Technische Probleme mit den Einloggen über das Usermenü.

Was ist geschehen?

Für die Forensoftware wurde ein neues Update eingespielt. Dabei wurden von den Entwicklern einige Funktionen geändert, die für mehr Sicherheit beim Umgang mit Login Daten sorgen sollen. Dafür müssen aber einige Teile der Webseite umprogrammiert werden, die von Modulen verwendet werden, die auf die Änderungen am Hauptprogramm noch nicht eingestellt wurden. Dies betrifft leider auch das Login Eingabefeld in Usermenü, wenn Du ausgeloggt bist.

Muss ich jetzt ein neues Passwort anfordern, um mich einloggen zu können?

Nein, es ist nur momentan nicht möglich, sich über das Usermenü einzuloggen.

Wie kann ich mich denn auf dem Forum Einloggen?

Bitte klicke links oben über der Eingabemaske auf das Wort "Anmeldung" und gibt Deine Login Daten in den entsprechenden Feldern ein.

War der Schutz meiner persönlichen Daten zu jeder Zeit gegeben?

Das Update hatte keine Auswirkung auf irgendwelche Daten. Es wurde lediglich ein Programmteil geändert, welches sicherstellen soll, dass sich niemand mit den Daten eines anderen Users (z.B. eines Admins oder Moderators) Einloggen kann, obwohl er dafür nicht die Zugangsberechtigung hat.

Was muss ich jetzt noch tun / beachten?

Du kannst mir etwas Zeit geben, damit ich eine Lösung für dieses Problem finde. Ich habe mich bereits an die Entwickler gewandt und hoffe, sie können mir schnell helfen.

Ich habe dazu noch Fragen.

Bitte melde Dich in diesem Fall direkt über das Kontaktformular bei mir.

08.05.2019, migoe | www.liedermacher-forum.de

Nanga Parbat

Reinhard Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und ein Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May. Mey lebt seit 1977 in Berlin-Frohnau in zweiter Ehe mit seiner Frau Hella, die er am 14. Oktober 1977 heiratete und mit der er drei Kinder hat.
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Charlotte
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#21

Beitrag von Charlotte » So 14. Mär 2004, 20:29

"...richtig schnurzpiepegal, wo Reinhard Mey seine Alben aufnimmt, wie er das macht, wie lange das dauert und wo er danach mit den fertigen Aufnahmen hingeht."
Hallo Skywise!
Ich kann mich deinen Worten nur anschließen. Mir ging es mit meiner Frage auch eigentlich um etwas anders. Nachdem ich die DVD gesehen hatte( habe sie mir erst vor kurzem zugelegt), war mir RM wieder richtig symphatisch und glaubwürdig. Und nun passte dieser Zeitungsartikel einfach nicht zu seinen Aussagen und ich hoffte jemand könne mir eine einfache Erklärung dafür geben.

Viele Grüße
Charlotte
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#22

Beitrag von Mickey » So 14. Mär 2004, 22:32

Hallo zusammen,
ich habe erst heute nachmittag von dieser Diskussion Wind bekommen und mir den Liedtext gleich durchgelesen. Und, ganz ehrlich gesagt, ich muss gestehen: ich finde, dass das zum Peinlichsten gehört, was Reinhard Mey je geschrieben hat. Auf solches Amerika-Bashing (und er greift ja Amerika an, nicht einzelne Personen) konnte und kann ich getrost verzichten. Nein, Herr Mey zeigt damit nicht Zähne, sondern Schwäche - etwas derart Undifferenziertes, Populistisches hätte ich nicht erwartet, und wenn doch, dann wenigstens in anständig formuliertem Gewande. Nein danke!
Liebe Grüsse
von Reto
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#23

Beitrag von migoe » So 14. Mär 2004, 23:40

Lieber Reto,
schön, Dich mal wieder hier zu lesen :-).
Ich für meinen Teil kann nur aufgrund des Textes (noch) nix über das Lied sagen -> aber die Aussage des Textes spiegelt meine eigenen Bedenken wider, deshalb kann ich Deine Aussage
...ich finde, dass das zum Peinlichsten gehört, was Reinhard Mey je geschrieben hat. Auf solches Amerika-Bashing (und er greift ja Amerika an, nicht einzelne Personen) konnte und kann ich getrost verzichten.

