Das sagt die Presse über das Album "Das Haus an der Ampel"

In diesem Thema sammeln wir die Presseberichte über das neue Album "Das Haus an der Ampel" von Reinhard Mey, welches am 29.Mai 2020 veröffentlicht wurde.

Reinhard Friedrich Michael Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und seit Ende der 1960er Jahre einer der populärsten Vertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May.
Quelle: Wikipedia mit Stand vom 20.06.2019 | Foto für Banner und Forum: Sven-Sebastian Sajak Deutsche Wikipedia
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Reinhard Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und ein Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May. Mey lebt seit 1977 in Berlin-Frohnau in zweiter Ehe mit seiner Frau Hella mit der er drei Kinder hat.
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Reinhard Mey - Das Haus an der Ampel (VÖ 8. Mai 2020)

#1

Beitrag von Viktor »

Ein Hallo in die vorfreudige Runde,

mein Google-Algorithmus hat mir eine Rezension (die erste?) in den Vorschlägen unter die Nase gehalten, und zwar von der SHZ -- weil die künstliche Intelligenz weiß, dass ich in Schleswig-Holstein wohne oder dass ich Reinhard-Mey-Fan bin oder beides? ;-)

Wiebke Stitz - Sylter Musiker: Reinhard Mey veröffentlicht „Ein Album voller Sylt Metaphern“ (13. Mai 2020)
Leider ist es auch hier hinter einer Paywall und für eine Rezension ohne Interview sehe ich es nicht ein, ein Probe-Abo abzuschließen oder so.

Von Titel, Foto und Anreißertext scheint mir der SH-Bezug auch leicht erzwungen zu sein:
Mit Vorfreude öffne ich den Brief, den mir der Sänger angekündigt hat. Es seien neue Lieder mit „rustikalem Gitarrenklang“, die ganz besondere Vorversion des 28. Studioalbums.
Ein Lied über seine Wahlheimat Sylt gibt es auf dieser CD nicht, jedoch viele Sylt-Metaphern wie vom „Anker des Lebens“, von der stürmischen See, und ebener Landschaft, vom weiten Blick und vom Horizont des Glücks.
Der Vollständigkeit halber wollte ich es hier aber verlinkt haben.

Viele Grüße
Viktor
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Reinhard Mey - Das Haus an der Ampel (VÖ 8. Mai 2020)

#2

Beitrag von migoe »

Auf YouTube bin ich heute zufällig auf dieses Video gestoßen, bei dem es sich um ein kurzes Radio-Interview vom Dezember 2018 handelt. Reinhard wurde von dem radioBerlin 88.8-Moderatoren Heiner knapp zu seinem - damals noch in Erarbeitung befindliche - neue Album befragt, welches 2020 veröffentlicht werden sollte. Nun wissen wir ja, dass es sich dabei um das
Album Nr. 28
In der ersten Fassung des Beitrags habe ich behauptet, "Das Haus an der Ampel" wäre (Studio-)Album Nr. 27, was jedoch nicht stimmt. Es ist das 28.Studioalbum von Reinhard Mey.
mit dem Titel "Das Haus an der Ampel" handelt und mir ist auch klar, dass dieses Gespräch vor 1,5 Jahren geführt wurde, trotzdem möchte ich es hier der Vollständigkeit halber erwähnen, auch wenn (aus heutiger Sicht) keine wirklichen Neuigkeiten herauszuhören sind.
"... bitte gebt mir diesmal noch ein paar Jahreszeiten mehr, um meine Lieder mit Liebe und Leidenschaft, mit Muße und Hingabe zu schreiben und werden zu lassen." - reinhard-mey.de im September 2018. Und im Interview vom Dezember 2018 stellt Heiner Knapp von radioBerlin 88.8 nun die wichtigen Fragen: "Wieviel Zeit gibst du dir denn dann?" - Und auch die Frage nach einer nächsten Tour wird aufgeworfen: Wird es eine Abschiedstournee geben? Hört selbst.
Zuletzt geändert von migoe am Sa 27. Jun 2020, 12:17, insgesamt 2-mal geändert. Dieser Beitrag enthält 282 Wörter
Grund: In der ersten Fassung des Beitrags habe ich behauptet, "Das Haus an der Ampel" wäre (Studio-)Album Nr. 27, was jedoch nicht stimmt. Es ist das 28.Studioalbum von Reinhard Mey.


