Technische Probleme mit den Einloggen über das Usermenü.

Was ist geschehen?

Für die Forensoftware wurde ein neues Update eingespielt. Dabei wurden von den Entwicklern einige Funktionen geändert, die für mehr Sicherheit beim Umgang mit Login Daten sorgen sollen. Dafür müssen aber einige Teile der Webseite umprogrammiert werden, die von Modulen verwendet werden, die auf die Änderungen am Hauptprogramm noch nicht eingestellt wurden. Dies betrifft leider auch das Login Eingabefeld in Usermenü, wenn Du ausgeloggt bist.

Muss ich jetzt ein neues Passwort anfordern, um mich einloggen zu können?

Nein, es ist nur momentan nicht möglich, sich über das Usermenü einzuloggen.

Wie kann ich mich denn auf dem Forum Einloggen?

Bitte klicke links oben über der Eingabemaske auf das Wort "Anmeldung" und gibt Deine Login Daten in den entsprechenden Feldern ein.

War der Schutz meiner persönlichen Daten zu jeder Zeit gegeben?

Das Update hatte keine Auswirkung auf irgendwelche Daten. Es wurde lediglich ein Programmteil geändert, welches sicherstellen soll, dass sich niemand mit den Daten eines anderen Users (z.B. eines Admins oder Moderators) Einloggen kann, obwohl er dafür nicht die Zugangsberechtigung hat.

Was muss ich jetzt noch tun / beachten?

Du kannst mir etwas Zeit geben, damit ich eine Lösung für dieses Problem finde. Ich habe mich bereits an die Entwickler gewandt und hoffe, sie können mir schnell helfen.

Ich habe dazu noch Fragen.

Bitte melde Dich in diesem Fall direkt über das Kontaktformular bei mir.

08.05.2019, migoe | www.liedermacher-forum.de

Schädel-Geschichte

Reinhard Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und ein Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May. Mey lebt seit 1977 in Berlin-Frohnau in zweiter Ehe mit seiner Frau Hella, die er am 14. Oktober 1977 heiratete und mit der er drei Kinder hat.
QueenMarie
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Schädel-Geschichte

#1

Beitrag von QueenMarie » So 29. Okt 2006, 16:07

Auf der offiziellen Reinhard-Mey-Seite ist neu ein interessanter Artikel zum "Schädel-Skandal" zu finden.
Der Text ist meiner Ansicht nach auf jeden Fall eine Diskussion wert.
gx casanit
Queen Marie
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Skywise
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Schädel-Geschichte

#2

Beitrag von Skywise » So 29. Okt 2006, 19:37

Nö, der ist keine Diskussion wert, sondern eine Unterschrift.
Das Trara, das dank der BLÖD-Zeitung und vor allem durch irgendeinen Idioten losgetreten wurde, der diese Bilder an besagtes Toilettenpapier verkauft hat, ist keine Diskussion wert ...
Aber immerhin - das ist das Gescheiteste, was ich seit Monaten auf der offiziellen Seite gelesen habe. Das weckt Hoffnungen ... :-D
Gruß
Skywise
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Schädel-Geschichte

#3

Beitrag von Diana » Mo 30. Okt 2006, 12:10

Hallo Sky!
Aber immerhin - das ist das Gescheiteste, was ich seit Monaten auf der offiziellen Seite gelesen habe. Das weckt Hoffnungen ...

... wobei man vielleicht nochmal deutlich machen sollte, dass die offizielle RM-Webseite hier lediglich einen Artikel der Berliner Zeitung "Der Tagesspiegel" zitiert. Bevor du dir allzuviel Hoffnungen machst. :-D
Gruss, Diana
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Skywise
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Schädel-Geschichte

#4

Beitrag von Skywise » Mo 30. Okt 2006, 13:11

@Diana:
Ach, Reinhard Mey ist keine Juristin und keine Lehrbeauftragte an der Uni Potsdam? Das haut mein Weltbild doch schon glatt wieder in Trümmer :-D
Gruß
Skywise
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#5

