erhaben

Ein Lied besteht nicht nur Melodie und Rhythmus, sondern auch aus einem Text, der im Idealfall auch noch eine Botschaft vermittelt, tröstet oder wachrüttelt, beruhigt oder aufwühlt. Viele Lieder sind gesungene Geschichten und Gedichte. Erzähl uns von dem interessanten Buch, das Du gerade liest oder dem Gedicht, das Dich schon lange beschäftigt. Lass uns teilhaben an den Gedanken, die dir beim Lesen/Hören gekommen sind. Suchst Du ein bestimmtes Buch/Gedicht/Lied? Hier kannst Du jemanden um Hilfe bitten.

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Helmut
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#21

Beitrag von Helmut » Mi 13. Mai 2009, 00:20

Liebe Annette
Wenn jemand so lieb drum bittet, lieb zu sein, dann spring ich eben über meinen Schatten. Also.
Du hast den Stein nicht losgetreten, sondern all denen, die das Gedicht nicht verstanden haben, Mut gemacht, das zu tun, was Reinhard Mey zu tun fordert, nämlich zu sagen, dass der Kaiser nackt ist - und zwar laut und deutlich und mit einem Lachen.
Genau daran hat sich Siegrun gehalten. Sie hat etwas gemacht was unter Liedermachern üblich ist, speziell bei lyrischen Texten. Ich erinnere mich, dass Schobert und Black eine Persiflage auf Mey machten. Ich hab mich darüber geärgert, dass Siegrun fehlender Respekt unterstellt wurde, als sie genau diese Kunstform wählte.
Ich finde, Siegruns Beitrag muss genau so möglich sein, wie die Erörterung darüber, was sich der Macher bei seinem Gedicht dabei gedacht hat. Ich finde, auch Siegruns Kunstform verdient Respekt und kein Kopfschütteln.
Aus meiner Sicht wurde der Stein durch den Tadel an Siegrun losgetreten.
So, war ich jetzt lieb genug?
Liebe Grüße
Helmut
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Rex2005
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#22

Beitrag von Rex2005 » Mi 13. Mai 2009, 08:08

Hallo Annette
könnten wir uns jetzt wieder lieb haben?
Ich fühle mich ein klein wenig verantwortlich, diesen Stein losgetreten zu haben.

ähm ... ick seh gar keinen rollenden Stein? Man kann doch total kontrovers diskutieren und sich trotzdem lieb haben - tun wir doch auch! Hier kam doch nur die ganze Bandbreite einer Werkbetrachtung zum Vorschein. Jeder der seine Kunst in den Raum wirft, setzt sich doch der Gefahr aus, auf absolutes Unverständnis bis zur totalen Huldigung alles anzutreffen.
Jeder liest ein Gedicht anders, genau wie jeder ein Bild anders betrachtet, dem einen ist der Inhalt wichtig, dem anderen die "Bauweise" - und genau diese Reaktion sollte man auch äußern dürfen - spontan und ohne sich verbiegen zu müssen, jeder halt nach seiner Façon. Da sollte derjenige, der auf Reaktionen hofft, so tolerant oder - wo´s gerade Thema ist - "erhaben" sein und diese hinnehmen bzw drüber nachdenken ob und warum die "Verbraucher" seine Kunst nach seinem Verständnis annehmen oder auch nicht.
Welche Reaktionen man als Künstler erwarten darf, hängt auch vom Raum ab in dem die Kunst präsentiert wird. Nicht umsonst singen Opernsänger lieber in Opern- oder Konzerthäusern und nicht in irgendwelchen Hafenkneipen, Schlager wird man bei einem Heavy Metall Konzert wohl auch nicht so richtig für voll nehmen. Der Künstler sucht sich entweder eine Zielgruppe oder gibt zumindest soviel Information, dass der Betrachter eine vorgegebene Richtung hat.
Genauso sollten Beitragsschreiber die Beiträge von anderen akzeptieren auch wenn man gerade die Reaktion oder die Sichtweise nicht versteht, weil´s nicht die eigene ist. Die Beiträge schreibt man ja nicht nach stundenlanger Vorberereitung und Analyse sondern (meistens) aus dem Bauch heraus und nicht alles Geschriebene kommt 1:1 beim anderen so an, wie es eigentlich gemeint war - eben wie bei Lyrikern :-)
Wenn im Chat das eine oder andere Mal über Threads gequasselt wird, hört man nicht selten: "Dazu schreib ich lieber nichts, das bringt nur Ärger" - obwohl die Threads mit Interesse verfolgt werden. Das ist einfach schade - deshalb kommen "lebhafte" Diskussionen kaum noch vor.
LG
Rex2005
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georggrieg
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#23

