Technische Probleme mit den Einloggen über das Usermenü.

Was ist geschehen?

Für die Forensoftware wurde ein neues Update eingespielt. Dabei wurden von den Entwicklern einige Funktionen geändert, die für mehr Sicherheit beim Umgang mit Login Daten sorgen sollen. Dafür müssen aber einige Teile der Webseite umprogrammiert werden, die von Modulen verwendet werden, die auf die Änderungen am Hauptprogramm noch nicht eingestellt wurden. Dies betrifft leider auch das Login Eingabefeld in Usermenü, wenn Du ausgeloggt bist.

Muss ich jetzt ein neues Passwort anfordern, um mich einloggen zu können?

Nein, es ist nur momentan nicht möglich, sich über das Usermenü einzuloggen.

Wie kann ich mich denn auf dem Forum Einloggen?

Bitte klicke links oben über der Eingabemaske auf das Wort "Anmeldung" und gibt Deine Login Daten in den entsprechenden Feldern ein.

War der Schutz meiner persönlichen Daten zu jeder Zeit gegeben?

Das Update hatte keine Auswirkung auf irgendwelche Daten. Es wurde lediglich ein Programmteil geändert, welches sicherstellen soll, dass sich niemand mit den Daten eines anderen Users (z.B. eines Admins oder Moderators) Einloggen kann, obwohl er dafür nicht die Zugangsberechtigung hat.

Was muss ich jetzt noch tun / beachten?

Du kannst mir etwas Zeit geben, damit ich eine Lösung für dieses Problem finde. Ich habe mich bereits an die Entwickler gewandt und hoffe, sie können mir schnell helfen.

Ich habe dazu noch Fragen.

Bitte melde Dich in diesem Fall direkt über das Kontaktformular bei mir.

08.05.2019, migoe | www.liedermacher-forum.de

Martina Schwarzmann – „So schee kons Leben sei !“ – Live im Linzer „Posthof“ am 25. März

Stell uns Deinen Lieblingskünstler vor, informiere uns über seine neue CD oder schreibe einen Konzertbericht. In diesem Forum kannst Du das tun, auch wenn es für Deine/n Liedermacher/in (noch) kein eigenes Forum gibt.

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Nordlicht
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Martina Schwarzmann – „So schee kons Leben sei !“ – Live im Linzer „Posthof“ am 25. März

