Das waren die 25. "Songs an einem Sommerabend" 2011!

Stell uns Deinen Lieblingskünstler vor, informiere uns über seine neue CD oder schreibe einen Konzertbericht. In diesem Forum kannst Du das tun, auch wenn es für Deine/n Liedermacher/in (noch) kein eigenes Forum gibt.

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Marc
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Das waren die 25. "Songs an einem Sommerabend" 2011!

#1

Beitrag von Marc » Sa 9. Jul 2011, 15:28

Ihr lieben Samstags-Pilger!
Während Ihr im Laubengang (hoffentlich bequem, weit vorn und trocken!) auf den lang ersehnten Einlass wartet, sitze ich schon wieder im heimischen Garten mit dem Laptop auf den Knien und schaue mir Fotos vom Freitags-Konzert an. Ach, war das schön, dass Ihr, Nicole, Cordula, Wolfgang und Clemens, schon am Freitag auf den Berg gepilgert seid und dass wir in der Sonne plaudern konnten.
Hier im Garten hab ich es sonnig und gut gepolstert - was für eine Wohltat nach dem gestrigen Sitzmarathon. Zuerst harrten wir sechs Stunden vor dem Einlass aus, dann saßen wir weitere zwei Stunden auf der Wiese vor dem Konzertbeginn und schließlich weitere sechs Stunden während des Konzerts. Die Uhr zeigte 1.10 Uhr an, als alle Beteiligten „Gute Nacht, Freunde“ anstimmten (himmlisch von Arlo Guthrie auf der Mundharmonika begleitet)!
Timon Hoffmann hat mich mit seinem klaren Picking begeistert, Dominik Plangger ein Mal mehr mit seiner eindringlichen Stimme und seinen flammenden Texten und der neue Anzug von Bodo hat mich umgehauen – genau so wie seine neuen Lieder!
Schon als ich Reinhard und Jens am Bühnenrand erspähte, bekam ich Herzklopfen – was würden sie wohl gemeinsam spielen? Beim Gedanken an Jens’ Flageolett-Töne in „Mairegen“ bekomme ich jetzt noch Gänsehaut. Reinhards „Nachtflug“ bekam durch Jens' Gitarrenspiel wahre Flügel verliehen. Was für ein feinsinniger, liebevoller und harmonisch aufeinander abgestimmter Auftritt! „Danke, liebe gute Fee“ für das „Lied für Klaus“, bei dem mir schon beim Geburtstagskonzert von Klaus die Tränen kullerten.
Klaus Hoffmann überraschte mich mit „Jedes Kind braucht einen Engel“ und riss mich mit „Bäng Bäng“ fast von der Wiese, so energiegeladen kam das Lied bei mir an. „Schenk mir diese Nacht“ mit Reinhard war ausgelassen, beflügelnd, stimmungsvoll…
Arlo Guthrie – eine Legende! Was für eine Bühnenpräsenz! Die Auftritte von Bodo Wartke, Viva Voce und Fred Ape verfolgte er aufmerksam vom Bühnenrand – wie sympathisch! Und Wenzel: Obwohl wir hier im Forum so oft etwas über ihn lesen können, ist er mir bislang durch die Lappen gegangen – was für ein Jammer, was habe ich alles nachzuhören!
Ach, und dann waren da ja noch die beiden freundlichen Gesichter auf der Rückbank des kleinen schwarzen Autos mit dem Stern auf der Kühlerhaube auf der Zufahrt zur Klosterwiese, die Wolfgang, Cordula und mir so freundlich zuwinkten… und nicht zu vergessen der herzliche Wortwechsel mit dem Autofahrer mit dem Kennzeichen „Cux“…
Und dann war da ja noch… und… hach!
Liebe Grüße,
Marc
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Charlotte
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#2

Beitrag von Charlotte » Sa 9. Jul 2011, 19:34

Danke Marc,
für deinen liebevollen Bericht. Da wäre ich gerne dabei gewesen, aber man (ich) kann im Leben nicht alles haben.
Dafür hebe ich am Montag mit Ehemann und zwei Rucksäcken ab nach Irland und das freut mich unbändig. :prost:
Auf das auch das heutige Konzert trocken und stimmungsvoll über die Bühne geht grüße ich alle bekannten Konzertbesucher und solche, die wie ich gerne dabei wären.
Moselgrüße von
Charlotte :-)
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#3

Beitrag von Doro1100 » Sa 9. Jul 2011, 22:07

Und Wenzel: Obwohl wir hier im Forum so oft etwas über ihn lesen können, ist er mir bislang durch die Lappen gegangen

Für mich ist Wenzel seit Jahren der beste deutsche Künstler. Wer ihn
nicht kennt, hat was verpasst!! Gibt's auch im Liederlicht zu hören!
Wie ich auf Marcs Foto sehe, war seine Tochter Karla auch Vorort! :-)
Ich empfehle die CD "Wenzel Solo Live" - da bekommt man den
ersten Eindruck wie's auf den Konzerten so zu geht! Meine Lieblings-CD von Wenzel ist "Strassenballade - Wenzel singt Henriette Haill"

Allen die heute auf "der Wiese" sitzen wünsche ich einen schönen Abend und nix Nasses von oben (so wie heute! :regen: )
Gruß Doro :wink3:


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Clemens
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#4

Beitrag von Clemens » So 10. Jul 2011, 22:10

… also hier ein bisschen Senf von einem der Samstagspilger
Lieber Marc,
unser kleines „Zwischen-LT“ war ja gut besucht. Die Treffen am Rande sind jedesmal besonders schön und mir auch so wichtig, dass ich gern am Freitag kam, obwohl wir ja erst für den Samstag Karten hatten. Zur Belohnung habe ich dann auch noch die Augenpaare und winkenden Hände aus dem zurückkehrenden immernoch schwarzen Kleinwagen gesehen.
Um es mir leicht zu machen, hangele ich mich mal an dem Gerüst Deines Berichtes entlang.
Wir waren erst um 11.00Uhr im Hohlweg. Aber die zwei geschwänzten Stunden haben uns nur um 2 „Deckenlängen“ vom „vorgewärmten“ Platz distanziert ;-).
Bis um 12 hatten sich alle Forümler die Kurzzeittätowierung der Zahl 1 (für den Ersteinlassbereich) gesichert. Unser Lager hatte sich auf vier Decken und eine Isomatte erweitert, welche aber gut von 1 bis 2 Leuten zu bewachen und verteidigen waren. So verteilte sich der Anwesenheitszwang in erträgliche Fristen. Wolfgang hatte, zur Freude der Wartenden, Zeit sein traditionelles Vorprogramm zu absolvieren. Er wurde auch immer wieder mit Beifall bedankt. So verging uns die Wartezeit wohl wesentlich schneller, als Euch am Vortag. Auch die Zeitspanne zwischen Einnehmen eines guten Platzes und Konzertbeginn verbrachten wir mit kurzweiligen Gesprächsrunden.
Ado Schlier bemerkte in seiner Eingangsrede, dass zu den 50. „Songs“ dann wohl schon einige Wegbegleiter von „Oben“ zuschauen würden. Er hoffe aber, dass auch viele von „Unten“ zuschaun. Die Vorstellung machte mich schmunzeln…
Als erster Preisträger war aus Südtirol Max von Millan (Künstlername) mit einigen Liedern in Mundart zu hören. Er ließ es sehr forsch und rockig angehen fand dann aber durchaus auch zu den ruhigen Tönen, welche mir näher sind. Fröhlich und energiegeladen versprühte er Funken, welche das Publikum zu viel Beifall und Zugabe-Rufen veranlassten. Was die strenge Regie ihm noch verwehrte, hebelte der nächste Preisträger mittels eines netten Tricks für seinen und die folgenden Auftritte aus.
Timon Hoffmann zog also seine „Zugabe“ vor, indem er sie anstelle des geplanten 3. Liedes spielte. Mit einer entsprechend „nettdreisten“ Ansage erreichte er sein Ziel. Insgesamt verriet sein überzeugtes Auftreten kaum eine Spur von „Anfängerrespekt“ vor der großen Kulisse. Die Musik brilliant – die Texte durchaus witzig. Auch er wurde mit viel Applaus bedacht.
Der vierte Preisträgerbeitrag war ein absoluter Leckerbissen für A Capella – Begeisterte. „vocaldente“ waren einfach grandios. Fünf Männer mit professionell geschulten Stimmen in toller Homogenität. Mein persönliches „Vorprogramm-Hochlicht“.
Im Hauptprogramm waren
„Viva Voce“ einmalig als Bodos „Mc-ianer - Gospelchor“, und beim Tanz.
Rainer Schulze (bei den ersten "Songs" über den eisernen Vorhang aus der DDR eigereist!) mir eher als singender Kabarettist bekannt, darf in meinem Bericht nicht fehlen. Seit drei Jahren habe ich vor eines seiner Lieder beim LT zu singen - 2012 nehme ich jetzt fest ins Visier.
Deine Passagen von Reinhard Mey bis Wenzel „spare ich mir zu kopieren“ ;-)
Ein bisschen schade war es, dass die Technik offensichtlich kein „Feedback“ von der Wiese bekam . Die ziemlich permanent zu hohe Aussteuerung (teils auf dem Grat zum Übersteuern) war dem Genießen abträglich.
Mein besonderer Dank gilt Reinhard und Jens für das wunderbare Geschenk Ihrer Zusammenarbeit. Die Lieder, welche mich schon so viele Jahre begleiten, wieder zu entdecken, sie teils mit ganz neuen Fassetten zu empfinden. Ich spüre beim Hören in jedem Moment die Liebe und Hochachtung für die Kunst des Kollegen – Danke!
Ich habe glatt „umweltgesündigt“ und die Fahrt nach Bad Staffelstein nicht bei der Mitfahrzentrale gemeldet. Von dem, was ich bei der folglich einsamen Autofahrt während der ersten 3 „CD - Durchläufe“ so empfunden habe, will ich gesondert be-schreiben.
Dass es dann in einer Pause am Rande der Wiese zu einer persönlichen Begegnung kam, hat mich sehr berührt. Nach einer „verschollennen Mail“ bei der CD-Vorbestellung, hatten Jens und ich einige PN gewechselt und uns gemeinsam auf den Abend gefreut. Das er aber dann während dieses Massenauflaufes das Auge für das Original eines Forenavtars hat und dem rufend nachgeht um mich in die Arme zu schließen –
ich hab nicht so sehr oft Tränen in den Augen. Danke auch für diese Augenblicke.
Wie formulierst du so schön …
… und… hach!

