Songs auf "Bunter Hund"

Reinhard Friedrich Michael Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und seit Ende der 1960er Jahre einer der populärsten Vertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May.
Quelle: Wikipedia mit Stand vom 20.06.2019 | Foto für Banner und Forum: Sven-Sebastian Sajak Deutsche Wikipedia
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Reinhard Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und ein Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May. Mey lebt seit 1977 in Berlin-Frohnau in zweiter Ehe mit seiner Frau Hella mit der er drei Kinder hat.
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Viktor
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#61

Beitrag von Viktor » Mo 7. Mai 2007, 02:11

moin leute,
habe die neue scheibe nun auch einige male angehoert und will auch mal meine meinung kundtun.
der titelsong "bunter hund" wurde ja nun schon oft kritisiert. also mir gefaellt der momentan am zweitbesten. er ist einer der wenigen auf dem album, wo ich jetzt spontan die melodie ansummen koennte. die zweite gitarre gefaellt mir auch sehr gut. und ich finde, dass man den text nicht unbedingt als selbstbeweihraeucherung verstehen muss: im gegensatz zu vielen von meys lieder, muss das "ich" hier meiner meinung nach nicht unbedingt als reinhard interpretiert werden. (ich bin relativ sicher, dass er sich selbst meint, aber das ist ja im prinzip egal.) die ein oder andere stelle im text gefaellt mir auch stilistisch ganz gut ("ich fasse, wenns mir passt, doch ich bin nicht zu fassen", ...).
besonders positiv erwaehnen moechte ich noch: "der fischer und der boss", weil einfach alles passt; ich brauche einen sommelier fuer die gewisse leichtigkeit und das lockere versmass und reimschema; "kai" fuer die refrainmelodie (uebrigens - die "moralpredigt" am ende find ich zwar vorhersehbar, aber passend) sowie "danke, liebe gute fee" und "friedrichstraße" fuer die idee.
besonders negativ hab ich momentan im sinn: "ich bin verliebt in meine sektretaerin" aus den von mickey genannten gruenden (naja gut, ein paar gute reime auf "-aerin" hat er gefunden); "wotan und wolf", weil ich das thema fast noch unwichtiger als die "nicht wirklich nuetzlichen gegenstaende" finde und auch sonst nichts gutes dran finden kann (und das langgezogene "imbissstand" nervt mich jedes mal)
alle lieder, die ich jetzt nicht genannt habe, duerften in die kategorie "nicht auffaelig" fallen. zB "schraders filmpalast" fand ich textlich sehr gut (wie so vieles von rm), als ich es auf der webseite las, aber die musik hat meinen eindruck irgendwie gerade nicht verbessert. es rattert sich irgendwie einfach so seicht runter.
kanns leider nicht besser beschreiben.
aber die erfahrung lehrt: eindruecke aendern sich. manche unspektakulaere melodie wird sich nach noch einigem "schoenhoeren" vielleicht als ohrwurm rausstellen, wer weiss...
gruss
viktor
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Mickey
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Songs auf "Bunter Hund"

#62

Beitrag von Mickey » Mo 7. Mai 2007, 08:51

Liebe Eurydike,
ich bin sprachlos: wir scheinen ja einen unglaublich ähnlichen Geschmack zu haben. Deine Kommentare zu den einzelnen Liedern würde ich allesamt unterschreiben!
Liebe Grüsse
Mickey
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Lance
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Songs auf "Bunter Hund"