nicht wirklich nachvollziehen. Natürlich kann man in ein und demselben Text immer wieder unterschiedliche Aussagen finden - je nach Zeitpunkt der Betrachtung und natürlich je nach Betrachter! Ich sehe hier wieder ein typisches Merkmal der Meyschen Texte -> er bezieht Stellung, ohne aber konkret zu werden. Eben das ist doch die Stärke der Texte von Reinhard Mey.
Er verwendet Aussagen, die so oder so ähnlich seit dem 11 September immer wieder durch die Nachrichten geistern.
Z.B.:
"Wir sind die Guten (egal, wer auch immer "WIR" ist!) - und die sind die Schlechten (dito). Deshalb können wir ja auch bestimmen, was mit denen geschieht, wenn wir sie geschnappt haben - da soll sich keiner einmischen, das ist unsere Sache!" usw....
Er prangert die Doppelzüngigkeit solcher Aussagen und Meinungen an und mahnt zur Vorsicht an - so sehe ich das Lied (momentan). Klar sind es die Amerikaner (natürlich nicht alle 250 Millionen), die die Lager in Guantanomo Bay befehligen, doch genauso sind doch die Menschen gemeint, die diese Dinge, die dort (vielleicht/wahrscheinlich) geschehen gutheißen oder einfach so hinnehmen, ohne zu hinterfragen, ob dieses Verhalten nicht genauso gefährlich und menschenverachtend ist wie das der dort Inhaftierten Menschen, die teilweise schlimme Dinge getan haben! Verstehen kann ich dieses Verhalten - akzeptieren kann ich es nicht und ich für meinen Teil hoffe darauf, daß die Diplomatie der anderen westlich orientierten Länder helfen werden KZ-Lager wie das in Guantanamo Bay in Zukunft zu verhindern.
Wie auch immer - ich bin mir sicher, daß dieses Thema uns leider auch in Zukunft immer wieder beschäftigen wird - die aktuelle Diskussion im politischen Forum über die Anschläge in Madrid ist ein Beispiel dafür...
Ich bin wirklich schon sehr gespannt auf das endgültige Ergebnis und ganz sicher, daß Mey und Leuchter doch wieder ein hervorragendes Ergebnis abliefern werden...
...und NEIN, ich werde nicht für diesen Beitrag bezahlt ;-)
----------------------------------
Am Ende vielleicht noch für alle, die den Text selber noch nicht auf der offiziellen Seite nachgelesen haben:
Alles o.k. in Guantanamo Bay
Wir sagen schwarz ist schwarz und weiß ist weiß
Und wenn wir das so sagen, dann genügt das als Beweis.
Man weiß, die Bösen sind böse, die Guten sind wir,
Also stell’n sie keine Fragen, wir stell’n die Fragen hier!
Gehn sie hinter die Absperrung, bitte bleiben Sie nicht stehn,
Bitte gehen sie weiter, hier gibt es nichts zu sehn,
Es ist alles o.k. in Guantanamo Bay.
Wir haben da ein vorbildliches Lager gemacht
Und jeder Vorbildvergleich ist völlig unangebracht.
Ein Lager, in dem es mit rechten Dingen zugeht,
Das Recht ist immer da, wo unsere Fahne weht.
Wir machen hier die Regeln und wir sind das Gesetz,
Also erspar’n Sie uns Ihr weinerliches mitleid’ges Geschwätz!
Es ist alles o.k. in Guantanamo Bay.
Wir sind die guten und die andern sind die schlechten,
So einfach ist das mit den Menschenrechten.
Was kümmert es uns, wenn ihr uns anpinkelt und kläfft,
Kümmert Euch um euer eigenes Geschäft.
Es ist alles o.k. in Guantanamo Bay.
Wir haben einen guten Stacheldrahtzaun
Sie sollen nicht drüberschaun, Sie sollen uns nur vertraun.
Auch wenn man nicht sieht, was dahinter geschieht,
Mit dem, der da mit verbundenen Augen niederkniet.
Wir haben ihn gefaßt, wir sind das Weltgericht,
Ob es der Weltöffentlichkeit nun mal paßt oder nicht,
Denn es ist alles o.k. in Guantanamo Bay.
Wir sind die guten und die andern sind die schlechten,
So einfach ist das mit den Menschenrechten.
Was kümmert es uns, wenn ihr uns anpinkelt und kläfft,
Kümmert Euch um euer eigenes Geschäft.
Es ist alles o.k. in Guantanamo Bay.
Im Land der Tapferen und in der Heimat der Frei’n
Warten wir nicht auf Ihren Rat, mischen Sie sich nicht ein!
Keine Diskussion, keine Genfer Konvention,
Dieses hier ist Gottes eigene Nation:
We do it our way in Guantanamo Bay.
Es ist alles o.k. in Guantanamo Bay.


