Was ist ein christlicher Liedermacher?

Die Wikipedia beschreibt einen Liedermacher so: *"...Liedermacher bezeichnet im deutschsprachigen Raum einen Sänger, der Musik und Texte seines Programms überwiegend selbst geschrieben oder originär bearbeitet hat...Der Vortrag eines Liedermachers basiert im Kern auf eigener Interpretation und musikalischer Begleitung. Auch wenn die Aufführung gelegentlich mit einer Begleitband erfolgt, liegt meist großes Gewicht auf dem anspruchsvollen, oft witzig-kritischen Text..." und auf einen christlichen Liedermacher trifft diese Definition ebenfalls zu - mit der Besonderheit, dass diese Künstler in ihren Liedern mehr oder weniger deutlich ihren christlichen Glauben und eine entsprechende Botschaft einbauen. Bekannte christliche Liedermacher in Deutschland sind z.B. Clemens Bittlinger, Siegfried Fietz oder Manfred Siebald und Gerhard Schöne
* Quelle: Wikipedia mit Stand vom 01.06.2018
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dagobertr
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Was ist ein christlicher Liedermacher?

#21

Beitrag von dagobertr » Sa 21. Jun 2008, 20:36

Leonard Cohen Schließlich der letzte Gruß: „At the risk of offending an atheist: God bless you.“
Hab grad den Artike auf http://diepresse.com/home/kultur/popco/391152/index.do
gelesen.
Wirklich ein demütiger Gruß.
Wusste gar nicht, das der sich verlaufen hatte in der Zwischenzeit.
Und wegen seines Hallelujahs dachte ich auch das er Christ ist.
Vielleicht ja jetzt.
d@
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UweX
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Was ist ein christlicher Liedermacher?

#22

Beitrag von UweX » So 22. Jun 2008, 11:09

So, der Austausch über diese Frage zieht sich nun über etliche Wochen und ich finde es waren richtig geniale Beiträge dabei.
Ich hatte die Frage gestellt, weil ich selbst Christ bin und mich aber mit der Schublade "christlicher Liedermacher" sehr schwer tue (siehe erster Beitrag)
Besonders in Carschtis Beitrag liegt etwas das mir weitergeholfen hat.
"Liedermacher" - da schwingt traditionel schon eine gewisse Differenziertheit mit. Da werden vor allem Fragen gestellt, Nachdenklichkeiten reflektiert und eben nicht nur einfache Antworten gegeben.
Natürlich ist mir mein Glaube Antwort auf vieles, das bedeutet aber nicht dass ich immer und auf alles eine Antwort habe. Je älter ich werde desto mehr Fragen, weniger Antworten und desto kindlicher mein Glaube.
Das heißt bloße Werbetexterei, oder Überzeugungsmusik (für welches Anliegen auch immer)steht nicht so sehr in der Tradition der Liedermacherei - wobei Überzeugungen schon auch mitschwingen dürfen. Ist ja auch klar dass der Liedermacher kein Überzeugungsarmer Mensch sein muss, ganz im Gegenteil.
Er singt aber mehr über Rechnugswege, als über Ergebnisse...
Gruss
UweX
PS. Udo Lindenberg ist übrigens auch unter die christlichen Liedermacher gegangen :-D Auf seiner neuen CD befindet sich das Lied "Interview mit dem lieben Gott", dass ich ziemlich genial finde.
Inhaltlich erinnert es mich an mein eigenes Stück "Laß den lieben Gott in Ruhe"
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Was ist ein christlicher Liedermacher?

