Hommage und Liedermachergenre

Stell uns Deinen Lieblingskünstler vor, informiere uns über seine neue CD oder schreibe einen Konzertbericht. In diesem Forum kannst Du das tun, auch wenn es für Deine/n Liedermacher/in (noch) kein eigenes Forum gibt.

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Hommage und Liedermachergenre

#1

Beitrag von Guest » Fr 6. Feb 2004, 12:23

hallo Liedermacherfreunde,
vielleicht habe ich es ja überlesen, aber mich würde interessieren, was Fans von RM von der CD "Hommage An Reinhard Mey" halten. Ich höre gerade die "Über den Wolken"- Version von Xavier Naidoo. Da ist mir wieder bewußt geworden, was das doch für ein wunderschönes Lied ist. Besonders interessant finde ich, wenn Mainstream und das traditionelle Liedermachergenre sich berühren, wie in diesem Fall. Und scheinbar findet RM das ja auch, sonst hätte er die CD nicht erlaubt.
Überhaubt finde ich solche Musiker am spannensten, die die Grenzen, in die sie die Fans reinpressen, einfach durchsprengen. Ich merke in vielen Gesprächen, das gerade junge Musiker sich vor dem Begriff "Liedermacher" scheuen (Geht mir bei meiner Musik genauso)
Ein "Liedermacher" aus Berlin, Torsten Riemann, schrieb mir mal, dass er sich einfach als "Sänger" bezeichnet. Naja jetzt schweif ich ganz schön vom Tema ab, worauf ich eigentlich hinaus wollte ist, das der Begriff des Liedermachers insofern fast schädlich sein kann, als das sich manche Menschen allein deswegen nicht auf die Musik einlassen, obwohl es meistens einfach wunderbare Lieder sind. Bei der Hommage- CD ist mir das sehr aufgefallen. Die Songs könnten/müssten eigentlich die Charts dominieren.
Meiner Meinung nach gelingt dies nur, wenn die Liedermacher sich zwar qualitativ, aber nicht grundsätzlich von anderen Genres abgrenzen. Als Vision für deutschsprachige Musik habe ich da immer Amerika und Leute wie B. Dylan, die ganz selbstverständlich und erfolgreich neben allen anderen Genres bestehen und nicht die Nachwuchsprobleme haben, wie wir. ich weiß, dass es die Diskussion über Definition des Liedermachergenres in diesem Forum schon lange gibt, aber ist sie nicht eher kontraproduktiv?
Ich weiß, dass dieses Thema direkt an die Diskussion "Schubladendenken" anschließt, freue mich aber trotzdem auf die Meinungen über die "Hommage-CD" und eure Statements zu meinen Ausführungen.
MfG David (Scamp)
www.mp3.de/home/scamp
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Hommage und Liedermachergenre

#2

Beitrag von Guest » Fr 6. Feb 2004, 12:31

Sehr interessant zu diesem Thema auch die Kundenrezessionen bei amazon die wie erwartet von absoluter begeisterung bis zu totalem entsetzen reichen. schaut einfach mal nach. (Die CD heißt: "Hommage An Reinhard Mey")

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Hommage und Liedermachergenre

#3

Beitrag von Guest » Fr 6. Feb 2004, 18:32

Hallo David :-))

Meiner Meinung nach gelingt dies nur, wenn die Liedermacher sich zwar qualitativ, aber nicht grundsätzlich von anderen Genres abgrenzen...
Ich weiß, dass es die Diskussion über Definition des Liedermachergenres in diesem Forum schon lange gibt, aber ist sie nicht eher kontraproduktiv?


Die Qualitätsdebatte hatten wir ja schon mal als es um das Thema Liedermacher-Schlager ging. Ich finde es sehr fragwürdig, eine Definition auf so subjektiven Kriterien wie Qualität zu gründen, denn darunter versteht sicherlich jeder etwas anderes. Außerdem ist es m.E. sogar überheblich gegenüber den anderen Genres, denn es vermittelt den Eindruck, als könne man zwischen den Genres eine Art qualitative Abstufung vornehmen. Es ist schade, dass der damals zur Diskussion stehende Teil der Definition ("Liedermacher stehen qualitativ zwischen Schlager und Kunstlied") immer noch unverändert im Forenlexikon zu finden ist. Es ist ganz genau wie du sagst eher kontraproduktiv und geht am Kern der Sache vorbei.