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#24

Beitrag von Mickey » Mo 15. Mär 2004, 06:58

Lieber migoe,
ich bleibe dabei und wiederhole, dass ich den Text als populistisch betrachte. Wem tritt Mey denn auf die Füsse damit? Niemandem so wirklich, oder? Er bleibt für mich, trotz seiner Rundumkritik an "Amerika" (und auch dabei bleibe ich: das ist so pauschal, dass ich es kaum fassen kann), im Ungefähren - denn wir alle sind doch dagegen, dass Leute wie auf Guantanamo Bay interniert werden... aber mit seinem undifferenzierten, mit einem Seitenblick auf die Gemütslage in Deutschland, in der Schweiz und sonstwo durchgeführten Bashing (und da passt jetzt das englische Wort wirklich gut), zeigt er, dass er und seine Gedanken auf dem Gebiet der Politik weder neu noch richtig ernstzunehmen sind. Damit möchte ich jetzt nicht sagen, dass wir alle die falsche Meinung vertreten, sondern dass es mit einem gebetmühlenartig wiederholten "Fuck America" nicht getan ist. Mey und Politik - selten eine wirklich gute Kombination mit neuen Perspektiven.
Liebe Grüsse
von Reto
PS: ich hoffe, dass ich mit dem Wort "interniert" in einem deutschen Forum nicht ins Fettnäpfchen getreten bin. Aber jetzt, wo die Tierschutzorganisation Peta (für die Mey sich auch schon "ausgezogen" hat) das Leid der Tiere schon mit dem Holocaust vergleicht, denke ich schon, dass ich dieses Wort verwenden durfte. Über die Peta-Kampagne hier mehr:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,290492,00.html
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#25

Beitrag von migoe » Mo 15. Mär 2004, 11:05

Lieber Reto,
gut, daß Du bei Deiner Meinung bleibst - ich hätte es von Dir auch nicht anders erwartet ;-)
"Guantanamo Bay" gibt es überall in der Welt, ob im Kongo, in Lybien, in Korea oder im Iran (und man könnte sicher noch sehr viel mehr Ländernamen hier aufnehmen!) - dort werden Menschen gegen ihren Willen wie Tiere gehalten und gefoltert. Immer mit der Begründung, es diene dem Guten für das jeweilige Land und die "Verbrecher" müssten bestraft werden. Dass dies nicht öffentlich sondern geheim und hinter verschlossenen Türen geschieht ist auch nur der Sicherheit dienlich und hat mit "Mißachtung der Menschenrechte" nichts zu tun, denn natürlich werden die Menschenrechte auch von diesen Menschen für gut befunden und geschützt. Doch "Tiere" wie diese Terroristen sind es nicht wert "Mensch" genannt zu werden und werden deshalb auch nicht wie Menschen behandelt - genau das steckt hinter "Guantanamo Bay". Es ist ein Irrtum zu denken, hier würde nur ein Land gemeint sein.
Doch zusätzlich Schlimm an dieser Situation ist, daß gerade die Vertreter des Landes, das überall auf der Welt antritt um für Gerechtigkeit und Freiheit und Einhaltung der Menschenrechte zu "kämpfen" (das alleine ist schon seltsam) sich mit diesem Verhalten und der Situation in dem KZ (ja, die Menschen dort werden in einem KZ interniert - warum sollte man das nicht sagen können!) in die selbe "moralische" Ecke katapultiert, wie die Länder, die bekämpft werden sollen.
Damit bekommen die Terroristen in aller Welt nur noch mehr Auftrieb und Unterstützung. Dieses Verhalten der "USA" (klar, daß damit nicht die Bürger des Landes gemeint sind!) ist äußerst schizophren...
meint migoe
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#26

