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Reinhard Friedrich Michael Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und seit Ende der 1960er Jahre einer der populärsten Vertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May.
Quelle: Wikipedia mit Stand vom 20.06.2019 | Foto für Banner und Forum: Sven-Sebastian Sajak Deutsche Wikipedia
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Reinhard Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und ein Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May. Mey lebt seit 1977 in Berlin-Frohnau in zweiter Ehe mit seiner Frau Hella mit der er drei Kinder hat.
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#1

Beitrag von domack » Do 12. Jan 2006, 23:35

Hallo an alle!
Ich habe ein paar Fragen. In den Liedern "Narrenschiff" und "Erbarme dich" kommen so eine Art Morsezeichen vor. Was haben diese zu bedeuten? Das wurde glaube ich schon einmal behandelt hier im Forum, ich finde es aber irgendwie nicht mehr.
Und die andere frage ist, warum Reinhard Mey in "Golf November" von Freitag, dem 23. Dezember singt. Die Geschichte soll doch laut der CD "Lust und Liebe" 1987 stattgefunden haben, der 23. Dezember war hier aber kein Freitag. Künstlerische Freiheit?
Hat übrigens irgendjemand mehr Informationen über diese Geschichte? Im Internet findet man nichts, außer dem Liedtext.
Danke schon mal
Grüßle Domack
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#2

Beitrag von Petra » Fr 13. Jan 2006, 00:07

Hallo domack,
In den Liedern "Narrenschiff" und "Erbarme dich" kommen so eine Art Morsezeichen vor.

im Narrenschiff kommen nicht 'so eine Art Morsezeichen' vor, sondern astreine Morsezeichen. Sie bedeuten 'In der Kombüse ist die Hölle los'.
Dafür sind mir jetzt auf Anhieb in Erbarme Dich keine Morsezeichen geläufig, auch nicht 'so eine Art'.
Viele Grüße von Petra
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#3

Beitrag von migoe » Fr 13. Jan 2006, 00:31

Hallo domack,
Und die andere frage ist, warum Reinhard Mey in "Golf November" von Freitag, dem 23. Dezember singt. Die Geschichte soll doch laut der CD "Lust und Liebe" 1987 stattgefunden haben, der 23. Dezember war hier aber kein Freitag. Künstlerische Freiheit?
Hat übrigens irgendjemand mehr Informationen über diese Geschichte? Im Internet findet man nichts, außer dem Liedtext.

in einem Bericht (oder Interview), das ich zu Zeiten von RMO gelesen hatte, erzählte RM sinngemäß, daß eine ähnliche Geschichte ihn zu dem Lied inspiriert hatte. Er wollte damit auf die "Helden im Alltag" aufmerksam machen, die im Hintergrund ihre Arbeit machen und häufig nicht mal beachtet werden. In der Zeitung steht dann vielleicht etwas über ein Unglück und das Opfer, diejenigen, die ihr Leben aufs Spiel setzen, um anderen das Leben zu retten, werden aber häufig nicht erwähnt.
migoe, der dazu rät nicht jedes Wort und jede Aussage wortgenau auszulegen
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#4

Beitrag von Petra » Fr 13. Jan 2006, 01:00

Hallo domack, hallo migoe,
migoe, der dazu rät nicht jedes Wort und jede Aussage wortgenau auszulegen

dem möchte ich mich eigentlich anschließen, obwohl ich schon oft - manchmal erst nach Jahren - festgestellt habe, dass bei Reinhard Mey solche kleinen Details korrekt in den Liedern verarbeitet wurden.
Golf November findet man auf dem Album Farben, das 1990 erschienen ist. Infolgedessen wird das Lied 1989 geschrieben worden sein, und da wäre es naheliegend, dass es sich um ein Ereignis von Weihnachten 1988 handelt. Und siehe da - das war ein Freitag. :-) Ich hätte mir auch vorstellen können, dass es sich um einen fiktiven Einsatz gehandelt hat, den er stellvertretend für unzählige im Laufe eines Jahres schildert. Da er aber nun mal in seiner Ansage im Konzert ausdrücklich betont, dass ihn ein bestimmter Vorfall zu dem Lied inspiriert hat, nehme ich an, dass er sich in der Ansage ganz einfach bei der Jahreszahl vertan hat.
Du bist aber auch streng, domack, was wühlst Du denn auch in alten Kalenderblättern? Das Lied ist derart zeitlos, dass das genaue Datum ja recht schnuppe ist. Auch Golf November hat übrigens seinen Anteil daran, dass das Album Farben zu meinen Lieblingsalben zählt.
Viele Grüße von Petra
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#5

