Technische Probleme mit den Einloggen über das Usermenü.

Was ist geschehen?

Für die Forensoftware wurde ein neues Update eingespielt. Dabei wurden von den Entwicklern einige Funktionen geändert, die für mehr Sicherheit beim Umgang mit Login Daten sorgen sollen. Dafür müssen aber einige Teile der Webseite umprogrammiert werden, die von Modulen verwendet werden, die auf die Änderungen am Hauptprogramm noch nicht eingestellt wurden. Dies betrifft leider auch das Login Eingabefeld in Usermenü, wenn Du ausgeloggt bist.

Muss ich jetzt ein neues Passwort anfordern, um mich einloggen zu können?

Nein, es ist nur momentan nicht möglich, sich über das Usermenü einzuloggen.

Wie kann ich mich denn auf dem Forum Einloggen?

Bitte klicke links oben über der Eingabemaske auf das Wort "Anmeldung" und gibt Deine Login Daten in den entsprechenden Feldern ein.

War der Schutz meiner persönlichen Daten zu jeder Zeit gegeben?

Das Update hatte keine Auswirkung auf irgendwelche Daten. Es wurde lediglich ein Programmteil geändert, welches sicherstellen soll, dass sich niemand mit den Daten eines anderen Users (z.B. eines Admins oder Moderators) Einloggen kann, obwohl er dafür nicht die Zugangsberechtigung hat.

Was muss ich jetzt noch tun / beachten?

Du kannst mir etwas Zeit geben, damit ich eine Lösung für dieses Problem finde. Ich habe mich bereits an die Entwickler gewandt und hoffe, sie können mir schnell helfen.

Ich habe dazu noch Fragen.

Bitte melde Dich in diesem Fall direkt über das Kontaktformular bei mir.

08.05.2019, migoe | www.liedermacher-forum.de

Wie lange seid ihr schon RM-Fan?

Reinhard Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und ein Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May. Mey lebt seit 1977 in Berlin-Frohnau in zweiter Ehe mit seiner Frau Hella, die er am 14. Oktober 1977 heiratete und mit der er drei Kinder hat.
Ikarus
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Wie lange seid ihr schon RM-Fan?

#61

Beitrag von Ikarus » Do 10. Sep 2009, 14:29

Hallo Meylinge,
ich glaube, das Dilemma liegt darin, daß es keinen Sprachbegriff in der deutschen Sprache gibt, der so gut, kurz und knapp, darstellt, daß man "etwas gutfindet", wie eben "ich bin Fan von..."
Dieses Wort hat sich meiner Meinung nach schon längst von dem ursprünglichen "Fanatismus" abgekoppelt, was nicht heißt, daß es mannigfaltig fanatische Fans von irgendwem oder -was gibt.
Aber das heißt eben NICHT (meiner Meinung nach) daß einer, der sich "Fan" nennt, nun unbedingt fanatisch sein muß...!
Also, ich bin ein RM-sehr-Wertschätzer, ein RM-Gutfinder, ein RM-Liebhaber (nee, letzteres geht nicht), RM-Bewunderer (in manchen seiner Fähigkeiten), ach nee, ist mir alles zu kompliziert, ich bin Reinhard-Mey-Fan...!
;-);-);-)
Euer Ikarus
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#62

Beitrag von amori » Do 10. Sep 2009, 16:12

Na ja, beim Hören von RM-Songs entschlüpft mir auch gelegentlich mal ein "geil!". Dieser Ausdruck wird seit dem 8.Jahrhundert immer wieder neu gedeutet.
Also: Ich bin Reinhard Mey- Fan seit Anfang der 70er und finde ihn geil. :-D

Liebe Grüße
Annette
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Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.
Bertolt Brecht

Gegen RECHTS zu sein ist nicht LINKS, sondern LOGISCH.

