Technische Probleme mit den Einloggen über das Usermenü.

Was ist geschehen?

Für die Forensoftware wurde ein neues Update eingespielt. Dabei wurden von den Entwicklern einige Funktionen geändert, die für mehr Sicherheit beim Umgang mit Login Daten sorgen sollen. Dafür müssen aber einige Teile der Webseite umprogrammiert werden, die von Modulen verwendet werden, die auf die Änderungen am Hauptprogramm noch nicht eingestellt wurden. Dies betrifft leider auch das Login Eingabefeld in Usermenü, wenn Du ausgeloggt bist.

Muss ich jetzt ein neues Passwort anfordern, um mich einloggen zu können?

Nein, es ist nur momentan nicht möglich, sich über das Usermenü einzuloggen.

Wie kann ich mich denn auf dem Forum Einloggen?

Bitte klicke links oben über der Eingabemaske auf das Wort "Anmeldung" und gibt Deine Login Daten in den entsprechenden Feldern ein.

War der Schutz meiner persönlichen Daten zu jeder Zeit gegeben?

Das Update hatte keine Auswirkung auf irgendwelche Daten. Es wurde lediglich ein Programmteil geändert, welches sicherstellen soll, dass sich niemand mit den Daten eines anderen Users (z.B. eines Admins oder Moderators) Einloggen kann, obwohl er dafür nicht die Zugangsberechtigung hat.

Was muss ich jetzt noch tun / beachten?

Du kannst mir etwas Zeit geben, damit ich eine Lösung für dieses Problem finde. Ich habe mich bereits an die Entwickler gewandt und hoffe, sie können mir schnell helfen.

Ich habe dazu noch Fragen.

Bitte melde Dich in diesem Fall direkt über das Kontaktformular bei mir.

08.05.2019, migoe | www.liedermacher-forum.de

Mr. Lee (VÖ 06.05.2016)

Reinhard Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und ein Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May. Mey lebt seit 1977 in Berlin-Frohnau in zweiter Ehe mit seiner Frau Hella, die er am 14. Oktober 1977 heiratete und mit der er drei Kinder hat.
Marc
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Mr. Lee (VÖ 06.05.2016)

#21

Beitrag von Marc » Mi 11. Mai 2016, 12:21

Liebe Nicole,
schön, wir diskutieren! :-)
Ich finde, dass "So lange schon" ein ganz wichtiges Lied ist. Vielleicht - neben "Mr. Lee" - das wichtigste des Albums. Es ist nicht für mich wichtig, nicht für Dich, aber für Reinhard. Und sicherlich und vor allem kann es auch ein sehr wichtiges und tröstendes Lied für Familien sein, die Ähnliches erdulden mussten. Daher finde ich, dass ein solches Lied unbedingt veröffentlicht werden muss. "So lange schon" beschreibt das Schicksal der Familie Mey, ist aber so offen (besonders in der letzten Strophe), dass es auch das Schicksal anderer Familien erzählen kann. Und ein solches Schicksal bewegt mich sehr, wenn ich es an mich heranlasse (das muss man zulassen und wollen oder eben nicht; ich kann gut verstehen, wenn man das nicht möchte). Reinhard hat immer besungen, was ihn persönlich bewegt hat, dieses Lied nicht zu schreiben und nicht aufzunehmen, hielte ich für undenkbar.
Es gibt Lieder, in denen ich mich persönlich wiederfinde, z.B. in "Wenningstedt Mitte", und solche, die ich nachempfinden kann, dazu gehört auch "So lange schon". Und es gibt natürlich auch Lieder, in denen ich mich nicht persönlich wiederfinde und die ich auch nicht nachempfinden kann. Dazu gehört derzeit - um beim neuen Album zu bleiben - "Im Goldenen Hahn" (aber vielleicht ändert sich das noch in einer anderen Gefühlslage, mit einem anderen Horizont... Lieder sind lebendig, so lange wir es sind)!
Lieben Gruß!
Marc
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So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt,
dass nichts bleibt,
wie es war.