Beitrag von georggrieg » Mi 13. Mai 2009, 10:42

goethe wurde zeit seines lebens als zeitablehnungsgenie bezeichnet.übrigens zur damaligen zeit waren goethe und schiller weitaus unpopulärer als man allgemein annimmt. klopstock war z.b. sehr angesagt-der ist heutzutage "geköpft"-
die kritik, die an meinem gedicht, das den namen erhaben trägt, geübt wird, basiert ja vor allem auf nichtverständnis, das gedicht ist sozusagen nicht verständlich.
nun will ich ein paar dinge erklären, die trotz "kneipe" in mir vorgingen.
der bergiff des erhabenen basiert auf dem englischen grundwort "sublime", dieses wort, das im deutschen auch als sublim existiert. was ist sublim: etwas, das in erster linie nicht deutbar, aber als hohe ahnung zu interpretieren ist. was heißt hohe ahnung? hohe ahnung von was? dieses ursprungsmodalitäten, die ich versuche, in diesem gedicht zu streuen, zu bündeln, modifizieren sich in jenem augenblick nicht, sondern strahlen- sie belichten, sie überlichten das ich, das seltsame konstrukt aus zeitgeistschmiss und genotypischen anlagen. nun birgt der begriff der erhabenheit nichts empirisches,er ist eine form von erosion. erosion- warum? menschen versuchen dinge, wenn nicht naturwissenschaftlich posititv, so doch kognitiv zu deuten. versagt aber jene, in sich eigentlich unruhige, weil nebulöse substanz des suchens und findens in den bereich des sublimen, so wirkt dies wie eine selbstauflösung-keine negation des ichs, gar nichts desgleichen, sondern ein transzendieren in jenes element, das die ausdruckssphäre, die den mensch belädt und gesichtig macht, nach dem in ihm wohnenden konstitutionellen variiert-jene welt, aus der die kalte luft die nüstern riechen macht-
ich versuche zu deuten, was die schwierigkeiten sind. hier spricht zu einem annette über unreine reime. aber was ist, sieht man von der hiesigen literaturwissenschaft ab,die alles in weiblichen und männlichen kadenzen liest, für die ein hölderlin ebenso verdaubar gemacht wird wie ein paul celan,( kognitiv erfassbar und für traueranzeigen ummodelliert) überhaupt noch rein heutzutage?und stehen diese unreinen reime nicht im bewußten, sich am ende des gedichts in die "laue glut", in die vermenschlichungspointe am schluß, in der alles wieder abfällt, sich nicht mehr in den extremen des blaus(auch ein synonym für kälte, reinheit, himmel und sich verlierender trauer(blau spricht immerhin die region im gehirn an, wo angeblich die emotionalität "beheimatet" ist).
das wort endgründungselement, das in sich drei wörter birgt, nämlich ende, gründung und element, bezieht sich auf die konstitution des ichs,
das element des ichs, gegründet auf fragwürdigen motiven des seins, im zeitgenössischen sprühregen zuhause, findet ein ende. der mensch, heute wie je, geht, falls er vor dem spiegel des selbst stehenbleibt, einen introspektiven weg. durch hüllen-gleichzeitig speist sich das durch das außen-ein paradoxes schema, ich weiß. aber ein beispiel: ich hörte eben im radio die zunehmende unzufriedenheit der kinder über ihr gewicht. schuld, so sagen die pädagogen, sind die eltern und das fernsehen.nebst der tatsache, das auch hier die dinge im inneren des kindes gesucht werden müssen, möchte ich beschreiben, wie in meiner letzten antwort oder meinem versuch eine antwort, dass heutzutage sehr extrem im außen gesucht wird. jener erhabener moment, auch als blauer moment bezeichnet, löst beides-man ist weder innen noch außen, sondern eben ursprungs, das ur, wo noch kein bruch, kein subjekt-objekt vorhanden ist.selbstverständlich sind das visionen-
man ist doch im leben nur sehr selten bei sich selbst und dann- woher der traum- wenn er da ist, verdammt man ihn nicht, man entdammt ihn-und doch, er ist nicht greifbar, etwas geht durch einen hindurch, wer sein sagt, ist schon gebrochen-
noch einmal zu dieser kneipengeschichte:
genau das ist es. man sitzt in einer unbekannten menagerie voller menschen, hat sein bier, sein zigaretten, liest nicht, gedeiht-die welt rückt ab, kaum welt-
zettel her, die gedankenkonvoluten der letzten ewigkeiten bündeln-und, ist das dann unreiner.nein, es ist vollkommen egal, hab stift dabei und blatt, und warte nicht, sie kommt, immer nur wunderkerzenkurz, die höhe des worts in der einen kristallinen form-
den reinhard-mes-gurus hier: ja, er hat tolle lieder geschrieben. selbst die neueren sachen wie "heimatlos"gefallen mir, aber sorry, kommt mit eigenen zitaten.
ich möchte nicht konkurrieren, besserwissen oder was auch immer. aber mir ist aufgefallen, dass wenn man den schritt wagt und seine gedichte zeigt, man hier doch sehr stark angegriffen wird. das ist in ordnung, und ich will es tragen, in mich aufnehmen und weitergehen.
zum abschluß etwas schiller und wer sich mehr mit erhabenheit auseinadersetzen will empfehle ich hermann cohen "die erhabenheit". du siehst also, lieber zeitgenosse, die kneipe war nur der unabsichtlich aufgefundene ort des feuerzüngelns.
schiller:
Der erhabene Gegenstand ist von doppelter Art. Wir beziehen ihn entweder auf unsere Fassungskraft und erliegen bei dem Versuch, uns ein Bild oder einen Begriff von ihm zu bilden; oder wir beziehen ihn auf unsere Lebenskraft und betrachten ihn als eine Macht, gegen welche die unsrige in Nichts verschwindet. Aber ob wir gleich in dem einen wie in dem anderen Fall durch seine Veranlassung das peinliche Gefühl unserer Grenzen erhalten, so fliehen wir ihn doch nicht, sondern werden vielmehr mit unwiderstehlicher Gewalt von ihm angezogen. Würde dieses wohl möglich sein, wenn die Grenzen unsrer Phantasie zugleich die Grenzen unsrer Fassungskraft wären?“


