Fendrich Konzert - 01.08.2009

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Dogibaldi
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Fendrich Konzert - 01.08.2009

#1

Beitrag von Dogibaldi » Sa 22. Aug 2009, 22:00

Hallo Leute,
ich möchte euch einen kurzen Bericht über das Fendrich Konzert vom 01.08 in Tännesberg erstatten.
Bei herrlichem Sonnenschein konnte man schon ab 18:00 Uhr eine Vorband hören, die allerdings nicht so nach meinem persönlichen Geschmack war. Pünktlich auf die Minute began Fendrich dann um 21:00 Uhr mit seinen Liedern. Warum er allerdings seine ältesten Klamotten anhatte, konnte ich nicht verstehen. Aber egal, es sollte ja um die Musik gehen. Am Anfang ging es recht rockig zu, der mittlere Teil war von älteren, nachdenklichen Liedern geprägt, zum Schluss spielte er seine "Klassiker".
Gut, man muss natürlich einschränken, dass bis vielleicht auf "Malibu", "Kein schöner Land" und "Das Feuer", die meisten Lieder wirklich bekannt waren. Dass Lieder wie "Es lebe der Sport", "Schickeria", "Manchmal denk I no an di" und "Tränen trocknen schnell" nicht fehlen durften, war auch klar. Besonders emotional wurde es natürlich zum Ende hin, als er mit "I am from Austia" die Bühne verließ.
Insgesamt spielte er etwas mehr als 2 Stunden, das ohne Pause und auch ohne Patzer. Das ganze war ein Open-Air und obwohl ich ziemlich weit hinten saß, auch sehr gut verständlich. Lobenswert war auch, dass er sich ab und zu (leider insgesamt zu selten) einen kleinen Spaß sich erlaubt hatte und ein bisschen über die Songs, alte Bekannte oder die Politik herzog. Das wohl eher nur den Kennern bekannte "Kane Noten" hat er wunderbar angekündigt, das war ein kleines persönliches Highlight.
Im Mittelteil war es auch sehr still, keine blöden Zwischenrufe oder sonstige Auswüche menschlicher Dummheit, wie sie ja so oft vorkommen. Man konnte sich wirklich auf die Texte konzentrieren und sich seiner Musik völlig hingeben (wer ihn denn mag).
Mein persönliches Fazit: Gerne wieder, es hat wirklich Spaß gemacht, der Eintritt von 38 Euro ist wohl mittlerweile Standard und auch ein Kompliment an seine Band - die Vorband hingegen war, wie schon erwähnt, grottenschlecht.
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Petra
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Fendrich Konzert - 01.08.2009

#2

Beitrag von Petra » So 23. Aug 2009, 00:03

Hallo Dogibaldi,
freut mich, dass Du nach fast genau einem Jahr das Schweigen brichst - und dann auch gleich noch mit einem Konzertbericht. Schön, wenn auch mal wieder jemand anderes einen Bericht liefert, mach das gerne öfter. :daumen:
Deinen Beitrag habe ich vom Forum 'Dies und das' ins Forum 'Deutschsprachige Liedermacher' verschoben. Auf Betreiben des Wieners Tonski haben wir unser Forum 'Deutsche Liedermacher' vor einiger Zeit extra entsprechend umbenannt. ;-)
Viele Grüße von Petra
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Fendrich Konzert - 01.08.2009

#3

Beitrag von moni » So 23. Aug 2009, 07:52

Danke schön für den Bericht über das Konzert von Rainhard Fendrich, den würde ich auch gerne mal live sehen.
*g* Zu deinem "Kleiderordnungshinweis". *g*
Von Reinhard Mey gibt es auch einen Zeitungsbericht (schon ziemlich lange her), bei dem über die "Chlochard-mäßige Kleidung berichtet wird.
Ehrlich gesagt ist mir die Kleidung der Sänger ziemlich egal, ich möchte die Musik hören und geniesen und von mir aus können die sich sonstwie anziehen Hauptsache sie machen gute Musik.
LG Moni
die, die eine Fendrich CD die sie besitzt, wieder mal auskramen und anhören wird.
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Fendrich Konzert - 01.08.2009

#4

Beitrag von Angela » So 23. Aug 2009, 12:53


moni schrieb:
Ehrlich gesagt ist mir die Kleidung der Sänger ziemlich egal

Das macht mir einen Sänger erst so recht sympathisch,
meint Angela, die u. a. Rainhard Fendrich fast am laufenden Band hört. :-D
Dieser Beitrag enthält 36 Wörter


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#5

Beitrag von Petra » So 23. Aug 2009, 15:25


moni schrieb:
Ehrlich gesagt ist mir die Kleidung der Sänger ziemlich egal

Natürlich darf man die Kleidung nicht überbewerten, aber in Nürnberg habe ich mir bei Gymmick auch gedacht: 'Das muss nun aber wirklich seine allerälteste Hose sein.' So ist das, wenn man schon während des Soundchecks da ist und Zeit hat, auf solche Äußerlichkeiten zu achten. Witzig war, dass nach Gymmick der irische Sänger Daoiri Farrell zum Soundcheck kam - und da dachte ich mir: 'Die Hose ist aber auch nicht besser.'

Angela schrieb:
Das macht mir einen Sänger erst so recht sympathisch

Gut, es macht ihn nicht gerade unsympathisch, aber in meinem Bericht über das Bardentreffen 2007 habe ich beispielsweise über Wenzel geschrieben: 'Den Soundcheck erledigte er noch in Räuberzivil, um sich dann rasch ins Bühnen-Outfit zu werfen, und los ging’s.' Es ist doch eine Art Respektsbezeugung vor dem Publikum, dass man sich ein bisschen 'fein' macht, auch wenn es vom Musiker vielleicht als Arbeitskleidung empfunden wird. Ähnliches habe ich übrigens in den letzten Jahren bei 'unserem' Carsten beobachtet. Während des ganzen Liedertreffens wird musiziert, aber zum Konzert hat er sich immer umgezogen. Jetzt erst, durch diese Diskussion, wird mir bewusst, dass mir beim diesjährigen LT eine Sekunde lang aufgefallen ist, dass er seine Bühnenhose nicht anhatte. Sorry, Carsten, nix für ungut, es war mehr unterbewusst, ich habe nicht wirklich aufgepasst, was Du anhattest - und mit der Qualität Deines Vortrages hatte es ja sowieso überhaupt nichts zu tun.
Viele Grüße von Petra
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#6

Beitrag von Gesch » So 23. Aug 2009, 16:02

Hallo,
es gibt eine ganze Reihe von Künstlern, die sich aus Respekt vor dem Publikum immer extra "fein" machen, Helmut Debus zum Beispiel hat oft sogar einen schwarzen Anzug mit weißem Hemd an. Ich staune auch darüber, dass Kollegen oft mit Sakko oder Blazer auf die Bühne kommen. Mir wäre das viel zu warm und beengend... Aber manche brauchen wohl auch ihre ausgesprochenen "Wohlfühl-Klamotten", um den Bühnenstress durchstehen zu können...
Den Liedern hört man die Kleindung des Sängers ja nicht an...
herzlich
Gerd
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