Beitrag von Nordlicht » Fr 13. Jan 2006, 01:21

Hallo, domack !
Zum Thema "Golf November" kann ich Dir auch nicht viel mehr sagen, als was meine Vorredner hier schon ausgeführt haben. Irgendwo allerdings - frag mich jetzt bloß nicht mehr nach Einzelheiten - habe ich mal vernommen, daß a) der Vorfall tatsächlich so stattgefunden haben soll (unter Einschluß des Datums...) und b) er sich wirklich am oder um das "Steinhuder Meer" abgespielt hat.
Bei "Erbarme Dich" gibt es definitiv keine Morsezeichen. Das, was man dafür halten könnte, sind Stilelemente, um das Rumpeln der Tier- Transporter über die schlaglochübersäten Straßen zu symbolisieren. Sie erzeugen den Großteil der dumpf- bedrohlichen Athmosphäre des Stückes und verleihen ihm damit auch seine Eindringlichkeit.
Liebe Grüße aus OÖ,
ANDREAS.

(...der gleich noch einmal in die eiskalte Nacht hinaus muß und beim Gedanken daran jetzt schon fürchterlich friert...:krank:)
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#6

Beitrag von domack » Fr 13. Jan 2006, 01:49


Petra schrieb:

Du bist aber auch streng, domack, was wühlst Du denn auch in alten Kalenderblättern? Das Lied ist derart zeitlos, dass das genaue Datum ja recht schnuppe ist. Auch Golf November hat übrigens seinen Anteil daran, dass das Album Farben zu meinen Lieblingsalben zählt.
Viele Grüße von Petra

Hallo!
Das hat nichts mit streng zu tun, ich habe eben versucht mehr über die Geschichte herauszufinden, weil mich das Lied sehr berührt. Ich habe daher gedacht, dass das datum dabei hilfreich sein könnte - und siehe da - das Datum gab es gar nicht...

Zu den Morsezeichen von "Erbarme dich": Das Rumpeln habe ich definitiv nicht gemeint, vielleicht habe ich aber tatsächlich andere Stilelemente für "Morsezeichen" gehalten. Ich werds mir nochmal anhören.
Vielen Dank!
Grüßle Domack
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#7

Beitrag von Petra » Fr 13. Jan 2006, 02:50

Hallo domack,
Das Rumpeln habe ich definitiv nicht gemeint, vielleicht habe ich aber tatsächlich andere Stilelemente für "Morsezeichen" gehalten. Ich werds mir nochmal anhören.

ja, genau das habe ich jetzt x-mal getan, und ich weiß jetzt was Du meinst. Von der 12. Sekunde bis zum Anfang des Sprechgesangs und ganz am Schluss nochmal. Das scheinen wirklich nur 'eine Art Morsezeichen' zu sein. Die Abstände sind zu unregelmäßig, als dass es ein Text sein könnte.
Du weißt vielleicht, dass die Morsezeichen Gruppen aus kurzen und langen Tönen sind. Ich hab' mir das jetzt mal mit Kopfhörern angehört, aber ich muss mich fürchterlich konzentrieren und höre jedes Mal ein bisschen was anderes. Manchmal ziehen sich die Töne auch ein bisschen, was dagegen spricht, dass es Morsezeichen sind. Aber mit zunehmendem Alter bekommt man in diesem Frequenzbereich Probleme. Ich gehe davon aus, dass Deine Ohren noch jünger sind als meine, Du kannst ja mal aufschreiben, was Du hörst. Ich höre folgende Tongruppen: 'zwei Mal kurz' = I (wie Ida), 'drei Mal kurz' = S, 'vier Mal kurz' = H und 'lang-kurz' = N. :-o Damit ist nicht viel anzufangen, aber vielleicht hörst du ja was Besseres?!
Viele Grüße von Petra
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#8

