erhaben

Ein Lied besteht nicht nur Melodie und Rhythmus, sondern auch aus einem Text, der im Idealfall auch noch eine Botschaft vermittelt, tröstet oder wachrüttelt, beruhigt oder aufwühlt. Viele Lieder sind gesungene Geschichten und Gedichte. Erzähl uns von dem interessanten Buch, das Du gerade liest oder dem Gedicht, das Dich schon lange beschäftigt. Lass uns teilhaben an den Gedanken, die dir beim Lesen/Hören gekommen sind. Suchst Du ein bestimmtes Buch/Gedicht/Lied? Hier kannst Du jemanden um Hilfe bitten.

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georggrieg
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#1

Beitrag von georggrieg » Mo 11. Mai 2009, 15:06


überlichtetes ich-
endgründungselement-
kehrt in ein gesicht
das die welten nennt-
hüllen durchgangen-
blaue vision
im urverlangen
empirischer erosion-
rausch und entdammen-
im traume kein los-
du flimmerst im seine
welcher urschicht bloß?
tosen und rauschen-
zwischen welle und meer-
hadronisches lauschen-
jetzt und nimmermehr-
letzte hohe ahnung-
die welt wieder im blut-
trug und tarnung
-laue glut-
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amori
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#2

Beitrag von amori » Mo 11. Mai 2009, 23:45

Tut mir leid Georg,
ich bin restlos überfordert.
Der einzig verständliche Satz für mich: "zwischen welle und meer".
Eindeutig zu wenig, um dir auch nur ansatzweise zu folgen.
Liebe Grüße
Annette :frage: :gruebel:
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Petra
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#3

Beitrag von Petra » Di 12. Mai 2009, 00:04

Hallo Annette,

ich bin restlos überfordert.

ach, dann bin ich ja beruhigt. Ich habe schon gezweifelt ..... woran auch immer. :roll:
endgründungselement :frage:
Wenn man schon die Wörter nicht versteht, sagen einem die Worte natürlich auch nichts.
Viele Grüße von Petra
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wenn man folgendes bedenkt:
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wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
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Rex2005
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#4

Beitrag von Rex2005 » Di 12. Mai 2009, 08:26

Hallo
na ihr beide seid vielleicht blöd :-D , ick erklär euch dat jetzt mal, bin sozusagen der Erklärbär :
also: überlichtetes ich- - logisch, der Autor steht doch drüber
endgründungselement- auch ganz einfach - wenn man mit solchen Wortschöpfungen wie Jahresendflügelfigur aufgewachsen ist :-) - man muss sich allerdings auf die nächsten Zeilen konzentrieren =>
kehrt in ein gesicht das die welten nennt- ich als Realo-texto-poeto würde ja glaskar so formulieren:
eine Faust ( also das Endgründungselement) knallt dem Autor voll auf die Nase
dann würde sich das nächste logisch anschließen:
hüllen durchgangen- blaue vision
Temperament ging durch, blaue Sterne seh
im urverlangen - empirischer erosion
auch total logisch => hier scheißerts ihm gewaltig :-D
rausch und entdammen-
im traume kein los-
du flimmerst im seine
welcher urschicht bloß?
beschreibt doch klasse, wat dabei abjeht oder etwa nicht? :-D
jetzt die Klospülung :
tosen und rauschen-
zwischen welle und meer-
hadronisches lauschen-
jetzt und nimmermehr-
der Rest ist sozusagen die Erkenntnis: irgendwat lief grad wie jeschmiert
noch Fragen? :party:
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georggrieg
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#5

Beitrag von georggrieg » Di 12. Mai 2009, 10:16

sehr respektvoll,lieber rex200?
ich weiß ja auch nicht, inwieweit man sich hinauslehnen kann-aber erniedrigen oder was auch immer verrät viel über dich selbst. und als realo-poet, dann bitte, schlechte realität.
ich empfehle anderswelt von alban nicolai herbst, genauso das quartär von benn, versüßen wir das ganze mit der blauen stunde von bachmann, verlassen die seichte ebene der "realo"angedichteten natur, der grasbewisperer wie weinheber und hesse-
die frage ist doch die: muß man einem immer alles vor die füße legen, hier, das ist ein haus, das ist ein hund, dazwischen etwas leben, begriffe, erfahrungen-
was heißt empirische erosion-in verbindung mit dem wort erhaben?was heißt erhaben-welchem zustand versucht das gedicht gerecht zu werden? adorno meint, kunst ist der schein dessen, woran der tod nicht heranreicht- nicht nur das, ich erhöhe das ganze und halte es mit nietzsche: es ist die letzte metaphysische tätigkeit des menschen-
ich finde es erbärmlich, wenn man aufgrund der tatsache,alle dinge schon vorgekaut, massenkompatibel, alternativ bekommen, ja, unseren unmut, unsere unlust, unsere verdrossenheit zum ausdruck bringen zu wollen in den schlieren des einfachen verständnisses, anstatt diese ebene, die sich nur der egalisierten, "normalen" ebene, nämlich die des empirischen, bedient, während die dinge, die erhabenen sich in uns befinden und von generation zu generation verkümmern.
dieses gilt es zurückzugewinnen.
sorry, ich bin kein weiterer oder tieferer mensch o.ä., aber diese anmaßung, alles auf einen punkt des selbstzwecks zu degradieren, ist mir unangenehm. rex200?
nun nimm den phallus des geistes, kokettiere mit sonderangebotphrasen und,um es mit schopenhauer zu halten: ein kunstwerk, bis auf den grad der definition herabgesunken, hört auf, ein kunstwerk zu sein.
in diesem sinne