Beitrag von Clemens » Mo 30. Okt 2006, 13:55

Hallo Diana,
...lediglich einen Artikel der Berliner Zeitung "Der Tagesspiegel" zitiert....
schon richtig, aber wer hat denn diesbezüglich überhaupt Stellung bezogen?
Ich finde diese Art "lediglich" der Hochachtung wert und habe das auch der Redaktion der Webseite per Mail mitgeteilt.
Solche Dinge sollte man einfach weitergeben, wenn man ihrer habhaft wird. Zudem wäre an dem Artikel kaum etwas besser zu machen gewesen, wenn man den geteilten Standpunkt mit eigenen Worten dargelegt hätte.
Wenn ich eine Webseite fertig hätte, würde ich den Artikel dort auch zitieren.
Liebe Grüße von Clemens :-)
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Schädel-Geschichte

#6

Beitrag von Rex2005 » Mo 30. Okt 2006, 14:50

Hallo

Clemens schrieb:
schon richtig, aber wer hat denn diesbezüglich überhaupt Stellung bezogen?


das ist eine gute Frage...! Man kann zwar davon ausgehen, dass sich der Herr RM mit dem Inhalt identifiziert. Wenn er schon eine Webseite betreibt und diese Themen aufnimmt sollte er zumindest zu solchen Themen klar mit eigenen Worten Stellung beziehen.
Er hat mal wieder alles ganz richtig und toll gemacht und ist dabei so gar keinem auf dem Schlips getreten. Den "Guten" klopft er (wie immer) wohlwollend auf die Schulter und zu den "Bösen" hat er mal wieder nichts gesagt, es ist ja nur ein Artikel einer anderen Zeitung ....
Entweder er hat was zu sagen oder nicht. Um seine Leser auf interessante Beiträge anderer hinzuweisen, reicht ein Link. Aber wie Sky schon sagte, trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) das Gescheiteste zur Zeit auf seiner HP.
LG
Rex2005 (*schnell wieder den Kochtopf überstülpen*) :-D
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Petra
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#7

Beitrag von Petra » Mo 30. Okt 2006, 16:59

Hallo Siegrun,
Du kannst Dir den Kochtopf überstülpen oder auch nicht - ganz wie's beliebt, aber ich muss jetzt doch mal loswerden, dass mich Dein ewiges Gestichel gegen Reinhard Mey nervt. Hier auf der Seite werden oft ganze Passagen von anderen Webseiten abkopiert - da würde auch ein Link reichen, und da muss es normalerweise auch ein Link sein, weil der Autor nicht um Erlaubnis gefragt wurde. Noch bequemer als ein Link ist halt, den Text direkt lesen zu können. Dazu muss der Urheber gefragt werden, und das ist im vorliegenden Fall offenbar geschehen:
"Aus "Der Tagesspiegel" vom 27.10.06 mit freundlicher Genehmigung der Autorin."
Da Reinhard Mey diesen Artikel auf seiner Seite im Wortlaut wiedergibt, heißt das wohl, dass er in jeder Beziehung zustimmt. Wie ja auch Clemens sagte:
"Zudem wäre an dem Artikel kaum etwas besser zu machen gewesen, wenn man den geteilten Standpunkt mit eigenen Worten dargelegt hätte."
Wenn Du Reinhard Mey vorwerfen willst, dass er sich nicht traut, selbst Stellung zu beziehen - das kannst Du vergessen, das tut er oft genug. Mir passt beileibe auch nicht alles, was Reinhard Mey tut, aber einfach nur loszuhacken, weil es Reinhard Mey ist, das stößt mir jetzt so langsam mal ziemlich sauer auf.
Nix für ungut. Petra
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wenn man folgendes bedenkt:
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wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
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#8