#1

Beitrag von Nordlicht » Do 27. Mär 2008, 19:41

Hallo, liebe Freunde !
Eine Schönheit im landläufigen Sinne ist sie nicht – allerdings spricht das keineswegs gegen die „Musik- Kabarettistin“ Martina Schwarzmann, sondern eher schon gegen eben diese landläufige Meinung. Und weil sie mir im TV, u.a. in „Ottis Schlachthof“, schon mehrfach wegen ihrer teilweise bitterbösen, jedoch immer gefinkelten, im schönsten niederbayerischen Dialekt vorgetragenen Texte aufgefallen und darüberhinaus Trägerin diverser „Kleinkunst- Preise“ ist, war der Termin im Linzer „Posthof“ selbstredend Pflicht. Wie es oftmals bei Konzert- Terminen geschieht, bei denen der Vortragende einem doch eher unbekannt ist, gab es keine sehr große Erwartungshaltung in irgendeine Richtung. Aber wie der Abend bewies, war dies letztlich dann doch die falsche Einstellung.
Der Reihe nach: Um 20:05 Uhr betritt Martina Schwarzmann, 184 cm groß und bekennende Brillenträgerin, die Bühne und begrüßt ihr Publikum im ausverkauften Saal mit der Bemerkung, daß sie schon seit geraumer Zeit auf den Anfang warte, aber wegen der „zu- spät- Kommer“ noch ein wenig warten mußte. Und dann beginnt sie mit ihrem Programm „So schee kons Leben sei !“, und das bedeutet: Sie plaudert aus ihrem Leben. Erzählt von Partys ihrer T eenagerzeit, den rüden Methoden, betrunken eingeschlafenen Freunden mit dem „Edding“- Stift mehr oder weniger intelligente Sprüche auf die Stirn zu schreiben, wohl wissend, daß diese am Morgen vor dem sonntäglichen Kirchgang keinesfalls mehr in den Spiegel schauen werden. Und natürlich vom „Erdnuß- Mikado“, bei dem die aktiven Mitspieler dem passiv an der Bar vorn übergebeugten Entschlummerten Erdnuß- Flips in den Hosenbund zu stecken. Verloren hat natürlich der, bei dem das Opfer erwacht. Ein entsprechendes Lied folgt auf dem Fuße, mit bitterbösen Texten zeitweise, doch zu keinem Zeitpunkt verletzend. Dies alles wird so locker vorgetragen, daß das Publikum vor Lachen quietscht. Es folgen Schilderungen von Einöd- Wellness- Hotels, die in Gegenden stehen, in denen man nichts anderes errichten kann als eben diese Wohlfühl- Tempel – und seien es auch nur ehemalige Landgasthöfe mit angeschlossener Metzgerei, die berühmt waren für ihren weißen oder roten Preß- Sack. Den übrigens findet man heute noch auf dem Frühstücks- Buffet dieser Herberge. Und so geht es weiter an diesem Abend: Lieder folgen auf Geschichten und hin und wieder eingestreut ein eigenes Gedicht. Der Humor ist bodenständig, dennoch blitzen oftmals tiefgründige, gar skurrile Gedankengänge auf. Wem von uns fiele ein, Brillenträger aus dem Grund als benachteiligt anzusehen, weil sie nur unter Schwierigkeiten in der Sauna sitzen können. (Obwohl man in die Sauna als Frau natürlich nicht zum Schauen geht, aber man wenigstens sehen möchte, wenn jemand schaut. Dies alles ist perfekt abgestimmt auf die „noch 29- jährige“ Frau, die auf der Bühne steht, als sei sie die Nervosität selber, als hätte sie ihren regulären Tagesablauf nur deswegen unterbrochen, um sich just in diesem Moment künstlerisch zu produzieren.
Mit wem läßt sich Martina Schwarzmann und ihre Art eigentlich vergleichen ? Diese Frage ist schwierig zu entscheiden. Hier und dort lugt die derbe Albernheit des frühen Ulrich Roski um die Ecke, dort die verschwiemelte und dabei sprachlich doch perfekte Absurdität eines Bodo Wartke, so manches Mal auch der bösartige Charme eines Ingo Appelt. Und doch ist Martina Schwarzmann hauptsächlich eines: Martina Schwarzmann.
Das letzte Lied vor der Pause ist der Titel- Song des Programms: „So schee kons Leben sei !“. Und hier mischen sich in den vordergründigen Humor nachdenkliche, zum Teil melancholische Töne und geben dem Stück einen eigenen Charme. Hier bemerkt man, daß die junge Frau nicht nur als Kabarettistin, sondern auch durchaus als Liedermacher(in) zu sehen ist.
In der Pause bereits zeichnet sich ab, daß dieser Abend hervorragend gefällt: Die Live- CD´s zweier Vorgänger- Programme wechseln kurzentschlossen den Besitzer und werden zukünftig unser CD- Regal zieren. Spontan- Käufe dieser Art sind eigentlich nicht so unser Ding, aber hier kann man das durchaus vertreten, zumal sich die Direkt- Vermarkterin mit € 15,-- das Stück eher im bescheidenen Rahmen bewegt.
Nach der Pause dann bietet sich ein ähnliches Bild wie im ersten Teil: Da erzählt sie vom „Auswanderer- Haus“ in Bremerhaven, in dem man sich mittels Listen darüber informieren kann, ob eigene Vorfahren nach Amerika, Kanada oder Australien ausgewandert sind. Es folgt das Lied eines entfernten Vorfahren, der auswandern hätte wollen, sich aber mit seinem „G´spusi“ überworfen hat und daraufhin eben nur fast auswanderte, während die ehemalige Braut Genoveva (…nebenbei lernt man, daß dies ein Vorläufer des Mode- Namens Jennifer ist…) in die Staaten ging, reich heiratete und mit ihrem Neuen – einem gewissen Mister Hilton – Hotels aufbaute. Fazit: Wenn Genoveva wüßte, was die Enkel ihrer Urenkel heute so anstellen… Um die Schlußfolgerung „Ein Hoch auf die deutsche Spielzeug- Eisenbahn“ richtig zu verstehen, muß man dies Programm gesehen haben, eine Beschreibung ist hier nur schwer möglich. Und im Übrigen: Wer heute in und um Bremerhaven wohnt und den Namen „Huber“ trägt, hat berechtigte Chancen, Abkomme eines Menschen zu sein, der letztlich doch zu feig zum Auswandern war. Berichten möchte ich noch von einem Lied, das angeblich nur entstand, um einen Titel im Programm zu haben, bei dem das Auditorium mitsingen kann. Für die Menschen, die den südlichen Dialekten nicht unbedingt zugetan sind – und zu denen zähle auch ich mich -, ist der Refrain „Loßt´s uns den Buam an´n Birnbaam binden, binden wir den Buam an´n Birnbaam an“ sehr schwierig nachzusingen. Und da eine Liedermacherin unbedingt ein Friedens- Lied im Programm haben muß, endet der reguläre Konzert- Teil mit dem wunderschönen Lied „Pimpern für den Frieden“. Wer hätte schon ein besseres Programm für den Weltfrieden ? Mit dem Titel „Ü- 30- Party (Resteficken)“ läßt Schwarzmann den Zugabenteil beginnen, und obgleich dies beides auf den ersten Blick ordinär scheinen mag: Es ist nicht wirklich so. Oder, um mit Martina zu sprechen: „Noagerl- Nudeln“ würde sich halt nicht auf den übrigen Text reimen. (Diesen Titel stellte sie übrigens bereits im oben erwähnten „Ottis Schlachthof“ vor.) Der letzte Titel des Abends „Loaßt´s mi hoam“ ist ihr Dank ans Publikum für einen wahrhaft amüsanten Abend, der einen amüsiert, vergnügt, erheitert, auch besinnt oder meinetwegen auch besinnlich, aber auf keinen Fall besinnungslos in den kalten, winterlichen Frühlingsabend entläßt.
Im Anschluß an das Konzert ist dann noch Gelegenheit, das eine oder andere Wort mit der Künstlerin zu wechseln, während sie die zuvor erworbenen CD´s signiert. Und der ausgesprochene Dank für einen wunderschönen Abend, den man ihr erbringt, ist keineswegs leer dahingesagt, sondern ehrlich so gemeint. Hier zeigt sie sich als ein Mensch wie Du und ich, von dem jede Nervosität abgefallen ist und der gut gelaunt mit ihrem Publikum zu plaudern vermag.
Martina Schwarzmann, so mein Resumee, ist eine grandiose Entdeckung am Himmel der musikalischen Unterhalter, von der man unbedingt mehr hören sollte – und auch, wenn man dies Programm gesehen hat, unbedingt mehr hören will. Leider erscheint das aktuelle Programm erst im Mai oder Juni auf CD / DVD. Fest steht aber, daß diese Silberlinge fix auf unserer internen Einkaufsliste vermerkt sind. Und beim nächsten Mal „live“ sind wir - also Ulrike und ich - mit absoluter Sicherheit wieder mit dabei.
Der einzige Minus- Punkt des Abends ereignete sich übrigens in der Pause und hatte weder mit der Künstlerin noch mit dem Programm zu tun: In dem durch das allgemeine Rauchverbot in öffentlichen Einrichtungen stark verkleinerten „Gelbfinger- Winkel“ entwickelt sich ein Geplänkel mit einer offensichtlich militanten Nichtraucherin, die sich aus unserer 5- er- Gruppe gerade mich heraussucht, um mit dem mehrfach wiederholten, extrem intelligent wirkenden Satz „Hier ist Rauchverbot !!!!!!!“ (…die Rufzeichen hat man förmlich gehört…) energisch gegen die nach ihrer Meinung wohl zu weit verbreitete Unsitte des Tabak- Genusses zu insistieren. Da aber der Schreiber dieser Zeilen bekanntermaßen ja ein recht verträglicher Geselle ist (…räusper…), nahm der Dialog wohl letztlich nicht ganz den von eben jener Dame vermutlich gewünschten aggressiven Verlauf, und tief eingeschnappt verließ die Dame, gefolgt von ihrem offensichtlich leicht überforderten Adlatus und Partner (ein offensichtlich bekennender Bier- Trinker … wieso eigentlich ist der Alkohol- Abusus gesellschaftlich derart toleriert ???), den Ort der Schandtat, des schmählichen Rauchwolken- Angriffs. Wieso fällt mir bei so was bloß immer wieder der Begriff „Toleranz“ ein ? Aber dies ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden…
In diesem Sinne viele, liebe Grüße aus :ösi:,
ANDREAS.