#63

Beitrag von Lance » Mo 7. Mai 2007, 16:19

Hallo Ihr Alle!
Vor einiger Zeit habe ich mir dann auch einen Digi-Fotoapparat gekauft.
Der macht nun leider immer wieder solche "blaustichigen" Bilder, so als wenn man auf einem fremden Planeten in einer chromhaltigen Atmosphäre herumläuft.
Ich bearbeite das immer nach.
Dann kommt ordentlich grün und braun und gelb und rot hinein.....
=============
Ich bleibe bei meiner Einschätzung, die ich schon vor einigen Jahren äußerte. Zusammen betrachtet und unterm Strich fehlen mir doch die Melodien.
Die Skizzen die er zeichnet sind wie immmer treffend. (Sommer 52 ), aber hören tu ich dann doch lieber "Sommer" oder die "Zeit des Gauklers" oder "Musikanten sind in der Stadt"
Misstrauisch wurde ich schon wieder früh!
Stolz wurde verkündet, die Lieder für das neue Album hätten schon Ende 2006 fertig vorgelegen.
Für mich klingt das aber nach der falschen "Akkord" Arbeit.
Ein bisschen mehr Zeit sollte er sich geben, damit ein paar Melodien kommen.
Die passenden Texte dafür findet er dann schon anschließend!
Da hab´ich keine Zweifel.
Zuletzt ist es wohl eher andersherum gelaufen.
Streng am Schreibtisch sitzend und dann müssen halt 12 Lieder her.
Übrigens empfinde ich ähnliches auch für die Gesangstimme des Robert Zimmermann´s. Was nützen all die guten Texte, wenn die Melodien sich so dahinschleppen. Die Melodien wohlgemerkt - nicht die Qualität der Aufnahmen, der Musiker, des reinen Handwerks etc...
Das ist bei dem neuen Mey-Ling ein großes Plus!
Es wurden schöne Instrumente und klangvolle Gitarren
eingesetzt.
Die machen dann auch ein bisschen was wett!
Tja, so seh ich das.
Schönen Gruß!
Lance
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Clemens
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#64

Beitrag von Clemens » Di 8. Mai 2007, 01:12

Hallo Ihr Lieben,
habe mir tatsächlich heute die CD gekauft und sie einmal durchgehört. Fürs erste hatte ich wohl meine Erwartungen zu hoch geschraubt.
Bislang meinte ich auf jeder neuen CD schon beim ersten Anhören ein Fünkchen eines "gereifteren" Künstlers und ein Fünkchen etwas wirklich Neues und ein Fünkchen etwas Überraschendes zu entdecken. Sehr oft habe ich später viel mehr davon gefunden.
Ich hoffe, das das Ausbleiben solcher Empfindungen auch meinem schwindenden Aufnahmevermögen geschuldet ist und ich noch fündig werde.
Wei Reto und Heike es so schön vorgemacht haben, :anbet: versuche ich auch zu jedem Titel einige Stichworte zu setzen.
Sommer 52
Der Text ist nett aber nicht mehr, die Melodien sind mir teilweise zu nah an "Jahreszeiten" u.a. mehr
Der Fischer und der Boss
Ein tolles Lied (vielleicht linst das "Narrenschiff" nicht unbeabsichtigt ein wenigum die Ecke).
Wotan und Wolf
Das ist ein schönes kafkaeskes Stück.
Bunter Hund
Das Lied hat für mich nicht einen Bruchteil des Charmes der "Malene-Klaus-Kreation" die im "Booklet" zu sehen ist.
Ich bin verliebt in meine Sekretärin
Das ist glaubhaft und für mich trotzdem nicht ansprechend.
Drei Kisten Kindheit
Das war das einzige Lied, in welchem ich fast weitergeklickt hätte, Ihr wisst schon an welcher Stelle...
Drei Jahre und ein Tag
Das kllingt für mich nach ordendlichem Handwerk. (abgesehen von der Recherche, denn nach meiner Bibel war zwar der Vater von Jesus, also Joseph, ein Zimmermann. Von Jesus selbst wird nur einmal geschrieben "der Sohn des Z.")
Danke, liebe gute Fee
Nett, aber nicht nur wegen des oberflächlichen Frauenbildes für mich ein entbehrliches Lied.
Ich brauche einen Sommelier
Ja gut, wenn er den halt braucht.
Friedrichstraße
Endlich wieder ein gewohnt gutes RM-Lied, gut zu hören.
Kai
Das ist mein "Nr.1 -Lied" - wohl auch, weil der erste meiner Söhne gerade verbindlich in meine "Verweigererfußstapfen" gestiegen ist.
Große Schwester
Schade, dass dieses wichtige Lied für mich so deutlich ein "Das musste nun endlich sein - Lied" geworden ist.
Schraders Filmpalast
Ein hübsches Lied, aber da sind Welten bis zu beispielsweise "Gib mir Musik".
Ich hoffe wirklich, dieser erste Begegnung mögen genügend folgen um mir dies CD auch zu einem Nutz - statt Putzgegenstand werden zu lassen.
Seid lieb gegrüßt von Clemens :-)
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#65

Beitrag von Doro1100 » Di 8. Mai 2007, 09:40

Hallo Clemens!
(...abgesehen von der Recherche, denn nach meiner Bibel war zwar der Vater von Jesus, also Joseph, ein Zimmermann. Von Jesus selbst wird nur einmal geschrieben "der Sohn des Z.")

