Technische Probleme mit den Einloggen über das Usermenü.

Was ist geschehen?

Für die Forensoftware wurde ein neues Update eingespielt. Dabei wurden von den Entwicklern einige Funktionen geändert, die für mehr Sicherheit beim Umgang mit Login Daten sorgen sollen. Dafür müssen aber einige Teile der Webseite umprogrammiert werden, die von Modulen verwendet werden, die auf die Änderungen am Hauptprogramm noch nicht eingestellt wurden. Dies betrifft leider auch das Login Eingabefeld in Usermenü, wenn Du ausgeloggt bist.

Muss ich jetzt ein neues Passwort anfordern, um mich einloggen zu können?

Nein, es ist nur momentan nicht möglich, sich über das Usermenü einzuloggen.

Wie kann ich mich denn auf dem Forum Einloggen?

Bitte klicke links oben über der Eingabemaske auf das Wort "Anmeldung" und gibt Deine Login Daten in den entsprechenden Feldern ein.

War der Schutz meiner persönlichen Daten zu jeder Zeit gegeben?

Das Update hatte keine Auswirkung auf irgendwelche Daten. Es wurde lediglich ein Programmteil geändert, welches sicherstellen soll, dass sich niemand mit den Daten eines anderen Users (z.B. eines Admins oder Moderators) Einloggen kann, obwohl er dafür nicht die Zugangsberechtigung hat.

Was muss ich jetzt noch tun / beachten?

Du kannst mir etwas Zeit geben, damit ich eine Lösung für dieses Problem finde. Ich habe mich bereits an die Entwickler gewandt und hoffe, sie können mir schnell helfen.

Ich habe dazu noch Fragen.

Bitte melde Dich in diesem Fall direkt über das Kontaktformular bei mir.

08.05.2019, migoe | www.liedermacher-forum.de

Nanga Parbat

Reinhard Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und ein Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May. Mey lebt seit 1977 in Berlin-Frohnau in zweiter Ehe mit seiner Frau Hella, die er am 14. Oktober 1977 heiratete und mit der er drei Kinder hat.
Maren
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Nanga Parbat

#1

Beitrag von Maren » Di 17. Feb 2004, 09:47

Hallo Leuts,
Es lohnt sich doch, hin und wieder auf RM's Zu Hause Seite reinzugucken. Da finden sich so interessante Informationen wie:
Heute, am 16.2.04 war 1. Studiotag.
Tja, ich finde, das lässt doch hoffen!
Maren
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#2

Beitrag von Diana » Di 17. Feb 2004, 12:25

Liebe Maren!
Heute, am 16.2.04 war 1. Studiotag.
Tja, ich finde, das lässt doch hoffen!

Hm... und worauf lässt das hoffen?! Irgendwie scheine ich auf der Leitung zu stehen. ;-)
Aber ich frage mich noch was ganz anderes: Wozu habe ich eigentlich den Newsletter von reinhard-mey.de abonniert, wenn man Neuigkeiten nur dann erfährt, wenn man selber nachschaut??? :-(
Liebe Grüsse, Diana
... die zwar neugierig auf die neue CD ist, aber von der offiziellen Webseite nach wie vor nichts hält.
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#3

Beitrag von Tonski » Di 17. Feb 2004, 17:07

Liebe Maren,
wenn ich Deinen Beitrag richtig verstehe, dann arbeitet der Meister wohl wieder an einem neuen Album (entschuldige den altmodischen Ausdruck); ob man sich darüber wirklich so freuen kann; manchmal in den vergangenen Jahren habe ich mich gefragt, ob er nicht ein wenig mehr zeitlichen Abstand zwischen den Alben bewahren und nicht auf jeden musikalischen Zeitgeisterzug aufspringen sollte?
Ist aber vermutlich in Deinen Ohren ein gar böser Gedanke!
liebe Grüße aus Wien und hoffentlich trifft man sich wieder einmal im Chat!
Tonski
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#4

Beitrag von Maren » Mi 18. Feb 2004, 10:13

Lieber Tonski,
ich würde mich sehr freuen, Dich mal wieder im Chat zu treffen. (Besonders, da ich jetzt ein Konterfei vor Augen habe!)
Leider vollzieht sich bei mir gerade der nahtlose Übergang vom Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit und ich liege ab halb zehn in der Kiste. Drum bin ich selten um die Zeit noch ansprechbar, um die Du im Chat auftauchst.
Vielleicht machen wir mal einen Termin aus??
Ein Date sozusagen!
Maren
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Marc
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#5

Beitrag von Marc » Fr 5. Mär 2004, 18:55


Maren schrieb:
Es lohnt sich doch, hin und wieder auf RM's Zu Hause Seite reinzugucken.

