R.M.-Tour: Peinlich - im Datum vertan...

Reinhard Friedrich Michael Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und seit Ende der 1960er Jahre einer der populärsten Vertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May.
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Reinhard Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und ein Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May. Mey lebt seit 1977 in Berlin-Frohnau in zweiter Ehe mit seiner Frau Hella mit der er drei Kinder hat.
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Oberfranke
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R.M.-Tour: Peinlich - im Datum vertan...

#1

Beitrag von Oberfranke » Mo 17. Sep 2007, 10:33

Klasse, da lehnt sich einer aus dem Fenster, schreibt über Musikkritiker, macht sich wichtig und ist selbst nicht in der Lage, ein Tourdatum zu lesen*loool*.
"Demnächst"...am 1. November, ja der ist demnächst, die Tour aber nicht*grins*
Grad gefunden:
15.09.2007 - Von wegen über den Wolken: Demnächst, am 1. November, praktisch vor unserer Haustür: Reinhard Mey in der Baden-Arena in Offenburg. Vermutlich wieder mit seiner bekannt gigantischen Bühnenshow – ein Mann, eine Gitarre, zwei Lampen und der einfache Auftrag, die Welt ein klein wenig besser zu machen. Ich würde ja gerne hingehen, aber es geht nicht.
Der Termin würde passen, der Eintrittspreis ginge und hinkommen täte ich auch. Aber es geht nicht. Vielleicht versteht mich ja jemand: Es gibt Musikkritiker und Musikkritiker. Die einen haben Ahnung von Musik, die anderen haben es musikalisch nie in die Fußgängerzone geschafft und machen sich einen Spaß daraus, das, was andere in qualvollen Tagen und Nächten komponiert und gesungen haben, mit lapidaren Bemerkungen nieder zu schreiben.
Reden wir mal von letzteren. Man erkennt sie auf freiem Feld daran, dass sie mongolische Triangelspieler zu Kultfiguren hochjubeln und über die Riffels meistens schreiben, dass sie in etwa das sind, was die Raffels Anfang der 90-er Jahre für das hintere Indonesien waren. So eine Form von Überheblichkeit mag ich nicht und kleinlaut gebe ich zu, dass ich mich an dieser Stelle schon lange einmal über diese Besserwisser aufregen wollte. So gemein wie es nur geht habe ich nur noch auf eine schöne Gelegenheit gewartet.
Wie viel verheißend fing dieses Musikjahr an: Yusuf Islam hatte sich mit einer neuen Scheibe zurückgemeldet. Prima, dachte ich, den machen sie jetzt fertig. Niemand ist ungestraft Cat Stevens und dann auf einmal nicht mehr und dann wieder doch. Stellvertretend für alle alten Fans wollte ich in etwa sagen, dass der Altmeister selbst in seinen dunkelsten Momenten immer noch gleißend hell strahlt.
Aber dann kam das Schlimmste, was kommen konnte. Die Scheibe wurde von der Musikkritik nicht mal ignoriert, weit und breit kein Sterbenswort. Zum Glück erschien gerade die neue Grönemeyer und im Geiste habe ich sie schon rumstänkern gehört. Meine Gegenoffensive stand: Na ja – niemand kann vier Jahre nach »Mensch« schon wieder ein großes Album machen – aber immer noch eins bis zwei. Und was haben diese Leute, die keine Ahnung haben, geschrieben?: Na ja – niemand kann vier Jahre nach »Mensch« schon wieder ein großes Album machen – aber immer noch eins bis zwei.
Zu diesem Zeitpunkt war meine Stimmung etwa da, wo man sich Gedanken über seinen Grabstein macht. Aber dann, wie ein Licht am Ende des Reutebergtunnels: Die neue Reinhard Mey. Den hatten sie doch seit zwanzig Jahren schon nieder gemacht. Ohne uns, die unverbesserlichen seit zwanzig Jahren jede Reinhard-Mey-Platte kaufenden Idioten wäre der schon lang im Schülerfernsehen des Bayrischen Rundfunks verschwunden. Und was haben diese Leute, die keine Ahnung haben, geschrieben? Hymnen über Hymnen. Die beste Mey seit zwanzig Jahren. Das muss man einfach gehört haben. Danke! Gründlicher hätten sie mir das nicht vermiesen können. Also, komm lieber Mey und mache. Ich kann nicht. Aber, jeden Eid drauf, ich werde wieder da sein, wenn sie Dich zerreißen.

Abgesehen davon, dass ich mich frage, was der Autor mir eigentlich sagen will, ist es schon peinlich, sich so zu verhauen. Immerhin steht dies in der Onlineausgabe vom Offenburger Tagblatt.
Hab dem Autor mal geschrieben, mal sehen, was passiert*grins*
Gruß Stefan
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noway
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R.M.-Tour: Peinlich - im Datum vertan...

#2

Beitrag von noway » Sa 22. Sep 2007, 18:26

Salut Stefan
Hast Du vom Autor schon eine Antwort erhalten? ;)
gx casanit
noway
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R.M.-Tour: Peinlich - im Datum vertan...

#3

Beitrag von fille » Sa 22. Sep 2007, 20:20

Hallo Stefan!
Abgesehen davon, dass ich mich frage, was der Autor mir eigentlich sagen will,

Der Autor will damit vermutlich sagen, dass er sich nichts sagen lässt und dass er krampfhaft das Gegenteil von dem tut, was andere vorschlagen.
Wie cool.....!
Auch eine Art nicht selbstständig zu denken.
Liebe Grüße
Marianne
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R.M.-Tour: Peinlich - im Datum vertan...

#4

Beitrag von Oberfranke » Mo 24. Sep 2007, 11:05

Hallo zusammen,
nein, habe noch nichts vom Autor gehört, sagt aber auch schon alles:-)
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