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#3

Beitrag von migoe »

Interview aus der FAZ "Reinhard Mey: Der deutsche Liedermacher über Liebe und Gitarren"

Dieses Interview, das der Journalist Timo Frasch führte, ist leider hinter einer Paywall versteckt und wurde am 01.Juni 2020 in der Webseite der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht.
Reinhard Mey- Der deutsche Liedermacher über Liebe und Gitarren - FAZ Mai 2020.jpg
Es wird daraus in anderen Medien zitiert, z.B. in der Münchner Abendzeitung und dem Domradio und mir fällt auf, dass das Spektrum der Fragen weit gefächert ist und sich die jeweiligen Medien aus so einem Interview stets nur die eine Frage bzw. Antwort herauspicken, welche sie für ihre Zielgruppe scheinbar als relevant und interessant sehen.

Schade finde ich, wenn dort nicht auf das Original Interview verlinkt wird, damit die Leser sich selber ein differenzierteres Bild von dem Künstler machen können, denn Reinhard wird vom Journalisten Timo Frasch z.B. auch dazu befragt, wie sich seine Gitarrenzupftechnik von der von Hannes Wader unterscheidet, ob er von Frauen schon einmal auf seine langen Fingernägel angesprochen wurde und wie viele Gitarren er besitzt. Wenn Dich die Antworten zu diesen und anderen Fragen brennend interessieren, kann der Artikel leider nur mit einem FAZ+ Abo gelesen werden, welches aber zumindest im Moment für einen Zeitraum von 1 Monat kostenlos verfügbar ist...
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#4

Beitrag von migoe »

Taunsteiner Tagblatt: Reinhard Mey blickt zurück und lächelt

Traunsteiner Tagblatt - Reinhard Mey blickt zurück und lächelt.jpg
Dieser Artikel wurde am 02.Juni 2020 auf der Webseite der Tageszeitung Traunsteiner Tagblatt veröffentlicht und zwar in der Rubrik "Boulevard" und liest sich geschmeidig. Der Autor ist dem Künstler wohl gesonnen...
Ja, die Stimme ist älter geworden, wie sollte sie nicht? Doch noch immer fließen die Melodien geschmeidig, Mey-Fans können nun wieder in neuen Songs schwelgen. Das letzte Album »Mr. Lee« hatte 2016 Platz drei der deutschen Albumcharts erreicht und hielt sich 18 Wochen. »Was will ich mehr«, singt er nun. Der Mann ist mit sich im Reinen. »Nichts ist verborgen, nichts ist geschönt, keine Rechnung offen, mit allen versöhnt«.
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#5

Beitrag von migoe »

Neues Album von Reinhard Mey: "Ich mach immer noch diese Lieder"
Screenshot_20200604-204432.png
Am 30. Mai 2020 erschien diese Rezension
von Karl Masuch auf der Webseite des Nachrichtensenders n-tv unter dem Titel Ich schreibe immer noch diese Lieder
Für die Produktion des Albums zeichnet einmal mehr Manfred Leuchter verantwortlich. Seine bedachten Arrangements ohne Brimborium geben Meys Texten Raum, verstärken die Atmosphäre, wo es sinnvoll ist. Vor diesem Hintergrund erscheint es unnötig, dass der CD (dem "Album") eine weitere CD (das "Skizzenbuch") beigefügt ist, die dieselben Lieder enthält, diesmal jedoch von Mey im Studio ohne weitere Musiker aufgenommen - also so, wie er seine Lieder auch in seinen Konzerten präsentiert. In der Tat ist diesmal keine Tournee angekündigt. Wer mag, kann das "Skizzenbuch" also als Ersatz betrachten. Oder einfach ignorieren.
Der Rezensent geht also davon aus, dass der eigentliche Grund für das "Skizzenbuch" von Reinhard nicht ehrlich angegeben wird, dem er unterstellt, dass er keine Tour zum neuen Album plane und deshalb einen Ersatz für eine Live CD zum Album dazugepackt hätte.

Es ist nachvollziehbar, dass dies so gesehen werden kann, aber Reinhard Mey hat dazu bereits schon Stellung bezogen und bekräftigt, dass er auch mit den neuen Liedern wieder auf Tour gehen möchte.

