Technische Probleme mit den Einloggen über das Usermenü.

Was ist geschehen?

Für die Forensoftware wurde ein neues Update eingespielt. Dabei wurden von den Entwicklern einige Funktionen geändert, die für mehr Sicherheit beim Umgang mit Login Daten sorgen sollen. Dafür müssen aber einige Teile der Webseite umprogrammiert werden, die von Modulen verwendet werden, die auf die Änderungen am Hauptprogramm noch nicht eingestellt wurden. Dies betrifft leider auch das Login Eingabefeld in Usermenü, wenn Du ausgeloggt bist.

Muss ich jetzt ein neues Passwort anfordern, um mich einloggen zu können?

Nein, es ist nur momentan nicht möglich, sich über das Usermenü einzuloggen.

Wie kann ich mich denn auf dem Forum Einloggen?

Bitte klicke links oben über der Eingabemaske auf das Wort "Anmeldung" und gibt Deine Login Daten in den entsprechenden Feldern ein.

War der Schutz meiner persönlichen Daten zu jeder Zeit gegeben?

Das Update hatte keine Auswirkung auf irgendwelche Daten. Es wurde lediglich ein Programmteil geändert, welches sicherstellen soll, dass sich niemand mit den Daten eines anderen Users (z.B. eines Admins oder Moderators) Einloggen kann, obwohl er dafür nicht die Zugangsberechtigung hat.

Was muss ich jetzt noch tun / beachten?

Du kannst mir etwas Zeit geben, damit ich eine Lösung für dieses Problem finde. Ich habe mich bereits an die Entwickler gewandt und hoffe, sie können mir schnell helfen.

Ich habe dazu noch Fragen.

Bitte melde Dich in diesem Fall direkt über das Kontaktformular bei mir.

08.05.2019, migoe | www.liedermacher-forum.de

WORTFRONT – „FREILANDTOUR“ am 19. Januar 2010 im Linzer „Posthof“

Stell uns Deinen Lieblingskünstler vor, informiere uns über seine neue CD oder schreibe einen Konzertbericht. In diesem Forum kannst Du das tun, auch wenn es für Deine/n Liedermacher/in (noch) kein eigenes Forum gibt.

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Nordlicht
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WORTFRONT – „FREILANDTOUR“ am 19. Januar 2010 im Linzer „Posthof“