#23

Beitrag von dagobertr » Mo 23. Jun 2008, 09:59

?/interview mit Gott, Lindenberg
schriebst du, das sei ein christlicher Liedermacher.
Wenn ich diesen Maßstab ansetze, dann sind alle Menschen, die Fragen, Antworten, Themen übers Leben und Gott machen/haben
christliche Liedermacher.
Kann man sich einigen. Okay.
Meine Definition ist anders.
Die Themen sind Wesen der Person. Das macht es aus, welch ein Liedermacher ich bin.
Da kann ich dann -Fragen, Antworten, Themen übers Leben und Gott machen-.
Aber ich muß das SEIN was ich Thematisiere. Also Echt verbunden mit dem Thema.
Udo Lindenbergs, I mit G. halte ich für ein menschliches Fragenthema. Das ist nach meiner Def. nicht christlich.
Da finde ich Gerhard Schönes, "Fragen, Fragen, wo sitzt das unbehagen,..." schon eher christlich
Aber nochmal: Wenn jemand über Jesus Christus singt, ist er nach meiner Def. nicht ein christl. Liedermacher.
Das Thema und Person mussen die selbe Identifikation haben.
Drüber singen reicht nicht.
Das kann man über Dinge. Aber nicht über ´Personen´.
Und wenn man über Dinge schreibt, dann braucht man nicht die Dinge sein. Das wäre ja komisch.
Lindenberg schreibt über das `Ding`G.O.T.T.
Lindenberg hatte solch einen Songs schon vor 20 Jahren.
Er sang es mit einem Kind. Nicht neu also. Macht aber nichts.
Aber er hatte früher Leute in der Panikband, die
Christen geworden sind. Die mussten dann gehen.
Heute ist Lindenberg alt. Und im Angesicht des Todes stellt er
die Frage nach Gott.
Das ist ein menschliches Thema und macht ihn nicht zum christlichen Liedermacher.
Z.B.: Beeindruckt hat Lindenberg die Glaubenszuversicht seines komplett tätowierten Freundes Gerd Bauer, genannt „Rocky“, der 25 Jahre lang auf der Reeperbahn in Hamburg-St. Pauli zu Hause war. Als Rocky, der sich mit seinem Blut dem Satan verschrieben hatte, ein Jahr vor seinem Tod Christ wurde, bewunderte Udo dessen radikale Lebensveränderung. Unmittelbar vor seinem Tod sagte Rocky: „Ich bete für meinen Freund Udo, dass Gott ihm genauso wie mir die Augen öffnet für seine Kraft und Liebe über den Tod hinaus.“ Kurz danach sang Udo: „Hinterm Horizont geht’s weiter.“
„Die grösste Verlegenheit des Menschen ist der Tod, manchmal Gottes Gelegenheit, um den verzagten Menschen auf sein Heil aufmerksam zu machen“
es grüßt. d@gobertr
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es grüßt d@gobertr
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Was ist ein christlicher Liedermacher?

#24

Beitrag von Reino » Mo 23. Jun 2008, 12:57


dagobertr schrieb:
Aber er hatte früher Leute in der Panikband, die Christen geworden sind. Die mussten dann gehen.
Vielleicht zu recht. Konvertiten sind ja meist unerträglich.
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Skywise
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Was ist ein christlicher Liedermacher?

#25

Beitrag von Skywise » Mo 23. Jun 2008, 13:09


dagobertr schrieb:
Meine Definition ist anders.
Die Themen sind Wesen der Person. Das macht es aus, welch ein Liedermacher ich bin.
Da kann ich dann -Fragen, Antworten, Themen übers Leben und Gott machen-.
Aber ich muß das SEIN was ich Thematisiere. Also Echt verbunden mit dem Thema.
Damit hättest Du in zwei Sätzen einer ganzen Reihe Liedermacher unterstellt, daß sie Mörder sind oder zumindest reale Mordabsichten gehabt hätten.
Ich glaube ja, daß Sänger und Krieger nicht miteinander identisch sind. Der, der kämpft, braucht dabei keine Lieder und der, der singt, will dabei nicht durch den Krieg gestört werden. Vielleicht mit der Ausnahme der Kelten(?), bei denen meines Wissens die Barden vor der eigentlichen kriegerischen Auseinandersetzung entweder den eigenen Leuten noch Mut und den Gegnern den Schiß in die Hosen gesungen haben, sofern nicht ohnehin der eigentliche Kampf mit musikalischen Mitteln ausgetragen wurde.
Man sollte sich mit einem Thema eingehend beschäftigt haben, ehe man darüber singt, das stimmt wohl. Dafür, daß das nicht immer der Fall war und ist, gibt es auch genügend Beispiele. Aber das heißt noch lange nicht, daß man wirklich das sein muß, was man singt oder nur davon singen kann, was man wirklich ist.
Aber nochmal: Wenn jemand über Jesus Christus singt, ist er nach meiner Def. nicht ein christl. Liedermacher.
Nun ja, darüber könnte man sich streiten ...
Sagen wir's mal so: ich weiß aus guter Quelle, daß ein recht bekannter Kinderliedermacher eigentlich gar keinen Draht zu Kindern hat, ihnen am liebsten aus dem Weg geht und manchmal auch recht unpassend, wenn nicht sogar ruppig reagiert, wenn ein Kind mit ihm Kontakt aufnehmen will. Er macht das halt des Geldes wegen ...
Heißt das nun, daß er gar kein Kinderliedermacher ist?
Gruß
Skywise
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#26

Beitrag von Clemens » Mo 23. Jun 2008, 13:30

Konvertiten sind ja meist unerträglich.

