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Bewegendes Interview in der ZEIT Ausgabe vom 26.03.2020

Verfasst: Mi 1. Apr 2020, 15:24
von migoe
In der Rubrik "Gesellschaft" werden in der Gesprächsreihe "Meine Schule des Lebens" Menschen aus der Politik und des öffentlichen Lebens nach Ihren Erfahrungen und Einstellungen zum Thema "Schule" befragt. Nun haben sich die Journalisten Manuel J. Hartung und Jeannette Otto für die Ausgabe 14/2020, die am 26.03.2020 veröffentlicht wurde, mit Reinhard Mey unterhalten.

Das Gespräch wird eingeleitet mit den Worten:
Der Liedermacher über die Grundschule als Paradies, Fünfen in Deutsch, einen Vater, der ihm Französisch beibrachte – und Lehrer, die bezahlt werden sollten wie Popstars.
und ist leider hinter einer Paywall versteckt....

https://www.zeit.de/2020/14/reinhard-mey-liedermacher-bwl-studium-eltern-bildung
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Zeit Interview mit Reinhard Mey vom 26.03.20 - Warum haben Sie BWL studiert, Reinhard Mey.jpg
Sehr berührt hat mich zum Ende hin seine Antwort auf die Frage, ob er an das ewige Leben glaubt:
Ich wünsche es mir. Ich sage es Ihnen - und es kann sein, dass ich gleich anfange zu heulen: Ich würde so gerne unseren Sohn Max wiedersehen, der mit 32 Jahren starb, nach 5 Jahren Wachkoma. Und das geht nur mit dem ewigen Leben. Ich kann es mir jetzt schwer vorstellen, aber ich möchte da hinauf zu ihm. Und auch wenn es das vielleicht nicht gibt, diese Vorstellung hilft mir, damit fertigzuwerden. Für mich soll es das geben.
Ich kann diesen Wunsch so gut nachvollziehen und finde den Gedanken tröstlich, dass wir alle lieben Menschen nach dem Tod wiedersehen. Es ist vielleicht sehr schwer, daran zu glauben, aber Hoffnung ist auch ein wichtiger Tröster und Motivator.