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#6

Beitrag von Doro1100 » Di 12. Mai 2009, 10:41

Liebe Siegrun/Rex!
Mir hat Dein Kommentar auch nicht gefallen. Ich mag es nicht, wenn andere Leute hier vorgeführt und/oder lächerlich gemacht werden. :-?
Resonanz auf einen Beitrag und auch negative Kritik ist natürlich erwünscht, solange man sachlich bleibt.
Bitte achte in Zukunft darauf.

Gruß Doro

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amori
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#7

Beitrag von amori » Di 12. Mai 2009, 12:32

Hallo Georg,
so war es nicht angedacht und so kann also auch mein Kommentar nicht nicht unerklärt bleiben. Also kurz etwas zu meinem Lyrikverständnis, hoffentlich allgemeinverständlich:
Lyrik fließt über die Augen durchs Herz und dann in den Kopf.
Dieser Text bleibt irgendwo auf diesem Weg stecken. Meine Augen zerren an deinen Wortkonstrukten und grammatikalischen Verwirrungen, die sich mir, da du mit Endreimen gearbeitet hast, stellenweise förmlich anbiedern und deshalb leicht verkrampft daher kommen.
Im ersten Vers schummelst du dich mit „unreinen Reimen“ durch (ich-Gesicht). Im dritten Vers kurzerhand „los“ auf „bloß“ zu reimen, passt nicht zum Anspruch, den du selbst inhaltlich an dein Werk stellst. Bestimmte handwerkliche Grundlagen sind für mich Bestandteil eines wirklich guten lyrischen Textes. Und das hat nichts mit „Massenkompatibilität“ zu tun, sondern mit Können.
Über die Interpretierbarkeit eines Gedichtes kann man streiten. Daran, die Sprache neu zu erfinden, versuchen sich viele. Wenn ein Text so klingt, als wäre er aus einer fremden Sprache mit einem schlechten Programm ins Deutsche übersetzt worden, mag ich mich nicht mehr mit den Inhalten auseinander setzen.
Und nein, „man muss einem nicht immer alles vor die Füße legen“. Paul Celan z.B., dachte nicht im Traum daran. Er forderte seine Leser heraus, indem er den Worten eine neue Bedeutung gab und nicht nur den Kopf, sondern auch das Herz „arbeiten“ ließ. Auch wenn manchmal nicht leicht zugänglich, gibt er uns immer eine Laterne mit, die den Weg durchs Dunkel weist. Folgen wir in seinen Texten dem falschen Pfad, kommen wir doch immer an.
Und irgendwo „ankommen“ möchte ich unbedingt, wenn ich durch ein Gedicht reise:
Es ist einer, der hat, was ich sagte.
Er trägts unterm Arm wie ein Bündel.
Er trägts wie die Uhr ihre schlechteste Stunde.
Er trägt es von Schwelle zu Schwelle, er wirft es nicht fort.
Der gewinnt nicht.
Der verliert.
Der tritt an das Fenster.
Der nennt ihren Namen zuerst.
Der wird mit den Tulpen geköpft.
(Paul Celan)

Lieber Georg, wenn du in deinen Texten „ankommst“, ist es gut und wenn sie polarisieren, sind sie nicht schlecht.
Liebe Grüße
Annette
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Rex2005
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#8

Beitrag von Rex2005 » Di 12. Mai 2009, 13:48

Hallo Doro
Mir hat Dein Kommentar auch nicht gefallen.