Beitrag von Clemens » Mo 30. Okt 2006, 17:56

Hallo Siegrun,
lass den Kochtopf noch auf, ich habe auch zu meckern!
Zum Ersten:
(wie immer)
Das "Verallgemeinern" gehört wie das "Dogmatisieren" zum Schlimmsten, was wir Menschen uns gegenseitig antun - nicht nur in der Konversation!
"Du hast NIE Zeit für mich."
"Du bist (wie IMMER) nur für andere da."
"Die Zigeuner / Juden / Deutschen...."
Du sagst selbst, dass Du nur wenig von R. Mey weißt und kennst. Dann ist so eine Aussage doppelt verletzend.
Zum Zweiten:
Es gibt (soweit meine recht umfängliche Kenntnis reicht) kein Thema, zu dem sich R. Mey so oft und unter "expliziter" Nennung von Ross und Reiter geäußert hätte. Das betrifft viele Lieder über "Nein, meine Söhne geb ich nicht" hinaus und ebenfalls viele seiner öffentlichen Auftritte im Fernsehen.
Ich bin beileibe kein "Fan" der Webseite von R. Mey, auch wenn ich die teils vernichtende Kritik an derselben für überzogen halte. Auch teile ich längst nicht alle Meinungen des Künstlers. Über seinen Umgang mit einigen Verehrern seiner Kunst bin ich recht traurig.
Allerdings behaupte ich :
"Viele seiner Lieder haben mehr politischen Inhalt als einige der "Holzhammertexte" der als politisch geltenden Kollegen."
Ich kann gern stehen lassen, dass viele Leute das nicht heraushören oder bemerken, aber eine Art Generalurteil auf Grund mangelnder Kenntnis lässt mich protestieren.
Liebe Grüße von Clemens :-)
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Schädel-Geschichte

#9

Beitrag von Rex2005 » Mo 30. Okt 2006, 19:52

boah, gut dass ich den Kochtopf aufhab :-D
Kochtopf runter
Hallo,
Kochtopf vorsichtshalber wieder auf
Petra schrieb:
dass mich Dein ewiges Gestichel gegen Reinhard Mey nervt.


hm, also ich weiß nicht so recht, wann ich "ewig" stichele ... und "gegen" Mey schon gar nicht. War mir aber schon klar, dass ich mal wieder "anecke", es geht ja schließlich um RM

Noch bequemer als ein Link ist halt, den Text direkt lesen zu können. ....


bequem ist es, aber welchen Sinn hat der Artikel auf seiner HP ohne ein Kommentar seinerseits? Der Artikel ist so wie Clemens sagt

"Zudem wäre an dem Artikel kaum etwas besser zu machen gewesen, wenn man den geteilten Standpunkt mit eigenen Worten dargelegt hätte."
Besser hätte RM es nicht sagen können - nur ER hat sich damit zu diesem Thema nicht geäußert. So ein übernommener Artikel suggeriert dies zwar, allerdings bleibe ich dabei: ER hat sich damit nicht selbst zu Wort gemeldet - wobei ich ihm damit nicht unterstellt habe, dass er nicht voll hinter dem Artikel steht.

Wenn Du Reinhard Mey vorwerfen willst, dass er sich nicht traut, selbst Stellung zu beziehen - das kannst Du vergessen, das tut er oft genug.


ich werfe ihm nichts vor, ich habe lediglich festgestellt, dass er zu dem Artikel auf seiner HP keine Stellung bezogen hat und einzig das allein ist meine Kritik - und keine Stichelei. Wer Liedermacher, Texter usw sein will, jeder, der seinem Publikum etwas mitteilen will, kann nicht nur sagen : ich schließe mich der Rede meines Vorgängers an.

Mir passt beileibe auch nicht alles, was Reinhard Mey tut, aber einfach nur loszuhacken, weil es Reinhard Mey ist, das stößt mir jetzt so langsam mal ziemlich sauer auf.


wie gesagt, ich hacke garantiert nicht auf RM rum. Nur ist es sicher auch nicht Sinn und Zweck dieses Forums ihn als Heiligen anzuhimmeln und eine Einheitsmeinung zu teilen.
@Clemens

Allerdings behaupte ich :
"Viele seiner Lieder haben mehr politischen Inhalt als einige der "Holzhammertexte" der als politisch geltenden Kollegen.