(…der mit „der Schwarzmann“ wirklich eine großartige Entdeckung für sich selbst gemacht hat und sich nebenbei noch tierisch auf das LT im Mai freut…)


PS. Anbei noch die heutige Kritik der hiesigen Tageszeitung, die meinem Bericht nicht unähnlich ist, aber ich schwöre ein ganz großes Indianerehrenwort: Meine Zeilen waren zuerst da !!! That´s life…
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Martina Schwarzmann – „So schee kons Leben sei !“ – Live im Linzer „Posthof“ am 25. März

#2

Beitrag von fille » Do 27. Mär 2008, 20:09

Hallo Andreas!
Berichtigung!
schönsten niederbayerischen Dialekt

Die Schwarzmann kommt aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, also Oberbayern und dieser Dialekt ist weniger gscheert.
Zu ihrem Programm: Ich kenne einiges, habe sie auch schon live in München gesehen und musste schon viel lachen.
Aber ehrlich gesagt, ich würde sie mir kein zweites Mal anschauen. So toll fand ich sie nicht.
Liebe Grüße
Marianne
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Martina Schwarzmann – „So schee kons Leben sei !“ – Live im Linzer „Posthof“ am 25. März

#3

Beitrag von Nordlicht » Do 27. Mär 2008, 20:32

Hallo, Marianne !
Oh je, wer arbeitet, macht Fehler. Sorry.
...kommt aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, also Oberbayern...

