ich hab nen Liedtext von mir ausgegraben, den ich vor langer Zeit mal geschrieben habe. Ich weiss leider nicht, ob das in Richtung Liedermacher geht oder eher deutschel Ballade oder ähnliches. Einiges an dem Text gefällt mir zwar nicht mehr so, aber ich übernehm den trotzdem mal so, wie ich ihn aufm Zettel hier bei mir stehen hab.
Ich hab den gefunden und dachte, wem könnte ich das zeigen, der wirklich kritisch ist. Meine Verwandtschaft und andere würden das schön reden, nur um mich nicht verletzen zu wollen. Dann fiel mir ein, dass in letzter Zeit hier immer mehr Texte auftauchen die rezensiert werden wollen und dachte, dass ist genau der beste Platz dafür, mal richtig zerissen zu werden.
Ich würde gerne mal eure Meinung dazu wissen. Wahrscheinlich tut sich das ganze ein wenig schwer lesen, beim singen verändert sich manchmal das Tempo, sodass keine "Stolpereien" entstehen. Manches reimt sich leider nicht, weil ich manchmal nicht passendes gefunden habe. Ich habe schon so viel Abstand zum Text gewonnen, dass ich langsam sage, wo es wirklich doof ist. Aber ich lass ich wirklich einfach mal so, wie er ist/war. Lasst es bitte nur so von positiver/negative Kritik hageln und lasst euch aus. Es interessiert mich wirklich alles...
So nun der komplette Text:
Alles bewegt sich,
nur die Zeit steht manchmal still.
Weil ich nicht kann und nicht will;
ich brauch 'n bisschen Zeit für mich.
Mich von dir zu trennen,
das ist, was mir so schwer fällt,
von neuem zu beginnen
schmerzerfüllt....
Ohne Dich...
Ich kann nicht vergessen,
sehe Bilder überall von dir,
gehe durch die Zimmer,
immer bist du bei mir.
Ich versuche zu vergessen
gehe drauß'n sparzier' -
durch unsere alte Gegend.
Schleppe mich durch das Revier.
Ich schlender' zu den Läden,
wo ich mir dir gemeinsam war,
sehe dein Spielgelbild aufblitzen,
verwaschen aber klar.
Wandel auf den Spuren
von dir und der Zeit.
Kann nicht vergessen,
wie wir glücklich war'n zu zweit.
Alles bewegt sich,
nur die Zeit steht manchmal still.
Weil ich nicht kann und nicht will;
ich brauch 'n bisschen Zeit für mich.
Mich von dir zu trennen,
das ist, was mir so schwer fällt,
von neuem zu beginnen
schmerzerfüllt....
Ohne Dich...
Sitz im warmen, Zuhause,
draußen regnet's vor sich hin,
höre die Regentropfern klimpern.
Uns're alte Melodie erklingt.
Die Melodie, von Schmerz und Zeit,
dringt sanft in mein Ohr.
Das alte Lied der Unendlichkeit.
Oder kommt es mir nur so vor?
Alles bewegt sich,
nur die Zeit steht manchmal still.
Weil ich nicht kann und nicht will;
ich brauch 'n bisschen Zeit für mich.
Mich von dir zu trennen,
das ist, was mir so schwer fällt,
von neuem zu beginnen
schmerzerfüllt....
Ohne Dich...
Auf einmal verschwimmt alles,
jeder Gedanke ist auf einmal fort,
etwas so emotionales,
und alles ohne Abschiedswort.
Plötzlich wird mir klar,
dass das Schicksaml zu mir gnädig ist,
das alles nur ein Traum war,
und du ruhig neben mir liegst.
Alles bewegt sich,
nur die Zeit steht manchmal still.
Ich weiss, dass ich nicht weg will,
niemals alleinsein ohne dich.
Mit dir zusamm' sein,
das ist was mir so gut tut,
während diesem Mondemschein,
entfachst du in mir die Flammenglut.
Ich will niemals allein sein,
ohne Dich....
Gruß und Dank im Voraus
René