Darüber bin auch gestolpert und hab mal nachgeforscht beim "Bodenpersonal" und bei Wiki ;-) Aber Du hast Recht...
Als erster Sohn einer frommen jüdischen Familie lernte Jesus den Beruf seines Vaters (Mk 6,3 ; Mt 13,55). Josef war Bauhandwerker (griech. τεκτων; früher oft irreführend als „Zimmermann“ übersetzt), also wohl im Haus- und Schiffbau tätig. Als Junge musste Jesus vermutlich beim Broterwerb für die Familie helfen (Lk 2,51). Dass er selbst dieses Handwerk ausübte, ist jedoch unbelegt.

Viele Grüße
von Doro
P.S. "Sommer 52" erinnert mich viel zu sehr an "Das Ende der Saison" und darum werde ich das Lied nicht so mögen..Schade eigentlich, der Text gefällt mir sehr gut..:-(
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#66

Beitrag von migoe » Di 8. Mai 2007, 10:40

Liebe Doro,
P.S. "Sommer 52" erinnert mich viel zu sehr an "Das Ende der Saison" und darum werde ich das Lied nicht so mögen..Schade eigentlich, der Text gefällt mir sehr gut.

ich kann nicht verstehen, wie "Sommer '52" mit "Das Ende der Saison" in Zusammenhang gebracht werden kann! Das sind zwei vollkommen unterschiedliche Lieder, die nicht mal thematisch miteinander zu tun haben.
Das eine Lied (Sommer '52) ist eine gedankliche und sehr persönliche Rückschau auf Kindertage, das andere (Ende der Saison) handelt von den Gefühlen und Eindrücken am Ende einer Feriensaison (und im letzten Satz auch vom Ende des letzten Lebensabschnittes).
migoe
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#67

Beitrag von Petra » Di 8. Mai 2007, 11:02


ich kann nicht verstehen, wie "Sommer '52" mit "Das Ende der Saison" in Zusammenhang gebracht werden kann! Das sind zwei vollkommen unterschiedliche Lieder, die nicht mal thematisch miteinander zu tun haben.

Hallo Migoe,
ich glaube fast, dass Doro gar nicht Viertel vor Sieben meint - und schon gar nicht meint sie eine thematische Ähnlichkeit.
Die CD Bunter Hund ist noch nicht in meinem Besitz, schließlich war ja noch nicht Muttertag. ;-) Deshalb bin ich auf die Hörproben angewiesen, Augusti hat freundlicherweise weiter oben einen Link gepostet.
Wenn ich dort Sommer '52 anklicke, höre ich einen Schnipsel, der sich fast anhört wie Das war ein guter Tag - nur halt mit anderem Text.
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#68

Beitrag von Mickey » Di 8. Mai 2007, 11:30

Liebe Petra,
und Du bringst jetzt auch noch "Viertel vor sieben" ins Spiel... :-D
Für mich ist es so: "Sommer 52" klingt an gewissen Stellen wie "Das war ein guter Tag" - und "Der Fischer und der Boss" (am Ende der Verse!) wie die "Eisenbahnballade".
Liebe Grüsse
Mickey
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#69

Beitrag von Doro1100 » Di 8. Mai 2007, 12:31

@migoe Ähnlichkeiten mit "Ende der Saison" glaubte ich lediglich an der Melodie zu erkennen und nicht inhaltlich..

@Petra "Viertel vor Sieben" ? :weissnicht: :-? Wie kommst Du jetzt darauf?

@Reto Stimmt - ja, auch dieses Lied klingt ähnlich.