...das der Begriff des Liedermachers insofern fast schädlich sein kann, als das sich manche Menschen allein deswegen nicht auf die Musik einlassen, obwohl es meistens einfach wunderbare Lieder sind.


Das ist es, was ich mit Schmuddelimage meinte, denn es ist ja nicht etwa der Schlager gewesen, der beim Publikum diese Abwehrreaktion ausgelöst hat. Auch im Liedermachergenre, das muss man ganz deutlich sagen, gibt es Schund, textlich wie musikalisch. Darum ist es müßig, von einem gewissen Qualitätsstandard zu sprechen, denn den gibt es definitiv nicht!
Vielleicht liegt die Chance für gute deutsche Musik (aller Genres!!) tatsächlich in einer Art Spartenprogramm, wobei ja in der Diskussion darüber auch schon festgestellt wurde, dass ein derartiges Sendeformat Sponsoren benötigt, die man erst einmal finden müsste...
Gruß,
Bianca

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Hommage und Liedermachergenre

#4

Beitrag von Guest » Fr 6. Feb 2004, 18:48

hi bianca,
Wenn ich von qualitativer Abgrenzung rede, dann meine, dass Liedermacher Inhalte transportieren, die andere Genres nicht unbedingt transportieren müssen. (ich unterstelle damit, dass es inhaltsleere musik gibt) wenn ich rausfinden würde, wie man zitiert, dann würde ich jetzt deinen vorschlag eines spartenprogramms zitieren :-). ich bin genau der gegenteiligen Auffassung. Liedermacher sollten nicht für eine abgegrenzte Sparte kämpfen, sondern (ohne sich zu verbiegen) ganz selbstverständlich neben und mit allen anderen Genres bestehen. Deshalb auch das Beispiel B. Dylans, der auch kein Genre-Sender benötigt. Und, um zum Thema des Anfangs zurückzukommen, meine Begeisterung für die Hommage- CD für RM, der zwar (verständlicherweise) Schlagerpreise ablehnt, aber keinerlei Berührungsängste mit Xavier Naidoo hat!
David (Scamp)


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Diana
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Hommage und Liedermachergenre

#5

Beitrag von Diana » Fr 6. Feb 2004, 19:10

Hallo Bianca!
Ich würde die entsprechende Stelle eventuell aufgrund der älteren und aktuellen Diskussion etwas umformulieren, aber wo genau steht dies denn?
Es ist schade, dass der damals zur Diskussion stehende Teil der Definition ("Liedermacher stehen qualitativ zwischen Schlager und Kunstlied") immer noch unverändert im Forenlexikon zu finden ist.
Leider habe ich es nicht gefunden, und bevor ich alle Einträge nochmal durchsuche, kannst du es mir bestimmt ganz schnell sagen. :-)
Gruss, Diana
... die sich freut, dass überhaupt mal jemand in das Lexikon reinguckt... ;-)
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Hommage und Liedermachergenre

#6

Beitrag von Guest » Fr 6. Feb 2004, 20:51

@David
Nein, es geht nicht um einen Liedermacher-Spartensender, sondern um einen (zumindest in großen Teilen) deutschsprachigen, also eine gewisse deutsche Quote. Ein Sender mit grundsätzlich internationaler "guter" Musik (was immer das heißt...) würde mir schon auch gefallen!
@Diana
Es geht um den Eintrag zum Thema "Liedermacher"

Sänger, die selbst Text und Musik eines Stückes schreiben, es meist allein interpretieren und sich in ihrer Gestaltung sowohl vom Schlager als auch dem anspruchsvolleren Kunstlied absetzen wollen.


Gruß,
Bianca
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Hommage und Liedermachergenre

#7

Beitrag von Guest » Sa 7. Feb 2004, 02:26

Hi bianca,
zu deiner Kritik an der Definition im Archiv: Dass Liedermacher sich sowohl vom Schlager als auch vom Kunstlied absetzen wollen, bedeutet für mich nicht, dass sie qualitativ zwischen Schlager und Kunstlied stehen würden. Insofern hätte ich nichts gegen die Definition einzuwenden.