Gesch
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#63

Beitrag von Gesch » Do 10. Sep 2009, 16:18

Hallo zusammen,
ich hab ein wenig gezögert mit diesem Posting, mich dann aber doch dazu durchgerungen, weil ich denke, es gehört auch sowas hierher...
Ich fühle mich bei der Anrede "Meylinge" stets ein wenig unwohl. Hab ich mich hier unredlich hereingeschlichen? Die "Fan"-Diskussion im Zusammenhang mit Reinhard Mey hat mir einen Aufsatz in Erinnerung gerufen, den ich vor ein paar Jahren für meine Homepage verfasst habe, und in dem es unter anderem um mein "Verhältnis" zu Reinhard Mey geht. Als "Fan" würde ich mich nicht bezeichnen, und in der Vergangenheit war mein Verhältnis zu ihm eher ambivalent.
Vielleicht zur Erläuterung: Ich bin Jahrgang 1950, haben 1970 in einem Café in Bonn meinen ersten Solo-Auftritt vor einem Mikrofon gehabt, vorher und in dieser Zeit meine Gitarren- und Singfähigkeiten in Freundeskreisen mit Folk- und Popsongs in englischer Sprache und mit einigen, damals noch längst nicht so verbreiteten "Liedermacher-Liedern" geschult, vor allem mit den ersten Liedern von Hannes Wader.
Damals war nahezu jeder, der vergleichbar auftrat, von Menschen im Publikum (die durchaus freundlich gesonnen waren, aber eben die Szene nicht näher kannten) in die Nähe von Reinhard Mey gerückt worden ("Du singst ja wie..."). So gesehen hat sich immer ein "Verhältnis" zu Reinhard Mey ergeben - abgesehen mal für denjenigen, die stimmlich, musikalisch und inhaltlich in völlig anderen künstlerischen Gewässern geschwommen sind: Bluesmusiker oder ausschließliche Protestsänger beispielsweise. Aber wer versucht hat, auch andere Themen aufzugreifen, Liebeslieder, Kinderlieder, versucht hat, in Liedern witzige Geschichten zu erzählen, musste immer damit rechnen, den "Mey-Stempel" aufgebrummt zu bekommen...
Vielleicht kann der/die eine oder andere nachvollziehen, dass dies nicht immer "beglückend" war, sich immer wieder mit Reinhard Mey verglichen zu sehen...
Wer mag, findet meinen (längeren) Aufsatz hier: http://www.gerdschinkel.de/EssayMey.htm
Nun hoff ich mal, ich werd nicht geschlachtet... ;-)
herzlich
Gerd
Dieser Beitrag enthält 323 Wörter


Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.


Helmut
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#64

Beitrag von Helmut » Do 10. Sep 2009, 16:58

Hallo Olaf

Nordbaby schrieb:
Den Begriff "FAN" mag ich an sich schon nicht, da er doch eher anderen Gruppierungen zugedacht ist und mich an "FANATISMUS" erinnert.

Ich habe schon mit den gleichen Worten argumentiert, allerdings wenn mich Schüler fragen, von welchen Fußballverein ich Fan bin.
Ich glaube zum Fan gehört eine Euphorie, die mir abgeht. Zu einem Fan gehört auch ein gewisses Defizit an Rationalität. Ein Fan findet Lieder gut, die ihm nie gefallen würden, wenn sie nicht von seinem angebeteten Star wären.
Ich höre Mey-Lieder schon seit Beginn der 70er Jahre sehr gern und hab mir in der Zeit alles gekauft, was von ihm zu haben war, weil ich bei ihm immer sicher sein konnte, dass seine Lieder meinem Gechmack entsprechen. Und durch ihn erschloss sich mir eine bis dahin ganz neue Musikrichtung, die mich auch politisch wenn nicht geprägt, so doch gefestigt hat. Ich glaube auch, dass Reinhard Mey menschlich ganz in Ordnung ist. Um davon überzeugt zu sein, kenne ich ihn zu wenig, auch wenn er besonders in jüngster Zeit bewundernswerte Qualitäten zeigt.
Ich käme aber nie auf die Idee, Reinhard Mey um ein Autogramm zu bitten, auch nicht auf eine Flasche, die in meinem Regal steht und mit der ich unheimlich schöne Erinnerungen verbinde.
Wie ist das jetzt, darf ich Meys Lieder mögen, wenn ich mich weigere, mich als Fan zu bezeichnen?
;-)
ob Fan oder nicht, seid gegrüßt
Helmut
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fille
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#65

Beitrag von fille » Do 10. Sep 2009, 17:27

Lieber Helmut!
Ich käme aber nie auf die Idee, Reinhard Mey um ein Autogramm zu bitten, auch nicht auf eine Flasche, die in meinem Regal steht und mit der ich unheimlich schöne Erinnerungen verbinde.