So..oder so..ich hab jedenfalls bei diesem Lied das Gefühl, das die Melodie mir altbekannt ist und nur der Text neu :gruebel:
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#70

Beitrag von Petra » Di 8. Mai 2007, 12:32


und Du bringst jetzt auch noch "Viertel vor sieben" ins Spiel... :-D

Au weia!! :rotwerd: :rotwerd:
Wir sollten uns einen Künstler suchen, der nur fünf Lieder hat, da kann man sich nicht so verirren. *g*
Naja, wenigstens Das ist ein guter Tag habe ich hinbekommen, ich habe lange genung gebraucht, bis ich drauf kam, woher mir die Melodie so vertraut war.
Bei Der Fischer und das Boot sind mir noch keine Parallelen aufgefallen. :roll:
Viele Grüße von Petra
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#71

Beitrag von Mickey » Di 8. Mai 2007, 13:06

Hallo, Ihr Lieben,
wenn wir schon dabei sind: ich muss immer wieder darüber lachen, was im Jahre 2000 ein User (keine Ahnung mehr, wer das war) geschrieben hatte: "Serafina - ja, Du kannst!"
Ganz so schlimm ist es auf dem neuen Album dann doch nicht.
Liebe Grüsse,
Mickey
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#72

Beitrag von migoe » Di 8. Mai 2007, 13:08

Also, um das ganze noch perfekt zu machen, finde ich, der fünfte Akkord von "Nanga Parbat" klingt ganz eindeutig wie der 7 Akkord in der achten Strophe von "Die Eisenbahnballade", aber nur, wenn man das Ding rückwärts hört und nebenbei die "Tagesschau" in der gleichen Lautstärke laufen lässt....obwohl, wenn ich's mir genau anhöre, könnte es sogar wie der zweite Akkord in der ersten Strophe von "Vernuft breitet sich aus..." klingen, aber nur, wenn ich ganz genau hinhöre, und an einem Dienstag Vormittag und, wenn ich ganz fest daran glaube ;-)
Ne, mal ehrlich, ich bin der Meinung, "Sommer '52" hört sich ganz klar wie "Sommer '52" an, ganz egal, ob nun am Anfang, in der Mitte oder am Ende einer Strophe irgendwelche "Anleihen" eines früher entstandenen Liedes zu vernehmen sind. "Sommer '52" kann doch auch nichts dafür, dass Mey sich bereits in früheren Liedern mit seinen Erinnerungen an die Kindheit auseinandergesetzt hat. Wer die letzten 24 Alben von Mey durchhört wird auf jedem die gleiche Mischung an Melodien und Themen finden wie bei "Bunter Hund" - und genauso viele neue thematischen Ansätze und melodische Umsetzungen. Weder ist das eine überraschende Erkenntnis, noch langweilige Eintönigkeit - so ist er halt der Mey, wer sich "Bunter Hund" kauft, sollte doch erwarten, dass hier Lieder von Reinhard Mey drauf sind, und nicht von irgendeinem anderen Künstler, oder?!
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#73

Beitrag von Mario » Di 8. Mai 2007, 13:29

Ich kann Migoe nur zustimmen, obwohlich ich die CD noch nicht gehört habe (ist gerade mit der Post angekommen, liegt zuhause, doch da komme ich erst morgen abend wieder hin :schimpfen: )
Es gibt 12 Töne und viele Rhythmen. Wenn ein Musiker sich jahrzehntelange mit seiner Musik beschäftigt hat, klingt es irgendwie immer wieder gleich, aber doch völlig anders. Tonfolgen wiederholen sich, da gibt es kein dran vorbei. Schlimm wird es erst, wenn sich ganze Melodien wiederholen und selbst das passiert auch sehr renomierten Künstlern oft, ohne dass sie es selber merken.
Ich habe mir mal Gedanken darüber gemacht, wieso ich ständig darauf warte, dass Wader, Mey und Konsorten neue Alben rausbringen udn wenn diese dann da sind "enttäuscht" bin, dass es wieder das gleiche ist. Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ich noch enttäuschter wäre, wenn es etwas anderes wäre :-D
Lustig hört bei mir erst da auf, wo ich bewußt einen andren Künstler wähle und doch wieder WMW höre. Aber mangels Vergleichsmöglichkeiten (Bekannheitsgrad) sagen auch viele zu meinen Lieder: Das klingt wie Mey, Wader, Degenhardt (nee, Wecker hab' ich noch nicht gehört, aber den kennt aus meinem Bekanntenkreis wahrscheinlich niemand :wink: :rotwerd:
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12 Töne, 24 Buchstaben, viel Gefühl im Bauch - ein neues Lied ist entstanden