Herzlich Clemens :-)


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Olli
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#5

Beitrag von Olli » Mo 11. Jul 2011, 17:31

Hallo zusammen,
ich bin ein großer Liedermacherfreund und liebe Herman van Veen, Klaus Hoffmann, Reinhard Mey und viele andere. Ich hatte bei Youtube einige Auschnitte der letztjährigen Auftritte gesehen, davon geschwärmt und zu Weihnachten einen Besuch bei den Songs von meinem Bruder geschenkt bekommen. Auf den Karten stand Einlass 17:00 Uhr, Beginn des Konzerts 19:00 Uhr. Wenn Ihr erfahrende Banz-Gänger seit, lacht Ihr mich jetzt sicher aus, aber ich war dann halt so gegen 17:00 Uhr auf der Wiese und sah, dass sich bereits stattlich viele Gäste neben bzw. fast hinter Bühne mit und auf ihren Decken einrichteten. Jetzt komme ich zu meiner etwas kritischen Frage:
Ist es in Ordnung, dass die Veranstalter bei so einem Preis und einer herausfordernden Anreise von - wie bei uns über 300 km- den Zuhörerinnen und Zuhörern zuzumuten, fast nichts vom Konzert sehen und eher schlecht als recht hören zu können? Die Sichtprobleme wurden in diesem Jahr durch die Überdachung der Bühne sicherlich noch verschärft.
Ich hatte mich so auf das Konzert gefreut, war "pünktlich" zum Einlass da und dann erlebte ich das. Gut, viele der anderen Besucher hatten scheinbar gewusst, dass die Einlassuhrzeit auf dem Ticket Makulatur ist; sie dann aber im 25. Jahr immer noch auf die Karte zu drucken ist respektlos, wenn sie letztlich nichts bedeutet. Frustriert suchten wir uns schließlich Plätze.
Ich war von den Veranstaltern enttäuscht, die lieber ein paar Tausend Euro mehr Ticketeinnahmen einfahren, als den zahlenden Gästen zumindest Plätze mit Einsehbarkeit der Bühne ermöglichen wollen. Das ist nicht OK. Erst recht nicht, wenn man sich so ein wenig als Gutmenschen selbstinszeniert, die die handgemachte, ehrliche Musik pflegen, fördern und entwickeln wollen. Man steht für Werte, also wohl auch für Ehrlichkeit und Respekt...die hören dann beim eigenen Geldbeutel wohl etwas auf, scheint mit...oder bin ich zu hart?
Für viele von Euch war das bestimmt ein klassischer Banz-Anfängerfehler. Tja, das macht mich dann zu einem traurigen und enttäuschten Anfänger, ändert aber nichts an der Sache.
Meine musikalischen Highlights waren trotz allem Klaus Hoffmann mit "Jedes Kind braucht einen Engel" und Reinhard mit "Wir sind eins"...wundervoll!

Herzlichen Gruß Olli
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Marc
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#6

Beitrag von Marc » Mo 11. Jul 2011, 18:45

Lieber Olli,
erstmal: Willkommen an Bord des Liedermacher-Forums!

Olli schrieb:
Auf den Karten stand Einlass 17:00 Uhr, Beginn des Konzerts 19:00 Uhr.

So war es auch (na ja, fast: am Freitag begann das Konzert erst gegen 19.10 Uhr). Der Einlass wurde am Freitag von Ado und Monika Schlier gegen 18.55 Uhr eröffnet (also streng genommen 5 Minuten zu früh). Sie überreichten den drei Abenteurern, die am längsten vor dem Einlass ausgeharrt hatten (nämlich seit 9.30 Uhr am Morgen!) CDs der "Songs". Ich hatte es mir gegen 11 Uhr im Laubengang "gemütlich" gemacht und saß somit recht weit vorn (erst im Laubengang, später vor der Bühne).
Ist es in Ordnung, dass die Veranstalter bei so einem Preis und einer herausfordernden Anreise von - wie bei uns über 300 km- den Zuhörerinnen und Zuhörern zuzumuten, fast nichts vom Konzert sehen und eher schlecht als recht hören zu können?

Unsere Nicky nahm sogar eine Anreise von weit mehr als 500km auf sich. Das stundenlange Warten im Laubengang gehört zu den "Songs" dazu. Ich hab es im Lauf der Jahre lieben gelernt, weil ich hier immer wieder sympathische Gleichgesinnte getroffen habe.
Zum Preis: Den finde ich für ein derart hochkarätiges und langes Programm mehr als gerechtfertigt (45 Euro). Konzertkarten sind generell teuer, aber im Vergleich empfinde ich den Preis für die Karten der "Songs" geradezu "günstig".
Das Problem mit der eingeschränkten oder schlechten Sichtweise gibt es generell bei allen Konzerten ohne Sitzplatzreservierung. Ich erinnere mich an Konzerte von Klaus Hoffmann, bei denen ich auch ein bis zwei Stunden vor dem Einlass wartete, um mir einen guten Platz zu sichern... nicht wahr, Nicky? ;-)
Gut, viele der anderen Besucher hatten scheinbar gewusst, dass die Einlassuhrzeit auf dem Ticket Makulatur ist; sie dann aber im 25. Jahr immer noch auf die Karte zu drucken ist respektlos, wenn sie letztlich nichts bedeutet.