Auch ich bin kein Autogramm-Jäger. Ich habe nur wenige Autogramme. Wenn ich mir auf kleineren Konzerten eine CD kaufe (also direkt beim Künstler), lasse ich sie mir unterzeichnen.
Ich habe mich tatsächlich letztes Jahr das erste Mal nach einem Konzert angestellt (Es gibt immer ein erstes Mal!) um auf die bewußte Flasche ein Autogramm zu bekommen. Die Flasche hat einen Ehrenplatz.
Ich glaube Reinhard hat sich gefreut, wenn überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz, immer mal wieder jemand mit einer Flasche kam. Dass er viele mit Namen ansprach und Nordlicht sogar zum Geburtstag gratuliert hat, zeigt, dass er sich darauf vorbereitet hat und uns sozusagen erwartet hat....
@Nordbaby und Gesch
Die Anrede "Meylinge" ist auch wie der Ausdruck "Meyster" in forumsinterne Wortschöpfung. Es hat schon existiert, bevor ich hier 2005 aufgeschlagen bin.
Und das Wort "Fan" würde ich auch nicht zu ernst nehmen. Wie Amori schon sagt, das Wort "geil" wird auch immer neu definiert. Der bayerische Ausdruck "bärig" besagt(e) das gleiche und hat auch noch eine andere Bedeutung. Und so geht es dem Wort "Fan" wohl auch. Meineserachtens hat es nicht mehr viel mit Fanatismus zu tun. Laut Duden-Herkünfterwörterbuch bedeutet es "begeisterter Anhänger".
Liebe Grüße
Marianne
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That's how the light gets in

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Skywise
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#66

Beitrag von Skywise » Do 10. Sep 2009, 18:13


fille schrieb:
Und so geht es dem Wort "Fan" wohl auch. Meineserachtens hat es nicht mehr viel mit Fanatismus zu tun. Laut Duden-Herkünfterwörterbuch bedeutet es "begeisterter Anhänger".
Schon richtig. Die Frage ist nur, was man unter einem "begeisterten Anhänger" versteht.
"Anhänger" trägt man an einer Kette um den Hals.
"Anhänger" werden ohne eigenen Willen von Zugmaschinen durch die Landschaft gezerrt.
"Anhänger" sind Mitglieder von Glaubensgemeinschaften, Sekten, Lehren, Ideologien.
Mit allen drei Definitionsmöglichkeiten will ich weder persönlich in Verbindung gebracht werden noch meine Begeisterung in Verbindung gebracht wissen. :-D
Wenn ich mich mal auf die mir so lieb verhaßte Wikipedia berufe, dann schaut der "Fan" im Musikbereich wie folgt aus:
"Fans verehren eine bestimmte Musikrichtung, eine Band oder einen Sänger. Sie besuchen Konzerte, Festivals und andere musikalische Veranstaltungen. Außerdem sammeln sie Alben, Poster, T-Shirts, Buttons und andere Devotionalien."
Diese Beschreibung eines "Fans" stößt mich irgendwie ab. Es macht auf mich den Eindruck, als ob "Fans" grundsätzlich unkritische Lebewesen seien, die sich von den Vertretern einer Musikrichtung bereitwillig melken lassen. Bedauerlicherweise habe ich in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, daß diese Spezies tatsächlich existiert, unabhängig von Bildungsgrad und bevorzugter Musikrichtung.
Gibt's übrigens auch außerhalb des Musik-Sektors, wenn ich mir überlege, daß ein Kumpel mir nach seiner Hochzeit erzählt hat, daß die Braut während Trauung und Hochzeitsfeier ihre Brad-Pitt-Unterwäsche getragen habe ...
Wenn solche Personen den Begriff "Fan" für sich vereinnahmen wollen, habe ich rein gar nichts dagegen. Meinetwegen auch gern in den weit verbreiteten Superlativ-Fassungen ("großer Fan", "Mega-Fan", "Super-Fan", "Ste-fan" oder "pro-fan"). Diese Bezeichnung können sie gerne behalten. Ich will nur nicht zu dieser Gruppe gezählt oder auch nur ansatzweise in Verbindung gebracht werden ;-).
Gruß
Skywise
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"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
Herman van Veen - "Die Clowns"

