Technische Probleme mit den Einloggen über das Usermenü.

Was ist geschehen?

Für die Forensoftware wurde ein neues Update eingespielt. Dabei wurden von den Entwicklern einige Funktionen geändert, die für mehr Sicherheit beim Umgang mit Login Daten sorgen sollen. Dafür müssen aber einige Teile der Webseite umprogrammiert werden, die von Modulen verwendet werden, die auf die Änderungen am Hauptprogramm noch nicht eingestellt wurden. Dies betrifft leider auch das Login Eingabefeld in Usermenü, wenn Du ausgeloggt bist.

Muss ich jetzt ein neues Passwort anfordern, um mich einloggen zu können?

Nein, es ist nur momentan nicht möglich, sich über das Usermenü einzuloggen.

Wie kann ich mich denn auf dem Forum Einloggen?

Bitte klicke links oben über der Eingabemaske auf das Wort "Anmeldung" und gibt Deine Login Daten in den entsprechenden Feldern ein.

War der Schutz meiner persönlichen Daten zu jeder Zeit gegeben?

Das Update hatte keine Auswirkung auf irgendwelche Daten. Es wurde lediglich ein Programmteil geändert, welches sicherstellen soll, dass sich niemand mit den Daten eines anderen Users (z.B. eines Admins oder Moderators) Einloggen kann, obwohl er dafür nicht die Zugangsberechtigung hat.

Was muss ich jetzt noch tun / beachten?

Du kannst mir etwas Zeit geben, damit ich eine Lösung für dieses Problem finde. Ich habe mich bereits an die Entwickler gewandt und hoffe, sie können mir schnell helfen.

Ich habe dazu noch Fragen.

Bitte melde Dich in diesem Fall direkt über das Kontaktformular bei mir.

08.05.2019, migoe | www.liedermacher-forum.de

Instrumental-Album: "Kommnick spielt Mey" (VÖ 08.07.2011)

Reinhard Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und ein Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May. Mey lebt seit 1977 in Berlin-Frohnau in zweiter Ehe mit seiner Frau Hella, die er am 14. Oktober 1977 heiratete und mit der er drei Kinder hat.
Marc
...hat schon mal ein LT organisiert
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Registriert: Do 6. Mär 2003, 13:50

Instrumental-Album: "Kommnick spielt Mey" (VÖ 08.07.2011)

#21

Beitrag von Marc » Mi 13. Jul 2011, 12:35

Ihr Lieben,
Kommnick spielt Mey – und wie er ihn spielt! Er spielt ihn einfühlsam in „Die erste Stunde“, voller Schwermut in „Berlin tut weh“ und quitschvergnügt in „Ein Stück Musik von Hand gemacht“.
Jens Kommnick lässt den Musikliebhaber die ganze Bandbreite an Gefühlen mitempfinden. Dafür begibt er sich auf die Suche nach den Zwischentönen von Reinhard Meys Liedern. Und er findet sie! Mal vorsichtig wie in „Es gibt keine Maikäfer mehr“, mal beglückt und sorglos wie in „Die Kinderhosenballade“. Was Reinhard Mey in seinen Texten ausdrückt, interpretiert Jens Kommnick liebevoll auf seinen Gitarren, Celli, Mandolinen, Pipes und Whistles. Mal vertraut nah am Original wie in „Danke, liebe gute Fee“ und mal geradezu behutsam wie in „Lebwohl, Adieu, gute Nacht“.
Die Auswahl der Lieder könnte spannender und reizvoller nicht sein. Jens Kommnick lobt „Mein Kanapee“ aus dem Jahr 1966 und verleiht Reinhard Meys „Nachtflug“, einem Lied aus dem Jahr 2010, wahre Flügel. Wie, wenn nicht so, klingt ein Nachtflug!? Über 40 Jahre liegen zum Teil zwischen den Liedern von Reinhard Mey, bei Jens Kommnick klingt eines klarer, jünger und frischer als das andere. Dass Reinhard Mey ein kluger, feinsinniger Dichter ist, wissen wir schon lang. Dass er aber auch ein begnadeter Komponist ist, beweist Jens Kommnick eindrucksvoll.
Im liebevoll gestalteten Booklet beschreibt Jens Kommnick, wie er mit 11 Jahren zum ersten Mal die Lieder von Reinhard Mey hörte. So gebannt und fasziniert lausche ich nun „Kommnick spielt Mey“.
Danke, Jens!
Marc
Dieser Beitrag enthält 254 Wörter


So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt,
dass nichts bleibt,
wie es war.

Hannes Wader

jenskommnick
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Instrumental-Album: "Kommnick spielt Mey" (VÖ 08.07.2011)

#22

Beitrag von jenskommnick » Do 14. Jul 2011, 00:33

Ihr Lieben,
eure so liebevollen Kommentare bewegen mich. Habt ganz herzlichen Dank für eure freundliche Zustimmung, die mir sehr viel bedeutet und mich anspornt.
Euer Jens :-)
Dieser Beitrag enthält 27 Wörter


www.jenskommnick.de

Klajokas
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Registriert: So 30. Apr 2006, 21:14

Instrumental-Album: "Kommnick spielt Mey" (VÖ 08.07.2011)

#23

Beitrag von Klajokas » Do 14. Jul 2011, 15:41

Gitarren,Bouzuki,Harfe,Uillan Pipes, Bass, Mandoline, Piano, Whistle..... ich frag mich nicht zuletzt, wie es möglich ist das alles zu können und so zu einem Genuß zusammen zu fügen.
Da bleibt mir die Luft weg, macht aber nichts, die Atemgeräusche stören beim hören und schweben.
Danke für dieses Erlebnis
Klaus
Dieser Beitrag enthält 58 Wörter


Unbequem zu sein bedeutet oftmals, sich Hindernisse aufzubauen, die man dann selber aus dem Weg räumen muss, ohne bequem zu werden.