Hannes Wader

Petra
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#22

Beitrag von Petra » Mi 11. Mai 2016, 12:57

Liebe Nicky,
"So lange schon" geht mir persönlich ein wenig zu weit. Seit dem ich im letzten Jahr selber mit dem Schreiben begonnen habe, sind einige Texte entstanden, die ich zwar für gelungen halte, die ich aber nur einem ganz bestimmten, engen Kreis von Leuten vorspielen würde, weil sie doch sehr persönlich sind.

ich habe die CD immer noch nicht und ich habe auch So lange schon noch nirgends gehört. Aber wie immer das Lied dann irgendwann auf mich wirken mag, sage ich doch jetzt schon mal was zu der Thematik.
Schon bei Drachenblut habe ich mich gewundert, dass uns Reinhard das auf der Tournee gesungen hat. Besser: ich habe ihn dafür bewundert. An seiner Stelle wäre ich in Tränen ausgebrochen. Ich verstehe sehr gut, dass Du sehr persönliche Lieder/Texte nicht der Öffentlichkeit preisgeben willst. Es hat halt jeder seine eigenen Wege, mit solchen Dingen umzugehen. Reinhard scheint es gut zu tun, den Schmerz singend zu verarbeiten und zu teilen. Kommerzielle Gründe würde ich mal vollkommen ausschließen.
Und beim Anhören ist es natürlich genauso, da empfindet auch jeder ganz individuell. Bei Drachenblut musste ich im Konzert ziemlich heftig schlucken, was natürlich damit zusammenhängt, dass man den Hintergrund kennt. Wenn ich ganz unbefangen gewesen wäre, hätte es mich nicht so gepackt.
Noch mehr müssen sich Schauspieler offenbaren, finde ich. Wenn sie Hass, Schmerz, Liebe oder Zärtlichkeit spielen müssen, können sie ja zunächst mal nur aus dem schöpfen, was sie haben und das sieht nun mal bei jedem anders aus.
Liebe Grüße von Petra
Dieser Beitrag enthält 278 Wörter


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#23

Beitrag von greymagicvoice » Mi 11. Mai 2016, 20:48

Liebe Freunde, ich höre das neue Album seit Tagen rauf und runter und jedesmal werde ich noch etwas familiärer mit den Liedern. Wie noch von keinem Album vorher ergreift es mich in seiner Gesamtwirkung und mit jedem Lied einzeln. So vieles geht dabei in mir vor, dass ich dieses Ventil lieber hier nicht öffne - Migoes Webspace könnte knapp werden ;-)
Aber eines möchte ich doch sagen, denn es fügt sich in das aktuelle Thema ein. Was mir Reinhard Mey beigebracht hat: sei authentisch, unverfälscht Du selbst, so gut Du eben kannst, vor allem Dir selbst gegenüber - was, nebenbei bemerkt, vielleicht die allerschwerste Übung ist. Und wenn Du als Liedermacher über Dich selbst singst, dann sing nicht über Deine Fassade, die nette Außenansicht, sondern sing von ganz innen her über Dein Herz. Das ist sicher nicht die einzige Art, mit sich und seinen musikalischen Entäußerungen umzugehen und erhebt bestimmt auch nicht Anspruch darauf, die allein richtige und angemessene zu sein. Aber für mich ist sie die genau passende, weil sie mir mehr als einmal über gefährlichste Klippen und durch tiefe Täler geholfen, ja auch buchstäblich das Leben gerettet hat. Lieder wie "Drachenblut", "Lass nun ruhig los das Ruder", "Mr. Lee" und "So lange schon" verstehe ich als solche Lebensrettungslieder. Und damit sie das sein können, müssen sie in andere Ohren und Herzen hineingesungen werden, muss ihre Resonanz in den Leben der Hörer gespürt werden. Für manchen birgt das Herzeigen des eigenen verletzten Herzens genau auch dessen Heilung. Eben das berichten ja auch die genannten Lieder. Sie schreiben einen großen Bogen von unendlicher Zerrissenheit hinüber zum kummervollen aber zuversichtlichen Loslassen bis hin zu einem tapferen, von gutem Erinnern getragenen Ja zum Leben. Ein intimeres und gleichzeitig tröstenderes und ermutigenderes Lied als "So lange schon" habe ich von Reinhard noch nicht gehört. Und es wirkt noch mächtiger in mir fort in Gesellschaft von Mr. Lee, das die Spuren nachzeichnet, die das verlorene Kind in den Herzen ferner Menschen in fremden Weltgegenden hinterlassen hat.
Vielleicht bin ich wegen meiner eigenen Geschichte diesen Liedern so sehr verbunden. Aber gerade weil sie den Tod so nah heranlassen, sind sie für mich näher am Leben als jedes Mey-Lied vor ihnen.
Mit ganz herzlichen Grüßen
und unendlicher Vorfreude darauf, zum LT über all das und noch mehr mit euch reden zu können :-)
bis bald
hier oder woanders
Stephan
Dieser Beitrag enthält 418 Wörter


auf und ab vor und zurück
das leben ist ein einzelstück
und nicht für geld zu haben
es steht dir bei und stellt dich bloß
vergnügen pur und kummer groß
vom schoß bis zum begraben
S.G.

