Mein Berlin

Reinhard Friedrich Michael Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und seit Ende der 1960er Jahre einer der populärsten Vertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May.
Quelle: Wikipedia mit Stand vom 20.06.2019 | Foto für Banner und Forum: Sven-Sebastian Sajak Deutsche Wikipedia
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Reinhard Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und ein Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May. Mey lebt seit 1977 in Berlin-Frohnau in zweiter Ehe mit seiner Frau Hella mit der er drei Kinder hat.
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moni
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#1

Beitrag von moni » Fr 6. Nov 2009, 15:26

Neu auf der www.reinhard-mey.de Seite.
Am 9. November kann sich jeder das Lied "Mein Berlin" auf der oben genannten Seite herunterladen.
Dieses Lied ist eines meiner absoluten Gänsehautlieder.
Ich bin einfach nur froh das diese Mauer weg ist. :hammer:
LG Moni
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fille
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#2

Beitrag von fille » Sa 7. Nov 2009, 11:00

Hallo Moni!
Ich bin einfach nur froh das diese Mauer weg ist

Ich auch!
Leider funktioniert die Reinhard-Mey-Seite zur Zeit nicht richtig bei mir.
Zum 20. Jahrestags des Mauerfalls (und nicht nur zu diesem Anlass) ist es auch schön dieses Lied zu hören: Wind of Change - mit den Berliner Philharmonikern
Wirklich eines der schönsten Lieder.
Liebe Grüße
Marianne
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There is a crack in everything
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#3

Beitrag von Charly1111 » Sa 7. Nov 2009, 18:32

Dirigent ist in diesem Fall der Österreicher Christain Kolonovic!!!
(Sorry, aber das mußte ich einfach schreiben) ;)
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"Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null,
und den nennen sie ihren Standpunkt."

petitoiseau
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#4

Beitrag von petitoiseau » Sa 7. Nov 2009, 22:28


moni schrieb:
Ich bin einfach nur froh das diese Mauer weg ist. :hammer:
LG Moni

Ja, so geht's mir auch ....
Sonst würde ich heute wahrscheinlich viele liebe Menschen nicht kennen.... ,oder hätte sie nicht kennen lernen können :-)
LG Andrea
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Angela
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#5

Beitrag von Angela » So 8. Nov 2009, 17:12


moni schrieb:
Ich bin einfach nur froh, dass diese Mauer weg ist.


So geht's wohl fast jedem. :-D
Ich finde das Lied "Mein Berlin" übrigens auch bärenstark. :-)
fille schrieb:
Wind of Change - mit den Berliner Philharmonikern

@Marianne: Wunderschöne Aufnahme mit den Berliner Philharmonikern. Diese Aufnahme hörte ich zum ersten Mal, und ich musste spontan die Lautstärke meines Turms aufdrehen.
petitoiseau schrieb:
Sonst würde ich heute wahrscheinlich viele liebe Menschen nicht kennen....

Ich bin froh, dass es das Internet und dieses Forum gibt, sonst würde ich viele nette Menschen nicht kennen :-D , selbst wenn dies nur auf virtueller Basis beruht, und hätte viele schöne Musik nicht kennen lernen können. :-)

Viele Grüße an all die lieben netten Menschen, die ich bis heute hier in diesem Forum kennen lernen durfte :-D und sonst nicht hätte kennen lernen können.
Angela
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Der Weg ist das Ziel. (nach Konfizius)
Tanzen tut das Herz - die Füße tragen uns nur. (Unbekannt)
Ich lobe den Tanz, denn er befreit den Menschen
von der Schwere der Dinge. (Augustinus)

:yeah:

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moni
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#6

Beitrag von moni » So 8. Nov 2009, 20:07

Hallo Angela,
So geht's wohl fast jedem.
Aber wohl nur fast :-o Habe heute eine Mitteilung gehört: "Jeder 8. wünscht sich die Mauer zurück". :frage:
LG Moni

