wolfsrachen: wahn und wirklichkeit

Ein Lied besteht nicht nur Melodie und Rhythmus, sondern auch aus einem Text, der im Idealfall auch noch eine Botschaft vermittelt, tröstet oder wachrüttelt, beruhigt oder aufwühlt. Viele Lieder sind gesungene Geschichten und Gedichte. Erzähl uns von dem interessanten Buch, das Du gerade liest oder dem Gedicht, das Dich schon lange beschäftigt. Lass uns teilhaben an den Gedanken, die dir beim Lesen/Hören gekommen sind. Suchst Du ein bestimmtes Buch/Gedicht/Lied? Hier kannst Du jemanden um Hilfe bitten.

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georggrieg
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wolfsrachen: wahn und wirklichkeit

#1

Beitrag von georggrieg » So 19. Okt 2008, 12:25

hintergehe mich du alte schlampe-
diese und mehrere schwarz-weiß akten
aus träumen
die die welt nicht spielt
hintergeh mich ja schlage mich
trete mich ja mehrmals
reiß mir die haare aus
bespuck mich
ich bin der lockere gitterstab
deines käfigs
liebe lispelt dispektierlich
auf haut und herz
ihre blauen flecke
dinge liegen stumm
nichts spricht
der atem liegt
in den stummen morgenstunden
des gestern
bevor mich mutter weckte
manchmal strömt eine kleine brise
eines unbekannten, leicht-warmen windes
von dem strand der ohne spuren ist
in mein bauchfell
dann weiß ich ganz genau
dass alles andere lüge ist-
schlag mich trete mich
liebe mich-
dunkler traum
ich trinke aus dir
eine mulde voll schuld
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