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#24

Beitrag von Clemens » Mi 11. Mai 2016, 22:15

Lieber Stephan,
danke für Deinen Beitrag. Du hast mir, nach meinem "Zusammenbrechen" unter Deiner Drachenblut-Interpretation, Mut zugesprochen die Trauer zuzulassen. Daran musste ich heute denken, als ich erfuhr, dass Klausi es nun doch nicht mehr zum LT2o16 geschafft hat. Mir ist der Gedanke, dass er buchstäblich mit Mr. Lee "ausgecheckt" hat sehr tröstlich. Da ist also so ein Lied tatsächlich in den letzten Minuten zu drei Menschen gekommen, die dessen bedurften. Ich glaube unsere LT-Familie wird heuer mitten in diesem Thema zusammentreffen.
(Mehr zu Klausi - auf Annelieses Bitte - hier.)
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#25

Beitrag von Skywise » Do 12. Mai 2016, 10:35


Nicky schrieb:
Beim Kauf habe ich allerdings auch schon die erste Überraschung erlebt. Die CD wurde mir für 10,99 Euro quasi preislich hinterhergeworfen.........So einen niedigen Preis am Tag einer Veröffentlichung habe ich glaube ich noch nie erlebt. Wie auch immer solche Preise entstehen können.......hat jemand von euch vielleicht eine Erklärung dafür? Würde mich interessieren....
Im Regelfall durch Mengenbündelung. Da hat jemand eine größere Bestellung bei seinem Zwischen/Großhändler plaziert, somit Rabatte eingefahren. Dabei muß "Mengenbündelung" nicht zwangsläufig bedeuten, daß er sich zwei Lager mit "Mr. Lee" vollgestellt hat, sondern daß er einfach einen entsprechend hohen Umsatz bei seinem Händler gemacht hat, ob mit Werken von Reinhard Mey, Justin Bieber oder Anoushka Shankar, ist dabei erst mal schweppes. Es muß auch nicht bedeuten, daß er jetzt ein einziges Mal gut eingekauft hat, sondern es ist auch möglich, daß sich im Laufe der Zeit so viel Umsatz zusammengeläppert hat, daß er jetzt auf entsprechende Konditionen zugreifen kann oder er gezielt auf Sonderaktionen aufmerksam gemacht wird, die sein Händler fährt. Inwiefern Dein Plattenverkäufer dann die eingefahrenen Rabatte an seine Kundschaft weitergibt, bleibt natürlich ihm überlassen, aber meistens locken solche Aktionen durchaus Volk an.
Die Frage, ob es eine Sonderaktion war oder ein guter Einkäufer, läßt sich meistens mit einem Blick auf die sonstigen Rabattaktionen des Händlers beantworten. Wenn Du zum Beispiel in den Regalen des Händlers Deines Vertrauens aktuell eine Menge Sonderposten von UMG (Universal Music Group) vorfindest, also von Labeln wie Polydor, Koch, Virgin, Deutsche Grammophon, Motown etc., spricht einiges für eine Sonderaktion des Großhändlers, an der sich Dein Plattenverkäufer beteiligt, und in die günstigerweise auch die Reinhard-Mey-CD (Odeon-Label) gefallen ist. Wenn Du einige höhere Stapel verschiedener Interpreten rumliegen oder -stehen siehst, spricht das eher für einen Mengenrabatt aufgrund einer einmaligen höheren Abnahme. Siehst Du beides, war Dein Händler zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hat zwei Rabatte kombinieren können, siehst Du nix von allem, spricht eher was dafür, daß Dein Händler einfach ein netter Mensch ist, der aus Prinzip oder Dir oder dem Interpreten zuliebe auf Umsatz und Gewinn verzichtet. :-D
Gruß
Skywise
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"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
Herman van Veen - "Die Clowns"

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#26

Beitrag von Nicky » Do 12. Mai 2016, 21:05

Klasse, danke Skywise. Wieder etwas dazu gelernt :-)
Liebe Grüsse
Nicole
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#27

