Berufsbild Liedermacher

Stell uns Deinen Lieblingskünstler vor, informiere uns über seine neue CD oder schreibe einen Konzertbericht. In diesem Forum kannst Du das tun, auch wenn es für Deine/n Liedermacher/in (noch) kein eigenes Forum gibt.

Beschreibung © by migoe | Foto © by Pixabay.com
Antworten
Mario
Beiträge: 539
Registriert: Mo 24. Jan 2005, 11:30

Berufsbild Liedermacher

#1

Beitrag von Mario » Mo 2. Nov 2009, 18:59

Ja Kerl inne Kiste, nu haben wir es schwarz auf weiß:
Liedermacher ist ein Betrufsbild und wird - emtsprechendes Talent vorausgesetzt - als Lebensweg empfohlen!
8-) :gitarre: :gruebel: :klatsch: :strichmännel:
Hier gefunden.
Zitat:

Beruf Liedermacher/in

Berufsbild Liedermacher/in
Liedermacher/innen komponieren und gestalten Songs, die sie vor Publikum präsentieren. Die musikalische Begleitung übernehmen sie in der Regel selbst. Liedermacher/innen sind in der Regel selbstständig tätig. Sie werden zumeist von Konzertveranstaltern gebucht. Sie treten auf Kleinkunstbühnen ebenso auf wie bei Festivals oder größeren Konzerten.
Liedermacher/innen verfassen Texte, komponieren die passende Musik und vertonen ihre Werke. Bei Auftritten bestreiten sie die musikalische Begleitung, z.B. durch Gitarre oder Klavier, meist selbst. Wenn Darbietungen mit einer Begleitband erfolgen, steht die Textaussage des Sängers oder der Sängerin immer im Vordergrund. Das Genre umfasst eine Vielzahl musikalischer und textlicher Stile. Liedermacher/innen sind beispielsweise Geschichtenerzähler/innen, Mundart-Sänger/innen, gesellschaftskritische und politische Sänger/innen oder tragen humoristische bis ironische Lieder vor. Oft haben sie mehrere dieser Kategorien in ihrem Repertoire. Da Liedermacher/innen meist freiberuflich tätig sind, gehören auch Organisationstätigkeiten dazu. Sie kümmern sich um Engagements und handeln Verträge aus.

Voraussetzungen für Liedermacher/in
Um als Liedermacher/in tätig zu sein, muss man über instrumentales und sängerisches Können und gute Kenntnisse der Musikszene verfügen. Ein entsprechendes Studium im Bereich Musik und/oder Gesang ist von Vorteil.
Stand: 17.09.2009


Mario
Dieser Beitrag enthält 248 Wörter


12 Töne, 24 Buchstaben, viel Gefühl im Bauch - ein neues Lied ist entstanden

petitoiseau
Beiträge: 433
Registriert: Sa 31. Mai 2003, 14:21

Berufsbild Liedermacher

#2

Beitrag von petitoiseau » Mo 2. Nov 2009, 22:36

Klingt sehr interessant...
LG Andrea
Dieser Beitrag enthält 5 Wörter



Benutzeravatar
Petra
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 2882
Registriert: Di 4. Mär 2003, 21:36
Danksagung erhalten: 2 Mal
Kontaktdaten:

Berufsbild Liedermacher

#3

Beitrag von Petra » Mo 2. Nov 2009, 23:06


petitoiseau schrieb:
Klingt sehr interessant...
LG Andrea

Erwägst Du eine Umschulung? ;-):-D
Gruß, Petra
Dieser Beitrag enthält 14 Wörter


Man würde nie mehr Waffen schärfen,
wenn man folgendes bedenkt:
Es braucht die Flinte nicht ins Korn zu werfen,
wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
(Christian Grote - Chrizz)

ThomasNature
Beiträge: 25
Registriert: Mo 21. Sep 2009, 14:43

Berufsbild Liedermacher

#4

Beitrag von ThomasNature » Di 3. Nov 2009, 14:06

Hallo Mario
das is ja ne tolle Berufbeschreibung, die sollte man mal der Agentur für Arbeit klar machen und das die einem da auch mal mehr helfen wenn es mit einem "bürgerlichnormalen" Beruf nicht läuft!
Gruß aus BW, Thomas Nature, Liedermacher/Folksänger
Dieser Beitrag enthält 46 Wörter


