Merkels Kandidatin von der Leyen

*DER SINN DER POLITIK IST FREIHEIT
Das Leben ist immer ein Leben mit anderen. Der Mensch ist ein „zoon politikon“, ein „staatsentwickelndes Tier“, wie Aristoteles formulierte. Er bedarf zu seiner Vervollkommnung der Gemeinschaft mit anderen Menschen. Die Frage ist nicht, wie uns heute im Zeitalter des begrenzungslosen Individualismus (und Egoismus) eingehämmert wird: Wie soll ich leben? Sondern: Wie sollen wir leben? - und darüber kann in diesem Forum diskutiert werden!

*Quelle: Webseite Akademischer Verein Kyffhäuser e.V.  | Foto © by Pixabay.com 
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Gesch
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Merkels Kandidatin von der Leyen

Beitrag von Gesch »

da bin ich mir nicht so sicher, cARSCHti,
dass der Wulff damit am Ende der Fahnenstange wäre und nicht noch mehr werden könnte. Der ist erst 50 und wäre damit sogar nach zwei Amtszeiten als BuPrä immer noch jung genug für die Merkel-Nachfolge. Merkel allerdings hat sich mit dieser Nominierung ein sattes Ei ins Parteinest gelegt: Nun hat sie gar keinen vorzeigbaren Stellvertreter mehr und deutlich gemacht, dass sie offenbar nicht in der Lage ist, taugliches Führungspersonal für ihre Partei zu rekrutieren. Um sie herum gibt es jetzt nur noch Gartenzwerge - und selbst die von Schneewittchen waren größer... die CDU lenken nun drei Frauen: Merkel, v.d.Leyen und Schavan - die drei Hexen von Eastwick oder von Oz?
herzlich
Gerd
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Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.


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Helmut
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Beitrag von Helmut »


UweX schrieb:
Lieber Gott,
nachdem du im letzten Jahr
meinen Lieblingsmusiker Michael Jackson,
meinen Lieblingsschauspieler Patrick Swayze
und meine Lieblingsschauspielerin Farrah Fawcett
zu dir geholt hast,
teile ich dir mit,
dass mein Lieblingspolitiker
Guido Westerwelle ist..

Blöd ist nur, dass ich als Atheist nicht an die Wirkung solcher Gebete glaube.
Vielleicht sollten wir deshalb Ikarus fragen, ob er nicht einen alten Fallschirm rumliegen hat, den wir ihm zukommen lassen können.
Die Alternative wäre eine alte Badewanne, ein schnelles Auto käme wahrscheinlich zu teuer.
Herrgott nochmal, bin ich wieder geschmacklos!!
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"Ich bin ein Gegner der Religion. Sie lehrt uns, damit zufrieden zu sein, dass wir die Welt nicht verstehen." Richard Dawkins

Benutzer 141 gelöscht hat dieses Thema gestartet
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Beitrag von Benutzer 141 gelöscht »

Blöd ist nur, dass ich als Atheist nicht an die Wirkung solcher Gebete glaube. Vielleicht sollten wir deshalb Ikarus fragen, ob er nicht einen alten Fallschirm rumliegen hat, den wir ihm zukommen lassen können. Die Alternative wäre eine alte Badewanne, ein schnelles Auto käme wahrscheinlich zu teuer. Herrgott nochmal, bin ich wieder geschmacklos!!

Pietätlos und genial :-D Dafür wirst du mal in der Hölle schmoren, an die du nicht glaubst und im gleichen Topf gebraten werden, in dem auch Möllemann, Barschel und Haider sitzen. :-D :-D :-D :-D

P.S
Pass auf, wenn du in Zukunft Österreich bereist. Haiders Seligsprechung wird vorbereitet und die verstehen keinerlei Spaß, wenn es um Jörgl geht.
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Skywise
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Beitrag von Skywise »