Beitrag von Nicky » Sa 14. Mai 2016, 08:05

Ihr Lieben,
ich find´s interessant, eure Meinungen zu dem Thema oder auch besonders zu dem einen Lied mit dem ich nichts anfangen kann zu hören. Ich habe die CD nun schon in der letzten Woche mehrere male gehört und meine Meinung hat sich nicht geändert. Manchmal ist das ja doch schon so, das man ein Lied liebgewinnt, mit dem man bei den ersten malen nichts anfangen konnte. Es ist und bleibt für mich also ein schönes Album, mit einem Lied drauf, mit dem ich nix anfangen kann..... ;-)
Was mir aufgefallen war, ist, dass Carschti mal ein ähnliches Lied beim Liedertreffen in Landshut vorgetragen hat. Dies Lied hatte mich damals sehr berührt, und ich kam mir nicht so fehl am Platze vor. Vielleicht auch einfach, weil er´s damals live vorgetragen hat und es dadurch auch irgendwie "echter" war. Wer weiss.......
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Nee Marc,
machen wir wohl nicht.... ;-)
Alles Liebe
Nicole
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#28

Beitrag von Helmut » Sa 14. Mai 2016, 09:50

Hallo ihr da draußen
Ich würde ja gerne mitdiskutieren, ich will aber meinen Töchtern die Gelegenheit geben, mir etwas Vernünftiges zum Geburtstag zu schenken.
(als ich Gitta erzählte, warum ich hier nicht mitreden kann, wurde Tochter Nummer 1 ganz hellhörig)
Ich würde euch also bitten, diese Diskussion Ende Juni für mich neu aufzurollen.
Liebe Grüße
Helmut
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#29

Beitrag von Petra » Sa 14. Mai 2016, 10:02

Lieber Helmut,
trotz - wie immer - muttertagstauglichen Veröffentlichungstermins hat es dieses Jahr nicht geklappt. Tja, Chance vertan, bis Geburtstag und Weihnachten ist es ja noch ein Weilchen hin. Da ich so lange nicht warten will, muss ich dann wohl mal ganz altmodisch in den Plattenladen meines Vertrauens und den Silberling selbst erstehen. Bis Ende Juni werde ich das wohl gebacken bekommen. Falls die anderen bis dahin schon wieder abwinken - meine Eindrücke sind dann noch ähnlich frisch wie Deine. ;-)
Liebe Grüße von Petra
Dieser Beitrag enthält 84 Wörter


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#30

Beitrag von Lilienthal » Sa 14. Mai 2016, 11:38

Hallo zusammen,
ich beobachte bei mir häufig, ob mir eine Lied so richtig gefällt oder nicht, hängt auch sehr mit meiner seelischen Verfassung zusammen, ich behaupte also, die Frage ob das "Thema" im Lied irgendwie verwandt ist mit den emotionalen Themen die mein Gefühlsleben gerade sehr bewegen, kann sehr viel Sympatie oder Antipathie bewirken!?
Geht euch das auch so?
Hallo Nicole schön von dir zu lesen, wenn du noch schreibst, lebst du ja offensichtlich auch noch!
LG Sven
Dieser Beitrag enthält 83 Wörter



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#31

Beitrag von Anne1986 » Sa 14. Mai 2016, 13:02

Liebe Petra, lieber Helmut,
bin dabei! Durch die letzten Arbeiten für den Einzug in meine neue Wohnung bin ich nämlich auch noch nicht dazu gekommen, mir das Album zu kaufen! Wird aber baldmöglichst nachgeholt! ;-) Bin gespannt auf die Lieder und gebe dann auch gerne meine ersten Eindrücke preis. Also an alle anderen: Noch ein wenig Geduld! Bin ja auch gerade fleißig dabei, fürs LT zu üben...
Besteht die Chance, dass wir uns nächstes Wochenende in Hamburg mal kurz sehen, Nicky? Bis auf den Sonntag Abend bin ich flexibel - zusammen Kaffee trinken, oder essen gehen oder frühstücken...?
Viele liebe Grüße,
Anne
Dieser Beitrag enthält 110 Wörter



Barde
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#32

Beitrag von Barde » Sa 14. Mai 2016, 13:05

Nicky schrieb:
Es ist und bleibt für mich also ein schönes Album, mit einem Lied drauf, mit dem ich nix anfangen kann...