Beitrag von Mickey » Mo 15. Mär 2004, 14:08

Lieber migoe,
gute Gedanken! Reinhard Mey scheint das aber egal zu sein, denn ich sehe nichts dergleichen in seinem Lied... Er wird das aber sicher damit wettmachen wollen, dass sich das Lied über die Dauer von 7.30 Minuten hinzieht oder so. War das jetzt böse?
Also, ich bin weiterhin skeptisch, was das neue Album anbelangt.
Liebe Grüsse
von Reto
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Thomas
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#27

Beitrag von Thomas » Di 16. Mär 2004, 00:42

Hallo liebe Mitleser,
ich habe vor ein paar Tagen den Text des Liedes
"Alles o.k. in Guantanamo Bay" überflogen und fand
ihn wohl etwas holprig im ersten Moment.
Meine Neugierde und ja, auch Vorfreude auf das
kommende Album, haben diese Zeilen jedoch sofort in
mir geweckt.
Ein paar Tage vergingen und ich stoße auf die Meinung
von Reto zu diesem Liedtext und bin wie vor den Kopf
gestoßen. Da mich die Meinungen anderer durchaus
interessieren und ich diese Meinungen auch achte,
suche ich den Fehler zunächst bei mir.
Bin ich ein Schaf das auf solch populistisches und undifferenziertes Geschwätz hereinfällt, nur weil Amerika-Bashing zur Zeit so weit verbreitet ist ?
Ok, ich lese mir den Liedtext einfach noch einmal
durch und dann werden wir ja sehen.. ;-)
Hm, der Text ist nicht mehr holprig, es geht sogar
eine gewisse Faszination von ihm aus.
Reto's Meinung kann ich mir nicht zu eigen machen,
geschweige denn nachvollziehen.
Mittlerweile haben migoe und reto einen umfassenderen
Meinungsaustausch begonnen und mich damit bewogen
meine Gefühle zu dieser Sache hiermit niederzuschreiben.
migoe, Deine Aussagen möchte ich ohne Vorbehalt
unterschreiben, sie entsprechen genau meiner
momentanen Meinung zu "Alles o.k. in Guantanamo Bay".
Jetzt glaube ich auch zu wissen, was in mir diese
wachsende Faszination für diesen Text hervorruft.
Dieser Text könnte vor ein paar Monaten genauso gut
vom Pressesprecher des Weissen Hauses vorgetragen
worden sein!
Mit ein wenig zwischen den Zeilen Lesen, denke ich, wurden genau diese Aussagen von der jetztigen Regierung in Washington getätigt. Undiffernziertheit und Populismus sind hier für mich auch sehr wohl zu finden, jedoch ganz anders wie Reto sie zu spüren scheint.
Die schrecklichen Terroranschlaege der letzten Jahre
haben grosse Teile der Bevölkerung verunsichert und
verängstigt. In solchen Zeiten finden nicht zu Ende
gedachte Aktionen gegen alles vermeindlich Böse viel
eher Unterstützung. Den Populismus und die Undifferenziertheit muessen denen vorgeworfen werden, die diese Zeilen ursprünglich von sich gegeben haben, um ängstlichen und wütenden Menschen zu gefallen, die den vermeintlich Schuldigen ohne Prozess am nächsten Baum aufgehängt haben möchten. Die Angst und Wut der Masse wird genutzt um diese Menschen zu manipulieren.
Gespannt bin ich schon, wie sich das Lied dann auf dem Album anhört. Ich sehe dem 3. Mai 2004 sehr optimistisch und mit Freude entgegen. Es wird in letzter Zeit schon zuviel gemeckert und kritisiert.
Viele Grüße
Thomas