Beitrag von Nordlicht » Fr 13. Jan 2006, 04:35

Hallo, Ihr Lieben !
Von der 12. Sekunde bis zum Anfang des Sprechgesangs und ganz am Schluss nochmal.

Hääähhh ??? Also, ab Sekunde 12 höre ich den "Einsatz" einer Leier (???) (oder eines ähnlichen, derartigen Instrumentes), aber keine "Morsezeichen". Hmmmm. Sollte mich da mein "Fledermausgehör" im Stich lassen ? Ich ahne ja Fürchterliches...
Aber mit zunehmendem Alter bekommt man in diesem Frequenzbereich Probleme.

Die Probleme tauchen eigentlich bereits so ungefähr mit dem 12. - 14. Lebensjahr auf. Zu dieser Zeit beginnt das Gehör, Töne ab ca. 18 kHz nicht mehr richtig wahrzunehmen. Das wird dann mit zunehmendem "Alter" immer ärger. Die Töne, von denen ich glaube, daß Petra sie meint, liegen aber am anderen Ende des Frequenzspektrums, nämlich im Tieftonbereich. Und da bleibt das Gehör im Allgemeinen, medizinische Normalität jetzt einmal vorausgesetzt, unverändert aufnahmefähig...
...zwei Mal kurz' = I (wie Ida), 'drei Mal kurz' = S, 'vier Mal kurz' = H und 'lang-kurz' = N. ...

"ISHN" ??? Hmmmmm... Was könnte DAS denn bloß wieder bedeuten ? Das erinnert mich ein klein wenig an den guten Otto zu seinen besten Zeiten, der da sprach:
"G", das steht für Güte, die ich stets in Dir seh´,
"N" ist Deine Nähe, wenn ich nah bei Dir steh´,
"L", das steht für Leidenschaft, die Du für mich entfachst,
"P", das ist die Poesie, wenn Du so zärtlich lachst,
"F", das steht für Freundschaft, die Du mir ständig gibst,
"T", das ist die Treue, weil Du mich wirklich liebst,
"H", das ist das Herz, das für mich schlägt bei Tag und Nacht,
tu alles zusammen, ja, dann heißt es:
...GNLPFTH...!!!"
Vielleicht ist das ja Mey´s Ausflug in die Irrationalität ??? :-D:-D:-D
Grinsend grüßt aus Oberösterreich
ANDREAS.

(...der, um der Wahrheit die Ehre zu geben, nicht wirklich an DIESE Auflösung des Problems glaubt... ;-) )
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#9

Beitrag von moni » Fr 13. Jan 2006, 16:37

Hallo migoe,
ich finde es toll was wir hier im Forum schon alles in den Liedern von RM "entdeckt" haben, das soll natürlich nicht heißen "Wir suchen jetzt mit Gewalt irgendwelche komischen Dinge" ( hat nichts mit deinen Morsezeichen in "Erbarme Dich" zu tun, wäre ja möglich, dass da etwas dran ist) aber ich persönlich hatte schon öfter mal ein Aha-Erlebnis bei den Informationen über die Lieder.
Ich hoffe dieses Gewurschtel was ich geschrieben habe hat noch irgendjemand verstanden :frage: ,Wenn nicht bitte nachfragen.
Gruß Moni
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:wau:
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#10

