Ein Gedicht

Ein Lied besteht nicht nur Melodie und Rhythmus, sondern auch aus einem Text, der im Idealfall auch noch eine Botschaft vermittelt, tröstet oder wachrüttelt, beruhigt oder aufwühlt. Viele Lieder sind gesungene Geschichten und Gedichte. Erzähl uns von dem interessanten Buch, das Du gerade liest oder dem Gedicht, das Dich schon lange beschäftigt. Lass uns teilhaben an den Gedanken, die dir beim Lesen/Hören gekommen sind. Suchst Du ein bestimmtes Buch/Gedicht/Lied? Hier kannst Du jemanden um Hilfe bitten.

Beschreibung © by migoe | Foto © by Pixabay.com
Benutzeravatar
amori
Beiträge: 680
Registriert: Fr 9. Sep 2005, 23:54

Ein Gedicht

#41

Beitrag von amori » Mi 17. Jun 2015, 23:05

Beim Dialog ist die Sache eindeutig (oder zweideutig?)

Verehrtes Clemensken,
für Zweideutiges bist du doch unser erster Ansprechparter? :piep:
:flücht:
Dieser Beitrag enthält 22 Wörter


Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.
Bertolt Brecht

Gegen RECHTS zu sein ist nicht LINKS, sondern LOGISCH.

Benutzeravatar
Clemens
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 1779
Registriert: Mo 24. Feb 2003, 23:01
Alter: 60
Kontaktdaten:

Ein Gedicht

#42

Beitrag von Clemens » Mi 17. Jun 2015, 23:30

In Ordnung, ich überlasse den Anfang einer Person, die nicht unweigerlich vom Luft-Verkehr redet und bei Vögeln an so fliegende Dinger mit Federn denkt... ;-)
Dieser Beitrag enthält 26 Wörter


...gebt mir einen Pass, wo „Erdenbewohner“ drin steht. Einfach nur „Erdenbewohner“ ... (Dota Kehr)
Was Du verschenkst, Momo, bleibt immer Dein Eigen; was du behältst, ist für immer verloren! (Eric-Emmanuel Schmitt)

Benutzeravatar
fille
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 2676
Registriert: Mo 27. Sep 2004, 10:56

Re: Ein Gedicht

#43

Beitrag von fille » So 28. Okt 2018, 09:23

Guten Morgen liebe Lieder- und Literaturfreunde,

heute mal wieder ein Gedicht. Es passt (wenigstens in Oberbayern) zum Wetter

Welkes Blatt

Jede Blüte will zur Frucht,
Jeder Morgen Abend werden,
Ewiges ist nicht auf Erden
Als der Wandel, als die Flucht.

Auch der schönste Sommer will
Einmal Herbst und Welke spüren.
Halte, Blatt, geduldig still,
Wenn der Wind dich will entführen.

Spiel dein Spiel und wehr dich nicht,
Laß es still geschehen.
Laß vom Winde, der dich bricht,
Dich nach Hause wehen.


Hermann Hesse

Liebe Grüße, Marianne
Dieser Beitrag enthält 91 Wörter


There is a crack in everything
That's how the light gets in

Leonard Cohen

Benutzeravatar
Nicky
Beiträge: 527
Registriert: Mo 7. Sep 2009, 11:46
Alter: 42
Kontaktdaten:

Re: Ein Gedicht

#44

Beitrag von Nicky » Mo 29. Okt 2018, 14:14

Ihr Lieben,
da tummel ich mich schon seit Jahren im Forum rum und stosse jetzt erst auf diesen Thread.

Meine Lieblingsgedichte wechseln ständig, so dass ich nicht DAS EINE Lieblingsgedicht habe.

Aber durch Stephan Graumann habe ich ein neues Gedicht entdeckt, das mir gefällt und das ich ziemlich humorvoll finde. (Siehste Stephan, da liest doch noch jemand mit auf deiner Seite ;-))

Es ist von Robert Gernhardt, den ich allerdings nicht kannte, bevor Stephan auf seiner Homepage darauf hingewiesen hat.

Ach!
Ach, noch in der letzten Stunde
werde ich verbindlich sein.
Klopft der Tod an meine Türe,
rufe ich geschwind: Herein!

Woran soll es gehn? Ans Sterben?
Hab ich zwar noch nie gemacht,
doch wir werd’n das Kind schon schaukeln —
na, das wäre ja gelacht!

Interessant so eine Sanduhr!
Ja, die halt ich gern mal fest.
Ach – und das ist Ihre Sense?
Und die gibt mir dann den Rest?

Wohin soll ich mich jetzt wenden?
Links? Von Ihnen aus gesehn?
Ach, von mir aus! Bis zur Grube?
Und wie soll es weitergehn?

Ja, die Uhr ist abgelaufen.
Wollen Sie die jetzt zurück?
Gibts die irgendwo zu kaufen?
Ein so ausgefall’nes Stück

Findet man nicht alle Tage,
womit ich nur sagen will
— ach! Ich soll hier nichts mehr sagen?
Geht in Ordnung! Bin schon

Liebe Grüße
Nicole
Dieser Beitrag enthält 224 Wörter


...sag nichts, ich seh's dir an, Kinder erkennen sich am Gang...

Antworten