Hommage an Reinhard Mey

Reinhard Friedrich Michael Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und seit Ende der 1960er Jahre einer der populärsten Vertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May.
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Reinhard Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und ein Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May. Mey lebt seit 1977 in Berlin-Frohnau in zweiter Ehe mit seiner Frau Hella mit der er drei Kinder hat.
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saho1005
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Hommage an Reinhard Mey

#1

Beitrag von saho1005 » Mo 12. Dez 2005, 10:36

Ich habe am Wochenende nach langer Zeit mal wieder die CD "Hommage an Reinahrd Mey" in die Finger gekriegt und mal wieder reingehört. Eines vorweg - mir gefällt die CD immer noch nicht!
Was ich besonders ätzend finde ist das Lied "Reinhard" von Hermann von veen. Hier jetzt auich meine Frage an alle: Kann mir jemand den Sinn dieses Liedes erklären? Ich habe es auch nach mehrmaligem Hören nicht begriffen. Der knape Text sagt fast nix aus und die Melodie? Na ja!
Vielleicht kann mich ja jemand aufklären, der einen Zugang zu diesem Lied gefunden hat.
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Mickey
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Hommage an Reinhard Mey

#2

Beitrag von Mickey » Mo 12. Dez 2005, 11:19

Hallo
Zu diesem Lied kann ich Dir auch nichts sagen. Allerdings habe ich von der "Hommage" einen ähnlichen Gesamteindruck wie Du: ich kann nichts damit anfangen. Nicht einmal der "Orpheus" von Hoffmann gefällt mir. Einzige positive Ausnahme, die ich in Erinnerung habe: "Viertel vor sieben" von Jürgen von der Lippe - sehr schön gesungen!
Liebe Grüsse
Reto
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fille
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#3

Beitrag von fille » Mo 12. Dez 2005, 14:53

Hallo Saho!
Was ich besonders ätzend finde ist das Lied "Reinhard" von Hermann von veen. Hier jetzt auich meine Frage an alle: Kann mir jemand den Sinn dieses Liedes erklären? Ich habe es auch nach mehrmaligem Hören nicht begriffen. Der knape Text sagt fast nix aus und die Melodie? Na ja!

Dieses Lied habe ich nur einmal kurz angehört und dann nie wieder. Ich weiß nicht warum, aber es interessiert mich nicht.
Ich muss gestehen, dass mir die 2. CD, gestaltet von Mey's alten Freunden und Weggefährten, doch ganz gut gefällt (Viertel vor Sieben ist sowieso mein Lieblingslied).
Am liebsten höre ich "Allein" als Instrumental von Manni Leuchter!!!!! Das ist echt stark! Gefällt dir das etwa auch nicht? :frage:
Das die jüngere Generation Mey's Lieder spielen ist eine schöne Sache, aber mit den meisten Interpretationen kann ich nicht viel anfangen. Xavier Naidoo finde ich zwar sehr sympathisch, aber sein "Über den Wolken" finde ich nicht sehr erhebend.
Ich glaube, dass es trotzdem ein schönes Geschenk für Mey war, dass sich so viele Musiker (gleichaltrige und auch jüngere) zusammengefunden haben, um seine Lieder zu singen.
Schöne Grüße
aus dem sonnigen Bayern
Marianne
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Clemens
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#4

