Todesfälle in Deutschland

*DER SINN DER POLITIK IST FREIHEIT
Das Leben ist immer ein Leben mit anderen. Der Mensch ist ein „zoon politikon“, ein „staatsentwickelndes Tier“, wie Aristoteles formulierte. Er bedarf zu seiner Vervollkommnung der Gemeinschaft mit anderen Menschen. Die Frage ist nicht, wie uns heute im Zeitalter des begrenzungslosen Individualismus (und Egoismus) eingehämmert wird: Wie soll ich leben? Sondern: Wie sollen wir leben? - und darüber kann in diesem Forum diskutiert werden!

*Quelle: Webseite Akademischer Verein Kyffhäuser e.V. | Foto © by Pixabay.com
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fille
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Todesfälle in Deutschland

Beitrag von fille

#21

Guten Morgen Helmut,
von Impfverweigerern höhere Beiträge zu verlangen, immerhin tragen sie zu höheren Ausgaben der Krankenkassen bei.
Das würde wieder ins Uferlose führen. Das Thema ist ja in der Vergangenheit immer wieder hochgekommen und zwar in puncto Raucher, Fettesser, Alkoholdrinker (Wie wäre es mit einer Staffelung nach Menge pro Woche?) usw. usf.
Bei den aktuellen Zahlen sind in Deutschland ca. 2,8% der Corona-Infizierten gestorben. Über die Sterbefälle durch die Corona-Impfung hab ich keine Zahlen, wenn ich aber hochgreife und 50 annehme, sind es bei über 5 Millionen Geimpfte weniger als 0,001%. Daraus folgt, dass es viel gefährlicher ist, an Corona zu sterben, als sich dagegen impfen zu lassen.
Und bei Nichtimpfung besteht 0-Prozent-Schutz für noch nicht Erkrankte. Mich beruhigen Zahlen und Statistiken (auch wenn man natürlich nicht weiß, ob sie wirklich 100-prozentig stimmen).

Danke auch migoe,

für deine Hinweise. Ich bleibe dabei, mich impfen zu lassen. Den Impfrechner schaue ich nicht mehr an. In unserem
Landkreis wird Prio 3 (meine Gruppe) wohl ab Juni geimpft.

Ganz erstaunt habe ich festgestellt, dass man in anderen Bundesländern (z. B. Sachsen) einen festen Termin bei einem bestimmten Impfzentrum vereinbaren kann. Das wundert mich schon. Aber vielleicht gilt das nur für bestimmte Gruppen, z. B. Pflegekräfte. In Bayern meldet man sich bei "Impfzentren Bayern" an und wartet auf Terminvorschläge und das kann dauern. Ein Impfzentrum kann man sich nicht
aussuchen. Man bekommt es je nach PLZ zugewiesen.

Na ja, andere Länder - andere Sitten :-D

Liebe Grüße, Marianne
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Helmut hat dieses Thema gestartet
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Todesfälle in Deutschland

Beitrag von Helmut

#22

Liebe Marianne
fille hat geschrieben: So 14. Mär 2021, 10:43 Das würde wieder ins Uferlose führen. Das Thema ist ja in der Vergangenheit immer wieder hochgekommen und zwar in puncto Raucher, Fettesser, Alkoholdrinker (Wie wäre es mit einer Staffelung nach Menge pro Woche?) usw. usf.
Zugegeben, bei Raucher, Trinker, Esser und Sportler ist Grenzwert und Kontrolle sehr schwer, wenn nicht unmöglich. Beim Impfen reicht ein Bit: Ja oder nein. Das ist so ähnlich wie schwanger. Ein bisschen schwanger geht nicht, und Schummeln ist auch schwer.

Übrigens, wenn man Zahlen und Statistiken nicht traut, kann man einfach mal eine Krankenschwester oder einen Beerdigungsunternehmer nach deren Eindruck fragen und und sich dann überlegen, wie realistisch die Zahlen sind.