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#74

Beitrag von migoe » Di 8. Mai 2007, 14:15

Ich habe das Gefühl, wir sind an dem Punkt angekommen, an dem sich jede/r fragen sollte, warum er/sie sich auf ein Album des jeweiligen Lieblingskünstlers/-bands freut. Ist es, weil man neue Lieder der bekannten Art hören möchte, oder weil man ihn/sie von einer neuen Seite kennenlernen möchte.
Meiner Meinung nach ist es für einen Künstler gefährlich, wenn er sich zu häufig "wandelt", denn dann vergrault er jedes mal neu die treuen und eventuell beim letzten Mal gewonnenen Fans, bis er irgendwann nicht mehr deutlich erkennbar und einordenbar ist.
Um auf Mey zurückzukommen:
Wem die Lieder von Reinhard Mey Anfang der 70er Jahre zu leise, zu angepasst und zu "langweilig" waren, der wurde in den 80ern in seiner Meinung bestärkt und hat leider auch in den 90er Jahren keine "Verbesserung" feststellen können. Diese Menschen werden natürlich auch alle Alben seit "Einhandsegler" als "typisch Mey" betiteln und haben damit natürlich recht.
Es soll aber auch Menschen geben, die heute der Meinung sind, Mey hätte mit der Zeit an Schärfe und Spitzzüngigkeit nachgelassen, die Lieder wären eher düster und introvertiert, es ginge nur noch um Familie, gegen Krieg und Tierquälerei. Die "richtig großen Themen" würden von Mey nur noch hier und da thematisiert werden. Diese Menschen warten immer noch auf "Antrag auf Erteilung eines Antragformulars II" und können mit dem Sarkusmus von "Friedrichstraße" oder der Ironie von "Serafina" oder "Wotan und Wolf" wirklich gar nichts anfangen. Vielleicht auch, weil man sich tiefer mit diesen Liedern beschäftigen muß und sich die Aussage nicht sofort auf den ersten Blick erschließt.
Schließlich sind da noch die Fans, die sich Liebeslieder vom Schlage "Sommer" oder "Ich liebe Dich" wünschen, die poetisch und feinsinnig aber allgemein gehaltene Liebesbekundungen wünschen, die je nach Gelegenheit passend vorgebracht werden können, ohne große Anpassungen vornehmen zu müssen. Für diese Menschen sind Lieder wie "Ich bin verliebt in meine Sekretärin" ein Schlag ins Gesicht, weil Mey hier nicht allgemeingültige Liebesfloskeln wiederkäut und herrlich poetisch aber nichtssagend ein weiteres Hohelied auf die Liebe geschrieben hat, sondern einfach seiner "Lieben" ein Liebeslied geschrieben hat - was für ein Kompliment für die Geliebte :-D
Wer die Seite reinhardmey-online.de kannte, hat vielleicht noch das Liederarchiv im Gedächtnis, wo die Lieder Mey in unterschiedliche Kategorien eingeteilt abrufbar waren. Viele Lieder waren natürlich in mehr als einer Kategorie zu finden, in einer Kategorie waren aber die meisten Lieder zu finden -> Kategorie der autobiografischen Lieder!
So war es immer, so wird es immer sein. Das ist nun mal eine der größten Attitüden dieses Liedermachers. Wem das nicht gefällt, der muß sich wohl oder übel eine längere Pause von diesem Künstler gönnen - manche Dinge kann man besser einordnen, wenn man eine Weile Abstand davon genommen hat.
Nun komme ich nochmal an den Anfang dieses Beitrages zurück:
Einem anderen berühmten Liedermacher (Wolf Biermann) wird das Zitat nachgesagt:
Nur wer sich ändert, bleibt sich treu!

