Reinhard Mey hat mich ...

Reinhard Friedrich Michael Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und seit Ende der 1960er Jahre einer der populärsten Vertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May.
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Reinhard Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und ein Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May. Mey lebt seit 1977 in Berlin-Frohnau in zweiter Ehe mit seiner Frau Hella mit der er drei Kinder hat.
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bis1996
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Reinhard Mey hat mich ...

#1

Beitrag von bis1996 » Di 15. Jun 2010, 22:18

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Doro1100
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#2

Beitrag von Doro1100 » Di 15. Jun 2010, 22:44

Xavier Naidoo ist einer der erfolgreichsten Musiker Deutschlands. Am 27. August wird der Soul-Sänger mit den spirituellen Texten sein aktuelles Album "Alles kann besser werden" (...)

Alles kann besser werden? In diesem Fall glaube ich allerdings nicht daran! :nix sehen:
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#3

Beitrag von Barde » Mi 16. Jun 2010, 15:39

Also wenn der "Mey-ster" ihn in Sachen Poesie angeblich erzogen hat, dann muss in der Erziehung wohl etwas schiefgelaufen sein. Die Stimme und die Musik sind ja ok. Aber seine Texte finde ich meist nicht sehr gelungen. Da ist ihm sein selbsternannter Lehrer weit, weit überlegen. Naidoo breitet textlich so eine Art Gefühlsschwammigkeit aus, die mit schmeichelnder Musik und Interpretation wieder erträglich wird. Der Kuchen ist missraten, wird aber durch Zuckerguss und Sahne wieder schmackhaft gemacht.
... meint Barde

... und hofft, mit seiner kritischen Meinung, nicht wieder einen kilometerlangen Diskussionsthread zu eröffnen :-D
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Klajokas
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Reinhard Mey hat mich ...

#4

Beitrag von Klajokas » Do 17. Jun 2010, 06:02

Wie er schon selber singt: " Der Weg wird noch ein langer sein ".
Es ist sicher einfach, sich einen Meyster zu suchen und sich öffentlich diesen als seinen Ziehvater darzustellen. Das öffnet die Ohren und Herzen vieler neuer Zuhörer. Nichts desto trotz ist es ein langer steiniger Weg bis zur Aussagekraft eines Meysters. Viele stolpern und fallen auf die Schn...
Ohne den WM -Rummel von 2006 hätte XN längst nicht mehr die Aufmerksamkeit wie er sie Heute genießt. Da muss er noch viele Jahrzehnte singen und eine Menge an Lyrick lernen, ehe er sich mit diesem Meyster messen kann.
Nun hat Reinhard eine goldene CD vorgelegt und da hängt Mann sich natürlich gerne dran.
Meine Meinung ist natürlich sehr subjektiv, da ich seine Art der Musik nicht mag und sein leicht religiöses Gesäusel ist auch nicht meine Ohrenwelt. Na aber wer es mag ..... Über Geschmack läßt sich bekanntlich nicht streiten.
Klaus
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Angela
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Reinhard Mey hat mich ...

#5

Beitrag von Angela » Do 17. Jun 2010, 12:25

Barde schrieb:
Aber seine Texte finde ich meist nicht sehr gelungen.

Hallo Michael (Barde),
ich konnte bislang auch noch keinen Zugang zu Naidoos Texten finden, was aber bei RM von Anfang an überhaupt kein Problem war. Dort war von Anfang an eine Begeisterung vorhanden, wie ich sie von mir sonst nicht kenne. Als ich Reinhard Mey zwischendurch aus den Augen verlor, lag das an privaten Problemen, wobei ich seine Lieder immer noch sehr gerne hörte, nur war mir eben entgangen, dass Mey immer noch Lieder veröffentlichte und auf Tournee ging. Seine alten Lieder waren mir aber immer Trost und Halt. Das hat bis heute kein anderer Sänger geschafft! Tatsächlich haben mich RMs Texte seit meiner Jugend begleitet, und die liegt schon Jahrzehnte zurück. Er war damals die Entdeckung und ist es bis heute für mich geblieben.
Mir ging es wie Dir: Ich konnte beim Lesen des Artikels kaum glauben, dass Naidoo Parallelen zieht von seinen zu Meys Texten - und ich war sofort der Meinung, dass die Beiden kilometerweit auseinanderliegen, denn die subtilen Formulierungen fehlen mir bei XN. Mir fehlt eben der emotionale Zugang zu seinen Texten! Aber auch ich bin wie Klaus der Meinung, das ist wohl eine Frage des Geschmacks. :-D
Liebe Grüße
Angela
(leicht religiöses Gesäusel, hihi - gut ausgedrückt. *grins*)
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JuergenF
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Reinhard Mey hat mich ...

#6

Beitrag von JuergenF » Do 17. Jun 2010, 14:32

Naja, der Xavier ist halt schon was sehr "Spezielles" *lach*
Mit den "subtilen Formulierungen" ist es auch bei RM nicht immer so weit her, dennoch stimme ich zu, daß die Stile doch sehr verschieden sind. Und das ist auch gut so ;o)
Ich stimme auch zu, daß die Begabung eines Naidoo eher im Musikalischen und in der Darbietungskunst liegt als im Textlichen, obwohl er auch dort zuweilen Bemerkenswertes leistet (es schwankt meiner Ansicht nach sehr stark, aber sooo viel kenne ich auch nicht von ihm).
Es scheint so zu sein, daß Naidoo stark polarisiert, und wer cool sein will, hat ihn ohnehin schrecklich zu finden.
Jürgen
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Reinhard Mey hat mich ...

#7

Beitrag von Angela » Do 17. Jun 2010, 17:45

... wer cool sein will, hat ihn ohnehin schrecklich zu finden.