Beitrag von Clemens » Mo 12. Dez 2005, 19:20

Hallo saho und Ihr anderen mehr,
auch ich musste die Scheibe erst einmal wieder aus dem Regal nehmen. Sie gehört halt der Vollständigkeit halber in meine Sammlung. Gehört habe ich sie einmal komplett und einzelne Stücke mehrfach. Aber das war es dann auch.
MAßlos enttäuscht war ich vom Orpheus, wohl weil ich gerade vorher in Klaus Hoffmanns Buch "Afghana" gelesen hatte, wie stark ausgerechnet mit diesem Lied sein Werdegang verknüpft war.
Für mich war Wecker mit "Lass Liebe Auf uns regnen" neben Manni Leuchter ein Lichtblick.
Nun aber zu Deiner Frage bezüglich H.v.V.:
Natürlich kann ich Dir nur sagen, welchen Sinn das Lied für mich hat (unabhängig davon, ob der Künstler uns allen das sagen wollte )...
Selten, sehr selten begegnet man einem Menschen, den man gar nicht kennt, und von dem man doch sehr schnell spürt, dass es ein "Seelenverwandter" ist. Diese Tatsache wird den meisten Menschen (naturgemäß) erst in der zweiten Lebenshälfte bewußt. Während man in jungen Jahren sehr viele Hochzeiten "betanzt", sehr viele Leute kennenlernt und viele Bekanntschaften pflegt, wird man später zurückhaltender und auch einsamer. Dann fängt man an jene zu zählen, die wirklich Freunde waren und es vielleicht noch sind.
Ich stelle mir vor, da will ein älterer Herr einem ebenfalls nicht mehr ganz jungen Freund sagen:
"Unsere Freundschaft hat mich tief innen berührt; sie war mehr als das übliche ( Toi Toi Toi ) unter geschätzten Kollegen."
Insgesamt ist diese Doppel-CD sicher ein schönes Geschenk an R.M. aus B. Für Liebhaber seiner Musik wird sie wohl, wie ich vermute, ein Sammelobjekt bleiben.
Auch wenn es interessant war diesen Freundesdienst zu erleben,
möchte ich die Lieder doch lieber im Original hören. Es gibt überhaupt nur ein Lied von R.M., dass ich aus anderem Munde gehört und dem Original vorgezogen habe. Das war eine Sternstunde während eines Liedertreffens. Wer dabei war weiß , dass ich Björn Kleins Interpretation von "Chet" meine.
Liebe Grüße von Clemens
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#5

Beitrag von Mickey » Mo 12. Dez 2005, 20:45

Lieber Clemens
Es gibt überhaupt nur ein Lied von R.M., dass ich aus anderem Munde gehört und dem Original vorgezogen habe. Das war eine Sternstunde während eines Liedertreffens. Wer dabei war weiß , dass ich Björn Kleins Interpretation von "Chet" meine.

Klar - das war das erste Liedertreffen. :-)
Liebe Grüsse
Reto
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Hommage an Reinhard Mey

#6

Beitrag von migoe » Di 13. Dez 2005, 09:59

Liebe Freunde,
die "Hommage" an Reinhard Mey ist für mich eine der meist gehörten CDs (beide!) im Jahr 2005. Hier finde ich viele Lieder versammelt, die ich persönlich auch sehr schätze und freue mich immer wieder die unterschiedlichen Interpretationen der anderen Künstler davon zu hören. Das Lied von Hermann van Veen ist mir dabei besonders ans Herz gewachsen, weil es in der Sammlung aus dem Rahmen fällt.
Hier wurde nicht einfach nur ein Mey-Song gecovert, sondern der Künstler hat sich mit dem Menschen auseinandergesetzt und würdigt ihm mit diesem Lied besonders. So sehe ich das und freue mich auch über den vollkommen "aufwühlenden" Stil des Stückes, das langsam und bedächtig beginnt und zwischendrin ziemlich lebhafte Stellen aufweist. Der Soundschnipsel "ein Freund wie kein anderer..." zeigt dem Mey-Liebhaber auch, welches Lied von Mey mit dieser Hommage besonders bedacht wird. Na, wer kommt drauf...? ;-)
Mir gefallen aber auch die anderen Lieder auf den zwei CDs - womit ich nicht so viel anfangen kann und eigentlich immer weiter drücke ist die Diplomatenjagd, die mich aber auch im Original (musikalisch) nicht begeistert.
migoe, der im Besonderen "Aus meinem Tagebuch", interpretiert von Karl Dall, sehr gerne hört
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Hommage an Reinhard Mey