Sich treu bleiben, heißt nicht, sich nicht zu ändern (oder anzupassen), wer sich aber ständig anpasst, vergißt bald, wer er selber ist, und wird sich damit irgendwann selbst untreu. Der Grad zwischen dem einen und dem anderen Extrem ist (wie so oft) sehr schmal und jeder muß für sich selber entscheiden, wann welche Richtung "echt" und passend ist.
Ich bin mir sicher, Reinhard Mey hat dazu eine gesunde Einstellung und wird sich immer selber treu bleiben, auch wenn es immer wieder Stimmen geben wird, die ihm nachsagen, hier würde einer seit 30 Jahren immer wieder die gleichen Lieder in leichter Variation veröffentlichen ;-)
migoe, der hier bewusst "leicht" überspitzt argumentiert :-D
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#75

Beitrag von Petra » Di 8. Mai 2007, 14:19


nee, Wecker hab' ich noch nicht gehört, aber den kennt aus meinem Bekanntenkreis wahrscheinlich niemand :wink: :rotwerd:

Vielleicht doch? :gruebel: Nur klingt halt Klavier nun mal ganz anders als Gitarre... :roll:
Gruß, Petra
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#76

Beitrag von Mickey » Di 8. Mai 2007, 19:37

Lieber migoe
Eine kurze Reaktion auf Deine Mitteilung: ich kann Deine Meinung völlig nachvollziehen. Teile sie aber nicht. :-D
Denn: es gibt für mich einen Unterschied zwischen den Aussagen "ein Künstler hat seinen Stil" und "ein Künstler schreibt sich selber ab". Ich habe gar nichts dagegen, ja: ich wünsche es mir sogar, von jemandem die Fortsetzung von Altbewährtem geliefert zu bekommen, was bei Mey jahrelang in der Tat der Fall war. Einiges war schon irgendwie, zwischen den Zeilen zumindest, bekannt, aber immer hat er eine neue Nuance, einen neuen Gedanken, einen neuen Farbton hineingebracht. Das ist, wiederum: meine Meinung!, heute eben nicht mehr der Fall.
Als Gegenbeispiel zu "Bunter Hund" könnte ich wohl jedes Album bis sicher 1998 nennen. Nehmen wir "Hergestellt in Berlin" (1985), das ich heute hervorgekramt habe (nachdem ich gestern schon anderes für mich wiederentdeckt habe) - was kriegen wir da? 12 Lieder mit einer Gesamtlänge von knapp 40 Minuten, die in sich geschlossen sind, ein kurzes Intro haben, einen Text, der sich nicht über lange Verse und lange Strophen ergiesst, sondern umgangssprachlich und doch sehr bis einigermassen gescheit formuliert sind (die Lieder 1 und 12 vergesse ich lieber wieder), eine eingängige und doch nicht zu eingängige, zu simple, zu billige Melodie bieten - die aber, wie angetönt, irgendwann auch wieder zu Ende ist. Nie ereilte mich dabei der Gedanke: "stopp, Mey, ich hab' verstanden, es reicht!". Beim neuen Album ist das anders, und zwar in beinahe allen Punkten und Kriterien, die ich aufgezählt habe.
Das ist an und für sich nicht schlimm. Ein Künstler darf sich gerne weiterentwickeln. Ich mag und erwarte das in gewissem Sinne ja auch. Und weiterentwickelt hat sich Mey ja in der Tat. Gerne darf er sich auch in eine Richtung orientieren, die mir nicht gefällt - das ist okay. Was mir aber nicht so gefällt und worauf ich deshalb aufmerksam mache, ist, dass das neue Album zum einen viele Melodien und Themen enthält, die es so oder so ähnlich in seinem Werk schon gibt, und zum anderen - das mag gemein klingen - in Richtung einer Karikatur abdriftet.
Was habe ich mich gestern am Nonsense von "Hab' Erdöl im Garten" erfreut. Völliger Unsinn - aber in sich konsistent und erst noch einmalig in Meys Werk. Ebenso die "Homestory".
Oder um auf "Hergestellt in Berlin" zurückzukommen: "Es ist doch ein friedlicher Ort" ist doch grossartig: in dreieinhalb Minuten gesagt, was gesagt werden soll, bedeutungsschwer, aber nicht überlastet, nicht überfrachtet. Kurz und bündig.
Nun ja. Entschuldige bitte die fehlende Struktur - aber das sind einfach ein paar Gedanken, die ich mir in diesen Tagen und insbesondere nach der Lektüre Deiner Mitteilung gemacht habe. Wie gesagt, ich kann Deine Meinung nachvollziehen, bin aber weiter der Ansicht, dass das neue Album kaum Neues bietet.
Schade für mich, gut für Dich. :-D
Liebe Grüsse
Mickey
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Songs auf "Bunter Hund"