Wulff? Sauber gemacht. Tja, Röschen - ausgetrickst! (Aber ernsthaft, ich hätte vdL als das kleinere Übel empfunden)
Die nehmen sich beide nicht viel. Von der Leyen hätte bei der Wahl parteiintern Probleme bekommen, Merkels Rosettenschmeichler Wulff dagegen sicher nicht. Man kann davon ausgehen, daß bei beiden die Amtsgeschäfte eher im Sinne der CDU/CSU geführt worden wären bzw. werden. Warum man niemanden aus den schwarzen Reihen genommen hat, der sich auch außerhalb der Politik die eine oder andere Lorbeere verdient hat, weiß ich beim besten Willen nicht ... mir gingen vor ein paar Tagen noch Namen wie Klaus Töpfer oder Lothar Späth durch den Kopf ... Heiner Geißler auch, mit dem an jener Position hätten wir sicher unseren Spaß gehabt :-D
Gruß
Skywise
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"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
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Helmut
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Beitrag von Helmut »

Pass auf, wenn du in Zukunft Österreich bereist. Haiders Seligsprechung wird vorbereitet und die verstehen keinerlei Spaß, wenn es um Jörgl geht.
Ich war jetzt 12 Tage im Burgenland (und wäre eigentlich immer noch dort, wenn uns das Wetter nicht vertrieben hätte), da bin ich schon angeeckt. Besonders hat mich erschreckt, dass es mittlerweile Verschwörungstheorien gibt, die besagen, dass Haider gar nicht selbst gefahren ist und dass ihm der Alkohol erst nach dem Unfall rektal gespritzt wurde. Da glaub ich noch eher an die Nicht-Existenz von Bielefeld. Ich jedenfalls hab dafür gestimmt, den Darwin-Preis im Oktober 08 an Haider zu verleihen.
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Michael
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Beitrag von Michael »


UweX schrieb:
@ Michael: Hilf mir mal bitte dein Argument zu verstehen:
Der Vorgänger von Köhler (oh Mann mein Namensgedächtnis :frage: :frage: ) war Verfassungsrichter. Davor hatten wir Johannes Rau (mein Lieblingspräsident) und der hatte die Tagespolitik ja wirklich hinter sich.
Oder was meintest Du?


Hallo und sorry, hab jetzt erst gemerkt, dass ich direkt gefragt wurde.
Rau hatte die Tagespolitik zwar hinter sich, war aber genauso wie Herzog (Kultus- und Innenminister von Ba-Wü) Parteipolitiker. Köhler war glaub ich wirklich nie parteipolitisch tätig, ein echter Seiteneinsteiger war meiner Meinung nach nur er, aber da kann man drüber streiten. Auch Karl Carstens hatte die Tagespolitik schon hinter sich als er gewählt wurde. Er war vorher Bundestagspräsident, davor aber ein ziemlich scharfer CDU/CSU-Fraktionschef im Bundestag.
Übrigens: Der Nazi-Sänger tritt auch wieder an.
Nochmal übrigens: Ich bin schon lange der Meinung, dass das Präsidentenamt abgeschafft gehört. Ein föderaler und demokratischer Staat braucht so eine Figur nicht. Das können die jeweiligen Bundesratspräsidenten im jährlichen Wechsel auch machen - Herr Böhrnsen wird beweisen, wie gut das geht ;-)
Michael
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Und vielleicht gibt es morgen ja schon den Crash,
dass die Kurse und Masken fallen.
Also laßt uns freuen und träumen davon,
wie die Racheposaunen erschallen.
Franz Josef Degenhardt

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Klajokas
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Beitrag von Klajokas »


Skywise schrieb:
Warum man niemanden aus den schwarzen Reihen genommen hat, der sich auch außerhalb der Politik die eine oder andere Lorbeere verdient hat, weiß ich beim besten Willen nicht ... mir gingen vor ein paar Tagen noch Namen wie Klaus Töpfer oder Lothar Späth durch den Kopf ... Heiner Geißler auch, mit dem an jener Position hätten wir sicher unseren Spaß gehabt :-D
Gruß
Skywise
Tja vielleicht haben die Ratten das sinkende Schiff verlassen und keiner ist mehr so blöd sich vor den verkorksten Karren spannen zu lassen. Da hilft nur noch ein Lemming oder Wu(l)ff oder oder. Der Goldzahnsammler Koch(t) ja auch lieber sein eigenes schwarzes Süppchen. Und der rheinische Wahlsieger :yeah: glaubt ja eh noch an seine Auferstehung. Armes Deutschland.
Na vielleicht werden wir ja wenigstens Weltmeister, dann kann ja der Jogi den Präsi machen. Wer mit dem DFB klar kommt für den sind die anderen Gurken kein Problem.
Allerdings der Heinerle wäre lustig. ....
Klaus
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Unbequem zu sein bedeutet oftmals, sich Hindernisse aufzubauen, die man dann selber aus dem Weg räumen muss, ohne bequem zu werden.