Hallo Maren,
Hallo zusammen!
"Hör was der alte Reineke dir sagt:
Wenn auch nur der allerkleinste Zweifel an Dir nagt,
Füchschen, glaub mir nicht":

03.03.04, alle 13 Lieder sind gesungen. Der Feinschliff und die Mischung beginnen.
05.03.04 Die ersten Hörproben sind bei EMI angekommen, einhelliges Urteil: „Meister Reineke zeigt’s allen mal wieder! Der alte Fuchs hat seine Zähne nicht verloren!“

Wie lange es wohl dauert, bis wir eine Lese- oder Hörprobe bekommen?
Viele Grüße von Marc, der mit diesem Beitrag eigentlich nur Migoe darauf aufmerksam machen möchte, dass irgendetwas mit den "Zusatzinformationen" und der "Signatur" nicht mehr richtig funktioniert :frage:!?
Dieser Beitrag enthält 128 Wörter


So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt,
dass nichts bleibt,
wie es war.

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#6

Beitrag von migoe » Fr 5. Mär 2004, 21:42

Lieber Marc,
Viele Grüße von Marc, der mit diesem Beitrag eigentlich nur Migoe darauf aufmerksam machen möchte, dass irgendetwas mit den "Zusatzinformationen" und der "Signatur" nicht mehr richtig funktioniert !?

vielen Dank für den Hinweis - der Fehler lag aber nicht am System. Kann es sein, daß Du Deine Signatur geändert hast und dabei vergessen hast die BB-Code-Tags zu schließen? Habs für Dich gemacht, schau es Dir mal an... ;-)
Dieser Beitrag enthält 75 Wörter


Liebe Grüße aus Rothenburg

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#7

Beitrag von Maren » Mo 8. Mär 2004, 18:15

Lieber Marc,
Ich hatte echt Recht. Es lohnt sich. Jetzt weiß ich schon mal, daß eines der Lieder nach dem Hasen- jetzt ein Hundegebet ist.
Ein wenig skurril das Ganze? Ich bin gespannt auf die neue CD. Entweder werde ich dann meinen Lieblingsbarden entgültig enttronen oder ihn erst recht lieben.
Hier der neueste Eintrag auf der Seite von Emi:
"Hundgebet“ ist eins der 13 Lieder aus dem neuem Album.

Reinhard Mey hat es vorab Sina (11 Monate, l.) und Hexe (9 Jahre, r.) vorgespielt, beide Hunde waren sehr beeindruckt und stimmten zu und ein. Hexe spontan: „So kann nur einer fühlen und schreiben, der selber jahrelang Hund gewesen ist!“
Maren, die eindeutig Katzen lieber mag.
Was ist der Unterschied zwischen einer Katze und einem Hund? Ein Hund kommt, wenn man ihn ruft. Eine Katze nimmt den Ruf entgegen und meldet sich gegebenenfalls später wieder.
Dieser Beitrag enthält 147 Wörter


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#8

Beitrag von Maren » Di 9. Mär 2004, 14:57

Schon wieder was neues:
"Alles o.k. in Guantanamo Bay
08.03.04
Am Abend sehe ich die Bilder wieder in der Tagesschau, am Morgen lese ich einmal mehr davon in der Zeitung - und kein Aufschrei der Empörung geht durchs Land. Ich werde verrückt, wenn ich mein Lied bis zur CD Veröffentlichung zurückhalte. Hier ist der Text vorab:
Hier geht's zum Text.
Hut ab, Herr Mey. So will ich ihn hören! Mindestens!!
Maren, die jetzt mal jeden Tag beim Barden reinschaut
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#9

Beitrag von Petra » Di 9. Mär 2004, 15:42

Hut ab, Herr Mey. So will ich ihn hören! Mindestens!!