Ach deswegen... :lichtaufgeh:
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Was ist ein christlicher Liedermacher?

#27

Beitrag von dagobertr » Mo 23. Jun 2008, 14:32

Zitat d@gobertr:
Aber nochmal: Wenn jemand über Jesus Christus singt, ist er nach meiner Def. nicht ein christl. Liedermacher.
Antwort:Skywise
Nun ja, darüber könnte man sich streiten ...
Sagen wir's mal so: ich weiß aus guter Quelle, daß ein recht bekannter Kinderliedermacher eigentlich gar keinen Draht zu Kindern hat, ihnen am liebsten aus dem Weg geht und manchmal auch recht unpassend, wenn nicht sogar ruppig reagiert, wenn ein Kind mit ihm Kontakt aufnehmen will. Er macht das halt des Geldes wegen ...
Heißt das nun, daß er gar kein Kinderliedermacher ist?
d@ antwortet: Genau. Denn er tut es nicht aus einem "Kinderherz". Er hat Lieder gemacht, und anscheinend obwohl Artfremd irgendwoher die Sprache geliehen dies zu tun. Aber es war nicht seine eigene Sprache.
Man spricht von Ideal-Selbst und entwertetes Selbst.Also SCHIZOID. Das ist keine Beschimpfung sondern eine Beschreibung. Solche Liedermacher (aber das gibt es überall, nicht nur bei uns :) vegetieren in zwei Persönlichkeiten.
Mal ehrlich. Niemand will von einem "Kinderhaßer" (überspitzt formuliert) Kinderlieder in den Kinderzimmern hören.
Was ist das für eine Welt, wo man nicht selbst hinter dem gesungenen(gesagten) steht.
Sind nicht die überzeugtesten Liedermacher die, die sich mit dem herzen einem Thema gewibnet haben?
Bei Lindenberg ist dies nicht der Fall, bzw. seine Überzeugung wird in seinen Liedern deutlich.
Nur Anprangern. Gott, den Präsidenten, ect. Das nennt man in den biblischen berichten:
Lippenbekenntnis, Gott hat die Menschen auch nie gelehrt, Ihn mit den Lippen zu verehren und die Herzen kalt zu halten.
Matthäus 15

8, "Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. 9, Vergeblich aber verehren sie mich,
So macht man sich selbst Schande, wenn das ein Liedermachertum ist, wo man nur noch singt, weil man es kann,
oder will. Aber nicht weil man es ist, was man sagt.
Krieg: Ich muß nicht da gewesen sein. Das stimmt. Aber ich muß von Herzen beauftragt sein, die Stimme zu sein.
Zitat:
dagobertr schrieb:
Meine Definition ist anders.
Die Themen sind Wesen der Person. Das macht es aus, welch ein Liedermacher ich bin.
Da kann ich dann -Fragen, Antworten, Themen übers Leben und Gott machen-.
Aber ich muß das SEIN was ich Thematisiere. Also Echt verbunden mit dem Thema.
Antwort: Skywise
Damit hättest Du in zwei Sätzen einer ganzen Reihe Liedermacher unterstellt, daß sie Mörder sind oder zumindest reale Mordabsichten gehabt hätten
d@ antwortet: Wenn sie es nicht haben, dann ist ihre Thematische Bearbeitung Halbherzig. Oder wenn sie nicht
den "Sendungsbewußtsein" von Betroffenen empfangen haben. Also Inhalt des Liedes muß! übereinstimmen mit Person.
Ansonsten ist man nicht Liedermacher , nicht Liedermacher selbigen Themas. Die Ethik ist ein anderes Thema.
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Was ist ein christlicher Liedermacher?

#28

Beitrag von Reino » Mo 23. Jun 2008, 16:04


Skywise schrieb:
Heißt das nun, daß er gar kein Kinderliedermacher ist?

Ein Kinderliedermacher muß ja kein Kind sein. Ein christlicher Liedermacher sollte aber wohl doch christlich sein.

dagobertr schrieb:
Sind nicht die überzeugtesten Liedermacher die, die sich mit dem herzen einem Thema gewibnet haben?
Natürlich. Aber das ist eine Tautologie. Und ich höre mir sehr ungern überzeugte Liedermacher an. Denn das sind Liedermacher, die singen, weil sie glauben, etwas zu sagen zu haben (was noch nicht mal stimmen muß), nicht weil sie es können.
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Was ist ein christlicher Liedermacher?