Ach was? Ich glaubte eher, wer cool sein will, hat ihn gut zu finden? Ich war der Meinung, dass er eher jüngere Anhänger hat?? Und gerade die Jugend ist doch viel 'cooler' als wir alte Esel! :gruebel: Wir zählen schon bald zu den Grufties, wobei dieses Wort ja auch schon längst uncool ist.
Mir ist es schon lange ein Rätsel, dass er mit seinem 'religiösen Gesäusel' *grins* so viele junge Anhänger haben soll. Aber vielleicht irre ich mich ja auch mit dieser Ansicht. Jedenfalls ist es vollkommen uncool, ein RM-'Fan' zu sein - was mich jedoch nicht weiter stört. :-D
Gruß
Angela
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Clemens
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#8

Beitrag von Clemens » Do 17. Jun 2010, 18:55

und wer cool sein will, hat ihn ohnehin schrecklich zu finden.
...gebe ja zu, dass ich immer noch gelegentlich gern "nicht überhitzt" rüberkommen möchte...
aber deswegen mein Geschmäckle verleugnen? Ne...
Als erstes fällt mir auf, und wir reden ja hier über Sprache, dass zu schnell die "Gänsefüßchenüberschrift" als Aussage des Künstlers übernommen wird. Es ist nicht das Gleiche, ob ich Lieder als meine Lehrer bezeichne oder den Liedermacher.
Zudem heißt ein Bekenntnis zu Idealen doch nicht automatisch, dass ich meine diese in Vollendung erreicht zu haben - dann wären es ja keine mehr.
Ich liebe Rilke, liebe Busch, liebe ... und meine eine Menge von Ihnen gelernt zu haben. Wenn ich aber erst deren Qualität erreichen müsste um das zuzugeben oder gar etwas von mir zu geben, dann gäbe es auch keine "Stillen im Lande"...
Soviel vorweg. Nun meine Anmerkungen zu Xavier:
Gelegentlich höre ich genauer auf die Musik, welche meinen Kindern gefällt. So kam ich auch (mit Lucas) in ein "Offene Luft Konzert" der "Söhne Mannheim". Es war sehr interessant Musiker und Publikum zu beobachten. Vielleicht, weil ich "ein wenig neutral" daneben stand. Weder Musik noch Texte berühren mich wirklich. Die Texte sind für mein Empfinden sprachlich teilweise schlecht, inhaltlich erreichen sie mich nicht.
Die Musik erzeugt in mir eher ein unangenehmes Gefühl. Am ehesten kann ich es vergleichen mit dem Unwohlsein, was mich befällt, wenn Menschen in unseren Breiten Gospelmusik singen und sich dazu bewegen. Bei den allerwenigsten habe ich das Gefühl, sie werden bewegt.
Als Gegenbeispiel fällt mir sofort ein Sänger ein, der mich zutiefst berührt, einfach, weil es ihn singt - Wecker.
Herzlich Clemens :-)
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...gebt mir einen Pass, wo „Erdenbewohner“ drin steht. Einfach nur „Erdenbewohner“ ... (Dota Kehr)
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#9

Beitrag von Clemens » Do 17. Jun 2010, 19:03

und wer cool sein will, hat ihn ohnehin schrecklich zu finden.
...gebe ja zu, dass ich immer noch gelegentlich gern "nicht überhitzt" rüberkommen möchte...
aber deswegen mein Geschmäckle verleugnen? Ne...
Als erstes fällt mir auf, und wir reden ja hier über Sprache, dass zu schnell die "Gänsefüßchenüberschrift" als Aussage des Künstlers übernommen wird. Es ist nicht das Gleiche, ob ich Lieder als meine Lehrer bezeichne oder den Liedermacher.
Zudem heißt ein Bekenntnis zu Idealen doch nicht automatisch, dass ich meine diese in Vollendung erreicht zu haben - dann wären es ja keine mehr.
Ich liebe Rilke, liebe Busch, liebe ... und meine eine Menge von Ihnen gelernt zu haben. Wenn ich aber erst deren Qualität erreichen müsste um das zuzugeben oder gar etwas von mir zu geben, dann gäbe es auch keine "Stillen im Lande"...
Soviel vorweg. Nun meine Anmerkungen zu Xavier:
Gelegentlich höre ich genauer auf die Musik, welche meinen Kindern gefällt. So kam ich auch (mit Lucas) in ein "Offene Luft Konzert" der "Söhne Mannheim". Es war sehr interessant Musiker und Publikum zu beobachten. Vielleicht, weil ich "ein wenig neutral" daneben stand. Weder Musik noch Texte berühren mich wirklich. Die Texte sind für mein Empfinden sprachlich teilweise schlecht, inhaltlich erreichen sie mich nicht.
Die Musik erzeugt in mir eher ein unangenehmes Gefühl. Am ehesten kann ich es vergleichen mit dem Unwohlsein, was mich befällt, wenn Menschen in unseren Breiten Gospelmusik singen und sich dazu bewegen. Bei den allerwenigsten habe ich das Gefühl, sie werden bewegt.
Als Gegenbeispiel fällt mir sofort ein Sänger ein, der mich zutiefst berührt, einfach, weil es ihn singt - Wecker.
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Reino
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#10

Beitrag von Reino » Do 17. Jun 2010, 23:40

Mich hat Reinhard Mey dazu erzogen, sehr viel Sorgfalt darauf zu verwenden, daß meine Texte nicht nach Reinhard Mey klingen (insbesondere kann ich die falschen Betonungen überhaupt nicht ab). Das betrifft allerdings nur sein Werk nach 1974.
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