Danke, Maren. :-)
Nach der peinlichen Vorstellung mit den Hunden war ich schon wieder ziemlich enttäuscht.
Aber Lieder schreiben - das kann er.
Jetzt freue ich mich wieder auf die neue CD.
Petra
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Man würde nie mehr Waffen schärfen,
wenn man folgendes bedenkt:
Es braucht die Flinte nicht ins Korn zu werfen,
wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
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#10

Beitrag von Michael » Di 9. Mär 2004, 16:09

Na, das ist doch mal was. Schön, dass es mal wieder was gibt, woran man sich auch reiben kann und was einen klaren Standpunkt bezieht. Ich hatte mir nach der Ankündigung des "Hundegebets" und des Titelsongs schon arge Sorgen um die Qualität gemacht. Auf jeden Fall fange ich jetzt langsam an, mich auf die neue CD zu freuen. Und dass er sich auf seine alten Tage so entschieden tagespolitisch einmischt gefällt mir. Auch wenn ich nicht das Gefühl habe, dass kein "Aufschrei durch's Land geht", sondern sehr viel (zurecht) über Guantanamo Bay berichtet wird und das eigentlich immer US-kritisch (by the way, man hört nur noch US-negatives, oder?).
Zu schade, dass er dieses Jahr nicht auf Tour geht.
Michael,
der in diesem Fall allerdings schon noch glaubt zu wissen, wer in dieser Angelegenheit die Guten und wer die Bösen sind.
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Und vielleicht gibt es morgen ja schon den Crash,
dass die Kurse und Masken fallen.
Also laßt uns freuen und träumen davon,
wie die Racheposaunen erschallen.
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Nanga Parbat

#11

Beitrag von Michael » Mi 10. Mär 2004, 10:37

Mhm, hab mir das jetzt noch mal durchgelesen und muss es noch mal ergänzen. Den Text finde ich immer noch recht gut aber überschwengliche Begeisterung löst er nicht aus, wenn ich so die Umstände bedenke. Mich ärgert, dass sich RM nur für Sachen engagiert, wo er sich des Applauses einer großen Mehrheit sicher sein kann. Ich bin wegen des amerikanischen Verhaltens gegenüber den Guantanamo-Gefangenen auch entrüstet, aber das sind doch fast alle. Und dass er in das allgemeine Bush-Bashing mit einstimmt, von mir aus, ich mag den Kerl auch nicht. Aber mal ein bisschen gegen den Strom schwimmen, ein bisschen darauf hinweisen, dass es sich bei den Gefangenen um Terroristen, Mörder und Handlanger eines der mörderischsten Regime unserer Zeit handelt. Das wird doch gerne vergessen und viele geraten plötzlich dahin, diese Mörder zu verteidigen, nur weil sie gegen die verhasste USA stehen. Es war ja gut, dass er kein Lied zum 11. September gemacht hat, aber ihn ignorieren kann man ja wohl nicht.
Trotzdem ist es gut, dass er auf seine alten Tage (oder sagen wir mal: älteren) ein solches politisches Engagement zeigt, das er in vierzig Jahren Liedermacherei oft hat vermissen lassen. Kein Wort von ihm zu Vietnam, kein Wort zu Chile, keines zu Nicaragua, keines zu Grenada, keines zum Apartheid-Regime in Südafrika, keines zum rot-grünen Krieg gegen Jugoslawien (übrigens vom Sicherheitsrat genausowenig legitimiert wie der Irak-Krieg). Er hätte ja sein Publikum vergraulen können. Und er hätte sich vielleicht das ein der andere Mal dem Verdacht ausgesetzt, sich für Kommunisten zu engagieren. Und da hätte man Schwierigkeiten mit den Rundfunksendern kriegen können. Aber wenn es um muslimische Terrorbanden geht, kann man sich ja mal engagieren... Nein, das war gemein, aber er muss sich diese Bemerkung gefallen lassen.
Übrigens bin ich auch der Meinung, dass die Menschenrechte für die gelten sollten, die sonst auf sie scheißen. Trotzdem würde mich interessieren, was RM zu unserem Frankfurter Folter-Polizisten Daschner sagt. Ich fürchte, da nimmt er es mit den Menschenrechten dann auch nicht mehr so ernst.
Michael,
der sich trotzdem immer noch sehr auf die neue Platte freut
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Thomas
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Nanga Parbat