"Ich weiss auch mein Kanzler hat gesagt, wir sollen nicht in einen oberflächlichen Antiamerikanismus abgeleiten, aber meiner ist gar nicht oberflächlich"
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Michael
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#28

Beitrag von Michael » Di 16. Mär 2004, 20:42

Lieber Reto,
ich bin ja froh, dass ich nicht der einzige bin, dem der Text aufstösst. Du hast schon recht, Politik und Reinhard Mey, das funktioniert irgendwie nicht. Zumindest nicht, wenn's konkret wird. Ich hab ja schön öfter über seine Naivität geklagt und dieser Text ist ein gutes Beispiel dafür. Auf der anderes Seite fordere ich ja auch immer, dass er sich mal politisch äußern soll. Aber irgendwie hab ich mir das anders vorgestellt.
Seine Methode in diesem Lied, Äußerungen, die Leute wie Bush gemacht haben, zu benutzen, um ihre wahren Absichten zu decouvrieren, funktioniert auch nicht, denn diese Leute reden nicht solchen Klartext, dadurch wirkt das auch so platt. Wie man sowas gut macht, kann man sich immer noch bei Degenhardt ansehen.
Michael,
der nach Madrid das Gefühl hat, RM sollte vielleicht sogar lieber auf das Lied verzichten
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Und vielleicht gibt es morgen ja schon den Crash,
dass die Kurse und Masken fallen.
Also laßt uns freuen und träumen davon,
wie die Racheposaunen erschallen.
Franz Josef Degenhardt

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#29

Beitrag von Mickey » Mi 17. Mär 2004, 08:06

Lieber Thomas,
Du hast recht. Ich aber auch, finde ich. Ich halte Dir und v.a. Meys Text entgegen, dass es nicht reichen kann, ein paar Zitate aus dem Weissen Haus zu einem Lied zu vermengen. Dadurch ergibt sich für mich ein Brei, den jeder Mensch auf der Strasse hingerotzt haben könnte (mit dem Unterschied, dass die einen besser dichten als die anderen) - für mich ist das einfach nicht auf der Höhe der Zeit. Muss es auch nicht, aber dann erwarte ich, dass man ebendas nicht vorgibt. Ich bin einfach der Ansicht, dass ein Mann, der weiss, dass seine Lieder (auch!) für die Ewigkeit aufgenommen wurden, differenzierter an ein sehr komplexes Thema herangeht. Eine reine Solidarisierung mit grossenteils wahrscheinlich unvorstellbar unmenschlichen Menschen, nur um einer ganz und gar missliebigen Regierung ans Bein zu pinkeln (ob die das merkt?) - darauf kann ich verzichten. Im übrigen frage ich mich, ob der Mann nicht vor kurzem ein Lied geschrieben hat, in dem er ebenso unreflektiert (aber besser!) über das Vorgehen mit Kindsmissbrauchern gesungen hat. Von einem rechtsstaatlichen Verfahren habe ich dort nichts gehört.
Ich bleibe höchst skeptisch.
Liebe Grüsse
von Reto
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#30

Beitrag von Marc » Fr 26. Mär 2004, 12:28

Hallo zusammen!
01. Alles ok in Guantanamo Bay
02. Douce France
03. Spider Man
04. Friedhof
05. Sven
06. Hundgebet
07. Ich kann!
08. Die Waffen nieder!
09. Ich glaube nicht
10. Ich liege bei dir
11. Kennst du die kleinen nicht wirklich nützlichen Ge[?]
12. Nanga Parbat
13. Sommerende
Sven? Sven hat sich doch 1994 aus der fahrenden U-Bahn gehängt, wo war das doch gleich... ach ja, zwischen Bahnhof Gleisdreieck und Hallesches Tor ;-)! Und "Ich ford'r', ich wünsch', ich möchte: Ja, ich bin?" Ist Reinhard Mey 10 Jahre später zu der Einsicht gekommen, dass er es auch kann?
"Douce France"??? Uiuiui... :-):-):-)
Gespannte Grüße von Marc
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#31

