Demos auf meiner Homepage

Du willst selber Lieder schreiben und suchst Themen, Lob oder Kritik? Hier bist Du richtig und kannst auch anderen mit Deiner Meinung helfen, ihre Gedanken und Ideen auf Papier, ins Instrument und auf die Bühne zu bringen.

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Andy76
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#1

Beitrag von Andy76 » Do 27. Nov 2008, 08:51

Hallo Zusammen,
meine neue Homepage ist fertig,unter der Rubrik AUDIO könnt Ihr Euch meine Songs anhören.Würde sehr gerne Eure Meinung dazu wissen.
Die Seite heißt:
http://www.andreasschulze.info/
Viel Spass und danke.
Dieser Beitrag enthält 39 Wörter



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Clemens
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#2

Beitrag von Clemens » Do 27. Nov 2008, 21:32

Hallo Andreas,
die Texte auf Deiner Seite habe ich alle gelesen und danach zwei davon als Lied angehört. Dein erklärtes Ziel, dass jeder Text das Herz berühren soll und jede Melodie Ohrwurmpotenzial bergen, hast Du bei mir leider verfehlt. Es ist aber auch ein verdammt hohes Ziel.
Ich lese große Leidenschaft aus Deinen Liebesliedern, aber die Bilder und die sprachliche Umsetzung können mir diese nicht nahe bringen. Die Melodien klingen in meinen Ohren wie "nix Neues". OK, aber nicht der Hammer, den ich gern rauf und runter hören möchte.
Das mag jetzt, besoders als erste Wortmeldung, ernüchternd und gar nicht nett klingen. Aber vielleicht reizt das ja nun die anderen Leute hier herauszufinden, ob sie nicht ganz anders empfinden. Und dir liegt sicher an ehrlicher Reflektion.
Herzliche Grüße von Clemens :-)
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#3

Beitrag von Helmut » Fr 28. Nov 2008, 12:36

Hallo Andreas
Ich würde sagen, deine Lieder gehören in den Bereich Schlager. Und in dieser Schublade - tut mir leid - fühl ich mich nicht kompetent, ein Urteil darüber abzugeben.
Wahrscheinlich sind deine Lieder auf dem gleichen Niveau, wie die anderen Schlager auch, aber da ist der Markt - wie du selbst schon gemerkt hast - einfach übersättigt. Vielleicht gibt es aber auch Leute, die genau darauf gewartet haben. Ich gehöre nicht dazu.
Grüße
Helmut
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Nicht vergessen: Das Liedertreffen hängt am Liedermacher-Forum.

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#4

Beitrag von Petra » Fr 28. Nov 2008, 13:12

Hallo Andreas,
als reiner Konsument (Nicht-Sänger, Nicht-Musiker, Nicht-Komponist) gebe ich nicht so gerne ein Urteil ab, weil ich das vermessen finde. Andererseits sind es ja vor allem die Konsumenten, die sich das anhören sollen.
Wie Clemens hatte ich das 'Nix Neues'-Gefühl, konstruktiver kann ich nicht sein, ich habe keine Ahnung wie man das ändern kann. Wie Helmut empfinde ich das als Schlager. Wir sind schon Konsumenten, aber eben keine Schlager-Konsumenten, deshalb sind wir hier wahrscheinlich einfach nicht Deine Zielgruppe.
Mit den Texten ist das so eine Sache. Meine Mutter hört gerne volkstümliche Musik. Wenn da mal ein neues Sternchen am Himmel aufgeht, schwärmt sie mir davon vor, und oft fällt dann der Satz: "... und diese tollen Texte!!" Warum nicht? Sie ist glücklich damit, ich gönne es ihr, auch wenn die Texte für mich einfach nur banal klingen. Bei Deinen Texten fehlt MIR das Bedürfnis, bis zum Ende weiter zu lesen. Vielleicht solltest Du Deine Arbeiten nicht gerade im Liedermacher-Forum vorstellen. Die Musik, die wir hören, ist halt ..... anders.
Viele Grüße von Petra
Dieser Beitrag enthält 191 Wörter


Man würde nie mehr Waffen schärfen,
wenn man folgendes bedenkt:
Es braucht die Flinte nicht ins Korn zu werfen,
wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
(Christian Grote - Chrizz)

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#5

Beitrag von amori » Fr 28. Nov 2008, 16:54

Hallo Andreas,
jeder meiner Vorredner hat verschiedene Aspekte ins Spiel gebracht. Ich stimme ihnen zu.
Ich bin kein Musiker, kann mir aber vorstellen, dass es harte Arbeit ist, einen wirklich „guten“ Schlager zu produzieren. „Schlager“ ist kein Schimpfwort- ein Song wird zu einem Schlager, wenn er ins Ohr geht. Und zwar nicht nur über die Musik, sondern auch über den Text. Gute Schlager überdauern Generationen. Ich kann tatsächlich Lieder aus den 50er Jahren (schlecht) singen und weiß nicht, woher ich sie kenne.
Aber warum hat man keine Lust, deine Texte zu lesen? Ich denke, es liegt nicht daran, dass sie nicht auf die „textlastige“ Liedermacherschiene passen und eher dem Schlagergenre zugeordnet werden sollten. Da kommen andere Dinge ins Spiel.
Clemens hat Recht, deine Songs sind mit Leidenschaft und vermutlich Herzblut geschrieben. Aber leider immer mit dem gleichen Vokabular. Es wimmelt von Herz, Schmerz und Liebe.
Die Bilder, die du verwendest, sind „abgegriffen“ und wirklich langweilig. Ich würde mir ein Liebeslied von dir wünschen, in dem all diese Begriffe nicht ein einziges Mal verwendet werden! So etwas gibt es tatsächlich- das sind die Songs, die man immer wieder hört und in denen man immer wieder Neues entdeckt.
Was mir ganz konkret in deinen Texten fehlt, ist der gute alte Reim. Da passt kaum mal eine Endung zur nächsten. Aber reimen ist keine Zauberei. Es gibt Reimlexika, auf die man unbesorgt zurückgreifen kann, die einem auf die Sprünge helfen wenns hakt. Toll ist auch ein
Synonym-Wörterbuch. Unsere deutsche Sprache ist so vielfältig...
Ein gutes Beispiel ist dein Song „Ich träume mich zu dir“. Genau das hat 1991 schon Roy Black getan. Er träumte sich auch „in dein Herz hinein“, aber auch ,wie ich finde, stellenweise um einiges origineller so ( ich habe das Lied heute noch im Ohr):
Ich träume mich zu dir nach süden,
Träume mich zu dir ans meer,
Denn träume sind wie kleine züge,
Sie fahren dir hinterher

Ich habe den Eindruck, dass du schwerpunktmäßig Musiker bist.
Mein Vorschlag- arbeite intensiver an den Texten.
Liebe Grüße
Annette
Dieser Beitrag enthält 357 Wörter


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Mario
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#6

Beitrag von Mario » Fr 28. Nov 2008, 17:56

Liebesliedtext ohne einmal das Wort Liebe? Da bringe ich doch gerne meine Hälfte (Hörsaal) ins Spiel :-)
Mario
P.S. Ansonsten schließe ich mich bzgl. der Musik den VorrednernInnen an - mir war die Musik beim hören irgendwie zu steril, aber das liegt an meiner unprofessionellen Art selber Musik zu machen.
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12 Töne, 24 Buchstaben, viel Gefühl im Bauch - ein neues Lied ist entstanden

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