert auf diese Frage (vorher oder nach dem Gewinn der Mio) "Ich gebe die Drecksarbeit im Supermarkt auf". Wie würden sich die Kollegen, ja alle Supermarkt/Baumarkt...-Drohnen im Sendegebiet fühlen? Die wäre in ihrer Ehre verletzt. Ja und? Ist nun mal Fakt, und es tut dem Deutschland gut, welches z.B. beim Thema Jugendarbeitslosigkeit NUR von "Ausbildungsplätzen" redet, und Abitur und Studium völlig ignoriert. In den USA verkaufen Eltern auch mal ihr Haus, damit der Nachwuchs die bessere Schule besuchen kann. Ich würde mich diebisch freuen, wenn einmal Deutsche in China auf der Straße betteln, wärend die Chinesischen Fachkräfte hier in Deutschland gut verdienen.
Laut einen Radiobericht (Politikum müsste es gewesen sein) sind CHinesische Kinder glücklicher als Deutsche. Trotz ihres Lernpensums. Haben sie es aber einmal hinter sich, können sie selbst wählen was sie machen wollen. Dann beginnt das selbstbestimmte Leben, und nicht so wie in Deutschland die Zwangs-"Karriere" als Arbeitsdrohne.


Einige Menschen holen sich ihren Lebenssinn evtl. über Ausgehen, Balzen, Sex, Partnerschaft/Beziehungen, Ehe, Verreisen, einmal ein schickes/dickes Auto kaufen, Alkoholkonsum, belangloses Gelaber über Sport, Fußball, Frauen/Männer-Beziehungen in einem Lokal, optional bei Alkoholkonsum, Gelderwerb, Familie, Familie gründen, Kinder, Haus kaufen/bauen.....
Aber wer das ablehnt, daran kein Interesse hat, ist deshalb nicht "unnormal" im Sinne von "gestört". Viele "Drohnen" scheinen über ihre Arbeit wie eine Krankheit zu reden. Das sagt ein Philosoph in der Doku "Future Works". Evtl. bekomme ich es sinngemäß zusammen.
Bei einer Krankheit sagt man sich "ich schaffe es noch bis x Uhr etwas zu tun".
Die gleiche Einstellung bei der Arbeit. "Ich schaffe es noch bis 5 uhr", "Ich schaffe es noch bis zum Wochenende", "Ich schaffe es noch bis zum Urlaub" (er nannte "Thailand" als Beispiel), "Ich schaffe es noch bis zur Rente".....

Ich habe kein Interesse an diesen Dingen.
Mit entsprechender Qualifikation müsste mich wahrscheinlich der Wachdienst abends (z.B. aus dem Labor) werfen, weil ich wieder ungemeldet unbezahltet Überstunden machen würde. Man müsste mich zwingen den Jahresurlaub zu nehmen, und ich würde mich weigern in Rente zu gehen.
Ideal ist der "Nerd" mit guten Computer/Programmierkenntnissen, Arbeit im Naturwissenschaftlichen oder technischen Bereich, evtl. auch das Programmieren. Aber nicht als Programmierdrohne die nur Nach Auftrag Dinge programmiert, die einen selbst nicht interessieren.

Ein Leben als "Arbeitsdrohne" die nur des Geldes wegen arbeitet, wäre für mich das Ende. Ein Grund das Leben zu beenden.
Der gesunde Deutsche, der sich in der Schweiz mit Hilfe einer Sterbeorganisation umbrachte, hatte evtl. Hauptschulabschluss und Festanstellung beim Lidl, und dachte sich "ich hab keinen Bock mehr, keine Zukunft".
Der hatte wirklich nur "keinen Bock mehr", keine Krankheit. Bilanzsuizid nennt man das.
Und es ist jedem sein Recht, sich auch wegen so etwas umzubringen.


Zitat:
Hinzu kommt noch, daß ich mich frage, warum ich gegen die Nationalhymne vorgehen sollte?