#1

Beitrag von Nordlicht » Mi 20. Jan 2010, 21:25

Liebe Freunde !
Die neue WORTFRONT- CD “Freilandherz” erscheint zwar offiziell erst am 19. Februar, dennoch ist die Band mit ihr bereits seit einiger Zeit auf Tour und gastierte am 19. Januar auch im mittleren Saal des Linzer „Posthof“. Nachdem ich bereits im Jahre 2008 durch Piet auf die amerikanisch- schweizerische Truppe aus Berlin aufmerksam (gemacht) wurde und im selben Jahr ein Konzert in Linz für mich zu einem der intensivsten Musikerlebnisse überhaupt wurde (...mit nur einer Handvoll Zuschauer in einem winzigen Saal...), war klar: Wir sind auch in diesem Jahr wieder dabei. Im Folgenden also ein kleiner Bericht:
"Ein Schlagzeug ist ein Schlagzeug ist ein Schlagzeug..." – in einer solchen eher dadaistischen Betrachtungsweise erschöpfen sich im Wesentlichen die Kritikpunkte des Abends, der – das sei an dieser Stelle schon einmal vorweggenommen – nahtlos an das letzte Linzer Konzert im November 2008 anknüpfte. Daß aus dem vormaligen Quartett nunmehr ein Quintett wurde tat der Qualität ebenso wenig Abbruch wie die Tatsache, daß WORTFRONT nach wie vor keinem Stil, keinem Genre zugeordnet werden können. Vielleicht jedoch ist es sinnvoller, den Abend chronologisch anzugehen...
Als wir um 19:40 h im Saal ankommen, sind wir 2 von insgesamt 11 Besuchern – das läßt im Hinblick auf die Tatsache, daß das Konzert um 20:00 h beginnen soll, Böses ahnen. Dank der freien Platzwahl, der bis dahin nur wenigen Anwesenden und deren offensichtlichen Schüchternheit bekommen wir unsere „Traumplätze“ – 1. Reihe, fußfrei, Mitte. Besser geht’s nicht. In den nächsten 30 Minuten füllt sich der Saal dann doch noch, bis er zwar nicht gänzlich belegt, dafür aber doch sehr gut besucht ist. Um 20:10 h beginnt dann das übliche Ritual: Saal- Licht aus, Bühnen- Licht an, Nebelschwaden, Auftritt des Ensembles, Begrüßung des Publikums und letztes Einrichten der Instrumente. Alles wartet auf den Programm- Beginn, als Sandra Kreisler über genau dies Ritual zu philosophieren beginnt und erklärt, im Zeitalter des Fernsehens warte im Prinzip jeder darauf, daß sofort angefangen wird. Also geht sie noch einmal ab, tritt erneut auf – und dann beginnt es unmittelbar mit “Postmodernes Arschloch“. Und hier offenbar sich sogleich der bereits angesprochene einzige Kritikpunkt des Abends: Gab es bei der letzten Tour noch Rhythmus aus der Maschine, steht diesmal ein echtes Schlagzeug auf der Bühne, bedient vom echten Schlagzeuger Paolo Eleodori. Er agiert von Beginn an großartig, hat jedoch das Manko, daß sein Werkzeug elektronisch verstärkt wird, erhöht steht und damit in direkte Konkurrenz zur Gesangsstimme von Sandra Kreisler tritt. Leider verliert die Stimme diesen Kampf ein wenig, was vor allem den Besuchern auffällt, die nicht komplett textsicher sind. Hier wäre weniger (...Elektronik und Verve...) weitaus mehr gewesen. Ansonsten jedoch bietet der Abend von Beginn an beste und kurzweiligste Unterhaltung, was auch an der unbändigen Spielfreude der übrigen Beteiligten Roger Stein (alle Texte & Musik, Gesang, Klavier), Kinneret Sieradzki (Violine) und Ulrich Maiss (Cello, Baßcello, E- Cello und Gesang) liegt, die erkennbar nicht nur Lust und Liebe an der Musik, sondern auch hohe Professionalität an den Tag legen.
Das Programm besteht aus vielen Titeln der bisher erschienenen WORTFRONT- CDs “Lieder eines postmodernen Arschlochs“, “Penetrant besinnlich“ und “Von vorn mit Anlauf“, enthält aber auch den einen oder anderen Titel der neuen CD “Freilandherz“, die zwar erst ab 19.02. offiziell erhältlich ist, aber bereits auf dieser Tour käuflich erworben werden kann, worauf Sandra Kreisler diskret (*winkmitdemzaunpfahl*) hinweist. Und nach einer guten Stunde voller grandioser Musik, die die Grenze zwischen E- und U- Musik locker aufbricht voller lyrischer, zeitgeistiger und auch kritischer Texte, verabschiedet uns Roger Stein mit dem Titel “Fußgänger“ in eine wohlverdiente, kurze Pause. Diese nun wiederum gibt uns die Möglichkeit, die angesprochene CD bei der freundlichen Dame im Foyer zu