Technische Probleme mit den Einloggen über das Usermenü.

Was ist geschehen?

Für die Forensoftware wurde ein neues Update eingespielt. Dabei wurden von den Entwicklern einige Funktionen geändert, die für mehr Sicherheit beim Umgang mit Login Daten sorgen sollen. Dafür müssen aber einige Teile der Webseite umprogrammiert werden, die von Modulen verwendet werden, die auf die Änderungen am Hauptprogramm noch nicht eingestellt wurden. Dies betrifft leider auch das Login Eingabefeld in Usermenü, wenn Du ausgeloggt bist.

Muss ich jetzt ein neues Passwort anfordern, um mich einloggen zu können?

Nein, es ist nur momentan nicht möglich, sich über das Usermenü einzuloggen.

Wie kann ich mich denn auf dem Forum Einloggen?

Bitte klicke links oben über der Eingabemaske auf das Wort "Anmeldung" und gibt Deine Login Daten in den entsprechenden Feldern ein.

War der Schutz meiner persönlichen Daten zu jeder Zeit gegeben?

Das Update hatte keine Auswirkung auf irgendwelche Daten. Es wurde lediglich ein Programmteil geändert, welches sicherstellen soll, dass sich niemand mit den Daten eines anderen Users (z.B. eines Admins oder Moderators) Einloggen kann, obwohl er dafür nicht die Zugangsberechtigung hat.

Was muss ich jetzt noch tun / beachten?

Du kannst mir etwas Zeit geben, damit ich eine Lösung für dieses Problem finde. Ich habe mich bereits an die Entwickler gewandt und hoffe, sie können mir schnell helfen.

Ich habe dazu noch Fragen.

Bitte melde Dich in diesem Fall direkt über das Kontaktformular bei mir.

08.05.2019, migoe | www.liedermacher-forum.de

Welche Liedermacher findet man an häufigsten in euren Regalen?

Stell uns Deinen Lieblingskünstler vor, informiere uns über seine neue CD oder schreibe einen Konzertbericht. In diesem Forum kannst Du das tun, auch wenn es für Deine/n Liedermacher/in (noch) kein eigenes Forum gibt.

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fille
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Welche Liedermacher findet man an häufigsten in euren Regalen?

#1

Beitrag von fille » Fr 14. Okt 2016, 19:20

Liebe Liederfreunde,
Helmut hat mich darauf gebracht, danach zu fragen;:
Welche Liedermacher findet man am häufigsten in euren Regalen?
Ich mache den Anfang.
Platz 1
Reinhard Mey, 30 CD's, 1 DVD, 2 Bücher
Platz 2
Renaud; 19 CD's, 5 DVD's 3 Bücher
Platz 3
Johnny Cash, 15 CD's, 3 DVD's, 1 Buch
Bin mal gespannt auf eure ersten drei Plätze! :-) (Falls ihr es verraten wollt.)
Liebe Grüße, Marianne

Dieser Beitrag enthält 78 Wörter


There is a crack in everything
That's how the light gets in

Leonard Cohen

Helmut
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Welche Liedermacher findet man an häufigsten in euren Regalen?

#2

Beitrag von Helmut » Sa 15. Okt 2016, 08:56

Liebe Marianne,
da hab ich wohl was angestoßen.
Ich hab Musik -meinem Alter geschuldet- auf Platten, Kassetten, Tonbändern CD und auf der Festplatte.
Inzwischen hab ich meinen gesamten Musikschatz digitalisiert auf der Festplatte. Und da ist es nur ein kleiner Knopfdruck, um sich die Zahl der Dateien und Ordner innerhalb eines Ordners für den Künstler angeben zu lassen. Das hab ich gemacht.
Ich hab nach der Anzahl der Dateien -was den Liedern entspricht- sortiert. Ergebnis
1. Gerd Schinkel, knapp vor
2. Reinhard Mey,
dann kommt lange, lange nichts, und dann knapp aufeinander:
3. Konstantin Wecker
4. Wolfgang Ambros
5. Beatles
6. Weiherer
7. Hannes Wader
8. Biermösl Blosn
9. Helmut Achtner
Zufrieden?
:helmut:

Dieser Beitrag enthält 118 Wörter


Nicht vergessen: Das Liedertreffen hängt am Liedermacher-Forum.

moni
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Welche Liedermacher findet man an häufigsten in euren Regalen?

#3

Beitrag von moni » So 16. Okt 2016, 08:09

Reinhard Mey
Hannes Wader
Rolf Zuckowski
Bei drei Kindern und meinem Beruf ist Rolf Zuckowski ein muss.
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:wau:
A bas les armes!