Ich kann Deinen Frust als "Ersttäter" gut verstehen, muss Deine Kritik an der Einlassuhrzeit aber entschärfen. Der Einlass beginnt - wie auf der Karte abgedruckt - immer gegen 17 Uhr und ist damit nicht bloße "Makulatur". Natürlich gibt es einen Stau, wenn 4000 Leute auf eine Wiese wollen und Sicherheitskontrollen durchgeführt werden müssen. Nicht alle 4000 Menschen können gleichzeitig um 17 Uhr auf die Wiese. Und nicht alle 4000 Konzertbesucher können den besten Platz bekommen. Generell war und ist es aber möglich, einen Platz zu bekommen, von dem aus man - wenn auch mit großem Abstand - die Bühne einsehen kann (übrigens wäre direkt vor uns in der "ersten Reihe" noch Platz für zwei Leute gewesen...)
Man steht für Werte, also wohl auch für Ehrlichkeit und Respekt... die hören dann beim eigenen Geldbeutel wohl etwas auf, scheint mir... oder bin ich zu hart?

Ja, definitiv. Freu Dich auf's nächste Jahr, pack Dir ein ordentliches Picknick ein und setz Dich zu uns in den Laubengang - gegen Mittag sind wir da!
:knuddel:
Viele Grüße,
Marc
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dieSTEINBACH
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#7

Beitrag von dieSTEINBACH » Mo 11. Jul 2011, 19:33

Hallo an alle,
Songs an einem Sommerabend 2011- es war mir eine Ehre, als "NEUE" oder "NACHWUCHSPREISTRÄGER" bei diesem Fest dabeigewesen zu sein. Die herzliche Art der Veranstalter mit uns Musikern umzugehen, die Akzeptanz und der Applaus des beinahe 5000 Leute umfassenden Publikums werden mir immer in Erinnerung bleiben und spornen uns an, weiter unsere Musik zu machen. Habt vielen Dank! dieSTEINBACH
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Marc
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#8

Beitrag von Marc » Mo 11. Jul 2011, 19:50

Liebe Steinbach,
ach, wie schön, dass Du den Weg zu uns gefunden hast! Auch Euer Auftritt hat mir sehr gefallen - nicht zuletzt wegen Deiner sympathischen Bühnenpräsenz. Mich hat begeistert, wie unbefangen, spielerisch und fantasievoll ihr mit Musik- und Liedtraditionen umgeht (wenngleich ich als Nordlicht nicht jeden Eurer Verse auf Anhieb verstehen konnte)! Euer Instrumental-Stück ging mir unter die Haut...
Alles Gute für Euch und Eure Musik!
Marc
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Tschipi
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#9

Beitrag von Tschipi » Mo 11. Jul 2011, 20:45

Hallo!
Auch ich bin seit eben erst hier registriert und hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich gleich "meinen Senf abgebe". :-)
Ich war am Samstag auch zum ersten Mal bei den "Songs" und muss leider sagen, dass die Pforten tatsächlich schon um kurz vor vier (!!!) geöffnet wurden, also anscheinend früher als am Freitag. Wir hatten uns glücklicherweise im Vorfeld informiert und wussten, dass man schon sehr früh da sein muss, um gute Plätze auf der Wiese zu ergattern. So saßen wir (witzigerweise in direkter Umgebung Eures LT) schon ab elf auf unsrer Decke und haben ins Tal und aufs Kloster geschaut und uns am "Vorprogramm" eines Eurer Mitglieder erfreut. Wir hatten letztendlich also "Glück" und haben tolle Plätze direkt vor der Bühne auf der Wiese ergattert. Jedoch: ich kann den Unmut von Olli schon verstehen ob des verfrühten Einlasses. Ich hatte mich darüber auch sehr gewundert und fand es ein bisschen ungerecht. Zumal ich beim Umhergehen auf dem Konzertgelände auch festgestellt habe, dass die Besucher an unglaublichen Orten sitzen (müssen), weil es keinen Platz mehr gab, und das schon kurz nach 17 Uhr....hinter Bäumen und Essensständen. Von diesen Plätzen aus hat man wirklich gar nichts gesehen!!!
Wie auch immer...es war ein großartiges Erlebnis!
Viele Grüße! Tschipi
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Marc
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#10

Beitrag von Marc » Mo 11. Jul 2011, 22:23

Lieber Tschipi,

Tschipi schrieb:
Ich war am Samstag auch zum ersten Mal bei den "Songs" und muss leider sagen, dass die Pforten tatsächlich schon um kurz vor vier (!!!) geöffnet wurden, also anscheinend früher als am Freitag.