Deine erste Meinungsäußerung zum Lied hatte ich zuerst anders interpretiert. Ich hatte Dich so verstanden, dass es nicht um die Qualität des Liedes geht, sondern darum, dass es Dir zu persönlich ist. So nach dem Motto: Man kann damit Schwierigkeiten bekommen, weil es fast voyeurhaft erscheint, so tief in das Seelenleben des Künstlers zu schauen. Jetzt stellt sich mir die Frage, ob Du mit der musikalischen und textlichen Qualität des Liedes auch nichts anfangen kannst. Oder reicht das eine Negativum schon aus, um das Lied ganz abzulehnen? Du könntest ja trotzdem die Melodie, die Interpretation und die darin beschriebenen schönen Bilder als gut befinden und auf eine gewisse Art und Weise das Stück vielleicht doch genießen?
Es ist für mich immer faszinierend festzustellen, wie unterschiedlich doch Menschen wahrnehmen und beurteilen. Ich hatte mal eine CD von Ritchie Blackmoore gekauft und fand diese sehr gut, aber ein Lied fand ich grässlich. Der Mann einer Freundin fand die ganze CD furchtbar, doch dieses eine Lied gefiel ihm außerordentlich gut. Der Spruch "Geschmäcker sind verschieden" ist nicht ohne Grund entstanden. Wäre ja auch schlimm, wenn alle die gleiche Meinung hätten.
Für mich ist auch noch die Feststellung interessant, wie der Titel "Mr. Lee", der ja sogar als Albumnamen verwendet wird, zuerst so schwer in seiner Bedeutung zu knacken ist. Nach Veröffentlichung des Videos hat es sich jetzt doch aufgeklärt. Mir kommt es fast so vor, als ob RM das Lied wirklich mehr für sich geschrieben hat, weil es - zumindest beim ersten Hinhören - ja so gar nicht "konsumierbar" erscheint. Interessant wie hier zwei Titel zum gleichen Thema unterschiedlich präsentiert werden. Das eine Lied fast schon schonungslos offen in seiner Emotionalität und das andere rätselhaft verpackt.
Liebe Grüße
Barde :barde:
Dieser Beitrag enthält 334 Wörter


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#33

Beitrag von Bella » Sa 14. Mai 2016, 13:14

Hallo ihr Lieben,
ich bin sehr begeistert von dem neuen Album. Bislang habe ich es nur
auf meinem iPhod, das aber gleich seit dem 6.5.
Ich höre es mittlerweile rauf und runter und immer wieder. Jeden
Abend im Bett sind zwei bis drei Lieder fällig, die ich höre und
mir verinnerliche, bis ich den Text mitsingen kann.
Auch für mich ist " So viele Sommer " die absolute Nr. 1 dieser CD.
Durch den Auftritt bei 3nach 9 war mir der Text schon sehr vertraut,
nur die Studioversion kam neu hinzu.
"So lange schon " - Wenningstedt Mitte " - " Das Haus am Meer "
ich kann die Nordsee praktisch riechen, wie wohltuend.
Ich habe oftmals Probleme damit, mich in eine neue CD reinzuhören.
Das hatte ich bei " Mr. Lee " überhaupt nicht, was mich sehr
überrascht hat.
Ich werde mich ganz sicher noch lange mit diesem Album
beschäftigen, jeden Tag auf's Neue ....
Dieser Beitrag enthält 153 Wörter


Liebe Grüße Bella
Wie manches, dem wir kaum Beachtung schenken,
uns dennoch für ein ganzes Leben prägt ......
R.Mey

Nicky
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#34

Beitrag von Nicky » Sa 14. Mai 2016, 15:37

@Sven: Du hast meine Mail von letzter Woche noch nicht gelesen? Hm... :gruebel: oder vielleicht gar nicht bekommen? :gruebel:
@ Anne: Klar können wir uns treffen. Ich ruf dich an. :-)
@ Barde: Doch, doch. Du hattest meinen ersten Post schon richtig verstanden. Ich finde das Lied zu persönlich, als das ich es auf eine käufliche CD gepackt hätte, die jeder hören kann. Ich fühle mich unwohl dabei, bei einem Familientreffen dabei zu sein, bei dem um das gestorbene Kind getrauert wird. Ähnlich, wie ich mich unwohl gefühlt habe, als bei der letzten Tour nach einem bestimmten Lied das Saallicht kurz ausgeschaltet wurde. Ich finde vielleicht gerade nicht die richtigen Worte dafür, um zu beschreiben, was daran mich stört, aber beides hinterlässt bei mir ein Gefühl, das ich gerade mal nicht dabei sein will.... Von daher ist das Lied vom MP3 Player wieder runtergeflogen, damit ich den Rest des Albums, das ich gut finde weiter durchgängig genießen kann..... ;-) So einfach... ;-)
Bei mir hängt bei einigen Liedern natürlich auch viel von meiner Stimmung ab. So wie Sven es auch beschrieben hat. Zum Beispiel hat eines von den Liedern von Chrizz neuer CD (übrigens sehr empfehlenswert) bei mir letzte Woche einige Tränen kullern lassen. Zu einem anderen Zeitpunkt hätte ich es vielleicht einfach nur gut gefunden.
Dazu kommt, das es bei mir so ist, dass meine Emotionen zu ca 80% über den Text hervorgerufen werden und nicht über die Musik. Wenn ich also mit einem Text nicht viel anfangen kann, dann reisst es eine gute Begleitung nicht mehr raus. Ist aber vermutlich auch bei jedem anders.
Alles Liebe
Nicole
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#35

Beitrag von Barde » Sa 14. Mai 2016, 15:55

Ich finde das Lied zu persönlich, als das ich es auf eine käufliche CD gepackt hätte, die jeder hören kann.