Marc
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#67

Beitrag von Marc » Do 10. Sep 2009, 18:18

Ihr Lieben,

gesch schrieb:
Ich fühle mich bei der Anrede "Meylinge" stets ein wenig unwohl.

Kein Wunder, Du bist ja auch kein Meyling ;-)! Sofern ich Deinen Aufsatz richtig verstanden habe...

fille schrieb:
Der bayerische Ausdruck "bärig" besagt(e) das gleiche und hat auch noch eine andere Bedeutung.

Das gefällt mir, Marianne! Reinhard Mey find ich bärig! Tierisch bärig! Das werd ich in meinen Wortschatz aufnehmen...

Helmut schrieb:
Ich glaube zum Fan gehört eine Euphorie, die mir abgeht. Zu einem Fan gehört auch ein gewisses Defizit an Rationalität. Ein Fan findet Lieder gut, die ihm nie gefallen würden, wenn sie nicht von seinem angebeteten Star wären

Das sind die Fanatiker unter den Fans ;-)!
Der Verein Deutsche Sprache schlägt für "Fan" leider nichts anderes vor als "Anhänger" oder "Enthusiast". Nicht besonders prickelnde Alternativen, oder? Dann bleibe ich lieber "Fan". Einer, der keine Unterhosen oder BHs auf die Bühne wirft - obwohl ich auf die Reaktion von Reinhard Mey, Hannes Wader oder Klaus Hoffmann sehr gespannt wäre ;-)!
Liebe Grüße,
Marc
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So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt,
dass nichts bleibt,
wie es war.

Hannes Wader

Mario
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#68

Beitrag von Mario » Do 10. Sep 2009, 19:28

I moag ihn - wie auch andere - und des reicht mia (nun, gut, bayrisch ist anders:-) )
Mario
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12 Töne, 24 Buchstaben, viel Gefühl im Bauch - ein neues Lied ist entstanden

Angela
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Wie lange seid ihr schon RM-Fan?

#69

Beitrag von Angela » Do 10. Sep 2009, 19:39

Hallo,
das Problem liegt wahrscheinlich darin, dass es halt keine Abstufungen zu diesem Begriff gibt. ICH weiß jedenfalls, dass ich RM nicht vergöttere, aber seine Texte darf ich doch trotzdem gut finden, obwohl ich meinen BH nicht auf die Bühne werfe, oder?
Aber mir ist das alles zu blöd: Ich weiß, was ich bin, und das bin ich gerne!
Basta!!!
Liebe Grüße von Angela
@Mario: :daumen:
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Der Weg ist das Ziel. (nach Konfizius)
Tanzen tut das Herz - die Füße tragen uns nur. (Unbekannt)
Ich lobe den Tanz, denn er befreit den Menschen
von der Schwere der Dinge. (Augustinus)

:yeah:

Angela
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Wie lange seid ihr schon RM-Fan?

#70

Beitrag von Angela » Do 10. Sep 2009, 20:00

Um mit den Worten von Ulrich Roski zu sprechen: "Man darf das alles nicht so VERBISSEN seh'n."
Angela
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Der Weg ist das Ziel. (nach Konfizius)
Tanzen tut das Herz - die Füße tragen uns nur. (Unbekannt)
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Olaf
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#71

Beitrag von Olaf » Do 10. Sep 2009, 20:36

Und ich bedenk', was ein jeder zu sagen hat, und schweig' fein still.
Und setz' mich auf mein achtel Lorbeerblatt und mache was ich will!
;-)
Sooo eine große Diskussion wollte ich damit aber nicht entfachen.
Ich wollte nur deutlich machen, dass ich mich nicht als "FAN" sehe, sondern als Bewunderer/Liebhaber/Begleiter (wie auch immer man es nennen mag).
In diesem Sinne ... vertragt Euch !!!
Dieser Beitrag enthält 65 Wörter


Liebe Grüße
Olaf :kiss:

LIEBE findet sich nur einmal im Grundgesetz - im Wort KriegshinterbLIEBEne :-(

JuergenF
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Wie lange seid ihr schon RM-Fan?