#12

Beitrag von Thomas » Mi 10. Mär 2004, 11:09

Was mir eine gute Seele unter der Türe hindurchschob...
Einen Artikel der Aachener Zeitung vom 8.3.2004 mit dem Titel "Wie ein "Glockenguss" im versteckten Tonstudio" verfasst von Sabine Rother.

Liedermacher Reinhard Mey produziert seine aktuelle CD "Nanga Parbat" in Aachen mit Manfred Leuchter. Das Offizielle Erscheinungsdatum ist 3. Mai.
Sie sind ein eingeschworenes Team, und längst hat sich aus der frühen gegenseitigen Akzeptanz eine tiefe Männerfreundschaft entwickelt, in der sich der eine auf die Intuition des anderen nahezu blind verlassen kann: Der Aachener Musiker und Komponist Manfred Leuchter (eigene Werke "sparito", "nomade", "arabesque") produziert seit über 20 Jahren die CDs eines Stars: Reinhard Mey.
"Nanga Parbat" heißt das jüngste "Kind", das zurzeit in Leuchters versteckt gelegenem Studio heranreift und am 3. Mai auf den Markt kommt. "Wir sitzen hier wie in einem friedlichen U-Boot, abgeschlossen von der Welt", schwärmt der Liedermacher gutgelaunt. Alle zwei Jahre entsteht auf diese Weise eine neue Platte. Einige Monate zuvor schickt Reinhard Mey dem Freund seine Kompositionen auf einer Kasette mit Gesang und Gitarrenbegleitung.
"Das klingt dann so, wie ich mir das ungefähr vorstelle", erläutert Mey. Bevor er für sechs Wochen sein Quartier in Aachen bezieht, hat Manfred Leuchter alle Hände damit zu tun, Arrangements zu entwickeln, andere Musiker (unter ihnen häufig Kollegen aus der Region) zu aktivieren, die dann während der heißen Phase nach und nach ins Studio kommen und ihren Part spielen oder den Background singen.
Der Name der neuen CD ist nicht nur der Titel des ersten Songs, es ist auch die Widmung für den Bergsteiger Reinhold Messner, der übrigens sein Okay zu der Ehrung gegeben hat. "Meine Frau schenkte mir sein Buch, in dem er die Besteigung dieses schweren Gipfels Nanga Parbat beschreibt", berichtet Mey. "Das hat mich gewaltig beeindruckt. Das Lied, das ich dazu geschrieben habe, ist auch dem Andenken an Messners Bruder gewidmet."
Wenn Leuchter Meys Lieder bearbeitet, vollzieht sich ein erstaunlicher Vorgang: "Nicht selten wird mir erst hier bewusst, wie mein Text interpretiert werden kann. Manfred kennt mich vielleicht besser als ich mich selbst. Außerdem ist er auf dem neuesten Stand der Computertechnik." Eine CD - das ist für beide eine Art von "Glockenguss". "Man muss dran bleiben, damit eine Einheit entsteht. Das kann nicht in Etappen geschehen", betont Leuchter. Die begeisterung für "handgemachte" Musik, das Streben nach Perfektion sowie für Themen wie Liebe und Nähe, Freundschaft, Mut, Scheitern, Trost und Menschlichkeit verbindet sie. Aus Meys neuen Liedern klingt
natürliche Poesie. Gleichzeitig gibt es die kritischen und frechen Bemerkungen zum Zeitgeschehen und so manches Philosophische. "Sommerende" ist so ein Text, der wehmütig und in schlichten warmen Bildern den Abschied von den Ferien, von Rosen und Vögeln zeichnet. "Die Schiffsuhr in der Küche hör' ich überlaut und klar, als würden die Sekunden tropfend fallen" lautet eine Zeile - und wirklich hat Manfred Leuchter helle "Tropfen" durch die Instrumentierung eingebracht. Nur eine von ungezählten "Miniaturen", die Reinhard Meys Texte zu musikalischem Leben erwecken. Und wenn er dem alltäglichen Scheitern ("...dein Rechner ist unrettbar abgestürzt, dein Kanarienvogel lehnt es ab, für dich zu singen und dein Hund liest deine Zeitung, statt sie dir zu bringen, du kriegst deinen Ikea-Schrank nicht aufgestellt...") ein trotiges "Ich kann!" entgegengeschleudert, wird ihm so mancher bestens nachfühlen. Doch bis so ein Titel einmal Gestalt annimmt, dauert es ein Weilchen.
"In solchen Phasen legt man die Seele offen. Das ist ein sehr persönlicher Vorgang, bei dem ich selbst hier noch Lampenfieber empfinde", geteht Mey. "Da braucht man jemanden, der diese Sphäre wahrt, der die Schweigeplficht ernst nimmt." Und letztlich bleibt immer wieder ein wichtiges Gebot: Weglassen, was nicht hundertprozentig funktioniert. "Bei einem guten Salat muss man viele Blätter wegwerfen", lächelt Mey. Hat er sich in all den Jahren verändert? Das ersehnte Gefühl, "über den
Wolken" zu schweben ist geblieben. "Aber der Blick wird weiter." Und die lustvolle Schaffenseuphorie überfällt Mey noch immer, besonders dann, wenn er nach Aachen kommt.