#7

Beitrag von Wildfremde » Di 13. Dez 2005, 10:52

Hallo Ihr Alle,
...na dann kann ich ja mal klugscheißern:
"Ein Freund so vertraut wie kein anderer..."
stammt natürlich -wer hätt´s gedacht? ;-)
aus der "Flaschenpost" !
Ansonsten schließe ich mich Clemens an, H.v.V. wollte wohl
tatsächlich die innige Zuneigung und "Seelenverwandschaft"
zu RM verdeutlichen, musikalisch auch nicht mein Fall,
doch immerhin hat H.v.V. sich selbst an den Schreibtisch gesetzt und Reinhard Mey ein persönliches, individuelles Geschenk gemacht - und darauf kommt´s ja an.
Das witzigste auf der Scheibe finde ich übrigens das "Nachwort" vom genialen Götz Alsmann, manchmal lohnt es sich wirklich, die CD nach dem letzten Lied nicht sofort
auszumachen...
Bis in Bälde :wink:
Die Melanie
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Clemens
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Hommage an Reinhard Mey

#8

Beitrag von Clemens » Di 13. Dez 2005, 14:47

Lieber Migoe,
da hast Du mir nun eine zweifache Freude bereitet mit Deinem Beitrag. Zum einen bin ich natürlich froh, mit meiner wie immer eher zu vorsichtigen "Prognose" auch Deinen ganz anderen Eindruck auf den Faden gezogen zu haben. Zum anderen freue ich mich für die Künstler, welche sich eingebracht haben. Gut zu wissen, dass mein "Regalhocker" nicht jederfraus Stiefkind sein muss.
Liebe Grüße von Clemens :-)
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#9

Beitrag von saho1005 » Di 13. Dez 2005, 16:29

Ich danke für die vielen Antworten.
Ich finde es auch gut, daß Hermann van Veen wenigstens eine Art "Gebirtstagsständchen" geschriebenn hat, auch wenn ich null damit anfangen kann.
Und Mariane: "Allein" finde ich auch nicht schlecht, zum einen weil ich die Situation dieses Liedes vielfach selbst gefühlt habe, zum anderen weil es von keinem Sangeskollegen verschandelt wurde.
Die CD2 finde ich insgesamt auch nicht so übel, wenigstens die Lieder, die einigermaßen Originalgetreu nachgesungen wurden. G. Horn sollte nicht die Diplomatenjagd singen, sondern man sollte eine auf ihn veranstalten (auch für seine "Über den Wolken"-Version, war doch von ihm???) Aber insgesamt verstaubt bei mir die CD eher, aber so unterschiedlich sind die Geschmäcker, Gott sei Dank.
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Tonski
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#10

Beitrag von Tonski » Di 13. Dez 2005, 16:42

Liebe Freunde!
Ich kannte Glashaus nicht, aber deren Interpretation fasziniert mich sehr und ich höre es sehr oft. Hermann van Veens Lied begeistert mich auch nicht restlos, aber es hat doch seinen eigenen Reiz. "Viertel vor sieben" finde ich in der Interpretation vom Herrn van der irgendwas einfach schrecklich, noch schlimmer Karl Dalls Interpretation vom "Tagebuch", seit den frühen 70igern mein Lieblingslied!
Es ist ein bißchen ein Wechselbad der Gefühle diese CD, von der großartigen Interpretatioin des Kaspar bis zum infernalischen G. Horn.
liebe Grüße an alle
Tonski
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#11

Beitrag von fille » Di 13. Dez 2005, 17:03

Liebe Meylinge!
Die CD2 finde ich insgesamt auch nicht so übel, wenigstens die Lieder, die einigermaßen Originalgetreu nachgesungen wurden. G. Horn sollte nicht die Diplomatenjagd singen, sondern man sollte eine auf ihn veranstalten (auch für seine "Über den Wolken"-Version, war doch von ihm???)

Nicht auf diesem Album - Xavier Naidoo wars!

Viertel vor sieben" finde ich in der Interpretation vom Herrn van der irgendwas einfach schrecklich,

??? Ehrlich? Mir gefällt es ganz gut!. Schöner ist es natürlich von Mey selbst gesungen.
:-)
Liebe Grüße
Marianne
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#12