Das ändert im Prinzip nicht viel - bereits gegen 16 Uhr standen viele Konzertbesucher auf der Straße, weil der Laubengang belegt war. Vielleicht hatte die frühzeitige Öffnung auch sicherheitstechnische Gründe.
Ich würde mich freuen, wenn wir unser Interesse nun wieder auf die Musik und die Künstler der "Songs" richten könnten... und uns im nächsten Jahr wieder gegen Mittag vor dem Einlass treffen! ;-)
Reinhard hat übrigens sehr schöne Fotos von allen drei Abenden und ein Video von "Mairegen" auf seiner Homepage hochgeladen...
Liebe Grüße,
Marc
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#11

Beitrag von kelte » Di 12. Jul 2011, 12:21

Liebe Leute im Forum,
das waren wirklich schöne "Songs 2011". Allerdings muss ich Olli beipflichten: Ich bin nach vielen Jahren nun endlich auch einmal nach Staffelstein gefahren und zwar mit 7 weiteren Leuten (fast 400 km Anreise). Wenn man dann pünktlich zum Einlass da ist, kann man zwar nicht verlangen, ohne Warten in der Schlange auf das Gelände zu kommen. Wenn man es aber dann geschafft hat und feststellen muss, dass fast jeder Quadratzentimeter schon belegt ist und man am äußeren Ende der Wiese nur noch ein Plätzchen ohne Sicht auf die Bühne (wahrscheinlich wäre die Akustik dort auch sehr schlecht gewesen) bekommt - ja dann ist man doch zu Recht ein wenig sauer.
Wir hatten zwar nach viel "Reden mit Engelszungen" noch das Glück, im hinteren Bereich einer eigentlich als Sicherheitszone gedachten Fläche noch etwas zu bekommen - insofern bin ich auch noch ganz zufrieden. Ich denke aber auch an die vielen, die nach uns kamen und wirklich keinen guten Platz mehr bekommen haben. Hier muss sich der Veranstalter etwas einfallen lassen und ggf. weniger Karten verkaufen oder vielleicht für alle, die nur am Rande einen Platz finden, z.B. Bildschirme aufstellen.
Ich muss aber auch feststellen, dass sich sehr viele Besucher mit ihren großen Decken sehr großzügig ausgebreitet haben. Darauf sollte der Veranstalter von Anfang an achten und den Leuten freundlich sagen, dass insgesamt vier (oder sind es fünf?) tausend Besucher kommen.
In diesem Sinne
beste Grüße
vom Kelten
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Ikarus
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#12

Beitrag von Ikarus » Mi 13. Jul 2011, 02:05

Ihr Lieben,
ein (aussichtsloser) Versuch, dieses Wochenende "in aller Kürze" aus meiner Perspektive zu schildern...:
Es fing für Cordu und mich schon dadurch sehr schön an, als daß wir auf der Anreise bei Barde, Bardin und Jana Station machen durften - mit solch lieben Menschen ein stimmiger und guttuender Auftakt...! :-)
Freitag Mittag, Dacia am Straßenrand geparkt, der Wiese zustrebend: Reinhards Stimme hallt durch die Landschaft: Probe von "Gute Nacht, Freunde" -
da war es wieder, dieses unvergleichliche "Banz-" oder "Songs"-Feeling, sorry, Gefühl...!!
Kaum am nach Süden abfallenden Grashang angekommen, gab es die freudige Wiederbegegnung mit Marc, und als wir drei dort so herumstanden und ich in Gedanken schon überprüfte, ob der Wind zum Fliegen taugt, winkten uns Hella und Reinhard freundlich aus dem vorbeifahrenden Wagen zu - "wie Freunde, wie Komplizen" fühlten wir uns, ganz glücklich! Und auch Jens Kommnick erkannte und begrüßte uns, in seiner so überaus sympathischen, liebenswürdigen Art!
Doch dann hielt mich nichts mehr, Minuten später war der Gleitschirm ausgepackt, und dann verausgabte ich mich stundenlang beim "Daddeln", unserem Spezialbegriff für den ständigen Wechsel von "Groundhandling" und kurzen Flügen... und es ging besser als vor einem Jahr, als der Wind schwächer, aber die Luft heißer war. Vor den Bäumen kam ich zwei, drei mal ungefähr bis Kloster-Dachhöhe, aber für mehr waren die Thermikablösungen einfach zu böig, zu bockig. Ich weiß aber - ich "werde nicht rasten noch ruhen", bis ich einmal die Konzertwiese aus der Vogelperspektive gesehen habe...!!
Inzwischen waren auch Clemens und Nicole eingetroffen, Marc und sein Vater schon via Hohlweg auf der Konzertwiese gelandet, und
als meine letzten Kraftreserven endlich verdaddelt waren und wir Richtung Auto gingen, wurde uns nochmals ein herzliches Zuwinken als Geschenk mit auf den Weg gegeben...! :-)
Auf dem Campingplatz Lichtenfels gab es das freudige Wiedersehen mit Petra, Peter und Fabian Frohs und mit Sven "Lilienthal", von wo wir dann Samstag vormittag aufbrachen, zur traditionellen Hohlwegbelagerung, incl. meinem Lieblingsplatz mit Blick ins Tal, auf dem ich so gern zur Gitarre greife, um die Leute beim Lesen zu stören... ;-) Und im Hohlweg gab es auch das freudige Wiedersehen mit Luise, Steffen, Moni, Jürgen, Petra und Heidi!
Diesmal wurde unsere Taktik durchkreuzt, weil der Einlaß überraschend eine Stunde vorverlegt wurde - die Gitarre mußte ins Auto gebracht und die Decken und Vorräte aus dem Auto geholt werden; aber die Schnellsten von uns hielten den anderen Plätze frei!
(Zur "Platz-Diskussion": später eintreffende Besucher könnten m.E. ruhig etwas mutiger die zu dünn besetzten Areale auffüllen!)
Zum Konzert selbst möchte ich nur sagen (alles andere, wie Einzelkritiken, würde noch mehr den Rahmen dieses Berichts sprengen...): Viele tolle Künstler, viel tolle Musik, und doch - auch diesmal packte und berührte mich nichts so sehr wie der Auftritt von Reinhard Mey, mit den wundervollen Klängen des genialen Gitarrenspiels von Jens Kommnick! Und Petrus hörte oben zu, verstand nur "MEYregen, komm und regne..," und ließ sich nicht lange lumpen! Doch Reinhard blieb diesmal, im Gegensatz zum Vorjahr, trocken...
Tja, die neue Bühne... sie wurde tapfer von Ado, Bodo und auch Reinhard gepriesen - und mag die neuerworbene Wetterfestigkeit noch so praktisch sein: für mein Empfinden hat die (bisher) unvergleichliche Atmosphäre der "Songs" SEHR viel eingebüßt - bisher waren Umgebung und Künstler eine Einheit, nur der Himmel, die Wolken oder Mond und Sterne über ihnen; manch Kleid und manche Mähne flatterte im Wind, der Blick des Besuchers konnte ungehindert über Büsche, Baüme und Kloster wandern... - und nun stehen oder sitzen die Musiker in dieser sehr technisch anmutenden "Plastik-Glocke", und wenn man an dieser "vorbeischielt", kann man auch das Kloster sehen, vorausgesetzt, man hat einen günstigen Platz... für mein Empfinden ein herber Verlust an Atmosphäre, und somit hoffentlich nicht eine Fehlentscheidung mit bösen Folgen...?!
Lang nach Mitternacht verließen wir DIE Wiese... die letzten Abschiede nach dem gemeinsamen Frühstück am Sonntagvormittag - die "Songs" 2011 waren ein wunderbares Erlebnis und werden wohl noch lange in mir nachklingen...!! :-)
Ikarus
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Oberfranke
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#13