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Clemens
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#24

Beitrag von Clemens » Mi 13. Mai 2009, 10:57

Du hast den Stein nicht losgetreten, sondern all denen, die das Gedicht nicht verstanden haben, Mut gemacht, das zu tun, was Reinhard Mey zu tun fordert, nämlich zu sagen, dass der Kaiser nackt ist - und zwar laut und deutlich und mit einem Lachen.

Lieber Helmut, dass ist schlicht falsch.
Annette hat deutlich gesagt, dass sie das Gedicht nicht versteht und nicht mag. Ebenso erging es mir. Vielleicht war ich so überheblich es nicht verstehen zu wollen, weil mir mein anerzogenes "Liebesverhältnis" zu den Regeln meiner Muttersprache im Weg steht.
Aber Dein Vergleich tut genau das, was meiner Meinung nach Tadel verdient. Er spricht dem Gegenüber etwas ab. Der Kaiser im Märchen hatte wirklich nichts an.
Dort war die Kritik nicht nur berechtigt, sondern Not-wendig.
Schreibe " Für mich ist nicht zu erkennen, wo in diesem Gedicht der kleinste Ansatz eines Sinnes steckt!", wenn Du es so empfindest, aber maße Dir nicht an ein allgemeingültiges Urteil über den Sinngehalt abzugeben. Wir sind zu weit weg von der unbedarften Kinder-Wahrheit.
Liebe Siegrun,
...und diese hinnehmen bzw drüber nachdenken ob und warum ..

Echo und Wald...
Der Grat zwischen Ironie und zynischer Häme mag manchmal schmal sein. Gerade deswegen ist es gut vor dem abgeben von Kommentaren, welche darauf angesiedelt sind, innezuhalten. Nicht verkneifen ist die Devise sondern überlegen. Ich empfinde die Diskussionen ohne Grenzüberschreitungen hier durchaus nicht als leblos.
Und das Überlegen, warum du immer wieder einmal wegen der Art Deiner Beiträge "getadelt" wirst sollte auch den positiven Aspekt beinhalten, dass Du durchaus ernst genommen wirst.
Liebe Grüße von Clemens :-)
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...gebt mir einen Pass, wo „Erdenbewohner“ drin steht. Einfach nur „Erdenbewohner“ ... (Dota Kehr)
Was Du verschenkst, Momo, bleibt immer Dein Eigen; was du behältst, ist für immer verloren! (Eric-Emmanuel Schmitt)