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Beitrag von Benutzer 63 gelöscht »

Stimmt schon, Sky, einen großen Unterschied gibts nicht zwischen Wulff und vdL, nur kommt mir der Wulff halt besonders rückständig und auch wie ein ganz besonders falsches Luder vor...
Ich denke nur dran, als er neulich die Türkin eingestellt hat, und kaum hatte sie was Richtiges gesagt, wurde sie sofort ruhiggestellt. Schließlich hatte sie nur Alibi-Funktion.
Nachdem die Nachfolge nun geklärt ist, kann mir vielleicht noch jemand eine Frage zum Köhler-Abflug beantworten: Er fühlte sich falsch verstanden. Mir ist nicht recht klar, wie man seine Äußerungen anders verstehen konnte als daß er sich außerhalb der Verfassung bewegt. Natürlich kann man auch das Grundgesetz kritisieren, aber das sollte man dann auch aussprechen; als Bundespräsi kann man ja nicht einfach so tun, als gäbe es gar kein Grundgesetz. Aber vielleicht übersehe ich auch was, sei es bei dem, was im GG steht, oder bei dem, was er gesagt hat. So genau habe ich es auch nicht mitbekommen.
Jürgen
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Benutzer 141 gelöscht hat dieses Thema gestartet
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Beitrag von Benutzer 141 gelöscht »

Nachdem ich die Sache schon eine ganze Weile in der Presse verfolge, habe ich den Eindruck, dass sowohl die Bevölkerung als sogar auch große Teile der FDP Joachim Gauck präferieren. Der ist meiner Meinung nach wirklich ein Identifkationsobjekt und könnte parteiübergreifend wirken (was ja eigentlich auch Aufgabe eines Bundespräsidenten ist). Soeben entnehme ich aber der Seite Welt-Online, dass z.B die CSU folgendes vorhat, um ja nicht Merkels Mehrheit zu gefährden:
In der CSU will man angesichts der Unwägbarkeiten bei der Wahlversammlung am 30..Juni nun lieber auf Nummer sicher gehen und entgegen der bisherigen Tradition nur aktive Parteipolitiker und Abgeordnete nominieren.

Verdammt noch mal, es könnte ja sonst passieren, dass sich der Volkswille durchsetzt und die Bundesversammlung, die das Volk repräsentativ vertreten soll, wirklich in Gefahr gerät, den Richtigen (den vom Volk für geeignet gehaltenen Kandidaten) zu wählen. Abgeordnete sind schon alleine ihrer Pfründe wegen sicherer auf Kurs zu halten, als irgendwelche unabhängigen Personen des öffentlichen Lebens, die auch an der Bundesversammlung teilnehmen können (sofern sie von - den Parteien - nominiert werden)
Die CDU/CSU sägt fleißig immer mehr an dem Ast, auf dem sie sitzt.
Dass die PDS sich auch gegen Gauck wendet, ist hingegen wieder ein Beweis für die mangelnde Demokratiefähigkeit dieser Ewiggestrigen-"Partei". Den Nestbeschmutzer Gauck wollen sie nicht, der hat ja durch den Aufbau der Stasi-Unterlagenbehörde die DDR als das dargestellt was sie in Wirklichkeit war - ein undemokratischer Staat.
Die einzige Alternative stellt mir für mich eine Direktwahl des Präsidenten durch das Volk dar.
Insgesamt gesehen sind die derzeitigen Geschehnisse ein Armutszeugnis für die Demokratie in unserem Land ...
... meint Barde
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Klajokas
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Beitrag von Klajokas »


JuergenF schrieb:
Mir ist nicht recht klar, wie man seine Äußerungen anders verstehen konnte als daß er sich außerhalb der Verfassung bewegt. Natürlich kann man auch das Grundgesetz kritisieren, aber das sollte man dann auch aussprechen; als Bundespräsi kann man ja nicht einfach so tun, als gäbe es gar kein Grundgesetz. Aber vielleicht übersehe ich auch was, sei es bei dem, was im GG steht, oder bei dem, was er gesagt hat. So genau habe ich es auch nicht mitbekommen.