erwerben und darüber zu diskutieren, in welche Schublade WORTFRONT nun eigentlich paßt. Sandra Kreisler selbst gab kurz vorher den Denkanstoß, als sie dem Publikum eben diese Frage zu beantworten versuchte. Ist es extrem textlastige Popmusik ? Oder sehr musiklastiges Kabarett ? Oder ist es ein Crossover aus HipHop, Rap, Chanson, Klassik und „Easy Listening“ ? Die 20- Minuten- Pause bringt darüber keine Klarheit, wirft aber dafür zwei weitere Frage auf: Ist eine „Schubladisierung“ letztlich eigentlich wirklich notwendig ? Klar ist eines: Es ist Musik, mehr noch: richtig gute Musik. Punkt. Und wenn man WORTFRONT wirklich in einer Schublade ablegen will, warum dann nicht in der, auf der eben WORTFRONT steht ?
Ohne eine Antwort auf derart fundamentale Fragen geht es in den zweiten Teil des Programms, der ebenfalls hält, was der erste Teil bereits versprochen hat. Das Publikum bleibt gefordert, den facettenreichen Texten weiterhin aufmerksam zu folgen und erfährt dabei etwas über die “Klofrau vom Kanzleramt“, über den “Sommer von links“ und über “Berlin“, erhält den Ratschlag “Stirb, bevor’s zu spät ist“ und bekommt auf diesem Wege eine Lehrstunde über das Leben an sich und dessen Widrigkeiten im Besonderen. Immer aber erfolgt diese spezielle Lebenshilfe mit einem Augenzwinkern und einem Lächeln im Knopfloch. Daß sowohl Sandra Kreisler als auch Roger Stein, aber auch alle anderen Musiker dabei in höchstem Maße sympathisch „rüberkommen“ macht WORTFRONT noch interessanter.
Nach guten 2 Stunden neigt sich das Konzert erkennbar dem Ende zu, durch den begeisterten Applaus des im Allgemeinen sehr kritischen Linzer Publikums kommt es aber – natürlich – noch zu einigen Zugaben. Hier ist dann das so manchen Widersinn offenlegende Stück “Volxmusik“ besonders zu erwähnen, das Roger Stein ohne weitere Begleitung am Flügel darbietet und dabei manche Lachsalve hervorruft. Dann aber ist es – mit Hinweis darauf, daß Sandra den ganzen Tag noch nichts gegessen hat und in das extra offengehaltene Bistro des „Posthofs“ strebt – doch vorbei. Viel zu früh, eigentlich, obwohl es doch schon 22:30 h ist. Und mit der Vorfreude auf ein nächstes Mal...
Wenngleich ich alle Musiker als gleichwertig grandios einstufe, muß an dieser Stelle aufgrund eines in mir brodelnden „Patriotismus“ doch noch eine eigene Abhandlung über Ulrich Maiss einfgefügt werden: Der Cellist aus Deutschland, der allein vom visuellen Auftritt einen tiefen Eindruck hinterläßt, sitzt im Smoking auf der Bühne, als sei er gerade dem Orchestergraben eines Opernhauses entsprungen, spielt zunächst versunken auf seinem Instrument, um im Laufe des Abends aus sich herauszugehen, den E- Baß zu benutzen wie weiland Alan Lancaster von „Status Quo“ und hingebungsvoll „Schubidooooo“ ins Mikrophon zu hauchen. Er gibt im Nationalitäten- Gemisch des Ensembles (Schweiz, Deutschland/Amerika, Israel, Italien) eine Art „bäriger Meister Propper“, was alleine schon duch seine (Nicht-) Frisur deutlichst unterstrichen wird.
Bei einer kurzen Plauderei nach dem Konzert mit Sandra Kreisler und Roger Stein wird deutlich, daß ein besonderes Verhältnis zwischen den Künstlern und den Verantwortlichen des Linzer „Posthof“ herrscht, da bei Konzerten wie im November 2008 die Veranstalter doch eher zuzahlen müssen, die Band aber seinerzeit gebeten wurde, wieder an dieser Stelle aufzutreten, was sie gern getan haben und auch weiterhin gern tun werden. Nach einigen „warmen Worten“ gibt es für uns noch die Unterschriften der beiden Haupt-Protagonisten auf das Booklet der neuen CD und den herzlichen Wunsch „Auf Wiedersehen !“ Und da kann ich sagen: Ganz bestimmt !!!
Wer nun neugierig geworden ist und noch mehr erfahren will, dem empfehle ich die WORTFRONT- Website, auf der es viel zu entdecken, zu sehen und zu hören gibt, sowie auch dies, wo es mittlerweile viele Stücke zum Gustieren gibt.
Vielleicht habe ich mit diesen "paar Worten" den einen oder anderen von Euch neugierig gemacht, auf eine Entdeckungstour zu gehen. Es lohnt sich.
In diesem Sinne viele, liebe Grüße aus Ober- :ösi: von
ANDREAS.