Thomas,
der sich auch schon sehr auf das neue Album freut
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#13

Beitrag von Charlotte » Do 11. Mär 2004, 09:37

Guten Morgen!!!
Ich bin durch den Artikel, welcher Thomas ins Forum gestellt hat, etwas irritiert. Nach dem Sehen der DVD bin ich davon ausgegangen das RM seine CD in einem Berliner Tonstudio produziert. Er erzählt doch darin das er am Abend immer die neusten Aufnahmen mit nach Hause nimmt und die Familie sie sich reihum anhört. Kann mir einfach nicht vorstellen, dass er von Aachen aus immer nach Hause fährt.
Oder haben ich da was falsch verstanden?
Charlotte, die Euch von der noch leicht verschneiten Mosel liebe Grüße sendet. :wink:
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#14

Beitrag von Thomas » Do 11. Mär 2004, 10:18

Guten Morgen !
Charlotte, vielleicht nimmt Herr Mey seine Lieder in Berlin auf und produziert dann auf dieser Grundlage das Album zusammen mit Manfred Leuchter in Aachen. In Aachen wird dann mit dem Computer ein wenig gezaubert :-)
Thomas, der in Aachen auch auf eine dünne Schicht Zuckerguss blickt und alle recht nett grüßt.
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Maren
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#15

Beitrag von Maren » Do 11. Mär 2004, 11:51

Vielleicht, vielleicht, vielleicht.
Ich habe heute keine Lust zu spekulieren. Vielleicht fällt gerade in China ein Sack Reis um? Könnte doch sein, oder??
Ich bin jedenfalls hibbelig und freue mich auf die neue CD. Und dabei interessiert mich nicht, WO Herr Mey seine Arbeit verrichtet. Hauptsache, er tut es!!!
Maren, die endlich FRÜHLING haben will und am liebsten in die Carolus-Therme kriechen würde
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Marc
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#16

Beitrag von Marc » Do 11. Mär 2004, 15:15

Hallo zusammen!

Maren schrieb:
Hier der neueste Eintrag auf der Seite von Emi:
"Hundgebet“ ist eins der 13 Lieder aus dem neuem Album.