#77

Beitrag von JuergenF » Di 8. Mai 2007, 21:57

Ach ja, jetzt hab ich auch wieder eine CD mehr, und glaube nicht, einen Fehlkauf gemacht zu haben. :-)
Natürlich, die altbekannten Reinhard-Schwächen sind da, paar Klischees zuviel, bißchen zu fluffig hier und da, aber gibt doch genug Interessantes zu entdecken. Mit den Hundeliedern hab ich immer ein Problem, denn ich mag keine Hunde. :-D Zugegeben, er macht das beste aus dem Thema! :goethe:
"Ich tu was, keine Angst, ich will nicht nur spielen." - find ich nett. Aber was ich an der ganzen Scheibe am besten finde, ist die Lehrerschelte in den "3 Kisten". Großes Kino. :wink:
Viele Grüße
Jürgen
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Wo ich hin will :-)
14.11.12 Hannes Wader in Kirchheim/Teck, Stadthalle
21.2.13 Uta Köbernick in Bietigheim Bissingen, Rommelsmühle
15.3.13
Annett Kuhr in Landau, Kreuz und Quer
3.5.13 Holger Saarmann, Tübingen

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#78

Beitrag von Clemens » Mi 9. Mai 2007, 00:58

Lieber migoe,
Ich habe das Gefühl, wir sind an dem Punkt angekommen, an dem sich jede/r fragen sollte, warum er/sie sich auf ein Album des jeweiligen Lieblingskünstlers/-bands freut.
Ich dachte bislang diese Runde wäre eine Folge solcher Gedanken. Die Vielfalt der Antworten, welche sich in den persönlichen Empfindungen der jeweils anderen Leute erschließt, hat für mich neue Hör - und Denkansätze bereit.
Es liegt mir in keiner Weise daran bewertend Noten zu verteilen oder gar Lieder zu zerpflücken nur um schon dagewesenes zu entdecken. Es ist einfach interessant wie verschieden oder auch fast identisch mehrere Menschen beim Kennenlernen der gleichen Musik empfinden.
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#79

Beitrag von Holgi » Mi 9. Mai 2007, 20:09

So möchte ich mich auch mal zu dem neuen Album äußern. Ich habe bei´m lesen der Beiträge fast schon den Eindruck, dass Herr Mey den Erwartungen eigentlich fast schon nicht gerecht werden kann.
Die Eindrücke sind natürlich grundweg subjektiv. Ich teile einige Ansichten daher nicht, möchte aber auch nicht dagegen diskutieren. Muss man akzeptieren.
Leider habe ich im Auto keine so gute Musikanlage, daher bewerte ich die Musik jetzt nicht. Da ist die Qualität zu Hause sicher besser.
Sommer 52
ist für mich ein typisches Mey-Lied. Eine schöne Story, die sich auch bei´m hören bildhaft im Kopf darstellt.
Der Fischer und der Boss
ist mein Highlight auf der CD, was den musikalischen Aufwand angeht. Ich wünschte, es würde mal ein ganzes Album in dieser Art geben.

Wotan und Wolf
ist für manche nicht (vom Thema) von Bedeutung? Gerade deshalb finde ich dieses Lied sehr ansprechend. Eine Szene, der fast niemand irgend eine Bedeutung beimisst, wird gefühlvoll erzählt. Was ist schon so ein Köter?
Gute Idee.
Bunter Hund
ist musikalisch nicht so mein Fall, aber kommt live bestimmt ganz gut. Das er sich dabei selbst belobhudelt, denke ich nicht. Ich vermute, er hat das Thema bei der Entstehung des Textes laufen lassen. Es hat sich selbstständig gemacht. So kann jeder etwas von sich in dem Text wieder finden. Auch ich.
Ich bin verliebt in meine Sekretärin
Wieder ein typisches Mey-Lied mit Betreff: Frau.
Spricht mich nicht so sehr an, da es zu persönlich ist.