Mir ist soeben das Lied von Eric Clapton "Tears in heaven" eingefallen, das ja genau die gleiche Problematik mit sich trägt und das mich auch sehr gerührt und berührt hat, als es erschienen ist. Bei allen diesen Liedern kommt mir in den Sinn, dass dies wohl die Lieder sind, die die meiste Authenzität mit sich bringen und oft wahre Meisterwerke sind. Von dieser Warte aus gesehen, würde uns wohl etwas entgehen, wenn die Künstler uns diese Lieder vorenthalten. Vorhin hatte ich mit Heike darüber diskutiert und sie hat die Meinung geäußert, sie würde in einem solchen Fall mit allen über ihre Gefühle reden wollen und wenn sie die Möglichkeit hätte, wie es bei einem bekannten Künstler der Fall ist, dürfte auch ganz Deutschland darüber erfahren.
Aber um es für mich zu einem endgültigen Abschluss zu bringen: Dies kann und darf man ganz unterschiedlich betrachten und beurteilen.
Liebe Grüße
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Mr. Lee (VÖ 06.05.2016)

#36

Beitrag von Michael » Di 17. Mai 2016, 13:22

Hallo,
langsam habe ich mich an „Mr. Lee“ soweit ran getastet, dass ich mir ein Urteil erlauben kann. Es ist ein so persönliches Album, dass es wehtut. Das muss wohl so sein und es ist auch in Ordnung so. Ein Album ohne richtig herausragende Stücke, aber wie ich finde, absolut aus einem Guss – ein richtiges „Album“ eben. Musikalisch unaufgeregt und ohne Mätzchen und deshalb sehr gut zu hören. Vielleicht kann man „Mairegen“, „Dann mach’s gut“ und „Mr. Lee“ als Trilogie betrachten, keine Ahnung, das können Meyologen ja mal irgendwann diskutieren.
Ich möchte wie Marc mal ein paar Gedanken zu den einzelnen Liedern formulieren:
So viele Sommer:
Ein unheimlich guter Opener, schafft sofort die Stimmung für die Platte und berührt mich direkt. Da wird man gleich auf das große Thema des Albums – die Endlichkeit – gestoßen. Vor ein paar Jahren hatte ich mal den Eindruck, dass die Liebeslieder auf den Mey-Alben zur Routine geworden sind. Aber „So viele Sommer“ (und auch schon „Wir sind eins“) sind ganz große Kunst. Es gibt so wenig gute Liebeslieder über Paare, die schon lange zusammen sind, immer nur über „junge Liebe“. Hier ist eins.
Im goldenen Hahn:
Das ist gleich einer meiner Favoriten. Ein wunderbares Bild, die etwas verrätselte Schlussstrophe wieder mit dem Motiv „Vergänglichkeit, Endlichkeit“. Ein untypisches Mey-Lied, würde von der Stimmung eher zu Hannes Wader passen.
Dr. Brand:
Ich hatte nie einen solchen Lehrer, ich hatte auch nie Latein (was ich im Studium dann büßen musste), eigentlich müsste das Lied mir fremd sein. Aber es rührt mich zu Tränen und da muss viel passieren. Als ob der gequälte unglückliche Lehrer nicht reichen würde, kommt dann diese letzte Strophe und haut einem endgültig den Boden unter den Füßen weg. Ist eine solche Person schon mal in einem Lied aufgetaucht? Ich glaube nicht.
Herr Fellmann, Bonsai und ich:
Auch das ein schwieriges Thema, aber ganz leichtfüßig gemacht, textlich und musikalisch. Das sind schon wirklich großartige Formulierungen, gerade wenn’s um den alten Mann und das Altersheim geht: frech aber nicht fies.
Lucky Laschinski:
Also, die Tierlieder sind nicht so mein Fall. Als jemand, der nie ein Haustier hatte, kann ich mich nicht richtig reinversetzen. Dass es trotzdem ein wunderbar formulierter Text ist, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen. Trotzdem ist es eines von zwei Liedern auf der Platte, mit denen ich nicht so warm werde.
Mr. Lee:
Das ist wirklich ein ganz starkes Lied. Spätestens mit dem Video ist das mit dem „Mr. Lee“ ja geklärt aber wie hier das Bild gezeichnet wird, der Kunstgriff mit dem Portier, die Anspielung auf „dann mach’s gut“ – ergreifend und doch bleibt es rätselhaft. Die „Havelchaussee“ verstehe ich auch nicht. Vielleicht hat sie ja nichts zu bedeuten, aber das glaube ich eigentlich nicht. Und der „weiße Elefant“, das heilige Tier? Vielleicht muss doch jemand mal die angegebene Nummer wählen.
Wenn’s Wackersteine auf dich regnet:
Sehr cool, schön erzählt, ein munteres Lied – passt doch wunderbar nach „Mr. Lee“.
Wenn Hanna lacht:
Das zweite Lied, das mich nicht so packt. Vielleicht, weil die Pointe so offensichtlich ist. Melodisch und musikalisch gefällt es mir aber gut.
Hörst du, wie die Gläser klingen:
Da hab ich erst sowas wie „Alter Freund“ erwartet und mich schon gewundert, dass es so lang ist. Aber wieder ein ganz packendes Lied. Wir können nicht zurückreisen, wir können nichts anders machen, wir schleppen die Vergangenheit mit und je älter wir werden (das merke ich sogar schon), desto mehr schmerzhafte Erinnerungen gibt es und manches wird mit der Zeit noch schlimmer. Dabei sollte man sich doch sagen: „Wenn’s Wackersteine auf dich regnet…“
Wenningstedt Mitte:
Ein schön gezeichnetes Bild. Ich finde es schön, dass in den tragischen Geschichten auch ein bisschen Humor aufscheint (Der Dackel mit dem dazugehörigen Blick). Ein anrührendes Lied – manchmal gibt’s eben doch eine zweite Chance.
Heimweh nach Berlin:
Nach den vielen eher drückenden Liedern und vor den noch viel drückenderen tut dieses richtig gut. Man könnte „Berlin“ übrigens nicht nur durch „Hannover“, sondern auch durch „Frankfurt“ ersetzen, nur die alten versifften S-Bahn-Wagen hat man hier in den vergangenen Jahren ausgetauscht.
Im Haus am Meer:
Ich wüsste auch kein Lied aus dem Mey-Repertoire, das mit diesem zu vergleichen wäre. Es ist fast eine Stephen-King’sche Atmosphäre. Packend auch das ungewöhnliche Arrangement.
So lange schon:
Ein schmerzhaftes Lied, trotz Wein und Enkelkind. Ein Lied, das – würden die Bonus-Tracks nicht folgen - schwer zu ertragen wäre. Es ist hier schon darüber gesprochen worden, ob das Lied zu voyeuristisch und zu intim sei. Ich finde nein: wir waren bei der „ersten Stunde“ dabei, haben bei „What a lucky man you are“ mit am Tisch gesessen, bei „Aller guten Dinge sind drei“ gelacht und wegen der „Schweren Wetter“ gebangt. Wir müssen diese Sache jetzt aushalten, es geht nicht anders.
Zeit zu leben:
Ich kannte das Lied nicht, bin bei Klaus Hoffmann aber nicht so bewandert. Es ist ein starker Punkt nach „So lange schon“ – und wunderbar schwebend arrangiert.
Lavender’s Blue:
Was für ein toller Ausklang. Das ist nicht einfach ein rangeklatschter Bonus-Track, sondern ein Statement für die Liebe – wie könnte ein solches Album besser enden?
Also kurz und knapp (oder wie man heute kürzelt: tl;dr): Ein großartiges Album.
Michael



Dieser Beitrag enthält 931 Wörter


Und vielleicht gibt es morgen ja schon den Crash,
dass die Kurse und Masken fallen.
Also laßt uns freuen und träumen davon,
wie die Racheposaunen erschallen.
Franz Josef Degenhardt

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Bastian
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#37

Beitrag von Bastian » Di 17. Mai 2016, 15:41

Der weiße Elefant ist in Thailand, Kambodscha der Ausländer, der mit der hellen Haut, der Besondere, vor allem, wenn er unter den Einheimischen lebt.
Dieser Beitrag enthält 26 Wörter



Marc
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#38

Beitrag von Marc » Di 17. Mai 2016, 17:28

Hallo Michael,
vielen Dank, dass Du uns an Deinen Eindrücken teilhaben lässt. Ich habe kopfnickend vor dem Bildschirm gesessen...