Beitrag von Oberfranke » Mi 13. Jul 2011, 10:30

Hallo zusammen,
da mich an diesem Wochenende Auftritte in die Rhön verschlagen haben, mussten die Songs dieses Jahr mal ausfallen. Umso mehr danke ich für die ausführlichen Berichte, da ist man ja fast live dabei ;-)
Eine Frage: Wurden die Songs jetzt vom BR aufgezeichnet oder nicht? es hieß letztes Jahr, dass keine Aufzeichnung mehr stattfinden sollte?
Ansonsten hoffe ich, dass es im nächsten Jahr klappt, nachdem die Wiese ja fast or der Haustür liegt, werde ich mich auch dann rechtzeitig im Laubengang einfinden und mich zu Eich gesellen - wenn ich darf;-)
Liebe Grüße
Stefan
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Rike
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#14

Beitrag von Rike » Mi 13. Jul 2011, 17:56

Hallo zusammen,
Bodo Wartke hat auf seiner Homepage diese (bisher bekannten) Sendetermine genannt:
(siehe hier: http://www.bodowartke.de/seiten/index.php?nav=207)
31.7.2011, 11.30 -12.00 Uhr, Hörfunk, Bayern 2: "Musik für Bayern: Die Preisträger der Hanns-Seidel-Stiftung"
13.8.2011, 18.05-19.00 Uhr, Hörfunk, RAI Bozen: "Meine Radiostunde" - Zum Einstimmen eine klingende Postkarte mit Anmerkungen zu den Songs 2011 mit Ado Schlier
15.8.2011, 19.40-22.00 Uhr, Hörfunk, RAI Bozen: "Die Songs an einem Sommerabend 2011", Moderation: Bodo Wartke, Roland Leitner, Ado Schlier
15.8.2011, 22.00-23.30 Uhr, Fernsehen, Bayerischer Rundfunk: "25 Jahre Songs an einem Sommerabend" (Ausschnitte aus früheren Jahren)
22.8.2011, 20.20-21.40 Uhr, Fernsehen, RAI Bozen: "Die Songs an einem Sommerabend 2011- Gäste des Jahres 2011 - das Jubiläumskonzert", Moderation Bodo Wartke
2.9.2011, 21.05-22.00 Uhr, Hörfunk, Deutschlandfunk: "On Stage - Ein Bericht von den Songs 2011", Moderation Fabian Elsäßer
11.9.2011, 20.05-22.00 Uhr, Hörfunk, WDR5: "Streng öffentlich - Songs an einem Sommerabend - Festival der Liedermacher". Die Jubiläumsveranstaltung 25 Jahre. Redaktion: Hans Jacobshagen

Gruß aus Hamburg von der neu hier eingeklinkten
Rike
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#15

Beitrag von Marc » Mi 13. Jul 2011, 18:06

Hallo Stefan,

Oberfranke schrieb:
Eine Frage: Wurden die Songs jetzt vom BR aufgezeichnet oder nicht? es hieß letztes Jahr, dass keine Aufzeichnung mehr stattfinden sollte?