Beitrag von Maren » Fr 26. Mär 2004, 12:54

Hallo Marc
mal ganz abgesehen davon, daß ich ZU gerne wüßte, woher Du die Titelliste schon hast, danke ich Dir herzlich dafür.
Ich wette fünf € darauf, daß anstelle des Fragezeichens "danken" stehen muß.
Mich interessieren nach den Titeln am ehesten "Friedhof" und "ich liege bei Dir"
Ich schätze: Vergänglichkeit und Liebe sind die Inhalte dieser beiden Lieder.
Dabei fällt mir gerade nur mal so ein, daß wir damals auch heftig über "DER Wiesel" spekuliert haben.
Maren, die jetzt schnell den Kirschauflauf aus dem Ofen zieht
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#32

Beitrag von Marc » Fr 26. Mär 2004, 15:37

Hallo Maren,
So viele Seiten gibt es doch gar nicht mehr, auf denen du stöbern kannst... sieh doch mal hier nach: EMI - Reinhard Mey - Discografie! Leider wird noch nicht das Cover des neuen Albums angezeigt, deswegen lohnt sich ein gelegentlicher Abstecher dorthin...! Auf der Seite habe ich übrigens auch zwei Fernsehtermine entdeckt, die ich bereits in unseren Terminkalender eingetragen habe: Am 6. Mai ist Reinhard Mey in der Johannes B. Kerner-Show und am 18. Juni wird er zu Gast in "3 nach 9" sein.

Maren schrieb:
Ich wette fünf € darauf, daß anstelle des Fragezeichens "danken" stehen muß.

Leider wette ich nicht, aber ich tippe auf Ge-"schenke"!
Gruß, Marc
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#33

Beitrag von Guest » Fr 26. Mär 2004, 19:01

N` Abend
Durch einen Zufall stieß ich auf diese Seite. Ich suchte Näheres zum neuen Album von Herrn Mey. Groß eingehen darauf, ob „Alles o.k. ....“ mehr oder weniger gelungen ist möchte ich gar nicht mehr.
Mir stieß mehr die Aussage des Mitglieds RETO übel auf, Reinhard Mey ziehe sich für PETA aus; eine Organisation, die jetzt SCHON Tiere mit Holocaustopfern gleichsetzte. In meinen Augen hat Herr Mey ein absolut korrektes Bild, was Tiere angeht. Leid gegen jede Kreatur, ob Mensch oder Tier, scheint er als gleich schlimm einzuschätzen. Das rechne ich ihm hoch an.
PETAS neue Ausstellung wurde übrigends von einem jüdischen Philantrophen mitfinanziert, der bewusst Parallelen zum Holocaust aufzeigen will.Und ich denke, wenn man nicht einer Doppelmoral erliegen möchte (Bestes Beispiel:USA-G.Bay), dann sollte man sich diesen Vergleich zu Herzen nehmen und genauer hinschauen. Denn menschliche Opfer werden nur dann „abgewertet“, wenn man selbst, die eigene Spezies über eine andere stellt. Übrigends das gleiche Prinzip wie beim Rassismus und Sexismus.....
Theodor W. Adorno schrieb einmal: „Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt, es sind ja nur Tiere.“
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#34

Beitrag von Mickey » Sa 27. Mär 2004, 09:24

Hallo Damien,
ich bleibe dabei: ich finde die neue Kampagne von Peta pervers. Und wenn Du so willst, ja, dann stelle ich den Menschen über das Tier... Ob jetzt ein Jude Geldgeber ist oder nicht, ist mir, gelinde gesagt, egal. Oder soll ich in Ehrfurcht erstarren und sagen: "dann ist ja gut?". Eben.
Liebe Grüsse,
Reto
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#35