Beitrag von Skywise » Di 13. Dez 2005, 17:23


saho1005 schrieb:
G. Horn sollte nicht die Diplomatenjagd singen, sondern man sollte eine auf ihn veranstalten (auch für seine "Über den Wolken"-Version, war doch von ihm???)
Nein, die war von Dieter Thomas Kuhn und ich vermute insgeheim, daß Guildo Horn diese Fassung ebenfalls schrecklich fand ;-)
Tja, die "Hommage" ...
einerseits fand ich es schön, daß sich Leute aus allen Ecken der Musikbranche gefunden haben, um diese Hommage aufzunehmen, andererseits bestätigte sich in einigen Fällen, daß "gut gemeint" und "gut gemacht" unüberbrückbare Gegensätze sind.
Das Stück von Herman van Veen war ein wenig sperrig, sprich: ich habe ein paar Anläufe gebraucht, um wirklich etwas darin zu entdecken ... andererseits war es nicht das erste Lied von ihm, bei dem es mir so ging :-D Mittlerweile finde ich es ganz in Ordnung; nicht unbedingt ein Meisterwerk, aber okay. Wobei ich nicht ausschließen will, daß sich in dem Text Andeutungen verstecken, die ausschließlich Reinhard Mey und Herman van Veen deuten können ;-)
Gruß
Skywise
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JuergenF
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#13

Beitrag von JuergenF » Do 15. Dez 2005, 20:28

Das Lied von Hermann van Veen ist mir dabei besonders ans Herz gewachsen
hach, dann bin ich doch nicht alleine...
Mir gefallen aber auch die meisten anderen Interpretationen ziemlich gut, richtig furchtbar fand ich nur "Wie vor Jahr und Tag", sowas von verhunzt. SO darf man mit diesem wunderbaren Lied nicht umspringen! :-D
Insgesamt ein sehr gelungenes Album, danke euch für die Erinnerung - ich sollte es mal wieder hören.
Ciao
Jürgen, wieder auferstanden (P.S. Huhuh, Petra :-o )
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Wo ich hin will :-)
14.11.12 Hannes Wader in Kirchheim/Teck, Stadthalle
21.2.13 Uta Köbernick in Bietigheim Bissingen, Rommelsmühle
15.3.13
Annett Kuhr in Landau, Kreuz und Quer
3.5.13 Holger Saarmann, Tübingen

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Miramis
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#14

Beitrag von Miramis » Do 15. Dez 2005, 21:48

Hallo ihr Lieben!
Meine Meinung dazu!
CD2 finde ich schöner als CD1, wobei mir auf der ersten "Ich bring dich durch die Nacht" noch recht gut gefällt.
Die Version von "Wie vor jahr und tag" ist schrecklich. Ich hatte dieses lied bei der Tour praktisch "wieder entdeckt" und wollte es mir dann auf der Hommage-CD nochmal anhören. nach wenigen Takten war Schluss.
Manni Leuchters Interpretation von "Allein" ist für mich das Highlight der CD.
Guildo Horn...da fang ich gar nicht erst mit an!!!
Das Lied von hrmann van Veen muss ich mir noch mal anhören, hab ich jetzt gar nicht mehr so genau im Ohr!
Schönen Abend noch,
Miramis
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Leicht?
Noch nicht.
Doch voll Musik
Und weiter, weiter Welt.
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#15

Beitrag von Petra » Do 15. Dez 2005, 21:59

Jürgen, wieder auferstanden (P.S. Huhuh, Petra :-o )

Hallo Jürgen,
ich bin geplättet, überrascht, erfreut ..... und so weiter,
1. dass es Dich noch gibt
2. dass Du Dich noch an mich erinnerst.
Du könntest mein Glück perfekt machen, wenn Du mal meine PN vom 09.11.2003 lesen würdest. :roll: Die e- mail von anno tobak hast Du ja wahrscheinlich bekommen. Vielleicht können wir ja den verstaubten, vertrockneten Gesprächsfaden wieder aufnehmen. :piep:
Das muss aber nicht sein, aber die PN könntest Du doch noch lesen, nur, damit sie nicht ganz vergebens geschrieben wurde. Ich muss auch erst mal wieder nachlesen, was überhaupt drin stand.
Aber vorerst: Willkommen zurück. :kiss:
Liebe Grüße von Petra
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wenn man folgendes bedenkt:
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Michael
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#16