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#6

Beitrag von Clemens »

mal sehen, ob ich das Whatsappfoto von Angelika aus Dessau lesbar herzaubern kann. Ansonsten müsssen wir ein besseres Bild nachliefern... :-)
MZ Halle.jpg
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#7

Beitrag von migoe »

Lieber Clemens,
ich kann alles lesen und finde den Text schön geschrieben. Der Autor hat sich in die Biografie von Reinhard Mey gut eingelesen und hat auch das neue Album mindestens einmal selber gehört, weil er keine der üblichen vorformulierten Texte verwendet. Der "Fan" in mir freut sich über die Beobachtung der "Vogelszenen" in dem Corona Garten Konzert auf YouTube :applaus:
► Spoiler anzeigen
weil es zeigt, dass es noch Journalisten gibt, die sich mit einem Album und dem Künstler vor dem Verfassen einer Rezension beschäftigt haben :super:
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#8

Beitrag von migoe »

"Mal sehen, wo uns die Stürme des Lebens hintreiben"

Lukas Luger ist Redakteur Kultur bei nachrichten.at und hat mit Reinhard Mey über sein neues Album gesprochen. Der Gespräch wurde am 06.06.2020 auf dem Portal nachrichten.at veröffentlicht und kann über einen kostenlosen Probeaccount gelesen werden.

Reinhard Mey_ _Mal sehen, wo uns die Stürme des Lebens hintreiben_ _ Nachrichten.at.jpg
Der Künstler wird unter anderem gefragt, warum er sich dazu entschieden hat, eine Doppel-CD mit zwei Versionen seiner Lieder herauszubringen, wie sich seine Art zu Schreiben mit der Zeit verändert hat und ob es ein Album gibt, von dem er der Meinung ist, es hätte in der Vergangenheit nicht die Wertschätzung erhalten, die er sich gewünscht hätte. Natürlich fehlt auch nicht die Frage, ob er mit dem neuen Album einmal auf Tour gehen wird und seine Antwort ist diesmal nicht ganz eindeutig:
Ohne neues Programm, ohne neue Lieder würde ich nicht auf die Bühne gehen. Gerade erleben wir, wie viele Künstler ihre geplanten Konzerte absagen oder verschieben müssen. Wie sagte Friedrich Dürrenmatt: „Je planmäßiger der Mensch vorgeht, umso wirkungsvoller trifft ihn der Zufall.“ Ich plane nicht, ich warte in Ruhe ab, wie es mit meinem Leben weitergeht, oder wie der alte Seemann in mir sagen würde: Mal sehen, wo uns die Stürme des Lebens hintreiben
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#9

Beitrag von migoe »

Auf der Webseite der Lübeker Nachrichten wurde am 31.Mai 2020 ein Interview mit Reinhad Mey veröffentlicht. Es trägt die Schlagzeile:

Pilotenlizenz abgegeben: Reinhard Mey erzählt, warum er nicht mehr fliegt


Pilotenlizenz abgegeben_ Reinhard Mey verrät, warum er nicht mehr fliegt.jpg
Mich wundert es ein wenig, dass diese Überschrift für das Gespräch verwendet wird, denn es ist seit Jahren bekannt, dass Herr Mey seine Pilotenlizenz nicht erneuert hat - er hat im Dezember 2019 seinen 77.Geburtstag gefeiert! Naja, Reinhard Mey ist halt vor allem durch "Über den Wolken" in der Öffentlichkeit bekannt und dann ist es vielleicht normal zu denken, er würde auch in diesem Alter noch regelmäßig selber fliegen... :weissnicht:
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#10

Beitrag von Viktor »

migoe hat geschrieben:
Di 9. Jun 2020, 16:19
Auf der Webseite der Lübecker Nachrichten wurde am 31.Mai 2020 ein Interview mit Reinhad Mey veröffentlicht. Es trägt die Schlagzeile:
Pilotenlizenz abgegeben: Reinhard Mey erzählt, warum er nicht mehr fliegt
Mich wundert es ein wenig, dass diese Überschrift für das Gespräch verwendet wird, denn es ist seit Jahren bekannt, dass Herr Mey seine Pilotenlizenz nicht erneuert hat - er hat im Dezember 2019 seinen 77.Geburtstag gefeiert! Naja, Reinhard Mey ist halt vor allem durch "Über den Wolken" in der Öffentlichkeit bekannt und dann ist es vielleicht normal zu denken, er würde auch in diesem Alter noch regelmäßig selber fliegen... :weissnicht:
Hallo Migoe,