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Rex2005
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#25

Beitrag von Rex2005 » Mi 13. Mai 2009, 11:42

Hallo Clemens
wie soll ich´s jetzt wieder mal klar ausdrücken ... es sind die kleinen "Nebenkriegsschauplätze" die einem manchmal das Mitmachen verleiden.
Schreibe "Für mich ist nicht zu erkennen, wo in diesem Gedicht der kleinste Ansatz eines Sinnes steckt!"

Warum willst du Helmut vorschreiben, wie er zu schreiben, zu denken hat ?
Ich selbst habe (im Gegensatz zu Helmut) Doros Einwand überhaupt nicht als "Tadel" gesehen. Sie hat auf meinen Beitrag ihren Einwand geäußert, ich hab´s darauf erklärt - für mich damit erledigt. Wenn du jetzt aber Helmuts "Tadel"-Begriff wiederum so aufnimmst und davon ausgehst, dass ich mich getadelt fühlen würde, könnte dies ja schon wieder zu einer Endloskette von Anschuldigungen, Missverständnissen, neuen Reaktionen von anderen u.ä. führen und solche Threads enden einfach ohne Bezug zum eigentlichen Thema.
Ich glaube, das Problem bei solchen Diskussionen ist einfach diese "Nebenkriegsschauplätze" außen vor zu lassen und missverständliche Äußerungen nur unter den sich Missverstehenden klären zu lassen und nicht über einen Dritten erklärt zu bekommen, was der andere nun gesagt oder nicht gesagt oder gemeint hätte. Dann bleibt der Diskussionsfaden beim Hauptthema - und das ist ja der eigentliche Sinn und Zweck der ganzen Rederei :-)
LG
Rex2005
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amori
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#26

Beitrag von amori » Mi 13. Mai 2009, 13:48

Lieber Georg,
verzeih mir, aber welche Biersorte wurde in dieser Kneipe ausgeschenkt?
Ich muss gestehen, deine Interpretation mit ihren Inhalten berührt mich nicht. Aber das soll sie ja auch nicht. Richtig? Sie soll erschlagen mit dem Hammer Eloquenz.
Lyrische Texte, die nur per Gebrauchsanweisung zu bedienen sind, nehmen mir die Luft zum
Atmen und hinterlassen nichts. Du hast gerade mit vielen Worten deine Gedanken gesichtet,
die Kunst in der Lyrik ist es aber, eben das mit wenigen Worten zu erreichen.
...und stehen diese unreinen reime nicht im bewußten, sich am ende des gedichts in die "laue glut", in die vermenschlichungspointe am schluß, in der alles wieder abfällt, sich nicht mehr in den extremen des blaus(auch ein synonym für kälte, reinheit, himmel und sich verlierender trauer(blau spricht immerhin die region im gehirn an, wo angeblich die emotionalität "beheimatet" ist)...

Nein Georg, das das stehen sie nicht. Dir ist einfach nichts besseres eingefallen. Gib es zu!
...aber mir ist aufgefallen, dass wenn man den schritt wagt und seine gedichte zeigt, man hier doch sehr stark angegriffen wird. das ist in ordnung, und ich will es tragen, in mich aufnehmen und weitergehen...

Ein Angriff ist nicht in Ordnung, ein Liedermacher-Forum vielleicht auch nicht die richtige Nische. Obwohl ich diese Diskussion, wenn sie sich in Werknähe bewegt, sehr reizvoll finde. Wenn wir unsere Empfindlichkeiten und Befindlichkeiten zurücknehmen, können wir Neues erfahren.
Wie wenig nütze bin ich
Ich hebe den Finger
Und hinterlasse nicht die kleinste Spur
In der Luft
Hilde Domin

Die wunderbare Hilde Domin mit ihrem gelebten Gesicht und innerer Stärke lehrt uns mit diesen Worten Demut.
... aber sorry, kommt mit eigenen zitaten.