Liedermacher/Folksänger aus Baden Württemberg, schreibe und singe in schwäbisch, hochdeutsch und englisch

Benutzeravatar
JuergenF
Beiträge: 527
Registriert: Di 4. Mär 2003, 20:34

Berufsbild Liedermacher

#5

Beitrag von JuergenF » Di 3. Nov 2009, 16:01

So langsam wird mir einiges klar. Vermutlich hat Mario seine Supertexte alle von seiner Liedermacher-Azubine schreiben lassen :-D
Dieser Beitrag enthält 18 Wörter


Wo ich hin will :-)
14.11.12 Hannes Wader in Kirchheim/Teck, Stadthalle
21.2.13 Uta Köbernick in Bietigheim Bissingen, Rommelsmühle
15.3.13
Annett Kuhr in Landau, Kreuz und Quer
3.5.13 Holger Saarmann, Tübingen

Benutzeravatar
Gesch
Liedermacher/in
Liedermacher/in
Beiträge: 608
Registriert: Mi 13. Mai 2009, 00:04
Danksagung erhalten: 4 Mal
Alter: 69
Kontaktdaten:

Berufsbild Liedermacher

#6

Beitrag von Gesch » Di 3. Nov 2009, 16:12

Hmmm, Thomas,
ob ich mit so einer Berufsbildbeschreibung in Händen gleich zur Agentur für Arbeit laufen würde, um denen womöglich den Schwarzen Peter zuzuschieben, wenn es an Auftritten mangelt, hätte ich so meine Bedenken.
Schließlich ist Liedermacher ja auch kein geschützter Beruf mit klarer Ausbildungsregelung, die zum Nachweis einer Qualifikation führen könnte als Beleg für den zumindest erfolgten Versuch der Vermittlung handwerklichen Könnens.
Wir sind dann schnell im Anspruchsdenken mit der möglichen Konsequenz, dass man allein schon aus der eigenen Selbsteinschätzung heraus bei gewiss geringsten Zweifeln an der eigenen Güteklasse eine adäquate staatliche Hilfe erwartet.
Dann ist auch der Schritt nicht mehr weit zum Ruf nach staatlicher Anerkennung und Förderung, quasi einem abgestempelten Künstlerschein, vielleicht ausgestellt und jährlich verlängert von irgendeiner staatlichen Behörde, der zum Auftritt berechtigt - und wer ihn nicht hätte, düfte womöglich auch nicht auftreten...
Da kriege ich aufgestellt Nackenhaare, denn damit wäre (wieder) Tür und Tor geöffnet für staatliche Lenkung und Ausgrenzung solcher Künstler, denen die staatliche Behörde eine Anerkennung als Künstler verweigert, am Ende vor allem wohl auch noch aus inhaltlichen Gründen, weil es an Systemunterstützung mangelt...
Da lieber selbst unabhängig ohne Arbeitsagentur die künstlerische Freiheit bewahren - und sei es mit einem "bürgerlich-normalen" Brotberuf.
Herzlich
Gerd
Dieser Beitrag enthält 236 Wörter


Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.


Benutzeravatar
Helmut
Beiträge: 2093
Registriert: Fr 28. Dez 2007, 10:11
Alter: 68
Kontaktdaten:

Berufsbild Liedermacher

#7

Beitrag von Helmut » Di 3. Nov 2009, 16:15

Scheiße.
Jetzt im hohen Alter ist es zu spät für eine entsprechende Lehre.
Dieser Beitrag enthält 16 Wörter


Nicht vergessen: Das Liedertreffen hängt am Liedermacher-Forum.