#72

Beitrag von JuergenF » Do 10. Sep 2009, 20:53

Hab ich in den letzten 4 Jahren schon geantwortet? Sieht nicht so aus, oder? ;)
Ich gelangte mit 14 Jahren unter ungeklärten Umständen zu RM. Reinhard Mey live war mein erster LP-Erwerb, aber erst einige Jahre nach deren Erscheinen (1971). Da waren ja auch Lieder aus den 60ern drauf, an denen ich bis heute fast am meisten hänge. Mit seinen Kindern und seiner Fliegerei konnte RM mich weniger begeistern; obwohl ich in den 80ern zwei Konzerte besuchte, fand ich erst Mitte oder Ende der 90er wieder zu ihm zurück.
Ich bin, sagen wir mal, ein kritischer Reinhard-Mey-Fan. Stücke wie "Das Meer" z.B. haben m.E. einen durchaus erhöhten Peinlichkeitsfaktor, trotzdem muß ich sie zuweilen hören, jaja. Das Wort Fan, ist mir aufgefallen, verwende ich meistens halbironisch. Weil ich wohl von vornherein ausschließe, daß ein halbwegs bei Verstand gebliebener Mensch das tut, was offenbar von "Fans" im strengen Sinn erwartet wird, also z.B. Unterwäsche verschiedener Art auf die Bühne werfen. Naja, das ist bei RM wohl auch nur in begrenztem Umfang vorgekommen :)
Jürgen
Dieser Beitrag enthält 187 Wörter


Wo ich hin will :-)
14.11.12 Hannes Wader in Kirchheim/Teck, Stadthalle
21.2.13 Uta Köbernick in Bietigheim Bissingen, Rommelsmühle
15.3.13
Annett Kuhr in Landau, Kreuz und Quer
3.5.13 Holger Saarmann, Tübingen

Petra
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#73

Beitrag von Petra » Do 10. Sep 2009, 21:25


Helmut schrieb:
Ein Fan findet Lieder gut, die ihm nie gefallen würden, wenn sie nicht von seinem angebeteten Star wären.

Solch ein Fan bin ich nicht. Erstens bete ich keinen Menschen an und zweitens bin ich noch so weit bei Sinnen, dass ich unterscheiden kann, was mir gefällt und was nicht. Es gibt durchaus Lieder von Reinhard Mey, die mir nicht besonders gefallen, aber dadurch, dass das nicht so viele sind, bin ich 'Fan' geworden. Es gibt aber noch mehr Künstler, die ich gerne höre, immer mal wieder ein anderer, je nach Gemütslage.
Ich habe gerade mal die alten Beiträge gelesen, der Thread ist ja fast genau 4 Jahre alt:

Skywise schrieb:
Musik-Fan: ja. Interpreten- oder Musikstil-Fan: nein.

*hihi* Das hat was, oder? Die Musik kann man nicht anbeten oder vergöttern und Unterwäsche kann man ihr auch nicht zuwerfen - und trotzdem kann man 'Fan von' sein. :roll:
Viele Grüße von Petra
Dieser Beitrag enthält 162 Wörter


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wenn man folgendes bedenkt:
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#74

Beitrag von Clemens » Do 10. Sep 2009, 22:26

Hallo Leuts,
die Sprache ist doch immer wieder ein ergötzlich Ding.
Sie kann uns nützlich sein beim Erklären schwierigster Zusammenhänge. Ebenso gut kann sie uns im Weg stehen, wenn wir uns über die Wahrnehmung eines Begriffes austauschen.
Warum muss ich, wenn für mich der Begriff Fan negativ besetzt ist, anderen diese ungute Gefühl "überhelfen"?
In meinem etymologisches Wörterbuch lese ich, dass der Begriff "Fan" mitte des 20. Jahrhunderts aus dem engl./amerik. Sprachgebrauch übernommen wurde. Er geht, wie hier schon oft festgestellt, auf das Wort fanatisch zurück. Da wiederum lese ich nun von einer Entlehnung aus dem lateinischen "fanaticus" im 16. Jahrhundert.
Fanaticus = "zum Kult, zum Heiligtum gehörend"
es steht anfangs für religiös schwärmerisch,
dann auch eifernd, ketzerisch
erst im 18. Jahrhundert setzte sich die heute vorherrschende, von der Religion losgelöste Bedeutung durch -
Eiferer, unduldsamer Vertreter einer Idee.