Es geht um provokante Kritik am Staat. Die kann NUR provozieren und durch die Medien gehen, wenn sie strafbar ist. Zugleich auch das Gesetz gegen "Die Beleidigung des Deutschentums" (in Anlehnung an das weniger hart strafende türkische Pendant) anprangert. Wenn jemand wegen so etwas bestraft wird, oder man es versucht, wird es der Masse bewusst, dass es dieses Gesetz gibt.
Es geht nicht darum den Originaltext an sich in Frage zu stellen.
Der im übrigens nicht nur aus der 3. Strophe besteht, das komplette "Lied der Deutschen" ist offiziell Nationalhymne.
Der Originaltext ist dabei irrelevant, der wird dabei nicht kritisiert.
Die Melodie als Smybol Deutschlands erzeugt erst die Wirkung bei einem solchen Text. Einfache Logik.

Zitat:
Mal ehrlich - das klingt, als sollen andere für Dich die Kartoffeln aus dem Feuer holen. Wenn irgendwann mal Grün-Weiß bei Dir an der Tür klingelt, kannst Du Dich immer noch darauf zurückziehen, daß von Dir "nur" das Video stammt. Eine Verunglimpfung im Sinne des §90 StGB hätte dann lediglich der Autor des Stückes begangen.

Nein, mir ist es sogar am liebsten, wenn ich da als "Author" stehe.
Außerdem macht es keinen Unterschied ob ich die Hymne verunglimpfe, oder öffentlich (auch bei YouTube) eine Flagge verbrenne.
Ich habe nur den Eindruck mit der Hymne etwas auslösen zu können.
Aktuell habe ich ein paar Grafiken und ein Foto einer Bundesdienstflagge im Klo bei Flickr.
Siehe unter "tobias claren", oder bei Google bundesdienstflagge toilette suchen.
Man könnte sicher so etwas als "Diashow"-Video erstellen, und bei YouTube hochladen.
Aber so ganz "trocken" nur die Fotos ohne Ton . Ich würde sie selbst singen, und den Clip mit dem Toilettenfoto versehen.
Also nicht nur "Author", sondern auch noch gesungen und verbreitet.


@ Reino
Nein, den Kunstvorbehalt will ich nicht.
Der Staat empfiehlt sogar Schulen (gab eine Anfrage), dass diese ihre Schulhymne nicht auf Basis der Melodie der Hymne machen sollen, weil das den Wert abnutzen könnte (wenn es für beliebige Texte genutzt wird).
Wenn der Staat es als "Kunst" betrachten würde, hätte ich etwas falsch gemacht .
Im Text könnte auch Artikel 20 GG (gewalt gegen Politiker wäre provokant) und 146 GG vorkommen.....


@ Mario
Tut mir leid, kein Interesse an den Proleten in einem üblichen "Sportverein". Wo man dann mit solchen Neanderthalern wie "Podolski" oder "Schulz" usw. zu tun hat? Nein, *brrrr*.
Ich habe kein Interesse an "Face-to-Face"-Freunden (Fachbegriff, Freunde ohne speziellen Grund der Zusammenkünfte).
"Side-by-Side" hingegen bedeutet, man hat gemeinsame Interessen. Das wars auch.
Geht nicht "gemeinsam einen trinken", oder "hängt rum" ohne speziellen Grund".
E-Sport wäre wohl akzeptabel, ist aber in Deutschland nicht das Thema.
Obwohl ich ewig nichts mehr gespielt habe, soll aber gut für Hirn, Reflexe usw. sein. Die kommende ""Oculus Rift" interessiert mich trotzdem, da ich schon seit der Jugend an VR-Helme/Brillen erwarte.
Beim "E-Sport werden keine Kinder wie beim Rennsport gefördert (Kartfahren, Minibikes...). Wenn es ums Geld geht, Die Besten haben in einem Jahr Prämien bis zu einer Viertel Mio Dollar. Aber 70.000 Dollar im Jahr für gute "Normale" ist auch nicht schlecht. Viele Kritikern von Computerspielen, die evtl. E-Sport als "Zeitverschwendung" ansehen, haben ja nichts gegen F1, schließlich bringt das Geld.....

