Reinhard Mey in den Bundestag! Sofort!

Reinhard Friedrich Michael Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und seit Ende der 1960er Jahre einer der populärsten Vertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May.
Quelle: Wikipedia mit Stand vom 20.06.2019 | Foto für Banner und Forum: Sven-Sebastian Sajak Deutsche Wikipedia
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Reinhard Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und ein Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May. Mey lebt seit 1977 in Berlin-Frohnau in zweiter Ehe mit seiner Frau Hella mit der er drei Kinder hat.
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noway
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Reinhard Mey in den Bundestag! Sofort!

#1

Beitrag von noway » Sa 22. Sep 2007, 18:31

Unglaublich, was in der Zeitung steht!
Reinhard Mey WILL in den BUNDESTAG, wie der geneigte Leser, die geneigte Leserin verschiedenen Artikeln entnehmen kann.
Cool find' ich die Antwort dazu auf der offiziellen Reinhard-Mey-Website! :)
gx casanit
noway
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fille
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Reinhard Mey in den Bundestag! Sofort!

#2

Beitrag von fille » Sa 22. Sep 2007, 20:24

Hallo Noway!
In welcher Zeitung?
Bei uns kann man zur Zeit nur was über die unglaubliche Pauli lesen. Gegen deren geistige Blähungen kommt ein aus dem Sinn gerissenes Satzteil von Reinhard Mey nicht an.
Also - beides abhaken und zum Alltag übergeben!
Liebe Grüße
Marianne
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migoe
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Reinhard Mey in den Bundestag! Sofort!

#3

Beitrag von migoe » Sa 22. Sep 2007, 22:13

Ich denke, noway meinte wohl diese Meldung, die von AP und ddp etwa zur selben Zeit veröffentlicht wurde:
Reinhard Mey denkt an Zukunft als Bundestagsabgeordneter
Der Sänger und Liedermacher Reinhard Mey (64) kann sich vorstellen, als Abgeordneter im Bundestag tätig zu werden. «Ich bin sicher, das könnte ich», sagte Mey der «Rheinischen Post» (Samstagausgabe). Er wolle zwar auf keinen Fall in eine Partei eintreten. Wenn er jedoch als Parteiloser auf einen Listenplatz gesetzt würde, könne er sich mit der Vorstellung anfreunden, für seine politischen Überzeugungen im Parlament einzutreten. Zum Beispiel würde er sich gegen Militäreinsätze engagieren.
Düsseldorf (ddp). Der Sänger und Liedermacher Reinhard Mey (64) kann sich vorstellen, als Abgeordneter im Bundestag tätig zu werden. «Ich bin sicher, das könnte ich», sagte Mey der «Rheinischen Post» (Samstagausgabe).
Er wolle zwar auf keinen Fall in eine Partei eintreten. Wenn er jedoch als Parteiloser auf einen Listenplatz gesetzt würde, könne er sich mit der Vorstellung anfreunden, für seine politischen Überzeugungen im Parlament einzutreten. Zum Beispiel würde er sich gegen Militäreinsätze engagieren. ddp/mar/nad.

Künstler und Politik - dabei habe ich ein ungutes Gefühl. Es soll zwar schon Schauspieler gegeben haben, die es zum Präsidenten gebracht haben....aber...lassen wird das ;-)
migoe, der froh ist, dass Mey noch ein paar Alben für die nächsten Jahre in Aussicht gestellt hat und deshalb hofft, dass dieser "Kelch" an uns vorbei gehen wird...
P.S.
Der Artikel, auf den sich die Pressemitteilung bezieht findet sich auch im Pressearchiv hier auf dem Forum oder halt im Original bei rp-online.de...
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Liebe Grüße aus Rothenburg

migoe | www.liedermacher-forum.de
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JuergenF
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Reinhard Mey in den Bundestag! Sofort!