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#7

Beitrag von Angela » So 8. Nov 2009, 22:43


So geht's wohl fast jedem.
Aber wohl nur fast :-o Habe heute eine Mitteilung gehört: "Jeder 8. wünscht sich die Mauer zurück". :frage:


Mir war bewusst, dass nicht alle froh drum sind, aber dass es so viele sind, die sich die Mauer zurück wünschen, haut mich schon um! :-? :-(
Angela
Dieser Beitrag enthält 55 Wörter


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Rex2005
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#8

Beitrag von Rex2005 » Mo 9. Nov 2009, 16:45

Hallo
es wundert mich gar nicht so doll, auch nicht dass sich dies prozentual fast gleich auf Ost und West verteilt. Ich halte mich diesmal ausnahmsweise mal zurück und klaue - weil´s zum Thema passt und auch das Ergebnis der Befragung ein ganz klein wenig erklärt - eine gerade entdeckte "Grußbotschaft" von einer HP eines singenden LM-Kollegen, einstmals auch Ost-Berliner (was vielleicht so das Erscheinen im Mey-Forum legitimiert ;-) ).
Ihr da draußen,heute ist es nun also schon 20 Jahre her, dass die Mauer fiel und wir begannen, auf unbekannten Pfade zu gehen. Für einen Moment hätten wir uns dabei beinahe selbst vergessen... unsere eigene Vergangenheit , Kultur und Identität schien uns am Lernen zu hindern und daran, uns den neuen Bedingungen anzupassen - auf eine neue Art zu funktionieren. Ich bin in den letzten Wochen einige Male gefragt worden, was ich im geeinten Deutschland besser finde und natürlich wußte ich, mit welchen Schlagworten ich hätte antworten sollen: Selbstbestimmung, Reise- und Redefreiheit etc. Aber irgendwie fallen mir immer sofort auch diejenigen ein, die sich als die Verlierer der Wende fühlen oder einfach so bezeichnet werden. Sozialer Abstieg und oftmals daraus resultierende persönliche Zerrüttung haben bei nicht Wenigen zu Resignation geführt. Und mancherorts sind unter den Resignierenden gerade die Mutigsten und Stolzesten des Jahres 1989 zu finden. Vielleicht gelten meine Zeilen besonders jenen Verlierern. Ich glaube dass es nicht darauf ankommt, was wir in den 20 Jahren alles gesehen haben, sehen durften oder auch noch immer nicht sehen konnten. Vielmehr scheint mir wichtig, was wir bei all dem Gesehenen oder Geträumten fühlen konnten, durften oder mussten. Wieviele neue Mauern sind seither entstanden eben des Gefühlten wegen. Mauern zwischen arm und reich, ost und west, deutsch und fremd... ja sogar zwischen Mann und Frau. Wir, die wir noch zwei Gesellschaftsordnungen kennengelernt haben, darin jeweils gute und schlechte Erfahrungen machen durften und mussten, wir sind die Wissenden heute. Uns macht man schwer etwas vor und so kann keine Rede von Wendeverlierern unter uns sein. Ich habe seit 1989 wunderbare Menschen getroffen in allen Teilen der Welt und hier bei uns zu Hause und das Beste ist - ich kann sie voneinander unterscheiden. Nicht zuletzt darum, weil man schon vor 1989 gelernt hatte, tiefer hinter die Fassaden zu blicken, verschlüsselte Botschaften zu entschlüsseln, sich nicht von teuren Autos blenden zu lassen, Genialität nicht daran zu messen, wieviel man damit verdienen konnte... Dies alles wurde uns mitgegeben auf die Wanderschaft. Jeder von uns trägt es bei sich. Ihr werdet es nutzen - egal, ob man Euch zu den Gewinnern oder Verlierern zählen möchte. Meine persönliche Feier heute ( ich feiere ja immer 3 Tage durch :-) ) gilt denen, die mir auf meiner Wanderung begegnet sind... mit denen ich ein Stück gemeinsam gehen durfte und noch dürfen werde... die ich als Freund und Freundin gewinne. Wir sollten einen heben auf das Leben! Schön, dass es Euch gibt.
Danke und bis bald,
T. Eisbrenner