Beitrag von Michael » Fr 16. Dez 2005, 14:24

Hallo!
Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlicher Meinung man sein kann. Ich finde die "Wie vor Jahr und Tag"-Version absolut großartig. Die RM-Version ist mir viel zu dick aufgetragen. Dieses Streicherarrangement, gegen dass Mey richtig anschreien muss, nein, nein, nein. Und das Stück von van Veen finde ich auch sehr schön. Dagegen finde ich "Allein" ein bisschen langweilig. Und "Über den Wolken" von Naidoo finde ich auch sehr gut, obwohl ich ihn überhaupt nicht leiden kann.
Aber das zeigt uns ja, dass auf der CD für jeden was drauf ist.
Michael
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Und vielleicht gibt es morgen ja schon den Crash,
dass die Kurse und Masken fallen.
Also laßt uns freuen und träumen davon,
wie die Racheposaunen erschallen.
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Hommage an Reinhard Mey

#17

Beitrag von Nordlicht » Sa 17. Dez 2005, 01:57

Hallo, Ihr Lieben !
Ich kann Michael nur zustimmen: Es ist erstaunlich (und interessant...) zu erfahren, wie ein und dasselbe Ding von vielen so extrem anders gewichtet und gesehen wird.
Für mich ist die "Hommage" ein interessanter Querschnitt durch zum großen Teil "klassische" RM- Titel, vorgetragen von "zeitgenössischen" Künstlern.
Genau wie mein Vorredner sehe ich "Wie vor Jahr und Tag" als beinahe besser an als das Original, dem das 70er- Jahre- Arrangement viel von seinem "Text- Zauber" nimmt.
"Über den Wolken" ist für mich eher ein Weg- Hörer, weil ich die unendlich soul- lastige Quetschstimme der Heulboje Naidoo ohnehin nur bei ganz wenigen Titeln (z.B. "Abschied nehmen") mehr als 30 Sekunden lang ertrage.
Und die "Diplomatenjagd" ist so furchtbar eigentlich nicht, eher ein schönes Beispiel für eine mehr oder weniger gelungene Adaption eines Liedermacher- Liedes durch einen Schlager- "Sänger".
Die teilweise großartigen Leistungen von Künstlern wie Karl Dall oder Jürgen von der Lippe wurden schon erwähnt. Für mich der Bemerkenswerteste Künstler ist aber Götz Alsmann, der mit seinem Titel sowohl seine Qualitäten als Arrangeur als auch als Interpret unter Beweis stellt. (Und der nebenbei dafür sorgte, daß ich mir das Original nach langer Zeit mal wieder angehört habe...)
Hermann van Veen hat sich zumindest "eigene" Gedanken gemacht; mit dem Ergebnis kann ich leben, wenn ich auch mehr Anhänger von "Weg da", "Kleiner Fratz" oder "Ich hab ein zärtliches Gefühl" bin.
Es ist halt gut, daß jeder von uns seinen eigenen Geschmack hat, sonst würde uns ja nicht nur der Hör-, sondern auch der Gesprächsstoff ausgehen. In diesem Sinne liebe Grüße aus OÖ,
ANDREAS.

(...der, man höre, staune und mag es kaum glauben, schon wieder mal im Büro sitzt...)
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#18

Beitrag von Petra » Sa 24. Dez 2005, 16:58

Hallo Melanie,
Das witzigste auf der Scheibe finde ich übrigens das "Nachwort" vom genialen Götz Alsmann, manchmal lohnt es sich wirklich, die CD nach dem letzten Lied nicht sofort
auszumachen...

bevor ich es noch vergesse: Könntest Du mir mal verraten, was Du damit meinst? Du sprichst ja nicht von dem leicht abgeänderten Ende des Textes von Das alles war ich ohne dich. Ich mache die CDs selten nach dem letzten Lied sofort aus, aber bei der Hommage macht das keinen Unterschied. Beide CDs sind nach dem letzten Lied fertig und gehen wieder in Ausgangsposition. Manchmal findet man Hidden Tracks am PC, aber auch da komme ich nicht weiter, zumal ich die Dateien nicht wie sonst öffnen kann, sondern den mitgelieferten Player benutzen muss.
Also, ein Nachwort von Götz Alsmann ist mir da noch nicht untergekommen....
Weihnachtliche Grüße von Petra
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Hommage an Reinhard Mey

