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Reinhard Friedrich Michael Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und seit Ende der 1960er Jahre einer der populärsten Vertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May.
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Reinhard Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und ein Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May. Mey lebt seit 1977 in Berlin-Frohnau in zweiter Ehe mit seiner Frau Hella mit der er drei Kinder hat.
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#1

Beitrag von Petra » Di 17. Feb 2009, 01:07

Am Montag habe ich zufällig das RTL-Magazin 'EXTRA' gesehen. Da wurde ein Beitrag gezeigt Die falschen Italiener.
Es wurde festgestellt, dass es in Berlin anscheinend keine italienischen Gaststätten gibt, die von Italienern betrieben werden. Außerdem wurden noch spanische Lokale überprüft. Es ist abenteuerlich, wie viele Nationalitäten sich da tummeln und italienisch oder spanisch kochen. Da gibt es Köche aus Jemen, Afghanistan, Iran, Syrien, Arabien, Marokko, Türkei, Indien, Portugal, Russland und mehr und.... ach ja, aus Deutschland auch. ;-)
Ein sogenannter Vielanbieter, der gleichzeitig alle möglichen Gerichte verkaufte (Döner, Pizza, alles mögliche), hatte mit alledem gar nichts zu tun und stammte selbst aus Indien.
Bei Reinhard Mey wird das Thema ja eher liebevoll behandelt, aber tatsächlich ist das wohl nicht ganz so witzig. Ich möchte jedenfalls keine Pizza mit arabischen Gewürzen.
Das scheint aber überall so zu sein. Als ich vor einigen Jahren in einem Londoner Hotel 'English breakfast' bestellte, hat mich das auch nicht so recht überzeugt. In der Küche wuselten jede Menge Russen herum.
Jedenfalls dachte ich gestern sofort an Serafina, die sich als Valentina entpuppt.
Viele Grüße von Petra
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#2

Beitrag von Mario » Di 17. Feb 2009, 07:20

Ich habe den Bericht auch gesehen und schon dabei gedacht ???????
Mein deutscher Freund hat schon mal einen japanischen Fernseher repariert und ich wars zufrieden, weil das Bild und er Ton nachher wieder gut waren - oder anders ausgedrückt: Auch ich koche ab und an italienisch - und wenns schmeckt, why not?
Mario
P.S. Wenn ein Italiener italienisch kocht und es schmeckt mir nicht, finde ich das schlimmer:-)
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#3

Beitrag von moni » Di 17. Feb 2009, 08:04

Hallo Petra,
bei deiner Geschichte fällt mir spontan eine Begebenheit in (war das nicht in Bielefeld beim Geburtstagkonzert von Hannes Wader :-D ?) ein. Da wollten wir doch auch was zu essen bestellen und als einige beim auswählen ein paar Probleme hatten wurden wir gefragt. "Soll ich zu meinem Bruder gehen (Dönerbude, Pizzabäcker, Chinese) wir finden schon was zu essen für sie. Das sind alles meine Brüder".
Wenn ich daran denke muss ich immer noch lachen.
LG Moni
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#4

Beitrag von Petra » Di 17. Feb 2009, 08:47

Hallo Mario,

P.S. Wenn ein Italiener italienisch kocht und es schmeckt mir nicht, finde ich das schlimmer:-)

stimmt schon. Bei mir zählt Kochen nicht gerade zu den Lieblingsbeschäftigungen, aber einem Koch würde ich eigentlich schon zutrauen, dass er 'anders' kochen lernen kann. Klappt aber anscheinend nicht so recht. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es einem Marokkaner reichlich egal ist, ob das italienische Essen, das er in Deutschland anbietet, auch als solches durchgehen kann. Vielleicht meint er sogar, uns einen Gefallen zu tun, wenn er dem Essen einen (für ihn) heimatlichen Anstrich gibt. Und ein Vielanbieter müsste ja in allen Küchen zu Hause sein, um diese Aufgabe zu stemmen - irgendwie nicht sehr wahrscheinlich.
Viele Grüße von Petra
@Moni: Jetzt, wo Du es sagst, kann ich mich auch wieder ungefähr daran erinnern. Ja, das war in Bielefeld, nach dem tollen Konzert. *g*
Dieser Beitrag enthält 151 Wörter


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#5

Beitrag von Holgi » Mi 18. Feb 2009, 14:13

Wenn ich mich dazu entscheide, italienisch (oder andere Nationalität) essen zu gehen, möchte ich auch italienische Essen angeboten bekommen. Es ist aber schon sehr schwierig, da viele Gerichte in der Zubereitung ja an den europäischen Geschmack angepasst werden. Hinzu kommt, das die Zutaten industriell hergestellt und in der Küche zubereitet werden. Daher schmeckt es oft überall gleich, wenn man z.B. zum "Griechen" geht.
Generell ist es mir egal, ob der Chef eines italienischen Reataurants ein Koreaner ist. Aber er muss italienisch kochen Können!
Ein ähnliches Thema ist momentan in der Presse zu finden. Es betrifft den "Döner Kebab", der seinen Namen oft nicht verdient.
Hier ein Link dazu:
http://www.laves.niedersachsen.de/maste ... _I826.html
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#6

Beitrag von moni » Mi 18. Feb 2009, 19:38

Viele Gerichte die uns hier in Deutschland als nationales Gericht von werweißwoher serviert werden sind eingedeutscht.
Ehrlich gesagt esse ich schon in anderen Ländern die dort angebotenen ländertypischen Gerichte oft sehr gerne (aber nicht immer), aber beim hiesigen Chinesen/Koreaner/Japaner usw. bin ich über die deutsche Variante doch sehr froh. Gewisse Dinge mag ich, weder hier noch woanders, einfach nicht essen, egal ob Maden (geröstet oder nicht) Würmer, Kakerlaken, Hund usw.
Ja ich weiß Vorurteile. Mein Junior sagt mir auch immer, "geröstete Mandeln sind total lecker".
LG Moni
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