Ich lese zur Zeit...

Ein Lied besteht nicht nur Melodie und Rhythmus, sondern auch aus einem Text, der im Idealfall auch noch eine Botschaft vermittelt, tröstet oder wachrüttelt, beruhigt oder aufwühlt. Viele Lieder sind gesungene Geschichten und Gedichte. Erzähl uns von dem interessanten Buch, das Du gerade liest oder dem Gedicht, das Dich schon lange beschäftigt. Lass uns teilhaben an den Gedanken, die dir beim Lesen/Hören gekommen sind. Suchst Du ein bestimmtes Buch/Gedicht/Lied? Hier kannst Du jemanden um Hilfe bitten.

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#21

Beitrag von fille » Sa 10. Okt 2009, 17:49

Hallo Helmut!
Mal sehen, wo sich das Buch auftreiben läßt.

Hier zum Beispiel
Was ich noch nicht wusste:
Der trotz aller politischen Anfeindungen – in Kalifornien entstanden zahlreiche Gegenschriften, das Buch wurde verboten und verbrannt – 1940 mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnete Roman wurde zu einem der größten US-amerikanischen Bucherfolge seiner Zeit.

Entschuldige, wenn meine Berufskrankheit wieder durchgebrochen ist

Pas de Problem
:-)
Liebe Grüße
Marianne
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#22

Beitrag von fille » Mi 14. Okt 2009, 21:27

Nochmals zum Thema Früchte des Zorns und Dustbowl.
Wie schon erwähnt,Woody Guthrie, ein Singer/Songwriter dieser Zeit schrieb viele Lieder über das Erlebte.
Z. B. Dust Bowl Refugee
I'm a dust bowl refugee,
Just a dust bowl refugee,
From that dust bowl to the peach bowl,
Now that peach fuzz is a-killin' me.
'Cross the mountains to the sea,
Come the wife and kids and me.
It's a hot old dusty highway
For a dust bowl refugee.
...
From the south land and the drought land,
Come the wife and kids and me,
And this old world is a hard world
For a dust bowl refugee.



Liebe Grüße
Marianne

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#23

Beitrag von amori » Do 5. Nov 2009, 23:14

...und ich bin nun dem (Geheim-) Tipp von Gerd (Gesch) gefolgt und habe gerade das Buch seiner Tochter Anneli Schinkel, "Seidentochter", gelesen.
Ein " kleines Bündel ohne Namen" liegt 1982 vor einem Waisenhaus in Südkorea. Einige Wochen später wird es von Gerd und seiner Frau Martina adoptiert und kommt im November zu den neuen Eltern nach Deutschland.
Obwohl Anneli deutsch erzogen wird, bemühen sich Martina und Gerd, dass sie ihre koreanische Herkunft nicht vergisst. Als junge Frau begibt sich Anneli auf die Suche nach ihren leiblichen Eltern. Durch einen fast unwahrscheinlichen Zufall findet sie ihre koreanische Familie.
Anneli beschreibt anfangs fast nüchtern und distanziert ihre Suche und die Annäherung an ein fast fremdes Land und öffnet dann aber nach und nach ihr Herz für ihre leibliche Familie und die fremde Kultur.
Annelis Wurzeln sind und bleiben jedoch in Deutschland, dort, wo sie gehegt und gepflegt wurden.
Danke Anneli, für deine oft sehr private Sicht der Dinge!
Liebe Grüße
Annette
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#24

Beitrag von Miramis » Mi 16. Dez 2009, 11:19

Liebe Bücherwürmer,
als Belohnung fürs Examen lag vor einigen Tagen ein Päckchen auf meinem Tisch. Darin:
Die Bücherdiebin von Markus Zusak.
Maren hatte es weiter oben im Thread schon beschrieben und ich kann mich ihr nur anschließen.
Ein wundervolles Buch, eine Schatzkiste. Meine Mutter hat mir da ein großes Geschenk gemacht.
Liebe Grüße,
Anna
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Leicht?
Noch nicht.
Doch voll Musik
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(Barbara Pachl-Eberhart)

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#25

Beitrag von amori » Mi 16. Dez 2009, 23:48

Anna- ja sag mal...
jetzt bin ich mal ab vom Thema, aber egal-
heisst das, du hast bestanden und alles ist gut?
Ich gratuliere einfach mal!!!
Liebe Grüße
Annette :weihnachten1: :kleeblatt:
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#26