Bleib gesund
Helmut :teufel:
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Skywise
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Todesfälle in Deutschland

Beitrag von Skywise

#23

fille hat geschrieben: So 14. Mär 2021, 10:43 Ganz erstaunt habe ich festgestellt, dass man in anderen Bundesländern (z. B. Sachsen) einen festen Termin bei einem bestimmten Impfzentrum vereinbaren kann. Das wundert mich schon. Aber vielleicht gilt das nur für bestimmte Gruppen, z. B. Pflegekräfte. In Bayern meldet man sich bei "Impfzentren Bayern" an und wartet auf Terminvorschläge und das kann dauern. Ein Impfzentrum kann man sich nicht
aussuchen. Man bekommt es je nach PLZ zugewiesen.

Na ja, andere Länder - andere Sitten :-D
Richtig. Das Koordinieren der Impftermine ist Ländersache. Da gibt es auch keine bundesweit einheitlichen Regelungen, wer wie wo und wann und womit. Da aber den Ländern keine Informationen über den Gesundheitszustand des einzelnen Bürgers vorliegen dürfen, hat man sich mit den Krankenkassen darauf verständigt, daß diese die Kommunikation übernehmen. Wie es aber nach der Registrierung weitergeht, das unterscheidet sich mitunter schon recht stark voneinander.
Was aber auch nicht unbedingt schlecht sein muß. Sofern man's halbwegs vernünftig koordiniert. Und gegebenenfalls auch offen ist für Änderungsvorschläge :-)

Gruß
Skywise
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Todesfälle in Deutschland

Beitrag von migoe

#24

Lieber Skywise,
Skywise hat geschrieben: Mo 1. Feb 2021, 21:17 ... und zuvor Edward Jenner in England, der einen Jungen mit Kuhpocken infizierte
damit hast Du natürlich recht. Seine revolutionäre "Idee" hat der Impfung letztlich ja auch ihren internationalen Namen zu verdanken:
Herkunft Begriff: VakzineDas Wort bezeichnete ursprünglich die Kuhpockenlymphe, aus der der Impfstoff zur Pockenschutzimpfung gewonnen wurde. Daher auch die Bezeichnung, die auf lateinisches vaccinus → la ‚von Kühen stammend' zurückgeht, einer Ableitung zum Substantiv vacca → la ‚Kuh'.
Skywise hat geschrieben: Mo 1. Feb 2021, 21:17 Nix gegen Menschen übrigens, die gute medizinische Gründe haben, eine oder mehrere Impfungen abzulehnen.
Die Entscheidung für oder gegen ein Medikament sollte meiner Meinung nach immer auf Freiwilligkeit beruhen. Von "freiwilligem Verzicht" kann aber nicht gesprochen werden, wenn jemand das Risiko einer Erkrankung mit COVID-19 - wie Du schon richtig schreibst - aus medizinischen Gründen überhaupt nicht durch eine Impfung beheben/minimieren kann, weil z.B. eine Autoimmunerkrankung vorliegt. Diese Menschen würden sich häufig gerne impfen lassen, und können es nicht. Eben deshalb ist es umso wichtiger, dass es in einer Gesellschaft eine nennenswerte Anzahl Menschen gibt, die dabei helfen, einen so gefährlichen Erreger wie SARS-CoV2 auszuschalten, indem sie sich auch dann impfen lassen, wenn sie selber durch die Infektion mit diesem (hochansteckenden) Erreger keine Gefahr für ihre eigene Gesundheit sehen.

Wer nach einer persönlichen Risiko-Nutzen-Abwägung zum Schluss kommt, sich nicht gegen das Virus impfen zu lassen, sollte aber ehrlicherweise dann auch bereit sein, bestimmte persönliche Einschränkungen zum Schutz derjenigen, die ebenfalls (aber eben unfreiwillig!) nicht geimpft werden können, in Kauf nehmen, wie z.B. Zutrittsbeschränkungen oder generelle Testung bei Teilnahme an Veranstaltungen oder Inanspruchnahme von z.B. öffentlichen Verkehrsmitteln. Zumindest so lange, bis eine ausreichende Grundimmunisierung in der Bevölkerung erreicht werden konnte und damit dem Virus die Möglichkeit der unkontrollierbaren Verbreitung genommen werden konnte.
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Liebe Grüße aus Rothenburg
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