Reinhard Mey in Bremen

Reinhard Friedrich Michael Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und seit Ende der 1960er Jahre einer der populärsten Vertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May.
Quelle: Wikipedia mit Stand vom 20.06.2019 | Foto für Banner und Forum: Sven-Sebastian Sajak Deutsche Wikipedia
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Reinhard Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und ein Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May. Mey lebt seit 1977 in Berlin-Frohnau in zweiter Ehe mit seiner Frau Hella mit der er drei Kinder hat.
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Olaf
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#1

Beitrag von Olaf » Mi 4. Okt 2017, 18:29

Die übrig gebliebene Karte hat leider - trotz Reihe 1 Mitte - keinen Abnehmer gefunden.
Vor Ort konnte aufgrund der langen Warteschlange auch kein potentiell Wartender ausgemacht werden.
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Olaf
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#2

Beitrag von Olaf » Fr 20. Okt 2017, 13:14

Ein überaus agiler Reinhard Mey hat es wieder geschafft, seine Zuhörer und Zuhöherinnen in den Bann zu schlagen.
Die Vorfreude begann schon vor dem Konzert.
Da es ja Platzkarten gibt, dachten wir, reicht es ja aus, eine halbe Stunde vor dem Konzert an der Halle zu sein, um dann gemütlich in die Halle zu gehen. Doch dort angekommen, mussten wir uns in eine etwa 500 Meter lange Schlange einreihen. Als wir dann kurz vor 20 Uhr dann die Eingangstore hinter uns gelassen hatten, war an ein Erfrischungsgetränk nicht mehr zu denken.
Um kurz nach 20 Uhr begann dann das Konzert.
Wer sich nun auf diverse Zeitungsberichte überregionaler Boulevardzeitungen verlassen hatte, war nun bitter enttäuscht, dass Reinhard nun doch nicht an umfassender Vergesslichkeit leider, sondern - ganz im Gegenteil - sehr sattelfest in seinen Texten ist. Nun gut: das Zugabenlied mal ausgenommen, aber dass man sich bei neuen Texten auch mal im (sich nach jeder Strophe ändernden) Refrain verhaspelt, sei ihm verziehen ...
Ansonsten durften sich die Zuschauer auf einen Mix aus 10 neuen und etwa gleich vielen älteren Liedern freuen, wobei auch (Achtung: Spoiler !!!) auch ein bekanntes Fliegerlied nicht fehlen durfte, wozu er einfach "Lust hatte, zu singen".
Einen kleinen Wermutstropfen gab es am Schluss leider doch, denn die sehnsüchtig von einigen erwartete Autogrammstunde fiel aus (hat die eigentlich an irgendeinem Ort stattgefunden?). Doof war nur, dass man dafür nach dem Konzert erst 15 Minuten gewartet hat, und dann erst den Wartenden mitgeteilt hat, dass es keine Autogramme gibt. Nun ja, ich bin nun kein Autogrammjäger - hätte aber gerne mit Reinhard noch ein paar Sekunden wenigstens mal Komplimente ausgetauscht.
Das Konzert hat mir insgesamt sehr gut gefallen, war von den Liedern diesmal eher ruhiger ausgelegt, aber so ist es wohl, wenn man langsam die Jugendzeit hinter sich lässt (ich meine die von Reinhard - ich selber fühle mich sowieso schon "gealtert").
Liebe Grüße
Olaf (vormals "nordbaby")
Dieser Beitrag enthält 324 Wörter


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Viktor
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Reinhard Mey in Bremen

#3

Beitrag von Viktor » Fr 20. Okt 2017, 14:27

Hallo Olaf,
am Tag des Konzertes hatte ich mir noch vorgenommen, dich ausfindig zu machen und hallo zu sagen - wir dürften ja nicht allzu weit voneinander in der 1. Reihe gesessen haben - , aber da meine Mutter mit einem frischen Knochenbruch nicht so mobil war, stellten sich Einlass, Pause usw. als ziemlich mühsam und zeitintensiv heraus - da wollte ich ihr zur Seite stehen und hatte keinen Kopf für anderes.
Schön, dass dir das Konzert gefallen hat! Mir auch.
Aber das "Drumherum" der Halle 7 hat mir (wie immer) nicht so zugesagt.
Der Einlass war dieses Jahr mit Taschenkontrolle und Blick unter die Jacken ja etwas zäher als ich es von meinem letzten Besuch (vor 6 Jahren) kannte (aber immer noch lascher als etwa in Hamburg). Gut, dass wir um 18:30 Uhr dort waren. Du warst ja wirklich sehr optimistisch mit deinem knappen Zeitpuffer!
Was mich außerdem störte: Meine Freundin bekam in der Pause kein Getränk mehr, weil das Personal es an jenem Stand nicht schaffte, die Schlangen abzuarbeiten - vielleicht hätte man Biere vorzapfen sollen und nicht individuell auf das Absetzen des Schaumes warten.
Nach dem Konzert haben wir zwar nicht auf eine Autogrammstunde gewartet, aber uns dennoch ein bisschen weiter in der Halle aufgehalten, Brezel aufgegessen, Programmheft gekauft, geplaudert - und schon wurden wir vom Personal unsanft gebeten zu gehen, haha. Ich werde mit dieser Halle in diesem Leben einfach nicht mehr warm...
Es war dank Reinhard ein schöner Abend in Bremen - aber ich bin auch froh, dass ich zuvor schon in Hamburg einen Eindruck von einer anderen Halle und einem anderen (enthusiastischeren) Publikum bekommen hatte.
Schöne Grüße aus Kiel,
Viktor
PS: Dass du dein Ticket nicht mehr losgeworden bist, schmerzt ja richtig. Deinen Beitrag sah ich leider erst am Tag nach dem Konzert, sonst hätte ich eine meiner Schwestern spontan fragen können. Bedauerlich!
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Marc
...hat schon mal ein LT organisiert
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Reinhard Mey in Bremen