Natürlich bin ich bei "tausenden Foren" (ist wohl übertrieben, am Geburtstag kommen nur wenige Bot-Mails von den Foren), das ist nicht ungewöhnlich. Registriert wegen des Themas des Forums. Das heißt aber nicht, dass ich da ständig aktiv bin.
Regelmäßig evtl. bei Onlinekosten, Shortnews, Heise/Telepolis usw..
Dieser Beitrag enthält 1457 Wörter


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Skywise
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Feb 2014 15 17:31

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Beitrag von Skywise

#14


@ Skywise
Wäre ein Lied gegen die Nazis (wäre es möglich gewesen) auch kritisiert worden, weil es "keine Alternativen aufzeigt"?
Entweder macht ein Lied auf bestimmte Mißstände aufmerksam oder es nennt Alternativen.
Ich brauch' kein Lied, daß "Scheiß Nazis" als Grundtenor hat, erst recht keins, das Pauschalschelte gegen braune Horden verteilt. Ich hatte vor ein paar Monaten ein Erlebnis der dritten Art, als sich jemand in einem anderen Forum lautstark gegen "die Nazis" ausgelassen hat, bei einem anderen Beitrag allerdings Gedanken zum Thema Islam/Moslems/Muslime geäußert hat, vor denen Himmler wahrscheinlich ehrfürchtig auf die Knie gesunken wäre. Anscheinend glauben mittlerweile einige Leute, man wird zum Nazi, indem man sich morgens vor den Spiegel stellt und sagt "Ab heute will ich ein Nazi sein" oder indem man braun zu seiner neuen Lieblingsfarbe erklärt. Das Thema ist deutlich komplexer und vielschichtiger, mit irgendwelchen Allgemeinplätzen hebelt man das Thema bestimmt nicht aus.
"Bildungsnotstand" ist ein "Lächerliches Problemchen"???
Hier geht es um Existenzen!
Du darfst gerne den ganzen Satz zitieren, den ich damals geschrieben habe. Ich habe in diesem Satz einen Vergleich gezogen zu einer anderen Situation, gegen die der Bildungsnotstand ein lächerliches Problemchen ist.
Es geht darum, dass Menschen GEZWUNGEN sind im Supermarkt, Amt, als Pommesrüttler, im Büro, als "Schuhverkäufer, an der Tankstelle (neben "Wallmart" in US-Serien/Filmen DIE miese Arbeit schlechthin ala "Du willst doch nicht an der Tankstelle enden") im Baumarkt usw. zu arbeiten. Wenn sich ein Abiturient entschließt Jobcenter-Sachbearbeiter zu werden, ist der Trottel selbst Schuld (die sind NIE glücklich). Aber wer nicht die Wahl hat, und eine miese Arbeit ausüben MUSS ist ein schweres Opfer dieses Staates.
Machst Du es Dir da nicht ein bißchen arg einfach? Das kann man nur dann behaupten, wenn a) alle Kinder, die an der Schule ankommen, die gleichen persönlichen Voraussetzungen hätten und b) der Markt in diesem Spielchen nur eine untergeordnete Rolle spielen würde. Weder das eine noch das andere ist der Fall.
In Deutschland machen ~33% das Abitur, haben eine uneingeschränkte Studienberechtigung. In Südkorea und Finland sind es 96%.
In Finnland studieren auch knapp 75% falls ich nicht irre. Man sieht, JEDER kann Abitur machen, wenn der Staat und die Eltern nur wollen.
Ja. Und? Warum ist die Arbeitslosenquote in Finnland höher als die in Deutschland, wenn die Leuts dort doch alle Abitur haben und studieren können? Oder hängt es eventuell damit zusammen, daß einen das Abitur oder ein abgeschlossenes Studium nicht vor einem Gang zum Arbeitsamt oder vor einem Job in einer Quetschfleisch-Bude bewahren?