#19

Beitrag von Nordlicht » So 25. Dez 2005, 10:16

Hallo, Petra !
Dank des auf der "Hommage"- CD vorhandenen Players, mit dem der Hörer "zwangsbeglückt" wird (und der, das nebenbei, die User- Daten "petzt" und von dessen Nutzung daher eher abzuraten ist), ist das Öffnen der Tracks am PC wirklich nicht unbedingt eine gute Sache und keinesfalls empfehlenswert.. Der vorhandene Kopierschutz tut dann noch ein Übriges, denn er "verhilft" der CD zu einem wirklich unglaublich miesen Klang. Mit Hilfe eines (man höre und staune !) "Microsoft"- Programms läßt sich das alles aber relativ leicht aushebeln: CD ins Laufwerk, den "Media Player 10" öffnen und "von CD kopieren" anklicken. Den dann erscheinenden Warnhinweis schlicht ignorieren und die Tracks im gewünschten Format (je nach Wunsch und installierten Plug- In´s als "wma"- oder "mp3"- Datei) auf die Festplatte kopieren... --- voilá ! (Jetzt ließen sich die einzelnen Tracks auch problemlos - und in guter Klangqualität !!! - auf CD brennen, wenn´s denn erlaubt wäre. Aber das wollen und werden wir als gesetzestreue Bürger natürlich sicherlich nicht tun, oder ???)
;-) ;-);-)
Allerdings: auch auf diesem Wege ist - zumindest bei mir - weder am Ende der 1. noch am Ende der 2. CD ein "hidden track" zu entdecken. Am CD- Player werd ich´s demnächst mal austesten, bin aber der Meinung, davon bislang nichts bemerkt zu haben... Aber zwischen Himmel und Erde geschehen ja bekanntermaßen hin und wieder Zeichen und Wunder.
Liebe Grüße aus Oberösterreich,
ANDREAS.

(...der das Urheberrechtsgesetz gut und sinnvoll und lobenswert findet und sich - natürlich !!! - immer und jederzeit und überall an jeden einzelnen Buchstaben dieser Rechtsvorschrift hält...:gitarre:)
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#20

Beitrag von Wildfremde » Mi 28. Dez 2005, 20:25

LIEBE PETRA !


Hallo Melanie,
Das witzigste auf der Scheibe finde ich übrigens das "Nachwort" vom genialen Götz Alsmann, manchmal lohnt es sich wirklich, die CD nach dem letzten Lied nicht sofort
auszumachen...

bevor ich es noch vergesse: Könntest Du mir mal verraten, was Du damit meinst? Du sprichst ja nicht von dem leicht abgeänderten Ende des Textes von Das alles war ich ohne dich. Ich mache die CDs selten nach dem letzten Lied sofort aus, aber bei der Hommage macht das keinen Unterschied... ...ein Nachwort von Götz Alsmann ist mir da noch nicht untergekommen....
Weihnachtliche Grüße von Petra

... wie kriege ich das wieder geradegebogen? :-?
Allen, die vielleicht auch die CD´s in Ihre Player und Rechner geschoben und dann verzweifelt zerbissen oder die Rechner aus dem Fenster geschmissen haben:
VERZEIHT! :-(
Es muß ein Irrtum gewesen sein.
Ich war ganz sicher, daß der Götz Alsmann am Ende noch ein paar witzige Sätze zum Besten gibt, und weil ich so fest davon überzeugt war, habe ich das nicht nochmal überprüft.
Ich habe sie mir nochmal auf verschiedenen Medien angehört und finde den "Anhang" auch nicht mehr
Und jetzt bin ich selbst "am Verzweifeln", da ich nicht weiß, auf welcher CD es dann war, und um alle durchzuhören, habe ich im Moment weder Zeit noch Lust.
Vielleicht kann mir ja da jemand raushelfen.. ;-)
Also, liebe Petra, was die Hommage angeht, können wir die Suche wohl aufgeben, sobald ich finde, was ich meinte, setze ich´s natürlich ins Forum... ;-)
Grüße an Alle
Die Melanie
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