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Hommage und Liedermachergenre

#8

Beitrag von migoe » Sa 7. Feb 2004, 08:34

Liebe Freunde,
Als die "Hommage" damals veröffentlicht wurde gab es innerhalb des Forums von Reinhard Mey Online (die "Vorgängerseite" des Liedermacher-Forums") viele interessante und unterschiedliche Meinungen dazu - meistens aber war die Reaktion positiv. Wie das so ist bei den Freunden der Liedermacherei wurde natürlich auch aufs Detail gesehen und weniger um die Textaussagen sondern mehr über die Form der Gestaltung gesprochen.
Ich für meinen Teil habe mich sehr über diese Doppel-CD gefreut und lege sie heute öfter auf als viele ältere Mey-Alben, weil mir der Mix der verschiedenen Musikgattungen sehr gut gefällt. Beim Hören der Lieder fällt mir aber auf, daß viele inhaltliche Aussagen ganz anders aufgefasst werden wie in der Originalfassung. Sicher: die Künstler, die die Musik interpretieren machen sich Ihren eigenen Reim auf die Texte und betonen bestimmte Schlüsselstelle einfach anders als der Künstler, der die Texte geschrieben hat. Doch durch diese Erkenntnis bin ich darauf gestoßen, daß die Form, in der die Liedermacher ihre Lieder vortragen wichtig ist, weil sie hilft die inhaltlichen Aussagen deutlich zu machen. Dies gilt vor allem für die Live-Vorstellung der Lieder, denn auf den Alben wird ja doch immer wieder fleißig experimentiert mit (eigentlich Liedermachergenre) untypischen / neuen / fremden Musikstilen.
Mein Fazit aus 12 Monaten Liedermacher-Forum: den typischen Liedermacher gibt es nicht!
Wohl aber gibt es typische Merkmale an denen man Liedermacher erkennen kann:

die Texte sind durchdacht und funktionieren mit und ohne musikalische Begleitung
Liedermacher sind meist solo unterwegs bzw. verstehen sich selbst als "Einzelkämpfer"
Liedermacher kennen keine "musikalischen Grenzen"
Liedermacher sind verlässliche und praktisch nie versiegende Quellen neuer Ideen und Lieder
Liedermacher haben ihren eigenen unverkennbaren musikalischen Stil, aber...
...Liedermacher sind auch immer für eine Überraschung gut, probieren Neues aus, ohne sich selbst zu verrenken, aber...
...Liedermacher gehen ihren eigenen Weg und wirken oft ungequem, schwierig und egozentrisch
Wer sich jetzt in der Musikgeschichte umsieht und in die Hitparaden der vergangenen Jahrzehnte schaut wird sicher einige tausend Male fündig, denn: Liedermacher sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel im Musikgeschäft!
Gerne würde ich noch ein paar Dinge anmerken, habe momentan aber nicht die Zeit dazu, deshalb belasse ich es hiermit erst mal und bin gespannt, wie Ihr das seht...
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Hommage und Liedermachergenre

#9

Beitrag von Diana » Sa 7. Feb 2004, 11:56

Liebe Bianca,
ich hatte bereits den Verdacht, dass du genau diese Stelle meinen könntest. :-)
... sowohl vom Schlager als auch dem anspruchsvolleren Kunstlied absetzen wollen.
Aber beim besten Willen - ich sehe da nicht die geringste Wertung. Da steht einfach nicht, dass der Liedermacher besser oder schlechter sein möchte als das Kunstlied oder der Schlager, sondern einfach nur anders. Ich verstehe "anspruchsvoll" beim Kunstlied so, dass es sich auf die gesamte Konstruktion desselben bezieht, sowohl musikalisch als auch inhaltlich, also eher eine technische Wertung.
In meiner Vorstellung ist das ganze eher eine Dreiecksanordnung mit unzähligen Zwischenstufen... vielleicht gibt es sogar eine vierte Ecke?! Aber Schlager, Lied und Kunstlied stellen doch schon recht unterschiedliche Formen dar, Text und Musik miteinander kombiniert zu präsentieren. Mit fliessenden Übergängen, versteht sich. Und was davon man für besser oder schlechter hält ist doch einfach eine Frage des persönlichen Standpunkts. :-)
Liebe Grüsse, Diana
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Hommage und Liedermachergenre

#10

Beitrag von Clemens » Sa 7. Feb 2004, 13:39

Hallo migoe,
soll heißen Herr Mey ist kein "typischer" Liedermacher ? *grins*

Liedermacher kennen keine "musikalischen Grenzen"

..."...der Mutantenstadel wird auf ein Uhr nachts verbannt..."...