Beitrag von Miramis » Do 17. Dez 2009, 00:19

Liebe Annette,
ja, genau das heißt es. Es ist, zumindest was Mathe angeht, jetzt wirklich alles gut (auch wenn ich es selber noch nicht so recht glauben mag) :-) Danke!
Alles Liebe,
Deine Anna
(die, um zurück zum Thema zu kommen, gleich mal wieder abtauchen wird)
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#27

Beitrag von Rex2005 » Di 22. Dez 2009, 21:08

gerade für mich entdeckt, daher noch nicht gelesen:
Marthe und Mathilde - von Pascale Hugues.
... vielleicht nimmt der Weihnachtsmann noch Expressbestellungen entgegen :-D
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#28

Beitrag von Petra » Di 22. Dez 2009, 21:24

Hallo Anna,

ja, genau das heißt es. Es ist, zumindest was Mathe angeht, jetzt wirklich alles gut (auch wenn ich es selber noch nicht so recht glauben mag) :-)

hab jetzt gerade kein bestimmtes Buch auf der Pfanne, finde aber, dass ich trotzdem mal hier reinschreiben muss, einfach, um Anna ganz herzlich zu gratulieren. Lass' Dich drücken, ich freu mich für Dich! :kiss:
Liebe Grüße von Petra
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wenn man folgendes bedenkt:
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#29

Beitrag von Rex2005 » Mi 10. Mär 2010, 21:52

Hallo
habe heute auf einem privaten Buch-Trödelstand rumgeschnökert und Sten Nadolnys Die Entdeckung der Langsamkeit entdeckt. Liest sich gut - und ich bin gut vorbereitet, wenn demnächst hoffentlich das "Theater am Rand" mal wieder hier oben vorbeigucken sollte.
LG
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#30

Beitrag von Marc » Sa 20. Mär 2010, 11:44

Ihr Lieben,
ich hatte gestern viel Spaß mit der "Pietisterey im Fischbein-Rocke" , einer Komödie der Aufklärung von der Gottschedin aus dem Jahr 1736, die sich trotz ihres Alters schnell und leicht lesen lässt. Die Aktualität der Komödie hat mich regelrecht umgehauen, gerade in diesen Tagen, wo so manche Scheinheiligkeit und Scheinfrömmigkeit zu Tage tritt.
Zum Inhalt: Frau Glaubeleichtin, deren jüngere Tochter Luischen kurz vor der Heirat mit Herrn Liebmann steht, gerät während der zweijährigen Abwesenheit ihres Mannes unter den Einfluss von Pietisten. Allen voran lässt Magister Scheinfromm nichts unversucht, die leichtgläubige und törichte Frau zu übervorteilen, die sich selbst allerdings in Sachen Religion außerordentlich gelehrt wähnt. Er hintertreibt die Heirat des jungen Paares und will als Bräutigam seinen Vetter, Herrn von Muckersdorff, mit dem Ziel einsetzen, diesem per Ehevertrag das gesamte Vermögen der Brautfamilie zu übertragen. Dies kann im letzten Augenblick durch den Oberst Herrn Wackermann verhindert werden, der ein Bruder Herrn Glaubeleichts ist. Verstellung und Heuchelei des Magisters Scheinfromm werden aufgedeckt, Frau Gleubeleichtin erkennt ihre "Blindheit" und der Heirat von Luischen und Herrn Liebmann steht nichts mehr im Wege. Das genre-bedingte Happy-End wird schließlich durch die Heimkehr von Herrn Glaubeleicht gekrönt.
Diejenigen unter euch, die an Liedern wie "Ich glaube nicht" vom Meyster ihren Spaß haben, werden an der Komödie großen Gefallen finden.
Liebe Grüße,
Marc
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So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt,
dass nichts bleibt,
wie es war.

Hannes Wader

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#31

Beitrag von fille » Sa 20. Mär 2010, 12:04

Hallo Marc!
Ich hatte schon Spaß beim Lesen deines Beitrags! Besonders die so bezeichnenden Namen machten mir Freude.
Um ein ähnliches Thema geht es ja bei "Tartuffe" von Molière.
Liebe Grüße
Marianne
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#32

Beitrag von Clemens » Fr 9. Apr 2010, 23:04

Naja, es hat etwas Gutes, wenn der Rechner mit allem angefangegen LT-09-Video-Arbeiten das Zeitliche segnet....
außerdem kann nicht jeder sein Liederprogramm täglich üben...
also vor Verzweiflung ein Buch und dann natürlich eins vom Verzweifeln...
Es scheint wir Menschen neigen dazu, im Überfluss uns zufallender Geschenke, diese und uns selbst zu missachten und einem selbstverschuldeten Mangelgefühl den Vorrang zu geben.
Lange bin ich nicht mehr so intensiv in ein Buch gezogen worden wie es hierbei der Fall ist.
Ich lese "Herzzeit" (ein Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan).