#29

Beitrag von dagobertr » Mo 23. Jun 2008, 16:16

Man Kann Kinder erleiden,
sich wie ein Kind freuen (methapherfrei),
sich an den Kindern freuen,
sich freuen, weil Kinder
Freuden der Kinder teilen,
Leid der Kinder teilen ect.
Und wenn man darüber noch ein Lied machen kann,
oder so ein Lied schreibt, das dies hervorbringt,
dann (Hallelujah!!) ist man ein Kinderliedermacher. Amen

Reino Und ich höre mir sehr ungern überzeugte Liedermacher an

Du hörst dir lieber Liedermacher an, die nichts zu sagen haben,
aber musikalisches Können besitzen?
Für mich lieber anders rum. Oder beides: Eine Überzeugung und musikal. Können.
Seltsam für mich, wenn das deine Einstellung wär. :gruebel:
es grüßt, d@gobertr
http://dagobertr.googlepages.com/Theate ... heater.mp3
Ps.: Gut, dann sollte ich mich anders ausdrücken:
Sind nicht die überzeugtesten Liedermacher die, die dafür gelitten haben, worüber sie Lieder machen?
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Was ist ein christlicher Liedermacher?

#30

Beitrag von Reino » Mo 23. Jun 2008, 16:41

Ich habe sicher mehr schlechte Liedermacher gehört als jeder andere hier im Forum. Und ich kann nur unterstreichen, daß die Überzeugung fehlendes Können nicht wettmachen kann. Denn überzeugt heißt noch lange nicht überzeugend, egal wofür oder worunter sie gelitten haben.
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Was ist ein christlicher Liedermacher?

#31

Beitrag von dagobertr » Mo 23. Jun 2008, 17:51


Reino schrieb:
Ich habe sicher mehr schlechte Liedermacher gehört als jeder andere hier im Forum..

Wie kommt das?
Reino schrieb:Und ich kann nur unterstreichen, daß die Überzeugung fehlendes Können nicht wettmachen kann. Denn überzeugt heißt noch lange nicht überzeugend, egal wofür oder worunter sie gelitten haben

Aber das Können ohne Überzeugt zu sein, und dann Überzeugend zu sein, oder überzeugend etwas zu können, könnte zeugnislos bleiben.
Reino schrieb:(aus dem Zusammenhang von d@ zitiert)überzeugt heißt noch lange nicht überzeugend

Okay. Einverstanden, wenn der überzeugte sich nicht in seiner Berufung bewegt.
Wen oder was hälst du für einen guten Liedermacher?

es grüßt. d@gobertr
http://dagobertr.googlepages.com/jesusc ... uzigte.mp3
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Was ist ein christlicher Liedermacher?

#32

Beitrag von Skywise » Mo 23. Jun 2008, 19:03


dagobertr schrieb:
Wen oder was hälst du für einen guten Liedermacher?
Ich würde jetzt mal bei Reino blind auf Kuretitsch Lassahn & Virch tippen. Auf Georg Kreisler. Und zur Not noch auf Burkhard Ihme ... :-D
Gruß
Skywise,
*kristallkugellesend*
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Was ist ein christlicher Liedermacher?

#33

Beitrag von Reino » Mo 23. Jun 2008, 19:36


dagobertr schrieb:
Aber das Können ohne Überzeugt zu sein, und dann Überzeugend zu sein, oder überzeugend etwas zu können, könnte zeugnislos bleiben.
Was kein Schaden sein muß. Verheerender ist doch das unqualifierte Zeugnis von "Überzeugten", die damit ihrer Sache mehr schaden als nutzen.
Wie gesagt, ich höre mir Künstler wegen ihres Könnens, nicht wegen ihrer Überzeugung an.

dagobertr schrieb:

Reino schrieb:
Ich habe sicher mehr schlechte Liedermacher gehört als jeder andere hier im Forum..

Wie kommt das?