Bei diesem Werdegang muss ich schmunzeln und entscheide für mich:
Wenn sich jemand einen Fan nennen mag, weil er jemanden oder dessen Kunst mag, bewundert und davon berührt wird, dann ist das für mich völlig in Ordnung.
Wenn hingegen jemand betont er liebe den Fußball, denselben aber zum Anlass nimmt anderen Menschen zu schaden, dann reagiere ich sehr intolerant.
Herzlich Clemens .-)
Dieser Beitrag enthält 217 Wörter


...gebt mir einen Pass, wo „Erdenbewohner“ drin steht. Einfach nur „Erdenbewohner“ ... (Dota Kehr)
Was Du verschenkst, Momo, bleibt immer Dein Eigen; was du behältst, ist für immer verloren! (Eric-Emmanuel Schmitt)

Petra
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#75

Beitrag von Petra » Do 10. Sep 2009, 23:09

Hallo Gerd,

ich hab ein wenig gezögert mit diesem Posting, mich dann aber doch dazu durchgerungen, weil ich denke, es gehört auch sowas hierher...

warum hast Du gezögert? Natürlich gehört das hierher. Ich habe Deinen (längeren *g*) Aufsatz gelesen. :schwitz: Natürlich bin ich nicht immer Deiner Meinung, aber die Sache mal aus dem Blickwinkel eines anderen Musikers zu sehen, ist für mich sehr interessant. Im Übrigen glaube ich, dass diese Aussage ("Du singst wie...") normalerweise von Leuten kommt, die sich mit beiden Künstlern nicht so recht befasst haben. Ich bin auch mal beinahe in Teufels Küche gekommen, weil ich mich zu einer solchen Aussage 'zwingen' ließ. Ich habe von einem Liedermacher erzählt und die Leute wollten eine Vorstellung davon, 'wie' der wohl singt. Mit meinem Vergleich habe ich mich auch nicht unbedingt beliebt gemacht. Mit Reinhard Mey hatte ich natürlich nicht verglichen, von dem habe ich schon zu viel gehört. Je mehr man sich mit einem Künstler befasst, desto mehr erkennt man die Einmaligkeit. Wobei 'einmalig' ja nicht zwingend 'einmalig gut' bedeuten muss. ;-)

Ich fühle mich bei der Anrede "Meylinge" stets ein wenig unwohl. Hab ich mich hier unredlich hereingeschlichen?

Positiv ausgedrückt wird mit 'Meylinge' eine Gruppe (die Fans;-)) angesprochen, im Gegensatz zu einer Einzelperson. Negativ ausgedrückt werden Leute gewarnt, so nach dem Motto: 'Vorsicht, falls Dir alles, was Reinhard Mey betrifft, auf den Keks geht, schnell weg gucken.' Keinesfalls soll jemand ausgeschlossen werden, deshalb kann man sich auch nicht 'unredlich hereinschleichen'.
LG Petra
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wenn man folgendes bedenkt:
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#76

Beitrag von Holgi » Fr 11. Sep 2009, 10:54

Jeder interpretiert wahrscheinlich persönlich etwas anderes in den Begriff "Fan". Der eine möchte "frei sein" und sich keiner Gruppe (und deren vermeintlichen Gruppenzwang) anschließen - der andere sieht bei dem Begriff "Fan" alte Beatles-Aufnahmen von ohnmächtigen Teenagern oder Bilder von "Tokyo Hotel-Anhängern" und will sich nicht in deren Ecke wähnen.
Ich kann bei jedem bisherigen Posting ein bisschen Wahrheit entdecken und irgendwie haben alle recht.
Ich würde mich jedoch riesig freuen, wenn ich eine von den angesprochenen Weinflaschen besitzen dürfte. Auch bei mir hätte sie einen Ehrenplatz. Eben weil sie mich an ein Ereignis erinnert, an das ich gerne zurück denke.
Dieser Beitrag enthält 112 Wörter