Nach meiner Auffassung hat Horst Köhler den Fehler (?) begangen die Warheit zu nennen. Krieg für wirtschaftliche Interessen. Welch ein Aufschrei ! Gerhard Schröder hatte nur einmal Kreuz bewiesen und zum Irakkrieg Nein gesagt. Die Folge : Die deutsche Wirtschaft hat in die Röhrte geguckt. Beim Afgahnistankrieg nun, da will man endlich mit Verdienen Und das nicht zu knapp. Da müssen schon mal ein paar arme Schweine über die soldatische Klippe springen .
Fürs Vaterland :cry: :-?
Er hat erkannt, dass hier das GG mal wieder mit Füßen getreten wird. Verkappt unter einem Pseudogrund. Nun das sagt man aber als Politiker nicht. Horst Köhler hat das so erkannt, gesagt und dann in seiner Naivität festgestellt welchen Herren er da dient. Respekt, er macht da nicht mit, er lässt sich nicht vor diesen Mordkarren spannen.
Klaus
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Beitrag von Rex2005 »

naiv oder eher dumm zu glauben, dass es bei Kriegen jemals um andere als wirtschaftliche Interessen ging oder gehen wird ... Wenn dem Köhler schon mal die Wahrheit über die Lippen gerutscht ist, hätte er so viel Arsch in der Hose haben müssen, dazu zu stehen - aber über seine zu späte Erkenntnis war er selbst wohl am meisten irritiert.

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Rex2005
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Beitrag von Rex2005 »

naiv oder eher dumm zu glauben, dass es bei Kriegen jemals um andere als wirtschaftliche Interessen ging oder gehen wird ... Wenn dem Köhler schon mal die Wahrheit über die Lippen gerutscht ist, hätte er so viel Arsch in der Hose haben müssen, dazu zu stehen - aber über seine zu späte Erkenntnis war er selbst wohl am meisten irritiert.
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Klajokas
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Beitrag von Klajokas »

"Kein Arsch in der Hose" ist doch wohl momentan das einzige Kriterium und die einzige Eintellungsvoraussetzung die ein Mensch in dieser Republik erfüllen muß um Karriere in der Politik tzu machen. Siehe die ganzen Westerwelles, Röslers, vdL, Schröders und wie sie sich alle schimpfen.
Klaus
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Beitrag von Benutzer 63 gelöscht »

Daß er die Wahrheit gesagt hat, kann ich ihm allerdings nicht hoch anrechnen, weil er sich offenbar über die Tragweite gar nicht im klaren war. Und sobald man es ihm gesteckt hat, sagte er ja dann auch sofort, er habe das gar nicht gemeint, was er gesagt hat, sondern irgendwas anderes *g* Naja, egal, wir haben ihn los, aber es kommt nichts Besseres nach.(Gauck wäre aus meiner Sicht auch nicht besser als Wulff)
Ich finde den Ablauf der Kandidatensuche sehr "gut". Auch hier treten Wahrheiten zutage, die man zwar im Prinzip auch schon vorher wußte, aber vielleicht hatte der eine oder die andere doch noch ein paar kleine Illusionen (einige enttäuschte Kommentare deuten dies an)?!
Die sollten spätestens jetzt auch weg sein.
Jürgen
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Helmut
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Beitrag von Helmut »


Barde schrieb:
Dass die PDS sich auch gegen Gauck wendet, ist hingegen wieder ein Beweis für die mangelnde Demokratiefähigkeit dieser Ewiggestrigen-"Partei". Den Nestbeschmutzer Gauck wollen sie nicht, der hat ja durch den Aufbau der Stasi-Unterlagenbehörde die DDR als das dargestellt was sie in Wirklichkeit war - ein undemokratischer Staat.
... meint Barde

Die "Linken" zeigen eben ihr wahres Gesicht und wieder einmal wird deutlich, dass sie effektiv nichts anderes sind, als Mehrheitsbeschaffer für die Konservativen. Die Ewiggestrigen sind eben konservativ, aber das deckt sich mit der Wortbedeutung.
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Beitrag von Benutzer 141 gelöscht »

Gauck wäre aus meiner Sicht auch nicht besser als Wulff

Was spricht deiner Meinung nach gegen Gauck? Deine Sichtweise seiner Person würde mich interessieren.