Rike
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Welche Liedermacher findet man an häufigsten in euren Regalen?

#4

Beitrag von Rike » So 16. Okt 2016, 09:59

Hallo zusammen,
ich beschränke mich auch mal auf die ersten drei:
1. Reinhard Mey
2. Dota Kehr
3. Bodo Wartke
Wobei Reinhard noch ne extra Sonderstellung einnimmt: Ich habe einen mp3-Player, auf dem nur Reinhards Alben, einzelne Lieder die Reinhard auf Alben anderer Künstler singt und diverse Radiosendungen sind :rotwerd:
Herzliche Grüße
Rike
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Nicky
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Welche Liedermacher findet man an häufigsten in euren Regalen?

#5

Beitrag von Nicky » So 16. Okt 2016, 10:32

Ihr Lieben,
bei mir sieht es wie folgt aus:
Gerd Schinkel
Klaus Hoffmann
Reinhard Mey
Georg Danzer
Reinhard Fendrich
Joan Baez
Die anderen CD's sind von der Masse her eher Kleckerkram.
@moni: Ich war beim durchschauen auch erstaunt, wieviel Rolf Zuckowski dabei war. (Mein Liederheld aus Kindertagen, von dem ich mittlerweile aber auch die Erwachsenen CD's gerne höre)
Allerdings habe ich auch nicht alle ausschließlich auf CD, sondern mittlerweile auch auf mp3 oder auch wieder auf LP.
Liebe Grüße
Nicole
Dieser Beitrag enthält 85 Wörter


...sag nichts, ich seh's dir an, Kinder erkennen sich am Gang...

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Welche Liedermacher findet man an häufigsten in euren Regalen?

#6

Beitrag von Anne1986 » So 16. Okt 2016, 13:28

Hallo, ihr Lieben!
Meine Top 3 sind:
1) Katja Ebstein
2) Reinhard Mey
3) TiCorn
(wobei ich bei Platz 3 allerdings als einziges sagen kann, dass ich wirklich ALLE Tonträger habe - also wäre das in Sachen Vollständigkeit Platz 1 ;-) )
Viele liebe Grüße,
Anne
die auch noch viele andere großartige Liedermacher kennt, die gerne noch weitere CDs rausbringen sollen! :-)
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Carsten K
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Welche Liedermacher findet man an häufigsten in euren Regalen?

#7

Beitrag von Carsten K » So 16. Okt 2016, 19:53

Meine Top3:
1. Gerhard Schöne
2. Wolf Biermann
3. Hannes Wader
(CDs, LPs und MCs berücksichtigt, jedoch ohne Gewähr...)
Was mp3-Titel, die ich auf meinem Rechner habe, beftrifft, liege ich wahrscheinlich selbst weit vor allen anderen, und wer war eigentlich nochmal dieser Raynhart Mai?... ;-)
Dieser Beitrag enthält 48 Wörter


"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)

Reino
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Welche Liedermacher findet man an häufigsten in euren Regalen?

#8

Beitrag von Reino » Mo 17. Okt 2016, 11:51

Da sie noch gar nicht genannt wurden: Bei mir (ohne nachzuzählen):
Georg Kreisler
Franz Josef Degenhardt
Von Thommie Bayer und Thomas Felder hab ich auch ein paar Sachen, von Konstantin Wecker ein paar mehr.
Überhaupt nichts hab ich von Rolf Zuckowski, hab ihn aber vor zwei Wochen kennengelernt (ist eigentlich zu viel gesagt, zwei drei Sätze gewechselt).

Thomas Woitkewitsch war auch da, mit dem hab mich mich deutlich länger unterhalten.
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Skywise
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Welche Liedermacher findet man an häufigsten in euren Regalen?