da hast du Recht. Viele seiner Texte sind da sensibler. Mey kann sehr genau Situationen beschreiben, bringt den Zuhörer/Leser genau zu dem Punkt, an dem man sagt: Ja genauso ist es! Allerdings hat er für mich insgesamt ( und ich hoffe, dass ich seine Texte frei interpretieren darf ) zu wenig Visionen. Da beschreibt er ausführlich und präzise Situationen und Bilder aber es kommt kein "Ausblick". z.B die letzten 2 Zeilen von "Grenze" -
"Wie auch immer die Antwort sein mag, mir war klar,
Daß es wieder ein Meister aus Deutschland war. " - tja, was fängt man mit den 2 Zeilen an nach allem, was er davor beschrieben hat? Das ist alles, was er zur Grenze mitzuteilen hat???? Ausbruchssichere Zäune konnten und können auch andere bauen - s. Guantamamo, Südafrika usw...
Das beschreibt vielleicht, was ich zum Artikel und zu seiner Nichtstellungnahme geschrieben hab. So genau er Bilder skizzieren kann, einen Standpunkt oder eben Visionen sollte für mich ein Text schon haben. Ein "Bild" ansehen kann man auch in einer Zeitung oder im TV. Ein Text vor allem aber politische - noch dazu von einem Liedermacher sollte mehr sein. Die Beschreibung "Gutmensch" Mey ist nun wahrlich keine Erfindung von mir, beschreibt aber doch ganz gut, dass Mey ein Typ ist, der nicht anecken will - es aber dennoch ab und zu mal tut. Streite ich ja auch gar nicht ab.
Und wenn er einen Zeitungsartikel auf seine HP einstellt, dann kann oder sollte er den Lesern seinen Gedanken dazu auf den Weg geben. Schließlich lesen die HP auch Leute, die ihn überhaupt nicht kennen und auf die Art auch nicht kennenlernen können. - Mehr habe ich nicht kritisiert.

aber eine Art Generalurteil auf Grund mangelnder Kenntnis lässt mich protestieren

muss ich auch protestieren :-D - Generalurteil hab ich nicht abgegeben.
LG
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Schädel-Geschichte

#10

Beitrag von Petra » Mo 30. Okt 2006, 20:17

hm, also ich weiß nicht so recht, wann ich "ewig" stichele ... und "gegen" Mey schon gar nicht. War mir aber schon klar, dass ich mal wieder "anecke", es geht ja schließlich um RM

Siegrun, bitte, was soll der Unsinn!!
Es geht nicht um Einheitsmeinung, und es geht nicht darum, einen Künstler wie einen Heiligen zu verehren, das hat er uns schon selbst abgewöhnt.
Aber tu mir doch den Gefallen und lies Dir einfach mal Deine zurückliegenden Beiträge durch. Du wirst feststellen, immer, wenn kleine giftige Pfeile fliegen, geht es "schließlich" um Reinhard Mey.
Es geht nicht darum, Feststellungen als Sticheleien zu bezeichnen, es geht nur um die Sticheleien. Im vorliegenden Beispiel:
Er hat mal wieder alles ganz richtig und toll gemacht und ist dabei so gar keinem auf dem Schlips getreten.

Petra
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Schädel-Geschichte

#11

Beitrag von Rex2005 » Mo 30. Okt 2006, 20:56

Hallo Petra

es geht nur um die Sticheleien. Im vorliegenden Beispiel:
Er hat mal wieder alles ganz richtig und toll gemacht und ist dabei so gar keinem auf dem Schlips getreten.


Warum ist das Stichelei? So kommt er bei mir an - und nicht nur bei mir. Die Diskussionen um ihn als "Gutmensch" kommen doch nicht von ungefähr. Auch die, die ihn gerne mal in die Ecke eines Schlagersängers drängen, hätten wohl kaum eine Chance dazu, wenn er sich eindeutiger positionieren würde.
(Gut - ansonsten die eine oder andere Stichelei, die wenn, dann aber nie böse gemeint war, gebe ich ja zu und gelobe Besserung ;-) )
LG
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#12

Beitrag von Petra » Mo 30. Okt 2006, 20:58

Hallo Siegrun,
da bin ich noch mal. :-)
Du hast ja nun selbst das Lied Grenze von Reinhard Mey angesprochen.
"Wie auch immer die Antwort sein mag, mir war klar,
Daß es wieder ein Meister aus Deutschland war. " - tja, was fängt man mit den 2 Zeilen an nach allem, was er davor beschrieben hat? Das ist alles, was er zur Grenze mitzuteilen hat???? Ausbruchssichere Zäune konnten und können auch andere bauen - s. Guantamamo, Südafrika usw...

Dazu eine Frage: Kennst Du eigentlich das Gedicht Todesfuge von Paul Celan? Falls nicht, guck mal hier. Das ist zugegebenermaßen ziemlich schwere Kost; falls Du zu früh aufgibtst, vorsichtshalber ein Tipp: Aus diesem Gedicht stammt das Zitat "Der Tod ist ein Meister aus Deutschland".
Viele Grüße von Petra
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Schädel-Geschichte

#13

Beitrag von Rex2005 » Mo 30. Okt 2006, 21:09

Hallo Petra

Dazu eine Frage: Kennst Du eigentlich das Gedicht Todesfuge von Paul Celan? Falls nicht, guck mal hier. Das ist zugegebenermaßen ziemlich schwere Kost; falls Du zu früh aufgibtst, vorsichtshalber ein Tipp: Aus diesem Gedicht stammt das Zitat "Der Tod ist ein Meister aus Deutschland".