kleine Ergänzung zum LN-Interview...
Das Frustrierende daran: Dabei handelt es sich um einen (sehr sehr grob gekürzten!) Auszug aus dem ohnehin bekannten tollen 21-seitigen aus der Frankenpost Ende April, auf das Marc damals hinwies, geführt von Andrea Herdegen. Im Original kommt Reinhard über alles mögliche ausschweifend ins Plaudern, ein tolles natürliches Gespräch, aber in der exzerpierten LN-Version sieht es aus wie ein liebloses kurzes Anreißen verschiedener Themen, recht befremdlich für meinen Geschmack.
Einziger Trost: Die ersten vier Fragen zu Corona und Online-Konzerten und Sylt fehlen wiederum in der Frankenpost-Veröffentlichung.

Hier sehen wir im Prinzip genau das Phänomen, das jemand (du?) neulich auch beim Ausschlachten des FAS-Interviews in den Boulevard-Medien ansprach: Die Vorlage wird genutzt und jedes Medium pickt sich seine Rosinen raus.

Und dass die LN sich hier auf die Sache mit der Pilotenlizenz fokussieren, finde ich auch seltsam - es muss wohl bewusste Clickbait-Berechnung sein.
(In der LN-Print-Version vom selben Tag ist der Titel fürs Interview übrigens anders überschrieben:
„Auf der Zielgeraden“
Neues Album nach vier Jahren: In „Das Haus an der Ampel“ unternimmt Reinhard Mey eine
Reise in die Vergangenheit. Der 77-Jährige über Gartenkonzerte, Sylt und die Rentnerbank
)

Schöne Grüße aus dem Norden
Viktor
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#11

Beitrag von migoe »

Auf der Webseite volksblatt.de wurde am 12.06.2020 ein CD-Tipp zum Album "Das Haus an der Ampel" veröffentlicht.
Volksblatt_Reinhard-Mey_Das-Haus-an-der-Ampel-2020.jpg
Eigentlich wollte ich das hier nicht auflisten, weil es sich nur um einen einfachen Hinweis handelt. Mir sind dann aber doch ein paar Sachen aufgefallen, die ich erwähnenswert halte:
Mey, inzwischen 77, ist auf einem Trip in die Vergangenheit. Auch auf seinem 28. Studioalbum hat er sich seinen melancholischen Grundton bewahrt, den Wunsch nach den einfachen Dingen des Lebens — und eine Dosis Ironie. Doch er ist auch persönlicher geworden, gewährt seinen Zuhörern in einigen der 16 Songs einen Blick auf seine intimeren Seiten. „In Wien“ etwa erzählt er vom Beginn seiner Karriere.
Ich bin mir nicht sicher, wie wohl die Formulierung "Trip in die Vergangenheit" gemeint ist, denn ich kenne kein Album von Reinhard Mey, in dem er sich nicht mit Situationen aus der "Vergangenheit" auseinandergesetzt hat. Warum sollte es bei "Das Haus an der Ampel" anders sein?

Genauso ist es auch mit der Feststellung des Autoren dieses CD-Tipps, der leider nicht genannt wird, dass diese aktuelle Album "persönlicher geworden" sei. Im Vergleich zu welchem Album ist das wohl gemeint? Es war aus meiner Sicht schon immer eine besondere Stärke der Mey-Alben, dass stets auch immer private Geschichte so erzählt wurden, dass ich mich damit gut identifizieren konnte. Das ist sogar nach meiner persönlichen Überzeugung auch DER GRUND für den Erfolg des Künstlers über die Jahrzehnte. Natürlich erzählt Mey in seinen sehr persönlichen Liedern zuerst einmal private Erlebnisse oder Einstellungen, doch er schafft es, dies so zu tun, dass ich seine Geschichten auch immer so anhören, als hätte sie mit mir selber zu tun.
► Spoiler anzeigen
Ich will mich nicht "künstlich" über einzelne Formulierungen auslassen und natürlich hat der Schreiber dieser Zeilen ein Recht dazu, es so zu sehen und zu schreiben, aber ich habe das Gefühl, es fehlt hier an Kenntnis des Künstlers und seinem Werk. Aus meiner Sicht kann ein Album von Reinhard Mey heute nicht mehr so oberflächlich beschrieben werden. Dazu ist die Lebensleitung und das dahinterstehende "Werk" mittlerweile einfach zu groß und bedeutend. Diese Formulierungen hätten zu den letzten 5 Studioalben ebenso geschrieben werden können - und wären genauso oberflächlich und nichtssagend gewesen.