#9

Beitrag von Skywise » Mo 17. Okt 2016, 13:43

Ebenfalls ohne nachzuzählen:
Herman van Veen
Bob Dylan
Reinhard Mey
Und danach würden wahrscheinlich die Angaben ohnehin extrem verwaschen werden aufgrund diverser Doppelbestände (meist LP/CD), unklarer Kriterien (was'n ein "Liedermacher"? Und wenn - David Bowie oder Westernhagen auch?) und ohnehin chaotischer Datenlage (steht ein "Georg Kreisler" auch dann in meinen Regalen, wenn er im Kleingedruckten unter Tim Fischer, Sandra Kreisler, Mario Adorf oder Topsy Küppers zu finden ist?)
Thomas Woitkewitsch war auch da, mit dem hab mich mich deutlich länger unterhalten.
Das glaub' ich gern.
Ich gehe davon aus, daß nicht seine Texte für Mary & Gordy im Zentrum des Gesprächs standen ;-)
Gruß
Skywise
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"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
Herman van Veen - "Die Clowns"

Reino
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#10

Beitrag von Reino » Mo 17. Okt 2016, 14:51

Nein, er erzählte von seiner Beziehung zur Celler Schule (da ist er seit 2003 dabei) und Anekdoten zu "Am laufenden Band", so z.B. die, als er 1974 alle Eltern der Nationalspieler einlud, und dann die DFB-Elf 0:1 gegen die DDR verlor.
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Skywise
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#11

Beitrag von Skywise » Mo 17. Okt 2016, 16:33


Reino schrieb:
Nein, er erzählte von seiner Beziehung zur Celler Schule (da ist er seit 2003 dabei)
Auf der Homepage war ich vor ein paar Wochen zwecks Recherche, aber sie (die Homepage) macht auf mich im Augenblick einen recht ungepflegten Eindruck; ist aber beruhigend, daß man auf diesem Weg erfährt, daß die Schule noch existiert.
und Anekdoten zu "Am laufenden Band", so z.B. die, als er 1974 alle Eltern der Nationalspieler einlud, und dann die DFB-Elf 0:1 gegen die DDR verlor.
Ich hoffe, er hatte auch positive Erinnerungen zu vermelden.
Gruß
Skywise
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#12

Beitrag von Rex2005 » Mo 17. Okt 2016, 21:09

da ich gerade Musike auf meinen nigelnagelneuen Laptop schiebe:
- Eisbrenner solo, mit Band und Wilden Garten und Hausboot
- Francis Cabrel (5 CDs )
da ich ja eh kein Sammler bin, habe ich gerade festgestellt, dass ich kaum CDs von deutsche Liedermachern habe.
Wenn, dann sind´s aber von Leuten, die ich ausgesprochen gern höre:
- Dirk Schulte
- Michael Günther
- Holger Biege
habe meistens nur 1 oder 2 CDs pro Nase, einiges auch noch als LP - Heinz Rudolf Kunze fällt mir gerade noch ins Auge
sonst heißen meine Liedermacher: Brassens, Moustaki, Cohen, Soto Lacoste oder José Marquez.
die letzte gekaufte CD war das Lyrikprojekt "Mondlicht", auch schon wieder eine Weile her. Hm, vielleicht gönne ich mir doch noch zu Weihnachten was Neues - z.B. Dirk Zöllner


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Marc
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#13

Beitrag von Marc » Mo 17. Okt 2016, 22:27

Ihr Lieben,
häufig ist ja relativ. Ich habe alles von Mey, Wader, Hoffmann und Kehr, vieles von Wecker, van Veen, Franz Josef Degenhardt, Ebstein und Wartke, zu wenig von Lage, Stoppok, Biermann, Maurenbrecher und Zupfgeigenhansel, wenig von Wenzel, zu viel von Kunze (wer will, wer hat noch nicht?). In die Liedermacher-Schublade passen noch allerhand Schubert- und Schumann-Aufnahmen. In der französischen Schublade häufen sich Brassens, Brel und ZAZ, in der englischen Taylor (Allan, nicht James), Wilkie, Baez und - surprise, surprise - Dylan.
Lieben Gruß!
Marc
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So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt,
dass nichts bleibt,
wie es war.

Hannes Wader

Clemens
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#14

Beitrag von Clemens » Di 18. Okt 2016, 00:04

Danke Marc, Du gibst mir das Stichwort.
Auch ich habe von einer "Handvoll" Künstler das Gesamtwerk. Wobei ich mich allerdings zumeist auf Studio- und Livealben beschränke.
Graumann, Grote, Hoffmann,Kehr,Komnick/Iontach,Mey,Schüller,Schulte,Wartke.
Nachdem ich diese (vermutlich nicht vollständige) Liste aufgeschrieben habe, frage ich mich, was das für andere Leute aussagen kann. Jeder Einzelne dieser Künstler-Menschen hat mich einmal so intensiv berührt, dass ich beschlossen habe seinen künstlerischen Weg zu begleiten. Dabei ist die jeweilige Zahl der Tonträger nur bedingt aussagekräftig. Eher die Frage des Zeitraumes in welchem ich sie erworben habe. Natürlich gibt es noch eine ganze Menge anderer Künstler, denen ich möglicherweise so spät begegnet bin, dass es Teile ihres Werkes schon gar nicht mehr zu erwerben gibt.
Dieser Beitrag enthält 138 Wörter


...gebt mir einen Pass, wo „Erdenbewohner“ drin steht. Einfach nur „Erdenbewohner“ ... (Dota Kehr)
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Liedertom
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Welche Liedermacher findet man an häufigsten in euren Regalen?