#4

Beitrag von JuergenF » So 23. Sep 2007, 20:03

Bei uns kann man zur Zeit nur was über die unglaubliche Pauli lesen
Nix gegen die Pauli, die ist ein echtes Mediengenie ;-) und obendrein doch ein bißchen sexier als Huber und Co. :roll:
Jürgen (was machst du denn da oben, wir sind doch alle unten!)
Dieser Beitrag enthält 46 Wörter


Wo ich hin will :-)
14.11.12 Hannes Wader in Kirchheim/Teck, Stadthalle
21.2.13 Uta Köbernick in Bietigheim Bissingen, Rommelsmühle
15.3.13
Annett Kuhr in Landau, Kreuz und Quer
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Rex2005
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Reinhard Mey in den Bundestag! Sofort!

#5

Beitrag von Rex2005 » Mo 24. Sep 2007, 20:01

Hallo
ich habe gerade die neue M&R in der Hand und rein zufällig!? gibt es zu diesem Thema ein Interview unter dem Titel: Den Dialog fördern - Politiker und Künstler könnten sich bald im Bundestag gegenübersitzen.
Das Interview führte die M&R mit dem parlamentarischen Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Bundestag, Jürgen Koppelin, der Initiator eines Abgeordnetenkreises ist , der regelmäßig Musiker in den Politikbetrieb einladen will.
Koppelin war früher Musikredakteur und Moderator beim NDR. Auf die Frage ob er noch viel Kontakt zu Künstlern habe: " ... ich treffe gelegentlich einige wie Marianne Rosenberg, Frank Schöbel oder Reinhard Mey."
Da Auszüge aus der M&R veröffentlicht werden dürfen, mache ich mir keinen Stess und tipsel brav ab:

M&R: Wie ist die populäre Musik im Bundestag angesehen? Ist sie überhaupt ein Thema unter den Abgeordneten?
KOPPELIN: Kaum. In der Freizeit wird wohl mehr das Angebot an Klasikkonzerten genutzt, das in Berlin ja groß ist. In der parlamentarischen Arbeit gibt es zudem wenige, die die Musik auch als einen Wirtschaftszweig sehen. ... Mit Dieter Dehm von der Linkspartei versuche ich jetzt einen kleinen Abgeordnetenkreis aufzubauen, zu dem wir regelmäßig Künstler einladen wollen.
M&R: Was haben sie konkret vor?
KOPPELIN: Wir möchten einmal im Vierteljahr einen Abend machen und dazu 60,70 Abgeordnete und Mitarbeiter einladen, an dem Musiker oder auch Literaten auftreten, im Bundestag oder außerhalb. Es gibt einige Musiker, die spannende Biografien veröffentlicht haben, wie Marianne Rosenberg. Die könnten daraus lesen oder DDR-Künstler könnten über ihre Wende-Erfahrungen erzählen. Vielleicht können wir so auch etwas öffentliche Aufmerksamkeit auf Nachwuchskünstler lenken und generell den Dialog zwischen Künstlern und Politikern fördern.
M&R: Wie ist es denn momentan bestellt?
KOPPELIN: Bei unserem letzten FDP-Parteitag ist Heinz-Rudolf Kunze aufgetreten. .... Beim Linksparteitag ist zur selben Zeit übrigens Konstantin Wecker aufgetreten.


Generell find ich´s nicht schlecht, wenn sich die Politik mit Kunst und Kultur mehr befasst als bisher. Ich frage mich nur, warum die sich ihre eigenen Vorstellungen organisieren wollen und sich nicht einfach in ganz normale Konzerte unters eigene Volk mischen - zu viel Basiskontakt oder kosten diese Konzerte für diese Herren und Damen statt Eintritt nur unsere Steuern ??? :gruebel:
LG
Rex2005
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Skywise
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#6