Das ist es was mich "stört", obwohl ich zugebe, dass ich - was Reinhard Mey angeht - auch nicht objektiv bin, einfach, weil mir seine Lieder so viel bedeuten :zunge: sollte beim Lesen bedacht werden :pfeifen:
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Das sagt die Presse über das Album "Das Haus an der Ampel"

#12

Beitrag von Skywise »

migoe hat geschrieben:
Di 16. Jun 2020, 15:55
Genauso ist es auch mit der Feststellung des Autoren dieses CD-Tipps, der leider nicht genannt wird, dass diese aktuelle Album "persönlicher geworden" sei. Im Vergleich zu welchem Album ist das wohl gemeint? Es war aus meiner Sicht schon immer eine besondere Stärke der Mey-Alben, dass stets auch immer private Geschichte so erzählt wurden, dass ich mich damit gut identifizieren konnte.
Ich bin noch nicht mit dem Album durch, da es leider erst heute in der Post lag. Das "persönlicher" ist mir zwar nach fünf gehörten Titeln auch schon durch den Kopf gegangen, aber ich hab's nach mittlerweile zehn gehörten Titeln mehr oder weniger vorläufig ersetzt durch "der Mey'sche Kosmos ist auf diesem Album deutlich kleiner". Auf früheren Alben gab es einige Blicke über den Tellerrand hinaus, es gab politische, sozialkritische oder sonstige Themen, vielleicht noch blanken Klamauk oder einige Geschichten abseits ("Nanga Parbat", "Der Bär, der ein Bär bleiben wollte", ...). Solche Lieder findet man zwar auch im "Haus", aber bislang sind mir nur zwei Lieder untergekommen, die nicht im Hause, im Herzen oder in der Erinnerung Mey spielen, nämlich - wenig verwunderlich - "Scarlet Ribbons" und "Gerhard und Frank", sehen wir von dem Kunstkniff ab, daß der Chef sich selbst am Ende der Geschichte nochmal kurz vorm Vorhang von der Seitenlinie winken läßt. Also - so völlig abseitig ist das "persönlicher geworden" nicht, ich halte es nur für unglücklich formuliert.

Gruß
Skywise
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Interview in der Galore

#13

Beitrag von moni »

IMG_20200617_163220.jpg
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Zuletzt geändert von migoe am Mi 17. Jun 2020, 16:55, insgesamt 1-mal geändert. Dieser Beitrag enthält 4 Wörter
Grund: Beitrag ins passende Thema verschoben. Danke fürs Teilen.


:wau:
A bas les armes!

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#14

Beitrag von migoe »

Liebe moni,

vielen Dank fürs Teilen. Wer das Magazin nicht persönlich abonniert hat, kann diesen Artikel auf dem Onlineportal galore.de zwar auch nicht lesen, aber immerhin ist es möglich ein Exemplar des Magazins zu bestellen (6,90€) oder die Zeitschrift zu abonnieren...ob es sich "lohnt" kann ich aber leider nicht sagen :weissnicht: aber aus meiner Erfahrung sind Interviews mit Reinhard Mey immer ganz schön zu lesen und er öffnet sich bei einem freundlichen Gesprächspartner auch immer wieder und erzählt viel Persönliches...

So wird der Artikel auf der Webseiten des Magazins
angeteasert
Nach dem Duden wird damit eine Sache so angekündigt, dass schon durch die Formulierung ein hohes Interesse geweckt wird!
:
galore-magazin-reinhard-mey-artikel-februar-2020.jpg
galore-magazin-reinhard-mey-artikel-februar-2020-2.jpg
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#15

Beitrag von Viktor »

