Altes Spiegel-Interview von 2000 zum Nachlesen

Im Archiv von spiegel.de entdeckte ich zufällig ein über 20 Jahre altes Interview mit RM und Musikern der Popband "Echt"

Reinhard Friedrich Michael Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und seit Ende der 1960er Jahre einer der populärsten Vertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May.
Quelle: Wikipedia mit Stand vom 20.06.2019 | Foto für Banner und Forum: Sven-Sebastian Sajak Deutsche Wikipedia
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Reinhard Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und ein Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May. Mey lebt seit 1977 in Berlin-Frohnau in zweiter Ehe mit seiner Frau Hella mit der er drei Kinder hat.
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Viktor hat dieses Thema gestartet
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Altes Spiegel-Interview von 2000 zum Nachlesen

Beitrag von Viktor

#1

Liebes Mey-Forum,

durch Zufall entdeckte ich ein altes (April 2000) Print-Interview aus dem Spiegel. Hier geht's zum Artikel (auch als PDF mit zusätzlichen Fotos verfügbar). Darin sitzen die Journalisten nicht nur mit Reinhard, sondern auch zwei Musikern der Popband "Echt" an einem Tisch und es gibt ein lebhaftes Gespräch.

Vor 21 Jahren gab es ja noch kein Liedermacherforum, also ist es für den einen oder die andere von Euch ja vielleicht genauso eine Neuentdeckung wie für mich. :-D

Es las sich wie eine ganz interessante Zeitreise: Die Band Echt hat sich natürlich längst aufgelöst. Manche Themen haben sich mittlerweile auch eher erledigt (z.B. Reinhard Mey versucht sich am Rap), aber andere sind irgendwie Evergreens (deutsche Texte in der Musiklandschaft).
Wie empfindet Ihr das?

Viele Grüße
Viktor
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Marc
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Altes Spiegel-Interview von 2000 zum Nachlesen

Beitrag von Marc

#2

Hallo Viktor,

vielen Dank für den Tipp. Tja... „der Blick erinnerungswärts“: Als die Band „Echt“ erfolgreich war, hätte ich zur Zielgruppe gehört, aber Ende der 1990er Jahre war ich musikalisch schon auf anderen Pfaden unterwegs . Mit „Echt“ verbinde ich daher kaum Erinnerungen.
Viktor schrieb:
Manche Themen haben sich mittlerweile auch eher erledigt (z.B. Reinhard Mey versucht sich am Rap) [...].
Ach, sag das nicht. Lieder, die ich dem „Sprechgesang“ zuordnen würde und im entferntesten Sinn „rap-artig“ arrangiert worden sind, hat Reinhard in den 2000ern immer mal wieder aufgenommen. Das Lied, das in dem Interview angesprochen wird, müsste „Heimatlos“ sein (Album „Einhandsegler“, 2000). Auf „Rüm Hart“ (2002) gab es „Die Blitzlichter machen uns zu Idioten“, auf „Mairegen“ (2010) „Larissas Traum“, auf „Dann mach's gut“ (2013) könnte man eventuell noch „Gute Kühe kommen in den Himmel“ in die Liste einreihen.

Liebe Grüße aus Hannover
Marc
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So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt,
dass nichts bleibt,
wie es war.

Hannes Wader

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Viktor hat dieses Thema gestartet
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Beitrag von Viktor

#3

Moin Marc,

wo Du recht hast, hast Du recht: Als ich Deine Auflistung so las, fiel mir auch noch ein, dass "Wenns Wackersteine ..." bei der letzten Tour live ja auch einen handfesten Acapella-Rap-Teil bekam.
Ich dachte aber auch eher in die Richtung, dass Sprechgesang-Passagen bei Reinhard heutzutage Musikjournalist*innen wahrscheinlich nicht mehr so sehr aufhorchen lassen werden, weil Hiphop wohl nicht mehr so en vogue ist und die Arrangements auch immer weniger so klingen, als würde man Bezug auf das Genre nehmen wollen -- anders als etwa noch bei "Heimatlos" (und die Bridge in "Der Marder" kommt mir gerade auch noch in den Sinn!), finde ich.

Tja, Echt sind an mir auch ziemlich (völlig?) vorbeigegangen.
Aber interessant, dass es nicht selbstverständlich war, dass die Musiker überhaupt Instrumente beherrschen, haha. Und deutsche Texte auch noch so als Kuriosität... In dieser Hinsicht hat sich die Mainstream-Musiklandschaft mit dem Aufkommen der neuen poppigen deutschsprachigen Singer-Songwriter ja immerhin leicht gewandelt, scheint mir.

Viele Grüße
Viktor
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