Beitrag von domack » So 15. Jan 2006, 01:51

Hallo!
Mir ist da noch eine Frage eingefallen: Am Ende von "Das Narrenschiff", wenn der Chor singt, hört man kurz 2 Stimmen ganz besonders deutlich heraus. Der eine rollt das "R". Wisst ihr, was/wen ich meine? Um wen handelt es sich?
Im Bezug auf "Erbarme dich" habe ich leider nichts neues heruasgefunden, wäre aber nett, wenn ihr es reinschreibt, falls ihr was neues wisst...
Danke und Grüßle Domack
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#11

Beitrag von Petra » So 15. Jan 2006, 04:15

Hallo Andreas,
Hääähhh ??? Also, ab Sekunde 12 höre ich den "Einsatz" einer Leier (???) (oder eines ähnlichen, derartigen Instrumentes), aber keine "Morsezeichen".

vorhin habe ich noch einmal einen Versuch mit dem Headset gemacht, und da hörte ich ab der 12. Sekunde, dass die Uilleann Pipes, die vorher schon spielten, lauter wurden. So etwas ähnliches wie Morsezeichen hörte ich erst ab der 42. Sekunde. :-o Nunja, bei anschließenden weiteren Versuchen hörte ich diese Zeichen dann wieder.
Die Töne, von denen ich glaube, daß Petra sie meint, liegen aber am anderen Ende des Frequenzspektrums, nämlich im Tieftonbereich.

Morsezeichen piepsen so vor sich hin, aber bestimmt nicht im Tieftonbereich. Mir ist schon klar, dass das Gehör bei den hohen Frequenzen nachlässt und nicht bei den tiefen.
...GNLPFTH...!!!"

:-D Genau so kommt es mir vor - nämlich sinnlos. Ich wäre noch zu dem Zugeständnis bereit, dass ich nur Fragmente von etwas höre, das insgesamt noch höher klingt. Aber ich habe inzwischen die Stelle im Forum gefunden, wo domack sagt, dass er 18 Jahre alt ist. Und wenn seine Ohren auch nichts weiter hören, dann wird auch nichts da sein.
@domack: Da kommen wir, glaube ich, nicht weiter. Ich habe keine Ahnung, wie diese Töne erzeugt werden und was sie bedeuten oder darstellen sollen. Morsezeichen, die einen Text ergeben, sind es auf keinen Fall. Teilweise sind sie ja auch nicht so klar abgegrenzt wie Morsezeichen, sondern 'verschwimmen' etwas. Das erinnert mich eher an das Sonar eines U-Bootes. Also - ich geb's auf.
Nun noch zum Narrenschiff: Welche Stelle Du ganz genau meinst, weiß ich nicht, da müsstest Du mal die Sekundenzahl angeben. Trotzdem steht außer Frage, dass es sich bei dem Herrrrrrrn mit dem rrrrrrrrollenden Rrrrrrrrrr um Konstantin Wecker handelt. Da außerdem noch Stoppok und Hannes Wader einzelne Zeilen solo singen, wird die andere Stimme wohl einem dieser beiden Herren gehören.
Hast Du im Booklet mal gelesen, wie sich der Chor zusammensetzt? Ein paar Namen davon sind mir bekannt: Frederik Mey (klar, der Sohn), Götz Alsmann (dürfte auch bekannt sein), Manni Leuchter (Musiker, Arrangeur, Produzent, Freund), Markus Paßlick (Percussionist der Götz-Alsmann-Band), Peter Graumann (Reinhard Meys langjähriger Freund und Weggefährte, der die Tourneen organisierte und auch RMs Fahrer war, leider ist er im Oktober verstorben) und Pius Regli (Wirt und Eigentümer des 'Manne Pahl' auf Sylt, mit dem Reinhard Mey befreundet ist). Ich könnte mir vorstellen, dass sich evtl. der gesamte Chor aus Menschen zusammensetzt, die auf irgendeine Weise freundschaftlich mit Reinhard Mey verbunden sind.
Liebe Grüße von Petra

Puh, so intensiv habe ich mich schon lange nicht mehr mit einem Reinhard-Mey-Lied beschäftigt. Das mag daran liegen, dass mir die Nanga Parbat nicht sonderlich gefällt. Aber ich weiß schon, dass es sich bei Reinhard Mey lohnt, nach versteckten Details zu suchen.
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#12