Beitrag von Skywise » Mo 24. Sep 2007, 20:37


Rex2005 schrieb:
Generell find ich´s nicht schlecht, wenn sich die Politik mit Kunst und Kultur mehr befasst als bisher.
Das kann man so oder so sehen. Solange sie "nur" fördert und nicht versucht, in den kunst- und kulturschaffenden Prozess einzugreifen, ist das in Ordnung (ungeachtet der Tatsache, daß man auch mit Förderung bestimmte Effekte hervorrufen kann, die den Prozess beeinflussen).
Ich frage mich nur, warum die sich ihre eigenen Vorstellungen organisieren wollen und sich nicht einfach in ganz normale Konzerte unters eigene Volk mischen - zu viel Basiskontakt oder kosten diese Konzerte für diese Herren und Damen statt Eintritt nur unsere Steuern ??? :gruebel:
Weil diese Konzerte dann der Hauch des Exklusiven umgibt :-D
Derartige Konzerte oder Konzertreihen, die mehr oder weniger unter Ausschluß der Öffentlichkeit stattfinden, sind übrigens gar nicht mal so selten wie man vielleicht glaubt. In der Regel finden sich dort aber nicht nur Politiker ein, sondern manchmal auch wichtigere Gäste aus dem Ausland, der Wirtschaft oder den Intellektuellenkreisen (sprich: Sachverständige), die aus irgendeinem Grund bespaßt werden müssen oder sollten. In der Pause oder in Gesprächen davor oder danach werden dann einige Kleinigkeiten diskutiert, bei denen der allgemeine Pöbel, und vor allem natürlich der Teil des Pöbels, der sich gerne mit Politikern zeigt (sprich: Mitläufer) oder Politikern gerne aufs Maul schaut (sprich: Journaille) nur stören würde und daher außen vor bleibt.
Derartige Konzerte dienen in den wenigsten Fällen der Kunst. Macht aber nix. Die Künstler kriegen dafür wenigstens ein bißchen Geld und vielleicht interessiert's dann doch zufällig das eine oder andere Ohr, was man zu sagen, zu zeigen oder zu spielen hat. Das muß man mit derselben Toleranz betrachten wie die Leute, die nur ins Konzert, in die Oper, ins Theater oder auf Bälle gehen, um dort gesehen zu werden.
Gruß
Skywise
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Carsten K
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Reinhard Mey in den Bundestag! Sofort!

#7

Beitrag von Carsten K » Mi 26. Sep 2007, 23:50

Reinhard Mey in den Bundestag? Warum nicht? Vielleicht ein weiterer Nicht-Jurist in diesem hohen Hause... Vielleicht sollte er alle in diesem Forum veranlassen, in denselben Wahlkreis zu ziehen, dort hätte er dann vielleicht sogar ein Chance auf ein Direktmandat und müsste nicht erst in eine Partei eintreten oder sich von einer als parteiloser Kandidat auf die Landesliste setzen lassen (mit der er dann indentifiziert würde, als wäre er ihr Mitglied)... Wenn er unbedingt will, soll er, aber ich würde ihn nicht wählen, bloß weil er populär ist und ich seine Lieder mag...
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Reinhard Mey in den Bundestag! Sofort!

#8

Beitrag von fille » Do 27. Sep 2007, 06:28

Guten Morgen!
Ich wundere mich, dass das hier einige ernst nehmen. So entstejem Gerüchte.
Niemand scheint die Aussage Hellas zu lesen. Darum stelle ich sie hier rein.
"Reinhard Mey in den Bundestag" - alles Quatsch!
Dazu seine Sekretärin Hella Mey: Diese Überschrift ist natürlich unredlich. Hätte der Interviewer gefragt, könnten Sie sich vorstellen ein Braunbär zu sein, wenn ich Ihnen den Pelz eines solchen umhänge, und mein Mann hätte geantwortet "ja, das könnte ich mir vorstellen", dann hieße es wahrscheinlich in den Meldungen "Reinhard Mey ist ein Bär".


Schönen Tag
Marianne
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