Ich glaube nach wie vor nicht, daß wir irgendwas mit einem "Bildungsnotstand" zu tun haben, auch wenn uns das in der Presse immer wieder unter die Nase gerieben wird. Weit eher, daß wir einen "Gesellschaftsnotstand" haben, denn wenn ich mich in meinem ollen Schuljahrgang so umschaue, dann finde ich da eine ganze Menge Leute, die ihre Inspiration für ihren späteren Beruf, das entsprechende Netzwerk und sogar die ersten konkreten Hinweise auf Anforderungen und benötigtes Fachwissen *außerhalb* der Schule gefunden und dann mehr oder weniger gezielt darauf hingearbeitet haben. Ich kann mir nicht anders erklären, daß ich mit heutigen Piloten, Apothekern, Schreinern, Bäckern, Astrophysikern, Versicherungsvertretern, Rechtsanwälten, Buchhändlern sowie diversen Arbeitslosen und späteren Selbstmördern gemeinsam die Schulbank gedrückt habe.
Man erzähle mir bitte nicht, dass das beispielhaft Genannte, auch nur eine Person aus anderen Gründen als dem Geld macht. Nein, das gibt es nicht.
JEDE von diese "Arbeitsdrohnen" würde kündigen, wenn er/sie zu 25mio käme (egal wie, aber legal).
Und Du meinst, jeder Abiturient und jeder Studienabgänger hätte die Chance auf 25 Millionen? Und das legal?
Die 5Mio-Gewinnerin beim Jauch tönte noch das sie ihre Boutique behält und weiter dort arbeitet. Was geschah, sie verkaufte die Boutique, und arbeitet gar nicht mehr. Warum log sie? Sie wollte sich bei der arbeitenden Masse einschmeicheln.
Vielleicht hat sie auch gar nicht gelogen, sondern es sich nur später anders überlegt, wer weiß?
Szenario dass ich mir mal wünsche: Supermarktdrohne antwortert auf diese Frage (vorher oder nach dem Gewinn der Mio) "Ich gebe die Drecksarbeit im Supermarkt auf". Wie würden sich die Kollegen, ja alle Supermarkt/Baumarkt...-Drohnen im Sendegebiet fühlen? Die wäre in ihrer Ehre verletzt.
Ich glaube, da überschätzt Du die "Drohnen"-Ehre aber ganz, ganz mächtig! Nach meiner Erfahrung in den hiesigen Supermärkten würde wahrscheinlich der größte Teil der Belegschaft rufen "Recht hatter!", und ein paar weitere würden hinzufügen "Würd' ich auch so machen!".
Ist nun mal Fakt, und es tut dem Deutschland gut, welches z.B. beim Thema Jugendarbeitslosigkeit NUR von "Ausbildungsplätzen" redet, und Abitur und Studium völlig ignoriert.
Kann es sein, daß Du gerade die normalen Arbeitsplätze völlig ignorierst? Man braucht keine Ausbildung und kein Abitur oder Studium, um grundsätzlich Arbeit zu finden.
Laut einen Radiobericht (Politikum müsste es gewesen sein) sind CHinesische Kinder glücklicher als Deutsche. Trotz ihres Lernpensums. Haben sie es aber einmal hinter sich, können sie selbst wählen was sie machen wollen. Dann beginnt das selbstbestimmte Leben, und nicht so wie in Deutschland die Zwangs-"Karriere" als Arbeitsdrohne.
Hm. Wie sag' ich's ... Kennst Du zufällig den Science-Fiction-Roman "Eden" von Stanislaw Lem? Es geht da um eine Gruppe von Wissenschaftlern, die auf einem Planeten, genannt "Eden", notlanden muß. Während sie ihr Raumschiff wieder fit machen, beobachten sie in einiger Entfernung die Aktivitäten der ihnen völlig fremden Bevölkerung von "Eden", mit der sie nicht kommunizieren können, wobei sie für die wenigsten Ereignisse eine logische Erklärung finden. Sie werden auch anscheinend Zeugen eines Mordes. Der anwesende Psychologe verhindert aber ein Eingreifen seiner Kollegen und konfrontiert sie damit, daß all ihre Schlußfolgerungen auf ihren Erfahrungen als Erdenmenschen beruhen. Es ist ihnen daher unmöglich, diese völlig fremde Kultur, die sich wahrscheinlich auf ganz unterschiedliche Weise entwickelt hat als die Menschen, und sich auch in ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen drastisch unterscheidet, korrekt zu beurteilen und zu verstehen.