Okay- dann bringe ich es für mich zu einem versöhnlichen Ende mit:
Wir tragen den Tag ans Wasser
und lassen ihn mit der Herde roter Lämmer
über die Klippen springen
Nun kann auf nachtnahen Wimpern
Mein Schlaflied weiden

Liebe Grüße
Annette
Ans Herz legen möchte ich dir www.blauersalon.net :goethe:
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Helmut
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#27

Beitrag von Helmut » Mi 13. Mai 2009, 13:55

Lieber Clemens
Du hast Recht. Ich hab mir überlegt, ob ich eine formulierung verwende, wie du sie vorgeschlagen hast. Nachdem ich aber vorher Reinhard Mey verlinkt habe, hab ich mich entschlossen, es genau so hart wie im betreffenden Lied ohne "Wenn und Aber" zu formulieren. RM singt soagr ein paar Zeilen, die diese Art von Lyrik genau beschreiben. Dabei macht er die von dir gewünschte Einschränkung auch nicht. Und ich hab ihn mehr oder weniger zitiert. Vielleicht solltest du diesbezüglich Herrn M aus B deine Meinung schreiben.
Außerdem gab er etwas, das auch mir die Lust am Weiterlesen nahm. Wenn jemand schon einen schwierigen Text schreibt, sollte er die Lesbarkeit nicht noch dadurch verschlechtert, dess er zu bequem ist, die Umschalttaste zu betätigen. Texte nur in Kleinbuchstaben sind nicht nur gegen sie Schreibregeln sondern auch Mangels Übung schwieriger zu lesen. Wer glaubt, sich solche Texte leisten zu können, handelt gegenüber den Lesern rücksichtslos und arrogant. (Mittlerweile hat mich Hans Weigel "Die Leiden der jungen Wörter" so weit gebracht, solche Texte nicht mehr zu lesen.) Als dann Georg aus dieser Arroganz Siegrun Respektlosigkeit vorwarf, hätte ihm die Frage gestellt werden müssen, wie weit es mit seinem Respekt gegenüber dem Leser bestellt ist. Mein Versäumnis.
Liebe Grüße
Helmut

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#28

Beitrag von amori » Mi 13. Mai 2009, 14:59

Jetzt melde ich mich doch noch einmal,
weil ich Georg Grieg bei myspace besucht habe.
In den Texten, die du Georg dort veröffentlicht hast,
finde ich, was mir hier fehlt.
Die Rilke'schen Klänge in "Schlummerweide" beweisen meine Theorie,
das Gutes bleibt.
Auch "Zwieflucht", "Vater" und "Vor dem Glas" lohnen eine intensivere Beschäftigung.
Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass wir hier dir als Testballon für Experimente dienen.
Liebe Grüße
Annette
(Vielleicht kann dir ja auch ein Technikmensch helfen, Songs in den Hörsaal zu befördern).

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Piet
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erhaben

#29

Beitrag von Piet » Mi 13. Mai 2009, 16:40

Hallo,
ich möchte meinen Betrag mit einer Frage beginnen:
@Rex 2005: Warum müssen Gedanken, die jemand hier in Form eines Textes äußert, mit Hilfe einer Interpretation in die Nähe von Fäkalien gerückt werden? Es gibt so viele Interpretationsmöglichkeiten, diese eine wurde hier gewählt. Ich wäre beim Lesen des Textes nicht im Traum auf eine solche Interpretation der entsprechenden Textpassage gekommen. Vielleicht fehlt mir dazu ja die Phantasie.
Wenn ein Text auch noch so verwirrend daher kommt, ist es deshalb nötig, ihn so zu interpretieren? Meine Meinung und meine Antwort: nein. Es sei denn, es ist kein anderer Schluss möglich.
Die Wahl der Worte hat schon etwas mit Netiquette zu tun.
In diesem Sinne habe ich Doros Beitrag auch als Tadel verstanden. Ohne ihre Beweggründe wirklich zu kennen.
Georg hat hier einen Text reingestellt, den ich nicht verstanden habe und auch noch immer nicht verstehe. Über Form und Inhalt des Textes kann man unterschiedlicher Meinung sein, über guten Geschmack und guten Umgangsstil sollten wir uns nach Möglichkeit einig sein.
@Annette: Ich hatte gestern auch mal auf der MySpace Seite von Georg vorbeigeschaut. Seine Stimme und das Gitarrenspiel haben was ... (erster Eindruck).
Herzliche Grüße
Piet
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zodiak
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erhaben