Michael Nr. X
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Beitrag von Benutzer 76 gelöscht »

Ihr Lieben,

Barde schrieb:
Dass die PDS sich auch gegen Gauck wendet, ist hingegen wieder ein Beweis für die mangelnde Demokratiefähigkeit dieser Ewiggestrigen-"Partei". Den Nestbeschmutzer Gauck wollen sie nicht, der hat ja durch den Aufbau der Stasi-Unterlagenbehörde die DDR als das dargestellt was sie in Wirklichkeit war - ein undemokratischer Staat.

Die Haltung der Links-Partei zur Kandidatur von Gauck hat mich bestürzt. Ich hatte das mit den "Ewiggestrigen" nicht wahrhaben wollen, aber es scheint ja wirklich so zu sein. Mit Blick auf die nächsten Wahlen, welche auch immer, macht mich das alles sehr ratlos...
Gruß,
Marc
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Beitrag von Helmut »

Die Haltung der Links-Partei zur Kandidatur von Gauck hat mich bestürzt.
Lieber Marc
Dein Alter verzeiht dir deine Haltung, aber nur das.
Die SED besteht über das Jahr 1990 hinaus kontinuierlich weiter, sie hat sich lediglich zweimal umbenannt. Mitglieder, die als SED-ler die Menschenrechtsverletzungen mit getragen haben sind, wenn sie nicht ausgetreten sind, immer noch Mitglieder der Linken.
Leider ist der Begriff Hohenschönhausen-Lüge zu lang, um in den Sprachgebrauch aufgenommen zu werden.
Nix für ungut, und schönen Rest-Sonntag
Helmut

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UweX
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Beitrag von UweX »


Helmut schrieb:
Die Haltung der Links-Partei zur Kandidatur von Gauck hat mich bestürzt.
Lieber Marc
Dein Alter verzeiht dir deine Haltung, aber nur das.
Die SED besteht über das Jahr 1990 hinaus kontinuierlich weiter, sie hat sich lediglich zweimal umbenannt. Mitglieder, die als SED-ler die Menschenrechtsverletzungen mit getragen haben sind, wenn sie nicht ausgetreten sind, immer noch Mitglieder der Linken.
Leider ist der Begriff Hohenschönhausen-Lüge zu lang, um in den Sprachgebrauch aufgenommen zu werden.
Nix für ungut, und schönen Rest-Sonntag
Helmut



Diese pauschale Verurteilung der Linken geht mir ganz schön auf die Nerven :bäng: (Herr Gott nochmal :aetsch: )
Nach dem dritten Reich wurde die Sippenhaft abgeschafft und ich denke dass ist gut so. Die Linke ist die wohl heterogenste Partei die wir in Deutschland haben mit den unterschiedlichsten Meinungen und Srömungen. Ich bin dort eingetreten, weil ich mein politisches Empfinden da am ehesten wiederfinde. Macht mich das konservativ und ewiggestrig, oder nur dumm?
Die Linke hat knapp 80.000 Mitglieder, von denen 2/3 weder zur PDS (gescheige denn SED) noch zur WASG gehört haben. Sie ist eine sehr junge Partei, die sich oft genug etwas unbeholfen und naiv gebärdet - dem Alter angemessen. Wohin unser Land mit den erfahrenen Politprofis gekommen ist, ist bekannt.
Ich finde jeder der sich politisch aufstellt muss auch mit Kritik umgehen können (Gruß an Herrn Köhler), aber das pauschale Verurteilen einer Partei und ihr reduzieren auf eine Minderheit in ihren Reihen ist weder fair - noch sonderlich clever.
Auch nix für Ungut :prösterchen:

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Beitrag von Benutzer 76 gelöscht »


Helmut schrieb:
Dein Alter verzeiht dir deine Haltung, aber nur das.

Dein Alter wiederum, lieber Helmut, verzeiht gar nichts :aetsch:
Liebe Grüße,
Marc
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