Ich habe überhaupt nichts kommentiert - lediglich interpretiert. Ein "ich" in einem Gedicht sollte man schon ungestraft dem Autor zuordnen können, schließlich käme bei "Ich wollte wie Orpheus singen" auch niemand auf die Idee, Mey könnte hier ein zwitscherndes Vögelchen gemeint haben. Sicher kann man in diesem "überbelichteten ich" auch das Ende eines Tunnels sehen - aber das viele Wasser was hinterher kommt, würde Katastrophe bedeuten und passt dann so gar nicht zum Titel, was wäre daran "erhaben"? Es könnte auch eine Elfe sein - nur sehe ich die lieber in der Nacht zwischen Nebelschwaden, wo mir wiederum keine Endgründungelemente erscheinen wollen ... Ich hatte allerdings noch das aus Nachbars Radio herüberschallende "Guten Morgen liebe Sorgen" von Jürgen von der Lippe im Ohr und fand darin die Lösung dieser Phrasen. Wer will´s mir verübeln? :-)
Wenn Reime, Lyrik (oder was auch immer) Worte enthalten, die keine sind, steht es dem Leser frei, diese mit Inhalt zu füllen. Und wenn wie hier, so ein nichts- oder vielsagendes Werk (je nach Betrachtungsweise) unkommentiert in den Raum gestellt wird, muss oder sollte ein Autor damit rechnen, dass es in alle Richtungen interpretierbar ist - wenn es denn überhaupt zur Kenntnis genommen wird.
LG
Rex2005
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Helmut
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#9

Beitrag von Helmut » Di 12. Mai 2009, 14:29

Huch, das war knapp!!
Ich war auch gerade dabei, mich mangels Verständnis ins Fettnäpfchen zu setzen. Und so ist mir ein Tadel erspart geblieben. Noch einmal "Glück ghabt".
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#10

Beitrag von Clemens » Di 12. Mai 2009, 15:09

und wenn sie polarisieren, sind sie nicht schlecht.

Mein liebstes Annettekind,
hieße das tatsächlich, dass eine schlechte Sache, allein indem sie polarisiert, an Güte gewinnt?
Oder überinterpretiere ich Dich da?
Letztes mich schaudern machendes Erlebnis war ein polarisierendes NPD-Plakat....
Um dem Irrtum vorzubeugen:
Das letzte Bild hat keinen inhaltlichen Bezug zu dem hier besprochenen Text. Letzteren finde ich sprachlich schlecht, wozu Annette alles gesagt hat. Der Inhalt erschließt sich mir nicht, weil mein Interesse schon an der Sprachbarriere endet.
Liebe Grüße von Clemens :-)
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#11

Beitrag von JuergenF » Di 12. Mai 2009, 17:18

Nette Diskussion :-D
Also aus meiner Sicht: Ein Gedicht darf schon schwerverständlich und schwerverdaulich daherkommen, allerdings sollte es nicht zu bemüht wirken. Und dieser Text, lieber Georg, wirkt auf mich doch recht bemüht und aufgesetzt. Spürst du gar keine Leichtigkeit in dir, oder verbannst du sie absichtlich aus deinen Werken? Diese persönliche Frage muß nicht beantwortet werden :)
Liebe Grüße
Jürgen
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amori
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#12

Beitrag von amori » Di 12. Mai 2009, 17:28

Na,aber ist doch schön, wenn was in Gang kommt.
Was will ein Lyriker mehr?
@Clemens
Verehrtester, wenn wir jetzt noch über Polarisierung reden, dann sind wir
endgültig "off topic". Das können wir in Kürze nachholen!

An meine Technik- :angel: :
Kann bitte jemand das, mit Knoten in den Fingern geschriebene Wort: Massenkontabilität in "Massenkompatiblität" ändern? (Ich gebe zu, das macht es auch nicht besser :-D )
Danke und LG
Annette
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#13

Beitrag von georggrieg » Di 12. Mai 2009, 19:43

ja, ist schön, das was in gang kommt.
dieses gedicht ist relativ schnell entstanden, ich saß in einer kneipe, gerummel um mich herum und ich dachte über das erhabene nach, die dinge, die uns fürchten und "erheben" zu gleich, in jenes gefild, das ich nur blau, als das südwort schlechthin, bezeichnen kann.
im kontext stehen die dinge licht, das fragwürdige ich, dass sich und seine gesamtheit in und außerhalb der welt sieht, die erhebung, wenn nicht das sublime selbst, erlebt, doch sich nicht in der lage sieht oder in der lage ist, dieses wunderkerzenkurze erlebnis zu halten- es fällt zurück in die glut, die lauwarm ist- zwischen den polen-
ich will nicht polarisieren, das schlimmste , was einem passierne kann, ist polarisiert zu werden.
ich werde die persönliche frage bzgl. der leichtigkeit nicht beantworten. ich sehe dafür keinen sinn, kunstbegriffe leicht oder gar heiter zu sehen. selbst mozarts zauberflöte, hinter der jeder nur lustspiel und spaß assoziiert-steckt tiefer heiliger ernst.ich schreibe nicht, um zu gefallen, sondern weil ich schreiben muß.
danke, annette, für die wohl tiefgehenste kritik, an der wohl die meisten mit halbem zustimmungsgeplänkel, um ihre gegenseitige solidarität auf dieser seite zu kraulen, abprallen.
bzgl. reinhard mey:
liedermachersongs stehen außerhalb der kategorie lyrik, sie sind liedertexte, und das beherrscht er wunderbar. wenn ihr übriegns wollt, könnt ihr auf meine myspace seite gehen, ich schreibe auch lieder...
myspace.com/georggrieg.
ich wollte hier schon einige male meine lieder hochladen, aber leider geht das nie.