Du siehst es bei den Terminen, die Rike eingestellt hat - nein, leider hat sich der Bayerische Rundfunk fast gänzlich aus dem Staub gemacht. Es waren zwar Kameras vor Ort (kleine, nicht die alten, großen vom BR), aber die waren nicht für eine längere Sendung bestimmt.
Übrigens: Neben Hannes Wader, der angekündigt hat, nicht mehr bei den "Songs" auftreten zu wollen, wird auch Bodo Wartke im nächsten Jahr "pausieren". Ich bin gespannt, wer dann die Moderation übernehmen wird...
Viele Grüße,
Marc
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So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt,
dass nichts bleibt,
wie es war.

Hannes Wader

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Petra
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Das waren die 25. "Songs an einem Sommerabend" 2011!

#16

Beitrag von Petra » Mi 13. Jul 2011, 18:35


Eine Frage: Wurden die Songs jetzt vom BR aufgezeichnet oder nicht? es hieß letztes Jahr, dass keine Aufzeichnung mehr stattfinden sollte?

der BR scheint raus zu sein aus dem Geschäft. Es lief ein wenig störender Kameramann mit einer tragbaren Kamera herum, der muss vom RAI gewesen sein, denn es wurde erwähnt, dass es dort eine Radio- und eine Fernsehsendung geben würde. Ich glaube, das 'Studio für Veranstaltungen' managt die 'Songs' jetzt auf eigene Gefahr.

Ansonsten hoffe ich, dass es im nächsten Jahr klappt, nachdem die Wiese ja fast or der Haustür liegt, werde ich mich auch dann rechtzeitig im Laubengang einfinden und mich zu Eich gesellen - wenn ich darf;-)

geselle Dich, damit man Dich endlich mal in Augenschein nehmen kann. :-D
Alle, die enttäuscht über ihre Sitzplätze waren, kann ich gut verstehen. Früher gab es fast nur gute Plätze auf der Wiese, die Sicht wurde halt durch die großen Kamerawagen des BR eingeschränkt, wenn man zu weit vorne saß. Durch die neue Bühnenkuppel sieht man von der Seite aus deutlich weniger. Die Kuppel ist immerhin durchsichtig, sodass man von vorne noch die Büsche und Bäume hinter den Künstlern sieht, aber das ist bei Weitem nicht dasselbe wie bisher. Unser Platz war am rechten Bühnenrand, sodass wir einen guten Blick auf das Kloster hatten und auch freie Sicht auf die Bühne. Aber es waren zwei Bilder, bisher war das eine überwältigende Einheit. Der Vorteil, dass die Künstler und - noch wichtiger - die Instrumente und die Kabel trocken bleiben, ist aber so überzeugend, dass es wohl bei der neuen Bühne bleiben wird. Die Künstler hatten fast ein schlechtes Gewissen, als der Regen kam und sie trocken blieben, aber die Instrumente sind einfach zu hochwertig.
Ja, was wollte ich noch sagen? Wolfgang hat zwar auch damit Recht:

später eintreffende Besucher könnten m.E. ruhig etwas mutiger die zu dünn besetzten Areale auffüllen!
es gehören aber schon ziemlich gute Nerven dazu, sich irgendwo dazwischen quetschen zu wollen. Bei uns war ja auch noch ziemlich viel Platz, bis endlich die letzten drei unserer Gruppe eingetroffen sind. Es bringt sicher keinen Spaß, über die Wiese zu gehen und überall zu fragen, ob man nicht noch dazu sitzen kann (wobei wir vor zwei Jahren etwas zusammen gerückt sind, als jemand fragte, und es hat gut geklappt). In diesem Jahr fand ich auch das ewige 'Bitte näher zusammen rücken' der immer gleichen Dame auf der Bühne nicht so penetrant - wohl zum Nachteil der später Eintreffenden. Es sollten auch diejenigen, die glücklich einen Platz gefunden haben, an die anderen denken und sich nicht zu sehr ausbreiten.
Aber, das muss doch jetzt endlich gesagt werden, es war wieder ein tolles Erlebnis. Die Musik, die Künstler, die LT-Gruppe, das Wetter (meine Banz-Taufe musste halt sein, die war überfällig ;-)) - ich habe schon wieder Lust auf das nächste Mal.
Für mich gab es allerdings noch einen kleinen Nackenschlag: Die Dabeigewesenen wissen, dass ich mir selbst etwas Stress verursacht hatte, indem ich mir für Giora Feidman beim ZMF in Freiburg eine Karte gesichert hatte. Eher ein Versehen, denn wenn ich gleich bemerkt hätte, dass das zwei aufeinanderfolgende Tage sind, hätte ich darauf verzichtet. (Wäre auch schade gewesen, denn auch das war suuuper!) Ich konnte mich also am Sonntagmorgen nicht mehr mit den anderen treffen, sondern musste schleunigst nach Freiburg. Auf dem Weg dorthin, hatte ich leider einen Unfall. Bei Starkregen kam es zu einem Stau, und mein Auto übte eine große Anziehungskraft auf meinen Hintermann aus. Im Stop-and-go-Verkehr richtete er seine Aufmerksamkeit auf den rückwärtigen Verkehr, weil er die Spur wechseln wollte. Er erwischte mich so heftig, dass ich sogar noch etwas auf meinen Vordermann geschoben wurde. Bei strömendem Regen befasste ich mich erstmal mit dem Unfall-Verursacher, als ich nach meinem Vordermann sehen wollte, war er weg. Auf der Straße lagen ein paar Autoteile, sonst hätte ich gedacht, es war nur Einbildung. Die Versicherung hat mir für die Reparatur eine Freigabe bis 3000 € gegeben, aber ich glaube kaum, dass das reicht. Der Gutachter wird mehr wissen. Jetzt bin ich erstmal in Freiburg, meine Mutter hatte gestern Geburtstag, am Sonntag wird groß gefeiert.
Viele Grüße von Petra
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wenn man folgendes bedenkt:
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Nicky
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Das waren die 25. "Songs an einem Sommerabend" 2011!