Beitrag von domack » So 15. Jan 2006, 15:44

Hallo Petra!
Vielen Dank für deine Mühe. Ja, das Booklet habe ich gelesen. Jetzt, wo du es sagst, höre ich die Stimmen von Hannes Wader und Konstantin Wecker auch deutlich heraus, nur mit der Stimme bei genau 5:00 Minuten kann ich noch nichts anfangen. Also nochmal Danke für die Mühe mit den Morsezeichen.
Grüßle Domack
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#13

Beitrag von Mickey » So 15. Jan 2006, 15:49

Liebe Petra
Petra schrieb:
Das mag daran liegen, dass mir die Nanga Parbat nicht sonderlich gefällt.

Meinst Du nicht eher die Flaschenpost ("Das Narrenschiff") oder den Einhandsegler ("Erbarme dich")? Falls ja: erstere ist weiterhin mein all-time favourite!
Liebe Grüsse
von Reto
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#14

Beitrag von Nordlicht » So 15. Jan 2006, 16:18

Hallo, Petra !
Obschon jetzt einmal mehr die Gefahr besteht, hier eine "Sinn- und Endlos- Debatte" zu initiieren, doch noch so zwei oder drei Anmerkungen, die ich mir (...Schande über mein Haupt !...) dennoch nicht verkneifen kann. (Wie war das doch gleich noch mit diesem "Krümel- Kack- Modus" ???)
:-D:-D:-D
...vorhin habe ich noch einmal einen Versuch mit dem Headset gemacht,...

Höööh, Reschpeckt, Du gehst an das "Problem" ja ganz nah ran... Ich höre auch ab Sekunde 42 nichts "Ungewöhnliches", obwohl mein "Headset" (siehe Foto) mit Sicherheit nicht der schlechtesten Eines ist.
...dass die Uilleann Pipes, die vorher schon spielten, lauter wurden...

Boooaah, ich habe erst durch Dich erfahren, daß das "Uillean Pipes" sind, habe allerdings auch das Booklet nicht greifbar. Aber jetzt weiß ich wenigstens, was Uillean Pipes überhaupt sind. (Der Mensch lernt doch nie aus...) Ich habe echt geglaubt, daß ich eine Leier höre...
Morsezeichen piepsen so vor sich hin, aber bestimmt nicht im Tieftonbereich.

Das Morsealphabet - und entsprechend dazu eben auch die einzelnen "Buchstaben" dieses Alphabets - ist bzw. sind nicht zwingend an Töne gebunden. Sie können auch als Lichtsignale (vgl. hierzu auch die "Klappbuchs", die in der Seefahrt benutzt wird) oder als elektrische Impulse oder auf vielfältigste, andere Art übertragen werden. Und falls man doch Töne zur Übermittlung verwendet, sind diese nicht an eine Frequenz gebunden. Insofern könnten sie vor sich hinpiepsen, wo sie wollen - und damit natürlich auch im Tieftonbereich.
Aber was soll´s. Ich glaube, wir haben uns hier in die Gefahr begeben, wieder einmal mehr in irgendwas "hineinzuinterpretieren" als eigentlich drinsteckt. Und da, wer sich in Gefahr begibt, bekanntlich in ihr umkommt, sollten wir´s an dieser Stelle vielleicht lieber lassen... ;-)
Mit lieben Grüßen aus OÖ,
ANDREAS.

