Renaud hat in den 90-ern für Charlie Hebdo geschrieben

Renaud Séchan (* 11. Mai 1952 in Paris), bekannt als Renaud, ist ein französischer Liedermacher, außerdem war er als Schauspieler und Satiriker tätig...Renaud entstammt einer protestantischen Familie des Bildungsbürgertums. Sein Vater stammte aus Montpellier und unterrichtete Deutsch an einem Pariser Gymnasium. Sein Großvater war der Gräzist Louis Séchan, der an der Sorbonne lehrte. Der Regisseur Edmond Séchan ist sein Onkel. Seine Mutter kommt aus einfachen Verhältnissen und wuchs in Nordfrankreich auf...Renaud war seit 2005 in zweiter Ehe mit Romane Serda verheiratet, mit der er seit 2006 einen Sohn hat. Er wohnte mit seiner Familie in einem ruhigen Pariser Vorort. 2011 ließen sie sich scheiden. Aus erster Ehe hat er eine Tochter namens Lolita.
Quelle: Wikipedia mit Stand vom 01.06.2018 | Foto ©by Wikipedia

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Renaud hat in den 90-ern für Charlie Hebdo geschrieben

#1

Beitrag von fille » Fr 9. Jan 2015, 19:29

Liebe Chansonfreunde,
über die schrecklichen Morde in Paris brauche ich nicht extra nochmal schreiben. Gerade habe ich gelesen, dass die Mörder nun selbst tot sind.
Renauds Tochter Lolita schreibt in Facebook, dass ihr Vater sehr traurig (en larmes) ist, weil er viele Freunde verloren hat.
Renaud hat selbst für Charlie Hebdo von September 1992 bis November 1993 und Januar 1995 bis Juli 1996 Beiträge in der 14-tägig erscheinenden Zeitschrift geschrieben.
Ich habe einige dieser kurzweiligen Geschichten im Internet gelesen. Es handelte sich um Geschichten von diesem und jenem, oft von seinem Alltag. Z. B. dass seine letzte "Scheibe" schlecht gehe. Es war aber keine CD sondern seine letzte Scheibe im Rücken, kurz eine Bandscheibe. Oder das seine Tochter flügge wird. Oder über Paris usw.
Die allerbesten Geschichten sind als Bücher erschienen: Renaud bille en tête und Envoyé spécial chez moi.
Wer Lust hat französisch zu lesen, kann hier seine Beiträge finden.
Liebe Grüße, Marianne
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Rechnet nicht mit mir beim Fahnenschwenken
Ganz gleich, welcher Farbe sie auch sei'n

Reinhard Mey

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