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#77

Beitrag von Petra » Fr 11. Sep 2009, 13:35

Hallo Holger,

Ich kann bei jedem bisherigen Posting ein bisschen Wahrheit entdecken und irgendwie haben alle recht.

das könnten wir doch als versöhnliches Schlusswort für diese Diskussion nehmen. Dass es verschiedene Ansichten und Gefühle zu dem Wort 'Fan' gibt, ist inzwischen deutlich geworden - deutlicher geht es nicht mehr.
Und noch was ganz Anderes: Deine Frau malt wirklich wunderschön, da könnte ich auch Fan von werden (ohne Ohnmacht und fliegende BHs). ;-)
Viele Grüße von Petra
Dieser Beitrag enthält 81 Wörter


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#78

Beitrag von Helmut » Fr 11. Sep 2009, 13:53

Hallo Holgi

Holgi schrieb:
Der eine möchte "frei sein" und sich keiner Gruppe (und deren vermeintlichen Gruppenzwang) anschließen - der andere sieht bei dem Begriff "Fan" alte Beatles-Aufnahmen von ohnmächtigen Teenagern oder Bilder von "Tokyo Hotel-Anhängern" und will sich nicht in deren Ecke wähnen.


Beim Fußball nimmt der Befriff noch ganz andere Dimensionen an.
Und als Lehrer von Schülern, die zu extremen Verhalten neigen, versuche ich das gute Verhältnis zu ihnen auszunutzen, um ihren Fanatismus zu dämpfen, indem ich ihnen sage, ich verfolge Fußball, interessiere mich dafür, freu mich vielleicht soagr, wenn bestimmte Sportler oder Mannschaften gewinnen, bin aber kein Fan und wenn sie verlieren geht die Welt nicht unter.
Wahrscheinlich sollte man meine Beiträge mit diesem Hintergrund lesen.
Und wenn ich euch wie meine Schüler behandelt habe, dann ist das eine Berufskrankheit, für die die Kasse keine Therapie übernimmt.
Ich würde mich jedoch riesig freuen, wenn ich eine von den angesprochenen Weinflaschen besitzen dürfte.
Ich find, allein die Tatsache, dass ein eigenes Etikett gedruckt wurde, zeigt die Wertschätzung der Herrn M aus B gegenüber dem Forum, das ist mir mehr wert, als eine Unterschrift.

Petra schrieb:
das könnten wir doch als versöhnliches Schlusswort für diese Diskussion nehmen.
Jetzt hab ich aber den Beitrag schon geschrieben. Darf ich noch?
Liebe Grüße
Helmut
Dieser Beitrag enthält 235 Wörter


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#79

Beitrag von Angela » Fr 11. Sep 2009, 14:55


Helmut schrieb:
Jetzt hab ich aber den Beitrag schon geschrieben. Darf ich noch?

Uppps!!!! Schon passiert! ;-)
Dieser Beitrag enthält 16 Wörter


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#80

Beitrag von Petra » Fr 11. Sep 2009, 15:00

Hallo Helmut,

Jetzt hab ich aber den Beitrag schon geschrieben. Darf ich noch?
War ja nur Konjunktiv! :-D:-D
Ich sag auch noch was. :rotwerd:

Ich find, allein die Tatsache, dass ein eigenes Etikett gedruckt wurde, zeigt die Wertschätzung der Herrn M aus B gegenüber dem Forum, das ist mir mehr wert, als eine Unterschrift.

2007 und 2009 wurde kein extra Etikett gedruckt, aber wir haben uns trotzdem sehr gefreut. Ist ja gut, dass nicht jeder eine Flasche haben wollte, für alle hätten sie ja eh nicht gereicht. ;-)
LG Petra
Dieser Beitrag enthält 92 Wörter


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