Das Gedicht kenne ich nicht. Lese ich aber gleich. Dein Hinweis ist aber wieder so ein Wink für mich - du sagst sicher wieder Stichelei dazu :-D.
Wenn sich Mey in der "Grenze" auf dieses Zitat beziehen sollte (weiß das jemand genau, ob es so ist?), würde das für mich bedeuten: Lest den Celan, dann wisst ihr was ich sagen will ...
verstehst du was ich meine? Wenn man Meys Gedanken, Standpunkte usw bei anderen findet, wozu ihn dann lesen und hören?
so... ich werde mich jetzt an den Celan machen
Gruß
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Skywise
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Schädel-Geschichte

#14

Beitrag von Skywise » Mo 30. Okt 2006, 21:51


Rex2005 schrieb:
verstehst du was ich meine? Wenn man Meys Gedanken, Standpunkte usw bei anderen findet, wozu ihn dann lesen und hören?
Du meinst, ich kann den Gojko Mitic "Was ist das Leben?", der von T. Eisbrenner produziert wurde, ungehört in die Tonne treten, weil ja da ohnehin nur Weisheits-Quark wiedergekäut wurde, den man in Hunderten von Indianerbüchern finden kann? :-D
Gruß
Skywise
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"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
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Schädel-Geschichte

#15

Beitrag von Rex2005 » Mo 30. Okt 2006, 22:10


Skywise schrieb:
Du meinst, ich kann den Gojko Mitic "Was ist das Leben?", der von T. Eisbrenner produziert wurde, ungehört in die Tonne treten, weil ja da ohnehin nur Weisheits-Quark wiedergekäut wurde, den man in Hunderten von Indianerbüchern finden kann? :-D


nö, Sky. Da der Weisheits-Quark auf der CD zu hören sind und keine Zitate, deren Sinn man erst erfassen kannst, wenn man Hunderte dieser Bücher gelesen hast ist es kompakt auf CD doch einfacher und du sparst jede Menge Platz :-D
Gruß
Rex2005
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Schädel-Geschichte

#16

Beitrag von Guest » Di 31. Okt 2006, 11:03

"Nie wieder Krieg! Das Tötungs-Tabu sollte diesem Volk in Zukunft absolut heilig sein." (Sibylle Tönnies in ihrem Artikel auf der Mey-HP).
Und Reinhard Mey sagt es in Form eines Liedes direkt darunter
"Die Waffen nieder!"

Gruß,
X.
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Schädel-Geschichte

#17

Beitrag von Diana » Di 31. Okt 2006, 11:07

Hallo!
@Sky
@Diana: Ach, Reinhard Mey ist keine Juristin und keine Lehrbeauftragte an der Uni Potsdam? Das haut mein Weltbild doch schon glatt wieder in Trümmer

*seufz*
Sky, dass du nicht zu blöd bist, zu erkennen, dass dieser Artikel von jemand anderem als RM geschrieben wurde, ist mir natürlich klar. :-?
Worauf ich hinauswollte ist so ungefähr das, was auch Siegrun angesprochen hat und wobei ich ihr völlig recht gebe: RM hat diesen Artikel zitiert und man kann vermutlich davon ausgehen, dass das bedeuten soll "unterschreib ich so, wie es da steht". Ich finde allerdings nicht, dass man der Webseite von RM gleich höhere Weihen verpassen kann, weil dort mal ein guter Artikel von jemand anderem veröffentlicht wird...
@Clemens
Siehe oben, vielleicht wird jetzt klarer, was ich gemeint habe?
@Petra
Meine Güte, was hat Siegrun dir denn getan? Gegen das, was sie da in meinen Augen relativ harmlos und durchaus nicht unsachlich formuliert hat, haben hier schon andere über RM weitaus heftiger hergezogen, warum muss sie sich den Topf aufsetzen, weil sie Haue kriegt? Sieht mir ja fast nach etwas persönlichem aus, da sollte man aber als Webmaster drüber stehen, finde ich. :roll:
Gruss, Diana
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Skywise
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Schädel-Geschichte