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#9

Beitrag von JuergenF » Mo 9. Nov 2009, 17:53

Naja, bei aller Kritik an vielem, was damals so gelaufen ist, die Mauer kann man sich ja nicht ernsthaft zurückwünschen.
Und wenn es knattert in der Nacht, sag´ ich mir: "Schlafe!"
Ich seh´ zwar Zäune, doch was springt und fällt sind keine Schafe.
Daß jeder dahin, wo er leben will, kann laufen,
Kumpanen, darauf wollen wir noch einen saufen.
Franz Josef Degenhardt, 1966 (Adieu, Kumpanen)
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Wo ich hin will :-)
14.11.12 Hannes Wader in Kirchheim/Teck, Stadthalle
21.2.13 Uta Köbernick in Bietigheim Bissingen, Rommelsmühle
15.3.13
Annett Kuhr in Landau, Kreuz und Quer
3.5.13 Holger Saarmann, Tübingen

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#10

Beitrag von Skywise » Mo 9. Nov 2009, 22:41


JuergenF schrieb:
Naja, bei aller Kritik an vielem, was damals so gelaufen ist, die Mauer kann man sich ja nicht ernsthaft zurückwünschen.
Nun ja, warum nicht? Soll ja Leute geben, die wieder straffällig werden, um wieder im Gefängnis einzusitzen, Geiseln, die sich plötzlich mit ihren Geiselnehmern verbünden, und Leute, die sich anscheinend das Dritte Reich wieder zurück- oder zumindest ein Viertes Reich herbeisehnen. Individuen sind schon merkwürdige Kreaturen.
Gruß
Skywise
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"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
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#11

Beitrag von StephanH » Di 10. Nov 2009, 15:16

Liebe Moni und all die anderen,
ich gehöre wohl zu den "jeder 1. bis 7. " :-)
Die Mauer NEIN Danke. Ich muss aber immer sagen, dass ich vorher nicht schlecht gelebt hatte und auch eine Gute Erziehung hatte. Es war nicht alles schlecht, aber eben auch nicht gut. Ich bin froh das ich die letzten 20 Jahre sehr bereichert worden bin und möchte das auch nicht missen. NIE!
Viele Politiker sollten aber aufhören sich auf die Schulter zu klopfen. Das Volk und nur das Volk hat die Mauer eingerissen. Sie sollten vorsichtig sein mit Ihrem Volk. Das kann sehr wütend werden.
Ich stand auch am 9.November 89 an der Sonnenallee und habe sie mit eingerissen. Für Immer.
Liebe Grüße Stephan
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#12

Beitrag von fille » Di 10. Nov 2009, 19:24

Liebe Forumler!
Das Volk und nur das Volk hat die Mauer eingerissen. Sie sollten vorsichtig sein mit Ihrem Volk. Das kann sehr wütend werden.
Ich stand auch am 9.November 89 an der Sonnenallee und habe sie mit eingerissen. Für Immer.

Unter den 200 Vorschlägen für den Friedensnobelpreis 2009 waren auch die Menschen, die damals an den Montagsdemonstrationen teilgenommen haben. Ein sehr schönes Beispiel friedlicher Demonstration.
Ich möchte gar nicht darüber diskutieren, ob Obama den Preis zurecht oder nur zu früh bekommen hat. Aber ich hätte die Montagsdemonstranten bevorzugt. Es gibt doch kein schöneres Beispiel einer friedlichen und unblutigen Revolution. Vor allem, wenn man bedenkt, was dann noch alles passiert ist.
Liebe Grüße
Marianne
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