#15

Beitrag von Liedertom » Di 18. Okt 2016, 17:36

Na dann mach' ich auch mal mit.
Nachdem hier auch Johnny Cash auftauchte, ist natürlich die Frage, wie man "Liedermacher" definiert. Ich hätte da jetzt mal intuitiv deutsche Sprache vorausgesetzt. Aber natürlich kann man das auch anders sehen. Nur wenn ich das tue, wird mein Beitrag um Ellen länger, denn ich bin glückllicher Besitzer von gefühlt mehr als 4000 LPs und etwa ebenso vielen CDs.
Fangen wir mal bei den "Naheliegenden" an; weil's etwas einfacher ist, beschränke ich mich mal außer bei besonderen Ausnahmen auf die CDs:
Reinhard Mey: Alles, Studio und live und französisch, was fehlt sind nur die niederländische und die englische Platte. Dafür auf Vinyl u.a. auch das ultrarare "Mädchen in den Schänken" und einige extrem frühe Aufnahmen von der BEAR - Family - Sammlung von der Burg Waldeck, auf der ich, wenn ich's nicht gelesen hätte, Reinhard beim besten Willen nicht erkannt hätte ... ;-).
Hannes Wader: Alles
Konstantin Wecker: Alles (außer ein paar Musical-CDs, denn dieses Genre finde ich so ätzend, dass mich auch Meister Konstantin nicht damit versöhnen kann), darunter auch einige Raritäten, die man nirgendwo kaufen kann.
Klaus Hofmann: 15 Alben
Heinz Rudolf Kunze: 25 Alben
Werner Lämmerhirt (Gott hab' ihn selig!): Alles, und sobald erhältlich auch die neue.
Und im etwas erweiterten Liedermachersinne nun die internationalen Barden:
Nobelpreisträger Dylan: 39 Alben
Johnny Cash: 24 Alben, darunter ALLE AMERICAN RECORDINGS! Wenn es etwas von diesem Meister gibt, was man unbedingt haben muss, dann diese Serie !!!
Allan Taylor: Alles
... und wenn ich ganz langsam an meinen Regalen entlang gehen würde, würden sich sicher noch andere finden, die man der Liedermacherei zuordnen könnte. Unter anderem finden sich in meinem Regal auch noch viele christliche Liedermacher, die außerhalb dieser Szene nicht viele kennen, aber z.B. von Jonathan Böttcher, mit dem ich seit langem befreundet bin, befindet sich auch das Gesamtwerk in meiner Sammlung, und ..., und ..., und ...
Ihr seht, die Liedermacherei ist mir wirklich sehr wichtig.
Übrigens hat der oben erwähnte Jonathan Böttcher vor einigen Tagen in der Nähe des schwäbischen Städtchens Plochingen ein Konzert gegeben, in dem er erstmals ausschließlich Reinhard-Mey-Lieder gesungen hat. In der Anmoderation zu "Die Zeit des Gauklers ist vorbei" meinte er, dass er manchmal den Eindruck hätte, dass die Zeit der Liedermacherei auch vorbei sei.
Ich hoffe doch sehr, dass Jonathan sich irrt!

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fille
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#16

Beitrag von fille » Di 18. Okt 2016, 18:46

Hallo Liedertom!
Nachdem hier auch Johnny Cash auftauchte, ist natürlich die Frage, wie man "Liedermacher" definiert.

Ich habe mich vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt. Natürlich dachte ich an Liedermacher, Singer/Songwriter, auteur-compositeur, cantautore usw.
Ein Blick in unsere Foren zeigt ja, dass viele internationale "Liedermacher" bei uns geschätzt und besprochen werden.