Offen gestanden hat mir Maren durch ihr Kommentar erst bewusst gemacht, dass EMI hinter der offiziellne Seite von Reinhard Mey steckt. Fragt mich nicht, wer meiner Meinung nach sonst für die Seite hätte zuständig sein sollen ;-)! Die Frage hatte ich mir bisher auch noch gar nicht gestellt. Wer, zum Vergleich, ist eigentlich für www.wecker.de zuständig? Auch ein Plattenlable?
Nach der Erkenntnis, dass EMI die Mey-Seite gestaltet, erscheint mir einiges klarer. Die Frage, ob Mey für den Inhalt der News seiner Seite verantwortlich sei, stellt sich mir nun nicht mehr. Ganz gleich, ob die Info über das neue Lied "Hundgebet" oder der Kommentar "Ich werde verrückt, wenn ich mein Lied [Alles o.k. in Guantanamo Bay] bis zur CD Veröffentlichung zurückhalte" -Dafür ist die Marketing-Abteilung von EMI zuständig und nicht Mey selbst. Immerhin, das Marketing wirkt.
Ich persönlich empfinde diese Art des "Heißmachens" auf das neue Album teilweise etwas zu albern und vor allem zu direkt, wenngleich ich auf der anderen Seite auch unbedingt auf das Album heißgemacht werden will ;-)! Werbung soll (so lernt man's in der Schule) vor allem das Unterbewusstsein zum Kauf anregen, aber bei der Marketing-Strategie zu "Nanga Parbat" ist mir vieles irgendwie zu bewusst und irgendwie... zu platt. Zum Beispiel der Kommentar "So kann nur einer fühlen und schreiben, der selber jahrelang Hund gewesen ist". Oder auch der neueste Eintrag: "Hören, vergleichen, entscheiden, das Beste wählen, das Gute... verwerfen". Mensch... muss das ein tolles Album werden!
Mit den "heißen" News wird es bis zum Erscheinungstermin natürlich so weiter gehen. Ganz ohne Zweifel gibt es demnächst ein paar neue, nette Bilder, später noch den einen oder anderen neuen Liedtext, zu guter Letzt wird es bestimmt auch noch die Möglichkeit geben, in eines der neuen Lieder reinzuhören. Mit den News geht es also weiter, rasend weiter! Ich bin ganz baff, wie schnell so eine Produktion eines neues Albums vonstatten geht: Am 5. März gingen die ersten Hörproben bei EMI ein, sechs Tage später haben schon alle Musiker gespielt... Zeit ist wohl wirklich Geld. "Aber das schad' ja nischt", würde meine Oma sagen -Solange die Qualität nicht unter dem Zeitdruck leidet... wenn für "Rüm Hart" auch so wenig Zeit zur Verfügung stand, gibt es für mich keinen Anlass zur Sorge.
In der letzten Woche sind nach der neuesten News auch die Fotos für das Cover entstanden. Dass ich mich sofort über den Fotografen im Internet informieren wollte zeigt, dass das Marketing bei mir wirkt. Leider finde ich über den "international renommierten holländischen Fotograf Arnaud Nilwik" bei Google nur 27 Einträge. Über Jim Rakete, der die Fotos für "Rüm Hart" gemacht hatte, findet Google immerhin 2440 Seiten.
Man kann dem Marketing für "Nanga Parbat" wohl keine Fehler vorwerfen (na gut, okay -Außer, dass neben einigen Rechtschreibfehlern, die ich auch mache, seit über einem halben Jahr "Klaar Kiming" mit zwei m auf der Seite angepriesen wird). Zusammenfassend möchte ich aber noch anfügen, dass die Art des Marketings zwar sehr wirkhaft ist und ohne Zweifel zum Kauf anregt, allerdings werden durch so gezielte Bewertungen wie "Meister Reineke zeigt’s allen mal wieder!" meine Erwartungen an das neue Album quasi ins Unermessliche gesteigert. Ich glaube, die Gefahr enttäuscht zu werden, wird auf diese Weise nicht gerade geringer.
Ein wenig enttäuscht bin ich nämlich schon über den Text von "Alles o.k. in Guantanamo Bay" -An dieser Stelle will ich nicht versäumen, mich mit meiner Meinung ganz hinter Michael zu stellen, denn

Michael schrieb:
Den Text finde ich immer noch recht gut aber überschwengliche Begeisterung löst er nicht aus

Es ist ja sicher schön, dass der alte Fuchs seine Zähne nicht verloren hat, aber... politisieren kann Wecker dann doch wieder besser. Sei's drum -Ich bin gespannt auf das neue Album!
Viele Grüße von Marc, der irgendwie kritischer geworden ist... aber angesichts "Rüm Hart" guter Hoffnung ist, da "Immer mehr", "Ich singe um mein Leben" und "Schwere Wetter" zu seinen Lieblingsliedern von Mey gehören.