Benutzeravatar
Rex2005
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 1369
Registriert: Mo 26. Sep 2005, 22:00

Berufsbild Liedermacher

#8

Beitrag von Rex2005 » Di 3. Nov 2009, 16:24

Hallo
Gesch schrieb:
ob ich mit so einer Berufsbildbeschreibung in Händen gleich zur Agentur für Arbeit laufen würde, um denen womöglich den Schwarzen Peter zuzuschieben, wenn es an Auftritten mangelt, hätte ich so meine Bedenken.

Die Arbeitsagentur ist auch bei anderen Firmen nicht für die Auftragsbeschaffung da! Allerdings haben angehende Berufs-Künstler genauso die Möglichkeit der Förderung durch das Arbeitsamt wie jeder andere Existenzgründer auch.
Man muss sich allerdings auch wie alle anderen Firmengründer die Mühe machen, ein schlüssiges Konzept zu erarbeiten. Wer nicht gleich eine Welttournee finanziert haben will, kann mit der Unterstützung einen recht ordentlichen Start hinlegen.
LG
Rex2005

Dieser Beitrag enthält 115 Wörter



zodiak
Beiträge: 269
Registriert: Do 28. Okt 2004, 17:03

Berufsbild Liedermacher

#9

Beitrag von zodiak » Di 3. Nov 2009, 19:30

Hallo zusammen

Mario schrieb:
Liedermacher ist ein Betrufsbild und wird - emtsprechendes Talent vorausgesetzt - als Lebensweg empfohlen!

Für diesen Lebensweg braucht man allerdings nen sehr guten Falk-Plan :-D

Gesch schrieb:
Wir sind dann schnell im Anspruchsdenken mit der möglichen Konsequenz, dass man allein schon aus der eigenen Selbsteinschätzung heraus bei gewiss geringsten Zweifeln an der eigenen Güteklasse eine adäquate staatliche Hilfe erwartet.
Sofern du als Künstler in die Sozialsysteme eingezahlt hast, hat eine spätere Leistungsinanspruchnahme meines Erachtens nichts mit Anspruchsdenken zu tun, sondern ist dein gutes Recht. So ist es in anderen Kunstsparten, beispielsweise der Schauspielerei, gang und gäbe, Leistungen der Arge zu beziehen, wenn die Engagements ausbleiben.
Die vornehmliche Aufgabe der Arbeitsagentur ist jedoch, wie der Name schon sagt, die Vermittlung von Jobs – und gerade in diesem Feld hat die Künstlervermittlung der Arge eine lange Tradition. Viele meiner musizierenden FreundInnen haben diesen Service schon in Anspruch genommen, wenn das Geld knapp war. Eine gewisse Flexibilität im Programm vorausgesetzt, kann man manch bizarren Job auf Ausflugsschiffen oder bei Firmenevents ergattern. Dass man bei solchen Einsätzen die hehren Liedermacher-Ansprüche oft deutlich runterfahren muss, liegt auf der Hand, weil die Auftraggeber in aller Regel unterhalten werden wollen. Doch mit dem nötigen Geschick kann man jede Veranstaltung unterwandern . . . :-D

Helmut schrieb:
Scheiße.
Jetzt im hohen Alter ist es zu spät für eine entsprechende Lehre.
Nur Mut, die nehmen auch Quereinsteiger und Spätberufene :-D

Liebe Grüße
*Dirk*

Dieser Beitrag enthält 249 Wörter


<°))))>< <°))))>< <°))))><

petitoiseau
Beiträge: 433
Registriert: Sa 31. Mai 2003, 14:21

Berufsbild Liedermacher

#10

Beitrag von petitoiseau » Di 3. Nov 2009, 22:25


Erwägst Du eine Umschulung? ;-):-D
Gruß, Petra

Wäre vielleicht zu überlegen...
aber nein, höchstens vielleicht als "Nebenjob":-D

und wird - emtsprechendes Talent vorausgesetzt - als Lebensweg empfohlen!
....und ich weiß nicht wirklich, ob das allein mein/oder aller Musiker Lebensweg sein soll...
und wie Dirk schon sagt...
ein Falk-Plan oder Navi wären da schon zu empfehlen ;-)

Dieser Beitrag enthält 59 Wörter



Antworten