(...der sich dafür entschuldigt, daß er es einmal mehr wieder nicht lassen konnte... :hammer:)
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#15

Beitrag von Petra » So 15. Jan 2006, 16:39

Hallo Reto,
Meinst Du nicht eher die Flaschenpost ("Das Narrenschiff") oder den Einhandsegler ("Erbarme dich")? Falls ja: erstere ist weiterhin mein all-time favourite!

entschuldige meine verworrenen Gedankengänge. Ich wollte ausdrücken, dass ich mich wahrscheinlich deshalb lange nicht mehr ausführlich mit einem Reinhard-Mey-Lied beschäftigt habe, weil mir die neueste CD nicht besonders gefällt.
Mit den alten Liedern habe ich mich lange und gerne auseinandergesetzt. Das Narrenschiff musste ich allein deshalb zwanzig bis dreißig Mal hintereinander anhören, weil ich die Morsezeichen nicht so schnell mitschreiben konnte. Als ich es geschafft hatte, waren immer noch Fehler drin, weil die Umlaute mir Probleme bereiteten, aber mein Vater hat sie mir dann doch ins Deutsche übersetzen können. :-) - Flaschenpost ist ein sehr starkes Album, da gebe ich Dir durchaus Recht.

Hallo domack,
die Stimme, die Du bei genau 5:00 Minuten hörst, gehört dem bereits von mir erwähnten Stephan Stoppok. Man hört sie noch einmal bei 5:30 mit den Worten '... und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken...' und evtl. bei 5:39 mit dem Wort 'Klabautermann'. Das ist etwas schwierig zu erkennen bei nur einem Wort, aber die anderen singen auch im Wechsel, da wird man ihn ja nicht ausgelassen haben... Stoppok singt auf der CD Hommage an Reinhard Mey den Titel Gute Nacht, Freunde. Ich kann seine Stimme aber auch erst erkennen, seit ich ihn im letzten Jahr einmal live erlebt habe.
Sonst noch Fragen? ;-)
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#16

Beitrag von Petra » So 15. Jan 2006, 16:58

Hallo Andreas,
Ich höre auch ab Sekunde 42 nichts "Ungewöhnliches", obwohl mein "Headset" (siehe Foto) mit Sicherheit nicht der schlechtesten Eines ist.

das sieht doch nach richtig ausgewachsenen Kopfhörern aus. :-) Meine funktionieren nicht richtig im Moment, deshalb muss ich mich mit einem baufälligen Headset begnügen. Ich hielt diese Bezeichnung für etwas weniger schmeichelhaft, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren, dass alles, was man auf den Kopf setzen kann, als Headset bezeichnet wird.
Boooaah, ich habe erst durch Dich erfahren, daß das "Uillean Pipes" sind, habe allerdings auch das Booklet nicht greifbar.

Die Uilleann Pipes habe ich beim Konzert der Randgruppencombo kennengelernt, habe mich aber auch nochmal im Booklet vergewissert. Es ist halt eine besondere Art Dudelsack - und die leiern ja auch ganz schön. *g*
Insofern könnten sie vor sich hinpiepsen, wo sie wollen - und damit natürlich auch im Tieftonbereich.

Wie könnte ich Dir widersprechen, Du hast ja sowas von Recht. Aber diese hier piepsen tatsächlich weiter oben. :-D (... wenn es denn welche wären. :-?)
Aber was soll´s. Ich glaube, wir haben uns hier in die Gefahr begeben, wieder einmal mehr in irgendwas "hineinzuinterpretieren" als eigentlich drinsteckt.

Ich finde ja sehr gerne mal hie und da eine Überraschung, aber an dieser Stelle suche ich vergebens, glaube ich.
(...der sich dafür entschuldigt, daß er es einmal mehr wieder nicht lassen konnte... :hammer:)

Keine Ursache, ich bin ja leidensfähig. :-D:-D:-D:hammer:
Viele Grüße von Petra
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#17

Beitrag von Mickey » So 15. Jan 2006, 17:13

Liebe Petra
Jetzt habe ich kapiert, was Du meintest. Die Nanga Parbat finde ich auch nicht besonders gelungen - trotz einiger hochklassiger Stücke.
Liebe Grüsse
von Reto (der manchmal etwas schwer von Begriff ist)
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#18

Beitrag von domack » So 15. Jan 2006, 19:32

Hallo!
Dieser Meinung wollte ich mich nur ganz kurz anschließen
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