Jetzt wende diese Erkenntnis mal auf Deine Schlußfolgerung an. Es mag Dir unmöglich erscheinen, aber die allermeisten Chinesen hegen gar nicht den Wunsch nach einer Verwirklichung ihrer individuellen Pläne. Sie werden von klein auf darauf getrimmt, ein Rädchen in einem gigantischen Kollektiv zu sein, in dem jeder mehr oder weniger seine Aufgaben zu erledigen hat. Insofern ist Deine Schlußfolgerung vom "selbstbestimmten Leben" ziemlich zynisch.
Es tut sich derzeit einiges in China, aber selbst einige Kollegen, die dort jahrelang gelebt haben, sind sich nicht sicher, welche Auswirkungen der wirtschaftliche Boom und der Zugang zu Informationen über das Leben außerhalb Chinas auf die gesellschaftlichen Strukturen haben wird, denn dieses Land funktioniert nur, indem man Individualität aktiv und passiv ignoriert.
Viele "Drohnen" scheinen über ihre Arbeit wie eine Krankheit zu reden. Das sagt ein Philosoph in der Doku "Future Works". Evtl. bekomme ich es sinngemäß zusammen.
Bei einer Krankheit sagt man sich "ich schaffe es noch bis x Uhr etwas zu tun".
Die gleiche Einstellung bei der Arbeit. "Ich schaffe es noch bis 5 uhr", "Ich schaffe es noch bis zum Wochenende", "Ich schaffe es noch bis zum Urlaub" (er nannte "Thailand" als Beispiel), "Ich schaffe es noch bis zur Rente".....
Ich habe kein Interesse an diesen Dingen.
Mit entsprechender Qualifikation müsste mich wahrscheinlich der Wachdienst abends (z.B. aus dem Labor) werfen, weil ich wieder ungemeldet unbezahltet Überstunden machen würde. Man müsste mich zwingen den Jahresurlaub zu nehmen, und ich würde mich weigern in Rente zu gehen.
Ideal ist der "Nerd" mit guten Computer/Programmierkenntnissen, Arbeit im Naturwissenschaftlichen oder technischen Bereich, evtl. auch das Programmieren. Aber nicht als Programmierdrohne die nur Nach Auftrag Dinge programmiert, die einen selbst nicht interessieren.
Ne, ganz ehrlich - ich persönlich würde lieber in einem Winz-Kaff tot überm Zaun hängen, als lebenslang so einen Job zu erledigen. Ich habe lange genug mit Forschern im naturwissenschaftlichen Bereich zusammengearbeitet, um ganz klar zu sagen: absolut nicht meins. Ich war froh, auf der betriebswirtschaftlichen Seite zu stehen und die Show von außen genießen zu können. Meinen tiefsten Respekt hatten diese Leute für ihre Leistungen, ihre Neugierde, ihre äußerst struktuierte Vorgehensweise und ihre Ausdauer. Meine definitive Überzeugung: für so einen Job muß man zunächst mal geboren sein; das Know-How ist eigentlich erst mal zweitrangig. Und ich kann aus dieser und aus allen weiteren meiner Berufszeiten ganz klar sagen: die Leute mit der "noch bis 5 Uhr"-Mentalität trifft man überall und man legt sie auch häufig genug selbst an den Tag. Was nix ausmacht, solange es wenigstens einen Ausgleich gibt.