#30

Beitrag von zodiak » Mi 13. Mai 2009, 16:51

hallo helmut,
da ist sie wieder, diese altbackene arroganz, die da sagen will: „präsentier es mir in mundgerechten portionen, damit ich es bequem verzehren kann, ohne dass mir womöglich etwas im halse stecken bleibt. aber halte dich bitteschön an das regelwerk und bringe mir respekt entgegen, sonst kann ich auch anders.“
halten wir mal fest: jeder darf hier ungestraft posten wie und was er/sie will, sofern es sich nicht um offtopic-beiträge oder verstöße gegen die netiquette handelt. wer wie Rex2005 mit einer verächtlichmachung eines beitrages und seines schreibers gegen die netiquette verstößt, wird zur ordnung gerufen - so schlicht und einfach sind hier die regeln, auch wenn du versuchst, den spieß umzudrehen.
georg nun respektlosigkeit vorzuwerfen, weil er sich nicht an dein verständnis von orthografie hält, finde ich – gelinde gesagt – unterste schublade.
zur erinnerung: die amtlich gültige rechtschreibung ist lediglich im schulischen kontext sowie in der behördenkorrespondenz relevant. zu allen anderen gelegenheiten darf geschrieben werden, wie der schnabel gewachsen ist – und das ist aus meiner sicht auch gut so. die literatur wimmelt von rechtschreib-rebellen, siehe die gebrüder grimm, siehe stefan george, siehe ernst jandl, siehe christian morgenstern, siehe friederike mayröcker oder die nobelpreisträgerin elfriede jelinek. selbst der renommierte suhrkamp-verlag arbeitet nicht nach den gültigen rechtschreibregeln - alles respektlosigkeiten?
zitat helmut:
„wer glaubt, sich solche texte leisten zu können, handelt gegenüber den lesern rücksichtslos und arrogant.“
wer außer verächtlichmachungen inhaltlich nichts anzubieten hat, sollte sich (vorher) überlegen, ob sein posting wirklich sinn macht. ich poste nicht im zierfisch-forum, wenn mein hobby panzerfahren ist.
inhaltlich (und darum geht es ja in einem literaturforum) hast du leider nichts anzubieten. stattdessen lässt du reinhard mey sprechen, der mit seinem piefigen text so ziemlich alle klischees bedient, die der teutsche provinz-michel unter der haube trägt. und damit prima in die eingangs beschriebene haltung passt: alles, was nicht der ISO-norm entspricht, wird – zur not unter dem deckmäntelchen einer zweifelhaften satire - gnadenlos niedergemacht.
dabei gäbe es reichlich gelegenheit, georgs texte einer konstruktiven inhaltlich-formalen kritik zu unterziehen. um die zu lesen, stellt er seine texte ja hier ein – und nicht, um sich beschimpfen zu lassen.
ich jedenfalls stelle wieder einmal fest, dass es keine schlechte idee der mütter und väter des grundgesetzes war, die freiheit der kunst (und so auch der lürik) dort festzuschreiben.
und im geiste dieser kunstfreiheit widme ich dir einen vierzeiler
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nichts für ungut
*zodiak*
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#31

Beitrag von fille » Mi 13. Mai 2009, 17:15

Liebe Forumler,
tja, was soll ich sagen. Sollte ich als Moderator dieses Forums etwas sagen? Muss ich?
Ich möchte nur bemerken, dass ich es gut finde, wenn eine rege Diskussion entsteht.
Zum Gedicht sage nur so viel: Es scheint "brainstorming" zu sein. Das war noch nie mein Fall. Darum will ich mich nicht damit befassen. Mein Gehirn ist nicht frei für solche Dinge.
Aber danke für den Beitrag. Die anschließende Diskussion habe ich nur überflogen und halte mich lieber raus.
Liebe Grüße
Marianne
PS: Ihr wisst ja, ich bin mehr für Hesse und Konsorten
;-)
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#32