Leise
stimm ich die Stirn jetzt ab auf die deine, stimm sie
in eins mit der Nacht, fühl jetzt
das Wunder dahinter: du wirst mir
zur Unbekannt-Fremden, du gleichst dir, du gleichst
allem Geliebten, du bist
anders von Mal zu Mal.

Ich gebe zu ein nicht zu bessernder Romantiker zu sein.
Aber einmal mehr merke ich, wie wichtig es ist neben all dem Wichtigen, was wir auf der Welt verbessern sollten, das in unserer Welt wahrzunehmen, was uns selbst froh und besser macht.
Herzlich Clemens
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...gebt mir einen Pass, wo „Erdenbewohner“ drin steht. Einfach nur „Erdenbewohner“ ... (Dota Kehr)
Was Du verschenkst, Momo, bleibt immer Dein Eigen; was du behältst, ist für immer verloren! (Eric-Emmanuel Schmitt)

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#33

Beitrag von Barde » Sa 10. Apr 2010, 00:28

Ich lese zur Zeit ...
"... Du sollst nicht lügen! Von einem, der auszog, ehrlich zu sein"
Ein Journalist wagt den Selbstversuch: 40 Tage lang Ehrlichkeit und keine Lügen. Was dabei herauskommt ist sehr interessant und die Folgen sind vom Autor ungemein humorvoll beschrieben. Angesichts der Tatsache, dass jeder Mensch x-mal am Tage lügt, ist dieser Versuch sehr mutig und führt unweigerlich zum Nachdenken über sich selbst.
Liebe Grüße (ganz ehrlich gemeint :-) )
barde (Michael Nr. X)
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#34

Beitrag von amori » Sa 10. Apr 2010, 00:38

Lange bin ich nicht mehr so intensiv in ein Buch gezogen worden wie es hierbei der Fall ist. Ich lese "Herzzeit" (ein Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan).

Da stimme ich dir zu, Clemens.
Sie hatten es nicht einfach, nicht mit einander und nicht ohne einander.
Aber sie konnten ihre Gefühle in Worte fassen.
Liebe Grüße
Annette
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#35

Beitrag von Rex2005 » Do 19. Aug 2010, 22:23

Hallo
gibt´s noch lesende Forumler ? :-D
Ich habe heute 3 Bücher in die Hand gedrückt bekommen:
"Die Asche meiner Mutter" von Frank McCourt
"Die Schwabenkinder" von Elmar Bereuter
"Die Päpstin" von Donna W. Cross
Mit welchem sollte ich anfangen? :keineidee:
Als leichte Sommerlektüre hab ich gerade "Am Ende eines Sommers" von Carolyn Haines durch. ....Früher, laaaaange bevor es PCs, Foren und vor allem Chats gab, habe ich mehr gelesen. Die Tage müssen da noch länger gewesen sein. :-D
LG
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#36

Beitrag von Clemens » Do 19. Aug 2010, 23:05

Aber bitte doch...
...will sagen, ich lese, aber raten kann ich Dir nicht so recht, weil ich keines der Bücher gelesen habe. Höchstens zu dem zuletzt aufgeführten, weil mir meine Frau davon abgeraten hat, nachdem sie es gelesen hatte. ;-)
Vor dem Urlaub habe ich
"Die Hütte" (Ein Wochenende mit Gott)
von William Paul Young gelesen.
Ein Buch auf das man sich wirklich einlassen wollen muss. Dann aber stößt es tiefgehende Gedanken an über Gott, die Welt und das Ego.
Danke, liebe Anna, für den Tip.
Für den Urlaub das totale Kontrastprogramm.
Die Kinder gehen eigene Wege - also liest der "zweisame" Vater ein Lehrbuch:
"Der perfekte Liebhaber" (Sextechniken, die sie verrückt machen)
von Lou Paget.
Für alle Herren, die nicht sowieso schon immer alles gewusst haben, aufschlussreich und anregend. Für die Damen gibt es das Gegenstück.
Herzlich Clemens
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#37