Auf Platz 4 kommt bei mir natürlich Bénabar. Von ihm habe ich alles! Leider ist das noch gar nicht soooo viel (8 CD's und 2 DVD's). Ich muss doch gleich mal schauen, ob es nicht was Neues gibt. Nicht dass ich noch was verpasse.
Und auf Platz 5 kommt Wolfgang Ambros.
Liebe Grüße, Marianne
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Petra
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#17

Beitrag von Petra » Di 18. Okt 2016, 19:06

Der Blick in mein CD-Regal ist gar nicht sooo aussagekräftig. Klar, ich habe fast alles von Reinhard Mey. Ganz wenig habe ich aber von Pippo Pollina, nur die beiden Platten, die er mit Linard Bardill und die Platte, die er mit dem Duo Schmidbauer/Kälberer gemacht hat. Pippo singt italienisch und da ich diese Sprache nicht beherrsche, kaufe ich mir keine rein italienischen CDs. Das hindert mich aber nicht daran, seine Konzerte zu besuchen, sobald er in erreichbarer Nähe auftritt. Somit zeigt mein CD-Regal nicht, wie sehr ich ihn schätze, aber er ist tatsächlich der Künstler, bei dem ich am häufigsten im Konzertsaal saß. Es ist immer wieder anders und immer wieder neu. Das nächste Mal am 20. Januar im Freiburger Stadttheater, ich freue mich drauf.
Viele Grüße von Petra
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wenn man folgendes bedenkt:
Es braucht die Flinte nicht ins Korn zu werfen,
wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
(Christian Grote - Chrizz)

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Welche Liedermacher findet man an häufigsten in euren Regalen?

#18

Beitrag von Rex2005 » Di 18. Okt 2016, 19:44

hm, ich hänge einfach mal eine Frage an:
Wann hört ihr die vielen CDs oder hat ein Großteil davon doch eher Sammlerwert? Ich kaufe selten CDs weil ich mir sage, für´s Hören brauche ich Zeit und Ruhe. Beides habe ich nur selten. Ich höre ungern nebenher Musike, weder beim Arbeiten, weil´s mich da stört, noch bei Hausarbeit, weil wenn der Staubsauger brummt, höre ich auch nichts... CDs sind ja auch nicht ganz billig, da staple ich ungerne ungenutztes "Geld" im Regal.

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Carsten K
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Welche Liedermacher findet man an häufigsten in euren Regalen?

#19

Beitrag von Carsten K » Di 18. Okt 2016, 19:55

Ich finde CD-Regale (oder wo immer man seine Tonträger aufbewahrt) auch nicht sehr aussagekräftig. Wo blieben dann die jungen LiedermacherInnen, die vielleicht gerade erst angefangen haben, vielleicht überhaupt erst ihre erste CD herausgebracht haben, die in solch einem "CD-Regal-Ranking" sicher ganz weit hinten läge, die wir aber trotzdem gekauft haben, weil uns der Künstler oder die Künsterin gefallen hat? Ein Michael Günther hat sicherlich weniger Tonträger in unseren Regalen als ein Reinhard Mey, aber finden wir seine Lieder deswegen schlechter? Kann man die Kunst einzelner Künstler überhaupt miteinader vergleichen?
Und Liedermacher? Klar war Johnny Cash ein Liedermacher, ebenso wie Literatur-Nobelpreisträger Bob Dylan es für mich ist - oder Tom Waits, von dem ich (außer jeder Menge mp3-Aufnahmen) nur eine einzige LP besitze, nämlich "Time", das ich mir zur "Belohnung" nach meinem bestandenen Uni-Abschluss Anfang der 90er geleistet hatte... ;-) "Liedermacher" ist ein deutsches Wort, das Menschen bezeichnet, die ihre eigenen Texte mit einer (gar nicht mehr unbedingt eigener) Musik zu einem Lied verbinden und dieses vor Publikum vortragen, im Idealfall selbst... Welche Sprache sie für ihren Songtext verwenden? Die Sprache, in der sie sich am besten ausdrücken können, und diese Sprache muss ja nicht deutsch sein (siehe Johnny Cash, Bob Dylan, Tom Waits oder Jarek Nhociva )... So lange man singt... ;-)
Dieser Beitrag enthält 229 Wörter


"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)

Liedertom
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Welche Liedermacher findet man an häufigsten in euren Regalen?