Beitrag von greymagicvoice » Mi 13. Mai 2009, 17:59

Liebe Leute,
zum Ton ist nun alles gesagt und womöglich auch gehört worden ;-)
Eines fehlt mir hier, an anderer Stelle (ich glaube, bei der Diskussion über Demmler) hatte es schon mal Platz: Kunst ist nicht das Gedicht selbst, Kunst entsteht im Trialog Dichter-Gedicht-Rezipient. Erst beim Leser/Hörer wird es durch das, was dieser damit macht, zur Kunst - oder eben auch nicht. Da kann es schon sein, dass aus den Texten, die Georg bisher hier veröffentlicht hat, mir nichts erwächst - und ich dennoch bald wieder auf seine MySpace-Seite gehen werde, weil mich im ersten flüchtigen Hinhören seine Lieder neugierg gemacht haben.
Für mich gilt: Respekt der Person, Respektlosigkeit (im Sinne von "sich nicht scheuen, die Auseinandersetzung zu suchen") dem Werk.
liebe Grüße
bis bald
hier oder woanders
Stephan
P.S.

zodiak schrieb:
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Mein Lieber, das ist aber ein äußerst gewagtes Reimschema - vom Versmaß gar nicht erst zu sprechen ... :-D
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auf und ab vor und zurück
das leben ist ein einzelstück
und nicht für geld zu haben
es steht dir bei und stellt dich bloß
vergnügen pur und kummer groß
vom schoß bis zum begraben
S.G.

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#33

Beitrag von Rex2005 » Mi 13. Mai 2009, 18:13

Hallo Piet
da wir mitten in den "Nebenkriegsschauplätzen" sind, nur von mir eine kurze Reaktion auf deine Worte
ist es deshalb nötig, ihn so zu interpretieren? Meine Meinung und meine Antwort: nein. Es sei denn, es ist kein anderer Schluss möglich.

Gegenfrage: Ist es "nötig" überhaupt zu irgendeinem Beitrag sich irgendwelche Gedanken zu machen?
Der Text lies für mich nun mal diesen Schluss zu - zugegeben provokant - aber warum nicht! Es gibt inzwischen genügend bekannte Kunstwerke die Fäkalien als Motiv haben, was allerdings überhaupt nicht mein Motiv war, so zu schreiben. Ich hatte eher die Herkunft des Wasserrauschens mit dem stillen Örtchen als solches in Verbindung gebracht - ähnlich Ursache -Wirkung-Prinzip in von der Lippes Liedchen.
Die Gedanken sind frei ... nur schreiben sollte man hier nur massenkompatible und wenn möglich in Standardsätzen - schlussfolgere ich nun (zugegeben auch etwas provokant) schlussendlich?
Zum Schreibstil noch eine Anmerkung - ich lese auch nichts Kleingeschriebenes mehr, ist mir einfach zu mühselig, deshalb ignoriere ich einfach diese Beiträge. In einem Gedicht geschrieben gut, damit kann ich mich arrangieren, solange es nicht ellenlang ist. Der Duden existiert für die schriftliche Kommunikation als massenkompatibler Konsens - wer sich nicht daran hält, riskiert nun mal ungelesen oder ignoriert zu werden.
Es gibt inzwischen aber nicht nur die Kleinschreiber, auch die SMS-Schreibstylisten und wenn alles wild durcheinanderschreibt auch sollten auch noch einige auf die Idee kommen, die Konsonanten weglassen - was dann? :-)

LG
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#34

Beitrag von Bastian » Mi 13. Mai 2009, 18:45


@zodiak
Gut, dass eine Lanze für einen Dichter und seine Lyrik gebrochen wird. Noch besser und glaubhafter wäre es, wenn dafür nicht ein anderer wegen eines Liedes (über das die Zeit hinweggegangen ist) herabgesetzt würde (piefiger Text, zweifelhafte Satire), obwohl er gar nicht mitdiskutiert. Es geht doch um Helmut und seine kritischen Betrachtungen zu dem Thema.
Gruß - Bastian
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erhaben

#35

Beitrag von zodiak » Mi 13. Mai 2009, 19:44

Lieber Stephan,

greymagicvoice schrieb:
Mein Lieber, das ist aber ein äußerst gewagtes Reimschema - vom Versmaß gar nicht erst zu sprechen ... :-D

wohl wahr – in diesem Falle muss ich mein Haupt vor dem Kritikerwort beugen, erreicht der Vierzeiler doch nicht einmal die Werkhöhe für ein anständiges Copyright :-D
Da ich aber weiß, dass du verschwiegen bist, hier die decodierte Fassung. Der Text ist der jüngste von bisher etwa 30 Vierzeilern, die unter dem Titel „SMALL TALKS – Was Chronisten gern verschweigen“ in Arbeit sind.
Hier geht es um einen im Jahre 1843 geführten Dialog zwischen Theodor Storm und seiner Cousine Constanze, die er im Jahre 1846 schließlich heiratete. Geführt in der Zeit der Stormschen Rechtschreib-Experimente, wird hier schon deutlich, wer in dieser Ehe einmal die Hosen anhaben würde :-D.
Storm sprach einst zu seiner Liebe
„Wie wärs, wenn ich beim Kleinschrieb bliebe?“
Constanze darauf warnend: „Storm! –
Das ist nicht die ISO-Norm!“
Liebe Grüße
*Dirk*