Lebt sie aber nicht jetzt in Niederbayern ??? Denn so richtig reines Oberbayrisch ist der Dialekt für mein zugegebenermaßen nur nordisch- geschultes Ohr, das sich gerade erst mühsam ans Oberösterreichische so richtig zu gewöhnen begonnen hat, nicht wirklich. Ich kann mich auch täuschen, aber vielleicht können wir uns schlicht und ergreifend pauschal auf "bayrisch" einigen, dann paßt des scho, oder ?
:-)
Aber ehrlich gesagt, ich würde sie mir kein zweites Mal anschauen. So toll fand ich sie nicht.

Nun ja, die Geschmäcker (...oder Geschmacks ???...) ;-) sind ja gottlob verschieden. Wir haben die Schwarzmann im Vorjahr in Linz verpaßt, aber nach diesem Dienstag würden wir - also: Ulrike und ich - die Karten für den nächsten Gig hier in der Nähe blind vorbuchen, kein Zweifel.
OK, ich muß mich jetzt wirklich tummeln. In diesem Sinne liebe Grüße aus OBER- (...und das ist garantiert richtig !) :ösi: von
ANDREAS.

(...der sich jetzt auf eine 15- km- Radtour begeben muß. Jo, mia san mit´m Radl´l do...)
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#4

Beitrag von fille » Do 27. Mär 2008, 20:37

Hallo Andreas!

Lebt sie aber nicht jetzt in Niederbayern ???

Zu deiner Information: Sie wohnt jetzt in Xyger. Das ist ein Weiler im Landkreis Dachau. Also der gleiche Landkreis, in dem ich auch wohne (und Nachbarlandkreis ihres Heimatkreises).
Liebe Grüße
Marianne
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#5

Beitrag von Nordlicht » Do 27. Mär 2008, 20:49

Hallo, Marianne !
Boah, ey (...das ist typisch Ruhrpott...), das ist ja beinahe wie chatten hier...
Sie wohnt jetzt in Xyger. Das ist ein Weiler im Landkreis Dachau.

OK, ich geb´ mich geschlagen ! Mea culpa. So ist´s eben, wenn ein eher nordisch- germanischer Typ wie ich sich in die Niederungen der südlichen Gefilde begibt, wenngleich auch nur sprachlich...
;-)
Aber Friedensangebot: Sie kommt aus BAYERN ! Das wenigstens ist fix, da fährt die Eisenbahn drüber, wie man hierzulande sagt. (...und, um Klaus Wowereit zu zitieren: Das ist auch gut so !)
Nun aber wirklich ade. Liebe Grüße aus Ober- :ösi: von
Andreas.

(...der jede, aber auch wirklich jede Ausrede benutzt, um den Trainings- Beginn noch ein wenig hinauszuzögern...)
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#6

Beitrag von Helmut » Sa 18. Okt 2008, 15:04

Wenn man zu Martina Schwarzmann geht, muss man Abstriche machen. Das Versmaß stimmt nicht immer, nicht alle Reime sind sauber und böse Zungen behaupten, sie könne nur drei Akkorde.
Ob es nur drei sind, konnte ich letzte Woche auf ihrem Konzert beim Bräu in Tattenhausen nicht feststellen, so etwas höre ich nämlich nicht und ich hatte etwas anderes zu tun, als auf ihre Finger zu schauen.
Also, ich hab die Abstriche gemacht und hab mich köstlich amüsiert: (eigentlich hat Andreas schon alles gesagt) Auch wenn ihre Lieder einfach gestrickt sind, sie kann ihre Umwelt gut beobachten und daraus humorvolle Lieder schreiben. Das Gleiche gilt für die Anmoderationen, sie sind meist ganze Geschichten, die sie sehr sympathisch erzählt. Kurz und gut: ich hab mich köstlich amüsiert und das Kommen nicht bereut.
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#7

Beitrag von JuergenF » Sa 18. Okt 2008, 19:40

Das Versmaß stimmt nicht immer, nicht alle Reime sind sauber Ich würde das nicht zwingend als Abstriche bezeichnen. Auch ohne "richtige" Reime oder durchgehaltenes Versmaß kann ein perfektes Kunstwerk (ohne Abstriche) entstehen. Nur meine Meinung, klar. (Zu Schwarzmann im Speziellen kann ich nichts sagen, weil ich keine Stücke von ihr kenne)
Viele Grüße
Jürgen
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