#20

Beitrag von Liedertom » Di 18. Okt 2016, 22:43

Lieber Rex,
wenn ich so vernünftig wäre wie Du, würde meine Frau sich wirklich freuen, die den ästhetischen Reiz meterlanger CD - Regale im Wohnzimmer nicht in vollem Umfang mit mir teilt. ;-)
Nein, im Ernst, Du hast natürlich Recht mit Deiner Frage: "Wann hört Ihr das alles?" Aber hast Du auch schon mal einen Bibilothekar gefragt: "Wann liest Du das alles?"
Für mich persönlich ist es schon ein Wert an sich, dass ich weiß, dass ich jederzeit Zugriff auf eine Musik habe, die meiner derzeitigen Stimmungslage perfekt entspricht. Das ist das eine.
Es gibt aber noch einen anderen, viel entscheidenderen Grund, warum ich viele CDs gekauft habe. Liedermacher wie Mey, Wecker, Wader - das sind für mich nun mal die wichtigsten, auch wenn das verdammt nach Liedermachermainstream klingen mag - diese Herren jedenfalls haben ganz entscheidende Soundtracks zu meinem Leben abgeliefert mit dem einen oder anderen Lied. Und wenn ich mein Leben Revue passieren lassen sollte, dann würde ich mich am liebsten hinsetzen, meine Gitarre nehmen und einfach die 40 - 50 oder mehr Lieder hintereinander weg singen, die diese Soundtracks für mein Leben abgegeben haben. Kein Buch, kein Bild, kein Film hat das bei mir auch nur annähernd so vermocht, wie es Lieder vermochten. Und so sind die Autoren und Sänger dieser Lieder für mich eben auch regelrecht Elemente meines Lebens, die zu mir dazu gehören wie meine Glatze und mein Bauch.
Ich bin Beamter. Bei mir fließt die Kohle, ganz egal, wie die Geschäfte laufen. Bei freiberuflichen Musikern ist das nicht so. Ich weiß, wovon ich rede. Mein eigener Sohn ist einer. Bei denen ist der Kontostand ganz entscheidend abhängig von den sehr wankelmütigen Launen des Zeitgeists und leider auch von den immer perfekter funktionierenden Möglichkeiten, Musik zu klauen. Und deshalb habe ich für mich entschieden, von bestimmten Leuten einfach alles zu kaufen, was sie veröffentlichen. Klar: Reinhard braucht mein Geld nicht. Der hat vermutlich ausgesorgt. Aber Hannes Wader war einige Jahre lang komplett weg vom Fenster, sicher auch wirtschaftlich, als er sich, ehrlich wie er ist, zur DKP bekannte. Und er hat in einem Interview ganz offen zugegeben, dass es auch Abende gibt, an denen er sich schöneres vorstellen kann, als Konzerte zu geben. Zitat gefällig? - "Heute singe ich um mein Leben." Und dabei helfe ich ihm, weil er mir mit seinen Liedern unendlich oft auch geholfen hat. Und der liebe Konstantin? Hat vermutlich Millionen verkifft. "Selber Schuld! Muss man nicht unterstützen ..." mag mancher denken. Trotzdem: Er hat auch in der zugekifftesten Zeit Lieder abgeliefert, die von der texthandwerklichen Intensität her Maßstäbe gesetzt haben. Hört Euch mal das total verkannte Album "Liebesflug" an! Und musikalisch hat er die Liedermacher ganz klar aus der "Klampfenheini" - Ecke rausgeholt. Ein Charlie Mariano oder Wolfgang Dauner, Pete Yorck oder Colin Hodgkinson wären sicher nicht mit jedem Liedermacher ins Studio gegangen. Und nach seinem Drogentief und dem anschließenden Knastaufenthalt hätte man die, die da noch zu ihm standen, notfalls auch alle in einem Doppelstockbus zum Konzert fahren können. Was blieb, waren erst mal ein Riesenhaufen Schulden, aber auch immer und immer wieder Lieder, die sich mir ins Herz bohren wie wenig anderes. Und deshalb werde ich auch von ihm alles kaufen, was er als Liedermacher veröffentlicht. Das schreibe ich bewusst so, denn seine Musical-Ausflüge gehe ich dann doch nicht mit. Allerdings ist es gut, dass er das macht, denn das bringt die Kohle, die er braucht, um auf seinen eigentlichen Alben ohne Rücksicht auf irgendwas und irgendwen das machen zu können, was er will, ohne Angst haben zu müssen, ob ihm das jemand abkauft.
Und wenn Reinhard Mey in einer Schaffenskrise mal nur eine CD mit den verhassten Geräuschen der Rasenmäher seiner Nachbarn und Wader eine mit dem Geräusch seiner Kaffeemaschine (zu hören auf Wader-Wecker-Vaterland!) und Wecker das Schnipsen mit den Fingern an den Rand einer Espressotasse in der Toskana veröffentlichen - ich werde es kaufen. Aller Vernunft zum Trotz.
Dieser Beitrag enthält 688 Wörter



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