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#36

Beitrag von Reino » Mi 13. Mai 2009, 21:00

Na, das ist doch schon mal ein Gedicht, mit dem wir was anfangen können!
Wer in einem Gedicht neue, nicht entschlüsselbare Wörter erfindet, dem scheint es nicht unbedingt um Verständlichkeit und Kommunikation zu gehen. Zumindest nicht mit einem Leserkreis, der historisch als ehemaliges Reinhard-May-Forum eher zu solchen Gedanken tendiert:

Seiendes Nichtsein verschleiert mich bang
Fließendes Blau regt sich bebend
Flügellos gleichsam entschwebend
Lodernd im Werden die Sinne entlang
Bleibend allein ist des fließenden Lichts
Eherner Zugriff beständig
Endlosem Enden unendlich
Näher noch dem unerschaubaren Nichts
Bleibend der Leere allheilige Kraft
Seliges nimmer erahnend
Stets ans Gewordene mahnend
So, Gedicht ''neunzehn b'' wär damit auch geschafft!
Nichts wie weg zum Verleger und ab in den Druck
Ruckzuck!
Reinhard Mey, ca. 1972
Natürlich ein völlig untypisches Werk von Reinhard Mey, schon weil die Wörter richtig betont werden.
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erhaben

#37

Beitrag von Paula » Mi 13. Mai 2009, 21:54


Vorsicht Satire ;-)
Grüße
Paula
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Bastian
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erhaben

#38

Beitrag von Bastian » Mi 13. Mai 2009, 22:17


Es geht hier doch um Georg und sein Gedicht. Und gut, dass wir ihn und seine Gedanken respektieren. Bitte - aber auch Respekt für Reinhard Mey, der nur, weil er von Helmut zitiert wurde, nun verächtlich gemacht werden kann. Das ist genauso "ekelhaft".
Gruß - Bastian
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zodiak
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erhaben

#39

Beitrag von zodiak » Mi 13. Mai 2009, 22:30

Hallo Bastian,
ich habe keine Lanze für einen Dichter und sein Werk gebrochen, sondern für sein Recht, in diesem Forum anständig und mit Respekt behandelt zu werden.
Was Reinhard Mey betrifft, war es nicht meine Absicht, ihn herabzusetzen – gleichwohl gehöre ich nicht zu denen, die sein Werk wie eine Monstranz vor sich hertragen.
Da er von einem Diskutanten argumentativ ins Feld geführt wurde, habe ich meine Meinung zu diesem Mey-Text kundgetan. Mey hat für mich einige der schönsten Songs in deutscher Sprache geschrieben, aber im vorliegenden Text möchte ich seiner Botschaft nicht folgen, weil sie aus meiner Sicht völlig falsche Signale schickt.
Wenn dich meine Kritik an diesem Text wirklich interessiert, können wir gerne darüber eine Unterhaltung im RM-Thread beginnen.
Gruß
*zodiak*
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Bastian
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erhaben

#40

Beitrag von Bastian » Mi 13. Mai 2009, 23:55

@ zodiak
Monstranz. Furchtbar (aber Du wohnst ja in Aachen, oder?). Anbetung. Nein. Wenn RM erwähnt wird, wird immer alles gleich monströs. Er folgt diesem Text heute wahrscheinlich selbst nicht mehr, auch wenn er als Satire gemeint war, die Deutsche, wie man sagt, nicht verstehen (wie Lyrik) ;-) 80er Jahre eben. Darum geht es nicht. RM hat sich nicht negativ zu Georgs Lyrik geäußert, sondern Helmut, auch wenn er diesen Mey-Text, den ich auch nicht mag (bis auf die neue Küche und den Architekten), zur Unterstützung seiner Betrachtung brauchte. Kein Grund, sich verächtlich zu Mey zu äußern in einem Zusammenhang, wo es darum ging, sich nicht verächtlich zu äußern.
Gute Nacht - Bastian
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