Skywise hat geschrieben:
Di 16. Jun 2020, 18:25
... ich hab's nach mittlerweile zehn gehörten Titeln mehr oder weniger vorläufig ersetzt durch "der Mey'sche Kosmos ist auf diesem Album deutlich kleiner". Auf früheren Alben gab es einige Blicke über den Tellerrand hinaus, es gab politische, sozialkritische oder sonstige Themen, vielleicht noch blanken Klamauk oder einige Geschichten abseits ("Nanga Parbat", "Der Bär, der ein Bär bleiben wollte", ...). Solche Lieder findet man zwar auch im "Haus", aber bislang sind mir nur zwei Lieder untergekommen, die nicht im Hause, im Herzen oder in der Erinnerung Mey spielen, nämlich - wenig verwunderlich - "Scarlet Ribbons" und "Gerhard und Frank", sehen wir von dem Kunstkniff ab, daß der Chef sich selbst am Ende der Geschichte nochmal kurz vorm Vorhang von der Seitenlinie winken läßt.
Das hast du sehr treffend gesagt, und ich glaube, du meinst zu einem gewissen Grade das, was ich selbst in diesem Beitrag meinte...
Allerdings stimme ich eher den Punkten "im Hause" oder "in der Erinnerung" zu, denn "im Herzen" ist doch eine fiese, vage Kategorie: Das könnte man, gerade in diesem Genre, doch jedem Song attestieren; auch 'Nanga Parbat' ist in Reinhards Herzen, weil die Geschichte ihn doch fasziniert, er sich damit identifiziert usw.; man schreibt, was einen bewegt. Insofern sehe ich es ein wenig anders und würde, zur Verdeutlichung, auch die Songs 'Häng dein Herz nicht an einen Hund' oder 'Wiegenlied' eher als solche sehen, in denen Reinhard seine eigene Biographie völlig rausnimmt und es keine offensichtliche Einheit vom lyrischen Ich und dem tatsächlichen Sänger gibt. Dass wir nun wissen, dass er einen Hund und ein Enkelkind hat, ist unser Ding, aber das merkt man den Songs nicht unbedingt an.


Aaaaaaber wir sind ja hier im Presse-Thema, uuuups. Dann will ich auch was beitragen...
Seit ich das Album selbst kenne, interessieren mich die Meinungen der selbsternannten Experten eigentlich nicht mehr, aber hier noch ein Hinweis für alle eifrigen Rezensionen-Leser*innen:
Jan Wiele - Neues von den Liedermachern: Zur Seite gehen, das Glück sehen (FAZ.de, 19. Juli)
Reinhard Mey trinkt auf seinem Spätwerk-Album „Das Haus an der Ampel“ aus dem goldenen Becher der Erinnerung. Und stellt fest: Wir sind nur Gäste im Hotel zum ewigen Gang der Gezeiten.


Schönes Wochenende miteinander
Viktor
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#16

Beitrag von migoe »

Reinhard Mey - Grotesk, satirisch und nachdenklich


Diese Rezension wurde am 24.06.2020 auf der Webseite queer.de veröffentlicht und gibt ein wohlmeinendes Fazit zum neuen Album ab
In seinen Liedern ist Reinhard Mey bis heute immer er selbst geblieben, ist ein Hüter der bedrohten Schätze Glaubwürdigkeit und Vertrauen, Sänger der Menschlichkeit, der Freundschaft und der Wahrheit, auch der unbequemen. Wenn er seine Geschichten in diesen 15 neuen meisterhaften Liedern besingt, erspürt man wie seine Gedanken in Erinnerungen und Lebenseinsichten kreisen – von seiner Jugend hin zum düster-stilvollen Abgang im "Hotel zum ewigen Gang der Gezeiten". Doch über allem steht immer die tröstliche Erkenntnis, dass die Liebe der einzig wahre Kompass ist, man muss nur mutig genug sein, der Nadel zu folgen und seinen Weg zu gehen.
queer.de - Reinhard Mey - Grotesk, satirisch und nachdenklich.jpg
Wer das neue Album noch nicht hat, kann auf dieser Webseite sogar noch an einem Gewinnspiel teilnehmen und ein Exemplar kostenlos ergattern. Die Aktion läuft noch bis zum 01.Juli 2020. Es ist nur notwendig das Gewinnspielformular auszufüllen, um an dem Gewinnspiel teilzunehmen.

Der Musikverlag EMI Music hat 5 Exemplare zur Verfügung gestellt. Die persönlichen Daten für die Anmeldung an dem Gewinnspiel werden laut
Angaben im Impressum der Seite
Quelle: Impressum der Webseite: siehe unter dem Punkt Erhebung und Verarbeitung von Daten, ggf. personenbezogener Daten: "Personenbezogene Daten aus Gewinnspielen werden nach Ablauf aus unserer Datenbank gelöscht"
nicht an Dritte weitergegeben und nach der Aktion gelöscht.

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