Liebe Grüße von Clemens,
der sich selbst an einer Definition noch nicht erfolgreich versucht hat, das Sticheln aber nicht lassen mag ;) .
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Hommage und Liedermachergenre

#11

Beitrag von Guest » Sa 7. Feb 2004, 20:14

Liebe Diana, lieber David,
Einspruch stattgegeben! :-))
Gruß, Bianca
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austria
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Hommage und Liedermachergenre

#12

Beitrag von austria » Fr 19. Mär 2004, 19:49

Hallo migoe
Zu deinem Artikel vom 07.02.2004 kann ich nur ergänzend sagen: Als Liedermacher sind mir dir Inhalte genauso wichtig wie deren musikalische Umsetzung. Und hand auf's Herz, wer experementiert nicht auch gerne mit Musik. Für mich besteht der Unterschied zu der komerziellen Musik hauptsächlich auch darin sich zu einem Text mit tiefgang auch eine Musik zu machen, die nicht unbedingt den Zeitgeist trifft, sondern sich nach Text und Gefühl richtet, die auch eine sehr persöhnliche Sache ist. In der besten Form prostituierst du dein Seelenleben
liebe Grüße AustriaHommage und Liedermacher
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#13

Beitrag von migoe » Fr 19. Mär 2004, 21:03

Hallo Günther,
schön, daß Du Dich auch mal zu Wort meldest. Du hattest mich ja schon am 03 März per Mail darum geben, Deine Seite bei den Netztipps aufzunehmen und ich hatte eigentlich gehofft, daß Du selber vielleicht einen Kommentar dazu schreibst oder Dich selber im Forum vorstellst, aber vielleicht willst Du das ja noch mal machen :-D
Als Liedermacher sind mir dir Inhalte genauso wichtig wie deren musikalische Umsetzung.

Ich sehe das genauso wie Du es schreibst. Ein Liedermacher ist ja schließlich Musiker und als solcher ist ihm sicher wichtig, daß Text und Musik miteinander harmonieren. Musik aber ist und bleibt Geschmackssache und es geht sicher jedem Menschen (und auch Musiker) so, daß sich dieser Geschmack mit der Zeit auch mal ändert, meinst Du nicht auch?
migoe
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Hommage und Liedermachergenre

#14

Beitrag von austria » Di 23. Mär 2004, 23:24

Hallo migoe
Ich nehme den Ball gerne auf und stell mich kurz hier im Forum vor.
Name : Linder Günther
Geboren am Sonntag den 13. Juni 1965
Meine Stimme trainierte ich, laut Auskunft meiner Eltern, schon im zarten Babyalter. Der schicksalhafte Kontakt mit einer Gitarre fand mit 8 Jahren statt. Nach 1 ½ Jahren hatte ich von meinem verstaubten Gitarrenlehrer genug, und beschloss mir das Gitarrespielen selber beizubringen. Der erste Auftritt meines Lebens vollzog sich vor versammelter Schule. Von diesem Erfolg angespornt, spielte ich in dieser Zeit immer wieder bei den verschiedensten Feiern im Bekannten- und Verwandtenkreis .
Nachdem der Versuch eine eigene Band zu gründen, fehlgeschlagen war, versandete mein Interesse an der Musik und ich widmete mich den anderen Freuden des Lebens . In dieser Zeit entstanden auch meine 2 Kinder .
Schuld an meinem wiederentflammten Interesse an der Musik ist meine heutige Frau, für die ich anfänglich Fendrich , May und Co interpretierte. Schon bald begann ich meine ersten eigenen Lieder zu texten und zu komponieren , die im Freundeskreis großen Anklang fanden.
Ich bin im Jahr 2003 beim Kleinkunstvogel - Wettbewerb in Graz als Liedermacher aufgetreten . Gleichzeitig habe ich eine CD mit dem Titel „ Seelenspiegel“ aufgenommen, in der Themen des Lebens in ernster und auch humorvoller Weise behandelt werden !
Meine Sprache ist die des „Homo austriakus alpinus“, die im deutschsprachigen Raum für ihren Charme und Witz bekannt ist, und deren Förderung zu Unrecht vernachlässigt wird. Doch auch lyrische Texte in deutscher Sprache gehören zu meinem Repertoire .
Ein Höhepunkt im heurigen Jahr ist für mich die Teilnahme am Rock / Pop Mundart Wettbewerb der vom ORF Vorarlberg veranstaltet wird .
Meine Web-Site ist ja schon im Forum bekannt und ich hoffe ihr schaut mal rein. Für Kritik in positver wie in negativer Form bin ich immer dankbar, und hoffe doch den einen oder anderen Kommentar zu bekommen
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