Ich hab bei mehr Treffen der AG Song* teilgenommen, als irgendein anderer Liedermacher (nur der AG-Song-Chef Stephan Rögner war häufiger dabei), war 11 mal beim Victor-Jara-Treffen. Da waren hunderte von Liedermachern vertreten. Und nur wenige waren wirklich gut.
* Nicht zu verwechseln mit AG Song e.v. (gegründet von einem Teilnehmer des AG Song Treffens 1981 in Böblingen). Hier findet man ein paar Informationen:
www.mahnert-online.de/popmusik2.htm
Den ersten Teil des Aufsatzes findet man hier:
www.mahnert-online.de/waldeck.html
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Was ist ein christlicher Liedermacher?

#34

Beitrag von UweX » Mo 23. Jun 2008, 22:58

Ach Du meine Güte, da hab ich ja was losgetreten mit meinem PS. über Udo. Hast Du denn das :-D nicht gesehen, lieber Dagobert?
Ich wollte nicht wirklich ernsthaft behaupten Udo sei unter die "christlichen" Liedermacher gegangen - hast vielleicht die Ironie übersehen.
By the way ...die Geschichte von Rocky kenne ich und finde sie sehr toll!
Auch finde ich Deinen Ansatz gut, "man singt was man ist!"
Ich bin ein Christ - also ein christlicher Liedermacher
Ich bin Sozialist - also ein ....
Ich bin verliebt - also ein....
Ich genieße Sonnenuntergänge - also ein....
Schade finde ich nach wie vor, wobei das ja jeder selber wissen muss, dass mancher christlicher Liedermacher kein anderes Thema hat als seinen Glauben. Da ist dann jedes Lied eine Kurzpredigt.
Gruss
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Was ist ein christlicher Liedermacher?

#35

Beitrag von Reino » Mo 23. Jun 2008, 23:29


UweX schrieb:
Ich genieße Sonnenuntergänge - also ein....

Ja was? Untergehender Liedermacher?
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Was ist ein christlicher Liedermacher?

#36

Beitrag von UweX » Mo 23. Jun 2008, 23:39


Reino schrieb:

UweX schrieb:
Ich genieße Sonnenuntergänge - also ein....

Ja was? Untergehender Liedermacher?

:-D jo
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Was ist ein christlicher Liedermacher?

#37

Beitrag von dagobertr » Di 24. Jun 2008, 08:58


UweX schrieb:
Ach Du meine Güte, da hab ich ja was losgetreten mit meinem PS. über Udo. Hast Du denn das :-D nicht gesehen, lieber Dagobert?

d@: bin wohl ein zu ernster Typ. Obwohl man mit mir dolle lachen kann.
Ist schon Okay dein smile. Weiß gar nicht, ob ich es nicht gesehen.
Aber ist doch schön Hintergründe zu ergründen.
Ich wollte nicht wirklich ernsthaft behaupten Udo sei unter die "christlichen" Liedermacher gegangen - hast vielleicht die Ironie übersehen.

d@. Alles klar. Aber auf meinem Herzen lag dann doch das nochmal Erwähnen, was meine definition ist.
By the way ...die Geschichte von Rocky kenne ich und finde sie sehr toll!
Auch finde ich Deinen Ansatz gut, "man singt was man ist!"
Ich bin ein Christ - also ein christlicher Liedermacher
Ich bin Sozialist - also ein ....
Ich bin verliebt - also ein....
Ich genieße Sonnenuntergänge - also ein....

d@. also ein Sonnenuntergängegenießerischer Liedermacher.


Schade finde ich nach wie vor, wobei das ja jeder selber wissen muss, dass mancher christlicher Liedermacher kein anderes Thema hat als seinen Glauben.

d@: :-o jetzt muß ich mal schnell all meine Lieder durch schauen.
Bin ich gemeint? :-)
Ne! :entspannt: ich singe immer über mich selbst. Obwohl außenstehe denken, "man, kennst du nichts anderes als Jesus Christus?".
Da antwortet ich dann: Nö. Der ist mein Leben. Über mich reden heiß über Jesus Christus reden heißt über mich reden.
Das hat mich mehr und weniger beschäftigt:
[iframe=800]Wie kannst Du nur alles mir sein
nicht mehr Worte, nicht mehr Gefühle?
Wann wirst Du nur Selbst Deinen Platz
in mir finden? In mir finden?
Wo Du Ich, und Ich Du selber bist.[/iframe]

In Einheit und Willenlos in Dir!