Michael schrieb:
Es ist ein so persönliches Album, dass es wehtut. Das muss wohl so sein und es ist auch in Ordnung so. Ein Album ohne richtig herausragende Stücke, aber wie ich finde, absolut aus einem Guss. [...]
Also kurz und knapp (oder wie man heute kürzelt: tl;dr): Ein großartiges Album.

Nachdem ich Deine recht kritische Einleitung gelesen hatte, war ich angenehm überrascht, wie positiv Deine Anmerkungen zu den einzelnen Liedern ausfielen. Dein Fazit war dann ja - ähnlich wie meines - recht euphorisch.
Michael schrieb:
Im goldenen Hahn:
Das ist gleich einer meiner Favoriten. Ein wunderbares Bild, die etwas verrätselte Schlussstrophe wieder mit dem Motiv „Vergänglichkeit, Endlichkeit“. Ein untypisches Mey-Lied, würde von der Stimmung eher zu Hannes Wader passen.

Stimmt, interessanter Gedanke. Und interessant, dass das Lied zu Deinen Favoriten gehört. Zu dem Lied habe ich noch immer keinen Zugang gefunden... erklärst Du's mir mal bei Gelegenheit aus Deiner Sicht?
Michael schrieb:
Dr. Brand:
Ist eine solche Person schon mal in einem Lied aufgetaucht?

Vielleicht Dr. Berenthal, der "allen hilft und sich doch selbst nicht helfen kann"?
Michael schrieb:
Mr. Lee:
Die „Havelchaussee“ verstehe ich auch nicht.

Schau Dir das Video zu "Mr. Lee" an der entsprechenden Stelle noch mal genau an, dort wird ein Foto eingeblendet, das ich recht eindeutig finde.
Michael schrieb:
Wenn Hanna lacht:
Das zweite Lied, das mich nicht so packt. Vielleicht, weil die Pointe so offensichtlich ist.

Interessant, mich hat die Pointe regelrecht umgehauen (und tut es immer noch), gerade weil ich sie nicht überraschend fand. Ich hab sie - offen gestanden - auch erst beim zweiten Hördurchgang durchschaut.
Michael schrieb:
Heimweh nach Berlin:
Man könnte „Berlin“ übrigens nicht nur durch „Hannover“, sondern auch durch „Frankfurt“ ersetzen, nur die alten versifften S-Bahn-Wagen hat man hier in den vergangenen Jahren ausgetauscht.

Na, dann warte mal ein, zwei Jahre ab, dann werden die entsprechenden Verse auch wieder zur Frankfurter S-Bahn passen...
Michael schrieb:
Zeit zu leben:
Ich kannte das Lied nicht, bin bei Klaus Hoffmann aber nicht so bewandert. Es ist ein starker Punkt nach „So lange schon“ – und wunderbar schwebend arrangiert.

Schwebend, ja, genau, wie passend... das ist es!
Lieben Gruß!
Marc
Dieser Beitrag enthält 390 Wörter


So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt,
dass nichts bleibt,
wie es war.

Hannes Wader

Michael
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Mr. Lee (VÖ 06.05.2016)

#39

Beitrag von Michael » Mi 18. Mai 2016, 15:09


Marc schrieb:
Schau Dir das Video zu "Mr. Lee" an der entsprechenden Stelle noch mal genau an, dort wird ein Foto eingeblendet, das ich recht eindeutig finde.


Vielen Dank für den Hinweis (auch an Clemens). Da war ich nicht aufmerksam. Und auch Dank an Bastian für die doch recht einfache Deutung des "Weißen Elefanten". Ich war schon dabei, mich in den Tiefen der hinduistischen Schöpfungsmythologie zu verlieren. Gut, dass Mey nicht Dylan ist - oder Cohen ;-)
Michael
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Und vielleicht gibt es morgen ja schon den Crash,
dass die Kurse und Masken fallen.
Also laßt uns freuen und träumen davon,
wie die Racheposaunen erschallen.
Franz Josef Degenhardt

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#40

Beitrag von Anne1986 » Do 19. Mai 2016, 11:23

Ihr Lieben,
gestern, noch VOR meiner Fahrstunde und der Arbeit, habe ich mir das Album gekauft und zum Feierabend gleich einmal angehört! Es gefällt mir SEHR. Leider muss ich jetzt zur Arbeit aufbrechen, kann also erst heute Abend ausführlicher zu den Eindrücken und den einzelnen Liedern schreiben... aber dann ganz bestimmt!
Herzliche Grüße,
eure Anne
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