(...der sich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei Piet für einen wirklich guten Tip bedankt...)
Dieser Beitrag enthält 1298 Wörter


"But as long as I can see the morning,
in miracles, much more than I can say,
it´s enough to keep me still believing
in drifting hearts, so far away."

(''Book of golden stories''/ RUNRIG)

Piet
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WORTFRONT – „FREILANDTOUR“ am 19. Januar 2010 im Linzer „Posthof“

#2

Beitrag von Piet » Mi 20. Jan 2010, 22:42

Lieber Andreas,
vielen Dank für Deinen kurzweiligen, informativen Konzertbericht. Da muss ich mir doch gleich den Termin 19. Februar 2010 gaaaanz dick hinter die Ohren schreiben. Da geben Wortfront nämlich ein Konzert im Kulturbahnhof in Bremen-Vegesack.
Auf jeden Fall hast Du mir mit Deinem Konzertbericht Lust auf ein Wiedersehen mit den Beiden (den Vieren) gemacht.
Herzliche Grüße (auch an Ulrike)
Piet
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Nordlicht
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WORTFRONT – „FREILANDTOUR“ am 19. Januar 2010 im Linzer „Posthof“

#3

Beitrag von Nordlicht » Do 21. Jan 2010, 17:47

Hallo, Piet !
Ich konstatiere: der 19.02. ist für Dich ein PFLICHTTERMIN !!! Zumal die beiden ja nicht mehr nur 4, sondern mittlerweile 5 sind...
;-)
In diesem Sinne viele Grüße an die Weser, natürlich auch an Nicole, von
ULRIKE & ANDREAS.

PS. Wem der obenstehende Verweis auf "youtube" zu allgemein war, der schaut schlicht einmal hier nach und wählt das für sich passende aus...

(...aus offensichtlichen Gründen muß der althergebrachte Schlußrelativsatz hier einmal entfallen...)

Dieser Beitrag enthält 79 Wörter


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Nordlicht
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WORTFRONT – „FREILANDTOUR“ am 19. Januar 2010 im Linzer „Posthof“

#4

Beitrag von Nordlicht » So 31. Jan 2010, 19:13

Liebe Freunde !
Zur aktuellen Tour habe ich noch einen Text gefunden, der mein ursprüngliches, kleines Posting bestätigend ergänzt und den ich Euch daher nicht vorenthalten möchte:

"WORTFRONT (Sandra Kreisler & Roger Stein)
* FREILANDTOUR *
Stimmwunder Sandra Kreisler und ihr kongenialer Partner Roger Stein zeigen uns einmal mehr Ausflüchte aus dem Alltagsgetriebe, in dem das eigentliche Leben oft unter die Räder kommt. Liebevoll und schonungslos umhüllt bei WORTFRONT die Musik die Texte, läßt uns einmal dahinschmelzen, um im nächsten Moment mit kratziger Attitüde wachzurütteln. Bei WORTFRONT brechen Tabus, weil neben allem skurrilen und bitterbösen Humor immer genug Platz für zärtliche Botschaften bleibt, die direkt ins Herz treffen.
"Freilandherz" heißt das neue Programm von KREISLER & STEIN, in dem die elektronisch vorgefertigten Klänge einem kammermusikalischen Grundgerüst gewichen sind. Die aktuellen Arrangements vermählen anspruchsvollen Pop mit klassischer Instrumentierung - Klavier, Cello, Violine, Schlagzeug - und überraschen durch enorme Vielseitigkeit: Da folgt ein frecher Popsong auf ein Lied in fröhlicher Tango- Noblesse, eine handgemachte Rocknummer auf ein zärtliches Chanson - und alles fügt sich zu einem harmonischen Programm, das den Hörer / die Hörerin auf eine Entdeckungsreise einlädt.
Die Texte aus der Feder von Roger Stein begeistern durch grandiose Reime, bissigen Humor und melancholischen Wiener Charme. Herrlich bitterböse ist etwa, wenn sich Stein als alten Rentner imaginiert und gesteht: "...dann bin ich ein alter Sack und fasle nur von gestern - und starre auf die Beine von jungen Krankenschwestern...".
Und Frontfrau Kreisler ? Sie agiert - wie auch in ihrem Soloprogramm - mit einer unvergleichlichen Präsenz und Dringlichkeit, der man sich schwerlich entziehen kann. Wenn man nach einer Show von WORTFRONT den Saal verlässt, hat man sich ein Stück eigenes Leben zurück erobert.

