Auf das hab' ich sehnsuchtsvoll gewartet...

Reinhard Friedrich Michael Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und seit Ende der 1960er Jahre einer der populärsten Vertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May.
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Reinhard Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und ein Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May. Mey lebt seit 1977 in Berlin-Frohnau in zweiter Ehe mit seiner Frau Hella mit der er drei Kinder hat.
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noway
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Auf das hab' ich sehnsuchtsvoll gewartet...

#1

Beitrag von noway » Mi 7. Okt 2015, 21:34


... Am 6. November erscheint "Lieder von Freunden". Im Gegensatz zum "Gesamtpaket" werde ich mir diesen Sampler auch mit meinem schmalen Budget leisten können.
http://www.reinhard-mey.de/start/blog/lieder-von-freunden-erscheint-am-6-november
Beste Grüsse aus der Schweiz
Thomas
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Hermann Hesse

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Clemens
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#2

Beitrag von Clemens » Fr 9. Okt 2015, 11:51

Na, da lehrt der Meyster die Käufer der großen Sonderaugabe aber Mores, um es mal mit einem Wort auszudrücken, welches schon fast ethymologischer Nachforschung bedarf.
Ich gehöre dazu und kann mich von Herzen mit Euch freuen, über dieses Geschenk. Mir fiel dazu nur sofort die alte Gleichnisgeschichte aus der Bibel ein:
Ein Mann suchte Arbeiter für seinen Weinberg. Zu der Zeit verhandelte man seinen Tageslohn. Die Arbeiter, die er fand, hielten sein Angebot für sehr gut und angemessen und legten los. Der Weinberg hatte aber so gut getragen, dass noch viel mehr Hände dort Arbeit gefunden hätten. So ging der Besitzer unter Tage noch mehrmals zum Marktflecken, wo sich Tagelöhner sammelten. Er bot denen, welche er dort traf, jeweils für den Rest des Arbeitstages Beschäftigung an und versprach eine faire anteilige Entlohnung. Nach Feierabend zahlte er den Lohn aus. Dabei fing er mit denen an, die zuletzt gekommen waren. Jeder Einzelne bekam den Lohn für einen ganzen Arbeitstag. Die am längsten geschuftet hatten dachten Anfangs deshalb sie würden mehr erhalten. Als das nicht der Fall war, wurden sie "pottsauer" über solche Ungerechtigkeit und beschimpften den Arbeitgeber.
Niemand konnte oder wollte sich mehr darüber freuen, dass er am Morgen einen sehr guten Lohn ausgehandelt und diesen auch erhalten hatte.
Vielleicht ist es gut wieder zu lernen, sich für Andere zu freuen, weil es uns aus Egoismus gewachsene Angst nimmt.
:-)
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Westwind
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#3

Beitrag von Westwind » Fr 9. Okt 2015, 13:00

Lieber Clemens, lieber noway,
auf das Angebot habe ich nicht gewartet, weil ich damit nie gerechnet hätte, aber ich freue mich trotzdem darüber. :-)
Ich sehe aber - wie so oft - auch dieses Thema etwas differenzierter. Auf der einen Seite werde ich von diesem Einzelangebot Gebrauch machen und freue mich darüber. Auf der anderen Seite vergleiche ich nach einem Kauf oder einer Anschaffung nicht mehr, wie sich der Preis entwickelt hat. Ich entscheide zur Zeit des Kaufes, ob mir der Preis für die Ware zusagt oder nicht, und wenn ich mich zu einem Kauf entscheide, habe ich da für mich keine Probleme mit, wenn das gleiche Produkt später preiswerter angeboten wird. Da kann ich mich auch mit den Menschen freuen, die sich einen Kauf mehrfach überlegen müssen und die sich dann über den geringeren Preis freuen.
Aber ich nehme mal ein anderes Beispiel: neulich, bevor ich mich entschied, meinen inzwischen 22 Jahre alten CD-Spieler mal gründlich zu reinigen und auf der vergeblichen Suche nach einem neuen CD-Spieler war, wo mir die Preise alle viel zu hoch waren, war ich in einem großen Elektrofachmarkt.
Dort sah ich in der Nähe der Kasse einen CD-Warentisch. Reinhards Studio-CD "Dann mach's gut" wurde da für 5,99 EUR angeboten. Ich habe erstmal schlucken müssen, weil ich es irgendwie schade fand, daß diese CD so - aus meiner Sicht unter Wert - "verscherbelt" wird, denn wenn ich daran denke, wieviel an der Herstellung einer CD dran hängt, mit künstlericher Arbeit, Material, Verpackung, Transport usw., da scheint mir der Preis schon sehr gering. Aber letztendlich ist so etwas immer Sache des Anbieters, den Preis festzulegen, und sicherlich werden sich einige Menschen über dieses Angebot sehr gefreut haben.
Bei Lebensmitteln können wir mit diesem Thema aber eine ganz andere Diskussion anfangen, wenn die Hersteller (z.B. Landwirte) die Kosten nicht decken können, weil der Zwischenhändler (z.B. Discount) die Preise diktiert, um dem Endkunden möglichst geringe Preise anbieten zu können. Auch wenn sich viele Endkunden über diese geringen Preise freuen, hat dies an dieser Stelle dann immer irgendwo einen gewissen Beigeschmack.
Ich weiß, daß ich bei dem Vergleich Reinhards Einzel-CD-Angebot und Lebensmittelangebote irgendwo Äpfel mit Birnen vergleiche, aber das fiel mir zu dem Thema schon irgendwie ein. ;-)
Es scheint wirklich alles mindestens 2 Seiten zu haben.
Georg
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es ist eine grenzenlose Welt, in der ich leben will."
[Konstantin Wecker]

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