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So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt,
dass nichts bleibt,
wie es war.

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#17

Beitrag von Michael » Do 11. Mär 2004, 16:20

Die Marketing-Strategien finde ich auch eher seltsam. Aber: lassen wir uns nicht beirren. Die Platte wird trotzdem gut. Bin ich ganz sicher.
Michael
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#18

Beitrag von Petra » Do 11. Mär 2004, 16:48

Lieber Marc,
Dafür ist die Marketing-Abteilung von EMI zuständig und nicht Mey selbst.

wie gerne würde ich das glauben, denn es ist wirklich unsäglich platt. Aber es entspricht genau dem Stil der 'Wanderung nach Kachelotplate bei Flut', und dazu hat er sich in der NDR-Talk-Show selbst bekannt. :-(
Petra, die sich auf die neue Scheibe freut, sich ansonsten aber nur noch wundert.
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#19

Beitrag von Charlotte » Fr 12. Mär 2004, 17:01

Hallo Thomas!
Danke, für deine Antwort. Ja, dass wäre eine Erklärung und ich nehme jetzt einfach mal an, dass es auch so ist.
Viele Grüße
Charlotte
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Skywise
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#20

Beitrag von Skywise » Fr 12. Mär 2004, 19:27

Offen gestanden ist die gesamte offizielle Homepage für mich ein einziges großes Fragezeichen. Diese Art der Promotion würde ich vielleicht einem Teenie-Star zuschreiben, dessen Publikum unbedingt wissen will, wo sich denn welcher Star gerade auf welche Weise wieder von einem ekligen Nasenpopel befreit hat, aber doch nicht einem (Achtung, Paradoxon!) gestandenen Liedermacher im gesetzteren Alter, der ein Publikum sein eigen nennen dürfte, das wissen sollte, daß Gut Ding manchmal Weile haben will.
Und - tut mir ja Leid, vielleicht bin ich ja der Einzige, dem das so geht - es ist mir so richtig schnurzpiepegal, wo Reinhard Mey seine Alben aufnimmt, wie er das macht, wie lange das dauert und wo er danach mit den fertigen Aufnahmen hingeht. Das, was mich bei weitem mehr interessiert, ist, welche künstlerischen Qualität die Sachen haben, die er aufnimmt. "Rüm Hart" hat sich nach mehrmaligem Hören nun bei mir erst mal einen Platz unter den fünf schlechtesten Studioalben Reinhard Meys gesichert - und das hatte nix mit dem Tonstudio zu tun, in dem die Tonaufnahmen stattfanden. Ich möchte wissen, ob es dem Mann gelingt, wieder einmal ein originelles Album vorzulegen ... Je mehr ich allerdings auf die offizielle Internetseite starre (meinem Orthopäden springen schon jedes Mal die Dollarzeichen in die Augen, wenn ich seine Praxis betrete und über Nackenschmerzen klage - ich sollte mir das Kopfschütteln vielleicht mal abgewöhnen :-D ), desto mehr vermittelt sich mir der Eindruck eines vollkommen abgehobenen, realitätsfremden Menschen, der sich um einiges weiter von den "freundlichen Gesichtern" entfernt hat, als gut für ihn ist. Vielleicht irre ich mich ... Korrektur: ich hoffe inständig, mich zu irren. Aber dieser Eindruck wird irgendwie in den letzten Wochen immer stärker ... und er gefällt mir absolut nicht.
Wollte das nur mal gesagt haben ... vor dem Erscheinen des Albums werde ich aber wohl nicht feststellen können, ob ich mit der Einschätzung Recht habe *seufz*
Gruß
Skywise
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"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
Herman van Veen - "Die Clowns"

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