Pressestimmen:
"...hinreißend und geradezu außerirdisch gut..." („Österreich“)
"Ein akustisches Feuerwerk von exzellenten Wort- und Klangkünstlern, die immer wieder mit mal poetischem, mal schnoddrigem Sprachwitz verblüffen, ergänzt durch furiose Klangcollagen und meisterliche Musiker." („Pforzheimer Zeitung“)
"Ein wunderbarer Abend, weil er bot, was selten geworden ist: Pralles Leben, Lust, Leidenschaft und Ehrlichkeit." („Goslaer Zeitung“)

Links:
http://www.wortfront.com/
http://www.myspace.com/wortfront

BESETZUNG:

Sandra Kreisler: Stimme, Künstlerische Leitung
Roger Stein: Autor, Komponist, Klavier, Stimme
Kinneret Sieradzky: Geige
Ulrich Maiss: Cello, Basscello
Paolo Eleodori: Schlagzeug

AKTUELLE CD:
"Freilandherz" (VÖ: 19.2.10)"

Vielleicht bekommt ja nun (außer Piet...) noch jemand Lust, ein Konzert von WORTFRONT live zu erleben. Es lohnt sich wirklich ! (Oder sagte ich das schon einmal ?)
In diesem Sinne liebe Grüße aus Ober- :ösi: von
ANDREAS.

(...der jetzt auch angemeldet ist...)

Dieser Beitrag enthält 437 Wörter


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WORTFRONT – „FREILANDTOUR“ am 19. Januar 2010 im Linzer „Posthof“

#5

Beitrag von JuergenF » So 22. Apr 2012, 11:14

Hallo Andreas (und alle),
jetzt war ich auch bei Wortfront und verstehe endlich was du meintest ;o)
Sehr genial, schon der erste Titel (der auch der erste Titel der ersten CD ist), "Zeit", hat mich restlos für die beiden eingenommen (der Rest der Band war auf der langen Strecke geblieben).
Leider finde ich nun einige Lieder nicht mehr, vielleicht sind ja auch nicht alle veröffentlicht. Vor allem das mit dem Reihenhausgesicht suche ich verzweifelt. Wie heißt das? Welcher Kenner weiß es?
Außerdem das Lied über Rogers Vorfahren "Fritz", der es nur mit Pferden konnte??
Meine (weiteren) derzeitigen Favoriten sind:
Postmodernes Arschloch (kannte ich vorher schon)
Beifahrer der Belanglosigkeit (kannte ich vorher, wurde leider nicht gespielt)
Funktion (die älteste Firma der Welt)
Freilandherz
Kein Beweis
Einen Konzertbericht schaff ich wohl nicht, da ist zuviel auf einmal eingeströmt, und mein Gedächtnis ist so schlecht. Auf alle Fälle eine heiße Empfehlung!
Jürgen
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WORTFRONT – „FREILANDTOUR“ am 19. Januar 2010 im Linzer „Posthof“

#6

Beitrag von JuergenF » So 22. Apr 2012, 11:22

Bin zu faul nachzulesen, ob es schon gesagt wurde, aber ZEIT, FUNKTION und einige andere Lieder gibt es auf der Wortfront Webseite in voller Länge zu hören, mit Texten.
http://www.wortfront.com/mainframe.html ... ktion.html
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WORTFRONT – „FREILANDTOUR“ am 19. Januar 2010 im Linzer „Posthof“