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#14

Beitrag von Helmut » Di 12. Mai 2009, 20:54

Jetzt lieber Georg
ist mir alles Klar:

georggrieg schrieb:
dieses gedicht ist relativ schnell entstanden, ich saß in einer kneipe,
Geschrieben auf einem Bierdeckel mit viel Strichen außenrum. Steuerklärung und Lyrik auf einem Bierdeckel geht einfach nicht, du hättest dir einen 2. Bierdeckel geben lassen sollen.
Bislang hab ich immer gedacht, Kunst ist das, wofür ich zu doof bin. Jetzt blick ich durch.
Nix für ungut
Helmut

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#15

Beitrag von georggrieg » Di 12. Mai 2009, 21:06

westerwelle und lyrik?
goodbye, helmut-so einfach geht das nicht...
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#16

Beitrag von zodiak » Di 12. Mai 2009, 21:07

Ich finde es ekelhaft, mit welch selbstgerechter Häme hier einige Mitglieder auf einen ernst gemeinten Forumsbeitrag und seinen Schreiber reagieren.
Kopfschüttelnd
*zodiak*
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#17

Beitrag von Helmut » Di 12. Mai 2009, 21:34

Ich schüttel darüber den Kopf, wie man so mutig sein kann, das was man in einer "lauten Kneipe in relativ kurzer Zeit" produziert hat, zur allgemeinen Diskussion zu stellen.
Wenn ich der einzige gewesen wäre, der das Produkt dieser Umstände nicht versteht, wär ich selbstkritisch genug, mich für doof zu halten.
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#18

Beitrag von Bastian » Di 12. Mai 2009, 22:20

Lyrik muss man nicht verstehen. Es geht um inneres Empfinden, um individuelle Bilder des Dichters, egal, wann und wo und wie lange der Poet an den Worten gearbeitet hat. Respekt, mehr nicht.
Gruß - Bastian
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#19

Beitrag von Helmut » Di 12. Mai 2009, 22:55

Ich kenn da einen, kennst du vielleicht auch, der sieht das
etwas anders
Nix für ungut
Helmut
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#20

Beitrag von amori » Di 12. Mai 2009, 23:32

Ihr Lieben allüberall,
könnten wir uns jetzt wieder lieb haben?
Ich fühle mich ein klein wenig verantwortlich, diesen Stein losgetreten zu haben. Manno- immer denke ich, dass selbst eine negative Kritik weniger weh tut, als totale Ignoranz.
Wer sich wie ich gelegentlich in diversen Lyrikforen tummelt, ist zwar einen rauen Wind gewöhnt, zuckt aber doch leicht zusammen, weil dieser Thread ab geht wie Schmitt's Katze- und nicht, weil wir hier alle dazu lernen und uns mit einem Thema auseinander setzen, sondern des Gehackes wegen.
Okay- wir sind ein Liedermacher-Forum. (Auch Liedermacher sind Lyriker. Diese Bezeichnung ist kein Ritterschlag sondern eine literarische Kunstform, die bestimmte Kriterien zu erfüllen hat.)
Vielleicht sind wir nicht geübt in produktiver Lyrik-Kritik, wohl aber in sachlicher. Das war immer die Stärke dieses Forums.
Georg hat in seinen Text etwas hineingelegt, er ist dabei, sich zu erklären.
Ob wir verstehen? Keine Ahnung. Aber wir könnten nachfragen. Was mir nicht gefällt, habe ich versucht zu vermitteln. Wo liegt bei euch das Problem? Das wäre eine spannende Diskussion!
Lyrik muss man nicht verstehen. Es geht um inneres Empfinden, um individuelle Bilder des Dichters, egal, wann und wo und wie lange der Poet an den Worten gearbeitet hat

Man muss die individuellen Bilder des Dichters nicht verstehen. Aber Lyrik sollte genug Raum lassen für eigene Bilder.
Liebe Grüße
Annette
:angel2:
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