#17

Beitrag von Nicky » Mi 13. Jul 2011, 20:58

Ihr Lieben,
obwohl ja nun schon einiges über die Songs berichtet wurde, will ich doch auch noch ein paar Zeilen dazu schreiben. Für mich waren es die ersten Songs. Und dass, obwohl ich nun schon seit knapp 20 Jahren Hoffmann, Mey &Co. höre. (Wie konnte dass nur passieren ? ??) :weissnicht:
Es war toll!!! Das lange Warten wurde mir mit netten Gesprächen mit lieben Leuten versüßt, so dass sich die Wartezeit nicht ganz so lang anfühlte wie sie tatsächlich war.
Mein Konzerthöhepunkt war neben Reinhard Mey natürlich Klaus Hoffmann. Mit „Bäng Bäng“ konnte ich mich bei den letzten Konzerten schon nicht so ganz anfreunden. Umso mehr habe ich mich dann über „Jedes Kind braucht einen Engel“ gefreut. Genauso wie über „Wünscht du wärst hier“ (was zu meinen absoluten Favoriten vom „süßen Leben“ gehört)
Herrlich auch, Reinhard Mey und Klaus Hoffmann wieder zusammen mit „Schenk mir diese Nacht“ auf der Bühne zu sehen.
Natürlich waren auch die anderen Künstler toll. Von Hans Eckhard Wenzel habe ich zwar einige CD´s im Schrank, habe ihn aber vorher noch nie live gesehen. Nach dem tollen Auftritt bei den Songs, steht natürlich ein Solokonzert von ihm auf meinem Konzertplan.
Gefreut habe ich mich auch über das „Blowing in the Wind“ von Dominik Plangger. Vor zwei Wochen habe ich auf dem Bob Dylan Konzert in Hamburg (übrigens das schlechteste Konzert, was ich je gesehen habe ) vergeblich auf dieses Lied gewartet.
Ach, es gäbe noch so viel schönes zu diesem Konzert zu schreiben. ……
Danke euch allen, die mir diesen Tag so versüßt haben.
Alles Liebe
Nicole
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...sag nichts, ich seh's dir an, Kinder erkennen sich am Gang...

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Holgi
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Das waren die 25. "Songs an einem Sommerabend" 2011!

#18

Beitrag von Holgi » Do 14. Jul 2011, 00:07

Ich gehöre zu den Leuten die es eher nicht nach Banz schaffen. Daher habe ich mich in den letzten Jahren (letztes Jahr ja leider nicht) immer gefreut, dass ich die "Songs" im TV sehen konnte. Das dieses nun nicht mehr möglich ist, macht mich traurig und auch irgendwie sprachlos.
Da treffen Urgesteine (natürlich musikalisch gemeint) der Deutschen und internationalen Musik aufeinander und das Fernsehen ignoriert es einfach nahezu. Stattdessen bekommt man die übliche (grenzdebile) Kost (von einem Stadl in den anderen) vorgesetzt.
Wenn sich der BR nicht mehr beteiligt, sollte er auch nicht mit dem Jubiläum der "Songs" werben: ""25 Jahre Songs an einem Sommerabend" (Ausschnitte aus früheren Jahren)".
Es würde mich interessieren, warum Hannes Wader nicht mehr dort auftreten möchte.
So, jetzt aber wieder zu den fröhlichen Erlebnisberichten. Das lag mir nur mal so im Magen.

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kelte
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Das waren die 25. "Songs an einem Sommerabend" 2011!

#19

Beitrag von kelte » Do 14. Jul 2011, 14:37

Das liegt m. W. an der im vergangenen Jahr gegenüber den Künstlern nicht eingehaltenen Abmachung in Bezug auf eine ausreichende Berücksichtigung und Darstellung der Veranstaltung im Fernsehn. Ich finde es auch in diesem Jahr empörend, dass man von den Songs 2011 nur im RAI Bozen etwas sehen kann. Ich weiß gar nicht, ob ich das empfangen kann. Wird es eine DVD geben? Weiß da jemand was?
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Timon
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Das waren die 25. "Songs an einem Sommerabend" 2011!

#20

Beitrag von Timon » Di 19. Jul 2011, 23:57

Moin,
danke für das Lob bezüglich meines Pickings. Ich hoffe sehr, dass ich nächstes Jahr wieder dabei bin.
Gruß
Timon
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