Beitrag von Mickey » Sa 27. Mär 2004, 09:28

Hallo zusammen,
vielleicht wurde es hier bereits einmal geschrieben. Dennoch, von der offiziellen Internetseite:
"Wie gewohnt wird Reinhard Mey vom 20.9. (Oelde) bis 17.11. 2005 (Berlin ICC) 60 Konzerte geben. Wenn die genauen Konzerttermine feststehen, werden sie an dieser Stelle veröffentlicht."
Liebe Grüsse
von Reto
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#36

Beitrag von Guest » Sa 27. Mär 2004, 10:14

Hallo
Kurz:
Natürlich ist es schwer ,bzw.so gut wie nicht möglich, als Mensch zu einer anderen Spezies Empfindungen zu haben, die der Liebe zur eigenen Art gleichzusetzten ist.Man denke alleine nur an die eigene Familie,Freunde etc.. Nur ich denke, bei der Respektlosigkeit und Ignoranz mit der wir täglich den Tieren begegnen sind eine Menge Parallelen einfach nicht von der Hand zu weisen ...und ich denke da ist so eine aufrüttelnde Aktion nicht verkehrt und wertet die Holocaust-Opfer in meinen Augen auch nicht ab.

ABER dies ist ja nun ein LIEDERMACHER-FORUM: Und deshalb möchte ich es auch nicht auf „Tierrechte“ ummünzen...
Ich jedenfalls freue mich sehr auf die neue CD von R.Mey.
Was die offizielle Seite angeht:
Scheint wirklich, als wolle man die Besucher etwas heiß machen.Aber ich finde immer auf nette Weise.Denn machen wir uns nichts vor: Die Menschen die ihm und der Entstehung der neuen CD so viel Interesse entgegenbringen, würden die Scheibe doch so oder so kaufen. Ich nehme mich da nicht aus.Ich bin zwar nicht oft auf der Homepage, aber eine neue CD von ihm ist für mich schon eine Art „Pflichtkauf“ .Egal wie Kritiken im Vorfeld sich beissen.Da machen wir uns sicher schon alle unsere eigenes Bild wenn wir die Platte zu Hause haben, denke ich. Und die Empfindungen zu einzelnen Stücken sind bei den Käufern eh so individuell verschieden, dass es gar nicht lohnt großartig zu „streiten“.
Menschen, die Mey eher „zufällig“ kaufen (nach Fernsehauftritten etc.) lassen sich- schon gar nicht im Vorfeld – doch gar nicht erst auf der Homepage blicken. Glaube ich jedenfalls. Bestimmt nicht in dem Umfang, dass es sich später in den Verkaufszahlen niederschlagen würde.
Ok, das war`s.Und ich wünsche uns allen im Mai `04 viel Freude mit Mey.Ich hoffe ebenfalls im Herbst.........
Gruß
Lars
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#37

Beitrag von Maren » Sa 27. Mär 2004, 23:03

Lieber Lars.
Es wird diesen Herbst keine Mey-Tour geben. Die findet erst im Jahr 2005 statt.
Guggst Du hier: http://www.graumann.de/
Ansonsten freue ich mich auch auf die neue CD.
Maren, immer noch Meyling
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#38

Beitrag von Marc » Di 30. Mär 2004, 10:51

Hallo zusammen,

Die Reinhard Mey-Seite bei EMI lohnt doch ab und zu einen Besuch... :-)!
Viele Grüße von Marc
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dass nichts bleibt,
wie es war.

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#39

Beitrag von Maren » Di 30. Mär 2004, 12:23

Hallo Marc,
sollte es sich bei dem Portrait auf dem Cover um eines der sehr persönlichen, authentischen Bilder voll eindringlicher Aussagekraft handeln, dann freue ich mich schon auf das Begleitheft.
Wann wird es denn jetzt endlich Mai??????
Maren
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#40

Beitrag von moni » Fr 2. Apr 2004, 22:11

Bei amazon gibt es das Album Nanga Parbat für 17,99€ zum vorbestellen.
Gruß Moni
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:wau:
A bas les armes!

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