Sehr verehrtes Publikum,
mein Lied für das deutsche Staatsoberhaupt, eine Art Kabarett Chanson mit Klaviertrio, ist zu hören unter:
[youtube=425,350]http://www.youtube.com/watch?v=1CvHdo0eupg [/youtube]
Unser armer Bundeschristian, alle hauen auf ihn drauf, hat er nicht verdient, der Arme. So ein kleiner Nachlass... Guten Freunden gibt man doch ein Kreditchen. oder ?.
Mich interessiert nur mal, wer von den Bankenfreunden noch so günstige Kohle bekommen hat.
Da verstehe ich auch warum so die Milliardchen an die Banken geflossen sind. Oh Gott mir wird schlecht, ich muss k...... und das liegt nicht am Festtagsbraten.
Klaus
Dieser Beitrag enthält 69 Wörter
Unbequem zu sein bedeutet oftmals, sich Hindernisse aufzubauen, die man dann selber aus dem Weg räumen muss, ohne bequem zu werden.
Ein Land, das einen Politiker zu seinem Staatsoberhaupt macht, darf sich dann aber auch nicht über einen Christian Wulff beschweren, finde ich!
Das Amt des Bundespräsidenten erfordert vor allem die entsprechende Parteizugehörigkeit. Und die hatte Wulff bei seiner Wahl, wenn auch erst im dritten Wahlgang, aber immerhin im Gegensatz zu seinem Gegenkandidaten Joachim Gauck, der bis heute (glaub ich) keiner Partei angehört.
Aber falls Glaubwürdigkeit neuerdings ein Kriterium für das höchste Amt in diesem Staat geworden sein sollte, müsste Christian Wulff natürlich auf der Stelle zurücktreten!
Als Nachfolger würde ich dann Hape Kerkeling vorschlagen. Der war als niederländisches Staatsoberhaupt, nämlich Königin Beatrix, jedenfalls schon wesentlich glaubwürdiger, als es Wulff jemals werden wird...
;-)
Dieser Beitrag enthält 126 Wörter
"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)
... und hat mit seiner HSP (Horst-Schlämmer-Partei - konvervativ, liberal, links - „Es ist alles zu wenig – Es muss mehr!“ ) ganz sicher auch die richtige Parteimitgliedschaft ...
Gruß
Stephan
cARSCHti schrieb:
Als Nachfolger würde ich dann Hape Kerkeling vorschlagen. Der war als niederländisches Staatsoberhaupt, nämlich Königin Beatrix, jedenfalls schon wesentlich glaubwürdiger, als es Wulff jemals werden wird...
Hallo zusammen,
von mir steht auch seit dem 23.12. ein Wulff-Ständchen im Netz...
hier zu sehen: http://youtu.be/N4V8u4-sTr0
wo man singt, da lass Dich ruhig nieder...
herzlich
Gerd
Dieser Beitrag enthält 34 Wörter
Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
Na ja, Spaß beiseite...
Der "Skandal" im Moment bietet natürlich jede Menge Stoff für Liedermacher, Kabarettisten und sonstige Kulturschaffende, sich lustig zu machen oder einfach nur empört zu sein, schon klar...
Aber als Bundespräsident hat Wulff gar keinen so schlechten Job gemacht, finde ich. Seine Aussage "Der Islam gehört zu Deutschland!" war für mich z. B. mehr als eine nichtssagende Floskel, sondern gerade zu einer Zeit, als sich nahezu sämtliche Medien für einen Thilo Sarrazin begeisterten, ein klares und deutliches Statement für eine offene, tolerante und auch multikulturelle Gesellschaft. Das nämlich erhoffe ich mir von einem Bundespräsidenten, der den Anspruch hat, das Grundgesetz zu repräsentieren.
Korrupt sind sie jedoch vermutlich alle, da macht Wulff in meinen Augen keinen Unterschied zu seinen potentiellen NachfolgerInnen, sofern er zurücktreten sollte.
Ich strafe ihn mit Nichtbeachtung, indem ich kein Lied über ihn schreibe...
Dieser Beitrag enthält 152 Wörter
"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)
siehste cARSCHti -
so entstehen eben Lieder oderauch nicht. Ich würd mich knebeln, wenn ich ein Lied, das mir "kommt", abwürgen würde... - nein, eine "Zensur" findet nicht statt, sondern was raus will, muss eben raus, und wenn's nur für'n Moment entlastet.
Aber abgesehen davon halte ich eine "Aufrechnung" nach Art von "Strich unter Wulff", und dann mal sehen, was bei Abzählung von Plus und Minus am Ende überwiegt, für daneben.
Der Mann hat kein Gespür für das, was ihn in den Ruch der Abhängigkeit bringt und damit an seiner Glaubwürdigkeit in seinem politischen Verhalten kratzt. Das hat er nicht nur beim Kreditgeschäft, sondern auch bei den Urlaubsaufenthalten und verbilligten Flugreisen auf Unternehmerkosten mehrfach bewiesen, auch wenn er als Reaktion auf Kritik nachträglich mehr gezahlt hätte und sich sogar immer auch nach jedem neuen Fall entschuldigt haben sollte.
Die Entschuldigungen kann er sich sparen, wenn er daraus offenbar nichts lernt und er durch Wiederholung des gleichen Verhaltens zeigt, dass er nichts begriffen hat. Da macht ihn auch die Erwähnung von Selbstverständlichem, dass nämlich auch der Islam in unserem Land seine Existenzberechtigung hat, nicht erträglicher.
Und darüber lässt sich doch nicht nur reden oder streiten, sondern sogar singen... wenn sich denn ein Lied quasi selbst Bahn bricht...
Erzwingen muss man es sicherlich nicht. Das wäre wirklich zuviel der Ehre.
herzlich
Gerd
Dieser Beitrag enthält 240 Wörter
Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)
Hallo zusammen,
nun hat das Thema "Wulff", finde ich, sogar noch eine Fortsetzung verdient, natürlich mit einem eigenen Lied, Ehrensache...
es heißt "Hausdurchsuchung" und hier ist es hör- und sichtbar... http://www.youtube.com/user/gerdschinkel
es dürfte sicherlich im Programm sein, wenn ich im Mai am Muttertag (ist ja dann auch Schwiegermuttertag... ) nachmittags beim Folkfrühling in Venne spiele.
Herzlich
Gerd
Dieser Beitrag enthält 66 Wörter
Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
Hahaha, ist euch aufgefallen, daß der Vorschlag von Stephan hinsichtlich "Horst-Schlämmer-Partei - konvervativ, liberal, links - " mittlerweile tatsächlich umgesetzt wurde, wenn auch nicht in der HSP/Kerkeling-Variante?
Denn Gauck sagt ja von sich: Ich bin ein liberaler linker Konservativer...tja, so liefern sich Realsatire und Kunstsatire ein ständiges Wettrennen. Und in Bezug auf Realsatirepolitiker sagte Kabarettistin Christine Prayon: Ich weiß nicht, wer für diese Leute die Gags schreibt, aber ich kann da einfach nicht mithalten!
Sonntagsgrüße,
Jürgen