#18

Beitrag von Skywise » Di 31. Okt 2006, 11:29

@Xantippe:
Öhm ... ich glaube nicht, daß sich das Lied auf den Artikel von Frau Tönnies bezieht. Erst recht nicht auf die Schädel-Diskussion. Die Aussage "Nie wieder Krieg [...]" wurde von Dir aus dem Zusammenhang gerissen. Im Fall des Zitats ging es um die sonderbare Doppelmoral der Deutschen, die einerseits "nie wieder Krieg" geschworen, allerdings bereits kurze Zeit später wieder mit der Aufrüstung begonnen hat (diesem Umstand haben es die Soldaten zu "verdanken", da0 sie überhaupt in die Lage versetzt wurden, mit Schädeln zu spielen).
Reinhard Mey äußert sich auf seiner Homepage gar nicht zu den Ereignissen. Dem Lied "Die Waffen nieder!" könnte man zwar ein paar Hinweise entnehmen, die in die Richtung des Tönnies-Artikels gehen, allerdings müßten sie, um wirklich 100%ig zu passen, noch etwas zurechtgebogen werden - und das macht Reinhard Mey nicht. Die Soldaten in seinem Lied sind vergleichsweise passiv, letzten Endes nur die befehlsgesteuerte, ausführende Hand, die im Notfall geopfert werden kann. Die Soldaten, denen man drei Jahre alte Schädel-Geschichten in aller Öffentlichkeit unter die Nase reibt, waren dagegen aktiv. Nicht kriegerisch aktiv, auch nicht im Namen des Krieges aktiv, sondern lediglich an dessen Schauplatz, aber eben doch aktiv. Daher kann das Lied nur bedingt für eine Meinung herhalten. Es ist gut, um pauschal den Frieden zu fordern, aber nicht, um im gegebenen Fall als Meinung durchzugehen.
Gruß
Skywise
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Schädel-Geschichte

#19

Beitrag von Skywise » Di 31. Okt 2006, 11:38


Diana schrieb:
Sky, dass du nicht zu blöd bist, zu erkennen, dass dieser Artikel von jemand anderem als RM geschrieben wurde, ist mir natürlich klar. :-?

Worauf ich hinauswollte ist so ungefähr das, was auch Siegrun angesprochen hat und wobei ich ihr völlig recht gebe: RM hat diesen Artikel zitiert und man kann vermutlich davon ausgehen, dass das bedeuten soll "unterschreib ich so, wie es da steht". Ich finde allerdings nicht, dass man der Webseite von RM gleich höhere Weihen verpassen kann, weil dort mal ein guter Artikel von jemand anderem veröffentlicht wird...
Stimmt schon, aber immerhin ist er noch in der Lage, außerhalb der eigenen "Witz"seite Ereignisse und entsprechende Reaktionen darauf zur Kenntnis zu nehmen und vergleichsweise flott darauf zu reagieren, indem er zumindest nicht ganz so laute Gegenstimmen an die Öffentlichkeit weitergibt. Das ist ja bei ihm nicht gerade selbstverständlich. Vieles auf der Seite ist ja nur :blabla:
Gruß
Skywise
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Schädel-Geschichte

#20

Beitrag von Rex2005 » Di 31. Okt 2006, 11:47

Hallo
bevor der Thread hier eine ganz andere Richtung einschlägt, melde ich mich doch noch lieber mal zu Wort.
@ Diana

Sieht mir ja fast nach etwas persönlichem aus, da sollte man aber als Webmaster drüber stehen, finde ich. :roll:


Ich habe Petras Anmerkungen nicht als persönliche "Attacke" gegen mich aufgefasst - nö. Ist nun mal so, dass hier auf Kritiken zu RM immer ein bisschen ... sensibler reagiert wird als bei anderen LMs. Damit habe ich kein Problem. Wenn´s so wäre, könnte ich mir meine Meinung schließlich auch von vornherein klemmen.
Also nichts für ungut. Der Mey ist nicht der Größte für mich ( das wisst ihr ja bereits) aber er ist schon ein Großer, habe ich auch nie abgestritten. Ich denke, damit sollten die Missverständnisse geklärt sein ( den Kochtopf nehme ich jetzt wieder ab :-D ).
Freundschaft! :haende:
LG
Rex2005
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