Drei Kisten Kindheit
finde ich, ist ein weiteres Highlight. Da steht ein Vater und lässt seinen Gedanken bei der Ansicht der Kisten freien lauf. Das dabei auch Erinnerungen an Ereignisse kommen, die nicht angenehm waren und die Wut darauf, kann ich gut nachvollziehen. Die Sache mit den Lehrern scheint sehr tief zu sitzen. Daher ist es für mich völlig legitim und glaubwürdig, wenn er das in seinem Lied einbaut.
Drei Jahre und ein Tag
Eine Ode an das Handwerk.
Gefällt mir sehr gut auch eines der besseren Lieder auf der CD. Man lernt sogar noch was. Es schwingt so ein bisschen Wehmut mit.
Danke, liebe gute Fee
Darin beweist er wieder einmal seinen Wortwitz.
Auch typisch Mey.
Der Schluss ist der Brüller!
Ich brauche einen Sommelier
ist ein schönes Lied, gibt mir aber nichts. Selbst nach dem zweiten hören frage ich mich noch: Was hat er da eigentlich gesungen, worum ging es jetzt?

Friedrichstraße
Interessante Gedankengänge, musikalisch sehr schön umgesetzt. Hat sich nicht jeder schon mal gefragt, nach wem die Straße eigentlich genau benannt ist, in der man sich gerade aufhält?

Kai
ist auch ein Highlight. Sentimental und ernst, ohne überzogen zu wirken.
Einfach klasse!
Große Schwester
Berührt mich auch nicht, da zu persönlich.
Schraders Filmpalast
Zwar bin ich kein Berliner, aber das Thema lässt sich ja auch auf alle anderen Städte übertragen.
Er hat absolut recht. Erst wenn es weg ist, erkennt man den Verlust.
Für mich eine weitere Mey-CD, die durchaus mit den Veröffentlichungen der letzten Jahre mithalten kann.
Persönlich würde ich mir allerdings mal ein Album mit richtig vielen Instrumenten wünschen. Dann ist die Live-CD im Jahr darauf um so interessanter.
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Mario
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Registriert: Mo 24. Jan 2005, 11:30

Songs auf "Bunter Hund"

#80

Beitrag von Mario » Fr 11. Mai 2007, 07:24

So, nun habe ich die CD auch diverse Male gehört und ich muss sagen:
Ich kann jede einzelne Meinungsäußerung der letzten vier Seiten bestätigen. Die Lieder sind etwas ganz neues und trotzdem erkennt man alte Melodie und Wrke (Mey halt) darin wieder. Die Texte berühren mich und sind mir gleichzeitig teilweise zu klischeehaft (kommt ganz auf meine Stimmung an. Ich habe z.B. einen riesigen Unterschied bemerkt zwischen morgens (auf dem Weg zur Dienstreise) und abends (nach der Dienstreise). Das gleiche Lied wirkte plötzlich ganz anders).
Das einzige was mich richtig nervt an der CD ist der Bonustrack, oder besser gesagt, die Pause vor dem Bonustrack. Im Auto mit CD Wechsler hast du ständig das Gefühl, jetzt ist etwas kaputt. Ich werde mir am Wochende wohl eine "gute" CD machen - ohne Pause, damit ich pausenlos Mey hören kann.
P.S. Als ich die neue von Hannes Wader bekommen habe, habe ich gedacht, dass ich diese CD nicht so häufig hören kann, weil mir die Lieder irgendwie zu schwierig vorkamen. Bei Mey genau umgekehrt - Hannes Wader höre ich inzwischen teilweise vier fünfmal hintereinander. Mal sehen wie das mit Mey wird.
Mario
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12 Töne, 24 Buchstaben, viel Gefühl im Bauch - ein neues Lied ist entstanden

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