Meine Lippen bebten. Doch es half mir nichts.
Mein eig´nes göttlich schweben ist das Ziel noch nicht.
Was bat ich Innig, lange nach Erlösung, frei von Schuld.
Es half mir nichts, es half mir nichts zerrissen bin ich in mir
selbst.
Wo Du nicht Ich, und Ich Du selber bist.
Lass mich Deinen Herzschlag spüren,
Lass mich meine Seele an Dich verliern.
Bei tausend Gaben, Deine Kraft auch habend,
bin ich noch soweit entfernt, so weit entfernt von Dir.
Hilf mir hinein in Dein Sein.
Lass mich immer kleiner und dann nicht mehr, gar nicht mehr sein.
In Einheit und Willenlos in Dir!

Was mir an Gott wichtig ist. Jesus zeigt was besser ist.
Was in meiner Seele richtig ist. Jesus bezeugt was mir gebricht.
Nicht mal das ich wiedergeboren bin,
macht in IHM den letzten Sinn.
Wo Du nicht Ich, und Ich Du selber bist.

Lass mich Deinen Herzschlag spüren,
Lass mich meine Seele an Dich verliern.
Bei tausend Gaben, Deine Kraft auch habend,
bin ich noch soweit entfernt, so weit entfernt von Dir.
Hilf mir hinein in Dein Sein.
Lass mich immer kleiner und dann nicht mehr, gar nicht mehr sein.
In Einheit und Willenlos in Dir!

Wie kannst Du nur alles mir sein
nicht mehr Worte, nicht mehr Gefühle?
Wann wirst Du nur Selbst Deinen Platz
in mir finden? In mir finden?
Wo Du Ich, und Ich Du selber bist.


d@. Heißer Kaffee, eine Zigarette, nette Gemeinschaft.
Da muß man nicht immer sprechen. Die Situation redet.
Und ein schönes Lied kann auch einfach die momentane Situation beschreiben. Ohne den mahnen zeigefinger. Das sehe ich auch so.
Jedem bleibt es, wie er will.
Wenn jemand sagt, das er ohne Gott auch lebt, eine =Ich Bin=-Natur hat,
dann sei das so hingenommen.
Bei mir war das nicht der Fall. Schon
als 7 jähriger ging es mir schlecht,
weil ich ein Innenleben bemerkte, mit dem ich
alleine war.
Man kann sagen: Damals lebten ich;
aber ich bemerkte sowas wie
eine Gefangenschaft.
Mit viellerlei innerlischen Vorstellungen
und äußerlichen Beschäftigungen
versuchte ich mich Abzulenken. Nicht
immer Bewußt. Eher oft Unbewußt.
Ich lief irgendwie von mir weg.
Obwohl ich mich suchte.
Und obwohl Tod irgendwie, starb ich jedes Jahr von
dem, den ich in mir mochte, der mein Erstes bewußtsein war.
Da muß ich auch auf die Ohnmacht des guten Willens
zu sprechen kommen. ich erlebte nämlich, das ich
etwas tat, das ich gar nicht wollte. Und doch,
während der Tat, tat es mir leid. (Auf Inhalte möchte
ich nicht eingehen, da es so manchen sehr erschrecken könnte.)
Ich war mir nicht im Klaren darüber,
was ich anrichtete. heute weiß ich, hier wurde ich Fremdbestimmt.
Ich tat nämlich nicht, was ich eigentlich :) wollte, sondern das, was ich verabscheute.
Aber ich sehe heute nur die Freiheit in diesem Christus. Wie nie zuvor
in etwas anderem. Keine Floskel sondern Wesens-Erlebnis.
Denn wenn ich aber das Böse,(das war es)
das ich tat, gar nicht tun wollte,
dann bewiß mir das, dass ich einem unsichtbarem Gesetz unterworfen war.
Wollen wir es mal Weltgesetz nennen. (Nicht zu verwechseln mit Demokratie oder
andere menschliche Formen). Hier ist das geistlische Gesetz gemeint.
Zum Beispiel Angst, das nenne ich Weltgesetz. Und diese Angst ist in der
Welt. Und der Mensch ist in der Welt. Und Gott schickt seinen Sohn um aus der
Welt in sein Reich zu versetzen. In der Welt Angst, als aus Gottgeborener leben wir
in seinem Reich. Dort gibt es keine
Angst.
Joh 16,33 Solches
habe ich zu euch geredet, auf daß
ihr in mir Frieden habet. In der
Welt habt ihr Trübsal; aber seid
getrost, ich habe die Welt überwunden! Jesus
Wie gesagt. Wer anders lebt, und das ohne Gott,
dem soll es so sein. Bei mir ging das nicht.
lieben Gruß. d@gobertr
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