#4

Beitrag von Marc » Fr 20. Okt 2017, 15:13

Lieber Olaf,

Einen kleinen Wermutstropfen gab es am Schluss leider doch, denn die sehnsüchtig von einigen erwartete Autogrammstunde fiel aus (hat die eigentlich an irgendeinem Ort stattgefunden?). Doof war nur, dass man dafür nach dem Konzert erst 15 Minuten gewartet hat, und dann erst den Wartenden mitgeteilt hat, dass es keine Autogramme gibt.

Puh, 15 Minuten vergeblich gewartet... das ist natürlich bitter. Spaß beiseite: Ich glaube, dass jeder Konzertbesucher dafür Verständnis hat, dass es diesmal keine Autogrammstunde geben kann. Die Hallen sind in vielen Städten wesentlich größer als bei den letzten Tourneen und die Anzahl der Konzertbesucher, die gern ein Autogramm hätte, ist damit deutlich gestiegen. Reinhard ist zwar, wie er sagt, der Alte geblieben, letztlich aber auch etwas älter geworden. Zu Beginn der Tour gab er in einigen Städten noch Autogramme, aber ich bin ehrlich: Schön war das Gedränge nicht, nicht für die, die anstanden, aber sicher auch nicht für Reinhard, der mit dem einen oder anderen vertrauten Gesicht wohl gern ein paar freundliche Worte gewechselt hätte, aber vor dem Dilemma stand, alle Autogrammwünsche vor Mitternacht erfüllen zu wollen. Mir schmerzt ja schon die Hand, wenn ich 30 Zeugnisse unterschreiben muss... wie muss sich Reinhard nach zweieinhalb Stunden Konzert und einer langen Autogrammstunde fühlen, im Wissen, dass er am nächsten Tag wieder topfit sein muss?
Ich freue mich auf mein nächstes Konzert in Göttingen, gemeinsam mit Wolfgang... ohne Autogrammstunde! ;-)
Lieben Gruß!
Marc
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So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt,
dass nichts bleibt,
wie es war.

Hannes Wader

Bella
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Reinhard Mey in Bremen

#5

Beitrag von Bella » Do 16. Nov 2017, 09:24

Ziemlich verspätet möchte ich auch noch kurz etwas zum Konzert von
R. Mey in Bremen loswerden.
Es war ein ganz
wunderbarer Abend, ein brilliantes Konzert, mit ganz viel Nähe
und Warmherzigkeit. Für mich war es sowieso ganz besonders,
weil ich so einen guten Platz, vorne in der zweiten Reihe Mitte hatte.
R. Mey stand praktisch direkt vor mir, gefühlsmäßig sowieso.
Als Reinhard, wie immer, pünktlich die Bühne betrat, bescheiden,
nur mit seiner Gitarre in der Hand, stand der ganze Saal auf, standing
ovation, bevor das Konzert begann. Da kullerten mir schon die ersten
Tränen. Auch seine Augen glänzten, fand ich. Als dann zwei seiner
ersten Worte an diesem Abend Demut und Dankbarkeit waren, wußte
ich, hier bin ich richtig.
Während des gesamten Konzert's spürte man die Nähe zwischen Künstler
und Publikum, praktisch eine Einheit. Seine gesprochenen Zwischenpart's,
waren wie kleine Erzählungen, die man einem lieben Menschen erzählt,
der direkt neben einem sitzt.
Ein Abend, wie ich ihn von Herrn Mey kenne, von dem ich noch sehr
lange zehren werde ......

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Liebe Grüße Bella
Wie manches, dem wir kaum Beachtung schenken,
uns dennoch für ein ganzes Leben prägt ......
R.Mey

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