Ein Leben als "Arbeitsdrohne" die nur des Geldes wegen arbeitet, wäre für mich das Ende. Ein Grund das Leben zu beenden.
Der gesunde Deutsche, der sich in der Schweiz mit Hilfe einer Sterbeorganisation umbrachte, hatte evtl. Hauptschulabschluss und Festanstellung beim Lidl, und dachte sich "ich hab keinen Bock mehr, keine Zukunft".
Der hatte wirklich nur "keinen Bock mehr", keine Krankheit. Bilanzsuizid nennt man das.
Und es ist jedem sein Recht, sich auch wegen so etwas umzubringen.
Klar. Allein schon deshalb, weil man ihm bei erfolgreich durchgeführtem Selbstmord schwerlich im Anschluß den Prozess machen kann.
Hinzu kommt noch, daß ich mich frage, warum ich gegen die Nationalhymne vorgehen sollte?
Es geht um provokante Kritik am Staat. Die kann NUR provozieren und durch die Medien gehen, wenn sie strafbar ist.
Hm.
Paradoxerweise ging allerdings etwas eindeutig Erlaubtes (eine Aufnahme des vollständigen "Lieds der Deutschen" durch Interpreten wie etwa Heino) deutlich mehr durch die Presse als entsprechende Parodien (Ulrich Hundt & Schroeder Roadshow, Parodie "Deutschlandlied" auf dem Debütalbum "Auf freiem Fuß ...!!!!"). Wahrscheinlich, weil man argumentieren kann, daß es eine Parodie auf das "Lied der Deutschen" ist und nicht auf die Nationalhymne an sich ...
Zugleich auch das Gesetz gegen "Die Beleidigung des Deutschentums" (in Anlehnung an das weniger hart strafende türkische Pendant) anprangert. Wenn jemand wegen so etwas bestraft wird, oder man es versucht, wird es der Masse bewusst, dass es dieses Gesetz gibt.
Und dann ...?
Lehnt man sich wieder zurück, denkt sich "ich hab' nicht vor, die Nationalhymne zu verunglimpfen" und widmet sich wieder seinem Bier ...?
Es geht nicht darum den Originaltext an sich in Frage zu stellen.
Der im übrigens nicht nur aus der 3. Strophe besteht, das komplette "Lied der Deutschen" ist offiziell Nationalhymne.
Nö, nur die dritte Strophe, und die auch nicht per Gesetz, sondern aufgrund einer Einigung der verantwortlichen Stellen.
Der Originaltext ist dabei irrelevant, der wird dabei nicht kritisiert.
Die Melodie als Smybol Deutschlands erzeugt erst die Wirkung bei einem solchen Text. Einfache Logik.
Ich glaube, in den USA, in denen nationale Symbole einen deutlich (!) höheren Stellenwert genießen als hierzulande, würdest Du damit durchkommen, aber hier ...?
Oder anders gesagt: ich hab' in letzter Zeit in der Presse ziemlich viel über die Machtkämpfe in der Ukraine gelesen, über Melanie Müllers anscheinend schwer zu bändigende Oberweite im Dschungel, über die bösen, bösen Schweizer, die die EU nicht mehr lieb haben, über die ehemaligen Lieblingssäue der Presse, die vor einigen Wochen noch durch diverse Dörfer getrieben wurden wie anderenorts Protz-Bischöfe. Anscheinend gibt es kaum noch Reporter im Bundestag, die über was Anderes berichten wollen als über Diätenerhöhung und Kinderpornographie (beides nur bedingt politische Themen), oder auch über diverse Punkbands oder Deutschland-Provokateure (ich gehe davon aus, daß es noch welche gibt). Ich glaube im Augenblick, die deutschen Nationalsymbole sind schlichtweg kein Thema in der Öffentlichkeit.
Gruß
Skywise
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"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
Herman van Veen - "Die Clowns"

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