Beitrag von Petra » Fr 20. Aug 2010, 00:21

Hallo Rex,
Die Päpstin
das Buch kenne ich nicht, aber nach jahrelanger Kino-Abstinenz habe ich diesen Film im letzten November gesehen. (Jetzt weiß ich endlich wieder den Unterschied zwischen Fernsehen und Kino. ;-)) Mir hat er gut gefallen, aber wie sich das Buch liest oder wie nahe er sich an die Buchvorlage hält, weiß ich natürlich nicht.
Viele Grüße von Petra
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#38

Beitrag von JuergenF » Fr 20. Aug 2010, 08:51

Habe im Urlaub den "Nachtzug nach Lissabon" zu Ende gelesen. Ist ja ein bißchen ein Modebuch (bzw. war es vor ein paar Jahren, bin bekanntlich immer spät dran). Die Themen, die da angesprochen werden, sind durchaus meine, werde wohl noch was von diesem Autor versuchen.
Es geht in diesem Werk insbesondere auch um Worte. Z.B. daß Dinge erst wahr oder erkennbar werden, wenn das Licht der Poesie auf sie fällt, oder so ähnlich. Also durchaus ein Thema für Liedermacher(-Interessierte).
Jetzt habe ich in diesem verregneten Urlaub noch "Die Illusion von 1917" gelesen (ein Buch von 1992), das enthält die Sicht von Peter Klein auf die Oktoberrevolution. Mir hat es auf meiner Suche wieder weitergeholfen, aber nicht jeder wird Gefallen an einem Buch finden, in dem Lenin sowohl als Theoretiker wie auch als Praktiker und sogar "Populist" recht hohe Wertschätzung erfährt.
Jürgen
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Wo ich hin will :-)
14.11.12 Hannes Wader in Kirchheim/Teck, Stadthalle
21.2.13 Uta Köbernick in Bietigheim Bissingen, Rommelsmühle
15.3.13
Annett Kuhr in Landau, Kreuz und Quer
3.5.13 Holger Saarmann, Tübingen

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#39

Beitrag von Anne1986 » Fr 20. Aug 2010, 12:47

Hallo Rex,
zu deiner Bücherfrage:
Die Päpstin habe ich gelesen, und zwar an einem Tag durch, das Buch ist ziemlich spannend, im Nachhinein fand ich aber, dass sich die dramatischen Situationen etwas zu sehr häuften, um das Ganze für Realistisch zu halten... na ja, mein persönlicher Eindruck!
Zu "Die Asche meiner Mutter" gibt es auf jeden Fall auch eine Verfilmung, meine Mutter, die Literaturreferentin ist, war begeistert von beidem, wenn ich mich richtig erinnere.
Bei dem Titel über die Schwabenkinder bin ich nicht sicher, ob ich nicht sogar auch mal eine Verfilmung gesehen habe - geht es da um Kinder, die von ihren Bauernfamilien meilenweit in einen anderen Ort als Arbeitskräfte "verkauft" werden? Wenn dem so ist - der Film war ziemlich heftig!
Eine schöne Sommerlektüre wünscht dir
Anne
(die momentan froh ist, keine Fachtexte für ihre Examensarbeit mehr lesen zu müssen, dafür aber bald mit Religionspädagogik anfangen muss, weil Anfang September die nächste Examensklausur ist, und die sich schon sehr darauf freut, danach endlich wieder etwas privat zu lesen, was ihr gefällt! ;) )
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#40

Beitrag von Rex2005 » Fr 20. Aug 2010, 19:39

Hallo
Bei dem Titel über die Schwabenkinder bin ich nicht sicher, ob ich nicht sogar auch mal eine Verfilmung gesehen habe - geht es da um Kinder, die von ihren Bauernfamilien meilenweit in einen anderen Ort als Arbeitskräfte "verkauft" werden?

ja genau, das ist es!
Mein Bauchgefühl schien gar nicht so verkehrt zu liegen, werde mit "Die Asche meiner Mutter" anfangen, danach die Schwabenkinder. Ich zwinge mich ab und zu mal ein Buch zu lesen, sonst wird´s nichts. Bin auch kein Bettleser, weil eine Glotze davor steht und es gibt ja noch soooooo viel anderen Zeitvertreib. Mal sehen, ob ich die 3 Wälzer bis Weihnachten durch hab :-)
LG
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