Mey bei Kerner

Reinhard Friedrich Michael Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und seit Ende der 1960er Jahre einer der populärsten Vertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May.
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Reinhard Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und ein Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May. Mey lebt seit 1977 in Berlin-Frohnau in zweiter Ehe mit seiner Frau Hella mit der er drei Kinder hat.
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Mey bei Kerner

#21

Beitrag von fille » Mo 1. Nov 2004, 12:11

Hallo Tonski,
ich ganz deiner Meinung. Ich glaube ein Künstler kann nur dann etwas Gutes zustande bringen, wenn es von Herzen kommt. Sonst ist es nur Herz, Schmerz und Tralala.
Das erklärt aber auch, warum sich der Stil eines Künstlers ändert. Die unbeschwerte Jugend wird von einer gewissen Reife abgelöst. Wenn man eine Familie hat, ändert man sich.
Man macht sich Gedanken über Dinge, die einen früher nicht berührt haben. Wenn die Eltern gestorben sind und man in vorderer Reihe steht, weht einem der Wind kälter ins Gesicht.
Das alles habe ich an mir selbst bemerkt. Übrigens ist eines meiner Lieblingslieder "Viertel vor Sieben". Das hätte ein junger Mensch niemals geschrieben. Für mich hat es etwas Tröstliches. In gewissen Stimmungen höre ich an, wenns sein muß gibt's Tränen und danach geht es mir besser.
Ein Hoch auf den reiferen Mey!
Schönen Tag
fille (Marianne)
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#22

Beitrag von Michael » Di 2. Nov 2004, 15:03

Hallo Ihr,
ist ja schon erstaunlich, dass so ein kleiner Fernsehauftritt immer noch mehr Diskutanten anzieht als so manch anderes.
Ich fand ihn übrigens ganz unterhaltsam, obwohl Kerner normalerweise natürlich eine Katastrophe ist. Man hat doch mal was erfahren, was man nicht wusste, war nicht so das übliche blabla. Warum Viktoria mitgekommen ist, ist mir nicht ganz klar, außer vielleicht, weil Fernsehen nun mal ein visuelles Medium ist. :-D
Schön fand ich, dass Viktorias Antwort auf die Frage, was sie werden will kein bisschen zu der Einblendung passte. Da hat sie die Redaktion mal schön verarscht.
Michael
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Und vielleicht gibt es morgen ja schon den Crash,
dass die Kurse und Masken fallen.
Also laßt uns freuen und träumen davon,
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#23

Beitrag von Guest » Di 2. Nov 2004, 21:36


Michael schrieb:
Warum Viktoria mitgekommen ist, ist mir nicht ganz klar, außer vielleicht, weil Fernsehen nun mal ein visuelles Medium ist. :-D

Wenn ich mal nur auf diese Andeutung eingehen darf, was wohl niecht ganz zum Thema passt und vergleiche zu dem Foto welches im Vorfeld der Sendung auf RM.de zusehen pflichtet mir dann jemand bei das das Internet das akttraktivere Medium ist?
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#24

Beitrag von Maren » Mi 3. Nov 2004, 16:06

ikke!!!!
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#25

Beitrag von Michael » Mi 3. Nov 2004, 17:33

Hab ich nicht gesehen. Mist!
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#26

Beitrag von Guest » Do 4. Nov 2004, 13:36

Liebe Diana,
du hast Recht, es waren sehr unterschiedliche Standpunkte, die bezogen wurden. Nach meinem Empfinden wurde aber in vielen der Beiträge RM als Person beurteilt und nicht so sehr die Inhalte des Gesagten. Ich finde, dass diese Beurteilungen auf zu vielen vagen Vermutungen beruhen, anstatt auf Fakten, abgesehen davon, dass er scheinbar auch überwiegend Privates erzählt hat.
Sicherlich kann man verschiedene Meinungen und Befindlichkeiten zu RM haben, aber der Spekulationen war es mir doch zu viel. Was sagt denn ein bestimmtes verspleentes Verhalten im Hotel über die Einstellungen eines Menschen aus? Wenn ich zu jemandem zum Kaffeetrinken komme und sehe, wie er ein Stück Sahnetorte isst, obwohl ich seine Ansichten über gesunde Ernährung und seine Überzeugung für den ökologischen Anbau kenne, werde ich ihn dann nicht mehr für glaubwürdig halten? Vielleicht nicht, aber dann muss ich mich doch ehrlicherweise auch fragen, ob ich meine Überzeugungen selbst so konsequent in allen Lebenslagen und Bereichen umsetze, wie ich es vom anderen erwarte.

Tonski schrieb:

... wenn aber ein Sänger so sehr seine Lieder als Ausdruck persönlicher Weltsicht "verkauft" sollte es doch ein weitgehendes Überinstimmen mit seiner tätsächlichen Persönlichkeit geben.


Ja, einerseits schon. Aber wir alle wissen, dass Informationen von der Presse z.T. recht wenig mit der Realität zu tun haben. Und ein Zweites: Ist es denn RM, der seine Lieder als Ausdruck persönlicher Weltsicht "verkauft" oder sind es vielleicht seine Hörer, die das für sich darin sehen? Da wären wir dann wieder bei den Erwartungen.
Was meint ihr?
Gruß, Bianca

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#27

Beitrag von speedy » Fr 5. Nov 2004, 11:42

Hallo,
ich bin ganz Biancas Meinung. Ich weiß aber auch nicht was alle an diesem Interview haben, ich finde es war lustig, sonst nichts. Ich finde auch keine Wiedersprüche zu irgendwelchen Liedern und seiner Persönlichkeit in dem Interview.
Außerdem glaube ich, RM will gar nciht so viel über seine Persönlichkeit (Familie) sagen, denn auf typische "Familienfragen" sagt er doch immer das gleiche und redet nur so drumrum.
Schöne Grüße, Speedy
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