Rike
Beiträge: 770
Registriert: Mi 13. Jul 2011, 17:23

Instrumental-Album: "Kommnick spielt Mey" (VÖ 08.07.2011)

#24

Beitrag von Rike » Sa 16. Jul 2011, 15:32

Danke von ganzem Herzen an Jens Kommnick und Reinhard Mey für diese Seelen-Nahrung!
Herzliche Grüße von Ulrike
Dieser Beitrag enthält 20 Wörter



Clemens
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Alter: 60
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Instrumental-Album: "Kommnick spielt Mey" (VÖ 08.07.2011)

#25

Beitrag von Clemens » Di 16. Aug 2011, 20:11

Ihr Lieben,
in diesem Hörbericht fehlen die „wertenden“ Passagen. Marc hat diesen Teil in großartiger Weise ausgeführt. Seinem Beitrag kann ich nur vorbehaltlos zustimmen.
Trotzdem hab ich mich jetzt entschlossen den ganz persönlichen Teil meiner Hörerfahrung hier zu beschreiben.:
Mein Erinnern dank „Jens spielt Reinhard“
- eine Reise mit Liedern zu den „Songs“.
Das erste Lied – „die erste Stunde“; wie für mich gemacht. Ich kenne es inwendig, durfte diesen Moment zweimal miterleben. Unter den einfühlsamen Tönen vermeine ich Reinhard zu hören und die Bilder meiner Söhne weben sich da hinein. Das Lachen und Weinen im selben Moment, zu dem man sich ganz loslassen muss, ist mir wieder sehr nah.
Zunehmend empfinde ich es als Geschenk, dass mir die Instrumentalstücke so viel Raum geben eigene Erinnerungsbilder zu malen. „Kinder sind uns doch nur für kurze Zeit geliehen“ und das „spring in den Reigen, ich lasse Dich los“, gelten in diesem Moment Lucas, der dieser Tage seine Koffer für sein Osteopathie-Studium in Oxford packt. Und ich bin mir ganz sicher, dass wir nur ehrlich loslassen können, was (und wen!) wir erinnern.
Und während eine tänzelnde Melodie mir den fast vergessenen Klempnerfilm vergegenwärtigt, ist mir als hörte ich noch eine Kinderstimme „Papa komm ein Tänzchen machen!“ Ich lasse den letzten Hauch Wehmut fahren, genieße das Ergebnis von Jens Fingerakrobatik und lasse meine Finger am Lenkrad tänzeln.
„Berlin tut weh“, das war mir unter den Berlinliedern immer am nächsten. Und auch hier kommen schnell die Bilder der ganz eigenen Schmerzen, wenn meine Oma spätestens um 23.59Uhr hinter den Absperrungen am „Tränenpalast“ verschwand und den ungastlichen Sektor verlassen musste. Sie hat den Mauerfall leider nicht mehr erlebt.
Jetzt tut es gut sich auf dem Kanapee auszustrecken und ganz entspannt dem Vergnügen der Erinnerung nachzugehen. „Ist das schon so lange her?“.
Musik von Hand gemacht. Es ist schier unglaublich, dass dieser Klangteppich von einer Person gewebt wurde. Meine Gedanken wandern all unsere Liedertreffen zurück und ich höre Miri singen „Wenn der wilde Rock n Roller rockt und rollt...“ und der ganze Saal singt den Refrain.
Requiem für Maikäfer und... – ganz behutsam fühle ich mich mit der schlichten Melodie herangeführt, an Gedanken über die Wertschätzung so vieler Dinge, welche unsere Enkel nicht mehr besitzen werden, wenn wir uns nicht besinnen. Und nahtlos gehen die Gedanken weiter, als ich mich frage, was ich ganz persönlich meinen „Menschen-Jungen“ mit auf den Weg zu geben habe. Und auch während der Interpretation von „Nachtflug“ kann ich meine Gedanken nicht von den Kindern lösen. Ich denke an Wegstrecken ohne Licht, auf die ich aus heutiger Sicht teilweise nicht verzichten wollte. Es ist schön an seine Kinder zu denken, es macht mich froh und stolz. Der Kreis schließt sich mit der Kinderhosenballade, bei der mir wieder ein wenig nach Tanzen zumute ist.
Bei „Drei Jahre und ein Tag“ denke ich eher an meine eigene Jugend zurück. Handwerksausbildung und Abende an denen wirklich und wahrhaftig noch am Lagerfeuer gesungen würde. Einmal ist es mir als klänge da „O König von Preußen“ an. Da würde mir heute wohl auch der Text fehlen.
Mit der guten lieben Fee springe ich noch ein wenig weiter zurück, nämlich in die Zeit meiner Kinderwünsche. Auch ich mag mir nicht vorstellen, die wären alle erfüllt worden, wenngleich der eine oder andere auch gerade jetzt noch in mir schlummert.
Mit dem Frühlingslied komme ich beschwingt zurück in das Jetzt, zu dem Tag, der so gut angefangen hat und noch soviel für mich bereit hält. Zu mir selbst. Da lasse ich mir gern gefallen ein wenig verrückt zu sein. Ich muss mich ja nicht gleich Seelig sprechen.
Als das letzte Lied beginnt wünsche ich mir natürlich, dass es noch weitergehen soll. Aber wie im Konzert des Lebens gehört auch bei einer Erinnerungsreise das Ende dazu. Niemand verbietet mir auf eine Fortsetzung zu hoffen.
Clemens :-)
Dieser Beitrag enthält 690 Wörter


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