#7

Beitrag von Ulrike » Mo 23. Apr 2012, 19:19

Hallo Jürgen!
Mensch, das freut mich echt, daß du dir Wortfront angesehen hast und das sie dir gefallen haben.
Die Lieder (Reihenhausgesicht und Vorfahre Fritz) sind bestimmt ganz neue Lieder. Wir kennen sie nicht und wir haben ja alles von den beiden.
Weißt du, ob bald wieder eine neue CD rauskommt? Am 26.11.2012 sind sie in Linz und Andreas und ich natürlich wieder dabei.
Liebe Grüße aus Österreich
Ulli
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WORTFRONT – „FREILANDTOUR“ am 19. Januar 2010 im Linzer „Posthof“

#8

Beitrag von JuergenF » Mo 23. Apr 2012, 20:39

Hallo Ulrike, danke für die Experten-Auskunft, tja, dann ist es kein Wunder, daß ich nicht fündig wurde (CD-technisch). Hab aber schon allerlei heruntergeladen (selbstverständlich legal *g* ). Von einer neuen CD war - meine ich - nicht die Rede. Aber ich glaube, da gabs noch mehr Lieder, die auf keiner CD sind, von daher ist es bis Dezember vielleicht soweit?! Bin auch gespannt, hab aber ja noch viel Älteres aufzuarbeiten :-)
Liebe Grüße
Jürgen
Dieser Beitrag enthält 77 Wörter


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#9

Beitrag von Clemens » Mo 23. Apr 2012, 21:07

Auch, wenn es durchaus zu recht heißt, dass das Deftige nicht unbedingt und immer meinen "Geschmack" trifft, an den beiden Künstlern habe auch ich einen Narren gefressen. Ich hatte mir gleich nach dem Konzert auf dem Theaterkahn zwei CDs mitgenommen und dann noch weiter bestellt. (Ich glaube in letzter Zeit habe ich nur von Dota mehr CDs geordert.) Aber auch ich kann Dir, lieber Jürgen, weder helfen noch Experten nennen.
Herzlich Clemens
Dieser Beitrag enthält 75 Wörter


...gebt mir einen Pass, wo „Erdenbewohner“ drin steht. Einfach nur „Erdenbewohner“ ... (Dota Kehr)
Was Du verschenkst, Momo, bleibt immer Dein Eigen; was du behältst, ist für immer verloren! (Eric-Emmanuel Schmitt)

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#10

Beitrag von JuergenF » Mo 23. Apr 2012, 22:46

Ja, das liegt sicher daran, daß sie eben nicht NUR deftig sind, sondern auch viel Intelligenz, Herz und Weisheit in den Liedern stecken...
Und die Dosierung machts halt.
Liebe Grüße
Jürgen
Dieser Beitrag enthält 33 Wörter


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#11

Beitrag von Clemens » So 2. Jun 2013, 15:11

Zeit für eine Wiederaufnahme des Gesprächsfadens ☺
Da soll es ja Leute geben, die sich ein Konzertprogramm mehrfach antun. Zu denen gehöre ich eher äußerst selten. Auch wenn ich weiß, dass es nie das Selbe und selten das Gleiche sein wird.
Nun hatte ich aber gehört, dass „Wortfront“ ganz in der Nähe gastiert. Georg, der es mir gesteckt hatte, bot an mich mitzunehmen. Also packte ich kurz entschlossen zu, auch wenn es das „alte“ Programm „Freilandherz“ gab. Eigentlich freute ich mich sogar auf den Wiedererkennungswert.
Die Kleinkustbühne in Pirna (http://www.q24pirna.de/ueber-uns/Verein ... aeten/443/) war uns beiden bis dato unbekannt. Auch deshalb waren wir zeitig vor Ort. So konnten wir uns an einem Tisch direkt vor der Bühne unsere Plätze aussuchen. Die „Clubbestuhlung“ war gut gewählt – es blieben nur wenige Plätze leer.
Und da stand es denn auch, mitten auf der noch menschenleeren Bühne - das Metronom. Genau wie Jürgen hatte mich beim ersten Konzerterlebnis schon der Aufmacher, „ZeiT“, völlig in den Bann der beiden Künstler gezogen. Wie bei jenem ersten Konzertbesuch (2010 im „Theaterkahn im Liederwahn“), war auch jetzt die Band nicht dabei. Ich bin nicht sicher, ob ich unter Schlagzeugbegleitung die teils ja rasanten Wortkaskaden hätte so gut verstehen können. Jeder von den beiden war, auch bei den Solovorträgen, so intensiv präsent, dass da nichts fehlte. Sandra weit aus sich herausgehend, kraftvoll zupackend, Roger sehr weit innen und gerade damit heraufordernd. Im Zusammengehen wunderbar homogen. Den einzigen, Sandra tatsächlich zum Abbruch irritierenden, „Aussetzer“ dabei kommentierte Roger grinsend mit : „Ich hab mal improvisiert.“. Woraufhin Sandra mit uns allen herzlich lachen konnte.
Da ich keine „Setlist“ geklaut habe, werde ich, eingedenk meiner eher marginal vorhandenen Gedächtniskünste, nicht versuchen hier Mangelware anzubieten.
Dabei waren auf jeden Fall:
- ZeiT
- Söldner der Gegenwart
- Kein Beweis
- Postmodernes Arschloch
- Herz
- Volksmusik
- Die Andern
- Sonja
- Scheißtypen
- Wenn ich mal Rentner bin
- Freilandherz
- Die Klofrau vom Kanzleramt
- 1890, Berner Oberland
- Die Statistik
(dies ist „sicherheitshalber“ die CD-Erscheinungs-Chronologie)
Mein Roger-Konzert-Favorit war eindeutig die Saga um den Ahnen, der nur mit Pferden konnte, ganz knapp gefolgt von „Wenn ich mal Rentner bin“.
Bei Sandra war es „Sonja“ – mit vom Bühnenrand baumelnden Beinen und auch sonst unvergleichlicher Gestik und Mimik großartig dargeboten, knapp gefolgt von dem Vortrag eines neuen „Roger-Gedichtes“.
Sandras mehrfache, kokette Betonung, dass ALLES von Roger kommt, sie selbst sich nur wichtig mache, hätte für mich mit einmal weniger mehr bedeutet. Aber es war zu jedem Zeitpunkt zu spüren, dass beide wissen, was sie aneinander haben. Die Mischung aus steinscher Feder und kreislerscher Schnauze* ist einfach eine geniale Wort-Front.
Das Publikum, von Teen bis Rentner, sparte nicht mit Applaus und bekam nach den Zugaben Gelegenheit zu Autogrammkonsum und Gespräch mit den Künstlern.
In letzterem kamen Sandra und ich auch auf unser Forum zu sprechen
Unfassbar ;-) – sie kannte es noch nicht. Das ließ sich ändern. Infolge eines „Gesichtsbuchkontaktes“ darf ich sie hier zitieren:
Hey Clemens, vielen Dank! Ich hatte noch keine Zeit gehabt, selbst zu suchen - aber ich kann jedenfalls als Info mitteilen: Sowohl das "Reihenhaus" (offizieller Titel voraussichtlich: "Klassentreffen") als auch "1890, Berner Oberland" - das Gedicht über den Grossvater kommen auf Rogers neuem Soloalbum, (auch "Die Statistik" und noch ein paar neue Songs). Das Album wird offiziell im September released, aber auf Banz wird er es schon im Gepäck haben zum Verkauf. Das nächste Wortfront-Album sollte im nächsten Frühling offiziell rauskommen, da sind wir gerade wieder am Liederschreiben, nachdem wir die letzten neuen Songs alle auf sein Soloalbum gepackt haben... Es hat leider ein bissel gedauert, weil wir im letzten Jahr mehr mit Wohnungsrenovierung und Studiobau beschäftigt waren....
Ich finds ja super, diese angeregte Diskussion über uns bei Euch - ehrt und freut SEHR!
Liebe Grüsse!! s.

* Ich habe virtuelle Bögen und Blätter gefüllt um eine gleichbedeutende aber wohlfeil klingende Bezeichnung zu finden, umsonst...
Dieser Beitrag enthält 674 Wörter


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